Posts by Avessandra

    Irgendwo in Aranien:

    Die Gruppe, zu der bereits eine Firnelfe, eine Steppenelfe und ein Halbelf gehören, nimmt noch zwei Hexen mit elfischer Großmutter auf die Reise mit.

    Thorwaler: „Irgendwie werden es immer mehr Elfen…“

    Firnelfe: „Zwei Elfen und drei Halbelfen!“

    Thorwaler: „Strenggenommen ein Halbelf und zwei Viertelelfen.“

    Perainegeweihte: „Damit haben wir ingesamt drei Elfen!“


    Die Gruppe führt ein zwergisches Artefakt mit sich und wird von einem Tasfarelel-Dämon bestürmt, sie ihm zu verkaufen.

    Dämon (schwenkt verführerisch einen Goldbeutel): „Ich zahle euch jeeeeden Preis dafür!“

    Perainegeweihte: „Das Artefakt gehört uns nicht!“

    Dämon: „Ach was, Besitz macht Eigentum!“

    Hexer: „Und dann muss ich den wahren Eigentümer auszahlen, wenn der sein Artefakt zurückwill. Nein danke!“

    Dämon (greift in den Beutel): „Ich hätte hier auch noch eine Enthaftungserklärung!“

    Gruppe: ???


    Wegen dämonisch verursachter Albträume versucht der Halbelf tagsüber auf dem Pferd der Steppenelfe zu schlafen.

    Halbelf: „Du bist die Schulter, an die ich mich am besten lehnen kann.“

    Steppenelfe: „Ich bin die Schulter, die am besten reiten kann.“


    Da der Halbelf durch dämonische Träume nicht regeneriert, suchen die Helden nach einer Möglichkeit, seine Astralenergie aufzufrischen.

    Hexer: „Vielleicht mit Thonnys.“

    Firnelfe: „Stimmt, das hat mir meine thorwalische Lehrerin immer gegen die Kopfschmerzen nach dem Zaubern gegeben.“

    Hexer: „Ach, das gibt es nur in Nordaventurien. Nördlich der Thorwal-Festum-Linie.“

    Firnelfe: „Dem Thonnys ist es hier genauso zu warm wie mir. Nur hält es sich von hier fern und ich nicht. Das Kraut ist schlauer als ich.“


    Die Helden sind in Jindir, das hauptsächlich vom Holzhandel lebt und daher viele Sägemühlen hat. Sie überlegen, wie sie dem Halbelfen mit seinen dämonisch verseuchten Träumen helfen können.

    Bordmagierin, die ihn schon einmal in eine Buntnessel verwandelt hatte: „Du bringst mich da auf eine Idee. Pflanzen träumen nicht.“

    Firnelfe: „Aber dann wird er vielleicht zu groß. Er war doch damals in deinem Fenster das reinste Superunkraut.“

    Hexer: „Zur Not, wenn er zu groß ist…“ *zeigt mit dem Daumen aufs nächste Sägewerk*


    Während der Halbelf sich auf heiligem Boden ausschläft, gehen seine Gefährten ins tulamidische Badehaus. Dort probieren gerade die Damen ausgiebig duftende Haaröle und Spülungen aus. Sie kehren gerade zurück, als der Halbelf aufwacht.

    SL : „Halbelf, du wachst auf und dir steigt ein sehr unbekannter Parfümduft in die Nase.“

    Hexer, mit frisch gestutztem Bart: „Nebenan hat gerade eine Douglas-Filiale aufgemacht.“


    Die Firnelfe rollt eine Probe auf Götter und Kulte, um mehr über Pyr zu erfahren. Sie erhält die Informationen über Pyr und Famerlor, die zum Drachenkrieg führten.

    SL : „Jetzt kannst du vielleicht auch die Verbindung zwischen Pyr und den Echsenmenschen herstellen.“

    Firnelfe: „Naja, sie sehen ihm schon mal so ganz grob ähnlich (schuppig) und Feqz als einer der Zwölf hat die Menschen, da wo wir sind, vor den Echsenmenschen beschützt. Spontan würde ich sagen, die fanden ihn ganz toll. Die haben ja sogar ihre Grabstätten nach ihm benannt. Pyr-amiden!“


    Die örtlichen Hexen bieten den Helden an, mit ihnen die Levthansnacht zu feiern. Dabei soll der Halbgott beschworen werden, was bei den Helden sehr gemischte Gefühle auslöst.

    Perainegeweihte: „Wenn man bedenkt, wie viele Hexen ihn beschwören werden… und wie viele er deshalb vernachlässigen muss… er kann ja nicht überall zugleich sein.“

    SL : „Wie Santa Claus.“

    Hexer: „Ich wollte schon sagen, das hat gerade was vom Osterhasen und Santa Claus.“


    Im Binnenland kurz vor dem Raschtullswall sucht die Firnelfe den Efferdtempel nahe des Flusses auf und stellt ziemlich entgeistert fest, dass sie zum ersten Mal keine Delfindarstellungen in einem Efferdtempel sieht.

    Firnelfe: „Es gibt keine Darstellung von Delfinen im Efferd-Tempel?“

    SL : „Nein. Nur Flussfische.“

    Firnelfe: „Dann stehe ich erst mal etwas verloren da…“

    Hexer: „Und kriegst Hunger.“

    Gruppe 1 in Selem:

    Die Gruppe philosophiert über Kosten.

    Bordmagierin: „Umsonst ist nur der Tod.“

    Horasierin: „Und selbst den bezahlen manche mit dem Leben.“


    Die maraskanische Bordmagierin erzählt von einer Frau, die Erinnerungen an ihre früheren Leben hat, was den tobrischen Falkner in eine halbe Glaubenskrise stürzt.

    Falkner: „Ich dachte, nach dem Tod kommt man in Rondras Hallen, um in der Endschlacht für Rondra zu kämpfen! Wie soll das denn gehen, wenn durch Wiedergeburt alles leer ist?!“

    Bordmagierin: „Seien wir mal ehrlich: die ersten, die in der Schlacht draufgehen, sind die Unerfahrenen. Willst du die wirklich für die Endschlacht einsetzen? Da macht es doch mehr Sinn, sie noch ein paarmal üben zu lassen.“

    Falkner: „Ach, Wiedergeburt ist also Steigern!“


    Horasierin: „Was ist der Plural von Magistra?“

    Bordmagierin: „Magistrae.“

    Falkner: „Magistra, Magistrae, Makkaroni...“

    Bordmagierin: „Wir können euch gerne vorstellen als Magistra Kampfmagierin und Makkaroni Falkner.“


    Falkner: „Selem ist echt ein gutes Trainingslager für Noioniten.“

    Bordmagierin: „Falsch machen kannst du hier eh nichts mehr.“


    Falkner: „Ich mache heute unser Abendessen.“

    Kampfmagierin: „Danke!“

    Falkner: „Du hast es noch nicht gegessen.“

    Bordmagierin: „Ein gutes Gewürz rettet alles.“


    Selem scheint dem Rest der Welt deutlich hinterher zu hinken. Die Helden grübeln, wie sie sich vor Ort für ein gehobenes Abendessen in Schale werfen sollen.

    Falkner: „Sollten wir noch mal zum hiesigen Ausstaffierer gehen?“

    Bordmagierin: „Damit wir in Klamotten herauskommen, die vor tausend Jahren in Mode waren?“

    Kampfmagierin: „In Algenketten, Bordmagierin, in Algenketten!“

    Bordmagierin: „Fußgeflochten von den hiesigen Achaz und Krakoniern.“


    Gruppe 2: Irgendwo in Aranien

    Die Helden unterhalten sich über Beorn den Blender, der innerhalb ihrer Queste einen bemerkenswerten Verschleiß an Mannschaftsmitgliedern hat.

    Halbelf: „Wie schafft der das, immer neue Leute anzuheuern?“

    Steppenelfe: „Beorn hat nur noch ein Auge. Er hat es mit der Weitsicht nicht mehr so.“

    Hexer: „Mit dem zweiten sieht man halt besser.“


    Der Halbelf spürt intuitiv, dass der Wind unruhig ist.

    Halbelf: „Irgendwas ist komisch da draußen.“

    Hexer: „Die Welt?“


    Ein Bolzen fliegt in den Perainetempel und trifft den Halbelfen. Nach dem ersten Schreck geht die Detektivarbeit los.

    Firnelfe: „Ich will gucken, ob der Bolzen irgendwie besonders ist. Violette Federn, kunstvoll gearbeitet, besonderes Material…“

    SL : „Also, ob da steht: Dieser Bolzen gehört Abahachi?“


    Die Perainegeweihte bekommt eine Vision von der Angroschgeweihten der Brilliantzwerge. Wenig später stellt sich heraus, dass auch der König der Brilliantzwerge diese Vision hatte und die Helden wundern sich.

    Halbelf: „Also hat die Matriarchin dem König eine Vision geschickt und die Götter haben beschlossen, sie auch unserer Perainegeweihten zuzuschicken?“

    Firnelfe: „Die Götter als Callcenter?!“


    Zwei Hexen stürzen in Sichtweite der Helden ab. Das Fluggefährt ist ein Pfosten mit Pferdesattel darauf. Beide Hexen haben jegliche Astralenergie verbraucht und können die nächsten Tage nicht fliegen, haben aber den gleichen Weg wie die Helden. Es wird daher überlegt, wie das Fluggerät transportiert werden kann.

    Jägerin: "Was, wenn wir ihn zwischen unsere Pferde hängen?"

    Eulenhexer: „Einen Pfosten zwischen zwei Pferde binden sieht doch gleich so aus, als würden wir mit einem Rammbock daherkommen!“

    SL : „Das hier ist eine Pilgerstraße. Da sehen die Leute regelmäßig noch viel verrücktere Sachen.“

    In ihrer Delfingestalt entdeckt die Firnelfe beim Tauchen ein elfisches Schmuckstück.

    Firnelfe: „Kann ich das in meine Delfinschnute nehmen?“

    SL : „Mach mal eine Schnutenfertigkeitsprobe.“


    Die Gruppe versucht die Neulinge in der Runde an ihren etwas schrägen Alltag zu gewöhnen, wo es regelmäßig zu Begegnungen mit Elfen und Auffinden von elfischen Artefakten kommt.

    Peraine-Geweihte: „Ja, es wird oft sehr elfisch. Deswegen haben wir zweieinhalb Übersetzer dabei.“

    Halbelf: „Ich bin vielleicht ein halber Elf, aber ein vollständiger Übersetzer, wenn ich bitten darf!“


    Während der Xorloscher Krieger nach dem Stich einer maraskanischen Mücke sehr lange geschlafen hat, hat die Gruppe einen (fliegerisch sehr ungeübten) Eulenhexer und eine albernische Jägerin als neue Begleiter gewonnen. Nach seinem Erwachen kabbelt sich der Zwerg etwas mit dem Hexer.

    Zwerg zu seinen Freunden über den Hexer: „Sicher, dass er kein Drache ist?“

    Peraine-Geweihte: „Ja. Dafür fliegt er zu schlecht.“


    Es wird über die Weiterreise beratschlagt.

    Peraine-Geweihte: "Hexer, du kannst reiten, oder?"

    Hexer: „Du hast schon gesehen, wie ich auf dem Pferd gehangen habe?“

    Peraine-Geweihte: „Ich hatte das Gefühl, dass du beim Reiten fähiger aussahst als beim Fliegen. Aber das könnte daran liegen, dass es das Pferd der Rahja-Geweihten war.“


    Die Freuden von Discord…

    Wirt: „Zum Essen haben wir Safranreis mit Hammelfleisch. Was kann ich euch für eure trockenen Kehlen geben? Dattelschnaps, Ziegenmilch, Brunnenwasser, Tee...“

    Firnelfe: „Äh… einen Ziegenfleischschnaps.“

    SL : ??

    Hexer: „Was, Fliegenfleisch?“

    Firnelfe: „Ich meinte Ziegenmilch!“

    Firnelfe: „Ich gucke so unschuldig, dass du förmlich den Heiligenschein über meinem Kopf leuchten siehst.“

    Halbelf: „Gehalten von Teufelshörnern, schon klar.“

    SL : „Nee, von ihren Ohren!“


    Ein ganzer Hexenzirkel samt Vertrauten ist von einem Frostfluch betroffen, weshalb die örtliche Schlangenhexe ein riesiges Feuer im Kamin geschürt hat.

    Halbelf: „Dieser verdammte halbe Waldbrand, der hier im Kamin ist!“


    Die schwitzende Firnelfe erträgt die überheizte Hütte nur, indem sie mit der frostigen Schlangenvertrauten kuschelt.

    SL : „Betrachte es als Übung, bevor es in die Wüste geht.“

    Firnelfe: „Kann ich da die Schlange mitnehmen?“

    Schlangenhexe: „Versuch es und du verlierst eine Hand!“

    Eulenhexer: „Nur eine Hand für magische Kühlung? Das könnte man sich überlegen!“

    Firnelfe: „Und zum Zaubern brauche ich streng genommen auch keine Hände!“


    Um sich im orkbesetzten Gebiet frei bewegen zu können, hat der Halbelf (Seelentier Wolf) vom orkischen Hauptmann ein Lederarmband als Zeichen bekommen.

    Eulenhexer (so tiefgekühlt wie der Rest des Zirkels): „Solltest du dir das Band nicht um den Hals legen?“

    Halbelf: „Wenn du mich als Hund behandeln willst, dann schleife ich dich raus und in die nächste Schneewehe!“

    Vielsagendes Schweigen seiner Gefährten angesichts der sommerlichen Jahreszeit.

    Halbelf: „Ich wette, im Gebirge gibt es irgendwo eine!“


    Da nach einem Überfall tote Orks herumliegen, nutzt die pragmatische Firnelfe deren Blut, um den Elfengeist in ihrem Schwert zu füttern. Anschließend ist bei der entsprechenden Leiche kein einziger Blutstropfen mehr zu sein.

    Firnelfe: „Jupp, das dürfte ein sattes Schwert sein.“

    SL : „Zum Glück können Schwerter nicht rülpsen.“


    Die Gruppe stapft durch das Gebirge, um den geheimen Tanzplatz des Hexenzirkels zu finden.

    Halbelf: „Ich glaube nicht, dass die Hexen einen Wanderweg zu ihrem Tanzplatz angelegt haben.“

    Eulenhexer: „Mit Wegweiser. Silberkrone, noch drei Kilometer!“

    SL : „Zwischendurch gibt es die Schänke Zum Hexenhaus.“


    Die Spieler beratschlagen eifrig in Abwesenheit der SL , bis diese zurückkommt.

    SL : „Na, wie läuft es?“

    Halbelf: „Bislang ist der Plan, dass wir blind, taub und geruchslos in die Höhle der blutrünstigen Wölfe gehen.“


    Halbelf: „Notiz an mich selbst: niemals einen Zirkel Satuarias verärgern!“

    SL : „Eine gute, lebensverlängernde Maßnahme!“


    Eulenhexer: „Ihr werdet gleich das Erlebnis eures Lebens haben.“

    Halbelf: „Das habe ich gefühlt jede Woche einmal. Inzwischen kann ich gut darauf verzichten!“


    Um einer Wolfsdämonin das Handwerk zu legen, infiltriert die Gruppe in Wolfsgestalt ein Rudel, das sich leider sehr aggressiv gebärdet. Kurz wird überlegt, ob man ihnen zeigen soll, wo der Hammer hängt.

    Halbelf: „Wir wollen nicht die Wölfe beißen! Wir wollen die Dämonin aufreißen!“

    SL : „Der Halbelf will eine Dämonin aufreißen. Jetzt habe ich wirklich alles gesehen.“

    Halbelf: „… ich meinte eigentlich zerreißen…“

    Welche Dinge denn aus Reich des roten Mondes?

    Hauptsächlich die Beschreibung der Landschaften und Orte, durch die die Helden kommen, inklusive vorhandener Karten. Es muss natürlich etwas angepasst werden, da die Orks noch keine Besatzungsmacht sind. Dafür habe ich ein bisschen Wilder Westen mit ihnen gemacht, z. B. marodierende Orkbanden, die ein Blockhaus belagern oder eine riesige Büffelherde, die genau den Weg des verfluchten Helden kreuzt, so dass dieser immer ungeduldiger wird, aber einfach nicht durch die Masse der Tiere kommt.

    Ich habe Gloranas Hexenbesen, den man ins Feuer werfen soll, weggelassen. Wenn es so einfach wäre, stellt sich nämlich die Frage, warum Bringimox das nicht selbst erledigt, so wie er sich über ihre Machenschaften aufregte. Stattdessen habe ich die Helden die Hexen belauschen lassen und da stellte sich heraus, dass einige Glorana und ihren Dämon verabscheuen, aber hoffnungslos in der Unterzahl sind. Da ergaben sich dann Allianzen, mit deren Hilfe Glorana vertrieben werden konnte.

    Desweiteren habe ich spätere Setzungen übernommen, wie Gloranas Komplizinnen Laraanya (Gezeichnetenkampagne) und Yala Sintelfink (Über den Greifenpass), mit denen sie die Sense der Fäulnis herstellt. Damit terrorisieren sie die Gegend und damit kämpft Glorana später gegen die Helden. Zusätzlich habe ich die Helden die Leiche von Gloranas frisch ermordeter Mutter Babtilda finden lassen, der früheren Zirkelleiterin. Als sie den Hexen von dem Fund berichten, stellt sich heraus, dass Glorana behauptet hat, ihre Mutter wäre zu einer alten Bekannten gereist und hätte ihr solange die Leitung des Zirkels übertragen. Alvinia (die den Helden verzaubert und später im Levthansband eine wichtige Rolle spielt) wechselte bei mir aufgrund dieses Mordes wutschnaubend die Seiten und half den Helden.

    Ansonsten habe ich einige Zufallsbegegnungen rausgenommen und mehr Dinge aus Reich des roten Mondes übernommen. Meine Gruppe war jedenfalls hell begeistert. :thumbsup:

    Ich habe asexuelle Spieler in meiner Gruppe, deren Charaktere diesen Zug ebenfalls aufweisen. Bislang war es kein Problem. Zwar wurden sie auch schon von der Rahjakirche zu rauschenden Festen eingeladen, haben sich dann aber halt bei den anderen Sachen wie Musik und Leckereien beteiligt. Gerade Rahja steht ja auch für Einvernehmlichkeit, ich habe es daher stets so gehalten, dass im Tempel die Möglichkeit besteht, aber kein Muss.

    Zumal Asexualität ja eh ein Spektrum ist. Die Charaktere mögen körperliche Nähe schon, solange es nicht ins Sexuelle abdriftet und die eine ist sogar verlobt, weil sie in der emotionalen Nähe durchaus Erfüllung findet. Das kann man also entsprechend den Gegebenheiten anpassen.

    Die Helden sind mit zwei verbohrten Lowangener Dualisten unterwegs, die ihrer Meinung endlich auch mal die Nachtwache halten sollten.

    Firnelfe: „Sollten die sich nicht mit Waffen auskennen?“

    SL : „Das sind DUAListen, keine DUELListen.“


    Der Kräutersammler leiht sich die Pfanne der Jägerin, schnappt sich seinen Holzlöffel, stellt sich vor das Zelt der noch schlafenden Dualisten und weckt sie mit lautem Hämmern auf der Pfanne.

    Jägerin: „Dass du mir nicht die Pfanne kaputt machst!“

    Kräutersammler: „Ist doch nur ein Holzlöffel.“

    Jägerin: „Ich meine, falls dir rein zufällig ein Dualist reinläuft.“

    Steppenelfe: „Sind ja zwei Dualisten. Kann man wieder ausgleichen.“


    Der Halbelf mit Seelentier Wolf reitet voraus. Auf der Reise durch den Wald liegen hin und wieder Bäume im Weg.

    Halbelf: „Ich schaue mir die Bäume an, gehe um sie herum und untersuche sie.“

    SL : „Weil?“

    Halbelf: „Weil ich sehen will, ob sich da jemand versteckt.“

    Peraine-Akoluthin: „Oh Mann, ich dachte jetzt, dass du bei jedem Baum Wolfssachen anstellen willst.“

    SL : „Mit Revier markieren?!“

    Akoluthin: „Ja!“


    Der Halbelf findet Wolfsspuren, die etwas größer sind als seine eigenen in Wolfsgestalt. In diesem Moment stößt die Spielerin der Steppenelfe zur Runde.

    Kräutersammler: „Es könnten Silberwölfe sein. Oder Warge, diese Orkhunde.“

    Steppenelfe: „Also ist eure Vermutung so vage, dass Warge in der Nähe sind?“


    Der Halbelf hat eigentlich die Nachtwache mit der Steppenelfe. Als er ein Wolfsrudel singen hört, wird der Ruf seines Seelentieres so stark, dass er sich davonmacht. Mit dem Adlerschwinge, Wolfsgestalt würfelt er allerdings so gut, dass er völlig in seinem wölfischen Selbst aufgeht und seine Mission komplett vergisst. Erst zu Sonnenaufgang fällt ihm seine Aufgabe wieder ein.

    Halbelf: „MIST!“ (rennt panisch zurück) „Jetzt ist die Frage, wie panisch ich bin, ob ich als Wolf oder als Mensch zurückkomme.“

    SL : „Willst du der wütenden Steppenelfe nackt unter die Augen treten?“

    Halbelf: „Ich ziehe mich dann doch lieber schon mal an.“

    SL : „Jedes bisschen Rüstungsschutz hilft.“


    Mit hochgezogenen Brauen leckt die Steppenelfe ihren Daumen an und reibt Blut von seinem Gesicht.

    Steppenelfe: „Du hast da was.“

    Halbelf: „Ja, äh… jetzt weiß ich, dass Blut nicht als Lippenstift taugt.“

    Steppenelfe: „Der Sinn von Lippenstift ist ja auch, es auf die Lippen zu machen. Nicht aufs Gesicht!“

    Halbelf, schwitzend: „Das war ein bisschen schwierig anzubringen.“

    Steppenelfe: „Wenn du Make-up brauchst, dann kann dir unsere Rahjageweihte besser helfen.“

    Halbelf: „Es muss ja auch das ganze Rudel Make-up bekommen, nicht wahr!“


    In der Nähe des heimatlichen Rahjatempels legt das Pferd der Rahjageweihten eine schnellere Gangart an.

    Kräutersammler: „Sie riecht schon die Karotten und den Hafer.“

    SL : „Und den Wein.“

    Peraine-Akoluthin: „Darf das Pferd ihn trinken?!“

    SL : „Es darf Weinblätter naschen.“


    Die Firnelfe ist nicht sehr glücklich mit der Fußbodenheizung und den daraus resultierenden hohen Temperaturen im Rahjatempel. Der deutlich größere Halbelf bietet ihr gutmütig an, sie auf dem Rücken zu tragen. Als sie weitergehen, gibt es die Möglichkeit, in die deutlich kühleren, roten Seidengewänder der Rahjakirche für Besucher zu wechseln. Kurzerhand schlüpft die schwitzende Elfe in die leichten Gewänder, die wie üblich tiefe Einblicke erlauben und sieht den Halbelfen völlig arglos an.

    Firnelfe: „Kann ich wieder auf dir reiten?“

    Halbelf, starrt sie entgeistert an: „Zum Glück ist dein Bruder nicht mehr hier…“


    Der ifirngläubige Halbelf hatte einst in einem Traum einen seeeehr innige Begegnung mit Simia. Zum ersten Mal seitdem geht es in den Firuntempel mit Ifirnsschrein.

    Peraine-Akoluthin: „Frage: Muss der Halbelf jetzt eigentlich Ifirn seinen Seitensprung mit Simia beichten oder waren sie noch nicht auf dieser Ebene?“


    SL : „Was hast du Götter und Kulte?“

    Steppenelfe, schlägt nach: „Nicht ganz scheiße.“


    Der borongeweihte Augenzeuge ist schon alt und sieht einem Skelett verblüffend ähnlich.

    Peraine-Akoluthin: „Wir haben also nur die Aussage eines halbtoten Borongeweihten.“

    Kräutersammler: „Ist das nicht halbe Jobbeschreibung bei dieser Kirche?“

    Peraine-Akoluthin: „Gut, einen dreivierteltoten Borongeweihten.“


    Die Firnelfe versucht, die ruhelose Seele in ihrem Schwert mit etwas Blut aka Sikaryan zu füttern.

    Kräutersammler (der die Hintergründe nicht kennt): „Ist das ein Bannschwert, was du da hast?“

    Firnelfe: „Da steckt der Geist einer Elfe drin, deren Mission ich übernommen habe.“

    SL , trocken: „Na, jetzt sind alle Fragen beantwortet.“


    Wie es sich herausstellt, nimmt das Schwert von der Firnelfe keine Blutspende an und lässt das Blut wirkungslos abperlen.

    Firnelfe: „Dann nasche ich die Blutstropfen selber auf.“

    SL : „Ich habe meine Gruppe kaputt gemacht…“

    Firnelfe: „Nee, das bin ich OT . Ich lecke gerne Blut.“

    SL : ???

    Ein paar gesammelte Schätzchen aus den letzten Wochen:


    Gruppe 1:

    Der Svellttaler Kräutersammler (Nachteil Vorurteile gegen Orks) waltet seines Amtes. Die SL greift nach der Tabelle, um zu sehen, was er findet.

    SL : „Du findest Basilamine.“

    Kräutersammler: „Hier steht, das sind W20+10 Kapseln. (rollt den Würfel) 29 Kapseln?! Was soll ich mit 29 Kapseln Chamäleon-Springkraut anfangen?“

    SL : „Die Früchte sind von einem ziemlich schmerzhaften Säuremantel umgeben. Bastel dir ein Blasrohr und mach Jagd auf Orks.“


    Die (von Thorwalern aufgezogene) Firnelfe ist hell begeistert festzustellen, dass mit einer halbelfischen Tempelvorsteherin der Rahjatempel auch alkoholfreien Tharf hinbekommt. Sie lässt sich also erst mal ausgiebig diesen Wein schmecken und stellt dann fest, dass er ihre Sinne erhöht. Sie tut das, was jede junge Frau in so einer Situation tun würde – sie stürzt sich auf die bereitgestellten Süßigkeiten.

    SL : „Du erlebst eine wahre Geschmacksexplosion in deinem Mund und sie ist himmlisch.“

    Firnelfe: „Der Wein ist lecker, die Kekse sind lecker, der Wein macht die Kekse noch leckerer – ich bin glücklich!“


    Aus Dankbarkeit für die Gastfreundschaft der Rahjakirche beschließt die Gruppe, die örtliche Rahjageweihte bei ihrer Reise in den Norden zu eskortieren. Halbelf, Firnelfe und Akoluthin hoffen, dort einige alte Bekannte im Hexenzirkel zu finden und von ihnen Hilfe zu erhalten.

    Kräutersammler: „Ihr wollt also die Geweihte nach Tiefhusen eskortieren und dann in den Rorwhed gehen, um die Hexen dort um Hilfe zu bitten. Habe ich das richtig verstanden?“

    Halbelf: „Ja. Wir hatten schon schlimmere Pläne.“


    Kräutersammler: „Wenn ihr die Rahjageweihte in den Rorwhed begleiten wollt, solltet ihr für die Reise vorbereitet sein.“

    Peraine-Akoluthin, trocken: „Ich sollte also mein Rahjalieb auffüllen?“


    Endlich schaffen die Helden es, die Geweihte zu sprechen und ihre Dienste anzubieten.

    Geweihte: „Ich wollte euch tatsächlich eben diese Frage stellen! Ich dachte, wenn ihr gestrandet und mittellos seid, könntet ihr ein Auskommen brauchen. Wenn ihr mitkommt, kann ich euch einen täglichen Lohn zahlen.“

    Firnelfe, entgeistert: „Wir laufen die ganze Zeit durch die Gegend und erledigen Questen für die Götter, aber kriegen nie Geld dafür! Das hätte uns mal jemand früher sagen sollen!“


    (Hintergrund: Während einer Zeitreise verliebte sich die Steppenelfe im Svellttal in ein Todeshörnchen. Bei dem Versuch, es mit zurück in die Gegenwart zu bringen, verstarb das Tierchen leider an Altersschwäche.) In der Gegenwart, wieder im Svellttal, wird sie dank ihres Vorteils Tierfreundin von einem neuen Todeshörnchen neugierig umrundet.

    Steppenelfe, schwärmerisch: „Ich denke an meinen Beutel, in dem noch ein Skelett liegt!“


    Gruppe 2:

    Wenn die Frage aufkommt, welchen schurkischen Plan der Oberbösewicht seit Monaten eigentlich verfolgt...

    Horasierin: „Ich hab mir dazu Notizen gemacht. (blättert) Oh nein, ich hab nur geschrieben: Er taucht auf, redet was von Untergang der Welt und bla bla bla.“

    Bordmagierin: „In meinem Brief von damals habe ich geschrieben, dass er die Welt überfluten will. Mehr Details habe ich auch nicht.“

    Falkner: „Warum fragen wir ihn nicht einfach?“

    Bordmagierin: „Genau, wir kontaktieren ihn und bitten ihn darum, uns seinen bitterbösen Plan noch mal genauer zu erklären!“

    Horasierin: „Wir laden ihn zum Tee ein!“

    Falkner: „Es muss ja möglich sein, sich mal zivilisiert zu unterhalten. Über Welteroberungspläne und so.“


    Horasierin: „Das heißt, irgendwo liegt dieses Unheimlich… Unheiligtum?“

    Bordmagierin: „Unheimlichtum trifft es auch ganz gut.“


    Ein Schädel, der durch den Geist seines Besitzers noch sprechen kann, sorgt für einigen Gesprächsstoff.

    Horasierin: „Geist, bist du an diesen Schädel gebunden?“

    Geist: „Ja.“

    Horasierin: „Heißt das, wir können den Schädel mitnehmen, falls du dich vor Ort noch an etwas erinnerst?“

    Geist: „Ja.“

    Bordmagierin: „Jetzt sehe ich vor mir, wie die Horasierin mit dem Schädel in der Hand durch die Sümpfe läuft, dem Schädel alles zeigt und fragt: Sein oder nicht Sein?“

    Außerdem summt ihre Spielerin seitdem immer mal wieder den Klassiker: "Nimm den Schädel/ halt den Schädel/ dreh den Schädel dreimal im Kreis..."


    Die Gruppe überlegt, zu Recherchezwecken die Tiefe Stadt aufzusuchen.

    Bordmagierin: „Dort könnte unsere Kampfmagierin in aller Ruhe mal eine magische Analyse durchführen, um zu schauen, wie eine Arche so aufgebaut ist.“

    Horasierin: „Das könnte man dem Herrn der Tiefen Stadt doch als Zukunftskonzept verkaufen! Kommt her, bildet Arbeitsgruppen, studiert Archenstruktur, Arch-itektur…“


    Angesichts einer monatelangen Dauerbedrohung nutzen die maraskanische Bordmagierin und die Horasierin einen Abend an einem sicheren Ort für eine Weinverkostung, die in ein Schwesternschafttrinken und anschließend hemmungsloses Besäufnis ausartet.

    SL : „Am nächsten Morgen habt ihr ausgewachsene Kater. Die reinsten Wildkater.“

    Bordmagierin: „Ich gebe meinem einen Namen und füttere ihm salzige Fische.“

    Horasierin: „Kann man ja mal probieren.“

    Bordmagierin: „Am besten hilft es mit etwas gesäuertem Reis und in einem Algenblatt.“

    Horasierin: „Bägs!“ Sie fängt an zu würgen und rennt weg.

    Bordmagierin: „Du gehst Fische füttern statt sie zu futtern?“

    Danke schon mal für die Rückmeldung. Auf ein paar Abenteuer mehr oder weniger kommt es nicht unbedingt an. Mir fehlt noch der Überbau und wie ich die Abenteuer verbinden soll.

    Da ist die Frage, wie die Helden mit Azaril zusammenhängen. Ist sie von Anfang an die große Antagonistin? War sie früher mal eine Verbündete (möglicherweise Sippenschwester einer Elfe in der Gruppe), die man vom Pakt erlösen will? Welche Rolle spielt sie bislang in deiner Gruppe? Sobald du eine Antwort auf diese Frage hast, kann man anfangen, den Rahmen zu basteln.

    Gruppe 1:

    Die Helden stecken im Tangfeld und müssen sich mit Skeletten, Spinnen und Geistern auseinandersetzen. Der Thorwaler mit dem Nachteil Angst vor Geistern bekommt fast die Krise.

    Thorwaler: „Das ist ein Geisterschiff!“

    Firnelfe: „Das ist ein Spinnenschiff!“

    SL , böse lächelnd: „Was, wenn die Spinnen die Geister erschaffen haben?“

    Peraine-Akoluthin: „Vielleicht sind es Geisterspinnen!“

    Thorwaler, panisch: „Sag doch so was nicht!“


    Peraine-Akoluthin: „Das sind Schafknochen.“

    Firnelfe: „Wo hast du hier ein Schaf?“

    Thorwaler: „Schafgeister?!“


    Der Halbelf ist sehr rahjagefällig und hat sein leicht entflammbares Herz an die Göttinnen Ifirn und Simia verloren (letztere ist ihm für ein paar interessante Träume schon einmal im Schlaf erschienen). Während der Nachtwache findet er ein paar neue Informationen heraus.

    Halbelf: „Ich hatte eine seehr interessante Nacht!“

    Bordmagierin, trocken: „Simia oder Ifirn?“

    Steppenelfe: „Vielleicht beide!“


    Die Weltumseglungsgruppe hält Kriegsrat mit Beorn über den Mactans.

    Beorn: „Es soll ein großer Dämon sein. Der wird nicht in einer kleinen Nussschale hausen.“

    Peraine-Akoluthin: „Also eher eine Galeone?“

    Beorn: „Gehe ich stark von aus. Komplett mit Spinnensklaven!“

    Halbelf, mit in die Luft gereckter Faust: „Befreien wir die Spinnensklaven!“


    Die Freuden von Discord…

    Geist: „Im Wrack findet ihr ein Rahja-Amulett für meine Freundin in Fasar. Sie ist eine Magierin. Bringt es ihr!“

    Peraine-Akoluthin: „Das werden wir, keine Sorge.“

    Die Nachtwache wechselt, die Akoluthin übergibt an die nächste Riege.

    Akoluthin: „Wir werden, wenn wir hier fertig sind, wohl noch einen Abstecher nach Fasar machen müssen, um den letzten Wunsch des Geistes zu erfüllen.“

    Firnelfe: „Und wir müssen aus dem Schiffswrack noch ein Reiher-Amulett für diese Magierin bergen.“

    SL : „Ähm… das ist ein RAHJA-Amulett.“

    Akoluthin: „Ups, ich hatte mir auch Reiher aufgeschrieben.“


    Halbelf, Firnelfe und Peraine-Akoluthin werden vom Schiff gespült und stranden dank einer Feenglobule im Svellttal. Dort werden sie von einem hiesigen Kräutersammler und einer albernischen Jägerin gefunden. Am Lagerfeuer versuchen die drei zusammenzufassen, was sie erlebt haben, was etwas chaotisch abläuft, da sie stellenweise getrennt und per Zeitreise unterwegs waren.

    Halbelf: „Wir waren schon mal hier im Rorwhed. In ferner Vergangenheit.“

    Peraine-Akoluthin: „Ich hab keine Ahnung, wovon ihr redet. Wann soll das gewesen sein?“

    Firnelfe: „Als du bei dieser Adelsfamilie gewohnt hast und mit dem Zwerg unterwegs warst.“

    Akoluthin: „Wart ihr da nicht bei den Noioniten?“

    Jägerin: ???


    Halbelf: „Können wir von den Orks ein paar Wintersachen klauen?“

    Kräutersammler, mit Blick auf die Firnelfe: „Wenn ihr von den Schwarzpelzen Kleidung stehlen würdet, würde eure Gefährtin sie nicht mal mit den Fingerspitzen anfassen.“

    Firnelfe: „Stinken die so schlimm?“

    Kräutersammler: „Stellt euch den Geruch einer Bärenhöhle vor, in der drei Dutzend Leichen vergammelt sind.“

    Firnelfe: „Also etwa so wie ein Tatzelwurm.“

    Kräutersammler: „Wenn der Tatzelwurm gebadet hat. Vor ein paar hundert Jahren.“


    Gruppe 2:

    SL : „Um Rulat herum ist das Wasser sehr unruhig und die Bordmagierin, für die die Schönheit der Welt wichtig ist, fühlt sich elend.“

    Bordmagierin: „Mit anderen Worten, das Wasser ist hier so aufgewühlt, weil dem Meer Ekelschauer über den Rücken laufen.“


    Die Helden werden auf ihrem Schiff von einem Dämon terrorisiert, der spontan auftaucht, mit Armbrustbolzen um sich schießt und wieder verschwindet. Es wird verzweifelt über Gegenmaßnahmen nachgedacht.

    Thorwaler Kapitän: „Bordmagierin, kannst du einen dauerhaften Nebel erzeugen? Dann brauchen wir nur die Stelle finden, wo kein Nebel ist.“

    Bordmagierin: „So viel astrale Kraft habe ich nicht mehr. Gut, andere Frage! Wo kriegen wir einen Geweihten her, der unser Schiff segnet?“

    Aller Augen richten sich auf die geweihte Golgaritin an Bord.

    Golgaritin: „Sonst noch was?!“

    Bordmagierin: „Was? Geht es oder nicht?“

    Golgaritin: „So viel Graberde habe ich nicht dabei.“


    Beim Grübeln der Gruppe, unterstützt von einem leckeren, hochgradig berauschenden Feuerschlick-Salat, lässt der Falkner ein paar ketzerische Ideen vom Stapel.

    SL : „Alle, die das laut gesagt haben, kriegen Besuch von ein paar Herrschaften in Weiß und Gold.“

    Bordmagierin: „Der Falkner war’s!“

    Falkner: „Wenn wir genug von denen haben, geht die Plagenbringer auch unter!“


    Falkner: „Warum schmeißen wir die Plagenbringer nicht einfach in den Limbus?“

    Bordmagierin: „Weil dann jeder arme Magier, der per Transversalis durch den Limbus reist, sich mit dem Mistvieh auseinandersetzen muss. Und wer sagt, dass sie da nicht wieder rauskommt?“

    Horasierin: „Am Ende ploppt sie in der Bucht von Belhanka wieder auf! Oder in Gareth im Schlossteich!“

    Falkner: „Okay, dann werfen wir sie in den Limbus und wenn sie zur Hälfte drin ist, schließen wir die Pforte. Dann haben wir zwei halbe Archen, die schon längst nicht mehr so angriffslustig ist.“

    Bordmagierin, seufzend: „Eine Arche ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“

    Gruppe 1:

    Der Halbelf hat die Halbgottheit Simia in Visionen gesehen, hat ein simiaheiliges Hemd bekommen und ist nun auf der Suche nach der Primärliturgie, um die Weihe zu erhalten. Auf der Blutigen See wird er seekrank und hängt über der Reling. Die daimonoiden Fische unten im Wasser freuen sich und lassen sich füttern.

    Halbelf: „Fresst, vielleicht werdet ihr davon geläuteeeeeert…“ *spuckt*

    SL : „Dieser Mageninhalt wurde von Simia gesegnet…“


    Man nähert sich dem Sargasso-Meer. Das Wasser wird deutlich tanghaltiger.

    Steppenelfe: „Das Meer ist eine Suppe. Gesalzen, Gemüse, Fleischbeilage schwimmt auch noch irgendwo rum…“


    Peraine-Akoluthin: „Wo ist die Steppenelfe? Sie hatte doch mit uns Deckwache.“

    Bordmagierin: „Sie hat vorhin was gemurmelt von, ihre Fähigkeiten erweitern wollen und sich zurückgezogen.“

    Peraine-Akoluthin: „Mit anderen Worten, die schlechtere Hälfte des Halbelfen drückt sich vor dem Dienst. Na toll!“


    Die Gruppe hält verzweifelt im Tang Ausschau nach dem verschwundenen Halbelfen.

    Firnelfe: „Sehe ich noch irgendwas?“

    SL : „Du siehst eine Schleimspur auf dem Tang.“

    Steppenelfe: „Alles klar, das war der Halbelf.“


    Gruppe 2:

    Die Horasierin hört auf den Namen Zynoveline und lässt sich gern Zyn nennen. Zur Zeit steckt die Gruppe weit hinter den feindlichen Linien in einer Festung mit etwas zu intelligenten Ogern.

    Bordmagierin: „Der zynische Teil in mir sagt: Prima, hatten wir noch nicht! Warum nicht?“

    Horasierin: „Der Zyn-ische Teil in mir sagt was ganz anderes…“


    SL : „Ihr trefft den obersten Oger.“

    Bordmagierin: „Die Ogrigkeit also.“


    Nach einer anstrengenden Seefahrt und halsbrecherischen Fluchten vor Paktierern bekommt die Mannschaft aus einem Peraine-Heiligtum frische Äpfel vorgesetzt und greift heißhungrig zu.

    Bordmagierin: „Heiliger Apfelsaft!“

    Falkner: „An apple a day keeps the demon away!“


    Während der Undercover-Mission ist die Gruppe gezwungen, mit borbaradianischen Pilgern zusammen zu reisen.

    Bordmagierin: „Müssen wir uns etwa auch als Pilger verkleiden? Ich habe keine Ahnung von Sankt Xamanoth!“

    SL : „Na immerhin, du kennst schon seinen echten Namen!“

    Bordmagierin: „Aber ich habe vom ganz normalen Glaubensalltag keine Ahnung! Ich kann ja nicht mal das Borbarad, mach mich fromm, dass ich in deine Globule komm’!“


    Für ein Ritual muss ein magisches Instrument kurz gespielt werden.

    Kampfmagierin: „Musizieren 7, na immerhin. So lange ich kein großes Konzert machen muss...“

    SL : „Im Grunde könntest du Alle meine Entchen spielen, um das Instrument zum Klingen zu bringen, das reicht völlig.“

    Bordmagierin: „Das will ich sehen, wie unsere mordsmäßige Feuer- und Kampfmagierin auf der Harfe Alle meine Entchen klimpert!“

    Horasierin: „Oder Wasser ist zum Waschen da.“

    SL : „Lass es brennen!