Iliarismus ist eine Philosophie. Es ist gerade keine Religion, in der man sich einer Gottheit oder einem anderen höheren Wesen zuordnet. Es ist auch nicht die Leugnung der Existenz solcher Wesen. Das wäre der größtmögliche Wahnsinn überhaupt. Es ist die Ablehnung der Verehrung oder gar Anbetung dieser Wesen. Wie sollte mandiesen puren Trotz und diese Verfehlung ausdrücken? Vielleicht mit reichlich Pickeln im Gesicht wie alle Pupertiete... ![]()
Posts by Windwebers Wraith
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"Codex Raulis §543 Abs. 28 Wenn ein Rind einen Mann oder eine Frau stößt, dass sie sterben, so soll man das Rind steinigen und sein Fleisch nicht essen; aber der Besitzer des Rindes soll nicht bestraft werden. 29 Ist aber das Rind zuvor stößig gewesen und seinem Besitzer war’s bekannt und er hat das Rind nicht verwahrt und es tötet nun einen Mann oder eine Frau, so soll man das Rind steinigen, und sein Besitzer soll sterben. 30 Will man ihm aber ein Lösegeld auferlegen, so soll er geben, was man ihm auferlegt, um sein Leben auszulösen. 31 Ebenso soll man mit ihm verfahren, wenn das Rind einen Sohn oder eine Tochter stößt. 32 Stößt es aber einen Sklaven oder eine Sklavin, so soll der Besitzer ihrem Herrn dreißig Silbertaler geben, und das Rind soll man steinigen." Oder habe ich das woanders her?

Grundsätzlich ist es ein uralter Konsenz, dass Besitzer für Tiere verantwortlich gemacht werden können, die Personen- oder Sachschäden angerichtet haben und ähnlich bestraft werden, als hätten sie die Tat selbst begangen. Unterschieden wird nach einer Haftung - also Schadensersatz und der Strafe. Pflicht zu Schadensersatz (Schmerzensgeld, Lohnausfall, Heilerkosten, beschädigte Rüstung...) sehe ich auf jeden Fall. Dazu die Strafe. Da kann man wunderbar unterscheiden, ob grob Fahrlässig gehandelt wurde (wusste der Viehhändler von der Aggressivität seines Rindes?) oder ob es als Unfall durchgeht. Da kann das Aventurische Recht sehr wohl unterscheiden.
Eine "ernste Körperverletzung" gilt in Aventurien als Schwerverbrechen. Eine nicht ganz so ernste als Verbrechen. Ein paar Tage Pranger sind da schon drin. Vielleicht noch Auspeitschen dazu. Dann Schadensersatz zahlen. -
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Wenn der Paktierer weitere schwere Verbrechen begangen hat, ist es sehr gut denkbar, dass er in Abwesenheit schon zum Tode verurteilt wurde, genauer: Dass die Vogelfreiheit über ihn verhängt wurde.
"Die öffentliche Ächtung ist in einer Zeit schwacher Staatsgewalt ein Mittel, allen Untertanen die Bekämpfung von Gesetzosen zu ermöglichen. Jeder Adlige kann sie in seinem Lehen über Verbrecher verhängen. [...] Wer eine Strafttat begeht, ohne sie zu sühnen, oder aus der Haft flieht, katapultiert sich [.] in die Rechtlosigkeit: Mit der Ächtung, die ein Befugtes Gericht aussprechen kann, verliert ein Mensch Status und Titel und ist für vogelfrei erklärt. Letzteres ist eigentlich dasselbe wie Rechtlosigkeit, betont aber für jedermann, das der Verfemte erschlagen werden darf und sollte." Herz des Reiches S. 31
De facto ein Todesurteil, dass durch die Hand dessen vollstreckt wird, der es in die Hand nimmt.
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Da gebe ich dir recht, aber dann kommt der nächste an und meint, ich verletze das Urheberrecht, und der übernächste beschwert sich über die Spoiler (und die wären massiv).
Die Verhaltensregeln erlauben Zitate: "Urheberrecht: [...] Kurze Zitate zu Rezensions- und Zitatzwecken mit Quellen-/Autorenangabe sind zulässig." - Der Orkenspalter hat sich da bei den Verlagen abgesichert. Wenn du Spoiler-Beschwerden fürchtest, haben wir eine gute Spoiler-Funktion (das durchgesrichene Auge oben in der Taskleiste). Zitate, deren Sinn nicht aus sich selbst erkennbar sind, haben kaum Beweiskraft, wirken wirr und führen eher zu Irritationen und entsprechenden Reaktionen (wie man hier gut beobachten konnte).

Was dagegen im Forum nicht zulässig ist, sind Doppelpost (oder gar Dreifachposts) - wie deine drei Beiträge direkt vor diesem.
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Könnte man meinen, angesichts der bekannten Quellen, wenn man die folgenden offiziellen Stellen ignoriert:
* Tanz der Ritter, S. 6: "Dieser Erzbösewicht weilt in menschlicher Gestalt..."
* Das blutende Herz des Reiches, S. 35: "Tarnidentität" (Zeitpunkt Efferd)
* Quanionsqueste, S. 218: "Doch eine Existenz wie er könnte aus dem Chaos des Schicksals wiedergeboren werden..."
* Die Welt des Schwarzen Auges, S. 120 / Geographia Aventurica, S. 236: "fleischgewordene Gnadenlosigkeit... Und dennoch kann es sein, dass er wiederkehrt - belebt..."
* Ära des Goldenen Kaisers, S. 81: "fleischgewordene Rachsucht seines Herrn"
* Madas Blaue Augen, S. 6 / Heldenwerk-Archiv V, S. 78: " Vernichtet, auferstanden, geschunden" (Zeitpunkt Eshilas Geburtstag)Aurelion Die Zitate sind - um fair zu sein - schon sehr knapp.
"Dieser Erzbösewicht weilt in menschlicher Gestalt..." - "... und kann nur an den Namenlosen Tagen erscheinen"? "...und mag nivesischen Kehlgesang, almadanischen Wein und lange Strandspaziergänge"? "...und sollte nicht mit Zadig von Volterach verwechselt werden"?
"Tarnidentität" - "Er nimmt eine Tarnidentität als einfacher Spuk an, weil er im Efferd keine Gestalt annehmen kann"? "Da er nicht selbst Gestalt annehmen kann, ergreift er Besitz von einem Händler und nimmt dessen Persönlichkeit als Tarnidentität an"?
Ich habe den Eindruck, du hast mit großer Leidenschaft und Mühe Textnachweise gesucht. In der vorliegenden Form sind sie aber höchstens für Leute brauchtbar, die alles selbst nachschlagen. Es wäre hilfreich, wenn du ganze Sätze zitieren würdest.

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https://webzine.nandurion.de/files/2019/10/…-Hausregeln.pdf
DIe Hausregeln von harteschale und Sumaro sind recht beliebt. Aus S. 48 wird das Thema Speer als Reiterlanze aufgegriffen. Das ist einen Blick wert.
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WIchtig ist, Drachen nicht auf ihre Spielwerte zu reduzieren. Sie werden nicht Jahrhunderte alt, häufen Schätze an und behalten sie, weil sie leicht zu töten wären. Einige Hinweise findest du in diesem alten Thread: Drachenjagd Rein von den Spielwerten sind Drachen vielleicht gar nicht so beeindruckend, aber wenn man den Hintergrund ernst nimmt und ausspielt, sind schon mittelgroße Drachen von den meisten Heldengruppen kaum zu besiegen.
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GP sind eine begrenzte und unwiederbringliche Ressource. Ich würde sie nicht gegen Geld oder AP tauschen, die man ja auf anderen Wegen regelmäßig und potentiell unbegrenzt erhalten kann. Zumindest, wenn ich den Charakter lange spielen würde. Wenn es nur ein One Shot oder nur eine Kampagne sein soll, kann es sogar sehr mächtig sein, Vorteile wie Besonderer Besitz oder Veteran zu wählen. Wenn du den CHarakter dagegen lange spielen und entwickeln willst, würde ich ausdrücklich davon abraten und nur Dinge kaufen, die man wirklich nur für GP bekommen kann. Ausnahme: Es sollten möglichst alle 100 Punkte auf die Eigenschaften verteilt werden, auch wenn man die später noch steigern kann. Dieses Geschäft ist tatsächlich immer gut.
Am Ende hat Dreifach20 natürlich Recht - Das musst du entscheiden. Wir geben nur Tipps aus unseren Erfahrungen und Kenntnissen des Systems. Was du davon nutzen willst, ist deine Sache.

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Das Tuzakmesser ist nur bei den maraskanischen Flüchtlingen in Festum verbreitet - daher die Angabe im AvAr.
Zum Vorteil Besonderer Besitz würde ich nicht raten. Geld verdienen kannst du im Heldenleben immer, GP bekommst du niemals wieder. Gib die GP für etwas aus, das du nur für GP bekommst. Eisern z. B. Besondere Ausrüstung kannst du dir auch später kaufen und hast dabei gleich einen Fortschritt.
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Spezialregel sticht Allgemeinregel. Wenn die Allgemeinregel lautet: "die Augen des Namenlosen können nur an fünf Tagen jährlich Gestalt annehmen" und die Spezialregel lautet: "Zadig kann jederzeit Gestalt annehmen", dann gilt die Allgemeinregel für alle außer Zadig. Für den gilt die Spezialregel. Das läuft eigentlich bei allen Regel- und Gesetzeswerken so. Warum nicht auch hier?
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Im Zweifelsfall hat das Karmakothäon die Regeln geändert - von DSA4.1 zu DSA 5 wurde einiges gerade zu Göttern neu gestaltet. Götter, die bisher schwächer dargstellt wurden, wurden stärker. Statt Hochschamanen als seltenes Phänomen in DSA 4.1 haben in DSA5 viele Schamanen Karmaenergie usw. Das würde ins Muster passen. In der wackligen Zeit des Umsturzes zerrt auch der Namenlose an seinen Ketten und lockert sie etwas.

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https://site.ulisses-ebooks.de/product/566975…ode-09-Bornland
Insgesamt gibt es im Bornland strenge Gesetze, was Kleidung betrifft. Wer was tragen darf ist klar geregelt. Und ja - die Mode ist russisch inspiriert
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Wenn ihr Hausregeln zur Reiterei sucht, ist das vielleicht was für euch: https://webzine.nandurion.de/2012/08/25/ini…der-kavallerie/
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Ein Kämpfer in schwerer Rüstung und langer Waffe mit gutem Schadensoutput) (z. B. Zweihänder), der auf das Manöver Gegenhalten setzt, gilt als sehr effektiv. Wichtig ist, sich trotz Rüstung einen gewissen INI-Wert zu erhalten. Eine optimierte Rüstung mit viel RS für wenig BE sind wichtig.
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In aller Vorsicht: Das Mittelreich befindet sich - vereinfacht gesagt - in der frühen Neuzeit. Ebenso das städtische Bornland (das Land ist teils tiefstes Mittelalter), das Horasreich ist etwas weiter, Nostria und Andergast sind hochmittelalterlich. In Aventurien existieren Epochen von der Steinzeit (teils Elfen, Nuanaä-Lie, Waldmenschen, Affenmenschen...) bis hin zur deutlich fortgeschrittenen frühen Neuzeit (Horasreich, in Teilen Al'Anfa). Das Mittelreich entspricht derzeit etwa dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation im 16. - 17. Jahrhundert - wobei bestimmte Provinzen, die sogenannten Schildlande, wie Weiden und Tobrien eher ins 14. - 16. Jahrhundert passen.
"Es ist schwierig, eine Welt, in der Zauberei und Einwirken der Götter zwar nicht alltäglich, aber auch nicht selten sind, einer irdischen Epoche zuzuordnen, in der diese Kräfte nie wirkten und in der der Zerfall von Reichen oft Jahrhunderte lange Stagnation nach sich zog. Grob gesprochen und nur technisch betrachtet, befindet sich Aventurien im Zeitalter der Renaissance und der Entdeckungen, wobei das Horasreich der Entwicklung vorauseilt, während einige Provinzen des Mittelreichs, Nostria und Andergast sowie Thorwal der Entwicklung hinterherhinken – aber wie gesagt, ein solcher Vergleich ist eigentlich nicht zulässig ..." (Geographia Aventurica S. 6)
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Was bringt mir denn die Unterscheidung der Talente Anderthalb- und Zweihänder, wenn beides beidhändig geführt wird?
DSA 4.1 ist in dieser Sache extrem kleinteilig. Es gibt sehr viele Waffentalente und einige sind sich im Grunde ähnlich genug, um sie zusammenzulegen und weiteres über eine Spezialisierung zu regeln. Aber die Regeln sind, wie sie sind.
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Ohne Distanzklasse verliert der Anderthalbhänder viel von seiner Attraktivität - das stimmt. Schwert und Schild sind da tatsächlich eine sinnvolle Alternative. Wichtig ist nur - in DSA 4.1 verwendest du am besten beide Hände im Kampf. Entweder am gleichen oder an zwei verschiedenen (Verteidigungs-)Waffen.
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Wie Dreifach20schreibt - Bronnjaren sind meist recht ländlich verwurzelt, Taugenichtse und Streuner sind eher urbane Professionen. Ein Bronnjaren-Sprössling würde wohl vor allem Krieger, Ritter oder Geweihter werden. Ganz in der Tradition der Theaterritter, von denen sie sich herleiten. Warum ein junger Bronnjarensohn nicht ordentlich ausgebildet wird, sondern wie ein horaischer Stadtadliger seinen Hobbies nachgeht, müsste man erklären. Ein Kaufmannssohn (vielleicht aus der Familie Stoerebandt) aus Festum oder einer anderen größeren Stadt würde da besser passen. Es sei denn, der Bronjar hätte seinen Sohn auf die Kriegerakademie (oder einen Tempel als Novize) in die Stadt geschickt, er wäre rausgeschmissen worden (wegen dubioser Kontakte und unwürdigem Verhalten), seine Eltern haben ihn auch verstoßen und er schlägt sich als Taugenichts oder gar Streuner irgendwie in der Stadt durch.
Würde ich aber durch die Start-AP abbilden. Die Regeln zu abgebrochenen Ausbildungen sind in DSA 4.1 leider Murks. -
Könnte mir jemand das Ende von Voyager schön reden, ich habe davon immernoch ein Trauma.
Ok. Das war ziemlich gut - sie sind nach Hause gekommen und darum ging es die ganze Zeit. Mit großem feierlichem Empfangskomitee. Es ist plausibel, weil die Borg Transwarp-Technologie haben. Das ist schon seit Next Generation bekannt. Warum nicht nutzen? Und dass sie sich von einem einzigen Schiff derart übertölpeln lassen... Mal ehrlich - Schwarmintelligenz ist ein Mythos. Terry Pratchet schreibt, die Intelligens einer Menschenmenge berechne sich aus dem IQ des dümmsten Beteiligten geteilt durch die Anzahl der Personen. Und die Borg haben sicher mal jemand sehr Dummes assimiliert und es sind sehr, sehr viele. "Wir sind Borg" - Ha! - "Ihr seid Blöd!"
Oder nein - es ist eine Holodekfolge. Es ist ein Ende wie im Film "Zug des Lebens" - das Happy End ist eine Idee des Doktors, der sich das auf dem Holodeck zusammengesponnen hat. In Wirklichkeit wurde die Hälfte der Crew assimiliert und die anderen als Ersatzteillager für Organe verwendet. Die letzte Doppelfolge ist eine Fantasy eines durchgederehten MHNP Bei der Naivität des Endes ergibt das sogar Sinn.

Oder stelle dir mal vor, das Ende wäre richtig gut gewesen. Dann hättest du der Serie ewig nachgetrauert. So ist der Abschied leicht. Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist und es dann noch mal richtig scheiße machen.
Oh nein! Die Voyager ist V’ger aus Star Trek - Der Film. Sie sind hunderte Jahre unterwegs gewesen und wollten in der Zeit zurückspringen, um doch pünktlich zu Hause zu sein. Das geht ja mit etwas Parabelbahn um einen Stern recht leicht. Kann schon Kirk. Das geht aber gründlich schief. Zu weit und die Besatzung dreht durch, versteht nicht, warum sie nicht ihr zu Hause vorfindet und greif die Erde an. V'ger ist nicht die Voyager 6 sondern das Raumschiff!
Goltron Hilft das?