Posts by Avessandra

    OT: Eine aventurisierte Version von Reinhard Meys Diplomatenjagd.


    IT: Ein Spottgesang des Bänkelsängers Reinhard Yngerymm, entfernter Verwandter des Autoren Kara ben Yngerymm, auf eine horasische Jagd der Comti. Nach dem ersten Vortrag des Liedes empörte sich der horasische Adel so sehr ob der gesungenen Respektlosigkeiten, dass der Sänger sich gezwungen sah, in die Obhut eines Firungeweihten zu flüchten, der ihm mit geradezu warmherziger Bereitwilligkeit Kirchenasyl gewährte.


    Comtijagd


    Auf Schloss Rosenhecke, Yaquiria –

    Es hat soeben getagt –

    Lädt die Comtessa wie jedes Jahr

    Zur großen Comtijagd

    Durch Felder und Auen

    Auf haarige Sauen,

    In Wiesen und Büschen

    Den Hirsch zu erwischen.

    Die hat die Comtessa für teures Geld

    Am Vorabend selber hier aufgestellt.


    Schon bricht herein über Wald und Flur

    Ein Perücken tragendes Korps,

    Die Hohen des Reiches der Kunst und Kultur,

    Zwei Adlerritter zuvor.

    Die Orden blitzen

    Auf Drôler Spitzen.

    Es folgt sonnig-heiter

    Ein Praiosgeweihter.

    Selbst die ältliche Gräfin del Sauerkirsch

    Trägt man in der Sänfte mit auf die Pirsch!


    Es knallt die Armbrust, ein Bolzen flitzt...

    Es wird soeben gesagt,

    Dass Herzog Berlînghan von Methumis

    Den Verlust seines Schoßhunds beklagt.

    Der Adlerritter

    Erlegt einen Widder,

    Den, frisch geschoren,

    Die Pfeile durchbohren.

    Viel zu langsam der Diener mit Wein, unerhört!

    Ein Keiler ergibt sich, vom Lärm ganz verstört.


    „Bewegt sich dort etwas am Waldesrand?“

    Die Gräfin sieht nicht mehr recht.

    „Das kriegt kurzerhand eins übergebrannt!“

    Denn schießen kann sie nicht schlecht.

    Auf Treu und Glaube:

    Sie trifft jede Taube.

    Man trägt sie ganz leise

    Bis dicht an die Schneise.

    Man reicht ihr die Armbrust, der Bolzen knallt:

    So stirbt der Graf von Bethana im Wald.


    Dass die Gräfin darauf auch noch „Firunsheil!“ krächzt,

    Hat alle peinlichst berührt.

    Der Praiosgeweihte weist sie zurecht,

    Besonders scharf formuliert.

    Doch muss man der Alten

    Zugute halten:

    Das war schon, bei Nandus,

    Ein prächtiger Blattschuss.

    Nur dass sie die Phrase der Comtijagd

    Wohl etwas zu wörtlich genommen hat!


    Die Nacht bricht herein und Schloss Rosenhecke

    Bietet ein friedliches Bild:

    Der Praiosgeweihte segnet die Strecke

    Von leblosem, greisen Wild.

    Schon fast vergessen,

    Will doch keiner essen:

    Die Veteranen,

    Die zähen Fasanen,

    Die Ente mit Beinbruch,

    Den Keiler mit Schwindsucht.

    Die Jagd wird begossen

    Und es wird beschlossen:

    Der Krempel wird, weil man hier großzügig denkt,

    Dem nächsten Traviatempel geschenkt!

    So wird auch den Ärmsten der Segen zuteil!

    Es lebe das Waidwerk, dreimal Firunsheil!

    Halbelf und Entdeckerin haben bei ihrer Reise unter Tage Verstärkung durch einen Rondrageweihten und den Geoden Xenos von den Flammen bekommen. Damit haben sie eine gemeinsame Wache und erzählen einander ihre Geschichte.

    Entdeckerin: „Du bist also Aves‘ Ruf gefolgt.“

    Halbelf: „Man könnte eher sagen, Aves‘ Ruf hat mich in den Hintern getreten.“


    Die Helden finden das Tagebuch eines verschollenen Magiers, der eine Zhayad-Rune im Fließtext untergebracht hat, um Thargunitoths Namen nicht nennen zu müssen. So erkennen sie nur vom Kontext her, dass es Gefahr bedeutet und halten es für eine abgedrehte Zeichnung.

    Entdeckerin, nachdem sie alle bisherigen Gefahren des Orts aufgezählt hat: „Und dann gibt es noch diesen Wind mit Hut hier.“


    Der Halbelf wacht nach einem sehr rahjagefälligen Traum mit einem unverkennbaren Knutschfleck am Hals auf, der bei näherer Betrachtung in den Regenbogenfarben schillert. Da man seit Tagen in Begleitung von Xenos durch eine alte Zwergenbinge stapft, rätseln alle, wo das Mal herkommt.

    Entdeckerin: „Also ist er doch mit Xenos zusammen!“

    Xenos: „Was habt ihr zwei getrieben, als wir nicht hingeguckt haben?“

    Halbelf zu Entdeckerin: „Warum hast du das gemacht?“

    Entdeckerin: „Ich habe keinen Regenbogenlippenstift.“


    Unter Tage werden ein paar uralte Trollwohnungen besichtigt.

    Entdeckerin beim Anblick der gigantischen Badezimmereinrichtung: „Eine Trollbadewanne. Oder vielleicht haben sie ihre Hausdrachen hier gewaschen.“


    Die Helden begreifen, dass sie sich in einem uralten Insanctum Agrimoths befinden, wo gerade ein dämonisches Ritual losgeht.

    Halbelf: „Wie merken wir, ab wann das Ritual richtig losgeht?“

    Geode Xenos und der Rondrageweihte werfen sich einen sehr unbehaglichen Blick zu. „Das werden wir schon merken...“

    Halbelf: „Das heißt, unser Zeichen ist, wenn ihr zwei stöhnend auf dem Boden liegt?!“

    Entdeckerin: „Glaubst du, du kannst besser den Zwerg oder den Rondrianer tragen?“

    Halbelf: „Ich kann den Zwerg besser rollen…“

    Einige Solo-Abenteuer lassen sich gut dafür umbauen. Es war, meine ich, ein Solo aus "Die Welt des Schwarzen Auges", das ich für meinen kleinen Bruder geleitet habe. Statt seinen Helden von Abschnitt zu Abschnitt zu schicken, habe ich damals das Ganze detaillierter beschrieben, ihm relativ freie Wahl gelassen und mir die wichtigsten Eckpunkte des Plots notiert, um den Überblick zu behalten. Das hat ziemlich gut funktioniert.

    Ich denke auch, dass Bauern es generell weniger in Frage stellen, ob die Person vor ihnen adelig ist oder nicht. Gerade Junker sind meistens ebenfalls nicht reich und in abgelegenen Gegenden auch nicht aufgeputzt. Da ist es mMn wahrscheinlicher, dass Bauern selbst einem Hochstapler glauben, um sich Ärger mit hohen Herrschaften zu ersparen als sich erst mal die Ausweispapiere zeigen zu lassen (wozu sie wahrscheinlich gar nicht berechtigt sind). Eher würden andere Adlige Beweise sehen wollen, wenn die Gruppe allzu zerlumpt bzw. unflätig daherkommt.

    Es kann auch einfach sein, dass Farindel von dieser Sippe als Lichtelfe betrachtet wird, was ihr viel Respekt und Achtung eintragen wird. Verehrung muss ja nicht laufen wie bei den Menschen, mit Opfergaben und demütigen Bitten. Wenn die Elfen sie als eine Weise aus dem Licht betrachten, werden sie sie um Rat fragen und ihre Gesetze beachten, ohne dass sie ihr jetzt, übertrieben gesagt, Tempel bauen müssen. Das kann ich mir gerade bei einer abgeschiedenen Sippe durchaus vorstellen.

    Da ich gerade zwei Helden durch Aradolosch scheuche und dafür Brogars Blut von Jörg Raddatz und Heike Kamaris zu Rate gezogen habe, bin ich darin auf ein kleines Juwel gestoßen. Aus der Feder des Komponisten Gramax Sohn des Ormax stammt das Lied, wie sich Simia den Brilliantzwergen offenbarte. Die Melodie ist Lady in Black von Uriah Heep.


    Der Stein der Simia


    Wir flohen einst vor Jahren fort von der Herrschaft Xorloschs,

    da trafen wir die Frau, die zugleich schön und furchtbar war.

    So schlank und hochgewachsen, wie keine Tochter Angroschs,

    Wildfeuer in den Augen, Flammenlohe war ihr Haar.


    Ihr Haar wie Regenbogen war siebenfach gefärbet.

    Sie sprach: „Kehrt um nach Xorlosch oder tragt, was ihr bekommt.

    Verbleibt, wo ihr geboren, bewohnt, was ihr ererbet.

    Seid standhaft, stur und ehern, wie es Angroschs Kindern frommt!“


    Da sagte ihr Prinz Calaman: „Erhabne, wir bedauern.

    Verbannt bin ich aus Xorlosch wegen einer Diebestat.

    Wir dürfen nicht mehr hausen in seinen heil‘gen Mauern,

    drum werden wir ein Leben führen völlig neuer Art.“


    Nun lächelte die Fremde: „So sollt ihr weiter wandern:

    An allen Orten Gast, bei Troll‘n und Elfen zu Besuch.

    Liebt Kunst, Musik und Blumen! Nehmt, was ihr braucht, von andern!

    Vernehmet Simias Urteil, sei es Segen oder Fluch!“


    So fragte da Prinz Calaman: „Bleibt doch an meiner Seite!“

    Sie sagte: „Ich muss fort, doch nehmet diesen Funkelstein!

    Und wollt ihr Neues schaffen, hilft er, dass ich euch leite.“

    Wir zogen glücklich weiter, denn sie wird stets mit uns sein.


    Der Stein gab uns den Namen, wir sind brilliante Zwerge

    Und über uns‘rem Königreich strahlt hell der Diamant.

    Im blumenreichen Schatodor, der schönsten Stadt der Berge,

    wacht über uns‘re Zukunft strahlend Simias Unterpfand.

    Das war doch eigentlich vorher schon klar, was schief gehen kann, geht auch schief. Aber das ist das schöne am Würfeln, man kann immer noch hoffen das es klappt. Wobei man aber eigentlich vorher schon weiß wie es ausgeht.

    Aber es wäre ja langweilig wenn alles klappen würde.. 😉

    Uns stört dieses Ergebnis deutlich weniger als unseren SL. Der rauft sich gerade die Haare, während die Spielerin des Geweihten feixt: "Endlich habe ich mal Action!" :D

    Anlässlich eines großen Festes in Nostria hat es die Gruppe geschafft, als einfache Pagen im königlichen Haushalt einzusickern, da die angereiste majestätische Verwandtschaft extra Bedarf an Bediensteten hat. Eine befreundete Falknerin vermisst einen ihrer besten Vögel und der Phexgeweihte ahnt Böses, als er beim Babysitten der königlichen Bratzen einen von ihnen mit Kopfschmuck aus Falkenfedern sieht. Als er sich genauer in den Gemächern umschaut, findet er ein Kellergewölbe, das dieses königliche Mistviech zum Tierquälen und -töten benutzt (besagter Falke fiel ihm ebenfalls zum Opfer). Als der Geweihte einen geschundenen, aber noch lebendigen Paradiesvogel sieht, das heilige Tier des Aves, schnappt er sich kurzerhand den Käfig und rast die Treppe wieder hinauf.


    SL: "Du willst also wieder hoch in die königlichen Gemächer?"

    Geweihter: "Ja, wo soll ich denn sonst hin?"

    SL: "Mach eine Glücksprobe. Bei 18, 19 und 20 steht der Prinz vor dir."

    Geweihter: "19..."

    SL, ziemlich entgeistert: "Äh... Der Prinz sieht, wie du aus dem Keller kommst, zischt 'Das hättest du nicht tun sollen' und brüllt: 'Wachen! Mörder! Hilfe!' Und rennt weg."

    Geweihter, während er anfängt zu rennen: "Scheiße!"

    SL: "Das kannst du laut sagen! Wir machen hier für heute Schluss. Ich dachte, ich wüsste, wie das Abenteuer ausgeht! Jetzt weiß ich es nicht mehr."


    Fazit: verlange keine Proben auf Ereignisse, die du nicht zumindest rudimentär eingeplant hast. 8)

    Weißt du schon, in welcher Zeit du die Karte ansiedeln möchtest? Da meine Gruppe langfristig gesehen nach Fasar muss, würde ich ihnen gerne einen Besuch im Madatempel ermöglichen, der in der Wiki Aventurica um 1028 BF angesiedelt ist. Bislang konnte ich nicht herausfinden, wo in Fasar er sich befindet und ob es ihn früher auch schon gab oder ob seine Existenz ein Retcon ist. Wenn du für ihn einen Platz auf deiner Karte findest, freue ich mich auf jeden Fall drüber. :)

    Der Halbelf wurde durch widrige Umstände von der Gruppe getrennt und bestreitet jetzt ein Nebenabenteuer mit einer jungen Entdeckerin als Begleitung. Er hat schon einiges erlebt, während sie noch recht niedrigstufig ist und hat daher viele Geschichten zu erzählen.


    Halbelf: "Ich habe Irrhalken im Kampf erlebt, im verschneiten Gebirge und im Regen auf hoher See. Wasser vertragen sie überhaupt nicht. Inzwischen weiß ich, woran ich erkenne, dass sie gleich explodieren. Wusstest du, dass sie glühend scheißen?"

    Entdeckerin: "Du bist also Irrhalkenbiologe?"


    Halbelf: „Es ist nicht so, dass ich Pech habe. Die Schwierigkeiten kommen einfach zu mir.“

    Entdeckerin: „Wie deine Irrhalkenexperimente?“


    Angesichts einiger ausgesaugter Leichen gibt der Halbelf sein Wissen über Vampire zum Besten:

    „Sie sind besonders empfindlich gegen das, wofür der Gott steht, der sie verflucht hat. Deswegen vertragen Praiosverfluchte das Sonnenlicht nicht.“

    Entdeckerin: „Wenn ich also einen tsaverfluchten Vampir vor mir habe, muss ich ihm dann ein Kinderbuch in die Hand geben?“

    Es gibt im Roman Aldarin eine mögliche Erklärung.

    Inspiriert von Elbenstern s wunderschönen Tolkien-Umdichtungen habe ich mich jetzt mal an einen eigenen Favoriten gewagt, nämlich den Lament for Boromir, großartig vertont von Clamavi de Profundis. Ich habe es zur Klage um Simia der-aus-dem-Licht-trat gemacht, der in derselben Schlacht fiel, wo Fenvarien sich erstmalig einen Namen machte. Dabei habe ich auf den Roman Aldarin sowie die Szene Der Tod Simias auf dem Phileasson-Projekt zurückgegriffen.


    Klage um Simia


    Im Norden, auf dem Felsplateau in Sala Mandras Wald

    Lauscht Aldarin dem alten Lied, wie es durch die Lande hallt.

    „Oh Sternenträger, sei gegrüßt, du, der Simia geliebt!

    Lang sprach der König nicht zu uns. Sag, ob es Kunde gibt.“


    „Ich sah ihn treten aus dem Licht, den Sternenstein im Haar.

    Die Welt bereiste er und ich blieb hier in Sala Mandra.

    Es heißt, er zog nach Norden hin, dann sah ich ihn nicht mehr.

    Sein Waffenbruder Lariel folgte ihm mit einem Heer.“


    "Oh Simia! Aus Licht und Traum kamst du in diese Welt.

    Doch zogst du aus der Heimat fort, wo dich nichts mehr hält."



    Hoch zu Ross und gerüstet kommt Lariel, stark sein Arm und fest sein Blick.

    Der Wind weist stürmisch ihm den Weg, stets nach vorn und nie zurück.

    „Oh Sternenträger, sei gegrüßt, du, der Simia bewahrt!

    Warst du wohl an des Königs Seit‘ auf seiner Heeresfahrt?“


    „Oh, fragt nicht mich, wo der König ist, zu gewaltig war die Schlacht

    Gegen die Schar des Rattenkinds voll namenloser Macht.

    Getrennt ward ich von Simia und weiß nicht, was geschehen.

    Fragt Orima, wohin er ging, sie kann jedes Schicksal sehen.“


    "Oh Simia! Vom Waffenfreund getrennt durch dhazas List

    Weiß niemand, was dir widerfuhr und wo du bist."



    Blaue Rosen blühen, Schwert und Füllhorn ruhen in Orimas Hand.

    Ihr Blick schweift, wohin niemand sieht, jedes Los ist ihr bekannt.

    „Oh Sternenträgerin, sei gegrüßt, du, die Simia berät!

    Weißt du, wo unser König ist und wie es um ihn steht?“


    „Sein Hippogriff trug ihn zur Schlacht, wo Fenvariens Lied erklang.

    Maruk-Methai, des dhazas Knecht, er in den Zweikampf zwang.

    Ein letztes Mal erstrahlte hell sein funkelnd‘ Sternenstein

    Und als der Feind fiel, ging Simia zurück ins wahre Sein.“


    "Oh Simia! Im letzten Kampf dein Leib in Licht zerstiebt.

    Als Stern wacht es am Himmelszelt, solang‘ es Elfen gibt."

    Da zwei Antworten möglich sind, wähle ich Weiß und Hellgrau. Im normalen Leben gibt es schon genug Dunkelgrau und Schwarz, daher mag ich es, in Aventurien zumindest mal die "Guten" triumphieren zu lassen. Zwischendurch darf es auch durchaus mal dunkler werden, aber ich habe bei einem sehr düsteren Plot neulich gemerkt, wie sehr mir das aufs Gemüt schlägt, wenn mehrere Sitzungen am Stück die Helden trotz aller Anstrengungen eine Niederlage nach der anderen kassieren. Da gab es keine Vorfreude mehr auf DSA, sondern buchstäblich Bauchschmerzen. Ich brauche die Aufheller zwischendurch bzw. die Möglichkeit, den Schurken auch eins auswischen zu können, ohne dass gleich als Vergeltungsmaßnahme ganze Dörfer niedergebrannt werden.

    Ein Teil der Gruppe wacht im Noionitenkloster auf, hat keine Ahnung, wie sie dort gelandet sind und werden von den Noioniten wie wahnsinnige Patienten behandelt. Nachdem die ersten "WTF"-Momente vorbei sind, versuchen sie mehr über ihre Situation und die Umgebung zu erfahren. Da die Firnelfe als Nachteil den Aberglauben hat, dass Leute in schwarzen Roben Unglück bringen, gestaltet sich die Sache etwas ungewöhnlich.


    Noionitin: "Ihr dürft erst wieder gehen, wenn ihr von eurem Wahn geheilt seid."

    Steppenelfe: "Wir wurden zwangsweise in die Klapse eingeliefert. Yayyy..."

    Firnelfe (versteckt unter ihrer Bettdecke): "Ich will die bösen schwarzen Leute nicht sehen!"

    Xorloscher Zwerg: "Komm schon, du musst uns helfen, einen Aufstand anzuzetteln!"

    Firnelfe: "Ich will sie aber nicht sehen... Hmmm, ich ziehe mir mein Laken über den Kopf und spiele Gespenst. Dann sehe ich sie nicht."


    Die Firnelfe läuft also im Kloster die ganze Zeit mit Laken über dem Kopf herum, flattert mit den Armen und heult immer wieder: "Huuu, huuu!" Und da fragen sie sich, warum sie von den Noioniten wie Wahnsinnige behandelt werden. :saint:

    Gerade für Abenteurerhexen wäre so ein Zugvogel auch ein guter Grund, durch die Lande zu ziehen und nicht ewig an einem Ort zu verweilen. Immerhin sind Hexe und Vertrauter sich oft vom Wesen her ähnlich. Insofern kann der Zug des Vertrauten der Einstieg in eine Abenteuer sein.

    Es kommt vor allem darauf an, zu welchem Elfenvolk dein Elf gehören soll. Die Waldelfen zum Beispiel sind direkte Nachfahren der Lichtelfen und gerade diejenigen, die isoliert in den Salamandersteinen leben, dürften sich ein paar alte Dialekte bewahrt haben. Die Firnelfen, Wüstenelfen, Steppenelfen und Auelfen dagegen stammen von Hochelfen ab und haben wenig bis gar keinen Kontakt zu den Waldelfen. Gerade Firn- und Wüstenelfen leben ziemlich isoliert. Da kann ich mir vorstellen, dass sich eigene Dialekte entwickelt haben, die sich unterscheiden und wo man als Spieler anfangs ein bisschen radebrechen kann.