Posts by Cordovan Greifental

    Ich fand BG2 durchaus gut, spiele ich derzeit wieder. Was mögt ihr denn daran nicht?

    Ich mag/mochte es sehr. Ich habe nur sehr oft neu angefangen und andere Dinge ausprobiert und dann nie das Durchhaltevermögen bis ganz zum Schluss gehabt. Ging mir bei Neverwinter Nights 1 ähnlich, obwohl ich das mittlerweile tatsächlich einmal durch habe. Wäre also Zeit, das für BG 2 auch mal in Angriff zu nehmen. Ich fürchte nur, ich kann mich heute genauso wenig für einen Charakter entscheiden wie damals.

    Wobei ich sagen muss, dass ich auch generell lieber auf niedrigem und mittlerem Erfahrungsniveau spiele und weniger gern das ganze High-End-Zeug. Deshalb weiß ich auch nicht, ob ich Thron des Bhaal je anfassen werde.

    Gut, Pathfinder: Wrath of the Righteous habe ich auch mit meinem ersten Run durchgespielt trotz mythischen Kräften und alldem. Aber Ausnahmen bestätigen vermutlich die Regel. ^^

    30,- ist mit aber grade etwas zu teuer dafür. So teuer sind normalerweise keine PDX DLCs. Ist der Content denn so beefy, dass es den Preis eines Standalone-Spiels rechtfertigt?

    Ergänzend zu Connar: Das DLC finanziert auch den zeitgleichen kostenlosen Patch, der ebenfalls schon ziemlich üppig ausgefallen ist und z. B. die komplette Reisemechanik ins Spiel integriert.

    Zwerrge bilden hier die Ausnahme, sie erhalten die Gabe durch den Tod eines Zwillingbruders und das dadurch folgende Trauma.

    Wenn überhaupt ist es der frühe Tod eines Zwillingsbruders. Und auch da wurde schon oft diskutiert, ob das wirklich so ist oder ob sich in dem Fall nur eine schon bestehende Gabe zeigt, weil sie nur dann in frühen Jahren zu einem Geoden geschickt werden, der das feststellen kann. Nämlich ehe die Feuertaufe jegliche Gabe ausbrennt. Und nachdem in DSA 5 jetzt auch weibliche Zwerge Geoden werden können, die meines Wissens nach immer noch als Einzelkind zur Welt kommen, sollte die Zwillingstod-macht-Zwerg-magisch-Theorie eigentlich komplett ins Reich der Mythen verschoben worden sein.

    DSA5-GRW ...hmhmhm... also die Beispiel-Katzenhexe (S.147) muß viel Zeit haben: Die erfahrene Salonlöwin unterrichtet ihre Schülerinnen nicht nur in der satuarischen Zauberkunst, sondern ebenso im guten Benehmen. Kaum anders die Beispiel-Krötenhexe: Sie und ihre Schülerinnen können jedoch auch andere Geschütze auffahren, wenn sie bedroht werden.

    Na ja, das Lernen von guten Benehmen ist jetzt auch nicht unbedingt tagesfüllend (da gibt es heutzutage auch VHS-Kurse), von daher sehe ich da nicht so viel Aufwand. Außerdem kann man das auch gut zwei (oder mehr) Leuten gleichzeitig vermitteln.

    Aber abgesehen davon, sind bei dem Zitat die Lehrmeisterinnen in Einzahl angegeben und die Schülerinnen in Mehrzahl. Wenn man implizieren wollte, dass ein Eins-zu-Eins-Verhältnis besteht, hätte man dann nicht beides in Einzahl ("Sie und ihre Schülerin") bzw. beides in Mehrzahl ("Die erfahrenen Salonlöwinnen unterrichten ihre Schülerinnen") hinschreiben sollen? Fiel mir gerade so auf.

    Siehe den ziemlich guten Roman Hexenra, in dem alle Hexentypen auftauchen. Einziger Mangel: es werden zwei Spezial snowflakes dargestellt. Sehr positiv: Zeitweise spielt der Roman sogar auf Maraskan (Mögest du bald der Bruderschwester TSA begegnen, Karli <3 ).


    Die weitere Diskussion sollte nach dem lesen eigentlich ad absurdum geführt sein.

    Wie Canon sind denn die Romane? Ich nehme mal an, die meisten Spieler kennen die Romane noch nicht einmal oder nur vereinzelte Romane.

    (teilweise nach Edition zwischen 95%-75% waren Spielerhexen Kinder einer Hexe)

    Es sind sogar 100 % (DSA 2) bzw. 90 % (DSA 3). Hexen aus einem Hexenei sind doch auch Kinder einer Hexe. ;)

    DSA hats aber nicht so mit Zahlen & Zählen: Also wenn 9 von 10 Hexen Frauen sind ... dann sind bei 300 Hexen wieviele Männer darunter? 30? Wie können da männl. Hexden "ganz selten" sein?

    Achtung, DSA3-Content. In der Mysteria Arkana waren Zahlen angegeben: 3.500 Hexen, macht 350 Hexer. Zum Vergleich: 1.000 Druiden, macht 200 Druidinnen, verbleiben 800. Es gibt also fast halb so viele Hexer wie Druiden. Geoden gibt es nur 100, also dreieinhalb mal so viele Hexer.

    Ansonsten ist die hexische Tradition mMn garnicht so Gefühlsbasiert. Eher Gefühlsmodifiziert. Das sagt ja auch die Tradition. Die LE ist CH, nicht IN. Also weniger Einfühlungsvermögen und Bauchgefühl sondern mehr Ausstrahlung und Überzeugungskraft. Da gehts also mehr ums Darstellen, weniger die Gefühle dahinter. Eine Hexe die Wut fühlt wenn sie Wut darstellen will, hat es natürlich einfacher. Dafür gibts auch die passende Regel in der Tradition. Aber es geht eben mehr ums Darstellen, wie bei der anderen CH-Tradition, den Scharlatanen, als ums Einfühlen in sich oder die Welt wie zB bei den Elfen.

    Da muss man jetzt aufpassen, von welcher Regeledition man spricht und mit welcher man spielt. In der 4. war es noch Intuition und damit eben nicht das Darstellende, sondern das Fühlende.

    PS: Es wurde bereits früh daraufhingewiesen, das der Begriff Hexer eher bei den Schwarzmagiern anzutreffen sei. Da muß sich der Mann dem Wort Hexe unterordnen.

    Ich glaube, da verwechselst du etwas. "Hexenmeister" ist der verpönte Begriff, da dieser impliziert man würde quasi Macht über Hexen haben. Deshalb heißen männliche Hexen nur "Hexer".

    Es sei denn, das hat sich im Laufe der Editionen verändert. Aber das ist mir noch im Gedächtnis.