Posts by Carus

    Frosty hab ich auch schon mitbekommen, aber irgendwie noch nicht so richtig den Zugang zu diesen langen Kampagnen gefunden. Alriks kannte ich noch nicht, sieht aber gut aus :thumbup:Herr der Nacht hab ich vergessen, fand ich nämlich auch gut. Wirklich profesionell gemacht und ich fand da vorallem den Spannungsbogen bemerkenswert, der auch gleich zu Beginn einsetzt, sowas lässt sich auch gut vorzeigen, erstmal stundenlange Charakterzusammenführung ohne viel Handlung lässt wohl den einen oder anderen auch schnell wieder abschalten.


    Irgendwie scheint ja doch das Prinzip jedes Letsplay ist besser als kein Letsplay zu funktionieren, denn auch die "schlechten" scheinen einem Menge Leute anzusprechen und zum Spielen zu animieren. Aber zum Spielen anzuregen und zu zeigen, was alles noch möglich wäre, sind halt vielleicht auch zwei paar Schuhe. Zweiteres fände ich von "offizieller" Seite schon auch nicht schlecht. Ich find übrigens auch das Nico Hoch mit seinem sprachlichen Ausdruck wirklich viel Stimmung rüberbringen würde, geht nur leider ziemlich unter.
    In dem Fall schau ich mir nächsten auch mal Brogars Blut an.


    Ansonsten wollte ich das nochmals unterstreichen:

    Ich frage mich dann auch ob die Leute zu schüchtern sind oder zu wenig überzeugt von ihrem Produkt und der Anziehungskraft von tiefem Stimmungsspiel um dort mal PnP nach allen Regeln der Kunst zu zeigen. [..]

    Wir müssen unser Hobby nicht hinter Geblödel verstecken, es ist wundervoll.

    Und wenn man LPs mit Hingabe und Leidenschaft und Spannung und Stimmung zeigt, dann ziehen die auch die richtigen Leute in ihren Bann und können für andere eine Inspiration sein für ihr eigenes Spiel.

    Ich hab eigentlich einen komplett un-nerdigen Bekanntenkreis (inklusive der DSA-Gruppe) und wenn ich den Leuten erkläre was wir da spielen sind die fast alle beindruckt davon. Wenn man jemanden was positiv verkaufen möchte ist es doch äusserst kontraproduktiv, erstmal durch Verlegenheit, Distanzierung oder Ironie zu zeigen, dass man selbst auch kaum dahinterstehen kann. Gab übrigens bei uns auch schon den Fall, dass jemand für den sich das zuerst etwas abschreckend anhörte durch die Erklärung einer Spielerin neugierig wurde, irgendein Let's Play auf Youtube rausgesucht hat und sich dann eher wieder in den anfänglichen Vorurteilen bestätigt fühlte. Das fand ich dann wiederum auch etwas schade (müste mal nachfragen, was da geschaut wurde)

    Mich würde mal interessieren, ob und welche DSA-Let's Plays ihr euch so anseht bzw. was euch daran gefällt. Alles unter der Prämisse, dass sowas ziemlich subjektiv ist und nicht alle den gleichen Geschmack haben bzw. das Gleiche sehen wollen.


    Für mich als relativer Neuling waren einige Runden von bzw. mit Tsu, BioIng, Mischka, mlbRookie oder Clawdeen wirklich inspirierende Beispiele für schönes Rollenspiel. Konkret nenn ich mal Rommilys, Neue Bande uralter Zwist oder Südwärts, die mir sowohl vom Leiter- wie Spielerseite sehr gut gefallen haben und von denen ich für mich einiges mitnehmen konnte.


    Diejenigen Let's Plays mit denen man auf Youtube am schnellsten konfrontiert wird, waren dagegen gar nicht mein Ding. Das Rumgeblödel bei PietSmiet hab ich z.B. kaum ein paar Minuten ausgehalten. Aber ich muss auch sagen, dass ich auch die "offiziellen" Let's Plays der Redaktion persönlich nicht wirklich mag. Irgendwie läuft das da alles unter einer für mich seltsamen Art von Humor ab, den ich 1. wirklich nicht lustig finde und 2. in mir den Eindruck weckt, dass sich die Leute irgendwie dafür schämen was sie tun. Raus kommt bei mir dann eher Fremdscham als Unterhaltung oder Inspiration (Bei den Retro-Dingern fehlt mir da evtl. auch der Nostalgiefaktor um das alles lustig zu finden aber trifft oft auch auf neue Abenteuer zu)

    Tothtelar Mach ich, wenn ich dazu komme das Ganze anzufertigen, könnte noch einen Moment dauern. Ich habe aber bei der Runde am Wochenende den Randomizer für die Marktstände benützt und das hat wunderbar geklappt (da ein Abenteuer beendet wurde wollte ich die Helden eh mit einem grösseren Angebot belohnen). Bist du der "Autor" davon?

    Vielen Dank für eure Antworten!
    Ich glaube ich werde mir mal einige typische Standart-Stände niederschreiben und dazu jeweils eine Liste von gewöhnlichem und aussergewöhnlichem (bzw. Highlights) Sortiment aus denen ich dann spontan auswählen kann. Evtl. auch gleich noch eine Liste Verkäufern dazu.

    Danke auch für den Tipp mit dem Mittelalterfest, sowas habe ich mir tatsächlich noch nie angesehen (muss ich bloss noch eins in der Nähe finden) und dem Randomizer - der ist mir tatsächlich noch nicht begegnet.

    Du könntest einen Blick in "Handelsherr und Kiepernkerl" aus DSA 4.1 werfen. Dort solltest du einiges finden. Den Rest wird wohl deine Fantasie liefern müssen ;)

    Tipp meinerseits: Versuch dich in die Position des Händlers zu versetzen. Sprich: Was kann ich mit Gewinn verkaufen? Dinge, die ich günstig in der Region einkaufen kann und in hoher Stückzahl wieder verkaufen kann (Alltagsgegenstände, Stoffe, Lebensmittel, etc.) oder Dinge, die ich woanders günstig einkaufen kann, die es hier aber kaum gibt (Porzellan außerhalb des Horasreich, Hopfen außerhalb des Mittelreichs, Pelze vlt. ausßerhalb der Nordlande, etc.).

    Außerdem bietet der Dere Globus Stadtpläne für einige Städte an, welche ebenfalls Geschäfte verzeichnet haben.

    Danke für den Tipp, ich glaube davon hat der lokale Spieleladen sogar noch ein Exemplar, da könnte ich mal drin blättern.

    Ach ja, die Tyrannei der Abfrage. Ich hasse sowas, weil es so entsetzlich passiv ist, dem Spielleiter eine völlig überflüssige Datenabfrage aufbürdet und am Ende den Spieler ohnehin in 9 von 10 Fällen aufgrund von Entscheidungsparalyse tatenlos weiterziehen lässt.

    Ich weiss was du meinst, allerdings sind wir alle noch Anfänger und meine Spieler noch stärker als ich, da sie zwar mit Begeisterung spielen aber sonst kaum Wissen mitbringen (was ich auch ok finde). Ich denke diese Abfragen haben schon auch damit zu tun, dass man sich selbst noch nicht so wirklich eine Vorstellung macht, was es da geben könnte und dazu finde ichs ja lobenswert, dass sie den Charakterzug auch wirklich ausspielen will, das ist am Anfang nicht selbstverständlich hab ich gemerkt. (Hab übrigens gemerkt, dass der Nachteil "Verschwendungssucht" lautet, aber geht ja in eine ähnliche Richtung).

    Wow, danke, das hilft mir schon mal ordentlich weiter und macht alles etwas vorstellbarer:)


    Beim ungezielten Bummeln interessiert in der Regel weniger das Gesamtangebot, als vielmehr die wenigen Eyecatcher die aus der Masse heraus stechen.


    Wie von Rattazustra geschrieben, wird man die gängigen Dinge an einem entsprechenden Stand finden. Ich würde als SL deshalb den Fokus auch auf die Dinge legen, die besonders heraus stechen: Das können exotische Importe, aber auch lokale Besonderheiten sein (in den Regio- und Stadtspielhilfen findet man dazu oft Anregungen und Hinweise, im nostrischen Trontsand z.B. Holzschiffchen die auch im Ausland beliebt sind) oder ganz einfach Dinge sein, die anders als der Rest sind. Da gibt es zig Mützen, aber die Mütze in Pferdeoptik sticht hervor...


    Darüber hinaus gibt es natürlich auch Schnäppchen und Angebote. Diese verführen ebenso wie in unserer Welt oft zum Spontankauf, auch wenn man die Sachen oft eigentlich gar nicht braucht. ;)

    Da geb ich dir recht. Allerdings waren gerade lokale Spezialitäten eher etwas, was für mich leicht einzubauen war, denn die werden ja in den Spielhilfen explizit erwähnt. Ich glaube mein Problem war mehr eine generelle Unsicherheit beim Leiten an diesen Stellen, weil ich mir die Szene selbst nicht so recht vorstellen kann. Ich hab das auch an anderen Stellen gemerkt, z.B. bei gewissen Gebäuden. Aber von Tempeln z.B. finden sich schnell ein paar Beschreibungen mit denen ich mir ein ungefähres Bild machen kann, was mir dann Sicherheit gibt. Ich glaube wenn ich ein allgemeines Bild von etwas habe, kann ich auch besser einzelne Highlights einstreuen. Wobei die exotischen Waren vielleicht etwas schwierig sind, weil ich die dann wohl selbst nicht kenne ^^ (Mir grauts jetzt schon wenns uns wie geplant in mittelfristiger Zukunft nach Havena verschlägt, da müsste ja dann ein Sortiment aus halb Aventurien verfügbar sein)


    Zu guter Letzt sind gute Händler auch gute Menschenkenner und packen den Kunden dort wo er Schwächen offenbart: dem modebewussten Held leuchtet beispielsweise schnell ein, dass man sich nicht mit Rüschen (die im letzten Jahr Mode waren) auf die Straße trauen sollte und man unbedingt in die aktuell angesagten Bommeln investieren "muss", um sich modisch nicht völlig zu disqualifizieren. Ebenso wie den praktisch orientierten Helden sicherlich praktische Helfer und Lösungen absprechen etc. und dann auch Kaufimpulse auslösen. Wobei manche Dinge generell thematisiert werden sollten, z.B. Mode sobald man sich in bessere Gesellschaft begibt (was durchaus auch spielerische Auswirkungen [Reaktion der Umwelt, Probenmodifikationen] haben kann). Umstände auf die ein guter Händler natürlich auch einen Mode unbewussten Helden hinweisen wird, wenn dieser erwähnt, dass er bald aufs Fest des hohen Herren gehen wird. Wobei "Mode" in der Regel viel mehr als nur Kleidung umfasst: Von Schmuck über Waffen bis hin zu unverzichtbaren Accessoires (der Pudel, das Schnupftuch aus X, Frisur...)

    Schöner Hinweis, danke. Das führt dann auch zu etwas mehr Interaktion als bloss Abfragen von Preislisten. Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich ein Held so nach einer misslungenen Probe auch mal etwas ganz und gar unmodisches aufschwatzen lässt, was sich dann natürlich erst in Gesellschaft nach und nach bemerkbar macht..

    Hallo Zusammen

    Eine Spielerin in meiner Gruppe geht mit ihrem Charakter besonders gerne einkaufen, auch um den Nachteil «Kaufsüchtig» auszuspielen. Ich werde daher öfters mal gefragt, was denn der lokale Markt so zu bieten habe, was mich regelmässig etwas ins Schwitzen bringt. Natürlich kann ich oberflächlich antworten dass da ein Stand für Kleidung oder Gemüse sei aber die Details möchte ich dann schon auch liefern können. Und die Gegenfrage «Nach was suchst du denn?» finde ich auch zu wenig. Daher hab ich mich gefragt, ob nicht irgendwo da draussen vorgefertigte Marktstände oder gar ganze Märkte existieren, die man ins Spiel einbauen könnte und die über etwas detailliertere Warenangebote verfügen? Bei einer ersten Suche habe ich allerdings nichts in die Richtung gefunden..


    Als Alternative dazu habe ich mir überlegt, (erstmal) aufgrund der Preisliste im DSA 5 Regelwerk selbst einige Marktstände für verschiedene Angebote zusammenzustellen, die ich dann je nach Bedarf hervorzaubern kann. Wobei ich da ziemlich dankbar wäre um einige Anregungen, was für Marktstände (oder «Fachgeschäfte») denn in Aventurien so «gängig» oder «realistisch» wären. Die könnte ich dann jeweils mit einem Sortiment füllen. Beispielsweise mit was in einem kleinen Marktflecken oder mit was in einer grösseren Stadt so zu rechnen wäre. Momentan spielen wir in Andergast, später wohl in Albernia, also ist das benötigte Angebot noch wenig "exotisch";)


    Für Anregungen in diese Richtung wäre ich sehr dankbar

    Eine etwas allgemeine Beobachtung dazu: Vieles was früher hauptsächlich über Foren lief verlagert sich in verschiedene Soziale Netzwerke oder andere Online-Plattformen (Ich würde sagen: vor allem Youtube, Facebook und Instragram). Das Betrifft nicht nur Rollenspiel, ist mir auch in Foren zu ganz anderen Themen aufgefallen. Die grossen DSA-Gruppen auf Facebook weisen eine sehr hohe Aktivität auf und da schreiben gerade auch viele Neulinge. In den meisten Foren in denen ich so mitlese, nahm die Aktivität in den letzten Jahren dagegen ab (wie gesagt, nicht nur Rollenspiel) und es stiessen eher wenige Leute neu dazu. Für die jüngere Generation so um die 18 sind Foren keinesfalls mehr ein so selbstverständliches Ding, wie für mich in meiner Jugend, weil man sich auch an vielen anderen Orten austauschen kann. Ich denke es gibt eine ziemlich klare Tendenz, dass Foren auf Kosten von Sozialen Medien und anderen Plattformen an Bedeutung eingebüsst haben.

    Zur Klarstellung: Das ist eine Beobachtung und bedeutet nicht, dass ich diese Entwicklung gut finde. Ich finde Foren für den Austausch viel besser als Facebook-Gruppen oder gar Youtube-Kommentarfelder.


    Von daher sollte man meiner Meinung nach die Sozialen Medien in ihrer Funktion neue Leute in ein Forum zu bringen nicht unterschätzen. Ich denke aber dass Orkenspalter mit dem Youtube Kanal schon eine wirklich gute Plattform hat, die diese Funktion teilweise übernimmt (ok, kein Soziales Netzwerk im eigentlichen Sinn). Facebook ist in dieser Hinsicht sicher auch interessant aber man muss ja so einen Account dann schon auch recht intensiv mit Aktivität versorgen, sonst ist der Nutzen kaum vorhanden (Dann besser die Werbung über andere, grosse Kanäle machen). Das gilt eigentlich für all diese Plattformen, ein Account alleine bringt erstmal gar nichts. Und übrigens: für die jüngste Generation verliert Facebook ziemlich an Bedeutung, da wird Instragram klar bevorzugt ;)

    Hallo Zusammen,

    Meine Gruppe wird nächstens durch Ingfallspeugen reisen und von da soll gemäss der Regionalspielhilfe der berühmte Entdecker Praiost Marschenpadder stammen. Da eine Spielerin zufälligerweise eine Entdeckerin spielt dachte ich, dass ein Treffen mit ihm ganz nett wäre, er könnte ja durchaus zwischendurch mal in seine Heimat zurückkehren, um seine Reisen auszuwerten, zu planen o.Ä.


    Ich hab mir das so vorgestellt, dass er sich über den "Nachwuchs" freut, ein paar Geschichten seiner Reisen nach Myranor erzählt und der Spielerin zum Schluss ein, zwei Karten schenkt, welche die Gruppe Ingame verwenden kann. Das ganze ist nur als nette Nebenszene gedacht und soll jetzt nicht völlig ausgespielt werden, sondern mehr im Sinne von: "Praiost erzählt dir einige wunderbare Geschichten von seinen Fahrten nach Myranor" und dann werden ein paar besonders exotische oder spektakuläre Sehenswürdigkeiten oder Eigeneheiten in Myranor angetönt. Das Problem ist bloss, dass ich keine Ahnung habe, was es in Myranor so Spektakuläres zu sehen gibt. (Die Spielerin, bzw. die Gruppe erst recht nicht) Ich habe das Grundregelwerk und den Almanach der 5. Edition zur Verfügung und da steht leider kaum Konkretes. Im Almanach S. 91 gibt es eine nützliche Ingame-Aussage eines Matrosen ("absolut fremdartig, aufrechtgehende Katzen etc.") aber ich weiss leider nicht, ob das lediglich Seemansgarn ist, oder der Realität entspricht.


    Es würden mich auch einige der erwähnten "exotischen Waren" von dort interessieren, da ich mir das Haus von Praiost vollgestopft mit allerhand Mitbringseln vorstelle. Wenn mir da ein/e KennerIn ein paar Aussagen hinwerfen könnte, wäre das super. Wie gesagt reichen ein paar oberflächliche Eindrücke schon völlig aus.

    Ich leite das Abenteuer gerade und habe mir das so zurechtgelegt, dass sich die beiden Parteien zu stark misstrauen, um sich entwaffnen zu lassen. ("Wer sagt mir, dass die verdammten Nostrier/Andergaster sich auch an das Verbot halten?") Somit setzt man auf eine Art Gleichgewicht des Schreckens, da niemand zum Abrüsten bereit ist. Erschwerend kommt hinzu, dass keine neutrale Instanz existiert, die das Waffenverbot garantiert. Die Stimmung in Jobborn ist zwar eher "neutral", dennoch wird die Stadt und ihre Wachen von Andergast kontrolliert. Als Nostrier ist man daher einer Entwaffnung noch skeptischer.


    Die Lösung von Famburasch finde ich aber auch elegant.

    Hallo Zusammen,

    Da sich zu unserer Gruppe neu eine Hexe mit Vertrautentier gesellt, ist eine Frage betreffend den AP des Tieres aufgetaucht. Im (DSA5) Regelwerk findet sich auf S. 279 folgende, etwas unklare Formulierung: "Vertraute bekommenen eigene Abenteuerpunkte (ein Viertel der Menge, die die Hexe nach der Charaktergenerierung bei Abenteuern etc. bekommt"


    Ich verstehe das jetzt so: Bei der Generierung von Hexe und Vertrautentier bekommt das Tier noch nicht einen Viertel der AP der Hexe, sondern erst wenn die Hexe später AP erhält. Damit lassen sich dann entsprechend Tricks erlernen. Wäre es anders würde das Tier in unserem Fall bei der Generierung ca. 250 AP erhalten und könnte sich z.B. sämtliche Tricks auf einmal "kaufen", das würde mir absurd erscheinen.

    Versteh ich das so richtig?

    x76 Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

    Ich bin momentan gerade dabei, die Regionalspielhilfe nochmals durchzulesen unter diesem Augenmerk.

    Sprich, einen Zettel daneben zulegen, auf den ich mir wichtige regionale Gegebenheiten rausschreibe, für die ich Potential sehe für kleine Spielszenen oder Beschreibungen. Die Frage wird dann natürlich auch sein, wie die Spieler darauf reagieren. Noch ist die Gruppe ziemlich neu und die Spieler recht "abenteuerdurstig". Das heisst sie vermuten hinter Vielem gleich Entscheidendes für den Plot aber ich finde es gar nicht so schlecht, da auch mal eine "falsche Spur" zu legen.


    x76 Ich weiss nicht ob ich den Thread gerade etwas Hijacke (wenn ja, sorry ^^) aber mich würde diese Stelle von dir interessieren. Als recht frischer Meister geht das leiten vom Abenteuern ganz gut und die Abenteuer zu verbinden oder kurze Reisen krieg ich auch einigermassen hin. Das beschränkt sich dann meist auf die Beschreibung der Landschaft oder vielleicht ein, zwei ortstypisch Szenen die zu beobachten sind.


    Aber ein bisschen längere Abschnitte, so wie von die beschrieben, in denen abenteuertechnisch eigentlich "nichts" passiert, trau ich mir noch nicht zu. Könntest du sowas vielleicht an diesem Beispiel etwas genauer beschreiben? Oder dein Vorgehen wie man sowas hinkriegt? Ich glaube da könnte ich was lernen..

    Hey,
    Ich bin ebenfalls ein Meister-Neuling mit einer Neulings-Gruppe (ca. 10 Spielrunden) und ich habe die beiden von dir genannten Phänomene ebenfalls beobachten können, wenn auch in abgeschwächter Form. Vielleicht helfen dir meine Erfahrungen ja:

    Einerseits haben wir auch eine Spielerin, die gerne mal verkündet hat, dass sie nun auf Sinnenschärfe oder Überreden würfeln will. Ich hab hier von Beginn weg klargestellt, dass die Proben nur durch den Meister angesetzt werden. Damit werden die Spieler auch ein Stückweit gezwungen, das genaue Inspizieren eines Zimmers oder das Überreden einer Person ein Stück weit auszuspielen. Das hat so auch gut funktioniert. Ich denke später können die Spieler teilweise auch selbst abschätzen, wann sie eine Probe würfeln (Siehe das Beispiel mit dem Holz suchen) aber mir hat eine klare Regelung am Anfang geholfen um Missverständnise zu beseitigen.

    Das zweite Problem hat meiner Meinung nach auch mit der Prägung durch Computerspiele à la Skyrim zu tun, in denen man die Game-Mechanik viel leichter ausnützen kann. Bei mir wars so, dass die Spieler die entsprechende Game-Erfahrung hatten sich ähnlich verhielten wie in einem PC-Spiel. z.B. unterhielt sich die Gruppe mit einem Bauern in seiner Kate, um Informationen zu bekommen, wobei ein Spieler währendessen in den Nebenraum schlich um zu schauen "was es dort zu holen gibt". Da waren dann natürlich keinerlei Wertgegenstände und der Spieler wurde dazu ertappt und musste sich aus der peinlichen Situation zumindest rausreden. Solche "Lernmomente" gab es zu Beginn hin und wieder und nach ein, zwei Schüssen vor den Bug habens dann eigentlich auch alle verstanden. Ich finde aber es hilft auch den Leuten einmal abseits vom Spiel zu erklären, dass man in DSA nicht einfach beliebig stehlen oder gar töten kann, solange die "Schleichanzeige" nicht leuchtet (Siehe entsprechende Computerspiele) und niemand die vier auffälligen Fremden im Dorf verdächtigt..
    Es gab aber auch einen Moment in denen zwei Spieler auf wirklich überlegte und kreative Weise ein Pferd stahlen um im Plott voranzukommen und sowas "belohne" ich dann auch. In der Regel ist es wohl so, dass sowas sowohl dem Spielleiter wie auch dem Spieler mehr Freude bereitet, als das Plumpe "Haha ich töte mal den und schaue was passiert".