Posts by manbehind

    Vielleicht sollte sich dein Krieger einfach an den Baumeister seines Vertrauens wenden und das Vorhaben mit ihm besprechen :)


    Burgenbau inkl. Kosten werden in der älteren Publikation "Armorium Ardariticum" thematisiert. Ob es dazu eine Folgeveröffentlichung gab, weiß ich nicht.

    Außerdem zwei eher allgemeine Fragen:

    Ich freue mich wie immer auf Eure Antworten :)


    Die lokalen Autoritäten haben ja allenfalls Kenntnis darüber, was in ihrer unmittelbaren Umgebung geschieht. Niemand, auch nicht der Herzog von Weiden, kennt ja das ganze Ausmaß der "Epedemie". (Er ist übrigens derjenige, der "auf den Trichter kommt", d. h. sieht, vermutet oder argwöhnt, dass etwas im Busch ist; die Helden sind nur diejenigen, die herausfinden, dass er damit recht hat.)


    Daher kann eine lokale Autoritäten zunächst auch gar nicht anders als davon ausgehen, dass das Verschwinden einer oder mehrerer Personen (und um mehr geht es hier erstmal nicht) ein lokales Phänomene ist, das keiner besonderen Aufmerksamkeit bedarf. Es gibt zwischen den Autoritäten unterschiedliche Orten keinen Informationsaustausch bzw. wenn es ihn gibt, dann dauert er entsprechend lange und wird sich auf konkrete und wichtige Dinge beziehen.


    Von daher halte ich die Frage für falsch gestellt, denn sie impliziert einen Wissenstand der "lokalen Autoritäten", über den diese eigentlich nicht verfügen können.

    Der 1. offizielle Kreuzzug wurde europaweit ausgerufen um die Hl. Stadt zurückzuerobern, nicht um eine umkämpfte Region - oder die Grenzen Europas- zu unterstützen.

    Ich sehe tatsächlich die Relevanz deiner Aussage nicht.



    Zu deinem zweiten Punkt:


    Nein, es ist keinesfalls so, dass alles, was auf Dere oder sonstwo im DSA-Kosmos passiert, den Göttern als handelnden Entitäten vorgeworfen oder zugeschrieben werden muss.


    Zu deinem Beispiel:


    Das Beispiel, was du dann nennst, hat nichts damit zu tun, was du dahinter in Klammern schreibst. Die Person, die Alrik trifft, drückt ja Überraschung über zwei Ereignisse aus, die zeitlich korrelieren, aber nicht kausal miteinander in Zusammenhang stehen können. Sie könnte daher auch sagen: "Was für eine Überraschung!"


    Wenn die Person hingegen "an Alrik denken" als Omen aufgefasst hätte, dann hätte sie richtigerweise sagen müssen: "Hey, Alrik, es kann kein Zufall sein, dass ich dich gerade treffe. Heute morgen hab ich noch an dich gedacht."


    "Wahrscheinlich" lässt sich im Regelfall durch "vermutlich", "vielleicht" oder auch "möglicherweise" substituieren (häufig meinen Menschen "möglicherweise passiert x", sagen aber "wahrscheinlich passiert x", weil sie eine Präferenz dafür haben, dass x eintritt, sie Wahrscheinlichkeiten aller möglichen Ereignisse gar nicht kennen. Es "wahrscheinlich" zu nennen schafft allerdings gefühlte Sicherheit).


    Der Satz müsste heißen: "Ich bin da, wenn nicht zufällig was dazwischen kommt." Denn wenn nicht zufällig etwas dazwischen kommt, ist die Person nicht wahrscheinlich da, sondern per Definiton mit Sicherheit. ("Zufällig" bedeutet hier wohl soviel wie "unvorhergesehen", denn wenn jemand den zweiten Finger Tsas für Alriks Ableben bezahlt hat, dann wird Alrik am nächsten Tag auch dann nicht erscheinen, wenn die Gründe hierfür ganz und gar unzufällig, aber für ihn ebenso unvorhersehbar gewesen sind.)


    Aber das nur am Rande.


    Meine Grundprämisse lautet weiterhin, dass der Zufall in einer Welt (damit meine ich nicht Dere, sondern den DSA-Kosmos als Ganzes, eben als Spielwelt), deren Urstoff letztlich auf Göttlichkeit zurückzuführen ist, keinen Platz hat.

    Das darf man nicht vergleichen, der Schwertzug Blutsbanner wurde vom Rondrianer Löwenbrand geschaffen, um in Tobiren die kaiserlichen Soldaten etc. gegen Borbarad zur Hilfe zu kommen.

    Doch, das darf man vergleichen :)


    Es gibt zwei Begriffe, die mich wirklich stören: "Zufall" und "Wahrscheinlichkeit", Ich bin der Auffassung, dass beide Konzepte in einer Welt, deren Urstoff letztlich auf Göttlichkeit zurückzuführen ist, keinen Platz haben. Sie sind profan, unphantastisch und langweilig.

    Ich halte die Frage auch nicht für zielführend.


    Denn offensichtlich ist ja unser Alltagskonzept von "Name" hier nicht sinnvoll anwendbar:


    Wenn der Name eines Gottes geraubt, zerteilt und versteckt werden kann, dann hat er Objektcharakter. Er ist Bestandteil, vielleicht sogar ein wesentlicher Bestandteil des Gottes selbst und seiner Macht; andernfalls wäre es witzlos, einem Gott seinen Namen zu rauben.


    Es stellt sich dann die Frage, warum der Name nicht zerstört worden ist und die Antwort hierauf lautet, dass die Götter es nicht konnten oder nicht wollten.


    Die Macht des Namens als solche ist immer noch da und prinzipiell nutzbar, denn ansonsten müssten seine Teile nicht versteckt und bewacht werden.


    Ob die Teile des Namens ein Eigenleben haben, d. h. ob sie zueinander streben und der Name als Ganzes zum Namenlosen, bleibt offen.


    Offen ist ebenfalls, ob die Glyphen des Tridekarions Teile des Namens selbst oder nur Träger oder Gefäß seiner Teile sind.


    Ich widerspreche auf jeden Fall der These, dass der Name des Gottes für Sterbliche "nicht fassbar" ist. Er ist aufgrund seiner Objekteigenschaften genau das. Eine realweltliche Entsprechung hierfür wäre ein schnöder Desktop PC: um ihn als PC nutzen und bedienen zu können, muss ich nicht wissen, wie er funktioniert. Indiana Jones musste die Bundeslade nicht verstehen, um ihre Macht entfesseln zu können, und nicht anders ist es in gewisser Hinsicht mit der Macht des Namens.


    In "Rausch der Ewigkeit" war es ja so, dass die Bedeutung des Namens nur von seinem Träger erkannt werden konnte, der durch ihn (den Namen) sein Schicksal und seine Bestimmung erkannt und erfahren hat.


    Und dieser Punkt führt mich zu zwei letzten Gedanken:


    Offen ist die Frage, ob sich der Gott, der zum Namenlosen geworden ist, selbst hätte seines Namens berauben können. Ist das nicht der Fall, dann stellt sich die Frage, ob nicht der Raub seines Namens womöglich in seinem Sinne war und die Fesselung in die Bresche zwischen den Sphären ein Übel von Dauer, das er in kauf genommen hat. Denn die Götter hätten danach den einen, der der Namenlose werden sollte, nicht nur seines Namens beraubt, sondern ihn auch von seinem Schicksal und seinem Bestimmung befreit und damit die eine Tat vollbracht, die er selbst nicht hätte vollbringen können.


    Und wenn das der Fall war, dann stellt sich die Frage, warum die beteiligten Götter so gehandelt haben, wie sie gehandelt haben, und eine mögliche Antwort lautet, dass sie keine andere Wahl hatten, kein anderes Mittel, um den Gott, der der Namenlose werden sollte, zumindest kurzfristig - also für einige Äonen - aufzuhalten, was immer er auch im Begriff war, zu tun. Und wenn die Götter nur seine Werkzeuge waren, dann weiß er, dass seine Gefangenschaft nicht von Dauer sein wird, und die letzte Frage lautet daher, wann diejenigen, die stehen, fallen werden, und der eine, der liegt, sich erhebt.

    Ist Madas Frevel 'wirklich passiert' oder nur ein Märchen um die Herkunft von Magie zu erklären?


    Madas Frevel ist zunächst einmal ein Mythos, eine Geschichte, die in unterschiedlichen Kulturkreisen auch unterschiedlich erzählt wird, in deren Kern es aber immer um das Verhältnis von Göttern und Sterblichen geht.


    Dass es gleichwohl irgendwann ein kataklystisches Ereignis gegeben hat, in dessen Folge erst die Sterblichen die Fähigkeit der Zauberei erworben haben, ist (für mich) innerweltlich gesetzt ^^

    Bei den Tulamiden ist gesellschaftlicher Status ganz allgemein an Besitz geknüpft. Für novadische Männer hat das zur Folge, dass sie aufgrund fehlenden Besitzes häufig nicht heiraten und keine Familie gründen können, was wiederum als fehlende Gunst Rastullahs aufgefasst wird, die dann wiederum auf anderem Wege gewonnen werden muss, nämlich mit dem Säbel in der Hand. Für novadische Frauen hat das zur Folge, dass sie sich entsprechend häufig einen Mann teilen müssen.


    Die Höhe der Mitgiften wird zwischen den Brauteltern und den Sippen ausgehandelt, wobei die Beteiligung des Brautpaares von Sippe zu Sippe variiert: Bei manchen Stämmen muss die Braut zustimmen, bei anderen nur der Bräutigam, vielerorts aber ist es nur eine Abmachung der Eltern, d. h. die Ehe als solche wird nur selten eine Liebesehe sein.


    Dass Teile der allgemeinen novadischen Gesellschaftsstrukturen nur Frauen benachteiligen, kann ich nicht erkennen. Sie sind intrinsisch ungerecht, und zwar für fast alle Beteiligten. Damit ist im Grunde die gesellschaftliche Weichenstellung für tragische Geschichten und Konflikte vorgenommen.


    Hieran kann man natürlich Änderungen vornehmen. Allerdings sollte vorher mal über die Folgen nachgedacht haben.

    ein blutiger Kampf ist ein guter Kampf, deshalb halten sie auch nicht viel von Heilung, auch nicht viel von Heilzauberei

    Die Arbeit in einem Lazarett ist auch blutig. Und Schmerz und Kampf sind physisch wie psychisch bei den Verwundeten und Heilern vorhanden.

    Das ist ein Zitat aus "Wege der Götter" (DSA 4.1), daher bin ich für den Inhalt nicht verantwortlich.


    Vollständig heißt es:


    Guter Kampf: Kor-Geweihte haben die Pflicht, nach dem ‘Guten Kampf ’ zu streben. Ein blutiger Kampf ist ein guter Kampf, deshalb halten sie nicht viel von Heilung, auch nicht von Heilzauberei.


    Ich denke nicht, dass die Autoren deine Ansicht teilen, sondern dass sie eben ein engeres Verständnis von "Kampf" haben.

    Kor-Geweihte sind auf jeden Fall die falschen Charaktere für Spieler, die an ihrem Charakter hängen :) (Feindbild: Mangelnde Opferbereitschaft)


    Denn der Kor-Geweihte hängt nicht an seinem Leben und wird nicht alles tun, um es zu retten.


    Der "archetypische" Kor-Geweihte lebt im Augenblick und strebt nach dem guten Kampf, und nur "ein blutiger Kampf ist ein guter Kampf, deshalb halten sie auch nicht viel von Heilung, auch nicht viel von Heilzauberei".


    Deswegen sehe ich es anders, als du es oben schilderst: Wenn es nur um den einen Kampf geht, wird er sich nicht heilen lassen, denn dann würde er ja sein eigenes Leben höher bewerten als die Gebote seiner Gottheit; er wäre für mich kein echter Geweihter Kors, sondern ein besserer Hasenfuß.


    Die Ausnahme ist der Auftrag oder die Aufgabe: Nur dann, wenn sein eigenes Überleben wichtig (besser noch: unabdingbar) für die Erfüllung einer Aufgabe ist, würde er eine Ausnahme machen.


    Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Das sollte für den Spieler kein Hintertürchen sein, seine Figur auf jeden Fall weiterspielen zu dürfen. Ein rollengerecht gespielt Kor-Geweihter würde für mich nach Erfüllung des Auftrages ein Gottesurteil suchen oder ein Opfer bringen.

    Ich denke, dass die "normale Bevölkerung" im Großen und Ganzen göttergefällig lebt. Aber auch, wenn der Aventurier weiß, dass es Götter gibt, heißt das nicht, dass er ebenfalls weiß, wer sie sind, was sie tun und was sie wollen - das sind Dinge, die er glauben, aber nicht wissen kann.


    Nicht Praios, sondern allenfalls seine aventurischen Geweihten (oder auch nicht-geweihte Gläubige) gehen gegen Magie vor - oder eben auch gegen konkurrierende Zwölfgötterkulte, etwa mit der Verfolgung der Rondra-Anhänger zur Priesterkaiserzeit (wenn ich es richtig erinnere). Was die Gottheit selbst will, was sie ausmacht - das bleibt verborgen und ist nicht direkt erfahrbar.


    Tatsächlich hat die Tatsache der derischen Existenz der Götter also wenig Einfluss darauf, wie sich Menschen in der Welt des Schwarzen Auges verhalten und was sie tun. In einer phantastischen Rollenspielwelt besteht die Funktion der Götterwelt stattdessen darin, ebenso phantastische Antwort auf die Frage zu ermöglichen, warum sie es tun.

    Gute Frage. Wenn ich es richtig erinnere, sagte Nico Hoch in einem der letzten Talks, dass zumindest vor 2024 nicht mit Publikationen für Myranor zu rechnen sei (was nicht heißt, dass dann welche kommen werden).


    Davon abgesehen gibt es ja das Fanzine "Memoria Myrana", das Beiträge veröffentlicht.

    Ein einfacher Gegner kann (a) direkt angegangen und (b) in seinen Möglichkeiten kontrolliert werden. Das kann z. B. ein grüner Grürpelfrosch sein, der in bestimmten Gegenden auftritt und sich dadurch auszeichnet, dass er in bestimmte Suppentöpfe springt, was ihn zum natürlichen Feind aller froschfreien Suppenköche macht. Glücklicherweise ist der grüne Grürpelfrosch sehr laut und sehr langsam, d. h. man wird frühzeitig auf ihn aufmerksam, geht dann einfach zu ihm hin, stülpt für die Dauer des Suppenkochens etwas über ihn über, wodurch er in all seinen Handlungsmöglichkeiten (d. h. fast allen, er quarkt immer noch sehr laut, was aber suppenmäßig völlig unwirksam ist) vollständig eingeschränkt ist und lässt ihn zu gegebener Zeit wieder hüpfen.


    Ein schwieriger Gegner zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht direkt angegangen und/oder nicht in seinen Möglichkeiten kontrolliert werden kann.


    Ein gutes Beispiel hierfür ist Darth Sidious in der Prequel Trilogy (OT, Episode I - III) von Star Wars: Hier wussten die Jedi zunächst nicht, dass er existiert; nachdem sie wussten, dass er existiert, wussten sie immer noch nicht, wer es ist. Und das ist sehr schlecht, denn einem Gegner, den man nicht kennt, kann man auch nicht auf die Mütze hauen. Und als sie ahnten, wer es ist, konnten sie ihm immer noch nicht auf die Mütze hauen, weil sie fürchten mussten, als Feinde der Republik aufgefasst zu werden, und als der Punkt erreicht war, wo diese Gefahr vergleichsweise unwichtig geworden ist, da mussten sie feststellen, dass sie zu schwach sind, um gegen ihn bestehen zu können.


    Es lassen sich also gewisse Ähnlichkeiten zwischen dem grünen Grürpelfrosch aus dem obigen Beispiel und den Jedi in der PT erkennen, und gleiches gilt für den Umgang mit ihnen.

    Der Namenlose als solcher ist ja durch die "Namenlosen Tage" bekannt. Dass es Diener des Namenlosen gibt, ist auch bekannt. Dass diese Diener mitunter Fähigkeiten haben, die über die eines normalen Sterblichen hinausgehen, ist vielleicht nicht jedem Geweihten bekannt, dürfte aber auch nichts sein, was innerhalb der Kulte ein Geheimnis ist. Woran man einen Geweihten des Namenlosen erkennen kann, sollte aus ureigenstem Interesse der Kulte Allgemeinwissen ihrer Geweihten sein.


    Dass übermenschliche Fähigkeiten der Geweihten des Namenlosen durch den Gott verliehen werden, sollte zumindest naheliegen. Ob wiederum aventurische Geweihte generell wissen, dass "Karmaenergie", d. h. ihre Fähigkeit, bestimmte Dinge zu tun, verliehen wird und daher in ihnen (den Geweihten) lokalisiert ist, also nicht in der Umgebung und auch nicht in der Gottheit, weiß ich nicht (wie sieht das innerweltliche Verständnis der entsprechenden regeltechnischen Prozesse aus?)


    Dass die Kräfte der Geweihten des Namenlosen wiederum nicht magischer und nicht dämonischer Natur sind (denn dann würde Antimagie funktionieren), wird innerhalb der Kulte vermutlich auch bekannt sein, allerdings auch nicht zum Allgemeinwissen gehören. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Bandbreiten der o. g. Reaktionen alle zu finden sind, dann aber hauptsächlich auf Unwissenheit zurückzuführen sind.

    Meine 2 Cent (einige Punkte wurden genannt, lasse ich aber trotzdem drin):


    Ich würde einen derartigen Praiosgeweihten nicht als Hardliner, sondern als Dogmatiker bezeichnen.


    Das Dogma ist für den Dogmatiker eine selbstevidente Wahrheit. Er hinterfragt sie nicht; er kann sie auch gar nicht hinterfragen; wenn er es könnte, dann wäre er kein Dogmatiker.


    Die Möglichkeit der Reflektierbarkeit setzt bereits die Möglichkeit des Fehlers voraus; da es sich aber – und genau das ist die Funktion des Dogmas – um eine unverrückbare Wahrheit handelt, stellt schon der Versuch einen Frevel dar.


    In meinem Aventurien ließe sich kein Praios-Geweihter, der mit entsprechend (mehr oder minder) ketzerischen Helden konfrontiert wird, in die Defensive bringen, d. h. er muss sich nicht erklären und damit rechtfertigen und wird es auch nicht tun, sondern im Gegenteil seine Position offensiv vertreten.


    Einen logischen Hardliner gibt es daher für mich nicht. Die Fragen, die du in Post #3 stellst, mögen sich zunächst einmal den Spielern stellen. Das heißt allerdings weder, dass sie sich den Helden stellen, noch, dass die Helden einen Praios-Geweihten damit konfrontieren.


    Denn dass Praios, höchster der Zwölfgötter, Gott des Lichtes, der Wahrheit und des Gesetzes, Magie ablehnt, ist eine Grundtatsache der Spielwelt, die dem Großteil ihrer Bewohner bekannt sein dürfte. Menschen müssen Entscheidungen treffen, und sie können sich in Einzelfällen für Praios oder gegen ihn entscheiden. Ihre Entscheidung und die Folgen werden dem Gott jedoch nicht verborgen bleiben.


    Ein Praiosgeweihter, der die Geschichte von Madas Frevel kennt, wird möglichweise darauf hinweisen, dass es Mada darum ging, die Menschen von der Herrschaft der Götter zu befreien, indem sie ihnen die Magie schenkt. Madas Frevel ist damit vor allem ein Frevel gegen Praios, den Gott der Herrschaft.


    Ein Praiosgeweihter, der vergleichsweise weltoffen, moderat und mitfühlend ist, kann die Ablehnung von Magie in jedweder Form und vor allem seine Versuche, jeden Zauberer von der Anwendung der Magie abzubringen und ihr auf Dauer abzuschwören, durch eine einfache Frage rechtfertigen: Was ist wichtiger – das Leben eines Kindes, von fünf oder von zehn – oder die Verhinderung eines neuen Xeraans, eines Galottas, einer Glorana? Und: Wenn das Leben des Kindes nur mit Magie gerettet werden kann, wenn die Magie den Menschen gegeben wurde, um Praios zu freveln, kann dann ihre Nutzung etwas anderes sein als die Verhinderung Seines Willens?

    Alle Optimaten sind zauberkundig, oder?

    Laut "Myranische Mysterien" nicht.


    Weißt du zufällig ob irgendwo erwähnt wird ob sie damit praktisch eine menschliche Subspezies darstellen?

    Nein, regeltechnisch ist "Optimat" eine Profession bzw. in DSA 4.1 ein Professionsaufsatz.


    Ein Optimatenhaus ist eher ein bisschen wie der Jedi-Orden, d. h. wenn ein Zauberkundiger entdeckt und durch einen Optimaten ausgebildet wird, dann wird er mit Ablegen seiner Prüfung zum Adeptus auch in das Optimatenhaus aufgenommen.

    Du hast bisher nicht gesagt, dass du die Steine in Pflastersteine umwandeln möchtest, was für mich etwas anderes ist, als eine Auffahrt direkt aus den Steinen herzustellen.


    Den Dschinn einfach nur Pflastersteine herstellen zu lassen, wäre mir zu profan. Vorstellbarer ist für mich, dass der Dschinn aus den Steinen Pflastersteine herstellt, die gleichzeitig an dem Ort eingefügt werden, wo sie hinsollen.


    Weil hierfür ein Grundmaß an Kunstfertigkeit erforderlich ist (möglichst identische Kantenlängen; möglichst ebene Anordnung) würde ich hier grob von 5 Rechtschritt (RS) pro SR ausgehen.


    Einfacher wäre es, wenn die Steine bereits auf der Fläche ausliegen, wo die Auffahrt hin soll. Die Steine müssten dann nur zusammengefügt und die Ebenheit der Oberfläche hergestellt werden, da würde ich eher von 25 RS pro SR ausgehen.