Posts by Dorian Fuxfell

    Jein. Bei wirklich teuren Magieprofessionen (30 GP) wirds knapp mit den GP. Wenn man also wichtige Vorteile wie Glück oder Astrale Regeneration - oder gar adlig - einpacken möchte, muss man evtl. auf das GG verzichten.

    Sehe ich ähnlich. Mein neuester Magier ist ein Magier von der Schwert und Stab zu Gareth, Adelig, SO 10, entsprechende Kultur. Also gute 12 GP für "fluff" ausgegeben. Und es ist ein toller Magier, noch mit Eisern und ein wenig Astrale Regeneration. Ich liebe diesen Magier.
    Dieses Gefühl hätte ich sicher nicht für den typischen Mensch 0 GP, Kultur 0 GP, Profession 30 GP und alle Vorteile empfunden.

    Wir haben ähnliches tatsächlich mal versucht umzusetzen.


    Wir haben:


    1a. Magier können nur Zauber lernen, von dem sie mindestens 1 Merkmal haben
    oder
    1b. Magier können Zauber, von dem sie kein Merkmal haben, maximal bis TaW 3 kaufen und steigern.
    2. Ausnahme: Zauber, die Magier von Start weg bekommen, auf die sie aber kein Merkmal haben, können bis maximal TaW 3-7 (ich weiß den genauen Wert nicht mehr) gesteigert werden.


    Dafür haben wir aber einige Merkmale zusammengefasst (Einfluss und Herrschaft, Form und Eigenschaften, z.B.)


    Die Idee hat es aber nicht über die Theorie hinaus geschafft :D

    Ich würd statt dessen die Erleichterungen nicht mehr Kumulativ machen. Entweder Hauszauber oder Merkmal oder Begabung. Eine Spalte Vergünstigung ist dann das höchste der Gefühle. Oder Alle Erleichterungen ganz raus. Bekommen andere Charakter ja auch nicht.

    Das ganze System ist nur leider darauf aufgebaut. Da muss man auch konsequent an Zauberkomplexitäten rumschrauben.

    Oder
    Bist du jetzt für Balancing oder dagegen?

    Habe ich doch bereits gesagt. Spielinhaltlich bin ich absolut dagegen. Es macht keinen Sinn, dass alle "gleichstark" sein müssen. Die Aussage: "Aber alle spielen dann nur das beste, weil alles andere ja schlecht ist" finde ich deplatziert. Es ist richtig, dass ich wissen will, was ich für meine GP bekomme. Abstruse Kombinationen wie Thorwaler oder Gladiatoren sind aber kein inneraventurisches Problem sondern ein Berechnungsproblem. Bei der Generierung sind 9+9+9-9... eben nicht 5 sondern eher 15. Solche Sachen stören mich, nicht dass der Magier aufgrund seiner Magie stärker ist als der Zuckerbäcker.


    Ich glaube, die wichtigsten Balancingpunkte habt ihr noch gar nicht angesprochen, wenn es euch doch allen so wichtig ist. Tanzen, Singen und Zechen.


    Zechen war wohl irgendwann dafür gedacht, dass man sich Mut antrinken kann und die negativen Auswirken "auskontern" konnte. Siehe Beschreibung im WdS. Macht D auch nicht wirklich Sinn.


    Tanzen ist ein D Talent, weil Sharisads das steigern müssen. Sonst eher Fluff. Gehört eher zu den Gesellschaftlichen Talenten.


    Singen ist für Elfen mit ihren Zauberliedern, allerdings können die auch oft auf Musizieren umsteigen, was B ist. Also entweder konsequent beides auf D oder mal einfach ne vernünftige Ritualkenntnis.


    Ich spiele einen Phex-Geweihten mit Tarnprofession Barde. Die gesellschaftlichen Nebenelemente wie Singen Tanzen ein bisschen Zechen gehen voll auf meine Fluff-AP Kosten. Und trotzdem, irgendwie steiger ich das gerne, auch wenn es ja für viele "nichts bringt"

    Bei den gesellschaftlichen Talenten

    Ich glaube es wird mal wieder vergessen, Kulturkunden und Sozialstatus ins Spiel zu bringen. Spielt man mit solchen Reglements, kommt man schnell an seine Grenzen. Ebenso Geländekunden als Wildnischarakter.

    und einzelnen Handwerkstalenten

    Denkt jemand an Berufsgeheimnisse, die ich einem Magier, der nebenbei ein bisschen bastelt wohl vom RP weniger in die Hand drücke?

    Bei einem Spiel, bei dem man sich aussuchen kann, was man sich in die Wiege seines Helden hineinlegt, sollten die Sparten, die man auswählen kann, einigermaßen ausgeglichen sein.

    110 GP, 14 Eigenschaftsmaximum, 100 GP in Eigenschaften.


    Das Paketboni nicht hier reinpassen, sei dahingestellt, DAS ist mein einziger Wunsch, der in DSA5 umgesetzt worden ist. Komisch berechnete Paketboni, siehe Thorwaler oder Gladiator, abzuschaffen.

    War eine überspitzte Formulierung um die Leute herauszufordern, die sagen, dass Balancing eine Illusion ist, nie erreicht werden kann und deswegen auch gar nicht erst versucht werden sollte.

    Aber genau da hast du mich falsch verstanden. Ich will kein Balancing, das ist richtig. Aber nicht weil ich denke, dass es utopisch zu erreichen sei, sondern weil ich finde dass es in einer realen Welt eben keine Balance gibt. Und Aventurien ist für mich sehr real aufgebaut, es wird alles geregelt und versucht zu regeln. Und ein nicht profaner Charakter hat eben mehr Werkzeuge in die Wiege gelegt bekommen als ein Krüppel (verzeiht die drastische Ausdrucksweise).


    Im richtigen Leben hat die hübsche Frau auch nicht KL 7, weil sie schon 12 GP für herausragendes Aussehen ausgegeben hat. Und die Frau mit widerwärtigem Aussehen hat auch nicht KL 14. Es gibt in einer Welt, die an eine realistische Welt angelehnt werden soll, die eben in einem anderen Zeitalter mit Magie und Götterwirken spielt, keine Balance.


    Das ist es was ich meine. Und nur weil Wildnisleben ein B Talent und schnell zu steigern ist, würde ich als Magier das in 90% der Fälle nicht mitnehmen weil es nicht mein Gebiet ist. Dafür habe ich andere Leute, Spezialisten. Jeder kann glänzen. Dafür muss ich nicht 90AP in die Hand nehmen und ganze Professionen aushebeln.

    In meinem WdS steht der Pailos ohne Einschränkung bei den Infanteriewaffen und dort stehen Finten ohne Zusatz oder Einschränkung (wie es z.B, bei einigen anderen Waffen, bzw. Manövern der Fall), und nur da hatte ich geschaut. Ich habe allerdings auch eine alte Ausgabe.

    Frag mich jetzt nicht mehr, wo es im WdS (oder Aresenal) oder weiß der Geier wo steht. Ich habe das letzte Mal auch wieder ewig gebraucht um Nachzulesen, wo es bei Armbrüsten und Bögen stand, dass die Wundschwelle um 2 reduziert ist. Ich kann es dir aber gerne raussuchen, so ich heute Abend bei Feierabend daran denken sollte :)

    -Der sicherlich wichtigste Vorteil für Krieger ist Eisern, da er deine KO was Wunden angeht um 4 Punkte erhöht.

    Er erhöht die Wundschwelle um 2, und bevor ihr sagt, dass ist das gleiche, sage ich, das stimmt nicht.
    Interessant wird es erst für Wunde 2 und 3


    1. Wunde: Halbe KO +/-2 (Eisern, Glasknochen)
    2. Wunde: KO +/-2 (Eisern, Glasknochen)
    3. Wunde: KO x 1,5 +/-2 (Eisern, Glasknochen)


    Die zweite Wunde entsteht nicht, wie oft falsch gedacht, nach Überschreitung der doppelten Wundschwelle. Vielmehr gibt es für jede Wunde eine eigene Wundschwelle, die durch Vor- und Nachteile modifiziert wird.

    Nicht, wenn man ihn, wie anüberlegt, unter dem Talent Infanteriewaffen führt (Pailos kann als Infanteriewaffe und als ZHH geführt werden). Dann darf man mit ihm auch fintieren. Man braucht halt das Talent dazu und muss den Pailos darunter führen und sollte den TaW so hoch haben, dass es sich anbietet, damit zu kämpfen und zu fintieren.

    @Marchiali hat hier absolut recht. Ich habe diesen Krieger lange Zeit gespielt und es wird ausdrücklich erwähnt, dass egal mit welchem Talent du es führst, nur Manöver der ZHH erlaubt sind. Ich habe mich immer darüber aufgeregt dass die billige Fälschung, die Nethaner Langaxt, das durfte. Wir haben es gehausregelt.

    Das habe ich auch nie bestritten. Du darfst gerne einen einbeinigen blinden Bettler spielen, aber wenn dann auf dem Bettler genauso wie beim hochadligen Praiot 110 GP, 500 AP draufsteht ist das doch etwas trügerisch und unfair.

    Der hochadliger Praiot hat für Profession 14 GP, für Adelige Abstammung 7 GP und noch 2-4 GP für SO bezahlt. Der Bettler...0
    Macht schonmal 23-25 GP Differenz.
    Reicht dir das?


    Es steht halt noch mehr drauf als GP und AP, auch Vor- und Nachteile, Talente, Eigenschaften, usw.
    Aber jeder kann ja seine eigene Meinung haben. Ich finde das Spielstile auch schnell klar werden, wenn man von "Loot" spricht.

    Und wenn der Zweihänder jetzt 5W20+100 TP machen würde, würdet ihr immer noch das Argument bringen, dass Balancing egal ist?

    Niemand redet über sowas. Ich sage, dass Balancing ZWISCHEN verschiedenen Professionen egal ist. Denn das gibt es nicht. Geweihte sind eben von Göttern erwählt, Magier sind mit Madas Fluch behaftet.
    Da kann der Bettler und Zuckerbäcker eben nicht mithalten.


    Die Waffen untereinander sind übrigens sehr gut gebalanced. Teilweise mit Schaden, teilweise über ihre Lernschwierigkeit. Ansonsten gilt auch hier wieder das Schere Stein Papier Prinzip :)

    Ich glaube nicht, dass wir in einem Rollenspiel, in dem es Geweihte, Magier, Krieger, Jäger und auf der anderen Seite Zuckerbäcker, Schmiede und Taugenichtse gibt über Balancing reden sollten.


    Natürlich wird der Kampfmagier jemanden einfach umpusten, wenn der nicht zufällig genau die Kontermittel zur Hand hat.


    Aber das soll auch so. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Balancing ist ein Wort, dass hier auch NIE hingehören sollte. Ich mach hier kein PvP gegen die anderen und alle müssen die gleichen Chancen auf den Sieg haben, nein!


    Hier geht es um Rollenspiel.

    Beim Eulenhexer sieht es z.B. so aus:


    "(...)Preis ==> Heilkräuter zum üblichen Preis
    Informationen==> gratis – 1 D
    Ausspähen von Personen durch ihre Vertrauten ==> 1 – 5 D
    Flüche ==> 5 – 10 D(...)"

    Gerade die Eulenhexer (VERSCHWIEGENE Gemeinschaft) mit solchen Diensten zu solchen Preisen auszustatten, finde ich komisch :D