Posts by the_BlackEyeOwl

    Ich habe den Thread bisher nur überflogen, aber das prinzipielle Konzept der Umgestaltung (das ich mitgenommen habe) gefällt mir gut. Obwohl ich ehrlich gesagt nicht ganz verstehen kann, warum man gerade den guten alten Phileasson selbst loswerden will.:blaeh:


    Wir haben damals die neuste 4.1-Phileasson verwendet, ebenfalls mit Traum von Macht als Einführung zu Hochelfen. Die SCs waren neu oder fast neu (auf jeden Fall <1000AP). Als Einstieg finde ich das AB geschickt. Ich bin der Meinung, dass man dort im Bezug auf die Phileasson-Kampagne nur insofern gespoilert wird, dass die Hochelfen gewaltsam untergegangen wurden und Hochelfenexkremente nicht nach Blumen duften. Außerdem mächtige Magie und bla. Flapsigkeit mal beiseite - man kann dort potentiell sehr viel erfahren, aber eigentlich nur, wenn man dort sehr, SEHR lange mit den Hochelfen und insbesondere Madam Globulenherz redet, was eigentlich nicht angedacht ist. Man kann das AB wahrscheinlich im Ernst bestreiten, ohne mehr als die beiden erstgenannten Punkte mitzunehmen - hängt von der Gruppe ab.

    Allerdings ist es sicher so, dass der prinzipielle Plot von Traum von Macht an anderer Stelle der Kampagne ebenso gut (oder besser) eingebaut werden könnte.


    Die neuen Henne-Romane gab es noch nicht, insofern kann ich vorerst keinen Bezug darauf nehmen. Da das oben angedeutet wurde - inwiefern verhält sich die gute Finsterschrulle denn diesmal wieder seltsam?


    Tie'Shianna - Der Untergang der Hochelfen habe ich aber vorhin von einem Freund geliehen und schnurstracks gelesen. Ist ja nicht so lange.:saint:Da ich das Buch davor nicht kannte - Mikroreview. Mich würde interessieren, was du von dem Werk gehalten hast.

    Als Fundgrube gefällt es mir ganz gut, aber Geschichten mit Zeitreise-Aspekt sind aus meiner Sicht pauschal besser, wenn man den Zeitreise-Aspekt weglässt. An dem Troll-Flugstein hänge ich mich nicht auf, das kommt mir zwar sehr untrollisch vor (Luft und so)... aber gut. Ich finde die Betonung der Anfälligkeit der Elfen gegen Dämonen schön gemacht - sowohl physisch als auch magisch. Die Hochelfen waren primär Elementarzauberer und hatten eher wenig Wissen, was dämonisches Wirken anging, und auch ihre Gegner haben viel weniger über Dämonen agiert als meinetwegen die Schattenlande. Aber das ein (laut WdZ) Viergehörnter einen ganzen Haufen starker Kämpfer und den mächtigsten Hochelfenmagier dieser Zeit einschließlich seinem halben Dutzend Mitzauberer beschäftigt/weghaut war dann doch etwas Zuviel des Guten.




    Mehr fällt mir gerade nicht ein, obwohl ich gewiss bin, dass ich die wichtigsten Punkte mal wieder vergessen habe.

    @ Thorbe

    Das man Atmen kann ist klar. Ob der Armatrutz gegen Kratzen schützt ist schon schwieriger zu beantworten. Was Flüssigkeiten angeht - gegen die Hexengalle hat er in 4.1 zumindest geholfen. Aber ich dachte vor allem an den alten Witz vom Armatrutz Regenschutz.:lach:

    Deswegen gibt es kaum was zu optimieren. Warum das nun trotzdem geht.. keine Ahnung :laechel:

    Passt nicht in mein Zauberbild.

    In meines auch nicht. Das ist editionenunabhängig... Zauberwerkstatt sollte tradeoffs ermöglichen, keine pauschalen Verbesserungen. Gleiches Problem wie mit der Zauberwerkstatt in 4.1.

    Wenn es einen ASP-sparenden mehrere-Tage-Armatrutz gibt, warum hat dessen Matrix in den Magierkriegen noch keiner von einem Amazeroth-Dämonen erzwungen?

    Aus dem gleichen Grund, aus dem Xamanoth keinen borbaradianischen Balsam mit 2LeP für 1Lep herausgibt. Weil es undurchdachter Blödsinn ist.:lach:


    Kann man mit Dauerarmatrutz trinken?

    Die wissenschaftliche Methode beweist nicht, sie widerlegt. Und mein Punkt ist nicht, dass man Experimente abstreiten kann, das ist doch völlig klar. Man kann sich zweifellos die Finger in die Ohren stecken und LALALA schreien. Mein Punkt ist, dass es zu einer erfundenen Welt wie Aventurien unabhängige Experimente nicht einmal geben kann.


    Ich finde schon, dass man bei seiner Meinung zu einem Thema wie deisem mehr oder weniger stringent argumentieren und mehr oder weniger viele verschiedene Quellen einbeziehen kann. Das ist auch ein guter Teil von dem, was hier passiert. Die Wahrheit (tm) findet man so nicht, aber den Anspruch hat hier doch auch niemand. Im Zweifel 'gewinnt' die subjektiv schönste Deutung.:lol2:

    R'Amen.


    Der Unterschied ist, dass ich bestimmte Behauptungen in religiösen Werken irdisch widerlegen kann. Wenn ich ein Buch wörtlich nehme und es sagt, dass die Welt drölftausend Jahre alt ist, dann kann ich das mit Experimenten widerlegen.

    Aber wenn ein DSA-Buch a und das andere b sagt, dann kann ich kein Experiment machen. Man kann die ABs als "Experiment" für die Regelwerke sehen, aber da hört es dann schon auf. Im Zweifel kann man auch "Gott" direkt fragen, aber blöderweise wissen wir sicher, dass der DSA-Gott würfelt.:lol2:

    Das bedeutet, dass man im Zweifel ewig hin und her argumentieren kann.


    Nein, echte Gewissheit kann man auf diesem Weg nicht erreichen, aber das kann man auch irdisch nur innerhalb der Mathematik.:zwinker:Aber man kann imho ein einigermaßen praktikables und widersprucharmes Arbeitsmodell für Satinav und Zeit erstellen.

    Achso. Ich lese die "ist schon passiert"-Geschichte als eine Abzweigung eines Kausalknotens, die "besonderen Ausnahmen" als das, was 'zwischen' Kausalknoten passiert. Mir ist das genau genug - ich sehe nicht, wie Zeitreisen rigoros beschreiben werden können.


    Ich lese in dem AB, dass Satinav (sofern er in diesem Fall überhaupt aktiv wird) auf diese oder jene konkrete Art eingreift. Die genauen Szenarien sind Beispiele, aber das Prinzip klingt für mich ziemlich allgemein. Klar, wenn jemand größeren Schabernack mit der Zeit treibt (z.B. massive Eskates-Zauberei), dann wird Satinavs Eingreifen sicher deutlich weniger 'minimalinvasiv' sein.



    Nochmal zu etwas, das weiter oben geschrieben wurde: Natürlich, man kann sich nicht vorstellen, wie Satinav vor die Zeit reist. Ich lese auch eher, dass er zum ersten Moment mit Zeit reist. Also Kha erschafft sich Zeit, und *bam* taucht in diesem ersten Moment irgendein komisches, stoffliches Viech auf, dass mit einer Macht hantiert, die Kha nie so frei vorgesehen hat. Man darf ja nicht vergessen, dass Magie zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal existiert und auch später nicht in dieser freien Form vorgesehen ist. Ich denke, dass auch ein Gott überrascht werden kann.

    Aber sich über den einmaligen, ersten Zeitverlauf ohne Wächter und seine spätere Verankerung in allen Zeitsträngen Gedanken zu machen funktioniert mit menschlichem Hirn nicht sinnvoll.

    Wenn man anfängt, die Relevanz von Werken nach der angeblichen Kompetenz von Autoren zu staffeln, dann kann man genauso gut gleich sagen, dass man ein bestimmtes Werk ignorieren will. Da hindert einen privat auch niemand daran (die Rollenspielpolizei muss noch gegründet werden), aber eine Diskussion um offizielle Angaben bringt es nicht weiter.


    Das AB ist deutlich konkreter als alle Angaben in WdZ und eine der neuesten Informationen zu Zeitfreveln. Und die Variabilität in der Beschreibung bezieht sich nach meiner Lese nicht auf das normale Handeln Satinavs in so einem Fall, sonder auf die Frage, ob er in dem AB überhaupt eingreift oder einfach keinen Bock hat.

    Was meinst du mit "besonderen Ausnahme"? Was ist denn aus deiner Sicht der Regelfall bei größeren Zeitmanipulationen?

    @ Lorion

    Die Regelwerke schlagen bei weitem nicht immer neuere (MI)Infos in ABs. Dämmerstunden 85f schlägt als angewandtes Zeitfrevel-Beispiel mit konkreten Korrekturaktionen Satinavs im Zweifel WdZ (da neuer). Genauso wie die Texte einer gewissen Kampagne zu Zze Tha die spärlichen Texte zu dieser Globule in WdZ schlagen. Zumindest sehe ich das so.


    Man könnte auch sagen, dass der Zeitverlauf (oder Satinav) den Butterfly-Effekt von selbst stark dämpft. Eine kleine Änderung kann demnach in DSA eben nicht immer eine große Auswirkung haben.

    Kausalknoten sind selten und liegen so, wie es der Redax und/oder dem SL gerade passt.:lol2:

    Ich finde es halt viel sinnvoller, eher erzählerisches Maß anzusetzen, also was stimmig ist, statt als Spieler oder Meister auf so Spitzfindigkeiten herumzureiten. Da hat am Ende keiner was von.

    Das würde ich auf jeden Fall bejahen, man kann fünf auch mal gerade sein lassen. Ob das jetzt ein Schritt mehr oder weniger ist wäre mir auch egal. Aber das ist eher die Anwendung, die sowieso dem SL unterliegt und einer konkreten Regel als Orientierung nicht zwingend im Weg steht.


    Vor einem Igni würde ich auch wegrennen^^ Das Ding ist schnell mal tödlich.

    Klar, Alrik der Räuber weiß das vielleicht nicht. Wie viel Magiekunde würdet ihr für die Erkennung üblicher Kampfzauber voraussetzen?


    Die meisten Dämonen sind verdammt dumm, aber bei klügeren Exemplaren ist das sicherlich eine Möglichkeit.

    Ich wusste nicht einmal, das DSA5 die Sicht-Komponente auf diese Weise regelt. Da bin ich unabhängig zum gleichen Ergebnis gekommen. Allerdings halte ich es weiterhin für sinnvoll, wenn bei kurzzeitigem Verstecken des Ziels hinter einem Hindernis eine Selbstbeherrschungsprobe (oder wie auch immer die jetzt heißt) für den Zauberer anfällt.

    Wenn ein Ziel darum weiß (Magiekunde) und es darauf anlegt (hat sonst nichts zu tun - nicht im Kampf gebunden usw.), dann sollte es meiner Meinung nach aus der Reichweite und/oder Sicht eines Zaubers entkommen können. Und ob ein Zauber modifiziert ist (höhere Reichweite o.ä.) weiß es ohnehin höchstens dann, wenn es permanente Astralsicht hat.


    Fake-Zauber sind eine eigentlich triviale, aber gute Idee. Nur wenn jeder einigermaßen kundige Gegner wegrennt, sobald jemand IGNIFAXIUS schreit, dann ist die Fähigkeit zum Nachjustieren fast zwingend notwendig.


    " Spieler: Ich zaubere meinen Ignifaxius. Meister: Der Gegner nimmt die Beine in die Hand und rennt in andere Richtung davon. Spieler: Haha, hab nur so getan als ob."

    Dann solltet ihr aufhören, gegeneinander zu spielen.:zwinker:

    RAW ist es in DSA 4.1 ein Problem, weil die Talentprobe auf Menschenkenntnis um die TaP* der Überredenprobe des Gegenübers erschwert ist.

    Das ist mein "nicht zwingend der Fall"-Aspekt. Aber du hast recht, unangepasst fällt das tatsächlich auf. Da es aber zwischen Erschwernis und TaP*-Vergleich nur dann einen Unterschied gibt, wenn der effektive TaW <0 wird, ist das meistens austauschbar.

    Mein "nicht zwingend ein Problem"-Aspekt meint die Trennung von OT und IT, nach der genanntes Problem weiterhin existiert, aber IT keinen Unterschied macht. Aber - klar, nicht alle Gruppen wollen so spielen.

    @ Satinavian

    Du nimmst mir viel Schreibarbeit ab. Es gibt ein AB (Dämmerstunden 85f), da wird ziemlich genau beschrieben, wie Satinav Zeit gibt oder nimmt. Sein Vorgehen ist im Normalfall so harmlos wie möglich.

    @ nemthos

    Ich habe auch diese Version. Die Textstelle ist aber erstmal in einem andere Kontext - da geht es um den Sonderfall eines Zaubers, bei dem mehrere Reichweiten zur Auswahl stehen. Vielleicht kann man das allerdings auch verallgemeinern, aber dazu unten.

    @ Isurandil

    Das heißt, deine Version dürfte die neueste sein.


    Alles sehr uneinheitlich, teilweise direkte Widersprüche.


    Das ist meine Interpretation, aber ich würde es bei Zaubern, die an fremde Matrizen anknüpfen müssen generell so handhaben:

    Die Probe wird zu Beginn der Zauberdauer gewürfelt. Das Ziel muss die ganze Zeit einigermaßen gesehen werden (ein geworfener Schleier oder kurzzeitige Deckung sollte den Vorgang nicht unterbrechen), unbedingt aber am Anfang und Ende der Zauberdauer im Blickfeld sein. Gegebenenfalls kann die Selbstbeherrschungsprobe+7 aus WdZ 14 (imho auf MU/MU/KL nach WdS 21) eingefordert werden. Ein Zauber mit Reichweite Berührung kann während der Zauberdauer und ZfP* KR danach per gelungener waffenloser (bzw. Zauberstab) AT übertragen werden; Eine erfolgreiche gegnerische Parade schützt nicht, da die Berührung der Erweiterten Aura ausreicht. Bei Sprüchen mit größerer Reichweite (x Schritt) muss sich das Ziel während der gesamten Zauberdauer in Reichweite befinden.


    Das ist vor allem praktisch bedingt. Es gab hier mal einen Ork, der Zauber nach eigener Aussage immer abbrechen lassen hat, sobald irgendetwas kurzzeitig in das Blickfeld des Magiers geriet. Das halte ich für kaum praktikabel und noch weniger plausibel. Und mehrere Aktionen Berührung, wie LC sie manchmal vorsieht sind ebenfalls schwierig zu handhaben. Wobei man durchaus argumentieren könnte, dass die Berührungsaktion nur vor und/oder nach der Zauberdauer erfolgen kann, da ja während der Zauberdauer eigentlich keine weiteren Aktionen möglich sind.

    Wege nach Tharun 120f macht sich auch einige Gedanken zu Thema, da dort alle Zauberei auf Berührung am effektivsten ist. Vielleicht will ein gewisser GSandSDS sich ja zu seiner Kreation äußern. ^^

    Frage 1

    Isurandil, welchen LC hast du? In meinem kann ich die genannte Stelle nicht finden, obwohl ich denke, dass sie sinnvoll ist. Bei Zauber mit Reichweite Berührung muss diese bisweilen nur am Ende der Zauberdauer erfolgen. Bei der borbardianischen Repräsentation ist das allgemein so geregelt, aber ich würde sagen, das gilt für alle kampforientierten Zauber.


    Frage 2

    Die Entschwörung von Dämonen, die in den Limbus ausweichen ist ein Sonderfall.

    Quote from Ausweichen in den Limbus WdZ 232

    Dieses Ausweichmanöver kann auch gegen Zauber eingesetzt werden, nicht jedoch gegen Austreibungen, da der Dämon mit dem Ort seines Verschwindens verbunden bleibt und der Exorzismus über diese Verbindung wirken kann.

    Ich habe es mir noch nicht genau angeschaut, aber bisher gefallen mir die Liturgien.

    Das wäre witzig, wenn das Rondra-Blitzdings alle Decken durchschlägt. Gefangen unter der Erde? *bam* Jetzt nicht mehr. ^^ Die andere Option ist, dass alles zusammenfällt. Da gefällt mir die Setzung mit der Entstehung des Strahls direkt über dem Ziel besser. Ich meine - das hat in 4.1 beim Bannstrahl doch sowieso jeder so gehausregelt^^