Posts by Geron Sturmkind

    Also ich kann verstehen, dass Natan möchte das in DSA5 Effekt X mit X AP bepreist wird. Denn so verkauft sich DSA5 als "Spielsystem".

    Ich verstehe aber auch genau das was AmosTversky sagt, dass DSA5 schon lange nicht mehr hält, was es diesbezüglich Anfangs versprochen hat.

    Sondern das Effekt X für Profession X vielleicht X AP kostet, für Profession Y aber Y AP kostet.


    Das Problem ist, dass bei den meisten Effekten zu viele Variablen zu berücksichtigen sind, um in einen so riesigen System wie DSA5 immer alle Variablen zu berücksichtigen.


    Vergleiche ich den Heilungseffekt eines Balsam Salabundes, mit dem einer "Melodie der Heilung"

    wieviel AP ist dann der Effekt "Ich heile 1 LP" jeweils wert?

    Der Balsam heilt mindestens 4 LeP für 4 AsP, nach oben ist nur der FW eine Grenze und die AsP die zur Verfügung stehen.

    Wenn wir also sagen das wir 2 Zauberer betrachten die jeweils einen der beiden Fertigkeiten auf FW 16 gesteigert haben, dann:


    Kann der Zauberbarde für 54 AP (Steigerungsfaktor: Spalte B + Aktivierung), mit 8 AsP, 1-18 (1 Zuhörer der eine 1 würfelt bis 6 Zuhörer die alle eine 3 Würfeln) heilen.

    Der Heilzauberer kann für 54 AP, mit x AsP, x LeP (wobei x eine Natürliche Zahl zwischen 4 und 16 ist) heilen.


    Aber wie werte ich nun den RNG Faktor mit ein das der eine Zauber LeP heilt in höhe die ich bestimmen darf und die andere Fertigkeit hier einen RNG-Faktor besitzt.

    Oder wie werte ich den Unterschied das Balsam (ohne Erweiterung) gezielt nur 1 Kulturschaffenden heilt, währende hier bei der Melodie wieder RNG vorliegt mit QS x Zuhörern. (ist es eigentlich irgendwo definiert ob Tiere auch von Zaubermelodien profitieren könne?)

    Dann noch Zauberdauer

    U.s.w.


    Ich kann nicht behaupten, dass es "54 AP und 16 AsP kostet 16 LeP auf magischem Weg zu heilen", das gilt nur für den Balsam.


    Ich muss eingestehen, dass die Fähigkeiten die dies können zu unterschiedlichen Situationen mal mehr mal weniger Effektiv sind.

    Die eine Fähigkeit wird häufiger zum Einsatz kommen als die andere.

    Aber ist das direkt Unbalancing oder einfach nur Simulation unterschiedlicher Effekte?

    Ja könnte sein schon. Allerdings empfinde ich den Visibilli-Meuchler da nochmal viel "gruseliger", weil zum einen Magisch (nicht alltäglich) und man den halt nicht mal sieht. Der könnte ja jederzeit überall stehen. Immer und überall.

    Die Beispiele, welche ich genannt habe, sind ebenfalls alle magisch. Die meisten Elementare siehst Du auch nicht, bevor es zu spät ist. Den Elfensniper genau so wenig (wobei Elfen selten Meucheln, zugegeben, aber das lässt sich ja auch auf menschliche Fernkämpfer mit Kriegsbogen übertragen). Im Prinzip kann jeder mit dieser Kombination Meucheln (Optional noch in Kombination mit dem Objectobsuro oder den Wolfstatze).

    Naja im Prinzip ist jede Pirsch- oder Ansitz-Jagd ein Meuchelmord XD

    Wenn man im Verständnis des Elfen also keinen Unterschied zwischen Tieren und Kulturschaffenden verankert, hat man schnell den Menschenfressenden und Orkhaut tragenden, Meuchel-Elfen.

    oder würdest du die angegebenen, explizit als "maximale ASP" genannten ASP-Werte nur für die erste, "freie" Ladung sehen und später wären auch die beliebig aufladbar?

    Exakt das ist meine Leseweise gewesen. Ich lese es so das er natürlicher Weise max. 13 AsP von sich aus gespeichert hat.
    Ich lese in den Regeln nirgendwo das es ein Limit gibt, Wie viel AsP man in einen "Gegenstand" einfließen lassen kann.
    Aber deine Leseweise wäre natürlich eine Möglichkeit, das Ganze zu balancen.
    Diesmal bin ich es der das Wort "Gegenstand" in den Regeln, als zu unscharf bewertet.
    "ein besonderer Stein" oder "ein Stein aus der Liste 'Arten von Kraftspeichern'" wäre hier eine deutlichere Definition für deine Interpretation.


    Im Prinzip würde ich meinen Hexen nach den aktuellen Regeln erlauben mit "Arcanovi"+"Gefäß der Macht", 1 AsP in ihr Fluggerät zu speichern und wenn die Arcanovi Probe mit QS 4+ gelingt, das Objekt somit "unzerstörbar" zu machen. (Artefakteigenschaft)

    Man wollte anscheinend vermeiden, dass der Wipfellauf als "Spinnenlauf im Wald" funktioniert. Der Wipfellauf ersetzt, meines Erachtens nach keine Klettern Probe, kann diese jedoch nach Meisterentscheid erleichtern.
    Wobei es einfach Meisterentscheid ist, wie er/sie "außerdem wird er weder einsinken noch einbrechen noch ausrutschen" interpretiert.

    Das könnte auch alles beinhalten, was du noch von früher kennst.

    Die Lise ist keine Liste von möglichen Kraftspeichern, sondern ledigliche die Liste der Gegenstände die eigene AsP besitzen:

    Jeder Gegenstand kann jedoch in einen Kraftspeicher verwandelt werden:

    Quote

    Bei einem Kraftspeicher handelt es sich um einen

    Gegenstand, in dem kein Zauber verankert wurde, sondern

    der als Speicher für Astralpunkte dient.

    Kraftspeicher machen "Verbesserte Regeneration III (AE)" schon fast zum "must have".
    Man vor jeder Ruhephase 4 AsP speichern, wenn man 100% AE hat und so langsam die verfügbare AE immer weiter wachsen lassen.

    Dann immer zuerst die eigene AE verbrauchen aber im Notfall eben noch die Kraftspeicher verwenden.


    Weiß nicht ob mir das Design von Kraftspeichern aktuell gefällt.

    Arcanovi auf 10 alle Eigenschaften für das Ritual auf 13, dann muss man nicht mal mehr würfeln.

    Und man kann vor in jedem Timeskip der lang genug ist um 2x zu regenerieren. Kraftspeicher erschaffen die [100% der max. AsP des Zauberers] -[AsP kosten des Arcanovi] in einen Gegenstand speichern und seine AsP so im Prinzip verdoppeln.

    Anschlussfrage: Im beidhändigen Kampf gibts ja einen Abzug von 2 auf "alle Verteidungen" des Angreifers. Die SF BHK I-II hebt diesen Malus explizit NUR für die Parade, aber nicht für andere Verteidigungen (sprich: AW) auf - oder?

    Das ist korrekt. Ich empfehle bei einem Tänzer deshalb immer EHK+ KS oder eben eine Variante, die auf PA anstatt AW geht. (Fechtwaffe+Parierwaffe)

    Stangenwaffen gehen halt sehr weit vom Thema der Optimierung weg, wenn es um Schadensoutput geht. Auch wenn man mit selbstgebauten Stäben spielt.

    An ein Wolfsmesser oder Rapier + Klingensturm (+ später eventuell Wirbelangriff)


    wird die Stangenwaffe aber weit zurückbleiben.


    Damit will ich nicht behaupten, dass:

    Zu Fall bringen

    + Festnageln

    + Sturmangriff

    + Flink

    + Finte


    nicht auch flair hätte oder eine gewisse Basis bieten würde.

    Aber gerade wenn du profan voll auf GE gehst, nutzt du mit 2-3 AT deinen L+S Bonus effizienter aus.


    noch mal zurück zum (Halb)elf:


    Halbelf mit menschlicher Kultur und Tradition Intuitiver Zauberer + Attributo (GE) wäre für das Konzept nur ein Boost.

    Klar ein Attributo ist mit 8 Aktionen echt lang für einen Kampf, das wäre nur was für Kämpfe auf die man sich vorbereiten kann,

    Aber für Hinterhalte oder plötzliche Begnungen könnte man dann noch den Axxel wählen.

    +1 VT; -2 geg. VT für 1 Aktion und 8 AsP sind nicht zu verachten.


    Aber du musst natürlich schauen welches Konzept dir da am besten gefällt, bei DSA geht es nicht immer um das Optimum, aber da du dieses hier erfragt hast, rate ich zumindest im Rahmen des Faden vom Stangenwaffen-Träger ab.


    Wobei ein Stangenwaffen Träger mit:


    Feenblut (Blütenfee)

    + Leichter Gang

    + Flink

    + Intuitiver Zauberer

    + Axxeleratus

    + Sturmangriff (ggf. Machtvoller Sturmangriff)


    mit der nötigen Vorbereitung in KR2 einschlagen könnte wie ein Blitz!


    +2 Basis-GS

    = 10 GS x2 (Axxel)

    = 20 GS

    = 1W6+16 TP (Sturmangriff mit Hellebarde)

    Wie lest ihr Mitverwandlung im Kontext Riesengestalt? Ausgehend von einem Magier mit seiner Robe und Stab, bin ich dann (a) nen Riesenmagier mit Riesenrobe und Riesenstab oder bin ich dann (b) nen nackter Riesenmagier ohne Stab, der nach Ende der Wirkungsdauer dann wieder zu nem Magier mit Robe und Stab wird?

    Ich würde aber tatsächlich beide varianten erlauben und verwenden.

    Warum einschränken?

    Überlass die Wahl den Spielern und entscheide individuell bei NSCs was am besten zu ihnen passt.

    Zu manchen Charakteren passt das nackte auftreten ja sehr gut.

    Geron Sturmkind Es gibt faktisch keinen Regeltext, der objektiv absolut eindeutig wäre, insofern halte ich deine Aussage für einfach faktisch falsch. So wie du sie liest sind Regeltexte einfach nicht verfasst dass das so Sinn machen würde.

    Jeder Text wird vom Leser interpretiert, das stimmt.

    Aber textimmanente Interpretation muss objektiv geschehen (frei von persönlichen Präferenzen und befreit von der eigenen Leseweise).


    Ich kann objektiv Argumente anbringen, warum es eine verfälschende Auslegung ist, wenn ich den Teilsatz:

    "Zauberspeicher-Artefakte haben eine kurze Wirkung und sind danach verbraucht,..."

    als

    "Zauberspeicher-Artefakte haben eine kurze Wirkung und sind danach verbraucht, bis sie wieder aufgeladen werden..."

    interpretiere.


    In der Textinterpretation darf ich nicht die Semantik des geschriebenen verändern. Aber genau das passiert hier. Wenn ich in meiner Interpretation aus "sind danach verbraucht", "sind danach verbraucht, bis" mache.

    So relativiere ich das Adjektiv durch meine Interpretation. Ich lege eine Bedeutung fest, welche in der Semantik des Satzes, ohne meine Interpretation nicht existierte diese jedoch direkt verändert.


    Ein anderes Beispiel:

    "Der Mann war danach tot." Hat eine völlig andere semantische Bedeutung als:

    "Der Mann war danach tot, bis er defibrilliert wurde."


    Wenn der "verbraucht" Zustand eines Zauberspeicher-Artefakts also gemäß der Semantik des Teilsatzes nicht hätte final sein sollen.

    Wäre es Notwendig und nicht optional das Adjektiv "verbraucht" zu relativieren.

    Ich verstehe das Ziel dieser Argumentation nicht ganz. Meine Aussage war, dass Du einmal Interpretationen zulässt und ein anderes mal für unzulässig erklärst. Hier hast Du nun erklärt, wie Du auf Deine unterschiedlichen interpretationen kommst, nicht jedoch, warum der Satz im GRW oder KdM nicht ebenfalls interpretierbar ist.


    Einmal (Aussage der Redax im Q&A) wird auch nur spontan eine Analogie geäußert, die als Antwort auf eine spezifische Frage dienen sollte. Eine Sprachgebrauchs-Analyse ist ohne eine Kontextanalyse nichts wert, da gebe ich dir recht, wenn man nur die den reinen Sprachgebrauch betrachtet, ohne Kontext einfließen zu lassen, dann wären wahrscheinlich 95+% aller Regeln vieldeutig.

    Da wir aber Kontext besitzen war bis zu dem Stream eigentlich die eindeutige Regel, das sich Zauberspeicher-Artefakte verbrauchen und nicht wieder aufzuladen sind. Aus oben genannten Gründen.

    Das hast du selber auch so schon geschrieben:

    Also ich wusste bis vor kurzem nicht, dass die durch einen Arcanovi geschaffenen Artefakte wieder aufladbar sind. Das liegt zum einen daran, dass in DSA4(.1) Einmal-Artefakte gab und ich mit diesem Wissen nicht unvoreingenommen an den Text heran gegangen bin. Zum anderen gibt das der Text so aber auch nicht wieder.

    Das heißt die Q&A Antworten haben dich, jetzt da du sie kennst, dir einen neuen Kontext geliefert, der dich nun den Standpunkt einnehmen lässt, dass der Text es doch irgendwie wieder gibt, wenn man in richtig interpretiert.

    Das ist aber nicht der Fall, der Text ist immer noch (nahezu) der gleiche wie vorher und so wie er vor der Q&A Aussage nicht hergab, gibt er es auch heute nicht her, das Artefakte wieder aufladbar sind.

    Da ich das Q&A nicht als Erratum der Regeln oder aller höchstens, als ein Erratum der Regeln, welches nach aktuellem Kontext wieder zurückgezogen wurde verstehe.

    Was nach dem verbrauch eines Artefakts mit dem Träger-Objekt passiert wird von RAW nicht klar beantwortet, das ist richtig, aber es wird eindeutig beantwortet, dass das Artefakt verbraucht wird, das lässt 2 Interpretationen nach dem Kontext zu:

    1. Das Träger-Objekt wird verbraucht, denn das Objekt, ist ja das Zauberspeicher-Artefakt. (Was wiederum Fragen aufwerfen würde.)

    2. Die magische(n) Ladung(en) wird (werden) verbraucht. Was dazu führt, dass das Träger-Objekt nur noch ein Objekt ist und kein Zauberspeicher-Artefakt mehr.

    Beide Interpretationen erfüllen die Formulierung:

    "Zauberspeicher-Artefakte [...] sind danach verbaucht, [...]"


    Kontext für die Interpretation die euch vorschwebt:

    3. Die magische(n) Ladung(en) wird (werden) verbraucht, das Träger-Objekt ist weithin das Träger-Objekt nur ohne Ladungen und kann wieder aufgeladen werden.

    Erfüllt nicht die Formulierung:

    "Zauberspeicher-Artefakte [...] sind danach verbraucht, [...}"

    sondern nur:

    " [Die Aufladungen] eines Zauberspeicher-Artefakts [...] sind danach verbraucht, [...]"


    Deshalb verweigere ich mich hier dieser Interpretation, ich behaupte nicht das es keinen Interpretatinsspielraum geben würde.

    Ich behaupte nur das dieser unter vorhandenem Kontext so klein ist, dass ich die geschriebenen Regeln objektiv als eindeutig bezeichnen kann.


    Da die Q&A Aussage aber berechtigte Fragen aufwürft und der aktuellen Setzung widerspricht, ist diese aber nicht eindeutig.

    Sie ist nur eindeutig Bezug auf die Frage: Können Zauberspeicher Artefakte wieder aufgeladen werden?

    Diese Frage wird eindeutig mit "ja" beantwortet, widerspricht aber dabei auch eindeutig der aktuelleren eindeutigen Setzung:

    "Zauberspeicher-Artefakte haben eine kurze Wirkung und sind danach verbraucht, [...]"

    Natürlich kann sich nun jeder aussuchen nach welcher Setzung er spielen möchte.

    Aber zu behaupten, dass die geschriebene Setzung sich mit der gesagten vereinbaren ließe, stimmt einfach nicht.

    Aber ich will Dein Argument aufgreifen. Du sagt, weil die Wirkung "sofort" ist, kann es kein wiederaufladbares Artefakt sein. Dies beinhaltet meines Erachtens ein logisches Problem. Du setzt die Wirkung des Arcanovi mit dem daraus entstehenden Effekt gleich. Wenn die Wirkungsdauer "sofort" augenblicklich ist und der Effekt nicht anhält, dann ist die Erstellung eines Artefaktes grundsätzlich nicht möglich. Ich wirke einen ARCANOVI auf einen Ring und will dann einen PSYCHOSTABILIS auf den Ring sprechen. Da ich den Zauber nicht modifizieren kann dauert das 8 Aktionen. Es ist eigentlich egal ob 1ne, 8 oder wieviele Aktionen auch immer benötigt werden, denn der Effekt des ARCANOVI ist nach Deiner Definition schon verflogen.

    Nein, er ist nicht verflogen, weil das ja genau seine Wirkung ist, er erschafft eine Verzauberung auf dem Objekt, die genau die Zauber empfängt, die entsprechend der Regeln zum Zauberspeicher-Artefakten "sofort" auf den Arcanovi folgen müssen.

    Nicht dürfen, können oder sollen. Der Arcanovi wirkt also genau diese Zauberdauer lang aber keine Sekunde länger. (Zumindest nach DSA5.)

    Zauber die erst später auf das Objekt gesprochen werden, als direkt aufeinanderfolgend auf den Arcanovi, finden keine Verzauberung bei Zauberspeicher-Artefakten mehr vor. Soweit der Kontext zu Zauberspeicher-Artefakten.

    Wäre auch irritierend was die Magische Analyse angeht, wenn der Arcanovi noch weiter aktiv wäre. Welche FP grenzt die Artefakt Analyse denn ein bei QS1 und QS2 der Magischen Analyse, die des gespeicherten Zaubers, des Arcanovis oder beider?

    Ich finde es widersprüchlich, dass Du einerseits ins Feld führst, das die Aussagen der Redax nicht eindeutig wären, weil man so viele unterschiedliche Deutungen daraus lesen könnte (Du sprachst von mindestens 6!) und auf der anderen Seite, bei den Aussagen im GRW, behauptest, dass nur eine einzige, nämlich Deine, Interpretation inhaltlich möglich wäre.

    Die Antwort der Redax im Q&A gibt ja auch keinen Regeltext wieder, sondern wir haben 2 Redakteure die spontan eine bildhafte Analogie zum Arcanovi und Artefakten in DSA5 ausführen.

    Alleine wenn ich nun entscheiden muss, wer denn ein Artefakt wieder aufladen darf:

    • Nur der Erschaffer.
    • Der Erschaffer und Zauberer die eine ausreichende Analyse durchgeführt habe, wobei hier schon die Meinungen auseinandergehen könnten, welche QS bei einer Analyse nun "ausreichend" ist.
    • Der Erschaffer und jeder Zauberer, der den Effekt des Artefakts gesehen hat und den Zauber beherrscht, der gespeichert war.

    Dann die Frage, zu pAsP-Kosten:

    • Das aufladen kostet keine pAsP, denn es wurden ja bereits pAsP investiert und im Stream wird gesagt es wird "nur" der Zauber zum aufladen benötigt.
    • Das aufladen kostet 1 pAsP denn: "In allen Fällen ist es vonnöten, dass der Erschaffer des Artefakts permanente AsP in das Objekt bindet, um es längerfristig mit einer magischen Matrix zu versehen." (KdM S.283)
    • Das aufladen kostet 1/10 der AsP-Kosten des Zaubers in pAsP, weil dies die Regel der Herstellung so angibt, nicht nur für den Arcanovi, sondern auch für das andocken der Ladungen, siehe ingame Beispiel auf S.284 KdM

    Jeder der nach der Q&A Antwort spielen möchte, muss sich diese Fragen beantworten, denn beantwortet werden sie im Stream nicht.
    das alleine ergibt 3x2 mögliche Meinungen die alle samt logisch nach dem gesamt Kontext wären

    Die Definition des Verbs verbrauchen lässt diese Interpretation durchaus zu. Eines der Beispiele im Duden illustriert das schön. "er trug einen völlig verbrauchten Mantel" Der Mantel ist trotz dessen, dass er verbraucht ist noch da. Er erfüllt auch noch seine Funktion. Ein Artefakt, das verbraucht wurde, kann auch weiterhin ein Artefakt sein. Würde dort stehen: "Zauberspeicher-Artefakte haben nur eine kurze Wirkung, sind danach verbraucht und wieder ganz profane Objekte" wäre die Sachlage eine andere. Aber das steht dort nicht. Alternativ könnte dort auch stehen: "Zauberspeicher-Artefakte haben nur eine kurze Wirkung, sind danach verbraucht und müssen wieder aufgeladen werden."

    "Zauberspeicher-Artefakte haben nur eine kurze Wirkung, sind danach verbraucht und wieder ganz profane Objekte" weil dies einer möglichen interpretation im Kontext von DSA5 entspricht "Das Artefakt wird verbraucht" + "Der Arcanovi hat die Wirkungsdauer sofort" = verbrauche ich das Artefakt, gibt es keine Zauberwirkung mehr, die mir einen Andockpunkt (oder ein Gefäß) bietet, die Wirkung des Arcanovi ist KEINE dauerhafte Verwandlung von Objekt zu Artefakt.

    Sondern erlaubt es einem Zauberer bis zu 7 gleiche Zauber als Ladungen auf dem Objekt zu speichern. Die Zauber werden auf dem Objekt gespeichert, nicht der Arcanovi, dessen Wirkungsdauer einfach sofort nach dem Herstellungsprozess endet, solange nicht anders beschrieben.

    Du behauptest die Antwort im Q&A würde das ändern, tut sie aber offensichtlich nicht (GC Arcanovi + KdM), du behauptest das die Aussage der Q&A das RGW überschrieben hat und ich behaupte das die neuen Quellen GC + KdM die Antwort aus dem Q&A überschrieben haben.


    "Zauberspeicher-Artefakte haben nur eine kurze Wirkung, sind danach verbraucht und müssen wieder aufgeladen werden." wären eine diskutable interpretation, wenn die Wirkungsdauer des Arcanovi auf "permanent" erratiert worden wäre.

    Da sie das aber nicht wurde können wir gerne Interpretationen diskutieren wie:

    "Zauberspeicher-Artefakte haben nur eine kurze Wirkung, sind danach verbraucht und wieder ganz profane Objekte"

    vs.

    "Zauberspeicher-Artefakte haben nur eine kurze Wirkung, sind danach verbraucht und das Objekt wird zerstört"

    diskutieren.


    Aber ein Arcanovi dessen Wirkungsdauer schon lange endete kann nach allen Regeln von DSA5 keinen Zauber mehr an ein Objekt binden, solange die Regeln der Herstelliung nur besagen:

    "Zauberspeicher-Artefakte haben nur eine kurze Wirkung und sind danach verbraucht, [...]"


    Wenn die Redax das Feedback annimmt und eine dieser beiden Regeln, in den Print Exemplaren von GC oder KdM ändert (am besten aber beide). Dann würde sich meine Meinung zu RAW um 180° drehen.

    Aber im Moment gibt der Kontext das nicht her und ich sage das Q&A hat den Arcanovi (noch) nicht erratiert.

    Meines Erachtens ist die Aussage im KdM die gleiche, wie die aus dem GRW. Dem entsprechend würde ich auf Deine Frage antworten: Beiden, denn diese schließen sich nicht aus.

    Da werden wir uns nicht einig werden, ich sage ihr dichtet GRW und KdM eine Interpretation auf, die inhaltlich absolut nicht gegeben ist. Nur weil ihr nicht zugeben möchtet das:

    1. "Das ARCANOVI-Ritual bereitet zuerst das Objekt vor und dann wird der nötige Zauberspruch im Objekt verankert.

    Der oder die Zauber die gespeichert werden sollen, müssen sofort auf den Arcanovi folgen. Nach dessen Wirkung wird das Artefakt verbraucht."

    Ist eine widersprüchliche Beschreibung zu:

    2. "Wenn du dir vorstellst, der Arcanovi macht einen Andockpunkt für den Zauber und da schüttet man den Zauber quasi rein und wenn der leer ist, musst Du den Zauber neu reinschütten."

    Beides kann unmöglich gleichzeitig richtig sein, ohne das man eben hausregelt.

    Eine Hausregel die beides zusammen setzt wäre zum Beispiel:

    3. "Das ARCANOVI-Ritual bereitet zuerst das Objekt vor und dann wird der nötige Zauberspruch im Objekt verankert.

    Der oder die Zauber [zur Herstellung des Verankerung] die gespeichert werden sollen, müssen sofort auf den Arcanovi folgen. [Dabei werden sie auch sofort gespeichert]. Nach der Wirkung [einer Ladung, ist diese erstmal] verbraucht."

    Das ist aber absolut keine Leseweise/Interpretation von RAW mehr, das ist eine komplett andere Regel, als die die niedergeschrieben steht.

    Und versuche nicht, die Regeln im aktuell vorliegenden KdM sind schließlich auch "Aussagen der Autoren".

    Welcher Aussage von Zoé und Alex soll ich also nun glauben?

    Die aus dem Q&A-Stream, die besagt das man zum wiederaufladen eines Artefakts, nur den Zauber, der gespeichert werden soll benötigt.

    Oder der Aussage, dass der Arcanovi immer noch keine permanente Wirkungsdauer hat (zumindest mein letzter Stand des GC-PDF) und dass:
    "Zauberspeicher-Artefakte haben

    nur eine kurze Wirkung und sind danach verbraucht,

    selbst aufladende Artefakte können ihre

    Kräfte wieder zurückgewinnen und dauerhaft wirkende

    Artefakte sind legendäre Zaubergegenstände,

    deren Wirkung sich nie erschöpft."


    Wie du selber schon geschrieben hast:

    Offizielle Kanäle und offizielle Setzung würde ich nochmal unterscheiden wollen.

    Ich spreche davon, dass die offizielle Setzung des KdM, dem offiziellen Kanal (twitch.tv) widerspricht.

    Beides ist eine offizielle Aussage, aber beides kann nicht zutreffend sein.


    Generell ist es mir egal wer, wie, was, wann, und wo offiziell gesagt oder geschrieben hat, weil mir Gruppenkonsens und cherry picking eh mehr Spielspaß einbringen.

    Aber dazu muss ich nicht hingehen und behaupten:

    "Die Regeln widersprechen einer manuellen Aufladung des Zauberspeicher-Artefakts aber ja auch nicht explizit."


    Die Regeln widersprechen auch nicht explizit, das Peraine grüne fliegende Schweine erschaffen hat, Schweine die sich selber "das kurzlebige Volk" nennen und insgeheim planen Peraine auf den Fürstenthron in Alveran zu hieven.

    Da die Regeln aber keine grüne fliegenden Schweine beschreiben ist die Idee wohl eher absurd.


    Genauso absurd finde ich es zu behaupten: "Aufgebraucht" muss ja nicht bedeuten "für immer aufgebraucht".

    Nein, muss es auch nicht bedeuten, aber im Kontext der Setzung die uns vorliegt, bedeutet es genau das.

    Wenn Q&A Antworten "rules as intended" entsprechen, dann sollte die Setzung auch "rules as intended" entsprechen.

    Sonst kann ich nur cherry picking betreiben aber welche rules nun wirklich intended sind, weiß ich immer noch nicht!


    Satinavian

    Es ging bei unserer Diskussion nicht darum, ob man die Aussagen der Autoren als offiziell betrachtet oder nicht. Das mag jeder für sich selber entscheiden, wie ich bereits schrieb. Es ging darum, ob sie inhaltlich eindeutig sind oder nicht.

    Satinavian bezog sich aber auf deinen Vorwurf gegen mich, der nichts mit dem Thema zu tun hatte:

    "Einige" bezieht sich in diesem Fall auf wenige Personen, von denen, so weit ich das mitbekommen habe, nur eine (Du), den Aussagen der Autoren keine Priorität über die von Ihnen niedergeschriebenen Regeln einräumst.

    Er widerspricht dir und gibt selber zu das in seinen Runden auch Aussagen von Autoren nicht zwangläufig Priorität vor den niedergeschriebenen Regeln erhalten.

    Ich denke es gibt eigentlich nur wenige Spielgruppen die auf mehr Quellen zurückgreifen als Regelbücher, Spielhilfen und den aventurischen Boten und ihre eigene Interpretation der niedergeschriebenen Regeln.

    Man kann zwar solche Aussagen, wie die im Q&A in der Gruppe verbreiten, aber ich wette unter 6 Teilnehmern muss man anschließend erstmal 6 Interpretationen des Gesagten unter einen Hut bringen.

    Gruppen betreiben nach eigenem Konsens einfach cherry picking.


    Satinavian und ich sind denke ich einer Meinung das die Aussagen im Q&A die Eindeutigkeit die RAW vorher besaß, einfach in die Tonne trat.

    Vor diesem Q&A war das glaube ich mit dem Wiederaufladen nur mal ein Thema, weil Nico das in einem LP zum Lownager Lügenmärchen seinen Spielern erlaubt hat (also eine Artefaktladung wiederherzustellen).

    Für Geron bedeutet das es ist wieder die alte Ausgangslage weil ja wieder der Text von Anfang da steht.

    Nein, für mich haben improvisierte Livestreams und Redax-Antworten per Email immer nur eine kleine Orientierungshilfe bedeutet.

    Solche offiziellen Quellen bedeuteten für mich noch nie ein Regel-Erratum.

    "rules as intended" ist das was mich persönlich am wenigsten tangiert.

    Ich baue auf "rules as written" mein eigenes "rules as interpreted" auf und spielen werde ich sowieso immer nur nach dem Gruppenkonsens.

    Ob und wie weit der von irgendwelchen Texten oder Aussagen abweicht, ist mir egal.

    Hauptsache alle Beteiligten haben Freude am Spiel.


    Ich kannte diese Stream-Aussage nicht einmal. Aber auch wenn ich sie gekannt hätte, hätte ich sie geflissentlich ignoriert, weil ich meine eigene HR schon hatte mit der meine Spieler glücklich sind. (Raum für improvement ist natürlich immer)


    Aber das ist der springende Punkt...

    für einige hier, schafft so ein Q&A-Livestream neue Errata,

    für andere wieder nicht.

    Also sind diese Aussagen auch keine eindeutigen Regeln...

    sonst würden sie so wie sie im Livestream gesagt werden auch hinterher publiziert werden.

    Die Stelle im Stream die hier angebracht wird, sollte man außerdem in dem Kontext betrachten, dass es sich um ein Q&A zu Grimorum Cantiones handelt.

    Es ist also nicht verwunderlich, dass Zoé und Alex die Frage auf das Ritual Arcanovi bezogen haben und nicht auf die Regeln zur Herstellung von Artefakten achteten.

    Schließlich sollten diese Regeln erst mit dem KdM überarbeitet werden.


    Wir werden sehen, ob sie die Aussage mit der Antwort auf meine Feedback Mail wiederholen oder widerlegen.

    Wie viele Schadenspunkte macht ein direkter Treffer eines Blitzes? Gibt es dazu eine Quelle? Was würdet ihr veranschlagen?

    Ich würde 2W20SP ansetzen. Bei wenig SP ist der Blitz in einiger Entfernung eingeschlagen und der Boden war nicht Nass genug, um dich voll mitzunehmen. Ich würde noch SP/5 Stufen Betäubung verteilen.

    Oder Paralyse statt Betäubung, um mal was Abwechslung ins Spiel zu bringen (Betäubung bekommt man irgendwie gefühlt an jeder Ecke XD).

    Wobei jetzt beim Transmutare, im Gegensatz zum Attributo, nicht dabei steht, dass keine abgeleiteten Werte verbessert werden. +3 GE gibt also noch +1/2 AW ;)

    Das haben wir bei uns auch überlegt, aber genau so dann umgesetzt. Eine der Begründungen bei uns war, dass Transmutare nen Verwandlungsspruch ist, während Attributos bei Heilung hängen. Aber das natürlich mehr sone "wir erklären uns das jetzt irgendwie"-Sache.