Posts by Barbarossa Rotbart

    Ich habe zwar WotC geschrieben, aber da in der deutschsprachigen PDF-Version des des alten D&D-Einsteigersets alle Namen eingedeutsch wurden, selbst jene, die in der gedruckten Version nicht übersetzt wurden, kommt mir der Verdacht, dass es nicht WotC war sonder GF9, welche auf die Nichtübersetzung von Namen bestanden haben.

    Wirklich gespannt bin ich aber, ob und wenn ja was sie an der Übersetzung ändern. Durch Magic hab ich nämlich aktuell massive Angst, dass sie u.a. aus dem "Yawning Portal" nun doch noch das "Gähnende Portal" machen, was Ulisses ja noch verhindert hat.

    Ulisses hat das nicht verhindert. Es war die Vorgabe von WotC, dass bestimmte Namen nicht übersetzt werden dürfen, was zum Teil dazu führte, dass namen in einigen Bücher übersetzt wurden und anderen aber nicht.

    Etwas leichtes für warem Tage: Die Avatar-Chronik von D&D, Bd. 1-3, nun unterbrochen von Elminsters Bio, Bd.1 (so ganz passen beide Geschichten um Mystra nicht zusammen).

    Du kannst in solchen Fällen immer davon ausgehen, dass das, was Ed Greenwood geschrieben hat, den Tatsachen entspricht.

    Dark Sun - Shattered Lands

    Das Spiel ist zwar wirklich alt, aber es läuft dank DosBox wunderbar. Der Nachfolger hat zwar eine bessere Grafik, aber in ersten Teil entsprechen die Charakterbilder eher dem Quellenmaterial.

    <OT>

    Also bei Sieben Samurai ist es umgekehrt. Von dem haben die Western die Ästhetik übernommen. ;)

    Yojimbo ist der Film, den Du vielleicht meinst. Er ist quasi der Prototyp des Italowestern, aber ist auch nur eine Adaption eines US-Thrillers namens Red Harvest.

    Das fällt mir jetzt erst ein: Star Wars hat mit The Hidden Fortress auch einen Samurai-Film als Vorbild. Und nicht nur das einige Elemente hat Lucas nachweislich aus Edgar Rice Burroughs Barsoom-Romanen entnommen.

    </OT>

    In D&D Welten ist sehr oft sehr viel danach ausgelegt nach Westen zu ziehen. Am Krassesten wohl die Elfen.

    Das stimmt nicht so ganz. Ich kenne jetzt keine D&D-Welt mit einem regelrechten Drang nach Westen. Und was die Elfen angeht, hat man bei ihnen dies von Tolkien übernommen, der dies wiederum aus alten Sagen hat.

    Als ich aus neugierde damals DarkSun duetsch kaufte, fehlte an der Box eien Warnung: Nur für absolut Fortgeschrittene Spieler.

    Nett wenn gleich zu beginn steht, jeder Spieler sollte mehre (so um 4) erschaffen, die Sterblichkeit ist in dem RPG recht hoch ...

    Mad Max? Ohne Metall, auf Dune - nur trockener und voller Kreaturen die die Spieler als Nahrung willkommen heißen ... ^^

    Auf jeden Fall eine faszierende Fantasy-Endzeitwelt ... mit böser Zauberei.

    Darunter sind sogar die eigenen Gefährten. Nicht jeder Gruppenmagier ist ein Bewahrer, und Halblinge und Thri-Kreen sind beides waschechte Kannibalen...

    Das Setting ist wirklich eines der gemeinsten, das ich kenne ...

    Ich würde gerne mal eine AD&D-Runde auf Athas spielen. Ich schwanke da zwischen einer halbelfischen Templerin aus Nibenay, einer Halb-Riesen-Kleriker/Waldläuferin und einer elischen Gladiatorin, die mit Cahulaks und minimaler Rüstung kämpft.

    Naja, Geschichten werden halt selten im luftleeren Raum erfunden, sondern bauen - bewusst oder unbewusst - auf irdischen Grundlagen auf, die dann immer wieder abgewandelt werden.

    Und gerade aus diesem Grund, ist es oft unangebracht hinter allem gleich Rassismus zu vermuten.

    "Keep on the Borderland" beschreibt im Hintergrund eine ganz andere Situation als im realen Wilden Westen. Es ist kein Abschlachten von unschuldigen Ureinwohner, damit Siedler sich das Land aneignen können, sondern hier geht es darum zukünftige Überfälle im Keim zu ersticken.

    Ich sehe das Problem derzeit darin, dass man viel zu schnell Rassismus schreit, ohne sich dabei zu überlegen, dass irgendetwas vielleicht doch nicht-rassistisch gemeint ist. Manchmal wirkt ein Aspekt rassistisch, wenn man ihn aus dem Zusammenhang gerissen betrachtet, siehe "Keep on the Borderland". Es heist ja nicht "Keep on the Frontier". Die Benutzung des Worts "Borderland" deutet an, dass auf der anderen Seite der Grenze keine Wildnis existiert, sondern eher ein anderes "Reich", welches eine Bedrohung ist und von dem immer wieder Überfälle ausgehen. Das ist nicht "Wilder Westen", sondern eher "Limes".

    DS war schon immer diverser, weil's eben keine Ami-Kopie eines Mittelaltermarkts war.

    Ne, die meisten Welten von D&D sind keine Ami-Kopie eines Mittelaltermarktes. Sie sind die Ami-Kopie von einem Mittelaltermarkt in einer Wild West Stadt. 8o

    Jemand hat das Konzept von D&D mal als "Cowboys with Swords" beschrieben. Das passt ganz gut. "Keep on the Borderlands" ist dahingehend eine Offenbarung: die Festung am Rande der Wildnis, in der humanoide Monsterhorden in Höhlen hausen, die die "Helden" (wenn sie geschickt vorgehen) niedermetzeln und ihre Schätze einstreichen können. Ich glaube, es gibt sogar Kopfgeld. Wer da keine Parallelen zu realen Geschichte erkennen will, muss die Augen schon fest verschließen.

    Wer überall gleich Parallelen zur irdischen Geschichte sieht, ist aber auch nicht viel besser dran ...