Posts by Hanfmann

    Als Hilfestellung könnte ich mir neben Schnellziehen,Wuchtschlag, Geziehlter Stich, Finte und Aufmerksamkeit auch Sturmangriff, Todesstoß und Klingensturm/Klingenwand vorstellen. Schmutzige Tricks wäre auch gut. Im Prinzip gilt: Im Kampf ist alles erlaubt.

    Da die meisten Manöver sowieso erst ab AT 15+ sinnvoll nutzbar sind reichen für den Anfang Wuchtschlag und Finte aus. Gezielter Stich ist gut, benötigt aber auch gute Werte. Meisterparade ist ohne PA 19+ keine sinnvolle Aktion im Kampf, da man mit rein hohen Parade einen Kampf eher gewinnt (da das Kampfsystem stark Paradelastig ist schwächt man sich selber, wenn man die eigene Chance zu parieren verringert). Sturmangriff und Todesstoß sind sehr situationsabhängig und im allgemeinen eher schlecht (da sie die Reaktion verbrauchen). Klingensturm und Klingenwand sind einfach nur schlecht, im Vergleich zu den Alternativen PW, SK oder BHK.
    Die passiven SF lohnen sich alle, Aufmersamkeit, Kampfreflexe und später Kampfgespür. Schnellziehen ist stark situationsabhängig, normalerweise reicht die eine gezogene Waffe für den Kampf, aber manchmal ist sie ganz parktisch..

    Jo (selbe Seite, selber Kästen):

    Quote

    Immunität [...] gegen ihr jeweiliges Element, gegen profane und geweihte Angriffe, Verwundbarkeit durch das Gegenelement und das dämonische Gegenelement

    Allerdings muss man beachten, dass eine Immunität gegen profanen Schaden Elementarschaden halbiert (siehe Eigenschaften von beschworenen Kreaturen).
    Damit ergibt sich:
    Der Luftstrahl (profan, elementar) macht keinen Schaden (eigenes Element),
    der dämonische Luftstrahl (profan, dämonisch) macht einfachen Schaden,
    der Erzstrahl (profan, elementar) macht einfachen Schaden,
    der dämonische Erzstrahl (profan, dämonisch) macht doppelten Schaden.

    Ja, die ursprünglichen Eigenschaften waren übermächtig. (In allen deinen Beispielen kein Schaden.) Daher wurden die auch erratiert:

    Quote

    Seite 200, Kasten Regeltechnische Gemeinsamkeiten der Elementare, und Seite 186, Übersichtskasten Elementare, Punkt Fähigkeiten: Die Aussage “Immunität gegen alle Merkmale außer Schaden” wird durch “Immunität gegen die Merkmale Eigenschaften, Einfluss, eigenes Element, Form, Heilung, Hellsicht, Herrschaft, Illusion und Verständigung” ersetzt.

    3. Ein wiederum anderer Spieler meiner Gruppe, dessen SC kämpft mit Parierwaffe und Langschwert. (wir spielen ohne DK) Was kann er damit alles Parieren? Er ist der meinung, dass er auch Zweihandwaffen parieren kann, indem er eine Art Kreuzblock macht. Für mich wäre es allgemein interessant, was er mit dieser Waffenkombination (Linkhand; Langschwert) alles parieren kann.

    Der Kreuzblock (als existierendes Manöver in DSA) ist ein waffenloses Manöver.
    Eine Parade mit einer Parierwaffe ist IMMER eine Parade mit Haupt- UND Parierwaffe. Was man der Parierwaffen-Parade abwehren kann ist abhängig von den Einschränkungen der Hauptwaffe und der jeweiligen Parierwaffe (sowie Sonderregeln zur Kombination). Dabei kann es abhängig von der Parierwaffe sein, dass er einige Waffen nur mit dem Langschwert parieren kann (und damit auch nicht die erhöhte Parade hat).

    Edit: Klarstellung

    Jo, wie gesagt: die Lücke in der Verteidigung eines Gegners ist eher da als die von dreien. Der Befreiungsschlag ist deswegen noch sinnloser als der Hammerschlag (und in meinen 9 Jahren Spielzeit nur einmal ohne Effekt zum Einsatz gekommen-ganz im Gegensatz zum Hammerschlag).

    @Ritter Woltan
    PA 15 ist nicht viel, die bekommen auch schwächere Gegner mit Schild schnell hin...

    Da ich schon direkt angesprochen werde ;)

    Also die Frage: Ist es möglich mit BHK II einen Befreiungsschlag durchzuführen und anschließend noch mit der Zusatzaktion anzugreifen oder zu parieren?

    Der Befreiungsschlag wird nicht auf WdS S. 72 als eines der Manver genannt mit der sich die Zusatzaktion verbietet. Er verbraucht nur die Abwehraktion, so dass man mMn grundsätzlich die Zusatzaktion noch hat. Aber: da die einzige andere Aktion diese Runde eine Angriffsaktion ist kann die Zusatzaktion auch nur eine Angriffsaktion sein.

    Als HR haben wir aber auch gesagt, dass sich der Befreiungsschlag (sowie Hammerschlag) und die Zusatzaktion ausschließen.

    Auf S. 72 in WdS werden explizit bestimmte Waffen (auch Zweihandschwerter, also auch Andergaster) vom BHK II ausgeschlossen werden, auf S. 115 steht etwas von "gezwungen" werden, eine zweihändige Waffe einhändig zu führen, was für mich zumindest recht deutlich besagt, dass man es nicht dauerhaft tun kann.
    Und zwei von der Sorte gehen halt gar nicht, das wird ausgeschlossen, ebenso beim SK und bei Parierwaffen steht bei, welche Waffen mit ihnen erlaubt sind.

    Es werden beidhändig geführte Waffen ausgeschlossen und in dem Zusammenhang sehe ich auch die explizite Erwähnung zweihändiger Waffen. "Gezwungen" ist relativ, ich kann mich auch selber "zwingen" nur eine Hand zu benutzen. Es steht dort nicht, dass ein Held seine andere Hand nicht benutzt.


    Nein. Die Regel stellt klar deutlich klar, dass die einhändige Führung von eigentlichen Zweihandwaffen eine Notfallsituation ist, für einen kurzen Moment, wenn Hand oder Arm so verletzt sind, dass sie nicht mehr einsetzbar sind, nicht für den dauerhaften Einsatz.
    Ebenso steht an andere Stelle ganz klar, dass man bei Zweihandwaffen eben nicht eine Zweitwaffe oder Schild führen kann.

    Das stellen die Regeln eben nicht klar ... offiziell (also aus Sicht der Redax) spricht nichts gegen zwei Andergaster im BHK (weil die Regel zum improvisiert einhändig führen eben nicht die Nutzung der anderen Hand verbietet, auch wenn es sicherlich sinnvoller wäre).

    Er wird das auch sicherlich klug begründen können.

    Ich habe leider Disasters Antwort aus dem Stübchen nicht finden können (muss ich später noch einmal suchen ...). Begründung wär aber auch, dass man wenn man nicht in die Stellung gehen muss mit den entsprechenden Waffen die zweite Hand zum richtigen ausführen des Stiches braucht. Das gilt natürlich nicht für Schwerter, bei denen der auch so ausführbar ist (Kurzschwert, Rapier, o.ä.).

    Interessant, dass beim Zauberspeicher immer noch so seltsame Interpretationen herum geistern ...

    Er hat den Ignifaxius aber als Hauszauber und Merkmalkenntnis Schaden, also eigentlich wäre der Zauber bei ihm, bei einer Komplexität von A.
    Welche Komplexität muss ich nun beachten?

    Auf die Bezeichnung achten: die Auslöseprobe ist um die Komplexität (SKT nach LC) nicht Lernschwierigkeit (Komplexität + alles, was die SKT modifiziert) erschwert.