Posts by Reissklaue

    Hallo,


    da sich momentan nichts tut seitens Ulisses bzgl. der offiziellen Kampagne, sind wir in unserer Runde dazu jetzt dazu übergegangen, den Feldzug selbst nach unseren Vorstellungen durchzuführen (trotz der Ressentiments meiner Rabengardistin).


    Ich bin hierfür nun auch einmal verschiedene Bücher durchgegangen (vor allem "Der Löwe und der Rabe I" sowie "In den Dschungeln Meridianas") und habe mir daraus folgende Übersicht über die Truppen Al'Anfas (Land und See) gebildet und wo ich konnte, auch noch den Befehlshaber dazu getragen.


    Jetzt wüsste ich gerne, ob ihr der Meinung seid, dass das immer noch so ungefähr passen könnte, oder ob sich da doch einiges getan hat (so wollte etwa Admiralissimus Kugres die Flotte modernisieren).


    Dabei gehe ich davon aus, dass von den genannten Truppen und Schiffen maximal die Hälfte tatsächlich in den Krieg geschickt wird, während der Rest benötigt wird, die Ordnung im Imperium aufrecht zu erhalten und Gegenangriffe abzuwehren.


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    Übersicht (Truppenteile wie üblich beschrieben, also F[ußvolk], R(eiterei]; L[eicht, ca. 1/3 Schützen] und S[chwer]):


    Landstreitkräfte:


    Söldner:


    Dukatengarde: Generalin Zephirina Vaskez

    5 Kompanien SF; Kettenhemden und Eisenhelm; Bewaffnung unterschiedlich, traditionell aber großer Sklaventod


    Fremdenlegion: Oberst Xebbert Karjensen

    2 Schwadronen LR; Kettenhemd und Lederhelm; Lanze und Reitersäbel

    - Einsatz als Reiterei fraglich -


    Schwarzer Bund des Kor: Oberst Nostromo Fontanoya

    10 Kompanien (hauptsächlich LF, wenig SF); vorrangig Lederrüstungen, selten Kettenhemden; Bewaffnung nur kompanieweise einheitlich, ansonsten sehr unterschiedlich


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    Hilfstruppen (in der angegebenen Stärke)


    diverse Hilfstruppen aus Selem und Mirham

    je 1-3 Kompanien (hauptsächlich LF), Loyalität und Qualität der Ausrüstung eher fragwürdig


    möglicherweise auch Hilfstruppen aus Mengbilla

    1-2 Kompanien LF und SF


    weitere Söldner

    ein paar Kompanien, Loyalität und Qualität der Ausrüstung stark von der Einheit abhängig (fragwürdig bis gut [selten])


    Sklavenjäger und -aufseher

    Trosseinheiten, Loyalität und Qualität der Ausrüstung zumeist fragwürdig

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    Garden (nur die, die am Feldzug teilnehmen dürften, dafür aber in der angegebenen Stärke)

    Orden des Schwarzen Raben: Commandanta Boronez Figuro

    1 Banner Schiffskrieger (LF?), Plattenpanzer und Sturmhaube; geweiter Rabenschnabel, Sklaventod und verstärkter Holzschild, Armbrüste

    - die anderen Teile (1 Banner SR, 1 Halbbanner Leibgarde des Patriarchen) sind eher ungeeignet/unabkömmlich für den Feldzug -


    Schwarze Garde: Protector Oderin du Metuant

    1 Banner SF, Ausrüstung wahrscheinlich ähnlich der Rabengarde, bloß ohne geweihte Waffe

    - Oderins persönliche Leibgarde -


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    Schwarze Armada: Admiralissimus Coragon Kugres


    Zusammensetzung noch vor der Schlacht von Phrygaos (bzw. sogar vor Klar zum Entern):


    14 Triremen der Golgari-Klasse (unterstehen eigentlich der Boron-Kirche, der Patriarch muss ihrem Einsatz zustimmen - für diesen Feldzug der Fall)

    20 Dromonen

    18 Biremen der Pfeil-Klasse

    2 Schivonen

    2 Karracken

    10 Zedrakken (4x 4-Master, 6x 3-Master)

    18 Thalukken

    3 Karavellen (Anzahl könnte inzwischen deutlich gestiegen sein)

    diverse Transportschiffe (vor allem Potten und Barken)


    Freibeuter:

    20 Galeeren (vor allem Dromonen)

    diverse andere Schiffe (vor allem Thalukken und kleine Zedrakken)

    Coramur


    Vielen Dank. Das ist doch mal eine brauchbare Antwort, für die ich nicht noch so lange warten muss, bis Ulisses endlich mal die Keynote (als bisher die Veranstaltung, die einer Bekanntmachung eines aktuellen Verlagsplans am nächsten kommt) veröffentlicht.


    Gab es denn auch Ankündigungen zur Al'Anfa-Kampagne (erst mal nur ja oder nein)?


    Wenn ja, dann gedulde ich mich noch darauf, wenn nein, dann höre ich sofort mit dem Gedulden auf und wir werden in unserer Gruppe selbst aktiv, was das betrifft. Wir waren bekanntermaßen nur auf ein irgendwie geartetes Signal.

    Ich finde es gar nicht so schlecht, dass sich Ulisses mittlerweile zu VÖ Terminen etwas bedeckt hält. Das ist mir wesentlich lieber, als mich auf RSH X zum x.x. zu freuen, die dann wieder um z Monate verschoben werden muss. Mir ist auch völlig egal in welcher Reihenfolge die RSH erscheinen - Hauptsache ist aus meinem Blickwinkel, dass die nächsten RSH genauso überragend werden, wie die Streitenden Königreiche, Havena, Albernia und die Flusslande.

    Einverstanden. Ganz konkrete Daten benötige ich auch nicht. Aber es ist doch schön, wenn zumindest angekündigt wird, was in einem gewissen Zeitraum ("im Laufe 20XX", dann irgendwann "im nächsten Quartal" und zum Abschluss, wenn definitiv alles fertig ist, "in diesem Monat") als Veröffentlichung angedacht ist. Und falls es dort zu deutlichen Verzögerungen kommt, diese auch zeitnah kommuniziert werden (z.B. dass es Ausfälle im Autoren- oder Layouter-Team gab - konkrete Gründe, im Sinne von: XX ist krank, hat/wurde gekündigt, hat keine Zeit/Lust mehr etc., sind hier eigentlich nicht sonderlich wichtig -, Probleme mit irgendwelchen Druckereien, Lieferanten etc.). Über so etwas ärgere ich mich nicht (sehr), aber sehr wohl darüber, wenn man erst deutlich später darüber informiert wird (z.B. im Jahr 20XX+18 Monate: "hat sich verzögert") oder noch schlimmer: Die angekündigte Publikation einfach (oder nahezu) totgeschwiegen wird (für mich ein absolutes No-Go).


    Ausdrücklich in Ordnung für mich war die Kommunikation, als es um Leonardos Splitter ging (Autor hat sich von uns getrennt (warum auch immer - gut, hier war der Grund kein Geheimnis), wir können noch nicht sagen, wie, wann und mit wem es weitergeht, aber stellt bitte euch auf eine längere oder sehr lange Wartezeit ein).

    ... Bekommen Achaz auf Hornechsen die Reiten-Proben erleichtert?

    Ich würde sagen: Ja - und im Gegenzug werden die Reiten-Proben auf Säugetieren für Achatz etwas erschwert (ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Pferd - ohne spezielle Gewöhnung (das wäre dann eine SF für das Tier) - einen Achatz als Reiter einfach hinnehmen würde). Wenn so etwas nicht vorgesehen sein sollte: Das wäre definitiv eine Hausregel für mich.

    Ich möchte auch darauf hinweisen, dass der DSA5 Südaventurienband noch nicht draußen ist. Und dass ich ja noch weitere Umfragen anzetteln kann zum Aussehen der Hornechsen, Flugechsen, Sumpfechsen etc.

    Ja, bitte. :)




    Hihi.... ich weiß nicht wie teuer Finger sind, aber die Borbarad Darstellungen hatten 6 Finger... Vermutlich ist Fanpro daran zugrunde gegangen...

    Das wird es gewesen sein, ganz sicher. ;)

    Das Problem ist doch - nachdem ich gerade nach einer möglichen Nachrichtensperre im KRK-Thread gefragt habe -, dass außerhalb dessen, was jetzt beim KRK gesagt werden wird, absolut nichts publik ist. Wer auf die Ulisses-Seite schaut, findet da gähnende Leere in den Ankündigungen für DSA, die Einsteigerbox ist afaik das einzige Produkt, das neben dem jetzt erscheinenden Tiefgefährten-Band zu finden ist. Gäbe es andersrum umfangreiche Infos über kommende Publikationen auf den üblichen Kanälen, wäre es auch keine große Sache, würde man da irgendwelche KRK-exklusiven Spezialinfos bereithalten, die der gewöhnliche Sterbliche meinetwegen auch erst Monate später bekommt.

    Generell verstehe ich diese Art der Informationspolitik, eine Vorausschau auf kommende Produkte ist doch auch Werbung...dachte ich jedenfalls.


    Was einen Verlagsplan angeht, so würde ich mich auch sehr über einen freuen. Es würde imo reichen, wenn da angekündigte Produkte nur nach angedachter Erscheinungsreihenfolge (ohne Daten) geordnet wären mit einem Update einmal pro Quartal oder so. Es müsste imo gar nichts Riesiges sein.

    Danke, du hast den oberen Teil meines Posts, an dem ich - mit ständigen Unterbrechungen, arbeitsbedingt - länger als drei Stunden gesessen habe (und immer mal wieder den Faden gedanklich neu aufgreifen musste), auf den Punkt gebracht: Ulisses macht im Moment ein zu großes Geheimnis um alles, oder ein bisschen unfreundlicher: Im Bereich der Kundenkommunikation/Transparenz stinken sie gerade zu sehr ab. Deshalb: Alle im Moment geplanten Großprojekte auf den Tisch und mit Stichtag 31.3., 30.6. 30.9. und 31.12., jeweils +/- eine Woche, müssen Infos über den Stand der Dinge her (und wenn es nur die Meldung ist, dass sich im letzten Quartal nichts getan hat). So kann man sich einigermaßen auf dem Stand halten und alle drei Monate eine Aktualisierung ist doch eigentlich nicht zu viel verlangt.


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    Barbarossa Rotbart


    Eingefügt nach dem Erscheinen von Barbarosssas Antwort-Post, um diesen Post nicht zu sehr zu zerfasern: Ja, eine höhere Taktung als die vorgeschlagenen 3 Monate wären natürlich besser, aber ich finde, sie sind im Vergleich zum Ist-Zustand ein guter Anfang.

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    Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube im DSA Forum habe ich gelesen, dass Heike aus beruflichen Gründen das Projekt in der vorgesehenen Zeit nicht bearbeiten konnte. Das war ein Post von ihr selbst meine ich

    Danke. Ich glaube, das ist mir offiziell genug. Ich warte noch den KRK ab und hoffe, dass recht bald danach dieser Thread (und auch andere hier im Forum) mit einigen klaren Aussagen überquellen. Und wenn nicht, dann werde ich mir unseren SL vornehmen und ihn versuchen zu überzeugen, dass wir jetzt doch wieder das Heft selbst in die Hand nehmen und eben unser Ding wirklich durchziehen, nachdem wir 3 Jahre quasi das Tempo rausgenommen haben (wir wollten ja schon unseren eigenen Feldzug durchziehen, dann kam die Ratcon 2016, die uns zum Warten gebracht haben, dann kamen Heikes Romane (die bei meiner Grandin für eine gewisse Ernüchterung gesorgt haben, so dass sie nun andere Pläne verfolgt) und dann wollten wir eigentlich schon auf Kors Pfaden unterwegs sein - auch auf die Gefahr hin, eine uns nahezu vollkommen unbekannte Kemi-Kultur zu unterjochen (oder hoffentlich doch lieber Teile des Kalifats...) und so manchen bestimmt interessanten Plothook zu verlieren und zu überspringen.

    Die Sache ist eben, dass gar nichts kommuniziert wurde. Nicht ein "Es gibt da Probleme", kein "Leider ist die Autorin abgesprungen", man hat das Thema einfach totgeschwiegen, und das war bei einer Kampagne die gemäß der letzten offiziellen Aussage dazu eigentlich gerade schon erscheinen sollte und heiß erwartet wird irgendwie keine akzeptable Verhaltensweise.


    Ich verstehe ja die Einstellung, dass man versucht, keine konkreten Zusagen mehr zu treffen so lange man sich nicht sicher ist, sie einhalten zu können, aber im Falle der Al'Anfa-Kampagne hat man da von offizieller Seite schon sehr viel falsch gemacht (indem man einfach nichts gemacht hat), da wäre mehr Transparenz einfach angebracht gewesen (und wäre es IMO immer noch, ich hoffe doch mal schwer dass die dieses Wochenende zumindest mal in der Keynote erwähnt wird)

    Ja, ich hoffe das auch - ebenso, dass die Keynote dann auch schon in der Woche darauf veröffentlicht (Youtube, Vlog, Homepage...) wird, bzw. dass die Nachrichtensperre für diese eine Veranstaltung explizit ausgeklammert wird (dies ist eigentlich das einzige, was mich am Konzept des KRK so richtig stört - dass man ansonsten allerlei exklusive Veranstaltungen hat, es sei allen Teilnehmern von Herzen gegönnt, auch interessieren mich irgendwelche exklusiven Ledercover nicht [so lange der Inhalt dazwischen nicht absolut exklusiv ist]).


    Ansonsten hatte ich kein Schmerz damit, wenn es wieder einen verlagsplan gibt, auch wenn sich das Zeug drauf verschiebt. Das macht mir nix.

    Das ginge auch, dann könnte ich mir auch die schnelle Verfügbarkeit der Keynotes sparen.

    Zum generellen Metaplot: spielt ihr den alle "live"? Ist es nicht irrelevant, da man das ganze mit nem Jahr verzug oder so bespielt?

    In meiner Al'Anfa-Gruppe schon, was aber auch daran liegt, dass es da der vorhandene "Stoff" nicht so umfangreich ist, wie im Mittelreich (eine Mittelreich-Gruppe wäre deutlich beschäftigter - ist vielleicht AUCH ein Grund, warum [meiner Wahrnehmung nach] nicht so viele Leute nach neuen Mittelreich-Kampagnen fragen, sondern eher fordern wird, dass man das Mittelreich mal zur Ruhe kommen lassen solle).

    Aber es gibt wohl auch berechtigte Gründe seitens des Verlages, dass man das gändert hat. Schau dir nur mal das Thema Al`Anfa Kampagne an. Die wurde bereits auf dem KRK 2017 angekündigt, ...

    Es war sogar der Ratcon 2016... Ein gutes Jahr später kamen dann die (zum Glück bereits am Stück bei Ulisses abgelieferten) Romane.

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, dass mir der Sachverhalt hier zum allerersten Mal in dieser Form kurz und knapp kommuniziert wurde. Selbst für einen Spieler, der wirklich aktiv ist, der auf dem KRK ist und nachhakt, der hier mitliest etc.pp. fühlte sich das gerade bei diesem Thema außerordentlich merkwürdig an.

    und


    Die ganze Al'Anfa-Kampagne wurde mit keinem Wort erwähnt, man musste da schon Leuten bei einem Bierchen persönlich auf den Zahn fühlen bis man zumindest mal mitgeteilt bekommen hat, dass das irgendwie zumindest noch auf dem Plan steht sich aber aus Gründen(tm) verzögert.

    Irgendwer hier im Forum hat dann ja auch seine Erfahrungen aus so einem "Leute-Gespräch" so gepostet (oder auf ein Youtube-Video mit solch einem Gespräch zwischen einem anderen Nutzer und einem Ulisses-Mitarbeiter verwiesen). Darin hieß es, dass es an Problemen mit einem "abgesprungenen Autor" liege. Dass es Heike Wolf persönlich ist, die abgesprungen ist, hat mich jetzt aber auch total überrascht, ich hatte vermutet, dass es sich um jemanden gehandelt hat, der bereits letztes Jahr schon bekanntermaßen im Zuge der WdV-Veröffentlichung abgesprungen war (da gab es ja auch welche).


    Wobei ich in der Hinsicht zumindest auch mal die Kommunikation von Seiten Ulisses in Frage stellen muss.

    Leider ja, das hätte man gerne offensiver machen können, und durchaus wie im Falle von Michael Masberg (auch wenn er auf seinem Blog vorgelegt hatte) mit einem offiziellen Statement seitens des Verlags (etwa: "Die bereits angekündigte Kampagne verzögert sich massiv, weil leider Heike Wolf ausgestiegen ist, die das Setting so gut wie niemand anders kennt.", vielleicht noch um die Gründe ergänzt, oder auch nicht; die sind mir gar nicht mal so wichtig und ich hätte ihr auch keine Vorwürfe gemacht, das stünde mir gar nicht zu).


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    Schau dir nur mal das Thema Al`Anfa Kampagne an. Die wurde bereits (...) angekündigt, dann ist Heike Wolf abgesprungen, das Projekt verzögert sich. Bis man neue Autoren an Bord hat usw. vergeht ne Menge Zeit.

    Darf ich das als gesicherten Stand der Dinge auffassen? (Ich habe das Gefühl, dass Du durchaus in diesem Punkt Einblick hast und nicht nur spekulierst).


    Wenn ja, wäre das für unsere Gruppe Al'Anfa-Spieler ziemlich relevant und quasi der Startschuss, sich jetzt von diesem Metaplot zu verabschieden (und vielleicht in Zukunft zu versuchen, irgendwie wieder dahin in die Nähe zu kommen, wenn es uns entsprechend gefällt und das stimmig machbar ist), aber wir drehen uns eben momentan im Eiertanz im Kreis, weil wir nicht vorgreifen wollen (das ist eben das Problem, wenn man sich was rausgesucht hat, wo man nah am Metaplot spielt...).


    Eine offizielle Aussage: "Auf unbestimmt verschoben.", würde für uns diesen Schwebezustand aufheben.

    Wird er/sie hingegen gegen ihren Will (also entführt u.a.) festgehalten, sieht ide Situation anders aus. Hm, namnelose Kulte dürfte auch an so einen "Gefangenen" interessiert sein ;)

    Und wenn man Klein-Alrik (aus einem Land, in dem die Götter geehrt werden und Sklaverei verboten ist [Horasreich, Mittelreich, Bornland - jeder Leibeigene haltende Bronnjar würde den Vorwurf, er sei Sklavenhalter empört zurückweisen... und eine Weihe ist ein Ticket aus der Leibeigenschaft!]) gerade nicht erzählt, wie der Geweihte in dieser Situation gelandet ist, sondern ihn glauben lässt, dass der Geweihte unfreiwillig in der Sklaverei gelandet ist (nur die Schlagzeile: "Geweihter in Chorhop versklavt", mitbekommen)?


    Und wenn der Geweihte Sklave im Kalifat bei den "Wickelköppen" ist (Chorhop gehört nominell zum Kalifat und der Sklavenhändler, der die Lotteriesklaven bekommt, ist ein Rastullah-Gläubiger), dann interessiert das die Novadis kein bisschen - aber jedem, der noch irgendeinen Groll gegen die "Sandfresser" hegt (und sei es aus eingebildeten Gründen und Indoktrinierung), wird das ein willkommener Anlass sein, sein Mütchen an Rastullah-Anbetern zu kühlen (sei es verbal, oder auch beliebt: im Mob gegen Schwächere, oder tatsächlich im Rahmen eines Feldzugs, wenn er denn (subjektiv, nicht objektiv) ausreichend Chancen auf Erfolg verheißt).


    Nur - in dne Strädten wo Sklavenmärkte stattfinden, wird dies kaum jemanden groß interessieren.

    Stadt im Kalifat? Siehe oben.

    Tulamidischer Stadtstaat? Gut möglich, wobei auch dort jemand Interesse daran haben könnte, ihnen zu schaden, und diesem jeder Grund recht ist.

    Mengbilla? Erkennt zwei Götter nicht an, deren Geweihte interessieren da nur manche Ortsfremde. Aber ein Mengbiller Boron-Geweihter? Da dürfte die Empörung sehr groß werden.

    Al'Anfa? Auch da dürfte es stark von der Gottheit des Geweihten (und von der Herkunft) abhängen... ein Boron-Geweihter des einzig wahren Ritus ist sakrosankt. Der Sklavenhändler, der den auch nur schief anguckt, landet umgehend bei den Krokodilen. Und wenn es Don Goldo (stellvertretend für alle Granden und Quasi-Granden) nützt, dann wird auch er sich schnell für die Freilassung eines jeden anderen Geweihten stark machen (bei Boron-Geweihte nach dem Puniner Ritus müssen schon extreme Vorteile vorliegen, die die wahrscheinlichen Nachteile kompensieren).

    Chorhop? Langjährige Einwohner: Phex nimmt, Phex gibt; die novadische Minderheit: Juckt uns nicht.


    und in Uthuria hört dich niemand schreien.

    Und in Thalusa auch nicht...

    Ebensowenig, dort, wo noch echt oronische Zustände herrschen (und ich gehe fest davon aus, dass es noch Schleier-Verschwörungen gibt, auch nach der Splitterdämmerung).

    Tss, das wäre las würde man beim Hütchenspiel freudig mehrfach phexgefällig gewinnen und beim ersten Verlust laut der der Praiosordnung rufen. So funktioniert Aventurien nicht.

    Doppelmoral gibt es überall. Und wenn man damit nicht durchkäme, gäbe es sie nicht. (Wie man aus meinen späteren Posts lesen konnte, war die ursprüngliche Idee nur so von Doppelmoral bestimmt). Und Rethon ist fern (wobei ein Al'Anfaner wohl eher sagen würde, dass eine Vergrößerung des Imperiums auch immer eine Vergrößerung Borons Reich auf Deren sei, wodurch die eigene Seele sehr schwer, aber nicht zu schwer für Golgari wird).

    Hat eigentlich irgendwer ne Ahnung, wann das als PDF kaufbar ist?

    Eine Ahnung im Sinne von sicher wissen? Nein. Doch zuletzt wurde doch eine Art Zyklus etabliert, dass die PDFs so ziemlich am Monatsende herauskommen (also Mitte/Ende nächster Woche).

    Ein Sklave hat keinerlei Rechte

    Das ist natürlich von Ort zu Ort unterschiedlich, aber das stimmt nicht ganz. Ein Sklave hat das Recht auf Verpflegung, sechs Stunden Schlaf pro Nacht und einen Platz dafür. In Aranien darf man alte oder nicht mehr Arbeitsfähige Sklaven nicht mehr verkaufen, sondern muss für sie sorgen.

    Mir ist auch so (erst mal nur ein Gefühl, ich glaube aber, das in In den Dschungeln Meridianas gelesen zu haben), dass das sogar für Al'Anfa gilt, bzw. dass man alte und (genau) deshalb nicht mehr arbeitsfähige Sklaven nicht einfach freilassen darf, um sie dann verhungern zu lassen und selbst deren Verpflegung einzusparen. Ausnahme: Man sorgt hinreichend dafür, dass der Ex-Sklave im Alter ausreichend versorgt ist, da er selbst ja "berufsunfähig" ist. Ausnahme von der Ausnahme: Plantagen- (je nach Einsatz), Minen- oder Rudersklaven (u.ä.) werden selten alt, aber schnell arbeitsunfähig (bloß werden die wohl eher schnell noch komplett verheizt).


    Es dürfte zumindest auch als äußerst unschicklich gelten, wenn man anders mit seinen Sklaven verfährt; zumindest der Spott wäre gesichert ("Ah, die Karinor kann es sich wohl nicht einmal mehr leisten, einem alten Mann, der ihr sein Leben lang gedient hat, seinen Lebensabend zu finanzieren... da war der Diamantschmuck wohl doch zu teuer.")


    Und ein kleiner Bogen zurück zum eigentlichen Thema, um hier nicht völlig von meiner ursprünglichen Frage wegzukommen (die sich ja eigentlich schon erledigt hat und nur ein Aufhänger in einem gänzlich anderen Gedankengang von mir war): Ein Geweihter, der irgendwie in die Sklaverei fallen sollte (wenn das überhaupt möglich ist), wird wohl eher nicht zur 08/15-Arbeitsdrohne, sondern sollte durch seine Fähigkeiten und Kenntnisse ein wertvoller Spezialist sein (aber selbst das wäre für meine Fragestellung irrelevant gewesen).

    Wenn es darum geht wäre vermutlich am sinnigsten zu erfahren woher der Angriff kommen soll. Ein AlAnfaner mag sicherlich andre Gründe brauchen, als der Horasier und wenn es den ein Bornländer sein soll, findet sich sicherlich auch hier der passende Hintergrund.

    Es sind natürlich die Al'Anfaner, also die, die sowieso schon das Problem haben, dass sie jeder für die Bösen hält (und eigentlich sind sie es hier ja auch wirklich...).


    Da wäre der Reservegrund aus "Die Herren von Chorhop" hergenommen, indem man quasi den letzten Teil nochmals neu auflegt, nur dass man ihn dieses Mal aber richtig eskalieren lässt:


    Gründe (habe ich bereits im Metaplot-Spekulations-Thread angedeutet):


    1. Mein Charakter möchte sich das Etikett "Eroberin von Chorhop" gerne anhängen (lassen).


    2. Mein Charakter möchte lieber einen Khôm-Feldzug 2.0 sehen statt einen gegen Trahelien (Chorhop gehört zumindest noch nominell dem Kalifat an, zugleich ist bereits angeleiert, dass die Spannung an den umkämpften Grenzen (El Arrat, Selem) ebenfalls erhöht wird, um den Kalifen zu einer Kriegserklärung zu provozieren und die bereits für den "falschen" Feldzug aufgestellten Truppen in die "richtige" Richtung marschieren zu lassen) und dann auch in diesem Feldzug mitmischen.


    Ja, ich bin mir durchaus bewusst, dass das ganze gewaltig nach hinten losgehen könnte, aber hey, das ist in Al'Anfa doch immer so.Und ja, man könnte Chorhop natürlich ganz aus den Plänen streichen und nur auf eskalierende Grenzkonflikte setzen. Das wäre sogar bestimmt vernünftig(er), aber mein Chara hat sich bereits auf diese Stoßrichtung festgelegt und nur noch wenig empfänglich für strategische Bedenken.

    Ich glaube mit dem auf diese Art versklavten Geweihten wirst Du nicht den geringsten Funken Empörung ernten. Aber wenn es um Chorhop geht ist das vermutlich auch viel zu kompliziert gedacht. Da finden sich sicherlich viele andere und bessere Gründe warum jemand Ordnung an diesen Ort bringen möchte.

    Danke. Ja, da gibt es wohl noch andere, und Chorhop ist ja nun auch relativ chaotisch und könnte (aus der Sicht so mancher Person) Ordnung gebrauchen... Einen Reservegrund habe ich ebenfalls noch in petto, aber mir kam dann die spontane Idee mit dem Geweihten, die ich hier mal auf die Probe stellen wollte, denn jedes hier vorgebrachte Argument könnte mir auch am Spieltisch um die Ohren fliegen - und ich mag Pläne, die nicht von vorneherein zum Scheitern verurteilt sind.

    Der Geweihte, der freiwillig als Sklave endet steht ganz am Ende einer Kette unwahrscheinlicher Ereignisse und Entscheidungen! Nicht ausgeschlossen, aber so unwahrscheinlich wie viele Heldenhintergrundgeschichten. ;)

    Aber solche Hintergrundgeschichten gibt es dennoch zuhauf. ;) Aber vielen Dank für deine Antwort, auch wenn sie mir nicht weiterhilf. Aber dafür hätte ich vielleicht sagen sollen, warum ich diese Frage stelle.


    Mir geht es eigentlich darum, dass mein SC einen Anlass sucht, um es ihren Auftraggebern zu ermöglichen, mit einer (nicht zu kleinen) Kriegsflotte vor Chorhop aufzutauchen, ohne aventurienweit als böser Aggressor dazustehen, sondern als Bringer der Ordnung. Und dafür soll moralische Empörung aufgebaut werden. Würde das funktionieren, wenn man Chorhop so hinstellen kann, dass die sogar Geweihte versklaven (in Staaten, in denen es keine Sklaverei gibt, wahrscheinlich, aber was ist mit Mengbilla oder Al'Anfa?).


    Wenn aber natürlich der Aufschrei der Entrüstung ausbleibt, dann kann man sich natürlich auch die Scharade sparen und direkt aufmarschieren, aber das wäre nur halb so lustig und man ist definitiv der Böse.


    Mit meiner Frage möchte ich also eher wissen, wie ihr das seht, ob diese Scharade Sinn machen würde oder vergebene Liebesmüh wäre (anhand der von euch hervorgesagten Reaktionen) - ob das ganze am Ende auch funktioniert, ist eh wieder eine andere Geschichte.


    Grundsätzlich ist das eigentlich für alle Geweihte ein eher unwahrscheinliches Szenario und auch obwohl du es mehrfach ansprichst, würde ich sogar dem Phexgeweihten nicht daran teilnehmen lassen. (...)

    Ausnahme wäre wenn der Geweihte hier im Auftrag der Kirche agiert oder durch einen Fingerzeig seiner Gottheit zur Teilnahme gekommen ist.

    Siehe oben. Es ist ein konstruiertes Beispiel und ich würde von nur wenigen Geweihten erwarten, dass sie an der Großen Lotterie teilnehmen, ohne sich das Los auf "sichere" Weise geholt zu haben (Vorschläge, wie man an ein Lotterielos gelangen kann, macht das AB die Herren von Chorhop).


    Aber hier läge durchaus ein Auftrag durch die Kirche vor: Schaff uns Empörung (und falls du wider Erwarten doch gewinnst, dann haben wir eben einen Agenten im Rat - auch gut).

    Hallo zusammen,


    wie sieht es eigentlich aus, wenn ein offen auftretender Geweihter einer beliebigen zwölfgöttlichen Kirche an der Großen Lotterie teilnimmt, als Einsatz seine Freiheit einsetzt (anstelle, dass er die nötigen Dukaten für ein Los aufbringt) und Pech hat und sein Los nicht gezogen wird?


    Eigentlich wird der Pechvogel in diesem Fall ja zum Sklaven Chorhops. Doch eigentlich ist es ja ein gewaltiger Frevel, einen Geweihten zu versklaven und zu verkaufen.


    Wie würde dieser Widerspruch eurer Meinung nach aufgelöst werden? (Reihenfolge, wie es mir gerade in den Sinn gekommen ist, nicht irgendwie aufeinander aufbauend)


    a) Wird der Geweihte womöglich gar nicht an der Lotterie teilnehmen dürfen, wenn er nicht auf andere Weise, als seine Freiheit zu setzen, an ein Los kommt?


    b) Hat der Geweihte einfach Pech gehabt, weil er ja wusste, worauf er sich eingelassen hat (im Falle eines Phex-Geweihten würde ich definitiv sagen: Ja, aber es gibt ja noch Geweihte von 11 anderen Göttern und verschiedenen Halbgöttern)?


    c) Wird es einen Aufstand der Zwölfgöttergläubigen in Chorhop geben, mit der Forderung, den Geweihten sofort freizulassen? (Unter den Chorhopern wohl nicht, aber unter den zahlreichen "Touristen" vielleicht?)


    d) Sind Geweihte etwa vernünfig genug, sich gar nicht erst auf so etwas einzulassen? (Phex-Geweihte bestimmt nicht, und wer weiß, welche Laune den Efferd- oder Tsa-Geweihten gerade umtreibt)


    e) Irgendetwas anderes?

    Die letzte Begegnung mit dem Aikar und seinen Plänen hatten wir in Firuns Flüstern

    Das stimmt zumindest auf Abenteuer-Ebene. Und ich fand das auch sehr stimmig.


    Aber die letzte Begegnung auf Leserebene hatte ich im Aventurischen Almanach, wo ihm unter den Meisterpersonen immerhin eine ganze Seite gewidmet ist (und ein paar Zeilen in den Meister-Infos). Immerhin genau so viel wie dem Horas und Kaiserin Rohaja (und auch ein paar Figuren, von denen ich nicht so ganz weiß, was ich damit anfangen soll [warum sie drin sind, kann ich hingegen nachvollziehen]...).

    Genau genommen aus Greifenfurt.

    Danke für die Richtigstellung. Damit war der Umzug auch nicht so weit und (wohl) noch recht gut machbar.

    Damit hätte aber gerade der alte Puschinske einen Grund gegen mittelreichsche Einflussnahme zu agieren.

    Unbestritten.

    Oder er tritt doch endlich den Flug übers Nirgendmeer an. Der Gute ist ja schon um die 130 wenn ich nicht irre.

    Wiki Aventurica sagt 129, kommt also hin. Vital ist der Mann jedenfalls, wie man es aber auch von einem Erzmagier erwarten möchte. Und wer weiß, welche Formeln er so alle in der Hinterhand hat, um noch ein elfisches Alter zu erreichen...


    Aber selbst wenn ihn plötzlich der Schlag treffen sollte, und er tot umfällt, bleibt da ja immer noch die Akademie aus der schwarzen Gilde, zu der sich das Mittelreich - wenn es denn Lowangen auf die ein oder andere Weise annektieren würde - irgendwie positionieren müsste. Dabei habe ich nicht das Gefühl, dass die Mittelreicher sonderlich begeistert wären, wenn diese Akadmie in ihrem Reich stünde.


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    Traurig aber auch wieder wahr. Gerade der Schoß-Paligan der Kaiserin hätte es aber dringend nötig als Reichsgroßgeheimrat mal zu beweisen, dass er als Nachfolger eines Dexter Nemrod keine totale Fehlbesetzung ist. *seufz*

    Als totale Fehlbesetzung sehe ich ihn nicht (Betonung auf total). Ich finde, dass er durchaus seinen Zweck erfüllt und sich oft genug für Rohaja die Hände schmutzig macht (er ist es, der im Zweifel die Helden anwirbt, mit denen sich Rohaja niemals zeigen dürfte). Allerdings gebe ich dir insoweit recht, dass er dabei nicht so wie der harte Hund wirkt, den man sich auf solch einem Posten vorstellt, und damit durchaus fehl am Platze.


    Dass er darüber hinaus kein Dexter Nemrod ist, war doch von Anfang an klar. Den gab es nur einmal.

    genau das wäre das interessante. Lassen sie die Akademie unberührt und unter orkischer Kontrolle? Vernichten sie sie und die bisherigen Abgänger stehen ohne da?

    Lowangen ist momentan von orkischer Beeinflussung unabhängig, nur trubutpflichtig - auch dank der Akademie(n), die einen recht hohen Anteil daran haben dürften, dass die Orkse mit Tributen zufriedengestellt werden konnten. Da würde ich nicht von orkischer Kontrolle reden. Und in Riva steht der Ork ebenfalls nicht.


    Interessanter ist natürlich: Wie stünde das Mittelreich zur Halle der Macht von Lowangen, wenn die Stadt unter dessen Kontrolle stünde (auch existiert ja ein mittelreichisches Todesurteil gegen die Spektabilität, so weit ich weiß)? Es müsste wohl der nächste Umzug (zuvor aus Beilunk, wenn ich mich recht entsinne) her - aber wohin?

    Aus aktuellem Anlass möchte ich meine Wertschätzung all denen gegenüber ausdrücken, denen wir das Wiki-Aventurica zu verdanken haben. Danke allen Mitwirkenden, danke allen Administratoren und danke allen, die es zu finanzieren helfen.

    Dem möchte ich mich ganz herzlich anschließen.


    Außerdem ein ganz herzliches Dankeschön an alle anderen, die uns mit Fan-Content versorgen (auf Blogs, im Scriptorium, hier in diesem Forum und anderen). Ich bin nicht immer eurer Meinung und finde den ein oder anderen Content/Post auch schon mal schlecht, aber noch viel schlechter fände ich es, würde es diesen Content gar nicht geben.

    ...

    Die Frage ist eher: Will Rohaja a) einen hohen Blutzoll bezahlen, um b) eine unruhige Provinz mit versprengten Orks und deren Sympathisanten (Tjolmarer Zwerge) - sowie aufmüpfigen Thorwalern in Enqui und Riva - zu bekommen

    Darum macht mans gleich gar nicht militärisch sondern schafft einen nominell unabhägigen Marionettenstaat. Oder versucht es zumindest. Und man verwendet auch keine eigenen Truppen sondern Söldner (die man nun da im Reich ja das meiste geregelt ist und fast so etwas wie Frieden herrscht im Reichsgebiet nicht haben will).

    Klingt gut, ganz ernsthaft, vor allem aufgrund der Söldner, die man nicht mehr haben will. Aber leider (??? - normalerweise sage ich: zum Glück!) sind Reto, Jast Grausam und Answin Rabenmaul schon tot und ich sehe nirgends jemanden im Mittelreich, der Staatsmann genug wäre (= die Cojones hätte), das so zu organisieren und durchzuziehen.Die Rondra-anbetende Kaiserin jedenfalls ganz bestimmt nicht. Die Fürsten/Herzöge/Markgrafen sind Rohaja-Fans (Nordmarken, Perricum) oder von ihr eingesetzt worden, nachdem die Provinzen aufmüpfig (Albernia, Almada) oder feindlich besetzt waren (Rommilyser Mark, Rabenmark, Warunk, Tobrien) oder schlicht zu klein sind (Sonnenmark, Perricum again). Die Weidener und Greifenfurter sind Praios- und Rondra-Fanboys, die können nur mit dem Schwert. Auch ihrem deutlich pragmatischeren Gemahl traue ich das nicht zu, in diesem Punkt dürfte er zu sehr Rohaja-Fanboy sein, um so etwas durchzuziehen - und das, obwohl er ein Paligan ist.


    Ketzer würden sagen, dem Mittelreich geht das Land aus, weil der Kontinent zu klein ist und man braucht ganz dringend Lebensraum im Norden ;)

    Allerdings sehe ich das Problem der Versorgung der Orkabwehr ein. Hier müssten tatsächlich wieder diverse Befestigungen gebaut und unterhalten werden, was auf dem Baugrund im Svelltal womöglich gar nicht überall da drin ist, wo man sowas bräuchte.

    Kommt auf die "Burg" an. Da geht einiges. Angefangen von Wachtürmen (aus Holz oder Stein oder beidem), bis zu richtigen Festungen (ebenfalls aus Holz - das Western-Setting lässt grüßen - oder aus Stein oder Mischformen) oder sogar durch die strategische Anlage von befestigten Dörfern und Weilern, die mit Veteranen bevölkert werden.

    ...

    Wie gesagt- Wiederaufbau ist auch schön, muss aber auch spürbaren Folgen haben die über Botenartikel wie "Rohaja genehmigt neuste Kredittranche für Jarlak den ewig Bankrotten" hinausgehen. Festigung des Zusammenhalts im MR, Versöhnung des Adels mit Rohaja, insgesamt Zurückerlangung verloren geglaubter Kompetenzen... Hm. :/

    Den Wiederaufbau hat man ja nun schon in verschiedenen Stadien in der Rommilyser Mark (fortgeschritten) und den ehemaligen Schattenlanden (eher am Anfang). Da muss man nicht noch das Svelltland neu aufbauen lassen. Ist nichts neues.