Posts by Hinrich

    Über die Waybackmachine kann ich auch sehen, dass es von "Raferdeon" erstellt wurde, jedoch habe ich keinen passenden User identifizieren können.

    Die Google-KI sagt:

    „Basierend auf den Suchergebnissen scheint „Raferdeon“ ein Benutzername oder Alias zu sein, der in deutschen Forenkontexten vorkommt, insbesondere in Bezug auf:

    • Warhammer Fantasy Tabletop: Ein Benutzer namens „Raferdeon“ wird in Diskussionen über Wahrscheinlichkeitsberechnungen in Warhammer-Fantasy-Foren erwähnt.
    • Schriftliche Dokumente (Scribd): In einem PDF-Dokument auf Scribd wird eine E-Mail-Adresse „raferdeon@gmx.de“ in einem Kontext genannt, der mit Hintergrundgeschichten von Helden zu tun hat.“

      Klingt plausibel, fragt doch mal…

    Es gibt eine sehr hilfreiche Unterscheidung:

    "Generative KI" erzeugt etwas "Neues" - hier kann man als kreativ Schaffender durchaus schreiben "Geklautes", weil die KI mit vorhandenen, nicht urheberrechtsfreien Inhalten lernt und diese neu kombiniert. Das ist jedenfalls ein beliebter Streitpunkt.

    "Analytische KI" hilft, große Datenmengen zu durchsuchen. Hier besteht das Problem eher darin, dass manche KI (auch ChatGPT) auch mal "halluziniert" und eine Antwort erfindet, weil die ehrliche Antwort "ich habe nichts gefunden" nicht vorgesehen ist.


    Bei Rechtschreibkorrekturen hätte ich keine moralischen Bedenken - allerdings besteht auch hier die Gefahr einer Verschlimmbesserung, d.h. einer fehlerhaften "Korrektur". Die Verantwortung dafür liegt weiterhin beim Autor. Auch die Recherche ist für mich okay - wenn ich wissen will, wie ein Gewehr funktioniert, bevor ich darüber schreibe, dann kann ich mir auch erstmal von einer KI die Erklärung suchen lassen.


    Dazu sehe ich auch die Frage des Anwendungsgebiets: wird der "selbst" geschriebene Text vermarktet und konkurriert mit ehrlichen Eigenkreationen? Oder nutzt man die KI, um ein Bewerbungsschreiben bezüglich Rechtschreibung und Grammatik zu korrigieren?

    Das ist jedenfalls ein weites Feld, und der Diskurs dazu muss geführt werden - ob dieses Forum allerdings der richtige Ort für ein umfassendes Bild ist?

    Ich sehe da zwei mögliche versteckte Fragen:

    (a) können die Helden einen Geweihten des NL bzw. dessen Seele retten? Mag sein, aber wie Schattenkatze schrieb, würde damit das Konzept des fanatischen, unbeugsamen, unbelehrbaren Antagonisten verwässert.

    (b) ist ein geläuterter Geweihter des NL als Heldenfigur denkbar? (Weil das "cool" sein könnte?) Definitiv nein: Kein einigermaßen klar denkender Aventurier würde einer solchen Person vertrauen. Es kann ja immer eine Rekonvertierung durch den NL geben, und plötzlich hätte man wieder einen Feind in den eigenen Reihen. Oder die Läuterung ist von vornherein nur vorgetäuscht. Und nein, das bringt auch spieltechnisch nichts, weil der einzige plausible Weg einer Läuterung wäre, auf alle NL-Liturgien zu verzichten. Oder andersrum gesagt: in dem Moment, wo eine solche Figur auf eine NL-Liturgie zurückgreift, muss sie sofort wieder dem NL gehören - daran darf es keine Zweifel geben.

    Das kann keinen SL davon abhalten, es trotzdem zuzulassen, aber meine ehrliche Meinung dazu ist: wer das möchte, spielt in seiner eigenen Spielwelt.

    Ich überlege, was das Tempo einer Gruppe beeinflussen kann, wenn es nicht der Untergrund ist. In den Sinn kommen mir:

    • Niedrigste GS aller Beteiligten
    • Ausdauer der Beteiligten
    • Qualität des Schuhwerks
    • Fokus - Spaziergang mit Schwätzchen oder strammer Marsch?*
    • Kondition/Konstitution der Beteiligten*

    *Da findet sich sicher auch in DSA5 ein passendes Talent.

    Trotzdem bleibt die Frage, wie sehr sich das auswirkt. Spaziergehtempo sind im realen Leben vielleicht 4 km/h, Wandertempo 6 km/h, das macht dann eine Menge aus.

    Zur Frage 1a - warum wird die Hexe aufmerksam?

    Das Vertrautentier der toten Hexe könnte sie informieren - oder was wurde aus diesem? Oder hat die Oberhexe Informanten im Ort? (Straßenjungen, die sich einen Kreuzer oder zwei erwarten)

    Zur Frage 1b - warum die Helden einschalten?

    Ich nehme an, dass die Oberhexe ein paar Verdächtige hat, oder Feinde, oder zumindest eine Idee, aus welcher Richtung die Morde kommen könnten, und nach Befragung ihrer Quellen feststellen kann, dass die Helden nicht zu diesen Kreisen gehören.

    Auswärtige einzuschalten hat mehrere Vorteile: (a) wie erwähnt gehören sie nicht zu den ortsüblichen Verdächtigen, (b) eventuelle Gegner haben sie nicht auf dem Zettel und können sie nicht einschätzen, (c) sie riskiert nicht, eigene Freunde in Gefahr zu bringen...

    Oder haben die Helden schon einen Ruf?

    Zur Frage 2 - Magie heimlich einsetzen?

    Die erste Wahl, je nach Helden, wäre der Hexenblick: damit kann sie andere Hexen erkennen. Aber das trifft vermutlich nicht zu, sonst hättest du es erwähnt.

    Schau auch mal in WdZ 125ff, was die Katze leisten kann.

    Zur Frage 3 - bei Betören 21 sollte schon die leiseste Andeutung, dass sie am Ende Teil der Belohnung sein könnte, ausreichen, um männliche Helden am Haken zu haben. Es genügt ja, wenn sie erwähnt, dass sie sich dankbar oder erkenntlich zeigen würde, verbunden mit ein wenig Körpersprache. Wenn sich die Dankbarkeit am Ende auf eine Umarmung oder ein Küsschen beschränkt - ist ja nicht ihr Problem, wenn die Helden mehr erwartet hatten, oder?