Posts by Nepolemo

    Wir war das Thema noch mal ... achja, es geht um allgemeine Kritik und den Umgang damit, speziell DSA und Ulisses - und irgendwie sind wir wegen einem weltlichen schwierigen Thema dabei vom Kurs abzukommen, was schade ist, da voher die Diskussion super funktioniert hat.

    Mußte das unbedingt sein?

    Soll man Ulisses also nicht mehr kritisieren, wenn es um Rassismus geht, weil das nicht mehr Allgemein genug ist? Verstößt es gegen die Regel "keine realpolitischen Themen", wenn die Firma die das Produkt, um das sich das Forum dreht, rassistisch agiert? Das solle mMn nicht so sein, das würde ja Ulisses von jedweder tiefergreifender Kritik hier befreien, weil es nicht "allgemein" ist.

    Was aus meiner Sicht nie, nimmer, so richtig gar nicht geht: seine persönliche Meinung als absoluten Fakt darzustellen.

    Für mich ist es ein enormer Unterschied, ob jemand schreibt "Das Abenteuer ist ein Totalausfall" oder "Ich empfinde das Abenteuer als Totalausfall".

    Ersteres ist aus meiner Sicht größenwahnsinnig & egozentrisch und deshalb schlichtweg zu ignorieren bzw. nicht ernst zu nehmen.

    Wenn jemand schreiben würde "Das Abenteuer ist ein Totalausfall, weil..." dann ist doch direkt die Meinung klar, da braucht es doch kein verklausuliertes "ich empfinde persönlich blablabla"

    Also die Geschichte leidet, wenn man total unflexibel es buchstabengetreu so abhandelt. Kreativität und Flexibilität sollten aber eh Grundtugenden eines Spielleiters sein finde ich :).

    Aber ich bewerte doch nicht, was ICH aus dem Abenteuer machen kann?! Sondern ich bewerte was im Abenteuer drin steht. Wo kommen wir denn dahin? Je mehr Arbeit ich durch ein Kaufabenteuer habe, desto weniger gut ist es. Das ist doch wohl logisch.

    Also kamen Deine Helden als Letzte an, ja?

    Du hattest geschrieben, dass danach Deine Helden das Schloss relativ unbehelligt durchsuchen konnten und das Du das lieber anders gelöst hättest, hast Du da einen Vorschlag?

    Im Moment stelle ich es mir so vor, dass die Helden nach den Draconitern ankommen und dann der Überfall auf eben jene durch Ugo und Co. erfolgt, bis die Helden jenen dann besiegen können.

    Danach erscheinen die Magier und es folgt ein Tag der "freundschaftlichen Rivalität"-Variante, bis die Bedrohung von Seiten der Untoten immer stärker wird - allerdings glaube ich, dass Magier UND Draconiter zusammen mit den Helden die Untoten relativ locker in die Tasche stecken können. Mir gefällt nur der "Streit" zwischen Draconitern und Magiern ziemlich gut, aber darauf könnte ich wohl verzichten.

    Was hältst Du davon?

    Honak


    Danke für den Erfahrungsbericht! Ich werde das Abenteuer auch bald meistern, komme bei der Vorbereitung aber nicht ganz weiter.

    Die die hard Variante erscheint mir für meine Gruppe auch am sinnvollsten, ebenfalls in der Kombination mit den Draconitern. Wie hast Du das denn genau abgezogen? Also wie haben Deine Helden das mitbekommen und wie haben sie reagiert? Warum hat sich Ugo nur auf die Draconiter gestürzt und nicht auf die Helden? Waren diese zu dem Zeitpunkt im Schloss und haben das zB aus einem Fenster mitbekommen? Sodass Ugo erst mal keine Ahnung hatte, dass die Draconiter nicht alleine sind?

    Hat jemand eine Ahnung wieso es Das Dornenreich heißt?

    Das Wort wird in dem Band nicht mehr einmal inneraventurisch benutzt, das scheint also keine Bezeichnung für Aranien zu sein, die auch ein Held benutzen würde. Wieso also?

    Aber nur weil ich so will ^^


    Ob U. eine andere Bez. für Prioas ist, nur ein göttl. Bote etc. das wurde bisahe nciht offziell gesetzt

    Das stimmt nicht, laut DDZ ist er ein vollwertiger, karmaspendender Gott.


    [infobox]Schattenkatze: Zwei kurzzeitige Beiträge hintereinander sind nicht gestattet.[/infobox]

    Die Dämonen aus der Domäne Tyakra‘man im Aventurischen Pandämonium haben alle die Anmerkung, dass sie u.a. auch auf gesegnete/geweihte Objekte des Ucuri empfindlich reagieren. („Der gleiche Effekt tritt auch bei anderen mit Sonnenlicht, Gerechtigkeit oder Magiebann verbundenen Gottheiten ein, beispielsweise Ucuri.“)

    Ah super Danke! Blöd nur, dass Ucuri weder in WdG noch in OiC nicht einen der drei Aspekte hat :S

    Wie der Name des Themas schon sagt würde mich interessieren, ob jemand dafür eine Antwort hat.

    In 4.1 ist Ucuri definitiv als PM I gesetzt - in der HA wird er aber in folgendem Kontext beschrieben


    Quote

    Eine andere Gruppe, deren Mitglieder häufig als Halbgötter bezeichnet werden, sind jene Wesenheiten, die von den Unsterblichen erschaffen und mit genug Macht ausgestattet wurden, um selbst unsterblich zu werden. Die Erschaffung eines solchen Wesens ist jedoch mit so viel Aufwand verbunden, dass der Erschaffende einen Teil seiner eigenen Kraft in sein ‚Kind‘ einfließen lassen muss. Daher ist es auch nicht sehr verwunderlich, dass es nur wenige solche Kreaturen gibt. Ein bekanntes Beispiel für einen solchen Halbgott ist Ucuri, der von Praios erschaffen wurde. Aber auch die Großen Drachen und viele Alveraniare zählen hierzu.

    Die Großen Drachen spenden ja nun definitiv kein Karma. Wenn aber Ucuri als bekanntes Beispiel für die Gruppe von Wesen steht, zu denen die Großen Drachen gehören, was sagt das über seine Fähigkeit aus Karma zu spenden?

    Es IST aber ein Retcon und ich würde einfach gerne wissen, wieso das so entschieden wurde. Ich habe auch nicht behauptet, dass es einen Knacks im Hintergrund gibt, ich hätte nur gerne eine Erklärung wieso das für nötig befunden wurde, denn man hat es ja absichtlich gemacht.

    Wieso wurden die Namen der Domänen geretconnt? Das macht jetzt rückwirkend jede Publikationen in der von 'Xarfai' gesprochen wird falsch, wenn damit Belhalhar gemeint ist.

    Die Namen der Domänen wurden nicht geretconned. Die Domäne Xarfai heißt immernoch Domäne Xarfai und Belhalhar ist ihr Herrscher.
    Ich verstehe nicht, was du meinst.

    Die Domäne hieß aber vorher nicht Xarfai . Xarfai war der Zhajad-Name des Dämons, Belhalhar der Zelemja-Name.

    Ich gebe dem Abenteuer 3 Punkte.


    Prämisse: Ein Stern aus dem Sternbild des Raben schlägt in ein urtulamidisches Marboheiligtum ein und weckt eine Hohepriesterin-Mumie. Sowohl ein Deuter Bishdariels als auch Zulqaman al'Ghulshach ay Rashdul suchen den Meteoriten. Ersterer hat ihn in einer Vision gesehen, letzterer möchte ein schwarzes Auge erschaffen, kann den Einschlagsort aber nur auf die "Umgebung von Omland" einschränken.


    Der Einstieg, Rettung des Geweihten vor Khoramsbestien, ist so solide wie bekannt und auch der Mittelteil ist weder spektakulär noch irgendwie schlecht. Die Helden bringen den Geweihten nach Omland, werden von der Herrscherin zu einem Fest eingeladen, währenddessen der Magier das Notizbuch des Geweihten stehenden lässt, um den Einschlagsort zu erfahren und fliegt dort noch in der Nacht hin - am nächsten Morgen müssen die Helden ermitteln wer es war und dann dem Magier nachreisen.


    Jetzt geht es auf das Finale zu und das Abenteuer verliert merklich an Qualität. Während ich das Heiligtum der Marbo sehr nett finde (mir gefallen die Geier-Wächtermumien) so ist doch die Lösung irgendwie unbefriedigend. Wütend darüber, dass der Meteor nicht magisch ist, schleudert der Magier den Helden einen HORRIPHOBUS entgegen und wirft dann "mit einem triumphierenden Einen schönen Tod noch! ein schwarzes Amulett mit rotem Pentagramm vor die Füße [der Helden]. Finsternis breitet sich aus, die sich zu einem Heshthot verdichtet" - so, warum?

    Ich denke weil er böse™ ist und es einen Finalkampf geben soll, ich finde es einfach nur random.

    Nach dem Heshthot offenbart sich Maharaha und die Helden können, solange sie Ur-Tulamidya oder Bosparano beherrschen, mit Ihr reden. Das Abenteuer schlägt 4 Lösungen für das Gespräch vor.


    1. Einfach tot kloppen.

    2. Angebot annehmen und für Marbo gegen Boron vorgehen.

    3. Nur mit Ur-Tulamidya: Die Hohepriesterin davon überzeugen, dass Marbo und Boron Frieden geschlossen haben und Ihr ganzer Plan mit der Wiederauferstehung ja doch jetzt unnötig ist und sie sich doch bitte von einem Geweihten zur Ruhe betten lassen soll - ach so, wenn es sonst nichts ist.

    4. Fliehen, den vor Neugierde nachgereisten Borongeweihten treffen, der die Mumien erlösen will und dabei Hilfe braucht - wieder Mumie totkloppen.


    Den Meteoriten können die Helden dann später nach Omland und Punin bringen, daraus wird wohl ein neuer Talisman der Kirche, das Heiligtum wird von den Marbiden zu einer Pilgerstätte umgebaut.


    Was bleibt ist ein interessanter Plot, der leider zu kurz kommt, ich denke das ist auch dem Platzmangel der Reihe geschuldet. Ich werde das Abenteuer jedenfalls in meine Almada-Kampagne einbauen, die allerdings vor dem Sternenfall spielt, aber das ist vernachlässigbar. Gut gefallen hat mir auch, dass mit dem Magier ein NSC benutzt wird, der seit längerem in der Gegend herumgammelt, sowie Tulameth saba Malkillah, die seit Mondenkaiser nicht mehr wirklich in Erscheinung getreten ist. Ebenso muss ich die Illustrationen loben, die mir im Gegensatz zu den meisten DSA5 Publikationen gut gefallen.