Posts by Ungrosch der Rote

    Nee es geht tatsächlich um einen ganz bestimmten Charakter. Aber mit "Forgrimm" hast du es auch schon gesagt.

    Forgrimm ist der Zwerg, der, im übertragenen Sinne, nie wieder reden wird. Sein Synchronsprecher, Peter Groeger, ist Anfang diesen Jahres verstorben.


    Damit übergebe ich.

    Scheinbar ^^

    Ich zitiere:

    "Als Waffe, die sich sowohl für gezielte Stiche, als auch für weit geschwungene Rundumschläge eignet,

    ist sie gerade bei den Bewohnern weiter, offener Landschaften beliebt." (Myranisches Arsenal, 64)

    Na, wenn das nicht auf den 0815-Thigrir zutrifft, weiß ich aber auch nicht.



    Aber dann gibt es ja auch noch die Schneethigrir. Bei solchen könnte ich mir tatsächlich vorstellen, dass sie solche Waffen verwenden. Wobei mir dann eine erbeutete Barbaren-Schwertlanze, Hellebarde oder Labrys noch passender erscheint.

    Dann will ich zur Feier des Tages mal. *räusper*



    Er ist ein Zwerg, kein rechter Hühn',

    hat manche Schlacht geschlagen.

    Nichts konnte ihn ermüden.


    Die Hände schnell, die Axt nie lahm,

    vor alter Drachenmacht.

    Und böse kalte Steine ham'

    dem Mann nie Angst gemacht.


    Doch seine Stimme musste ihm

    am Ende doch versagen.

    Jetzt ruht sie wohl in Frieden.

    Ich hätte jetzt zunächst den Sandlöwen vermutet, der ja auch Symbol für die Rondrakirche (weiblich) oder den Rastullah-Glauben (männlich) ist. Hier passt der letzte Vers allerdings schlecht uns Bild.


    Ansonsten irgendwas mit Charyptoroth? Als Symboltier würde ich hier einen Kraken oder Dekapus zurechnen. Für den Zwölfgötterglauben eindeutig eine Erzdämonin, wird sie von diversen echsischen Völkern dennoch als Gottheit verehrt. Und das mit dem Gurgeln und Schreien passt hier auch besser ins Gesamtkonzept.

    Die wichtige Frage ist: Wie würde der Spieler dazu stehen? Kann der Spieler damit umgehen, dass sein Charakter das 3. Zeichen bekommt, wird es auch der Charakter irgendwann können. Es gab schon Zwerge mit dem 3. Zeichen. Oder RG. Und sie sind alle nicht das, was mir als erstes dazu einfällt.

    Das kann ich aus meiner Erfahrung bestätigen. Wir spielen im Moment ebenfalls die Borbaradkampagne, in der ich bis vor Kurzem einen Drachentöter aus Xorlosch dargestellt habe, mein Bruder seinen Zwillingsbruder. Ich denke mehr Drachenhass ist wohl kaum möglich :D
    Und wie es der Zufall wollte hat mir der Meister also das dritte Zeichen aufgebürdet. Ich schätze, dass ich mir damals genau so viele Gedanken um den Charakter gemacht habe, nur eben aus der Perspektive des Spielers. Klar war, dass das dritte Zeichen den Charakter verderben würde. Und wenn man dann einen Helden spielt, den man mittlerweile echt liebgewonnen und auch ausgearbeitet hat, ist das umso ärgerlicher, wenn der Meister einem mit so etwas einen kompletten Strich durch die Rechnung macht.
    Aber gerade das hat mich damals zum Rollenspiel angeregt, und ich finde gerade das hat den Helden wachsen lassen und noch interessanter gemacht.


    Ein Zwerg, der weiß dass in ihm eine Echse schlummert, und ebenfalls weiß, dass dies zum Kampf gegen Borbarad erforderlich sein könnte. Mit der Zeit fallen die (Bart)-haare aus, die Saufgelage und feucht-fröhlichen Witze werden seltener, die Gedanken blutdürstiger. Ein Blick in den Spiegel: waren diese Pupillen nicht eben noch geschlitzt? Immer dieser Abscheu der in einem aufschwappt, wenn man am nächsten Morgen aufwacht und wieder ein paar neue Schuppen an seinem Körper findet. Diese Blicke, die dir dein eigener Bruder zuwirft. Und was wird die Familie dazu sagen? Dine Ahnen, dein König, deine Liebe? Bin ich jetzt eine Schande oder ein Held? Vielleicht begehe ich Selbstmord, das könnte das Biest mit in den Tod reißen. Aber das kann ich meinem Bruder nicht antun. Ich bin hier, um eine Aufgabe zu erfüllen, und bis jetzt habe ich mich noch vor keiner gedrückt.


    Boramtosch (so der Name des Helden) hat dann versucht, das Zeichen zu unterdrücken, die echsischen Gedanken aus seinem Kopf zu verbannen, die Schuppen herauszuschneiden. Doch das Zeichen hat seinen eignen Willen, und kontrollieren lässt es sich nicht.
    Ich muss ehrlich sagen, dass es kaum jemals so interessant war einen Charakter zu spielen wie einen Zwergen, der von der Echse in sich angewidert ist.

    Oger und Kreuz vielleicht? :D
    Ich tippe auf den Tatzelwurm. Das hört sich so schön nach DSA1 an. "Oger und Tatzelwurm, stehen still, stumm und friedlich nebeneinander." oder "Wo sich Oger und Tatzelwurm gute NAcht sagen." ^^

    Die wiedergekehrten Bardo und Cella vielleicht? Wer liebte sie nicht? Also zumindest ich fand die immer ganz amüsant, in einem Zoo hätten die sich sicher großartig gemacht :D

    Ich weiß, dass du die Information aus dem Abenteuer "Die Zuflucht" hast, bei dem die alljährlichen Holzfällerfeste mit der Heirat des Ritters von Tatzenhain mit der Tochter des Freiherrn von Andrafall zusammenfallen.

    @Wulfen Genau den meine ich. Aufgrund seiner Bartlosigkeit wird es der Bergkönig in der zwergischen Gesellschaft immer schwer haben, akzeptiert und respektiert zu werden. Bartlose Zwerge werden von ihren bärtigen Brüdern immer bedauert und verhätschelt werden, als richtiger Mann wird Tschubax außerhalb von Xorlosch kaum gelten.
    Aber genau die gleiche Frage habe ich mir auch gestellt, deshalb bin ich bei @Eraklion s Frage ein bisschen stutzig geworden, wie man darauf jetzt wohl am Besten antwortet. ^^
    Ich übergebe.