Erleuchtung und Verblendung 1.0.0

Ein DSA Gruppenabenteuer für Helden der Stufen 3-7

Auf dem Weg zur Hesindepriesterschaft, nahe bei Gerasim, geraten die Helden in eine teuflische Falle. Wird es ihnen gelingen, aus dem Netz von Trug und Illusion zu entkommen? Und wird der Halbelf Lorifen seine Angebetete endlich ehelichen dürfen?

Dieses Abenteuer belegte beim Gänsekiel und Tastenschlag Wettbewerb 2007 den siebten Platz.


Regelwerk: DSA 4
Umfang: 26 Seiten
Ort und Zeit der Handlung: Gerasim und Umgebung, nach 23 Hal
Komplexität (Meister/Helden): mittel
Erfahrung (Helden): Einsteiger (Stufe 3-7)
Anforderung (Helden): Interaktion, Talenteinsatz, Kampffertigkeiten


© Steffen Brand 2007

Images

  • Dankeschön :D

  • muffkuchen: Ein wundervolles Abenteuer. Habe ich inzwischen in 3 Gruppen gemeistert und war jedes mal einzigartig. Besonders toll finde ich, dass die letztendliche Auflösung auf tausend und eine Weise geschehen kann.

  • Sauber gearbeitet

    Plot, der auf den Dungeon & Realitäten-Zug aufspringt und die Helden nahe einer arkanen Kraftlinie in's "irreale" Abenteuer zieht. Linear strukturiert gibt der Autor dem Meister ein halbwegs geskriptetes AB an die Hand. Der Spannungsbogen sieht eine Linearität vor und belohnt die Helden gegen Ende mit einem Happy-End und einer durchaus erwartungskonformen Auflösung eines Teilrätsels, welches die Helden während des Abenteuers begleitet. Grössere Logikfehler sind nicht erkennbar; stellenweise erscheint es vorbestimme, dass Helden "bestimmt so handeln", was nicht zwangsläufig so sein muss (Warum z.B. sollten sie im unterirdischen Tempel erstmal ein paar Tage forschen, statt ihrer Queste nachzugehen?). Das Abenteuer wird frei von Zeit und Stufe geliefert; dennoch könnten kleinere Anpassungen im Balancing meisterseitig nicht schaden. So kriegen die Helden z.B. 10 AP, wenn sie auf die Idee kommen, Nachtwachen aufzustellen (induziert niedrige Stufe). Auf der anderen Seite jedoch kann es schon mal simpel passieren, dass ein Held W20 Schaden bekommt, was durchaus als ein "Instant Tod" gewertet werden könnte. Stellenweise wird das Improvisationstalent des Meisters gefordert, da streckenweise das Abenteuer nicht bis in die Tiefe ausgearbeitet ist.


    Die Einordnung in Aventurien ist gegeben; die Iribaarlilie wird - mit Modifikationen - der Zoo Botanica entliehen. Gerasim wird adäquat dargestellt. Das Auftauchen des Satyrs in der Form wirkt "ungewöhnlich" und auch die Sozialisierungsmassnahmen gegen Ende nicht unbedingt erwartbar.


    Sauber geschrieben, übersichtlich strukturiert. Stellenweise wird jedoch lang (ungekennzeichnet) aus den Regelwerken abgetippt, z.B. bei der Beschreibung der Iribaarlilie.