Posts by ShadowbladeXI

    Ich hatte es zum Glück noch nie mit Mordrohungen zu tun. Wäre aber vielleicht sogar ein Plot-Hook und vielleicht ein Grund für die Helden sich auf ein Abenteuer einzulassen diese (aus Sicht der Helden) offensichtlich ungeeignete Person mit einer Intrige aus der Praios Kirche auszuschliessen.


    Ich bin immer etwas vorsichtig damit anzunehmen was Leute "in ihrem inneren wissen". Deswegen würd eich nicht pauschal sagen, dass solches Verhalten nur entsteht wenn die Grundlagen nicht stichhaltig sind. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass ein innerer Konflikt zwischen unbeantworteten Fragen und einem starken verlangen auf jeden fall zu einem vorgegebenen Schluss zu kommen (unabhängig von den tatsächlichen Argumenten) eine explosive Mischung für die Psyche eines Menschen ist.


    Ich denke aber wir schweifen grade etwas von der ursprünglichen Frage ab. Vielleicht können wir über Fanatische teile der Aventurischen Religionen eunen neuen Thread aufmachen ;)

    Ich denke man muss sich da bewusst sein, dass solche Denkmuster auftreten kmplett unabhängig davon ob etwas objektiv wahr ist oder nicht. Es geht nämlich dabei nur darum was die individuellen Menschen für wahr halten. Auch eine kniflige Frage auf die man keine Antwort hat muss nicht zwingend heissen, dass es keine Antwort gibt, es kann auch sein, dass man sich nicht kennt. Kurz und ziemlich überspitzt gesagt: man kann auch aus den "falschen" Gründen an das "richtige" glauben, und umgekehrt. Menschen sind generell fehlbahr und die meisten folgen sogar sehr häufig nicht den streng logischen Denkmustern. Es müssen auch keine niederen Motieve dahinterstehen. Ob so eine Person Geweihter werden kann ist eine andere Frage und kommt vermutlich auf die persönlichen präferenzen für die "schlagrichtung" von Aventurien an. Interessieren sich die Götter wirklich für diese art von Charakterzug? Bevorzugen sie vielleicht sogar eine gewisse menge an Logik-Ignorierendem Fanatismus? We kann das schonsagen. In meinen Kampanien wäre das zB durchaus möglich.

    In meinem Aventurien ließe sich kein Praios-Geweihter, der mit entsprechend (mehr oder minder) ketzerischen Helden konfrontiert wird, in die Defensive bringen, d. h. er muss sich nicht erklären und damit rechtfertigen und wird es auch nicht tun, sondern im Gegenteil seine Position offensiv vertreten.

    Ich denke das kommt zu einem grossen Grad auf den Charakter des Geweihten und vielleicht auch auf das Publikum an. Will der Geweihte die Helden davon überzeugen, dass er recht hat? Dann wird er sich eher auf Erklärungen einlassen als wenn er die Fragen nur als Angriff auf seine Haltung sieht. Es gibt aber vielleicht auch politische Gründe um die Fragen ernsthaft zu beantworten (oder zumindest es so aussehn zu lassen). Vielleicht geniessen die Helden die Unterschütung eines Adligen mit dem es sich der Geweihte (oder dessen etwas moderaterer Vorgesetzter) nicht verscherzen will. Vielleicht ist ein Publikum anwesend das zuvor durch die Helden in ihrem Glauben verunsichert wurde und der Geweihte will zeigen, dass er auf alles gute und richtige Antworten hat (hier könnte man sich zB an real existierender religiöser Apologetik oreintieren).

    Für Abenteuer vielleicht ganz interessant (zB wenn man als Spielleiter grade keine Argumente bereit hat): Wenn man sich Religiöse Hardliner in der realen Welt anschaut wird man viele findenb die sich diese Fragen nie wirklich selber gestellt haben und dementsprechend auch keine Antworten darauf haben. Statdessen stützen sie sich zB auf die Autorität einer anderen Person (vielleicht eines älteren und erfahreneren Pristers, den die Abenteurer vielleich in der einer der folgenden Sessionen treffen können, wenn der Spielleiter etwas mehr Zeit hatte sich vorzubereiten). Wenn man gerne in Kirchliche Intrigen hineingehen will, muss die Autoritätsperson vielleicht noch nicht einmal selber ein überzeugter Hardliner sein. Vielleicht will er damit nur Leute überzeugen ihm zu folgen und sieht die Fragen der Helden als eine Bedrohung an (Ich denke mal das wäre aber nicht die Richtung in die ihr gehen wollt wenn ich das richtig verstanden habe). Ein weiteres Ansatz ist, dass die gläubige Person Angst hat durch diese Fragen vom Glauben abzukommen. Sie wird also veruchen zu vermeiden mit den Fragen konfrontiert zu werden um weiter stark im Glauben bleiben zu können. Wenn sie dennoch mit Fragen auf die sie keine Antwort hat konfrontiert wird, schreibt sie das nicht einem möglichen Fehler in ihrer Weltsicht für den man eine Antwort finden muss, sondern sieht es als einen (böswillgen) Versuch ihren Glauben zu torpedieren und wird in keinster weise auf die Fragen eingehen (Auch hier dneke ich, dass das nicht dem entspricht was ihr ahben wolltet, ich wollte es nur der vollständigkeit halber mal gesagt haben).


    Zu einem weiteren tatsächlichen Grund, jetzt speziell gegen Heilmagie (kann aber auf andere "nützliche" Magier übertragen werden): Die Heilung mittels Magie bringt die natürliche Ordnung aus dem Gelichgewicht. Wenn man krank ist soll man sich an die Götter wenden und die wissen wie der lauf der Dinge sein sollte. Wenn man dann keine Heilung erfährt, dann soll es so sein, dass man krank ist und möglicherweise sogar stirbt. Sich dann mithlife von Magie gegen den offensichtlichen Willen der Götter zu stellen ist ein Frevel und es ist besser tot zu sein als auf diese wiedernatürliche Art zu leben (Vielleicht vergliechbar mit dem trinken von Einhornblut in Harry Potter, das ja auch immer als innherent böse gilt obwohl es Leben retten kann)

    Ich würde es tatsächlich auch begrüssen wenn die Regeln an vielen Stellen etwas klarer und direkter wären. Und was könnte direkter sein als eine Formel in der man alles einsetzen kann dann das Ergebnis rausbekommt? Allerdings muss ich sagen, dass man solche Formeln tatsächlich oft findet, zB in den ganzen Tabellen die jeweils nebendran stehen. Wo ich vorallem Verbesserungsmöglichkeiten sehe ist bei Referenzen auf andere Regeln. Oft ist nicht ganz klar was gemeint ist und man muss viel lesen um die Bausteine selber richtig zusammenzusetzen. Der Fliesstext enthält allerdings auch viele Informationen dazu was sich bei den Regeln gedacht wurde. Dies ist extrem wichtig, da es einem erlaubt quasi im stil der Regeln neue Situationen zu analysieren und sie in das ganze Systeme inzubetten.


    Ich finde aber auch, dass die Art wie es geschrieben ist es relativ angenehm macht Regelbücher wie einen Roman von vorne bis hinten durchzulesen. Es gibt lustige und auflockernde Textstellen die verhindern, dass man allzusehr von Informationen überwältigt wird. Wenn man die Regeln als Nachschlagewerk benutzen will, dann ist das eher hinderlich...

    Cool 8-) Ich werde mir definitiv mal das Tool udn auch den Quellcode anschauen


    Vor einiger Zeit habe ich selber mal ein Tool programmiert (Ich wollte vorallem die Möglichkeit haben mir anzeigen zu lassen, wann welche Pflanzen wo zu finden sind und weniger automatisch Proben berechnen lassen). Dort hatte ich alle Pflanzen in einem xml File drin mit der Idee, dass ich vielleicht das File veröffentlichen könte damit andere die Information automatisiert da rauslesen können ohne alles abtippen zu müssen. Das durfte ich schlussendlich nicht da die DSA4.1 Rechte für Ulisses notorisch kompliziert sind. Aber prinzipiell kann man ja jetzt auch deinen Code verwenden der ja öffentlich zugänglich ist (solange man C# verwendet).


    Ich werde sicherlich mal versuchen deine Datenbank mit meiner abzugleichen, ich habe mich damals auf ZBA beschränkt und vielleicht kann ich ja die Pflanzen aus WdA auf einfache Art von dir "importieren" ;)

    Was ich mir aber schon länger mal erträumt hatte war eine Datenbank in der gleich auch die Alchemistischen Mittel drin sind und mit den Zutaten verlinkt sind. Was meinst du, wärst du dabei vielleicht zu versuchen so etwas zusammen aufzusetzen?

    Ok, vielleicht bin vielleicht auch schuldig im Sinne der Anklage und habe dich als Teil des alten DG Teams bezeichnet. Das war vermutlich nicht ganz korrekt da deine Arbeit am Chroniken Teil des Projekts ja tatsächlich nie wirklich eingestellt wurde (Auch wenn ich glaube dass schon länger nichts mehr im eigentlichen Dere Globus gelandet ist, oder?). Das war aber nie abwertend gemeint oder irgendwie andeuten sollen, dass du nicht merh dabei sein solltest/dich nicht mehr einbringen solltest/etc. sondern war immer rein darauf bezogen, dass deine Erfahrung mit/Erinnerung an das Projekt weiter zurückreicht als meine.


    Die Chroniken sind eine verfluchte Arbeit, die ich kostenlos (!) verschenke. Und es gab mal eine Zeit, wo es noch Spaß machte.

    Ich denke wenn es tatsächlich keinen Spass mehr macht muss man bei einem Hobby nochmal über die Bücher gehen und schauen was man ändern kann damit es wieder Spass macht. Nötigenfalls vielleicht tatsächlich auch einfach eine Pause. Wobei es natürlich immer mal wieder schwierige Stellen gibt, die meine ich natürlich nicht. Ein grosser Teil der Freude kommt (zumindest bei mir) oft sogar daraus genau solche Schwierigkeiten überwunden zu haben.


    Vielleicht ist das grade eine gute überleitung für eine Frage: Wärst du interessiert daran, die Chroniken im DereGlobus selber auszubauen? Wenn ja, hast du irgendwelche Wunschvorstellungen bezüglich technischen Hilfsmitteln oder der Struktur des ganzen dazu? Da ich grade sowieso dabei bin mich mit dem zu beschäftigen, könnte ich ja auch gleich die Chroniken miteinbeziehen. Bislang habe ich mich vorallem auf die "Bedürfnisse" der klassischen Ortsmarkierungen fokussiert.

    Es gab jetzt eine Weile schon nichts neues mehr dazu hier von meiner Seite. Das liegt daran, dass ich dabei bin den Plan für die Umstrukturierung den ich oben vorgestellt habe in die Tat umzusetzen. Das erfordert nochmal viel Arbeit, aber ich hoffe, dass es auf lange sicht alles etwas einfacher und besser strukturiert macht. Gleichzeitig arbeiten Kennin und ich daran die übersetzung ins niederländische vorzubereiten. Ich denke es wird sicher noch ein par Wochen dauern bevor ich etwas vorzeigbares präsentieren kann.

    Der eigentliche Grund warum ich schreibe ist, dass ich fragen wollte ob irgendjemand (speziell Thamor oder zakkarus) grade noch Zugriff auf das Skript hat, dass ihr verwendet habt um die Links in allen Datein auszutauschen (von Links auf das svn projekt zu Links auf orkenspalter). Falls es nicht grade zur Hand ist ist das nicht schlimm, ich kann auch ein eigenes schreiben. Ich dachte nur ich frage mal bevor ich mir die extra Arbeit mache ;)

    Shirwan ICh glaube das musst du mir nochmal etwas genauer erklären, ich habe mir die Sachen durchgelesen und dauch noch ein wenig weiter recherchiert.

    Bzgl. der Wasserversorgung im Orient könnte man eine recht große Abhandlung zu schreiben. Im Wesentlichen beruht sie aber auf einem unterirdischen Systemen, dass natürliches Gefälle nutzt, um über dedizierte Wasserstollen (Qanate) Wasser in die Städte zu führen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe sind die Qanate vorallem um Wasser von weit her in Städte zu leiten ohne dass das Wasser verdunstet, richtig? In dem Fall wäre es für Fasar nicht wirklich notwendig, da der Fluss ja direkt nebenan genug Wasser führt, Verdunstung beim Transport wird also kaum eine Rolle spielen.

    Turmbauten hatten den hauseigenen Brunnen im Keller. Dadurch konnte man innerhalb des Hauses und unter Zuhilfenahme von den Badgir (Windfängertürmen) auch innerhalb der eigenen Behausung kühlen.

    Hier sieht man eine Grundskizze dazu

    Die Skizze dazu ist vorallem für ein Kühlsystem und nicht für Wasserverteilung. Oder übersehe ich da was?

    Schneckenpumpen sind bei Flüssen, die Schlamm führen sehr wartungsintensiv... immer kaputt.

    Ich denke das Problem dürften unterirdische Kanäle sogar noch mehr haben... Pumpen sind immerhin leicht zugänglich und damit zumindest einfach zu reinigen wenn notwendig. Unterirdische Kanäle wären das halbe jahr tief unter wasser (damit sie tief genug sind um auch bei Niedrigwasser zu funktionieren). Schneckenpumpen wären tatsächlich interessant, leider treiben sie sich nicht von selber an wie Wasserräder (Aber wofür hat man ja Sklaven und Tiere? ;) ). Umfangreiche Säuberungsarbeiten anch jedem Hochwasser wären aber sicher notwendig.

    Ich glaube tatsächlich mal "Brunnen" gelesen zu haben, irgend ein Roman spielte dort von einem Magier... irre mich aber gern und regelmäßig. :blabla: (btw ich hab versucht mit meinem Avatarbild den Smiley nachzuahmen... scheint mittelprächtig gelungen zu sein) .

    Tatsächlich werden für Yol-Fessar Springbrunnen erwähnt im Land der ersten Sonne. Allerdings sind das dann wohl spielerein für die Reichen die unmengen an Arbeitskraft für sich in anspruch nehemn können und für die es sicherlich kein Problem ist irgendwo Wasser hinzubekommen. Ich dachte mehr daran wie die (viel grössere) Unterschicht ihr tägliches Wasser bekommt. Eine Erwähnung von richtigen Brunnen habe ich nicht gefunden (Ich kenne allerdings die Romane und Abenteuer auch nicht...


    Ach ja: Die Reichen werden vermutlich auch oben in ihren Türmen/ Häusern "frisches" also fleißendes Wasser haben wollen. Das ginge über Zisternen (oben im Gebäude), dann hätte man auch Wasserdruck, aber dafür ggf. statische Probleme) oder mit Pumptechnik .

    Das geht in eine ähnliche Richtung wie mein Kommentar oben. Die Reichen werden in ihren Türmen sicherlich etwas dafür haben. Ob das jetzt spezielle Vorrichtungen sind oder ob sie einfach ihre Sklaven Wasser die Treffe hochschleppen lassen oder gar Magische Mittel einsetzen (Bei der Akademie kann ich mir zB. gut vorstellen, dass sie einfach ein Artefakt oder ienen gebundenen Dschinn oder so etwas haben, dass ihnen das Wasser direkt oben auf ihrem Berg produziert und sie sich vermutlich totlachen bei dem Gedanken wie andere in der Stadt ihr Wasser mühsam schleppen müssen... ). Aber auch die findigsten Pumpen die man in einen Turm eines Erhabenen bauen kann brauchen als vorraussetzung irgendeinen Wasseranschluss zumindest unten am Turm.



    Zisternen wären tatsächlich sehr interessant. Man könnte Regenwasser zu regenzeiten einfangen und vielleicht auch Flusswasser zu Hochwasserzeiten darein leiten (zB mit Wasserrädern die nur zu Hochwasser im Fluss sind). Nur Bei niedrigwasser muss man dann diese Zisternenvorräte aufbrauchen.


    Analog zur Wasserversorgung könnte man noch die Fäkalien Entsorgung (Mensch und Vieh) bedenken...

    Ist tatsächlich auch interessant aber ich denke nicht so kritisch. Die Stadt ist ja naturgemäss höher als der Fluss (ansonsten wäre sie überschwemmt ;) ) und damit kann man im Prinzip das Abwasser und den Unrat einfach von selbst in den Flusst Reiben lassen. Natürlich ist das nicht besonders Reinlich, ein richtiges Abwassersystem wäre besser, aber es sollte funktionieren...

    Es gibt ein weiteres Update: Ich habe die Häuserblücke für Al'Suq, den Basarbezirk eingezeichnet. Hier ist die neue Karte: Fasar_Karte.pdf.


    Bezüglich der Diskussion die wir um die Mauern hatten habe ich mich dazu entschieden immer wieder kleine, abgetrennte, von Mauern umschlossene Gebiete Einzuzeichenen. Diese werden dann vorallem von einer Art von handwerkern bewohnt und haben einen Platz in der Mitte um dort die Entsprechenden Waren anzubieten oder auch im freien zu fertigen. Zudem habe ich an einer Stelle an der grossen Strasse eine Mauer zum Höhenausgleich eingezeichent. Ich denke mal der höhenunterschied ist an der grössten Stelle etwa 5 Schritt. Oben and der mauer befindet sich das Büro des Markt-Kadis. Ich denke diese Anrdnung ist ziemlich interessant und erlaubt einen guten überblick von Büro aus über die Hauptstrasse (Was zum überwachungsgebäude des Bezirks ja auch passt).

    Ansonsten habe ich noch die drei Grössten Hammamim (Badehäuser) eingezeichnet. dazu sollten noch einige mehr kommen, die aber eher klein sind (Vermutlich unterscheiden sie sich kaum von anderen Häusern im Viertel) und die ich desshalb nicht extra hervorgehoben habe.

    Viele Strassen im Bezirk sind deutlich breiter als in den vorherigen Bezirken. Die sollte zusätzlichen Platz schaffen damit Händler dort ihre Stände aufbauen können oder Hnadwerker ihre Ware draussen vor iher Werkstatt (in besserem Licht) auslegen können. Dazu kommen etliche kleine und Grosse Plätze die natürcih ebenfalls Zentren für den Handel sind. Ich denke mal, dass Händler die kein eigenes haus im Viertel besitzen sich auf diesen Plätzen einen Stand aufbauen. Besonders hervorzuheben ist da noch der Platz gegenübder des Büros des Markt-Kadis, bei dem ich davon aussgehe, dass sich dort die Händler erstmal sammeln werden die frisch in der Stadt angekommen sind (und noch keine so starke routine entwickelt haben um ganz genau zu wissen wo sie sich aufbauen wollen). Er wird darum meistens sehr voll und unordentlich sein, mit vielen Einheimischen die Erfrischungen und Snacks an neuankömmlinge verkaufen wollen.

    Etwas unbeabsichtig hat sich ergeben, dass im Norden des Bezirks eher grössere Häuserblöcke stehen als im Süden. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich dass noch ändern will oder ob der Süden tatsächlich etwas verwinkelter sein soll...


    Beim einzeichnen der Hammamim ist mir aufgefallen, dass ich noch keine Ahnung habe, wie die Wasserversorgung der Stadt aussieht. Natürlich leuchtet es ein, dass der Gadadang die Hauptquelle ist, aber einige Teile der Stadt sind dann doch relativ weit davon entfernt. Einfache Schöpfräder und Rinnen die das Wasser weiterleiten wie ich es von einigen Mittelalterlichen Städten kenne werden wohl nicht gut funktionieren bei einem Fluss der über das Jahr hinweg derart unterschiedliche Wassermengen führt. Da bräuchte es ein etwas komplizierteres Ststem. Natürlich könnte man das Wasser einfach mühsam vom Fluss her heranschleppen und auch Brunnen wären Denkbar, aber ich frage mich ob sich die Fasarer sich nicht irgendetwas pfiffiges ausgedacht haben, auf das ich grade selber nicht komme...


    Wie immer sind alle Anmerkungen und Inputs willkommen ;)

    Ich bin mir nicht sicher ob das der richtige Ort ist um über Thermodynamik zu diskutieren aber ok, lets go :D


    [...] (Ich würde nur noch kurz anmerken, dass anstatt minus unendlich -273.15 stehen müsste da Temperaturangaben darumter keinen Sinn machen... :P)

    Falls derische Temperatur sich über Brownsche Molekularbewegung erklärt. Falls das nicht der Fall sein sollte, kann es auch tiefere Temperaturen als irdische 0 Kelvin geben.

    Das stimmt nicht ganz, Brownsche Molekularbewegung ist nicht die Grundlage für das Grad Celsius/Kelvin. Celsius (in der die ursprüngliche Tabelle war) is einfach nur definiert als Kelvin +273.15. Die Temperatur in Grad Kelvin hingegenen ist definiert (zumindest für Objekte in (quasi) thermischen Equilibrium) als die mittlere Energie in allen Freiheitsgraden des Systems. Für Negative Kelvin Werte/tiefere Celsius werte als -273.15 müsste es in Aventurien also möglich sein einen Freiheitsgrad mit negativer Energie zu haben. Natürlich wissen das Leute in Aventurien nicht (daher auch die Lustigen Inneraventurieschen Erklärungen die ich mir vorgestellt hatte), aber die Grad-Tabelle ist ziemlich sicher auch für Irdische Referenzen gedacht, ich bezweifle, dass Aventurier in Grad Clsius messen. Vermutlich ist die Einteilung mit "Niederhöllischer Kälte", etc. die man in Elementare Gewalten findet die genaueste Bestimmung die irgendein Bewohner Deres (vielleicht ausser irgendwelchen Halbgöttliche Wesen oder so) in der Lage ist absolut zu messen.

    Und Geron Sturmkind , ich kann die Argumentation auch umkehren. Jeder soll so spielen, was er möchte. Und ich will in einer Gruppe spielen, in der man eben nicht "Was geht ab Alter?!?" zum örtlichen Baron sagt. Da Immersion für mich ein ganz essentieller Faktor beim Rollenspiel ist, hätte ich nämlich keinen Spaß am Spiel in dieser Gruppe. Und für mich hat das wenig mit Rollenspielpolizei zu tun, es ist eine Vereinbarung innerhalb einer Gruppe, um den Spielern ihren Spielspaß zu gewähren. Ich hätte wahrscheinlich in deiner "Alles geht"-Gruppe wenig Freude und umgekehrt wird es ebenfalls so sein. Diese "alles kann, nichts muss"-Einstellung finde ich heuchlerisch, da sie davon ausgeht, dass Jedermann in jeder Gruppe Spaß am Spiel haben könnte.

    Ich denke nicht, dass es unbedingt auf kosten der Immersion geht. Was zum Beispiel wenn ein Charakter absichtlich mit seiner Anrede zeigen will, dass er nichts mehr von diesem Baron hält als von irgendjemandem der auf der Strasse herumlungert? Dann wäre eine förmiliche Anrede eher merkwürdig sein. Die Immersion zerstört es erst dann, wenn zB der Baron dann so reagiert als hätte man ihn förmich korrekt angesprochen (Wobei auch das klappen könnte, wenn zB eine mächtige Persönlichkeit den Baron informell anspricht und der Baron es nicht ganz geheuer findet und lieber wieder auf förmliche Protokolle zurückgreift um keinen gravierenden Fehler in einer möglicherweise politisch heiklen Situation zu machen). Ich denke bei der Imemrsion gehte es in diesem Fall wirklich vorallem darum, dass die reaktion die die Spieler instinktiv auf eine Art zu reden haben nach möglichkeit auch in etwa die ist, die ihr Charakter auf das gesagte haben würde.

    Ich finde witzig, dass die Caldofrigo-Skala einen absoluten Nullpunkt hat ;)

    :D Ich kann mir irgendwie gut vorstellen wie Magier versuchen Sachen noch weiter abzukühlen und es nicht schaffen und daraus irgendwie Thesen entwickeln wie "Die Abkühlung funktioniert durch eine Verbindung mit den Niederhöllen und dann kann man logischerweise nicht weiter abkühlen als die Niederhöllen kalt sind" etc... :D

    Uh, danke. Das löst zumindest die Probleme innerhalb der normalen Temperaturen. Ob es jetzt tatsächlich gleich teuer ist au 1'500 oder auf 100'000 °C aufzuheizen bin ich mir nicht sicher, aber ich weiss nicht ob sich mir das Problem je praktisch stellen wird... (Wobei mein Exploit-Sensor grade dabei Alarm schlägt bei der Vorstellung ein Stück metall ins Feuer zu legen, auf 500 °C aufzuheizen und dann für 15 AsP auf 1'000'000 °C aufuheizen... Werde ich aber als Spielleiter einfach unterbinden, das sollte ok sein...) Ich bin gar nicht darauf gekommen dort nachzuschauen... (Ich würde nur noch kurz anmerken, dass anstatt minus unendlich -273.15 stehen müsste da Temperaturangaben darumter keinen Sinn machen... :P)

    Och hätte eine Frage dazu wie ihr den Caldofrigo-Zauber für kleine Temperaturveränderungen (innerhalb einer "Wertigkeitsklasse") interpretiert. Der Zauber setzt nirgendqo vorraus, dass man mindestens eine Wertigkeitsklasse springen muss für die Temperaturveränderung (im Gegenteil, es steht sogar ausdrücklich "nach belieben"). Da für die Berechnung der Kosten der Unterschied in der Wertigkeit genommen wird, wären die Kosten für so eine Veränderung 0 (oder besser gesagt schlissendlich 1 AsP, da jeder Zauber mindestens 1 AsP kostet), wenn man sich strikt an die Regeln hält. Jetzt scheint mir das ein wenig billig für eine Temperaturspanne von -10° bis +50° Andererseits sind die Auswirkungen auch nicht besonders drastisch (viel nützlicher als sich ein heisses Bad genemigen oder ein par Eiswürfel herstellen wird es wohl nicht). Wie seht ihr das? Man könnte zB sagen, dass die Angaben eher Richtwerte sind und sich die 5 Punkte Wertigkeit auf den ganzen Berreich aufteilen (also etwa 1 Punkt pro 10°)...

    Also ganz naiv an die Spieler böser Charaktere: Was ist der Kick einen Paktierer, NLer usw. zu spielen?

    Mein böser Charakter ist weder ein Geweihter des Namenlosen noch ein Paktierer aber ich wede hier trotzdem mal versuchen zu erklären was ich dran mag. Zuerst aber sollte man sich mal überlegen was einen Charakter böse macht. Für mich ist es vorallem eine andere Priorisierung als ich es von guten Charakteren. ei meinem Charakter zB gehört ein Gefühl dahin, sich nicht an Regeln zu halten die er sich nicht selber gegeben hat, eine Einstellung, dass der Zweck die Mittel heiligt. Dazu kommt eine starker abgrenzung wer zu der eigenen Gruppe gehört und wer nicht (und die die nicht zur eigenen Gruppe gehören sind ihm nicht so wichtig).

    Zur eiegentlichen Erklärung was ich daran mag: Ich denke es ist das exakte Gegenteil von dem was du geschrieben hast:

    Ich spiele keine bösen Charaktere, ich will mich gar nicht in diese hinein versetzen.

    Für mich ist es interessant sich in so einen Charakter hineinzuversetzen. Mein Charakter hat eine eigene Agenda, eine Eigene vorstellung davon wie Aventurien aussehen müsste und er benutzt andere Mittel um zu versuchen das zu erreichen was er will als man es von "klassischen" Helden kennt. Bis zu einem gewissen grad ist es tatsächlich die auslebung von Machtfantasien, aber ist da etwas inherent schlechtes? Mich und meine Gruppe stört es nicht wirklich. Es geht mehr darum jemanden mit einer anderen Weltsicht zu spielen. Es ist vielleicht ein ähnlicher reiz wie eine Elfe zu spielen mit der komplett "abnormalen" Sicht auf die Menschliche Gesellschaft und auch den anderen Vorstellungen wie Dinge gemacht werden sollten.