Posts by Pandora

    Interessante Diskussion. Ich möchte eine persönliche Komponente ins Spiel bringen, als eine, die erst vor ungefähr 5 Jahren ins Hobby gekommen ist.
    Ich wurde durch die Serie Stranger Things aufmerksam und habe dann tatsächlich zuerst DnD in der Studenten-WG kennengelernt und einige Monate gespielt. Hätte das keinen Spaß gemacht, hätte ich wohl nicht weitergemacht mit dem Hobby.
    Einer der Anwesenden erzählte irgendwann mal, das es auch ein deutsches Rollenspiel geben würde, das "atmosphärisch tiefer" sei und wo man gerade gut einsteigen könnte, weil es gerade neu herauskam und alle die Regeln neu lernen müssten.
    In einem Rollenspielverein lernte ich dann DSA kennen und war sofort verknallt. Für mich war an DSA einfach alles spannender als an DnD. Sowohl die Regeln als auch die Optik, als auch der Hintergrund. Vor allem die lebendige Welt zog mich richtig rein und wie alles ineinandergreift. Heute spiele ich zwar auch andere Rollenspiele, aber DSA ist mir am liebsten. Für mich ist der größte Reiz, dass da eine Welt ist, die seit fast vierzig Jahren existiert und die man niemals ganz begreifen wird, weil man nicht von anfang an dabei war. es fühlt sich so an, als würde jemand von einem Rockkonzert Ende der 80er berichten zb. jemandem der "Queen" noch live erlebt hat und das ganz normal findet.
    AN einiggen Stellen fühlt es sich an, wie in einer alten Burg oder in einem Museum vor einem alten Ausstellungsstück zu stehen. Man befindet sich gegenüber einer früher alltäglichen Sache, aber die Zeit ist einfach vorbei und kann auch nicht zurückgeholt werden. So wirkt auf mich die Borbaradkampagne, die ja nicht mehr zu kaufen ist. Wenn jemand Numenera kennen sollte, dann kennt er das Gefühl, wenn man auf den Trümmern und Scherben einer früheren Welt läuft und weiß, das da vor fünfzehn oder zwanzig Jahren mal andere Heldengruppen (aus echten Spielern) unterwegs waren und Sachen angestellt haben und man nicht als erster irgendwo ist.

    Beim Faerun von DnD habe ich das Gefühl überhaupt nicht, weil die Schwertküste und Co. nicht so organisch gewachsen sidn und auch nicht so umfangreich Chronik geführt wird. Vermutlich damit Neueinsteiger diesen Sense of Wonder haben. Als ich recherchiert habe, dass einige NPCs in Aventurien während der Spielzeit geboren und mittlerweile schon gestorben sind, dann finde ich das etwas unheimlich, aber spannend. Es fühlt sich einfach echt an.

    Wenn ich also zusammenfasse, warum ich DSA-Sachen kaufe, dann hat das nichts damit zu tun, das irgendwann vor vierzig Jahren mal Werbespots liefen oder DSA1 in der Kaufhalle neben den Schreibwaren auslag. Ich habe DnD durch Serien und youtube viel früher kennengelernt (weil es gerade cool war). Als ich dann DSA entdeckte, sah ich, dass es viel gereifter ist. Und das ist bei DnD, obwohl es älter ist, eben nicht so. DSA ist wie ein antiker Ohrensessel. DnD wie ein praktisches Ikea-Sofa. Beides schön. Aber ich mag irgendwie die Kratzer und den Staub. ;)

    Der Sternenfall ist "dünne Suppe". Der belangloseste Metaplot jemals und für Helden leider überhaupt nicht relevant, da die (göttlichen) Ereignisse letztlich auf einer Ebene stattfinden, auf der die Helden nicht agieren können.
    Ansonsten hat es zakkarus gut beschrieben: Die derischen Auswirkungen werden nicht ausreichend gewürdigt und mit Botenartikeln begleitet. Noch nie hat sich Aventurien so "falsch" und unplausibel angefühlt. Unsere Spielrunde hat mit DSA5 angefangen, aber wir spielen ausschließlich in früheren Zeiten bzw. ignorieren den aktuellen Metaplot, da er uns keinen Mehrwert bietet.

    Hab erst letzte Woche den Zwischenstand gesehen. Er ist hier zwar nicht mehr im Forum aktiv, aber er arbeitet weiter dran und es sieht schon sehr fertig aus. Hab letzte Tage noch meine Landkarten und Skizzen eingereicht.


    Grüße vom Jenaer Rollenspielverein.


    Ich hab übrigens auch noch die bestellteb und überarbeiteten Karten. Hatte gelesen das es diesen Sommer fertig werden soll.

    Wer von euch kriegt die?

    Hab es schon geändert. Hab außerdem drei weitere Skizzen bearbeitet. Einmal für das Nebalital, Markaschmorauen und die Nebelauen, einmal für die Mitte des Tals mit dem Binnenmeer (das ist auf der ersten Skizze noch zu klein) und dann die Gebirge im Osten mit Gamkaltor. Also quasi rangezoomt, damit es exakter wird.
    Da müsstet ihr euch nur einig werden ob noch weitere Siedlunegn dazukommen. Es ist im Augenblick wirklich sehr sehr kahl. Änderungen sind aber kein Problem. Ich kann jedes Objekt auf der Karte frei verschieben.


    @Thorus: Gebirge haben schon die Farbe gewechselt.


    Noch eine Frage: Das Binnemeer ist irgendwie etwas detailarm. Kann ich da noch ein paar kleine Inseln reinsetzen? Sieht sonst irgendwie langweilig aus.

    Es gab mal einen Spielband, irgendwas mit Dschinnenlampen, da waren so transportable Portale in Tellergröße drin. Hat bei uns mal ein Meister eingesetzt. Die Teile waren über unbegrenzten Raum miteinander verbunden und was man hier rein schmeißt kam dort wieder raus. Also sowas gibt es bei DSA auf jeden Fall. Wieso also nicht als Koffer mit dem man in sein Studienzimmer und zurück reisen kann? Erinnert ein bisschen an die TARDIS.

    Finde nicht das da was gegen spricht. :)


    Nachtrag: Der Band hieß Stäbe, Ringe Dschinnenlampen. Doch noch eingefallen. :thumbup:

    Hab mich als stille Mitleserin nun auch mal angemeldet, um was loszuwerden. Finde es nämlich zunächst sehr gut, das hier das Problem von zwei Seiten beleuchtet wird. Zur Dramaqueen etwas aus eigener Erfahrung, in etwa in Ergänzung zur Meinung vom User Nicknack: Die Dramaqueens sind zwar wenn man meistert die nervigsten Spieler, aber gleichzeitig auch die, die oft den Plot voranbringen oder auf besonders tolle Ideen kommen. Solange die nicht allen anderen den Plot kaputt machen, also rumtrollen (und das war ja hier nicht der Fall) sondern einfach gute Impulsgeber sind, sind Dramaqueens unterm Strich in einem Hobby wie Rollenspiel ne echte Bereicherung.


    Schön, dass ihr euch hier einigen und arrangieren konntet. :)