Posts by Maeve

    Hallo Uthruban,


    so, etwas länger hats gedauert, aber jetzt sind alle beisammen (zumindest hat jeder, der jetzt noch kommt, halt Pech gehabt ;))
    Wir hätten gerne 22 Aventurienkarten (das reicht dann wohl nicht mehr mit dem Paket bis 2 kg, oder?).

    Erst nichts eingefallen, dann vergessen, trotz Erinnerungs-PN...ich geb hier mal frei für den nächsten, der grad eine hübsche Frage parat hat, sorry für die blöde Wartezeit.

    Also, aktuell steht der Zähler bei 12, könnte sich aber am Freitag nochmal erhöhen, wenn noch eine Runde gefragt wird - bisher ist in meinen beiden Runden die Quote jeweils 100% für "ja, ich will auch eins" ;) Man findet deine Idee allgemein hervorragend, auf jeden Fall schonmal großen Dank dafür :)


    Ich denke, 20 reichen dann aber für die Testzwecke, mehr werdens wohl nicht werden insgesamt. Fürs Paket ist dann glaube ich noch die kg-Anzahl wichtig - es gibt Paket bis 2 kg, was du glaube ich auch im DSA4-Forum als die Option umkringelt hast, die es sein sollte, und Paket bis 10 kg. Lustigerweise auch Päckchen bis 2 kg, mit gleichen Abmessungen wie Paket bis 2 kg - wenns doch gleich groß und gleich schwer sein darf, wo liegt da der Unterschied?
    Aber das nur am Rande - eigentlich ist nur wichtig, ob bis 2 kg, oder doch mehr ;)

    Hallo Uthruban,


    bpoint und ich werden auf jeden Fall eine Sammelbestellung für die Plakate machen, aktuell sind wir bei 8 Stück, aber es könnten noch ein paar dazu kommen. Ich wollte das nur hier schonmal kund tun, nicht, dass du denkst, wir hätten nun doch kein Interesse.
    Eine Frage hätte ich auch noch - wie viele Plakate gehen denn in eine Rolle, und ab wann wird das ganze dann schwerer als 2 kg, so dass mehr Porto anstünde?

    Ich leite gerade die Phileasson-Saga, und musste mir auch überlegen, wie meine SCs aus dem Mittelreich nach Thorwal kommen.
    Als Einsteiger habe ich die ersten drei Abenteuer der Spielstein-Kampagne gespielt, und die Geschichte mit den Edelsteinen, die man dort bekommt, etwas umgebaut (in den Steinen waren bei mir dann thorwalsche Runen, jede passte zu einem der Charaktere), noch ein paar kleinere Abenteuer drangehängt, um zwei zusätzliche Steine finden zu können (zum einen ein inoffizielles Abenteuer, dessen Namen mir gerade entfallen ist, zum anderen als lustiges Zwischenspiel "Der Erbe von Kranick" aus "Rückkehr zum Schwarzen Keiler" und als letztes dann noch einen Besuch bei der Zieleinfahrt des Donnersturmrennens). Das Donnersturmrennen habe ich nur eingebaut, um erstens dem Elfen meiner Runde seinen Stein noch zukommen zu lassen und zweitens die Helden in Kontakt mit Ohm zu bringen, der ihnen die Geschichte hinter den Drachenaugen mit den Runen erzählen konnte (ich habe daraus eine Prophezeihung Phileasson und die Helden betreffend gestrickt). Das war dann ausreichend Grund für meine Helden, ganz freiwillig nach Thorwal zu gehen, um Phileasson zu treffen.


    Das ganze könnte man ja locker so timen, dass sie vor der Wintersonnwende schon eine Weile in Thorwal sind, um die Kultur kennenzulernen (bei mir sind sie zu den Hesindedisputen angereist, zumindest der Magier und der Hesindegeweihte). Eventuell auch so früh, dass man noch ein kleines Abenteuer in und um Thorwal-Stadt einfügen kann, je nachdem.


    Oder soll es wirklich nur ein einziges Abenteuer sein, das sie von Albenhus nach Thorwal bringt? Da fällt mir jetzt nicht wirklich eines ein...zu großes Gebiet, deswegen hatte ich das so angelegt, dass sie freiwillig hingehen.
    Alternativ, wenn das bei dir zeitlich hinhaut: Treffen auf Ohm beim Zieleinlauf des Donnersturmrennens (das ich glaube ich um ein Jahr verlegen musste deswegen...), und aus welchen Gründen auch immer begleiten sie ihn hoch nach Thorwal? So ein "begleite jemanden"-Abenteuer ist für die Strecke vielleicht noch am einfachsten zu erklären. Auf der Reise kann man dann ja noch verschiedenes einbauen.


    Oder, hm, noch eine Idee - vielleicht mal in eines der alten Havena-Abenteuer reinschauen? Nach Havena kriegt man die Helden vielleicht einfacher, und der Sprung nach Thorwal mit irgendeinem Vorwand ist dann auch nicht mehr so schwer einzubinden.

    Mist, verpeilt, sorry...Ok, ein Lied. Hm...mal sehen...was ist mir in letzter Zeit am meisten im Gedächtnis geblieben an Liedern...ach ja, nehmen wir doch das hier :) In Anbetracht der Vielzahl an Interpreten, die das Lied mittlerweile hatte, hätte ich gerne den ersten genannt :)


    Ich war in vielen Runden bisher die Frauenquote, hatte (und habe) aber auch einige Runden, in denen außer mir noch ein oder sogar zwei weitere Frauen dabei sind (unsere unregelmäßige Scion-Runde begann sogar mal mit 4 Frauen und nur 2 Männern, hat sich aber recht schnell auf 3-3 ausgeglichen). Von daher kann ich eigentlich sagen, dass soo wenig Rollenspielerinnen nun auch nicht unterwegs sind, allerdings ist meine Wahrnehmung da natürlich auch eh beeinflusst, weil eben ich die Frauenquote bin, und somit ja schonmal jede meiner Runden mindestens eine Frau dabei hat ;)


    Neulich auf der Dreieich-Con hatte ich auch den Eindruck, dass da relativ viele Frauen anwesend waren (abgesehen vielleicht von dem Tabletopper-Saal...ich glaube, da hab ich nicht eine Frau zwischendrin gesehen). Unter den 36 Leuten, die in die offiziellen Runden reingekommen sind, waren geschätzt ein Drittel Frauen (und dennoch hab ichs hinbekommen, in der Totenlichter-Runde das einzige Mädel zu sein...vielleicht lags daran, dass das Abenteuer in den Schwarzen Landen spielt und die Frauen es generell weniger düster mögen? Keine Ahnung.)


    In meinen derzeitigen Runden kommt es garnicht vor, dass ein Spieler einen Charakter des anderen Geschlechtes spielt, und ich muss auch sagen, dass ich es in den meisten Fällen eher störend empfinde, oder doch zumindest mit einem gewissen Misstrauen herangehe. In einer früheren Spielrunde, in der ich lange Jahre dabei war, war ein Spieler dabei, der mir wohl auf ewig das Bild von einem Mann, der einen weiblichen Charakter spielt, versaut hat - Artemiseons Beispiel mit Gamers 2 trifft den Nagel da auf den Kopf, aber wirklich absolut mittig.
    Das umgekehrte Bild, eine Frau, die einen männlichen Charakter spielt, hatte ich in einer festen Runde erst ein einziges Mal. Die Spielerin hat zwar nicht übertrieben klischeehaft agiert, allerdings wars trotzdem irgendwie komisch, einfach, weil man eben schnell einen Running Gag hat. "Ich geh mit ihr." - "Aber ich bin ein Mann!"
    Weniger stört es mich in Con-Runden, hab ich in Dreieich festgestellt. Drei der Männer in der Totenlichter-Runde hatten sich einen weiblichen Charakter ausgesucht, ich hatte einen männlichen. Gab zwar auch immer wieder die übliche IT-OT-Pronomenverwechslung, aber für einen Tag ist das noch ok. Zwei der Spieler sind sogar richtig in ihren weiblichen Rollen aufgegangen, trotz vorgefertigter Charaktere.

    Sehr schöne Szene aus unserer Phileasson-Runde:


    Der Spieler unseres Magiers fragte mich, ob er Philosophie von 2 auf 3 steigern dürfe. Auf die Frage nach dem "Warum" meinte er, dass er auf dem Rückweg vom Himmelsturm ein wenig mit dem Geweihten darüber diskutieren wollen würde, woran man gefährliche Schriften erkennen soll, wenn man sie denn garnicht lesen darf. Der Spieler des Geweihten war zu dem Zeitpunkt noch nicht da. Als er dann eintraf kam es zu folgender Unterhaltung:


    Magierspieler: "He, sag mal, was hat denn der Geweihte für einen Wert auf Philosophieren?"
    Geweihtenspieler: "Öh...wieso?"
    Magierspieler: "Naja, ich wüsste gern, ob er ein adequater Diskussionspartner für Ingalf ist."
    Geweihtenspieler: "Ah, ok. Warte... *blätter* Er hat nen Wert von 7."
    Magierspieler: "Wunderbar, das reicht, um ihn adequat zu nennen."
    Geweihtenspieler, misstrauisch: "Ah ja...was hat Ingalf denn?"
    Magierspieler: "Arroganz!"

    Sie sind in dem Fall nicht die Mauren, sondern die Juden, und Traumweber hat Recht, es ist "Die Kathedrale des Meeres" von Ildefonso Falcones.

    Gut, dann probieren wir es mal hiermit:


    Quote

    Das Tribunal war bereits zusammengetreten. Die vier Dominikaner und der Schreiber saßen hinter dem Tisch, die Wachen standen an der Tür, und Arnau wartete in der Mitte des Raumes. Er war genauso schmutzig wie am Tag zuvor.
    Kurz darauf betraten Nicolau Eimeric und Berenguer d'Erill, Prunk und Hochmut vor sich hertragend, den Saal. Die Soldaten salutierten, und die übrigen Mitglieder des Tribunals erhoben sich, bis die beiden ihre Plätze eingenommen hatten.
    "Die Verhandlung ist eröffnet", sagte Nicolau, und dann, an Arnau gewandt: "Ich erinnere dich daran, dass du nach wie vor unter Eid stehst."
    "Dieser Mann", hatte er dem Bischof auf dem Weg zum Gerichtssaal gesagt, "wird eher wegen des geleisteten Eids sprechen als aus Angst vor der Folter."
    "Verlies noch einmal die letzten Worte des Gefangenen", wandte sich Nicolau nun an den Schreiber.
    "Sie folgen nur ihrem Glauben und ihren Überzeugungen, genau wie wir." Seine eigene Aussage traf ihn wie ein Schlag ins Gesicht.