So, ich bins nochmal...
Nachdem mich die Hintergrundgeschichte des oben thematisierten Schwarzmagiers dann doch nicht so begeistert hat, starte ich jetzt nochmal einen neuen Anlauf ... aber inhaltlich doch etwas anders. Zu allererst muss ich dazu sagen, dass ich momentan gar keine Gruppe habe, in dem ich diesen Char einsetzen könnte, ich hab aber 1. immer gern ein paar in petto und 2. schreibe ich mir gerne Geschichten zu meinen Chars.
Es geht diesesmal um den Magus und Magister ordinarius curativus et mutandus Torben von Lowangen (*1016 BF). Wie der Name vielleicht schon verrät, kommt er aus Lowangen, dort war er Schüler an der Akademie der Verformungen zu Lowangen. Durch die regelmäßigen Tributzahlungen an die Orks und die Machtlosigkeit der Lowanger Bürger gegen diesen Zustand entwickelte er einen großen Hass auf Orks, obwohl er bisher kaum Kontakt zu welchen hatte. Nachdem er dort seinen Abschluss gemacht hat, war er erstmal auf Reisen (typisches Abenteuerleben halt) und ging dann nach seiner Examinatio secunda (1040 BF) für ein (relativ spätes) Zweitstudium an die Schule der Beherrschung zu Neersand. Dort verfasste er auch seine Magusarbeit (Die moralische Vertretbarkeit des Einsatzes von Heilmagie bei verletzten Personen, die Taten unter Einfluss der Einflussmagie begangen) (1046 BF), also mehr ein philosophisches Werk als tatsächliche Wissenschaft.
Was er mit seinem neuen Magustitel genau macht, weiß ich selbst noch nicht genau, aber er soll auf jeden Fall einen Lehrstuhl bekommen. Dabei gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten. Da er bei seinen Reisen sich immer nur auf den Norden Aventuriens konzentriert hat (im Mittelreich war er noch nie), zeiht es ihn jetzt eher ins Bornland, vor allem, da dort durch das Erwachen gerade so viel passiert. Entweder unterrichtet er an der neugegründeten Schule der Beherrschung in Ouvenmas oder er bewirbt sich an der Halle des Lebens in Norburg.
Bei ersterem ist das "Problem", dass Torben so gut wie keine Hellsichtmagie beherrscht, er also für die Analyse von Objekten aus dem Grünen Wall nahezu ungeeignet ist. Außerdem gibt es dort bereits zwei gesetzte Magier, und es sollten ja nicht mehr Magister als Schüler da sein.
Bei der weißmagischen Akademie weiß ich nicht, wie realistisch es ist, dass er als Graumagier einen Lehrstuhl bekommt. Jedoch ist er in der Heilmagie ziemlich begabt, und laut Kompendium der Winterwacht hat die Akademie sowieso Probleme, den normalen Lehrbetrieb einzuhalten und schickt ihre Schüler auch zu Nicht-Gildenmagiern (z.B. der Hexe Bisminka von Jassula).
Ein richtig einschneidendes Erlebnis fehlt bisher in der Geschichte, vielleicht braucht es das aber gar nicht?! Auch weiß ich noch nicht, in welche Richtung er sich entwickeln könnte (also weißmagische Heilmagie oder graumagisches Allerlei).
Ich fänds schön, wenn sich jemand kurz die Zeit nehmen könnte und mal seine Meinung/Gedanken äußert.