Posts by Bosper

    Ich habe vor einer Weile die Discworld Collector's Library entdeckt und bin immer noch begeistert. Bin nun endlich dazu gekommen mein erstes Buch aus dieser Ausgabe zu lesen - "Guards! Guards!" (Natürlich musste ich zum Klassiker greifen ^^). Ich glaube zur Scheibenwelt muss man nicht viel sagen, deshalb widme ich mich etwas dem Buch. Mir gefallen die stilisierten Cover der Hardcoverbücher sehr, ebenso wie die Gesamterscheinung, die Reihe wirkt wie aus einem Guss, das finde ich sehr schön. Die Bücher haben ein Leseband und das Papier hat eine ordentliche Qualität. Dabei sind sie für Hardcover preiswert, für ca. 15 Euro im Schnitt kann man Bücher finden.


    So, genug Werbung gemacht. Ich wollts dem Forum nur mitteilen, habe mich riesig gefreut, als ich das entdeckt habe. Für manche war Mittelerde der fantastische Ort der sie in jungen Jahren in seinen Bann gezogen hat, oder Hogwarts, oder Aventurien... für mich war es die Scheibenwelt. Vielleicht liest das ja jemand der sich auch über die Ausgabe freut. :S

    Sehr sehr chic.
    Aber irgendwie gehört mein Herz den Paperbacks/Softcovern die ich als Schüler im kleinen Untergeschoss der Buchhandlung entdeckt habe. Pratchett in Hardcover fühlt sich für mich irgendwie falsch an. Softcover, auch gerade die aus der Stadtbibliothek, bei denen sich die Klarfolie von den bunten Einbänden unter den Fingern schon gelöst hat und etwas bewegte, das ist meine Scheibenwelt.
    Ehrliche Einbände sind wie eine gute Stiefelsohle
    Nur aus Pappe haben sie das richtige Gefühl



    Das habe ich auch auf meiner Liste, allerdings gibt es das Buch wohl noch nicht als e-Book. Was ist denn der "Masbergstil"? Ich kenne MM bislang nur durch Beiträge in verschiedenen Foren.

    Mir gefallen auch andere Werke von ihm, Sprache, Spannungsbogen, Personenbeschreibungen.

    Was der Masbergstil ist, würde mich in der Tat interessieren, ich habe bisher nur den Kreis der Sechs gelesen und fand ihn sehr durchwachsen. Ist das Buch repräsentativ für seinen Stil?

    Meiner Erfahrung nach ist der Masbergstil viel zu versprechen und dann unmotiviert abzubrechen.

    Das gleiche Prozedere führte dann auch zu der neuen Formulierung bei "Fischflosse" . "verwandelt sich in einen Fisch seiner Wahl" ist zum einen etwas restriktiv und zum anderen gibt es, genau wie bei Vögeln, keine sonderlich große Auswahl an Fischen, wesswegen "Wasserlebewesen" hier umfassend für alle Tiere gewählt wurde die profan durchs wasser würmeln.

    Im Manuskript für AM1 lautete der Text noch "

    : Der Zauberer verwandelt sich in einen Vogel seiner Wahl, der jedoch maximal die Größenkategorie winzig aufweisen darf. "
    Das wurde dann im expliziten Hinblick auf Fledermäuse und Flugechse geändert. Wie man an der Erweiterung "Große Tiere" gut erkennen kann, sind nur Tiere für diesen klassischen Zauber der Tierverwandlung angedacht.

    Da nun Pandämonium 2 heranflattert zitiere ich mich mal selbst :



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    Ich sehe danach auch deutlich mehr Bedarf bei Geistern und Untoten als bei Elementaren. Diener/Dschinns/Meister sind abgehakt und können bei Beschwörung modifiziert werden, haben diverse Zauberstile und SoF zur Unterstützung. Finde das erstmal durchaus genug. Aber die Nekromanten und Geisterrufer haben zum Teil zwischen Null und einem einzigen Wesen für ihre Rituale.

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    Ich sehe danach auch deutlich mehr Bedarf bei Geistern und Untoten als bei Elementaren. Diener/Dschinns/Meister sind abgehakt und können bei Beschwörung modifiziert werden, haben diverse Zauberstile und SoF zur Unterstützung. Finde das erstmal durchaus genug. Aber die Nekromanten und Geisterrufer haben zum Teil zwischen Null und einem einzigen Wesen für ihre Rituale.

    Michael Mingers Gibt es vielleicht schon Infos dazu, ob und wenn ja wann die neueren Kartensets (Mordenkainen, Epic Monster etc.) auf deutsch erscheinen? Und bekommt ihr die Rechte, den Wildemount Band zu übersetzen? Und wie steht es um Wizards & Spells und Dungeons & Tombs? :)

    Wildemount halte ich für sehr unwahrscheinlich. Ist ja ähnlich wie Acquisitions Incorporated und D&D vs Rick&Morty nicht Teil der Hauptlinie und hat noch zusätzliche Rechteinhaber.

    Naja, kommt drauf an wo die Gewichtung des Systems liegt. Dsa, Shadowrun, DnD und wie sie alle heißen, welche viele Erweiterungsbände hatten, haben sicherlich immer einen Aspekt, welcher nicht im GRW ist. Sonst hätte das Ding 2000 Seiten (genial :thumbup:). Aber eine Grundmechanik gehört ins Grundbuch.

    Die Grundlagen aller Mechaniken passen in der Regel auch in 400+ seiten. Nicht mit allen Details und Optionen, aber in der funktionierenden Basisfassung geht das durchaus. DSA5 schafft es ja zB wieder auch Götter, Alchemie und Artefakterschaffung in den 420 seiten unterzubringen. Ist nur eine Designfrage. Erweitern kann man dann immernoch, man gibt aber vorher jedem die Möglichkeiten schonmal loszulegen und gegebenenfalls selbst zu erweitern. Man sollte ein System sowieso nicht Mechanisch überladen, wenn also bekannte Mechanismen auf verschiedene Gebiete angewandt werden können, spart man viel Platz, Zeit und Nerven

    oder sollte man sich anderweitig umsehen (Papierausgabe)?

    Scheint vergriffen zu sein. Bin eigentlich davon ausgegangen, dass alles zu DSA5 auch mal nachgedruckt wird. Scheint ja nicht so. Bei eBay gibt es aktuell ein (!) Angebot. Ich würde zuschlagen. Denn wenn es keinen Nachdruck gibt, wird das irgendwann sehr bald eher unerschwinglich.


    EDIT: Da sind allerdings doofe Markierungen mit Textmarker drin. Wer tut sowas? Zumindest wäre es spielbar - für mich allerdings nix.

    Meine Abenteuer sehen idR alle aus wie die Theaterskripte aus meiner Schulzeit. Voll mit Bleistiftnotizen und Streichungen. Das ist ein Arbeits- und Spielzeug.

    Schon. Denn wenn etwas verboten wird wird es explizit erwähnt

    #Zauberalchimisten können keine Zauber erlernen (außer Zaubertricks).

    Magische Handlungen sind per Definition an die Tradition gebunden und müssen daher nicht bei anderen ausgeschlossen werden.
    Bei keiner Tradition steht "Darf Zauber lernen"

    Zudem ist es immer eine gute Idee sämtliche Mechaniken in ihrem Kern im Grundbuch zu haben und dann nurnoch zu erweitern. Das lässt niemanden aussen vor und ermöglicht es jedem soweit ins Detail zu gehen wie er will , wo er will.

    Was wären denn Beispiele dafür, wo das nicht gemacht wurde?

    Alle älteren DSA versionen vor 5 zB. Glaube Shadowrun hatte auch einiges ausgelassen in älteren Editionen (bzw es gab es zum Teil noch nicht alles zu Beginn)

    Regel-Wiki sagt dazu:

    "Zauber können sie mithilfe der Sonderfertigkeit Imitationszauberei in Schelmenstreiche umwandeln. Ausgenommen hiervon sind alle Zauber der Steigerungsfaktoren C und D, Zauber mit dem Merkmal Dämonisch und alle Zauber, die TP oder SP verursachen oder auf andere Weise einem Wesen LeP abziehen. Die umgewandelten Sprüche dürfen aus jeder Tradition stammen. Der Meister hat das letzte Wort darüber, ob ein Schelm einen bestimmten Spruch umwandeln darf. Ein Schelm kann bis zu 5 Zauber umwandeln. Zaubertricks sind von dieser Begrenzung ausgeschlossen."

    Das sagt uns nur das sie Zauber in Schelmenstreiche umwandeln können, nichts verbietet es sie normal zu lernen

    Zunächst dachte ich "aber nirgends steht das sie Zauber lernen können" , aber das steht bei Gildenmagiern auch nicht explizit dabei, ist also kein Argument.

    Zudem ist es immer eine gute Idee sämtliche Mechaniken in ihrem Kern im Grundbuch zu haben und dann nurnoch zu erweitern. Das lässt niemanden aussen vor und ermöglicht es jedem soweit ins Detail zu gehen wie er will , wo er will.

    Ich finde tatsächlich nichts das Schelmen verbietet Allg. Zauber zu lernen. War bisher auch sicher sie dürfen es nicht. Aber finden tue ich nichts.

    Wollte man nicht Thalusa kultuell an Japan annähern? Wie wäre ein Exilmaraskaner von dort, der einerseits Buskur ist, andererseits aber auch viele thalusische Einflüsse aufgenommen hat?

    Ist das erste mal das ich davon höre. Soweit ich weiss ist das immernoch ein Sultanat unter Dolguruk dem Schwarzen (schwarzhäutiger Auelf mit Hang zu fantatischem Gerechtigkeitssinn (ehemaliger Blakharaz Paktierer) und Urtulamidisch geprägt.
    Japanische (Ostasiatische) Einflüsse gibts bisher in DSA nur optisch in einigen Illustrationen von maraskanischer Kleidung und Architektur. Kulturell gibts da nichts entsprechendes auch und insbesondere Maraskan hat nichts davon.

    Thalusa war länger im Krieg mit Maraskan und auch kurz besetzt. Danach vom Kalifat eingenommen und ist seit längerem von Dolguruk "befreit" und unter seiner Herrschaft


    "die Lebensweise der Bevölkerung ist traditionell tulamidisch und obrigkeitshörig"

    "Von wo könnte ein Schelm als baby/kleinkind von Kobolden entführt worden sein? "
    Überall .

    Spielt aber auf Dauer keine Rolle oder? Man kann ihn ja damit nicht mehr in Verbindung bringen.

    Gibt dafür auch im Xanathar einen Abschnitt für Wettkämpfe in der Freizeit um ein paar Silber zu verdienen. Geht da aber nicht über voll ausgetragene Kämpfe. Ist 1:1 mMn auf Dauer auch relativ öde

    (Regional)spielhilfen sind wohl diverse in Arbeit, da das aber zu großen Teilen keine Festangestellten schreiben hält man sich wohl lieber bedeckt bis Dinge absehbar fertig sind.