Beiträge von Tinkerbell

    Ich nehme mir mal unbestimmt Urlaub aus dem Forum, weil ich wegen der Arbeit ohnehin kaum online bin.
    Für alle, die derzeit mit mir spielen oder eben genau nicht, tut es mir Leid. Ich ziehe mich als Meister von "Nächtliche Schatten" zurück und hoffe, dass sich eine Vertretung findet, sonst müsste es geschlossen werden. Meine Teilnahme an "Die Ratte" ziehe ich ebenfalls zurück.
    Ich schaue dann und wann mal vorbei, aber für kontinuierliches Posten reicht es einfach nicht.

    Nita verhält sich beim Frühstück in Gorms Haus ruhig. Erst, als sie das Haus verlassen, zieht sie kurz an Tapos Kleidung.
    "Ich werde nicht mit euch gehen. Besser, wenn ich nicht so viel mit euch gesehen werde. Vielleicht finde ich etwas heraus.", erklärt sie leise. "Ich treffe euch hier wieder, wenn ich mehr weiß."


    Sie würde, wenn keine Einwände kommen würden wieder Richtung Hafen aufbrechen und ihren üblichen Platz einnehmen, um nachzudenken, wie sie am schlausten vorgehen konnte.

    Nita hatte ein schlechtes Gewissen gegenüber Tapo. Sie hätte sich gerne von ihr helfen lassen. Doch es war ihr auch unangenehm und es war auch nicht sinnvoll, wenn sie ihre Aufgabe erfüllen sollte, die die anderen für sie angedacht hatten.


    Nita hatte die ganze Nacht nicht fest geschlafen und deswegen auch kein Problem damit Ludolfo zu wecken. Ihm gegenüber blieb sie weiter wortkarg. Doch sie weckte ihn vorsichtig und mit sanfter Stimme.
    Beim Scheppern am Morgen zuckte sie leicht zusammen, versuchte jedoch erst herauszufinden wozu das Geräusch gehörte, bevor sie aufspringen würde. Es war besser erst einmal die Lage zu überblicken.
    Sie stellte sich auch noch schlafend, als Tapo den Raum verlies. Erst einige Momente später folgte sie Tapo zu Gorm. Sie blieb jedoch erst einmal ruhig.

    Soll mir Recht sein. Für die Story ist es auch nicht so wichtig und mir ist es freier lieber. Ihr dürft euch untereinander gern genauer auf irgendwas festlegen. Ich hab nur nicht vor ewig viel in Karten nachzuschauen :)

    Es war nicht lange her, dass die Kellnerin verschwunden war, als der Wirt ihr hinterher rief.
    "Yolande, wir haben Gäste.", seine Stimme war laut, aber angenehm und freundlich. Er schien nichts gegen Fremde zu haben. Als seine Kellnerin nicht antwortete, warf er das Handtuch locker auf den Thresen und redete kurz mit einem Gast an der Theke, um dann nach Hinten zu verschwinden.

    Ich wollte mich bisher noch nicht festlegen. Es sollen eigentlich keine großen Städte, wie Gareth in der Nähe sein und ich würde es gerne im Mittelreich spielen lassen . Die Hauptsache ist einfach, dass es sehr ländlich ist und in Waldnähe.

    Nita nickt nur, als Ludolfo sie fragt, ob sie die zweite Wache übernehmen würde. Der wusste scheinbar nicht, wie es auf der Straße zuging und das man eigentlich nie fest schlafen sollte. Nita wusste das schon sehr lange. Sie konnte sich schon gar nicht mehr daran erinnern, dass sie wirklich ruhig schlafen konnte. Ein Bett war auch eine Ausnahme.


    Nita hatte gehofft, dass sie um eine größere Waschaktion drum rum kommen würde. Doch diese Hoffnung schwand nun zunehmend. Waschen war so sinnlos. Und nach diesem kleinen abenteuer würde sie ohnehin irgendwann wieder auf der Straße landen. Nita nahm den Lappen entgegen und betrachtete ihn indem sie ihn von einer Seite zur anderen drehte, fast so, als wüsste sie nicht wofür er war. Doch sie überlegte nur, ob es sinnvoll war den Dreck der Straße abzuwaschen.


    "Und, wenn ich mich wirklich unter diese bösen Menschen schmuggeln soll?", fragend sah sie Tapo an. Das war die andere Seite der Medaille. Jeder andere würde sie gewaschen nicht mehr als Bettlerin erkennen.

    Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig und ich lasse mich auch zu nichts verpflichten. Ich halte auch jede weitere Diskussion für absolut sinnlos. Und ich lasse mir auch nichts unterstellen oder verdrehen. Entweder ihr kommt damit klar, dass ich auch mal 10 Tage nicht poste oder länger oder kürzer und brecht hier keine weiteren Einschränkungen vom Zaun, oder ich zieh halt selbst meine Konsequenzen aus dem so wundervollen Zusammenspiel.
    "Im Eifer des Gefechts" sollte es in einem Forum schon einmal nicht geben, weil man überlegen sollte, bevor man postet. Mir ist aber durchaus bewusst, dass sich eben nicht jeder zügeln kann. Schade auch.


    Onlinezeiten von Usern zu stalken und ihnen so etwas vorzuhalten ist übrigens - ich zitiere - auch nicht "die feine Art".


    Letzter Kommentar von mir zu dem Thema.

    Durin

    Nita schaut Ludolfo abschätzend an. Meinte er das ernst? Sie sollte eine Wache übernehmen? Würden die anderen denn rechtzeitig wach werden? Sie selbst konnte nichts ausrichten und der Hinweis auf ihre mangelnde Sauberkeit war nicht sehr taktvoll. Sie schämte sich mehr und ärgerte sich über sich selbst, als zuvor. Sie war hier definitiv nicht am richtigen Platz. Und bisher hatte sie nur auf sich selbst aufgepasst. Das war ihr auch deutlich lieber. Und dieser Mann kam ihr immer noch komisch vor. Kurz sah sie zu Tapo und antwortete dann knapp. "Ja." Sollte er sich das doch aussuchen, wann wer Wache hielt, wenn man das schon einteilen musste.

    Es muss niemand auf mich warten. Und diesen zusätzlichen Hinweis auf die Zahl wartender Leute finde ich ebenso nervig, wie PNs. Es nervt mich, also NERV-PNs und NERV-Postings. Deswegen jetzt erst recht vielleicht, oder gar nicht. Wir können gerne noch eine Weile diskutieren, dann hab ich nämlich wirklich keine Lust und ich schlonze nichts einfach so hin, weil irgendwer wartet. Ich mach das hier aus Spaß und nicht aus Verpflichtung und wenn ich mir die Zeit nehme, dann weil ich das will.


    EDIT: Da ist mir doch nach erneutem Lesen etwas lustiges Aufgefallen. Da wurde ja mit Gorm gesprochen, ohne auf Nitas
    Antwort zu warten. Bzw. meine Antwort. Ich verbitte mir also in Zukunft jegliches Drängeln/Hinweise auf Postings, nur weil ich nicht zu allem sofort etwas schreibe. Mich nervt das eh, wenn jeder ständig überall mitmischen will und zu allem etwas zu sagen hat.

    Sollte Hal sich öfter mal rumdrehen, hat er alles im Blick. Ich will ja gar nicht, dass ihr alles sehen könnt ;)
    Das mit den dunklen Ecken und den zwielichtigen Gestalten war mir nur eingefallen, weil das oft vorkommt. XD :lol2:

    Die Wirtsleute und auch einige Gäste tuscheln auffällig. Scheinbar waren hier hauptsächlich Bauern, die Bewaffneten eher misstrauisch oder abergläubisch gegenüber traten. Einige tuschelten lauter, andere leiser und einige unterhielten sich weiter normal, was es schwierig machte in dem Stimmenwirrwar und während eines Vorstellungsgesprächs an dem Tisch in der Mitte, überhaupt etwas sinnvolles zu verstehen.
    " In Haselbruch....Gruselig...meinst du wirklich, aber ...ja die Kuh hatte ZWEI...sind schon seltsam...rote Haare...ja und das Vieh in ...aber Mina hat doch auch...ja ne ich weiß nicht...neiiin, das glaub ich nicht, wirklich...das kannst du so nicht sagen...nene...drei Heller? was für ein Wucher...ja und das Kind? so lange schon? ...Das glaube ich nicht...hihichichi...schrecklich...und morgen zur Praiosstund...dieser dreimalverfluchte Regen...so ein Schietwetter...Praiosscheibe...nein wirklich nur in Mondnächten...unglaublich...nein immer und dann das Saatgut..."
    Die hübsche Kellnerin mit dem roten Haar war in einem Hinterzimmer verschwunden, als der letzte Fremde sich gesetzt hatte.

    Meister sagt: Kursiv is mir Worscht. Hauptsache die Entenfüße sind da.



    Und außerdem: Der Tisch ist in der MITTE. Alle Stühle stehen frei im Raum. Nix Wand. Und es gibt keine freien dunklen Ecken. Is nicht! ;) Könnta alle noch so zwielichtig tun, aber Licht gibt es genug. :P

    Die Reise an diesem Tag war lang und beschwerlich gewesen. Der Regen hatte alle Kleider durchnässt und nun klebten sie kalt an der Haut und es war im Dunkel des Abends noch kein Gasthaus zu sehen. Vielleicht war eine Pause zu lang gewesen, ein paar Schritte zu langsam oder die Beschreibung eines Bauern hatte Fehler. Eigentlich hätte für diese Jahreszeit die Praiosscheibe jeden Tag hoch am Himmel glühen müssen. Doch Efferd hatte Wolken vor ihr strahlendes Antlitz geschoben. Es dauerte lang und der Weg schien endlos, als endlich ein Licht zu sehen war. Dieses Licht war ein warmes, gemütliches Gasthaus, in dem es nach Eintopf und Brei roch. Und natürlich nach Bier. Alle Tische, bis auf einen Tisch, an dem 6 Personen platz nehmen konnten, waren besetzt. Hier und da unterhielt man sich über den Regen und die lange Reise. Oft ging es auch um die neuen Reiseziele oder eine Kuh, die schlechter fraß. Hier waren Wanderer und Einheimische zu finden. Alle wild durcheinander gemischt. Der Wirt war ein alter, dickbäuchiger Kerl mit langem, braunen Vollbart. Die eine Kellnerin war bis auf einige Narben am Arm und am Hals auffallend schön. Sie trug ihre roten Locken im Moment zu einem Zopf geflochten. Vor dem Wirt saß eine illustre Reisegruppe. Sie bestand aus einer Frau in bunten Hosen, die nicht aufhören konnte zu lachen und einem puderroten Zwerg, der nicht aufhören konnte zu schimpfen. Der braunhaarige Junge, der schüchtern daneben stand, gehörte auf jeden Fall zu diesen Beiden.


    Der einzige freie Tisch stand direkt in der Mitte des Schankraumes. Er stand da, als würde er auf Neuankömmlinge warten.