Posts by Hinrich

    Beim Rollenspiel kann ich all die kleinen Ärgernisse der realen Welt für eine Weile vergessen.
    Ich kann eine andere Rolle spielen, Abwechslung und Abenteuer erleben.
    In Aventurien ist Raum für Fantasie. Das macht mehr Spaß als das Aushaken von Listen.
    Im Spiel finde ich Inspiration für meine Geschichten.
    Am Spieltisch bin ich mit Gleichgesinnten, mit guten Freunden zusammen.

    Da bin ich ganz deiner Meinung - siehe meinen früheren, unqualifizierten Einwurf. Stichwort "Assassinenhalbling".


    Mit gefühlten 1000 AP kann man sein Einhand-Waffentalent auch schon ganz schön steigern - oder sich ein, zwei Punkte auf IN+GE kaufen...

    Ich habe das Thema mal über Nacht reifen lassen.


    Das Grundproblem ist, dass man weiterhin nur eine Hand und nur eine Waffe hat und eine SF auch keinen Deal mit Satinav beinhaltet. Das bedeutet, dass für zusätzliche Manöver wenig Raum und Zeit bleibt.
    Nun gibt es schon den Klingensturm - mehr als eine AT - also warum nicht auch eine AT mehr in der SF EHW II?
    Weil es genau das schon gibt, und es heißt eben "Klingensturm".


    Vielleicht kann man die Beschränkungen des Klingensturm ein wenig lockern, und einen "Klingensturm II" anbieten, der variabler ist.


    Oder, wenn es doch die SF EHW II in der Variante I sein soll - die Zusatzattacke - dann würde ich zulassen:
    - eine Zusatz-AT oder PA nach Ansage
    - eine gewisse GEwandtheit ist Voraussetzung, vielleicht auch der Klingentänzer
    - nicht in Kombination mit Ausfall oder Klingensturm
    - nicht mit komplizierten Manövern (gezielter Stich, Binden, Finte)
    - das gilt für die KR insgesamt.
    Eine gebundene Waffe hat eben keine Extra-AT.

    Wie sinnvoll ist es sich an einer Diskussion mit dem todschlag Argument für alle Diskussionen zu beteiligen? Muss es dazu auch noch mit Übertreibung/Unterstellung sein die von vornherein nicht das Ziel ist? (Dazu kommt das gerade Kampffertigkeiten eben nicht gut rollenspielerisch gelöst werden können - vorallem nicht wenn ich ein Regelintensives System wie DSA spiele).

    Sorry, ich hab's blöd formuliert.


    Worauf ich hinauswollte: Ich habe das Ziel der Regeländerung nicht ganz verstanden. Deine Erwähnung der Solos hat genau diese Lücke gefüllt. Ich habe also mit den falschen Mitteln das Richtige erreicht.


    Deine Vorschläge lesen sich interessant.
    EHW I finde ich gelungen
    EHW II Variante I wäre mir zu ähnlich zum Klingensturm bzw. sich so einfach eine zusätzliche AT zu schaffen finde ich unbalanciert. Mal sehen, was andere sagen.
    EHW II Variante II : okay.

    Die Frage ist doch: will man das Problem rollenspielerisch lösen - dann gibt es viele Möglichkeiten - oder geht es darum, aus dem Regelwerk noch das letzte Quäntchen Optimierung herauszuquetschen? Nur für Letzteres braucht man eine SF Einhandwaffen.


    Das DSA-Regelwerk ist nicht perfekt. Für gutes Rollenspiel muss es das auch nicht sein, kleine Gratreste schleifen sich im Spiel ab. Für den hyperoptimalen Einhandkämpfer empfehle ich als Grundlage den Assassinenhalbling.
    8)

    War zwar nicht Haffax, sondern Leomar, aber ich glaube mich zu erinnern, welcher Eisvo....ähh Meister da zur Ultima Ratio gegriffen hat. :)

    Leomar, genau.
    Wenn es ein nächstes Mal gibt, kommt er mir nicht davon!


    Im Gegensatz dazu hatte Pardona bisher immer mehr Glück bei unseren Begegnungen. Muss ihr Charme sein.


    EDIT


    @stjarna Das ist so ähnlich als wollte man einen Drachen töten. Man bringt ihn einfach mit Pfeilen, Klingen, Fallen oder Zaubern auf 0 LeP. Aber das geht nur auf den ersten Blick so einfach, weil das einfach ein verdammt mächtiger, schlauer und großer Gegner ist, der über viele Möglichkeiten verfügt, deine Angriffe abzuwehren und deine Pläne zu durchkreuzen. Die Tötung soll eigentlich nicht "meistersicher" sein (den Anspruch kann nichts erfüllen). Es soll nur aufgrund der inneren Mechanik des Spiels keine Möglichkeit für sie geben, dem Tod/Schlimmerem als dem Tod irgendwie zu entrinnen. Lies dir bei entsprechender Muße einfach mal durch, was hier schon alles vorgeschlagen und entgegengehalten wurde (falls du das nicht schon hast).


    Es gibt drei Voraussetzungen für einen Mord: Motiv, Gelegenheit und Mittel dazu. Dieser Thread behandelt ausschließlich die Mittel.


    Wurde das Ende Galottas schon erwähnt? Das durfte der Meister wenigstens zulassen, also ist es ein guter Beispielfall.


    Dank der Vorausplanungen des seligen Dexter Nemrod war das ja kein großes Problem, aber wir hätten eine interessante Alternative dabei gehabt, die dann doch nicht nötig war: Ein Einmal-Artefakt, das mit einem EDNUBALASMASLAB präpariert war, also einem reversalierten Heilzauber.
    Das Schöne daran:
    1. Der Balsam wird von eventuellen Schutzmaßnahmen nicht als Schadens- sondern als Heilzauber wahrgenommen und rutscht so durch die meisten Kontrollen.
    2. Entsprechendes gilt auch für Antimagie gegen Schadenszauber.
    3. Anders als die meisten bekannten Schadenszauber ist der Balsam nicht gedeckelt, man kann also durchaus 100 ASP oder mehr reinpacken.
    4. Die Wirkung tritt sehr schnell ein.
    Wenn dem Opfer innerhalb eines Augenblicks über 100 LP flöten gehen, wird die Selbstbeherrschungsprobe schwierig.


    EDIT Schattenkatze: Bei kurzzeitigen Nachträgen bitte Editierfunktion nutzen.


    Nur mal so als Anregung.

    Ich sag's mal so: Sobald Proben auf Selbstbeherrschung oder Konzentration fällig werden, ist der Erfolg der Meditation in Frage gestellt. Scheitert dann die Probe, darf der Magier von vorn anfangen.
    Wer das nicht riskieren will, sucht sich lieber ein wirklich ruhiges Plätzchen.

    Die finanzielle Seite ist ein anderes Thema. Vom Verzicht auf die Studiengebühr bis zur fürstlichen Entlohnung ist alles denkbar, wenn der Gastdozent hinreichend interessantes Material mitbringt--z.B. die Thesis zur Errichtung eines Trollpfades... ;)


    Wenn eine Akademie eine Einladung zum Zweit- oder Drittstudium ausspricht, dann sicherlich nicht, um Geld am Gast zu verdienen, sondern um Reputation zu gewinnen. Dann muss es nichts kosten.


    Als Meister würde ich dennoch sehr zurückhaltend in der Gewährung zeitlicher Boni sein. Ja, meinetwegen darf der Gast seinen abendlichen Tanz der Mada auch während des Studiums durchziehen, aber damit ist dann auch Schluss. Oder so ähnlich.

    Wie soll er denn anderswo mit "mehr Wissen" oder "mehr Geld" rauskommen?WdS 172: "Dieses Zweitstudium nimmt den Zauberer so in Anspruch, dass er keine Gelegenheit finden wird, sich mit weltlichen Dingen zu befassen. Auch ein Studium anderer Formeln als der angebotenen ist ihm nicht möglich."
    Der Text ist m.E. recht eindeutig: während des Zweitstudiums kann der Magier nebenbei nicht arbeiten und Geld verdienen, und hat auch keine möglichkeit sich mit anderen, Akademiefremden Formeln, Talenten, Sonderfertigkeiten etc. zu befassen. Eine Umrechnung in ZE (und damit eine Berechnung, wie viele er pro Tag zur "freien Verfügung" hat) ist also weder nötig noch möglich. Inneraventurisch kann man es also so darstellen, dass die Lehrmethoden in Punin so effizient sind, dass dort (und nur dort) Zeit übrig bleibt - in der der Magier dann unterrichten muss, als Teil der Weiterbildung.

    Man könnte den Text in WdS auch so interpretieren, dass das Zweitstudium insgesamt - also Lernen und Lehren und häusliche Tätigkeiten zusammengenommen - den Magier vollauf beschäftigt. Ich meine mich zu erinnern, dass dieses Grundprinzip der Gegenseitigkeit in früheren Publikationen mal erwähnt wurde. Zusammen mit den Akademiebeschreibungen in den blauen Bänden ergibt sich so ein wenig rollenspielerischer Gestaltungsraum.
    Am regeltechnischen Ergebnis ändert das jedoch nichts: Das Zweitstudium ist grundsätzlich eine Vollzeitbeschäftigung, und für Lockerungen (Todesfall in der Familie, Ruf des Lehnsherrn) ist ein Dispens der Akademieleitung (=Spielleiter) nötig, wobei das Studium sich um die Fehltage entsprechend verlängert.


    Angesichts der Dauer einer solchen Unterbrechung finde ich Regelfuchsereien um einzelne Zeiteinheiten wenig hilfreich. Da sollte man zum Zweithelden greifen.


    Die Frage, ob man also entsprechende Proben würfelt (und ein Ergebnis diktiert) oder nicht hängt also (zumindest mei mit) davon ab, ob die Spieler in der Lage sind, eigene Fähigkeiten/eigenes Wissen von dem ihrer Charaktere zu trennen oder nicht.
    (...)
    Man muss sich halt als Spieler auf seine Rolle/seinen Charakter einlassen.

    *Hüstel*
    Wenn ich's recht überlege - weil ich mit der Trennung manchmal Probleme habe und zugleich dazu neige, mich auf meinen Char sehr einzulassen, blieb mir natürlich nichts übrig als Betören auf 22 zu steigern...


    :D

    Meist kann man es rollengerecht ausspielen - das bevorzuge ich immer. Ich passe ggf. das Verhalten der NSC an die Spielerproben an.
    Umgekehrt: Manche vergleichenden Proben sollte der Meister für den Spieler verdeckt würfeln. Dazu zählen Menschenkenntnis und Gefahreninstinkt: die Spieler sollen den Nutzen aus ihren Werten haben, aber nicht jedesmal mehr wissen als ihr Char.