Beiträge von Thorus84

    Sorry, war ein paar Tage offline, da ich zum 01.09. ne neue Stelle angetreten habe. :)
    Ich wusste gar nicht, wer die HP "besitzt"; ich nahm an, sie würde wie ein verlassenes Geisterschiff im Meer der Sieben Winde treiben.


    Ich schreibe dir mal eine Mail. :)

    Wir sind jetzt mit Nostergast "durch". Haben bislang nur mit GRW+RSH (Nostergast) gespielt und kamen damit die letzten Jahre gut klar. Seit einiger Zeit huschen wir nun in Albernia herum und da kommt die RSH und die Havena-SH gerade recht. Kann es bestätigen: Bei uns gibt es im Augenblick kein Bedürfnis was anderes zu machen. Allerdings zieht es uns demnächst nach Weiden und ins Bornland. Da müsste ich auf alte Bände zurückgreifen, da hier noch keine neuen RSHs vorliegen. Aber ja: In unserer Runde ist das Konzept voll und ganz aufgegangen. Ein Spieler besitzt "für sich" noch das Kompendium und "würzt" sein Spiel damit. Der Rest spielt allein mit GRW+RSH.

    Davon abgesehen habe ich als SL natürlich dennoch die meisten Regelbände im (digitalen) Regal. Einfach aus Interesse. Würde mir aber die Magie- oder Götterbände beispielsweise nicht in einer Printversion zulegen; die würden nur zustauben, denn ich nutze sie einfach nicht.
    In den bisherigen Kaufabenteuern wurde ich als SL bislang mit allen Infos versorgt, um das Abenteuer zu leiten. Insofern: Weiter so, mit diesem Publikationsstil. Wenn es jetzt bei den RSHs ein wenig schneller ginge, hätte ich da aber nichts gegen. ;) Vor allem, da jetzt als nächstes eine Region ansteht (Großer Fluss), mit der ich persönlich nichts anfangen kann. Die Runde lasse ich dann mal aus. ;)

    Vergleichbar mit der Gareth-Box?

    Ich würde sagen: Jain. Auf den ersten Blick wirkt die SH wie eine Kombination aus "Im Herzen der Metropole" und "Goldene Dächer, düstere Gassen". Aber insgesamt wirkt sie stringenter. Es sind ja immerhin "nur" 140 Seiten. Vieles wurde bei Havena auch "ausgelagert" und tatsächlich in Abenteuer und Szenarien gepackt (bei Gareth in den Band "Gassenhelden", den ich persönlich aber etwas "mager" fand).


    Die generelle Leitlinie des Havena-Projekts scheint ganz klar auf der Spielbarkeit zu beruhen. Es ist kein "Stadtführer" im engeren Sinne, bzw. ein "Sachbuch" geworden, sondern tatsächlich ein großer Ideensteinbruch, der glücklicherweise nicht zu überladen wirkt. Wie gesagt: Der Umfang der SH beträgt knapp 100 Seiten (ohne SL-Teil). Das ist absolut zu bewältigen, auch bei "Gelegenheitsbesuchen" in Havena, um sich als SL richtig gut vorbereiten zu können. Aus Spielersicht ebenfalls positiv. Ein Held aus Havena wird mit allem versorgt, was man so braucht. Ebenfalls ist mir bislang positiv aufgefallen, dass Havena - obwohl es die Hauptstadt Albernias ist - ein ganz eigenes Flair versprüht. Etwas vergleichbares fällt mir nur bei irdischen Städten wie Paris, New York oder (teilweise) Berlin ein: Städte, die einen eigenen Charme versprühen, der nicht viel mit dem zu tun hat, was in der Nachbarschaft abgeht. Wer an Brandenburg denkt, hat zumeist nicht auf dem Schirm, dass es Berlin umschließt. Und wer schon einmal in Paris oder New York war, wird bestätigen können, dass diese Städte einen eigenen Rhythmus haben und seltsam "herausgelöst" sind aus ihrem Umland (im Vergleich zu Rouen, Boston, Potsdam und Co.). Das kommt hier SEHR gut rüber. Havena ist quasi eine "Region" für sich, bzw. eine "eigene Welt", wie man so schön sagt. Und obwohl Gareth VIEL VIEL größer ist, hatte ich dieses Gefühl bei Gareth nie. Bei Havena war es bereits zur Frühzeit des Schwarzen Auges so, dass sie eine Sonderstellung hatte. Und diese Sonderstellung wurde EXZELLENT ins Jahr 2018 geholt. Großartig!

    Insgesamt finde ich auch, dass man einen Spagat zwischen Information, Spielanregung und Unterhaltung sehr gut hinbekommen hat.
    Alles nimmt - ganz ausgewogen - ungefähr 33% ein.
    Der Gareth-Box würde ich unterstellen auf 50% Information, 40% Spielanregung und 10% Unterhaltung zu setzen.

    Welche Stadtbeschreibung besser ist? Keine Ahnung. Ich finde, dass sich weder die Städte, noch die Beschreibungen vergleichen lassen. Beide haben exakt die Stadtbeschreibung erhalten, die sie verdienen. Ich bezweifle sogar, dass das "Havena-Konzept" bei Gareth funktionieren würde (und umgekehrt). Muss es auch nicht. :)


    Nach dem ersten Überfliegen und hier und dort Hineinlesen muss ich sagen: Alle Daumen hoch. Was für eine wundervolle Spielhilfe! Und ich denke, dass ich noch keine SH erlebt habe, die zu fast einem Drittel aus "Mysteria & Arcana" besteht. Ein wahres Freudenfest für Spielleitungen!!

    Auf den ersten Blick ist Havena eine SPIELhilfe im engsten Wortsinne. Das ist kein Nachschlagewerk geworden, sondern eine echte Spielwiese. Ich liebe es! :heart:

    Im Unterricht gebe ich den Schülern ja auch ausgewähltes Material und packe nicht einfach noch zum Teil Widersprüchliches dazu. Hauptsache, es ist mehr, ist kein gutes didaktisches Konzept.

    Ich will die Box ja auch in erster Linie als SL nutzen, nicht als Spieler. ;)
    Darüber hinaus schätze ich mehrere Optionen. Dein didaktisches Argument trifft hierbei nicht zu: Denn es geht mir ja nicht um mehr Informationen (in diesem Fall hättest du absolut recht!), sondern um mehr Optionen bei der Auswahl der Spielfigur.
      
    Und hier greift dann, um beim Schul-Argument zu bleiben, die erforderliche Differenzierung: Mache ich meine Arbeit gut, dann biete ich mehrere, differenzierte Zugänge für unterschiedliche individuelle Bedürfnisse an; ergo benötige ich hierfür mehr Spielfiguren, aus denen gewählt werden kann.

    Meinetwegen lasst den Schnellstarter weg, falls er verwirren sollte und packt nur die Archetypen mit rein. Es geht mir allein darum, dass 4 Archetypen absolut unzureichend und auch nicht "branchenüblich" sind.


    Genaugenommen sollte er durch die Box aber ja obsolet sein.

    Sollte er. Aber wenn die Box bereits bei dieser wichtigen Aufgabe versagt, dann ist das doch ganz offensichtlich ein Problem, oder?
    Aber, wie gesagt, warten wir erstmal ab. Womöglich offenbart sich noch der große "Aha-Effekt" und ich habe mir zu Unrecht Sorgen gemacht.

    Da waren aber nur Schnellstarterregeln drin und keine acht Archetypen/Einstiegscharaktere, kein(e) Gruppenabenteuer, Soloabenteuereinführung usw.

    Das ist nicht richtig.
    Im insgesamt 24 Seiten zählenden Schnellstarter sind 6 Archetypen (Geron, Layariel, Arbosch, Mirhiban, Carolan und Tjalva), sowie ein Mini-Abenteuer (5 Seiten) namens "Die Sklavenhändler vom Reichsforst" drin. Dazu eine Aventurienkarte und ein Kurzüberblick über Aventurien.

    Wie gesagt: Es bricht sich niemand einen Zacken aus der Krone, wenn man diesen sowieso kostenlosen Schnellstarter einfach mit in die Einsteiger-Box packt. Auch wenn ich ihn schon besitze (sowohl Print, als auch digital), könnte ich die Einsteigerbox mit besserem Gewissen verschenken. Vor allem zu dem stolzen Preis!

    Wir haben uns die ganze Struktur der Box und der Inhalte konzeptionell genau überlegt. Vor dem Release der Einsteiger-Box werden wir selbstverständlich noch genauer auf die Inhalte eingehen. :)

    Wieso gibt es dann, anders als im DSA5-Schnellstarter (6); in der alten Abenteuer-Aventurien-Box (8) oder auch im HeXXen-Schnellstarter (6) mehr Charas, als in der kommenden Einsteigerbox? Wie kann man denn, bei gründlicher Überlegung, auf lediglich 4 Charaktere gekommen sein?

    Klar, man könnte jetzt mit Pathfinder argumentieren, wo es ebenfalls nur 4 gibt. Aber die Pathfinder-Box enthält vier weitere, leere Charabögen, mit denen sich eigene Charas erstellen bzw. individualisieren lassen. Ist sowas ebenfalls geplant? Das wäre dann selbstverständlich klasse!

    Falls nicht, so wäre es fein, würde man die Einsteigerbox - auch unter dem Punkt, dass DSA5 laut GRW-Klappentext für "1 Spielleiter und 3-6 Spieler" ausgelegt ist - mit einer daran gemessenen Archetypenanzahl ausstatten. Mal ehrlich: Wie kommt es, dass selbst der aktuelle DSA5-Schnellstarter zwei Archetypen mehr enthält?

    Konzeptionell mag das alles genau überlegt sein und wohl mit den Solo-ABs zu tun haben.
    Wenn das jedoch der einzige Grund sein sollte, ist das sehr schade; denn man opfert Vielfalt zu Gunsten eines individuellen One Shots.
    Und ich habe WIRKLICH großes Interesse an der Box und würde sie auch kaufen.

    Aber bitte diskutiert noch einmal die Anzahl der Archetypen

    ODER

    legt wenigstens den Schnellstarter mit in die Box. Den habt ihr bereits gratis rausgehauen und der würde das Ganze einfach wunderbar abrunden!

    Ich glaube, den höchsten Rekrutierungsfaktor haben aktuell YouTube-Influencer wie die RocketBeans, etc.

    Bitte unterschätze auch nicht das Rekrutierungspotential von Lehrkräften in den Schulen, die Rollenspiel-AGs anbieten. ;)
    Je nach Schulgröße generierst du pro Jahr mindestens ein Dutzend Neulinge, von denen die meisten dann auch in ihrer Freizeit weiterspielen.

    Als Lehrkraft nutze ich Einsteigerboxen unglaublich gerne, denn man kann wunderbar in verschiedene Systeme reinschnuppern und die Regeln sind dergestalt abgespeckt, dass man auch in 90 Minuten pro Woche richtig was geschafft bekommt, vor allem in den Klassen 6-9, wo Regelreduzierung (=didaktische Reduktion) hochwillkommen ist.

    Daher können nur die genialen Boxen von SpliMo und D&D zum Zuge kommen, da sie einerseits problemlos mit dem AG-Unkostenbeitrag finanziell gedeckelt werden können und obendrein genügend Charaktere enthalten (7 und 5) und ich damit pro Gruppe alle 5 Schüler*innen bespaßen kann.

    Bei der teureren DSA5-Box müsste ich einerseits wohl den Förderverein anpumpen und andererseits könnte ich es gar nicht spielen, weil nur 4 Charas drin sind, ich aber 5 Schüler*innen habe. Ausgerechnet mein absolutes Lieblingsrollenspiel bleibt damit den Zehnt- und Elftklässlern vorbehalten, die mit vollständigen Regeln spielen und eigens generierte Charas besitzen. ;)

    Für meine Zwecke ist die DSA-Box also im schulischen Kontext leider überhaupt kein Blindkauf. Ausgerechnet eine größere potentielle Zielgruppe (Schul-AGs) kann mit dem Produkt nichts anfangen. Und wenn ich privat "DSA verschenke", um neue Leute anzulocken, werde ich lieber den Schnellstarter und das GRW als Softcover unter den Weihnachtsbaum legen. Find ich persönlich sehr schade, vor allem, weil ich bekanntlich DSA5 abgöttisch liebe.


    Edit: Aber ich muss zugeben, dass die "lieben Kleinen" tatsächlich fast alle Rocket Beans gucken und ich als Erklärung, was ein P&P ist noch nichts besseres gefunden habe, als beispielsweise diese kurze Erklärung: https://www.youtube.com/watch?v=8dHuk6lH-ic&t=132s
    Insofern: Ein zerknirschtes Dankeschön an die Raketenbohnen!


    Och, mal schauen wie es sich hier so entwickelt.
    Ich finde, dass es bei Systemen auch immer um Forenaktivität gehen muss. Wenn die hier ähnlich oder sogar höher wäre als in Systemen, die nicht unter "Sonstige" stehen, dann könnte man durchaus mal ne Eingabe an die Mods machen.

    ANDERERSEITS haben Earthdawn, HeXXen und Star Wars ALLE mehr Aktivität aufzuweisen als beispielsweise Splittermond. Bei SpliMo verstehe ich beispielsweise gar nicht, dass es nicht ebenfalls unter Sonstige aufgelistet ist. ;)


    Wenn man ehrlich ist, gebührt die Ehre Splittermond zu ersetzen zunächst mal Star Wars und Earthdawn.

    Das Drehbuch ist fertig und wir sind gerade dabei die Texte einzusprechen. Es hat aufgrund des unmöglich heißen Sommers einfach länger als geplant gedauert. ;) Auch müssen insgesamt 4 Autor*innen, zwei Lektoren und 10 Sprecher*innen koordiniert werden; das Projekt ist etwas größer geworden, als zuvor geplant. ^^ Es wird wohl ein Hörspiel von 45-60 Minuten und kein kurzes Intermezzo von 20 Minuten, wie ursprünglich geplant. :) Zudem ist es als Zweiteiler angelegt; heißt also, dass parallel schon die Fortsetzung geplant wird. Der erste Teil wird zwar ein befriedigendes, abgeschlossenes Ende haben, aber wir möchten mit den Charakteren noch gern weiter arbeiten.

    Jap, selbstverständlich kann das Ding als Kampagnenbox natürlich noch richtig rocken. Insofern sollte man das nicht zu früh verurteilen. Ich finde, dass man aber die Frage stellen darf, ob oder inwiefern es überhaupt sinnvoll ist, eine Box so vollzupacken mit ABs. Und mit dieser Vorgehensweise quasi "allein" auf dem Markt ist. Wieso soll man ein funktionierendes Modell, wie SpliMo, Pathfinder oder D&D5 nicht einfach kopieren? Jene Boxen beweisen doch, dass sich damit gut leben lässt. Jetzt eine eigene (noch dazu teurere) Variante anzubieten kann natürlich supermutig und am Ende megaerfolgreich sein. Aber gerade bei der Gewinnung von Neukunden bzw. neuen Mitspielern würde ich als Publisher immer auf Nummer Sicher gehen. Und das bedeutet für mich halt auch ggf. ein Produkt zu subventionieren, dass sich quasi nur selbst trägt oder meine Marge niedriger als gewöhnlich ist. Und wie ich schon schrieb: Man hat ja bereits alles, um eine richtig geile Box zu packen. Quasi als "Re-pack" bestehender Produkte. Etwas komplett neues zu machen, das ist - wie ich finde - ebenfalls "mutig".

    Insofern bestehen an mehreren Punkten berechtigte Zweifel an ebendieser Einsteigerbox, auch wenn sie womöglich inhaltlich phänomenal wird. Die Frage ist doch: Bekommen neue Spieler es überhaupt mit, DASS sie phänomenal ist? Greifen sie nicht lieber tatsächlich zu den günstigeren Boxen von D&D, Pathfinder, SpliMo und Co? Schwierige Frage. Wir warten mal ab...

    Ich bin zwar FÜR eine Einsteigerbox, halte 40€ aber ebenfalls für viel zu teuer. Damit wird DSA - wie schon häufig hier erwähnt - einerseits die mit Abstand teuerste Einsteigerbox auf dem Rollenspielmarkt haben. (Ja, auch die hierzulande sehr teure Pathfinder Einsteigerbox ist auf ihrem Heimatmarkt sehr günstig: Sie kostet nur 20 $)
    Andererseits bekommt man zum selben Preis bereits quasi das vollständige Spiel (GRW+Almanach) in der Softcover-Edition.

    Auch die Zielgruppe DIESER angekündigten Einsteigerbox ist für mich ein Rätsel: Würde man es "Anfänger-Box" oder "DSA light" nennen, sich also an ein Publikum aus Rollenspielneulingen ODER Spieler, die regelarmes Spiel bevorzugen richten, dann wäre nichts dagegen zu sagen, außer, dass die Leute bei Splittermond es für 15 € weniger hinbekommen. Aber die Idee der "Einsteiger-Box" ist doch wohl, dass die Box ein Sprungbrett sein soll, das den Pfad ebnen soll, um ins "richtige" Spiel zu finden.

    Ich frage mich jedoch, wie man etwas noch einfacher gestalten kann, als es jetzt schon ist. Denn mit den Schnellstartregeln, welche Grundregeln, Archetypen und ein Szenario enthalten, wird man ausreichend auf das richtige Spiel vorbereitet, um dann mit dem GRW und Almanach weiterzuspielen.

    Ich hätte mir eine "richtige" Einsteigerbox gewünscht. Wie sähe die aus?

    Karton auf:
    - Schnellstarter rein,
    - Aventurienkarte in DINA4 rein,
    - ein exklusives Heldenwerk-AB von 16 Seiten dazu
    - und das vollständige (!) Softcover-GRW.
    - Dazu eine DINA4-Quickstart-Anleitung (in Hochglanz), die eine Leitlinie gibt, wie man als Neuling am Besten vorgeht ("Lies zunächst den Schnellstarter und spiele das Szenario, dann das Einstiegsabenteuer und schau erst dann ins GRW.");
    - auf dem Zettel noch nen Gutschein-Code zum PDF-Download des GRW, das man mittlerweile guten Gewissens als Goodie verteilen kann (wie bei Markteinführung mit dem GRW-Hardcover bereits praktiziert!).
    - Auf der Rückseite des DINA4-Blatts dann noch ein Referenzbogen für die Spielleitung, mit den wichtigsten Regeln in Kurzform.
    - Dann noch 3W20 mit rein

    und zack fertig: Einsteigerbox für 25 €, die man guten Gewissens Interessierten und Hobbyfremden in die Hand drücken kann und die, NACH DEM "Umstieg" auf das "richtige" Spiel, dank des integrierten GRW und den Würfeln sogar endlos weiter nutzen kann. Produktionskosten für Ulisses? Der Karton, inklusive eines coolen Covers. Alles andere ist bereits vorhanden, also geschrieben, gezeichnet, gelayoutet, lektoriert. Geringster Aufwand, maximale Wirkung. Das wäre für mich eine "echte" Einsteigerbox. Meinetwegen macht sie 5 € teurer und legt noch ein Solo-AB mit rein.


    Aber 40 € für eine abgespeckte Regelversion und ein paar Abenteuer + Würfel? Das finde ich ziemlich enttäuschend. Dann lieber potentiellen Neulingen den Schnellstarter, ein Heldenwerk und das GRW in die Hand drücken. Kostenpunkt für mich als spendierfreudiger "Werber": 23,33 €.

    Wie gesagt: Würde es ein abgespecktes Regelwerk und ein paar Abenteuer in der Box geben (wie es jetzt wohl der Fall sein wird) und diese nur branchenübliche 20 bis 25 € kosten, hätte ich überhaupt nichts dagegen. Aber 40€? Puh...

    Die Zeit, um alle Links durchzuschauen, konnte Sumaro tatsächlich nicht gehabt haben. Ich denke vielmehr, dass es ihm eine diebische Freude bereitet von "Verkaufszahlen" zu reden, die ja tatsächlich nicht genannt werden (sondern nur indirekt, wie lange ein Bestand der Auflage i.d.R. vorrätig bleibt, bis er abverkauft ist), wo in den Links von "Auflagenzahlen" die Rede ist. Aber es stimmt schon, dass Sumaro jedes Wort auf die Goldwaage legt oder Infos zu seinen Gunsten umdeutet. :)

    DSA5 ist natürlich kein Erfolg, weil es kein Erfolg sein darf. Und sollte es dennoch ein Erfolg sein, dann sind diejenigen, die es zum Erfolg machen, unmöglich "echte" Spieler (denn die würden ja bemerken, dass das System Schrott ist), sondern können nur alleskaufende Sammler sein. Sumaros Welt. Und DSA5 ist natürlich "überkomplex", habe ich noch vergessen zu erwähnen. ;) Immer wieder die alte Leier. Und erneut werden diese Spitzen von ihm ausgeteilt in einem Thread, in dem es um die Sinnhaftigkeit von Einsteigerboxen (im Allgemeinen) geht. Dass hier auch mit D&D und Splittermond argumentiert wird, scheint einen Sumaro nicht zu stören. Er nutzt lieber die Gelegenheit, um weiter auf Ulisses und DSA5 einzudreschen.