Posts by Hinrich

    Noch ein Gedanke dazu: das Einzige, was einen Räuber vom Angriff auf einen Geweihten abhält, ist die angedrohte Strafe. Wenn ihm aber sowieso der Tod driht, fehlt die Abschreckung. Also lieber: keine Zeugen.


    Oder: du willst ernsthaft einen IfirnGeweihten spielen? Dann muss dein Held dazwischen gehen, wenn ein Gegner sich ergibt, und muss das Niedermetzeln verhindern. Notfalls auf Kosten des eigenen Lebens.


    Nachtrag:

    Natürlich seid ihr völlig frei, euer Hack‘n‘slay so zu spielen, wie es euch gefällt. Du hast halt gefragt, und ich kann nur schreiben, was ich als „richtig“ empfinde.

    In einer solchen Spielrunde wäre ein idealistischer Ifirngeweihter wohl fehl am Platz. Wenn du einen Helden für WoW-Gemetzel brauchst, nimm einen Korgeweihten.


    Oder frag uns gar nicht erst nach dem Bezug zum DSA-Hintergrund. Dann muss es nicht passen.


    Den Ifirngeweihten wegen eines vermeintlichen Plot-Armor zu wählen, mit einem Vorteil „wird nicht angegriffen“, ist in diesem Zusammenhang Unsinn. Wenn die Angreifer sich nicht ergeben können, werden sie umgekehrt auch jeden angreifen, Geweihter hin oder her.

    Allerdings tragen Ifirn-Geweihte abseits von Zeremonien im Tempel meist kein erkennbares Ornat und ist also gar nicht als Geweihte erkennbar.

    So steht es auch in WdG - m.E. spricht allerdings auch nichts dagegen, erkennbar zu sein.

    Eine junge Geweihte des Ifirns


    Der Ifirn, beziehungsweise "eine Geweihte Ifirns". Soweit ich weiß wird Ifirn überall dort wo man sie verehrt als weiblich angesehen. ;)

    Das ist nicht nur eine Ansicht. Ifirn hat fünf Töchter:

    Nidari - mit Gorfang

    Yidari - mit Iyi

    Lidari - mit Rajok

    Aidari - mit Swafnir

    Das sind alles Männer - m.E. Beweis genug, dass Ifirn eine Frau ist. ;)



    Zur Spielweise einer oder eines Ifirn-Geweihten:


    Zwei Charaktermerkmale sind wesentlich: Idealismus und Pragmatismus.

    Der Idealismus bringt die Geweihten dazu, Gutes anzustreben und zu tun, zu helfen, Streit zu schlichten und Frieden zu verbreiten - dort, wo jemand bereit ist, die Hilfe anzunehmen.

    Der Pragmatismus hilft ihnen, die Situation einzuordnen und nicht stur einem Prinzip zu folgen.


    Ifirngeweihte jagen, um sich und andere zu ernähren, nicht als Sport oder Mutprobe. Sie werden nicht unnötig töten, aber sie werden schwer verletzte Tiere auch erlösen, wenn sie selbst gerade keinen Fleischbedarf haben. Sie werden mit einem angreifenden Schneelaurer nicht verhandeln. Sie lernen mit der Zeit, zu unterscheiden zwischen einer Bärenmutter, die ihr Junges schützt, und einem Problembär, der am Geschmack von Menschenfleisch Gefallen gefunden hat.


    Sie werden einen Menschen, der aus Verzweiflung und Zorn handelt, zu beruhigen versuchen. Oder ihm aus dem Weg gehen, bis er wieder ansprechbar ist. Sie werden aber ein unschuldiges Opfer ohne Zögern vor einem menschlichen Angreifer genauso schützen wie vor einem Schneelaurer oder einem Problembär - und nachher über seinen Tod bitterlich weinen.


    Einem Räuber, der vor Hunger verzweifelt, werden sie Nahrung anbieten. Einer Räuberbande, die alle Hemmungen abgeworfen hat und nur noch aus Gier handelt, werden sie entschlossen entgegen treten, um die Schwachen zu schützen.


    Firun ist erbarmungslos, ebenso wie der winterliche Norden Fehler nicht verzeiht. Ifirn ist das Gegenteil: Ifirn hilft, Ifirn vermittelt, Ifirn mildert. Ifirn ist eines gewiss nicht: strikt und dogmatisch.


    Insgesamt finde ich, dass Ifirngeweihte wegen dieses pragmatischen Umgangs leichter spielbar sind als andere Geweihte. Wenn man sich die beiden genannten Aspekte - Idealismus und Pragmatismus - vor Augen führt, sollte es keine allzu großen Probleme machen, einen eigenen Weg zu finden.


    Wer strikte Regeln möchte, ist m.E. bei einem Praios- oder Rondrageweihten besser aufgehoben. Für Ifirngeweihte muss der Spieler selbst entscheiden, seinen moralischen Kompass immer wieder neu eichen, Fehler zulassen und auch einmal Buße tun. Ifirngeweihte dürfen fehlbar sein, auch das liegt in ihrer Natur.

    In einen Drachenhort gehört der Kern eines gefallenen Sterns.




    In einen Drachenhort gehört eine Sammlung von Transportmitteln: Karren, Lastensattel und Geschirre für Esel und Maultiere - was die Schatzsucher so mitbrachten und nicht wieder mitnehmen konnten. Sehr praktisch, falls jemand mal etwas mitnehmen darf.

    Das hab ich die letzten Monate machen müssen, entweder beide Arme oder leichtes nur mit dem Linken; früher war der rechte stärker, nun ist es (noch!) der linke.

    Vermutlich liegt es daran das ich Linkshänder bin ... also ein ganz linker Typ.

    Wo wir so gerade locker am Quatschen sind, kann mir mal jemand so 500€ rüberwerfen. Ich zahle es auf jeden Fall bald zurück. Versprochen.

    Nein, aber 500 Orkengold kannst du haben. Fang!

    Kuslik im Firun.

    Eine junge Frau beklagt sich bei der Gastwirtin: "Mir ist zu warm. Ist das hier immer so?"

    Wirtin: "Es ist mild heute. Wo kommst du denn her?"

    Junge Frau: "Aus Riva."

    Wirtin: "Aus dem Norden? Ja, dort soll es kälter sein. Warum bist du da weg, wenn es dir hier zu warm ist?"

    Junge Frau: "Da haben mich alle immer nur wegen meines Namens geneckt."

    Wirtin: "Und wie heißt du?"

    Junge Frau: "Schnee, Laura."

    Ob das Konzept nun passt oder nicht, da war die Frage nach den Nachteilen.


    (DSA 4.1)

    "Randgruppe" passt mE sehr gut. (WdH268) Das ist schon fast ein Muss.

    In den Augen der menschlichen Kultur vielleicht auch "Unansehnlich" - das muss aber nicht so sein.


    Dazu kommen eventuell Nachteile aufgrund der schwierigen Sozialisierung wie Streitlust, Jähzorn o.ä.

    Oder die Mutter hat das Kind versteckt, um es zu schützen, dann fehlen die sozialen Kontakte: auch daraus könnten sich Nachteile ergeben (und spezifische Vorteile).



    So oder so wird aus den bisherigen Anmerkungen schon deutlich, dass eine solche Figur nicht in jeder Spielrunde willkommen sein wird.

    Zweckgebunden für eine bestimmte Kampagne nach Abstimmung mit dem Spielleiter kann ich mir so eine Kreation aber vorstellen.

    Ein guter Schmied kann auch eine zerborstene Waffe reparieren. Das geht nicht nur bei Andúril.

    In "echt" geht das leider nicht. Komplett einschmelzen ist die einzige Lösung.

    In "echt" kann ein Schwert auch nicht geweiht und dadurch (beinahe, wie man liest) unzerbrechlich werden.


    Zu (Zwergen-)Spänen zerkleinern und dann neu schmieden wäre wohl ingame der Weg, wenn man nicht dem Vorschlag des Ausstellungsstücks folgen möchte.