Posts by Denethor

    Danke euch beiden für euren ausführlichen Antworten. Da ist auf jeden Fall was dabei, was ich verwenden werde. Grade den Hinweis auf ein Folgeabenteuer finde ich sehr gut und obwohl ich zugeben muss von Trallop Gorge noch nie was gehört zu haben werde ich ihn mir mal ansehen ^^

    Interessant, aber der Link führt ins Leere ... Gab es Copyright-Beschwerden?

    Ja leider gab es sehr schnell Beschwerden von Dritten, also nichtmal von der Tolkien Estate :(


    So, habe mich unterdessen mal genauer mit dem Regelwerk beschäftigt und ich kann nur sagen: Hut ab! Eine sehr gelungene Umsetzung, die ich jedem Mittelerde-Fan ans Herz legen kann.

    Ein paar Anmerkungen: bei den einzelnen menschlichen Kulturen wären mehr Namen schön. Und über eine Dunland-Kultur würde ich mich auch sehr freuen!

    Mit Dank!

    Hallo Sachse :) Vielen Dank für dein Feedback. Es freut mich wirklich sehr, dass meine Arbeit so Anklang findet ^^


    Ich war seit der "Veröffentlichung" und dem copyright Gedöns das darauf folgte (s. oben) leider nicht mehr sonderlich motiviert an dem Werk weiterzuarbeiten. Sollte es dennoch nochmal ein Update geben werde ich das hier bekannt geben.

    Den Zwölfen zum Gruße,

    Ich leite aktuell eine selbsterstellte Kampagne, die ca. 1028 BF im Bereich des Nebelmoors spielt, aber stark angepasst. So ist etwa der main hub der Kampagne ein Dorf namens Katen, welches in an der Stelle des Orklagers Gruuzash platziert habe.

    Die Kampagne in aller Kürze zusammengefasst:


    Im Nebelmoor wurde einst eine Inkarnation des Dämonen Maruk Methai in einer Art Hügelgrab magisch eingeschlossen und seine Kraft durch 4 Steinkreise, auf welchen Zauber liegen eingeschränkt und durch die er selbst im Falle seines Entkommens aus dem Hügel an einer Flucht aus dem Sumpf gehindert würde. Durch jüngste unglückliche Verkettungen von Umständen erfuhr davon ein junger Geweihter des Namenlosen, der daraufhin die Freilassung des Dämonen und die folgende Inbesitznahme des Druiden Luptor durch den Dämonen in die Wege leitete. Es verstreicht eine gewisse Zeit. Die Heldengruppe (darunter auch ein anderer Druide) kommt in die Gegend um das Dorf und nimmt sich der Sache an.
    Der besessene Luptor hat seit seiner Freilassung ein Ritual in die Wege geleitet, dass eine Abart des druidischen Blutbaumrituals ist und durch das er nach Abschluss eine Armee von dämonen in die Sphäre beschwören will. Dazu hat er den Sumpf (ähnlich dem Einfluss eines Basilisken) in ein Gebiet verwandelt, in dem man stetig LE verliert, welche dann seinem Ritual zugeführt werden. Um seinen magischen Einfluss auszubreiten hat er dann angefangen antimagische Rituale bei den vorher erwähnten Steinkreisen zu wirken.


    So. Meine Heldengruppe ist inzw. an dem Punkt, dass sie dies alles wissen und sind dabei, die antimagischen Rituale rückgängig zu machen und haben dies auch schon fast geschafft (wir spielen jeden Montag).
    Meine Frage nun: Ich habe meine Datei, in der ich den aktuellen Abschnitt der Kampagne für mich aufgeschrieben habe hochgeladen04 Entweihte Steinkreise 01.docx. Wie würdet ihr eure Helden belohnen? Besonders in Hinsicht auf AP, aber auch andere Vorschläge gerne (wobei euch dafür wahrscheinlich die Infos über die Helden fehlen). Die Charaktere sind aktuell bei 1480 AP insgesamt.


    Vielen Dank schonmal für alle Antworten :thumbsup:

    Denethor

    An dieser Stelle schonmal vielen Dank, freut mich, dass es auf so gute Resonanz stößt.

    Leider funktioniert der Link momentan nicht mehr, da das scriptorium aventuris das Regelwerk runtergenommen hat. Ich werde mal sehen, was da machbar ist und hoffentlich kann ich es wieder online bringen. In der Zwischenzeit bei "Fragen" zum Regelwerk, einfach mich anschreiben.

    Hallo an alle Orkis,


    Der eine oder andere wird sich vielleicht erinnern, dass ich vor einiger Zeit schonmal hier einen post reingestellt hatte, der sich mit diesem Thema beschäftigt hat (Der post hier). Nun ist es soweit, dass mein Projekt fertig ist und man es hier herunterladen kann.


    Worum geht es dabei:

    Der Schwarze Palantír ist ein auf dem Regelgerüst der 5. Edition von DSA basierendes, größtenteils eigenständiges und in sich geschlossenes Regelwerk für Arda, die Welt J.R.R Tolkiens, speziell für Mittelerde gegen Ende des dritten Zeitalters.

    Mit diesem Regelwerk soll es möglich sein, als ein Mitglied einer der Spezies und Kulturen, die Mittelerde am Ende des Dritten Zeitalters bevölkern, in die Welt einzutauchen und Fans und Freunde dieser Welt zu neuen, eigenen Geschichten anzuregen. Dabei wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die Werte der Spezies und der Kulturen, aber auch die vorkommenden Pflanzen oder die zugänglichen Magien, so dargestellt wird, wie sie es in den Geschichten Tolkiens werden.


    Mich würde sehr eure Meinung zu dem Ganzen interessieren und, falls ihr das System ausprobieren solltet, auch Rückmeldung dazu, wie es euch damit ergangen ist und wo ihr evtl. noch Nachbesserungsbedarf seht.


    Denethor

    Ich betreibe jetzt mal Threadnekromantie und schau was rauskommt^^ Wenns nicht klappt mach ich halt n neuen post.


    Nach langer Abwesenheit: Hallo, es gibt bezüglich meines Projekts Neuigkeiten. Ich bin fertig. Sind jetzt 312 Seiten Regelwerk geworden.

    Jetzt die Frage, weiß einer von euch, ob es eine Möglichkeit gibt, wie ich mein Projekt "veröffentlichen" kann? Ich möchte möglichst kein Urheberrecht verletzen.

    Ich möchte euch allen die bisher geschrieben haben erstmal danken. Das Projekt liegt mir persönlich sehr am Herzen und eure Meinungen und Ideen werde ich bei meiner weiteren Arbeit daran im Kopf behalten. Wenn es nennenswerten Fortschritt gibt, werde ich das hier posten. (Das nächste was man erwarten kann sind die Speziesbeschreibungen, da habe ich heute die der Elben fertiggestellt.)


    Solltet ihr noch Fragen oder Anregungen haben, so bitte ich euch, postet sie hier oder schreibt mir eine PN. :)

    Abgesehen davon, dass Gimli kein Zwergenprinz ist. Diese Leute wurden ja auch ausgewählt, weil sie so supergeil waren. Es ging darum die Welt zu retten, da würde ich auch nicht den 0815 Elben/Mensch/wasauchimmer von der Straße nehmen. Wenns jetzt darum geht, hinter feindlichen Linien zu spähen, dann gibts da schon mehr, die sich eignen. Jedem Helden die seine Geschichte. Schließlich schicken wir ja auch nicht 1100 AP Charaktere auf Weltrettungsmission, oder zumindest wären dann da mindestens noch ein parr Legendäre Leutchen mit dabei.


    Als GM muss man sich auf seine Gruppe einstellen. Man darf nicht eine Truppe aus unerfahrenen Gondorianern nach Dol Guldur marschieren lassen. Schick sie lieber Streife im Umland von Minas Tirith. Dort stellen sie fest, dass die jüngste Tochter des Händlers soundso verschwunden ist und retten sie am Ende aus einer Felsspalte in die sie hineingefallen ist und durch den Sturz hat sie sich das Bein gebrochen. Aufm Weg dahin noch 1-2 Begegnungen und du hast ein einsteigerfreundliches Abenteuer.

    Wow, viel passiert, seit ich das letzte mal da war.

    Ich versuch das mal aufzubereiten.


    Einen Punkt, den ich immer wieder sehe, ist dass HdR nur für epische Quests geschaffen wurde und deshalb nicht für kleine bis mittlere Quests, deren Ziel nicht die Rettung der gesamten Welt ist, geeignet ist. Bevor ich meine Meinung dazu sage, zitiere ich mal grob Gandalf:

    "Saruman ist der Meinung, dass nur große Macht das Böse fern halten kann, aber ich habe anderes erfahren. Ich finde, es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten. Einfache Taten aus Güte und Liebe."

    Und damit ist auch meine Meinung schon recht gut auf den Punkt gebracht, wie BardDM schon so schön gesagt hat:

    Man muss sich in meinen Augen einfach etwas von den epischen Plots der Vorlage lösen wenn man Roman- oder Filmwelten als Rollenspielhintergründe aufbereitet.


    Wenn man natürlich ein (mein) HdR-RPG nur für epische Quests nutzen möchte, dann ist man halt als GM jetzt kreativ gefordert.

    Allgemein vielleicht noch: Egal in welchem Setting man sich befindet, ob Star Wars/Trek, DSA, Herr der Ringe oder das Neo-Stalinistisch geprägte Paris, es ist immer die Zusammenarbeit von Spielern und GM die die Welt erst lebendig werden lässt. Wenn nicht jeder in der Spielrunde auch wirklich in dieser Welt spielen möchte, aus welchem Grunde auch immer, dann sucht derjenige sich besser eine andere Runde. Dadurch hat er selbst nicht das Gefühl seine Zeit zu verschwenden oder fehl am Platze zu sein. Und die anderen können voll in die Welt eintauchen ohne, dass von einem Kommentare kommen nach dem Motto "Wann töten wir endlich einen Balrog?" ( Nicht angegriffen fühlen Knaeggebein , ich finde es gut, dass du auch deine Meinung hier kundtust.)


    Zu der ganzen Saruman Debatte:

    1. Es waren außer Legolas nie Elben in Helms Klamm. Eomer kam nicht späte erst dazu, er war von Anfang der Belagerung an mit dabei. Gandalf sammelt die verbliebenen versprengten Eorlingas unter Erkenbrand ein und kommt ihnen zur Hilfe.

    2. Warum verliert Saruman? Saruman ist der, der einem Industriellen im Sinne der Industrialisierung in HdR am nähsten kommt. Tolkien will zeigen, dass Ignoranz der Natur gegenüber, blindes Verlassen auf Maschinen zu Ruin führt. So viel zum Metaplot. Und er verliert natürlich, weil er (auch dank dieser Ignoranz, manch einer könnte sie Blindheit nennen) die Menschen, die Bäume (Ents, Huorns) und natürlich die Helden unterschätzt, allen voran Gandalf.

    3. Die Uruks wie wir sie von Saruman kennen sind nach der Schlacht von Helms Klamm und der Zerstörung Isengards ziemlich ausgelöscht. Sie sind zwar keine Kreation Sarumans, aber trotzdem können wir recht sicher sein, dass sie zumindest nachher nicht mehr vorkommen.

    Was die Orks angeht, so wissen wir recht genau wie sie sich nach dem Fall einer sie antreibenden Kraft verhalten: Sie tauchen ab.


    Und nachdem ich seh, dass schon wieder ne ANtwort geschrieben wurde brech ich hier mal ab und schau was es neues gibt^^

    "Die Feen von New York" klingt echt witzig ^^ Muss ich mir mal fürn Urlaub oder so besorgen.


    Ich selbst lese momentan "Morgoth's Ring". Das ist ein Teil der Zwölfbändigen Reihe "History of Middle-Earth". Im Prinzip, werden hier nicht publizierte Notizen Tolkiens veröffentlicht und weitere Details zu seiner Schöpfung enthüllt (Die sich zwar manchmal widersprechen, aber hey^^)

    Jonny Erstmal vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung.

    Zu deinen einzelnen Punkten:

    1.1: Die Ereignisse von HdR nachzuspielen ist theorethisch möglich (auch wenn das nicht direkt mein Ziel ist), aber hier ergeben sich zwei Probleme. Einmal die Größe der Gruppe, 9 Leute zu managen ist schon recht anspruchsvoll und extrem zeitaufwändig. Und die Erwartungen der Gruppe. Da wären deine Fähigkeiten als GM auch wieder sehr gefordert, damit deine Gruppe nicht das Gefühl hat, die ließt ihnen nur HdR vor.

    Das Vierte Zeitalter gefällt mir als Idee super gut und, wie du schon sagst, hätte man hier deutlich größerer erzählerische Freiheiten.


    3: Meine Idee zu Ausdauer war, dass alle Kampfsonderfertigkeiten Ausdauer benötigen (vielleicht sogar die normalen Angriffe, wenn einem das dann nicht zu viel wird).

    Dadurch möchte ich eine Balance zwischen Magier und Krieger erreichen. Denn finde es komisch, dass, rein theoretisch, ein Krieger in voller Platte bei entsprechendem Paradewurf-Glück 10 oder mehr Wuchtschläge hintereinander raushaun kann, ohne dass er müde oder sonstiges wird. (Gestern Schwertkampf gehabt, da war ich schon nach 15 Minuten ziemlich außer Puste^^) Was die Regenerationsrate angeht, so war von mir zunächst mal angedacht, dass man 2 Ausdauer pro Kampfrunde regeneriert (das ganze mit boni zu versehen, z.B. beim Schlaf macht total Sinn, stimmt), aber da werden dann glaub ich ein paar "field tests" vonnöten sein ^^


    4: Zu den automatischen Vorteilen der Elben: Wenn man da ganz genau sein wollte, müsste man den Elben noch einige automatische Vorteile mehr verpassen (Dunkelsicht, Herrausragender Sinn: Sicht, Gutaussehend etc.). Doch wollte ich den Spielern nicht zu viel vordiktieren. Wenn dein Elb einer der "normalen" Elben Mittelerde ist, dann kannst du ihm gerne eine dieser oder alle Vorteile geben. Doch wenn man einen vom Krieg entstellten Elben spielen möchte, oder einfach den Fokus bei seinem Elben auf andere Teile seines Charakters legen möchte... Naja, deshalb wollte ich eben nicht zu viel vorgeben.

    Zu den Hobbits ein Zitat aus dem Herrn der Ringe, aus dem Kapitel "Über Hobbits": "Sie [die Hobbits] haben ein feines Gehör und scharfe Augen, und obwohl sie dazu neigen, Fett anzusetzten und sich nicht unnötigerweise zu bewegen, sind sie dennoch flink und behende in ihren Bewegungen." (J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe, Erster Teil: Die Gefährten, S. 17)

    Ich würde Hobbits eher als gemütlich beschreiben statt als schwerfällig. Aber klar, wenn dein Hobbit erst mit 50 oder älter auf sein Abenteuer aufbricht und vorher ein gemütliches (oder schwerfälliges) Leben geführt hat, dann macht ein eher niedriger GE-Wert durchaus Sinn.

    Zu Zwergen: Ich muss zugeben, hier habe ich mich vor allem von den Momenten im Hobbit leiten lassen, als due Zwerge Bilbo zwei/drei Mal allein in die Höhle des Drachen vorgehen lassen. Eventuell wäre hier eher Bilbos Mut und nicht das Fehlen desselben bei den Zwergen zu sehen, ist ja immerhin doch ein Drache. Mal schaun, werd ich mir nochmal drüber Gedanken machen.

    Zu den Dunedain: Ich habe bei Altersresitenz zwei Stufen eingebaut. Die erste war genau für solche wie die Dunedain gedacht die nur sehr langsam altern, die zweite dann für wirklich unsterbliche wie die Elben. Stimme ich also völlig mit dir überein.


    Ich möchte auch möglichst bald nach Mittelerde und ich arbeite in fast jeder freien Minute daran. Ich hoffe, dass es nicht mehr all zu lange dauern wird. Wenns soweit ist, werde ich auf jeden Fall auch hier wieder Bescheid geben ^^

    Nochmal vielen Dank für deine Rückmeldung.

    Knaeggebein Hallo erstmal ^^

    Ja, mit den mittelalterlichen und teils auch antiken Epen habe ich mich befasst (allein schon dank Geschichtsstudium). Und du hast recht, hier werden, teils tragische teils nicht tragische, epische Geschichten erzählt. Aber wie BardDM so richtig sagt, muss man hier die Welt als ganzes sehen. Neben den wenigen Helden, die jedes Zeitalter hat, gibt es tausende mehr oder weniger heldenhafte Individuen deren Geschichten darauf warten erzählt zu werden^^

    Aber eine Möglichkeit, die Helden nicht zu unheroisch zu gestalten wäre, dass man die 0815-Mobs etwas schwächer macht, die stärkeren Gegner dann auf dem Level der Helden ansetzt, oder?


    Und was die Magie angeht, so glaube ich, dass man die Welt um etwas berauben würde, ohne das sie sehr grau wäre. Ich hänge mal hier meinen aktuellen Stand der Regeln an (in etwa 20 Seiten). Kann sein, dass es das Layout dadurch etwas zerschießt, aber dort habe ich mich schon ausführlicher mit dem Thema Magie auseinandergesetzt (auch wenn ich noch nicht zufrieden damit bin).

    Das ganze ist natürlich "work-in-progress" aber wenn ihr mir euer Meinung zu dem bisher geschriebenen sagen wollt, bin ich sehr dankbar.:shy:


    Edit: Habe die Datei gelöscht, die nächsten Tage poste ich dann ein Update, bzw. ein follow-up.

    Delta Wie auch immer... In meiner DSA-Systemabwandlung für HdR soll man ja auch nicht überlebensgroße Figuren spielen, sondern eben den kleinen Mann (oder Hobbit) von nebenan, der ganz unerwartet in ein Abenteuer hereingezogen wird oder sich willentlich in ein solches aufmacht. Wie schon häufiger erwähnt, ich orientiere mich nur an den Büchern, will sie aber nicht nachspielen.

    Delta Is ja auch ok, wenn man mal nicht übereinstimmt^^


    Insgesamt sollte ich vielleicht auch sagen, dass ich mich an den Büchern und nicht an den Filmen orientiere. Da haben die benamten Charaktere zwar immer noch eine gewisse Plot-armor und -stärke aber etwas runtergeschraubter wie in den Filmen.

    Ah, danke für die Klärung.

    Genau an dem Punkt setzte ich an und ähnliche Fragen habe auch ich mir gestellt. Und ich kann dich beruhigen, fantastischer Realismus lässt sich auch durchaus auf Mittelerde anwenden. Es gibt Fälle, wie z.B. Wein, da wissen wir wo er herkommt, auch wenn man weder in Buch noch in Film diesen Ort sieht, nämlich Dorwinion. Ich sehe Mittelerde eben so, dass man die Lücken, die die Bücher lassen logisch ausfüllen muss (z.B. Es gibt Schiffe, also gibt es Werften. Es gibt Butter, also gibt es Kühe. Es gibt Geld, also gibt es Münzpräger, usw.)


    Ich kann dir erklären wie die Ökonomie des Auenlandes funktioniert und nach welchen Regeln Gandalfs Magie operiert (zumindest teils, Magie in Mittelerde bereitet auch mir noch Schwierigkeiten zu definieren).

    Delta Die Regeln so wie sie im GRW stehen sind für Mittelerde natürlich erstmal nicht brauchbar. Deswegen schreibe ich ja nun auch schon an die 4-5 Monate daran sie anzupassen.

    Kannst du mir erklären, was du mit "fantastischem Realismus" in dem Zusammenhang meinst?

    SanktJohanna Kann ich schon verstehen, die Hobbitfilme waren jetzt nicht gerade das gelbe vom Ei. Danke für deine Antwort ^^

    Hallo Uli,

    Die SC können meinem Dafürhalten nach auf all den Erfahrungsgraden einsteigen die es auch in DSA gibt, von Unerfahren bis Legendär. Aragorn wäre wohl in der Kategorie Brillant anzusiedlen, Legolas wahrscheinlich auch.

    Die Istari (und überhaupt Maiar) halte ich auch für zu kompliziert um sie zu spielen. Und auch wären sie super langweilig, da sie mit ihrer Macht fast jedem Elben, Menschen oder Hobbit Hochhaushoch überlegen wären. Doch glaube ich nicht, dass dadurch die Magieregeln ignoriert werden können. Man denke da nur an die Magie der Elben. Oder an Beorn und seine Nachfahren, die sich in Bären verwandeln können. Doch, glaub mir, die Magie in Mittelerde war am schwierigsten in Regeln zu fassen, und ich bin immer noch nicht ganz zufrieden^^


    Aber hättest du denn Lust, HdR mit DSA regeln zu spielen? Einfach in der Welt von Herr der RInge, nicht die Bücher nachspielen.

    Hallo zusammen, Denethor hier,


    Ich bin, wie viele von euch bestimmt auch, großer Fan von J.R.R. Tolkiens Büchern. Und ich bin, wie wahrscheinlich jeder hier (;)), Fan von DSA.

    Tatsächlich gefällt mir DSA von allen P&P Systemen in die ich bis jetzt reingeschaut habe am besten.

    Mit den Systemen die es zu Herr der Ringe gibt (The One Ring/TOR, MERS, das TCG von Deciper) bin ich ziemlich unzufrieden, da sie für mich nicht detailiert genug sind oder zu stark von dem Mittelerde der Bücher abweichen und dadurch nicht das "feeling" von Mittelerde richtig rüberbringen können.

    (Das heißt jedoch nicht, dass ich die Bücher nachspielen möchte, das wäre meiner Ansicht nach etwas langweilig.)

    Also dachte ich mir, erstellt du doch einfach dein eigenes System auf der Basis deines Lieblingssystems. Das war in etwa vor 4 Monaten.


    Jetzt zu meiner Frage: Hättet ihr Interesse an einem Mittelerde-P&P auf der Basis der abgeänderten DSA 5 Regeln? Und was würdet ihr euch von einem solchen System wünschen?


    Es grüßt,

    Denethor



    EDIT Schattenkatze: Ich habe das Thema in die Projekte verschoben.