Ich habe es gesehen und musste leiden und jetzt müsst auch ihr leiden!
Posts by Siegfried
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Bryan Adams war heute in Wien und es war grandios.
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"Qwert" von Walter Moers in 72 Stunden verschlungen während der Werktage, sehr starke Leseempfehlung.
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"Die Welt ist ein Brötchen, und es schwimmt in einem Eimer. Der Eimer steht auf dem Rücken der großen Putzfrau, die auf ewig das Universum bohnert. Das Universum steht nicht, es liegt, es ist nämlich flach wie eine Scheibe Wurst. Und die liegt auf dem Brötchen!"
-Schöpfungstheorie der Schweinsbarbaren, Walter Moers, Die 13 1/2 Leben des Käpt'n BlaubärWir lernen: ein gutes Universum bietet immer Platz für Nischen und Meinungen die der gängigen Lehre nicht entsprechen
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Namentlich bekannt in Aventurien sind generell das Güldenland (Westlich), das Riesland (östlich) und Uthuria (südlich von Aventurien).
Die grundsätzliche Existenz und Verortung sind dabei eher Allgemein- als Fachwissen:
Das Güldenland ist insbesondere an der Westküste von Prem bis Brabak auf die eine oder andere Art und Weise Teil der örtlichen Geschichtsschreibung, vorrangig natürlich im Horasreich, wo man sich der eigenen Historie und Herkunft als güldenländische Kolonie durchaus bewusst ist. Auf der anderen Seite des Kontinents ist "die Güldenländer" immer noch ein Sammelbegriff für sämtliche, nun ja, Güldenländischen Invasoren (also altes und neues Reich und im Zweifel auch Bornländer und Al'Anfaner) unter konservativeren Tulamiden. Bei den Thorwalern weis, wer den Sagas und Liedern der Skalden lauscht, dass man vor Urzeiten mal vor eben jenen Güldenländern nach Thorwal geflohen ist, die jetzt im Süden des Kontinents sitzen (die Horasier).
Das Riesland seinerseits ist aus naheliegenden Gründen besonders bei Tulamiden und allgemein im Osten ein wichtigerer Bezugspunkt. Jedes Kind an der Ostküste kennt Ruban den Rieslandfahrer, je näher man nach Khunchom kommt, desto mehr echte und unwahre Details sind bekannt. Was man weis: Besonders seit der Borbaradianischen Invasion ist es nur noch schwieriger geworden, das Perlenmeer zu befahren, im Bornland gibt es das höchste Gebirge Aventuriens, auf der anderen Seite muss das Riesland liegen, und schon vor Borbarad galt es als quasi unmöglich zu erreichen.
Uthuria ist der am wenigsten populär bekannte andere Kontinent- was wohl zu einem guten Teil daran liegt, dass mehrere Großmächte dort tatsächlich bereits Kolonien unterhalten, die allerdings allesamt brandneu und alles andere als gesichert sind. Weswegen jene Großmächte- namentlich die Al'Anfaner, Horasier und das Haus Stoerrebrandt- ein gemäßigtes Interesse an öffentlichem Diskurs über diese Weltgegend zeigen, man will ja nicht unnötig seine Rivalen anlocken, während man sich gerade erst vor Ort einrichtet.
Allerdings wäre Geheimhaltung nicht nötig, wenn die Existenz tatsächlich ein Geheimnis wäre, und in Al'Anfa weis ein jeder, dass die Südflotte derzeit noch nicht ganz so regelmäßig Gewürze und Sklaven bringt, wie die Stadtobrigkeit und die Investoren sich das wünschen würden.Zum zweiten Punkt, der Frage von Erdteilen als Konzept:
Dies stellt meines Erachtens nach tatsächlich eher Fachwissen von Derographen, Seefahrern und anderen Vielreisenden dar- ist aber simpel genug, um sich bei kurzer Erläuterung einem jeden zu erschließen (wir haben das ja auch in der Volksschule schon behalten, vermittelt von Lehrern, die das in der Altersstufe eher selten als Fachgebiet hatten).
Dere als Erdball (oder Scheibe für die irren Außenseiter) kennt man in Aventurien, weswegen das Studiengebiet auch Derographie heißt. Siehe auch oben beim Derographen.
Gelehrte in zwölfgöttlicher Tradition betrachten Dere als den sterbenden Leib Sumus, die Quelle dafür ist ein Buch namens Annalen des Götteralters, welches trotz schrecklich sperrigem Namens in zwölfgöttlichen Landen so verbreitet ist wie Bibeln im Mittelalter nach der Übersetzung.
Für den Durchschnittsaventurier ohne theoretisches Interesse hingegen sind "das Güldenland" oder "Uthuria" eher weitentfernte Orte, für die man eben übers Meer muss (muss man nach Festum oder Tuzak aber auch, ist also nicht so).Und zu guter Letzt:
Detailliertere Informationen über die Fahrten von Harika von Bethana, dem oben erwähnten Ruban oder den Kapitänen, die das Südmeer erkunden, sind im Gegensatz zu der grundsätzlichen Existenz dieser Orte tatsächlich Fachwissen bis Staatsgeheimnis der jeweiligen Autoritäten- so gerne man sich mit glänzenden Helden schmückt, überwiegen wie erwähnt oft Bedenken bezüglich der Sicherheit der eigenen Unternehmungen, wenn spezielles Wissen an die Öffentlichkeit oder den Feind gerät.
Insbesondere die genauen benutzten Routen werden in den jeweiligen Admiralitäten gehütet wie Kronjuwelen. -
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Steel Panther- Eyes of a Panther
Nächsten Monat in Wien am Donauinselfest!
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Zu oft von Auftraggebern gelinkt aufgrund der Art der AB ?
Bei der detaillierteren Problembeschreibung habe ich in der Tat sehr oft an Shadowrun gedacht (Wo das Grundregelwerk der Spielleitung eine Zufallstabelle bietet, auf welche Art und Weise Mr Johnson dieses mal das Team betrügt, falls einem nichts einfällt).
Kann man machen, muss man aber nicht- und sollte man im Zweifel mit der Spielleitung besprechen, wenn die vorgebrachten Settings nicht den Geschmack der Gruppe finden.Ich glaube nicht, dass ein Vertrag zielführend und überhaupt durchsetzbar wäre
Außerdem: vor welchem Gericht wollen die Helden klagen?
Hier fehlt bei DSA tatsächlich eine wichtige Sache, welche in moderneren Settings derartiges plausibel macht: Globalisierung.
Das gilt nicht nur für einheitliche Gesetzgebung, wo man einen Bruch vermutet - gar nicht zu sprechen von lokalen Vorrechten von Adligen, ich rede hier von den Grundlagen- sondern auch für Informationsfluss.In modernen Settings haben SC ganz andere Möglichkeiten, sich vorab über Auftraggeber zu informieren (Shadowrun bietet auch kapitelweise Infos darüber, welchen Ruf Auftraggeber welches Konzerns in der Schatten-community haben usw.), und natürlich auch andere Möglichkeiten, bei unterstelltem Fehlverhalten gegen jemanden vorzugehen.
Dasselbe gilt natürlich umgekehrt wenn ein Auftraggeber nicht zufrieden ist.Im vormodernen Gesellschafts-, oder besser noch Gemeinschafts- (s.O.) system, entkommt man beim Übertritt der Baroniegrenze nicht nur der rechtlichen Zuständigkeit des örtlichen Sheriffs, vor allem ändert sich die Informationslage.
Ein Mord oder Betrug beispielsweise mag in fast allen Gebieten als schweres Verbrechen gelten, aber wenn er (der Mord) nicht besonders aufsehen erregend vonstatten geht, wird die Geschichte sich nicht soweit verbreiten, dass man deswegen woanders Probleme bekommt.
Ja, die Geschichten die man aus dem Norden hört sind schon wild aber hier in Brabak gibt sich der Herr Magister Galotta ja ganz vernünftig, nicht wahr? Man muss nicht alles glauben was die Leute erzählen!Einen Eidsegen kann man nicht abverlangen bei einem Vertrag oder auch einfach so über eine Abmachung, denn in den muss freiwillig eingewilligt werden. Aber anfragen, ob man das tun würde über vielleicht einen Punkt in den Abmachungen, kann eine Möglichkeit sein.
Und um hier nochmal den Bogen zu schlagen:
Ein Eidsegen hilft genau dann, wenn sich die beiden Parteien nicht grün sind, aber trotzdem zusammenarbeiten wollen.Er wird nicht vor den beschriebenen Problemen schützen-
Auch ein unter Eid stehender Auftraggeber hat nur soviel Informationen, wie er eben hat (und falsch sein können sie obendrein, NPCs sind oft auch doof!).
Insofern bricht er einen Eid oder Vertrag auch nicht wenn er Infos "zurückhält", welche er gar nicht hat.
Dasselbe gilt für Auftraggeber die die Helden von Anfang an benutzen und betrügen möchten- die wird so ein Meineid nicht aufhalten, die lachen sich eher noch ins Fäustchen, wenn sie jemanden auf die Art und Weise ruhigstellen können.Nicht zuletzt sei auch noch an die eidbeglaubigende Kraft und die Gerechtigkeit der Götter verwiesen:
Wenn der Baron zu Humperdink eben nicht weis, dass seine geliebte rettungsbedürftige Tochter in Wahrheit dem örtlichen Beschwörerzirkel vorsteht, bricht er auch keinen Eid, wenn er irgendwelchen Helden bezeugt dass er sich Töchterchens Rettung aus den Armen eines lüsternen Bauernburschen wünscht, sich die Sache sehr profan und unkompliziert vorstellt und sie "reichlichst" dafür entlohnen wird.
Da werden Phex und Praios dem armen Mann keinen Strick draus drehen, wenn es am Ende anders ist als er gedacht hat. -
Bestätigen, dass der Auftraggeber alle relevanten Informationen zum Zeitpunkt der Unterschrift Auftrag gegeben hat (kann schwierig werden [...]
Außerdem kann der Dämon oder Paktierer damit zu tun haben, ohne dass das für einen Auftraggeber absehbar gewesen ist.)Das sind zwei sehr wichtige Punkte.
Der beste und großzügigste Vertrag kann nicht verhindern, dass ein Auftraggeber eben nicht alle Details und möglichen Problemstellungen während der Erfüllung des Auftrags genau kennt.
Das kann Details betreffen ("Ich wusste ja nicht dass der vier Hörner hat, ich dachte der wäre harmlos!") oder den ganzen größeren Zusammenhang ("Sie war von was bessessen, sagt ihr..?"), und nicht zuletzt auch das Zurückhalten von Informationen ("Dass ihr euch den Zugang über ihren Hofnarren erschleichen wollt müsst ihr mir schon vorher sagen, klar kenne ich den" u.Ä.).Und auch betrügerische Auftraggeber werden sich selten durch einen Vertrag von Betrugsabsichten abbringen lassen (dann bricht man ihn eben, ätschibätsch!).
Insofern bleibt letztlich nur wie schon erwähnt, dass man mehr Punte in Menschenkenntnis steckt und mehr Zeit in das, was man im neuzeitlichen corporate speech "due diligence" nennt, wenn es um die Zusammenarbeit mit einer Drittpartei geht, also die unabhängige Überprüfung des Auftrags, Auftraggebers, der angegeben Informationen, Fähigkeit Rechnungen zu begleichen usw. -
Ohne Hauserfindungen kommt wahrscheinlich eine Balestrina dem am nächsten. Auch wenn sie nicht direkt "Mini" genannt werden kann (eher in der Größe eines sehr massiven Colts anzusetzen).
Aber von dem Modell ausgehend wären auch streuner-freundliche, besser versteckbare (also kleinere) Varianten möglich. -
Wie schon sehr gut angemerkt wurde, muss man unterscheiden zwischen der "Hintergrundwelt"- von welcher Helden geformt sind und vor deren Hintergrund sie sich profilieren können- und dem genauen (auch statistischen) Design einer Spielfigur.
Ein Thorwaler kriegt einen Bonus auf Zechen, aber dass muss nicht heißen dass alle Thorwaler trinken, ebenso wie nicht alle Elfen mächtige Zauberer sind, nicht alle Zwerge Axtkämpfer usw. Nur dass es sehr weit verbreitet ist.
Völlig freie Charakterdesignkonzepte sind in meiner Erfahrung umso spaßiger, je mehr Bezug der Charakter zu seinem Umfeld und der erwähnten Hintergrundwelt aufbauen kann, ohne dass der Spieler dabei das Konzept verrenken muss.
Ein drastisches Beispiel dafür:
Auf GTA world haben wir schätzungsweise 200 Spieler von Polizeibeamten. Man bekommt Police Academy, ein bisschen Ausrüstung und Einsatzbefehle, aber was effektive "Stats" angeht, sind alle SCs gleich. Weder SWAT noch Super-killer-gangster schießen per mechanik besser, verhören besser usw.
Unterm Strich kommt also alles auf den Spieler, das Charakterdesign und die Darstellung an (GTA ist jetzt nicht so skillbasiert dass man sich einen Ruf als guter Schütze erarbeiten könnte).Das Resultat derart hochgradiger Simulationen kann man natürlich so am Spieltisch nicht produzieren, aber das grundlegende Konzept funktioniert trotzdem:
Selbst eine Themengruppe aus Charakteren, die auf den ersten Blick gleich aussehen mögen (Thorwaler, uniformierte Wachen, egal!), wird unter der Fassade Facetten haben, auseinandergehende Meinungen, unterschiedliche Ansätze zur Problemlösung und, last not least, unterschiedliche Stärken und Schwächen, die sich mal gut, mal weniger gut ergänzen können.Wichtig ist allerdings anzumerken- wie ja auch schon erwähnt wurde- dass bei aller Freiheit der Gestaltung eine detaillierte Hintergrundwelt nicht nur hilfreich, sondern meines Erachtens nach Vorraussetzung ist.
Das erwähnte GTA-setting beispielsweise wäre sehr viel schaler, hätten wir nicht die ganze echte Welt als möglichen Hintergrund des Werdegangs von SCs, inklusive aller kulturspezifischen Klischees (und sei es nur um bei Gelegenheit damit zu brechen und andere Mitspieler zu überraschen).Auch wenn es als monokulturelle Welt geplant ist und daher eher schwierig.
Das wird wirklich schwierig- und ich würde fest einplanen dass Helden sich dagegenstemmen, wenn man so ein Umfeld bietet. Alles Individualisten in der Heldenszene, und so

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Ich empfehle ja die Mitgliedschaft in u. Vertretung durch die Interessensgemeinschaft der Halsabschneider, Erbschleicher, Landstreicher, Donnersturmrennenfahrer, Echsenforscher und Namenlosengeweihtenjäger (kurz IG HELDEN).
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257er feat. Wolfgang Wendland- Bierbadewanne
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https://www.youtube.com/watch?v=_XII0bNkmNg
Geier Sturzflug- Besuchen sie Europa
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Knorkator- Narrenkappe