Von Dichtern und Geistern

„In den Auen des Großen Flusses, dem Land des Schilfes und der Weiden, der Knüppeldämme, der schlammigen Pfade, der kleinen und großen Wasser, dem Reich des kalten Nebels, dort steht seit gut zwei Generationen die Ruine der alten Zollburg Baran aus besseren Tagen. Ruine? Seit Monaten klingen Hammer und Säge durch die Auen. Ungewohnte Geschäftigkeit rollt in Ochsenkarren voller Baumaterial über die Deichwege. Auf alten Steinen wächst eine neue Burg. Klein … und dennoch ein Zeichnen, dass guten alten Tagen auch gute neue Tagen folgen können. Bald schon soll Richtfest gefeiert werden und neues Leben einziehen. Bauherr Rhuid Ui Riannod, der Vogt von Weidenau, lässt sich nicht lumpen und lädt Spielleute und Künstler aller Art, um mit fröhlichen Klänge die Stille aus den alten Steinen zu treiben und die neue Halle mit Schönheit zu füllen.“


Von Dichtern und Geistern ist eine Ambiente-Veranstaltung mit kleinen Plotelementen ohne übergeordnete oder politische Relevanz. Im Fokus stehen Musiker, Dichter, weitere Künstler mit ihren Darbietungen und natürlich deren Publikum. Daneben geht es um Lagerfeuer, gutes Essen, gute Getränke, Geselligkeit und den Flair Albernias abseits großer Politik. Kämpfe sind nicht geplant.

Von Dichtern und Geistern ist keine Veranstaltung des albernischen Briefspiels. Briefspieler und ihre Charaktere sind willkommen, sollten aber damit rechnen, dass Nicht-Briefspieler auf der Veranstaltung eine weniger kanonische Wahrnehmung Aventuriens haben.

Die Veranstaltung findet vom 5. bis 7. Februar 2021 im Schullandheim Winterburg, (Auf dem Schloss, 55595 Winterburg) statt. Es ist ein Burgkon mit Vollverpflegung. Spieler zahlen 85,-€, GSC werden nicht mehr gesucht. Wer Interesse an der Veranstaltung hat, kann mich gerne hier im Forum oder per Mail (federfrei@gmx.de) anschreiben und Details besprechen.


Wir wünschen uns eine gemütliche, bodenständige Veranstaltung, welche die besondere Stimmung Albernias transportiert. Daraus ergeben sich ein paar Vorgaben.

  • Die Charaktere der Spieler sollten Albernier sein. Ausnahmen bedürfen der Einzelabsprache mit der Orga und werden restriktiv gehandhabt.
  • Geweihte und Zauberkundige sind etwas Besonderes und deshalb selten. Auf je zehn angemeldete „profane“ Charaktere kann sich ein Geweihter oder Zauberkundiger anmelden (Derzeit ist diese Quote voll und wir nehmen nur noch profane Charaktere an)
  • Für Adelige gilt analog eine etwas „weichere“ Quote von einem Adeligen auf mindestens zwei Nicht-Adelige (was sich am einfachsten über eigenes Gefolge gewährleisten lässt).

Gespielt wird nach den Zwei Regeln und der Opferregel.

1. Wirst Du angespielt, zeige eine plausible Reaktion. Spiel irgendwas, aber spiel.

2. Spielst Du jemanden an, erwarte keine bestimmte Reaktion. Akzeptiere, was Dein Gegenüber daraus macht.

Die Opferregel betrachten wir als Aufforderung an Spieler, fremde Charaktere nicht in Zwangslagen (ohne Wahlmöglichkeit für den anderen Spieler) mit dauerhaften Konsequenzen für diese zu bringen.

Auf Punkteregeln verzichten wir. Die Resonanz, die ein Charakter und seine Handlungen bekommt, hängt von der Glaubwürdigkeit seiner Darstellung in den Augen seiner Mitspieler ab. Als Faustregel gilt: Wenn Euer Gegenüber nicht erkennen kann, was Ihr darstellen wollt, ist die Darstellung nicht gut genug.

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