Posts by Tassadar

    Ich wollte ja Tassadar mit der Anmerkung, dass ich zu sehr Weichei für seine Musik sei auch nicht davon abhalten, weiterhin Death Metal Empfehlungen abzugeben ;), auch wenn das jetzt schon amüsant war.

    Keine Sorge, da müsstest Du schon mehr Einwände erbringen oder am Bannbaladin bis Imperavi arbeiten.


    Ich höre gerade wieder ganz gerne eine Band aus längst vergangenen Tagen, und zwar Finsterforst (aus dem Schwarzwald). Wenngleich ich sagen muss dass ich mich nur für das erste, sehr borongefällige Album "...zum Tode hin" wirklich begeistern kann. Die Titel haben eher getragene Melodieverläufe und immer deutliche Überlänge (7-14 Minuten) und ausschließlich gutturalen Gesang. Maßgeblich für die Band, und etwas was mich schnell gefangen hat, ist ein Akkordeon als Melodieinstrument in jedem Lied. Im Gegensatz zu Finntroll, wo sowas von Trollhorn üblicherweise am Synthesizer gemacht wird, ist das aber ein echtes und ich mag die Kombination sehr gerne, wie ich auch Flöten ganz gerne im Metal hören kann. Gerade das erste Album hatt auch durchaus wissenschaftliche Inhalte und handelt von Entstehung und Ableben der Erde.


    Finsterforst - Urquell (YouTube)

    Diablo 3 - Saison 27


    Ja, ich weiß, Activision Blizzard. Ich bin nach den letzten Entwicklungen absolut und echt kein Fan mehr, aber ich bin ein Diablo und vor allem Diablo 2 Fanboy der ersten Stunde. Diablo 2 war das erste PC Spiel das meine Frau jemals gespielt hat. Jetzt eben Diablo 3 seit Erscheinen, immer mal wieder, dank des super Wetters am Wochenende halt auch mal länger am Stück. Diablo 3 ist dabei bestimmt kein Meisterwerk, aber spätestens seit dem Add-on "Reaper of Souls" eigentlich ein gutes ARPG mit ordentlichem Lootsystem. Zumindest für uns funktioniert es. Allerdings sind sie Schwächen zu früher, als eh alles besser war, unschwer zu erkennen. Das Reaper of Souls Add-on zeigt es gut, hinzu kam die Klasse Kreuzritter - ohne dass das Kreuz in Form einer Religion wie dem Christentum in der Welt eine Rolle spielt. Warum nicht den Paladin nehmen, wie in Diablo 2 und vermutlich 4? Who knows.


    Auch die Klassenüberarbeitungen sind teilweise so weit weg von dem was Blizzard mal war. Eine ganz große Stärke war mal das Balancing zwischen den Klassen, das gibt es heute kaum mehr. Mal ist die eine vorne, dann die andere. In der Saison 27 kann man ganze 5-6 verschiedene Barbarenbuilds gut und gerne ganz vorne mitspielen, beim Kreuzritter gibt es einen. Blizzard schafft es auch, ganze Builds vom einen zum nächsten Update ganz in der Versenkung verschwinden zu lassen durch Overbalancing oder dämliche Änderungen. Beispiel: Es gab lange ein Set aus 2 Ringen die beim gemeinsamen Tragen den Bonus hatten den Schaden zu steigern wenn man keinen weiteren Setbonus angelegt hat. Das gab super viele Möglichkeiten, etwas auch neben den üblichen Klassensets zu spielen. Dann haben sie für eine Saison als Special genau diesen Bonus auf einen einzelnen legendären Edelstein gelegt und den Edelstein beibehalten. Natürlich ist man blöd jetzt noch die Ringe zu nutzen, sie sind aber noch unverändert im Spiel - vollkommen sinnfrei. Und das passiert leider regelmäßig, was schade ist, mir aber den Spielspaß nicht raubt. Es beraubt das Spiel nur selbst an Möglichkeiten.


    Ich blicke etwas skeptisch in Richtung Diablo 4. Bilder und Artwork die ich so gesehen habe gefallen mir sehr, es wird wieder düsterer. Die Mikrotransaktionen gefallen mir gar nicht, aber wenn es nur kosmetische sind interessiert es mich auch nicht. Wenn Leute meinen zig € für einen neuen Skin, ein paar Flügel oder ähnliches zu bezahlen, bitte. Der finanzielle Erfolg ist in dem Fall ein klares Argument für das Unternehmen das Blizzard ist, egal wie man es wendet. Selbst pay to win wäre mir egal, denn ich spiele das Spiel aus Freude am Spiel und nicht um der Größte und Beste zu sein, das bin ich auch so (in manchen Mikrosekunden meines Daseins). Ich kann auch nur müde lächeln wenn ein YouTuber 100k€ (ungelogen!) ausgibt um sich in Diablo Immortal auf das Maximum zu leveln und sich dann wundert kaum mehr spielen zu können weil ihm das Spiel keine adäquaten Gegner vermitteln kann. Wenn ich aber um die grundsätzliche Spielbarkeit fürchten muss trotz Vollpreiskauf dann sieht das anders aus. Ich werde ganz sicher erst abwarten.


    Wenn jemand das Genre generell mag, also ARPG, dem kann ich auch Grim Dawn sehr ans Herz legen. Deutlich mehr SteamPunk als Diablo, aber ziemlich cool.

    Mir wurde zugetragen dass mein Musikgeschmack schon recht speziell ist. Ist ja auch richtig, und was Musik angeht bin ich auch eher einfach gestrickt. Ich habe meinen Kumpel Gneis gefragt was man da machen kann. Der kannte ein paar Schachtfeger die in ihrer Freizeit nach etwas Knat und Pilzschnaps auf die Pauke hauen und sich vorsingen was sie so täglich machen damit sie es nach dem Rausch auch nicht vergessen haben.


    Windrose - Diggy diggy hole (YouTube) (ehrlicherweise nettes, harmloses Powermetal einer italienischen Männercombo mit leicht epochalen Anklängen und gutem Gesang in Bariton Tonlage)


    Für das rote Abendkleid gibt es das auch neuerdings im Danceremix (ohne Scheiß).


    Windrose - Diggy diggy hole DanceRemix (YouTube)

    Woran aber die Männer (bzw. in der Kennenlernphase noch Jungs) eine große Schippe an "Schuld" mit sich tragen. Die Kennenlernphase für Rollenspiel würde ich so in den Bereich 15-20 Jahre alt einsortieren. Da sind Jungs häufig, sagen wir, schwierig und Mädchen oft weiter in ihrer charakterlichen Entwicklung. Das sage ich als Mann, damals Junge. Wer kennt sie nicht die Witze über den hohen Wert beim Lanzenreiten einer Ritterin - höhö. Mein Spielleiter in den Anfangsjahren hätte bei so etwas auch immer direkt mitgemacht. Und ich will mich da nicht ausnehmen wenn ich jetzt mit 42 auf meine Anfänge blicke. Das liegt aber auch an der Prägung.


    Bei mir kommt/kam sehr viel über PC Spiele. Und, Hand auf's Herz, das Rollen- oder Körperbild das da früher oft vermittelt wurde ist ganz klar klischeebeladen. Ich denke an die Gothic Spiele und auch an The Witcher. In vielen Büchern, meistens von Männern geschrieben, sieht das ja oft nicht gerade besser aus. Und dabei war ich schon immer ein Freund davon dass ein weiblicher Paladin in Vollplatte halt genau das sein sollte - nur ein kurzes Scrollen durch Online Bildergalerien zeigt, dass das nicht viele so sehen. Frauen sind das hübsche, schmückende sexy Beiwerk. Dass sich daran bis heute nicht viel wenn überhaupt etwas geändert hat sieht man in jeder Diskussion über toxische Spieleforen oder weibliche eSportlerinnen. Ich bin mir sicher, der Mangel an letzteren liegt nicht am fehlenden Können.

    Im Rahja-Kontext meine ich mit schönem, ansprechendem "Mädchenkram": Blumen, Düfte, Kosmetik, Schmuck, schöne Kleider. Pferde, ein gemeinsames Gläschen Wein. Wertschätzung von Liebe, Nähe, emotionaler Offenheit und tiefer Begegnung. Schönheit, Harmonie, aufeinander achten, liebevoll miteinander umgehen, emotionale Wärme, keine Berührungsängste, Sinnlichkeit, Freundlichkeit, Lust und Sex auf Augenhöhe (kein Ausbeuten oder Benutzen), Zärtlichkeit, erotische Körper beiderlei Geschlechts. Sanftheit. Abwesenheit von Gewalt, Gewaltverherrlichung und primitivem Gegröle und Gegrapsche.


    Zum Glück gibt es auch genug Männer, die das (oder große Teile davon) schätzen.

    Zum Glück, ja. Aber ich gebe zu, ich habe mich dahin auch erst entwickelt, und ich könnte mir vorstellen dass junge Frauen in Anfangsgruppen das nicht erleben dürfen und davon abgeschreckt werden. Ich glaube z.B. nicht dass ich in meinen Anfangszeiten freiwillig einen Charakter gewählt hätte der Pazifismus auf seine Fahnen schreibt und gut singen kann ohne Barde zu sein.


    Ich kann mich heute dabei glücklich schätzen in einer wirklich divers aufgestellten (sowohl bei den Spielenden als auch den Charakteren) Gruppe zu spielen und bin mir sicher dass das auch mein Spielerlebnis deutlich bereichert.

    Manchmal ist es etwas, sagen wir schwierig, Musik über Youtube zu hören. Wenn ich noch einmal die Werbeeinblendung "Omiii, ich hab den Job" in voller Lautsärke höre laufe ich Amok.


    Dafür bin ich in der Vorschlagsliste auf eine neue Band gestoßen. Die heißen Hiraes, spielen Melodic Death Metal und kommen aus Deutschland. Diesmal ist es auch wirklich MeloDeath. Sehr kraftvoll und schnell, aber auch sehr melodiös. Dazu kommt sehr tiefer Growlgesang von Britta Görtz, der Sängerin. Die hat früher bei einer reinen Death Metal Gruppe gesungen (Critical Mess), was man hört, im positiven Sinn. Das passt in Summe richtig gut, zumindest mir gefällt's.


    Hiraes - Under Fire (YouTube)

    Finntroll - Slaget vid Blodsalv YouTube


    Beim Stöbern in meiner mp3 Bibliothek an Jaktens Tid von Finntroll hängen geblieben. Ich liebe dieses Album, es ist mir das liebste der Band insgesamt. Die "Folk" Elemente sind noch recht ausgeprägt und die Humpa Rhythmen kommen einfach gut - sehr gut tanzbar übrigens. Vor Urzeiten (also so 2005 rum) hat sich jemand die Mühe gemacht das ohnehin schon lustig anmutende Lied (auch wenn es um die Schlacht am Trollfluss geht) mit einer selbst geschnittenen Tom und Jerry Collage zu untermalen. Ein echtes Highlight und ein Quell guter Laune.

    Ich tue mich mit Stilbeschreibungen bei Metal mittlerweile sehr schwer bzw. habe den Überblick verloren. Ganz offenbar habe ich aber im Moment eine Groove Metal Phase. Neben Orbit Culture (ja schon mehrmals erwähnt) höre ich gerade Alien Weaponry. Das ist eine noch sehr junge Band (die Mitglieder sind jung, die Band gibt es schon seit 10 Jahren) aus Neuseeland, die aber schon als junge Teenager ihre Songs ausschließlich auf Maori über Maori schreiben. Der Sound ist vielleicht am ehesten mit Sepultura zu Chaos AD und Roots Zeiten zu vergleichen, zumindest erinnern sie mich daran. Hat schon ordentlich Wumms und die Videos sind teilweise hochklassig produziert.


    Alien Weaponry - Ru Ana Te Whenua (YouTube)

    Danke auch für Deinen Tipp. Habe reingehört, viele Lieder gibt es ja noch nicht, aber ich war recht angefixt weil ich Mikael Stanne als Sänger cool finde, Dark Tranquility mir aber manchmal etwas zu, hmm, melancholisch (?) waren. Gefällt mir als Kombination auch echt gut, wobei ich gerade eher die Phase etwas härterer Musik durchmache (wie man an Orbit Culture auch hört, nach mehrmaligem Anhören kann ich die Einordnung Melodeath nicht ganz nachvollziehen. Ist eher Rogolan, schnell gesprochen, nach dem Tavernenabend).


    Orbit Culture - Nensha (YouTube)

    Ich habe im Zuge der In Flames Nordamerika Tourankündigung das erste Mal von "Orbit Culture" gehört (über A&P Reacts, wer den Kanal kennen sollte), ohne Festivals und Musikmagazine bin ich da scheinbar etwas außen vor. Ich habe dann mal kurz nach der Band gesucht, beschrieben wird sie als "swedish metal" und "melodic death metal". Beides ist so ziemlich mein Ding wenn man das sagen kann. Jetzt kann ich aktuell kaum aufhören die Lieder durchzusuchten, ich mag die Kombination sehr, wobei man sagen muss dass das "death" im Vordergrund steht was mir auch entgegen kommt. Die Lieder haben wahnsinnig viel Energie und echtes Headbangerpotenzial, ohne dass die melodischen Teile irgendwie aufgesetzt oder künstlich wirken. Der Hauptgesang wird von tiefen Growls getragen und mit schön rauchigem Klargesang abgesetzt. Ich find's klasse. Wenn Corona es irgendwann mal wieder erlauben sollte muss ich die Live sehen. In dem Zuge muss ich allerdings auch sagen dass der neue In Flames Song State of slow Decay endlich mal wieder richtig bei mir zündet, klingt wie früher. Ja, das klingt so wehmütig und bieder, früher war halt alles besser, aber leider gilt das für viele Metal Bands, zumindest empfinde ich das so. Ich bin mit Clayman und Colony erwachsen geworden, das prägt.


    Orbit Culture - Saw (YouTube)

    Orbit Culture - Flight of the Fireflies (YouTube)

    Ich war von Freitag bis letzte Nacht auf Rock am Ring.

    Heute also mal garnichts und einfach die letzten Tage resümieren 🎸😂

    Ich hab da früher, als ich noch jung war und so was gemacht habe, danach als quasi Ausklang Tinnitus gehört. Die haben zwar jemals nur einen Song rausgebracht, aber der ging mir nicht mehr aus dem Kopf und lief in Dauerschleife. Es geht manchmal nicht ohne Traditionen.

    Nur mal so unter uns - hast Du schon Mal einen Blick auf Deinen Nutzernamen geworfen? Phex erhört doch nur die Gebete.


    Versuch doch Mal den nächsten Spieleabend mit einem "Ach, heute endlich mal eine Runde D&D zocken" zu beginnen und dann doch DSA zu spielen. Hilf dir selbst dann hilft dir Phex, und so.

    Da wären noch ganz viele andere Bands, deren Alben ich mir unlängst angeschafft habe (Hypocrisy, Bonded, Belakor, Omnium Gatherum, Aephanemer usw.).


    Und da sind so viele, die bald kommen (Arch Enemy, Amon Amarth, Kreator)... Muss das hier wohl öfter mal posten :)

    Ich bestehe darauf.

    In Anbetracht eines Perainegeweihten Mitcharakters denke ich die beste Wahl. Ich spiele einen pazifistischen halbelfischen Donnerbacher Heilmagier mit Schutz des Lebens als Prinzipientreue (4.1) in der Phileasson Saga der sich schon so langsam macht, aber in seinen Zaubern auch arg eingeschränkt ist und beim Kämpfen in der Regel aus der 2. Reihe zuschaut und hilft wie er kann. Wenn er sich nicht mit seinen unglaublichen Analys Arcanstruktur Fähigkeiten zuvor völlig verausgabt hat. Das wäre dann fast der zweite Perainegeweihte, und es sollte idealerweise so sein dass man sich ergänzt und nicht völlig überschneidet, besonders bei kleinen Gruppen.


    Eichhörnchenhexe und das Bild sind schon ziemlich cool. :thumbsup:

    Auch ist jeder weibliche Charakter knapp bekleidet und bis auf zwei üppige Argumente eher schmal gebaut, was ich in der Häufung dann auch eher anstrengend fand. Aber hier mögen die Geschmäcker ja durchaus variieren.

    Das sag ich aber Eilif...


    Ich bin tatsächlich zu Foundation übergegangen. Gefällt mir gut und ganz eindeutig den echten Siedlerfaktor mit viel Gewusel und netter Grafik. Man merkt dem Spiel aber schon noch den early access an. Ich musste mein erstes Dorf aufgeben nachdem viele wichtige Personen in der Kirche verhungert sind weil offenbar ein Pixel des Nachbarhauses den Eingang blockiert hat.