Posts by Killerpranke

    Die Balancing-Schwierigkeiten bei den verschiedenen Waffen liegen mMn vor allem darin, dass Verschiedene Epochen zusammengworfen werden, die OT so nie aufeinander getroffen sind im Sinne von gleicher Effektivität. Deswegen haben wir doch die (grobe) Entwicklung Wurfwaffen -> Bögen -> Armbrüste -> Schusswaffen

    Selbiges bei den Nahkampfwaffen: Schwerter waren OK bis stärkere Rüstungen kamen. Dann nutzte man Wuchtigere Waffen also Äxte/Keulen und diese dann auch 2Händig. Dank der Reiterei wurden Schwerte zu Säbeln oder gegen Rüstungen zu Stoßklingen oder Lanzen. Im gegenzug wurden aus Schwerten Spieße (die sich auch effektiv als defensive gegen Schwerter erwiesen), dagegen wiederum wurden die Schwerter immer länger (2Händer) um sich Breschen zu schlagen. Mit den Schusswaffen wurden Rüstungen und Spießwaffen uninteressant. Dadurch brauchte man keine schweren/langen Waffen mehr sondern schnelle/leichte Klingen (Fechtwaffen). Dolche/Messer waren NIE für den Kampf generell gedacht sondern immer nur dann sinvoll, wenn man die sehr kurze Länge brauchte. z.B. im Gebalge am Boden um Lücken in der Rüstung zu finden, als Seitengewehr an Schusswaffen.


    Da DSA5 (bis auf die Schusswaffen, sehr wohl aber das Setting) alle Settings von Eisenzeit bis Aufklärung abdecken will und dass Zeitgleich musten Abstriche gemacht werden. DSA5 will aber auch keinen Realismus abbilden bei den Kämpfen. Daher sind die besten allrounder-Werte zusammen mit den stärksten SFs nunmal am besten.

    Dazu kommt das fast alle Waffen Nieschenwaffen sind, die nur dann glänzen können wenn ihre Niesche bedient wird. (z.B. Ist die Armbrust keine "Scharmtzel-Waffe" aber gefühlt sind 95% der Kämpfe Scharmützel von 1-2 minuten)

    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass unterschiedliche Start-AP sehr schnell in Unmut der "benachteiligten" Spieler führt. Einfach weil die Verteilung der Spotlights nicht mehr Ausgeglichen ist. Das mag zwar am Anfang OK erscheinen, aber, so ist meine bisherige Feststellung, wird das schnell unbefriedigend. Ähnlich ist es mit ungleichen AP-Vortschritt um das Nivea über die Zeit anzuheben. Warum lernt der Knappe so viel schneller als der Ritter? (So als Beispiel). Das ist wiederum unbefridigend und auch sehr "unimmersiv".


    Ich denke, dass auch hier diejenigen, die sich beschweren, dass ein Magier/Geweihter mit 1100AP zu schwach ist, haben die "falschen" Vorstellungen davon was ein M/G auf dem AP-Nivea können sollten.


    Die Kosten (25AP) für den Vorteil sind mMn OK für das was sie bringen (20 AsP/KaP + Adel 2 sind theoretisch teurer). Bis zu 155 AP für die Tradition sind mMn gerechtfertigt. Man bekommt viel was im Rollenspiel hilft bzw. Vorteile bringt was eben nicht in den Reglen steht, da es ein eigenes Regelwerk füllen würde. Daher ja auch die unterschiedlichen Kosten bei verschiedenen Traditionen abhängig von ihrem Spielnutzen.

    Der RG hat eine natürliche Reputation irgendwo zwischen Adel 1 und Adels 2 ABER überall wo an seinen Gott geglaubt wird. (Also bei Rondra so ca. in 90% der Kulturbereiche die von ABs abgedeckt werden) dazu ist diese Reputation breit gefächert: Kampf allg. Taktik (begrenzt) aber auch Recht/Gerechtigkeit, Gesellschaft, Heiling, Wildniss. Man kann erwarten, dass ein RG bei vielen dingen weiß wovon er redet und somit höhrt man auf ihn.

    Die Tradition bring viele "Softskills" die schwer zu bennen sind da sie sehr Situativ sind. Daher sind die Kosten eben überschlagene, aufeinander abgestimmte Werte die das versuchen zusammenzufassen.

    Grade die Tradition muss vom SL ausgespielt bzw bedacht werden, damit sie ihren Preis Wert ist.


    Und was die IT-Sicht betrifft: Warum sollte ein RG dessen Tag etwa so aussieht:

    Morgengebet

    Morgentliche Übungen (Körper und Waffe)

    Tempeldienst (oder Unterricht in Tempelpflichten)

    Mittagsgebet

    Meditation oder Übungen

    Tempeldienst (oder Unterricht)

    Abendsandacht

    Maditation

    Schlafen


    Damit ist der Tag voll und zwar jeder Tag. Der Zuckerbäcker hat im Vergleich:

    früh aufstehen

    Arbeit in der Bäckerei

    Feierabend

    Zeit zum Trinken/Trainieren/Lernen/ irgendwas

    Schlafen.


    Da ist viel mehr Zeit um was auch immer zu lernen.

    Wenn ich entsprechende Waffen führe, muss ich auch damit rechnen das ich nicht direkt Kampfbereit bin, wenn ich es nicht vorher gesagt habe. Der Einwurf mit der Armbrust ist ja in dem Zusammenhang richtig. Gleiches gilt ja auch für Bogen. Muss ich als Meister hinnehmen das der Bogenschütze meint sein Bogen wäre immer gespannt, muss er damit leben das der sehr schnell an Zugkraft (TP) verliert.

    Jein, bei gutem Wetter kann man beim Bogen morgens die Sehne einseitig einhaken und braucht dann nur 1-2 Aktionen die aufzuziehen... Die 8 können eig nur Sehne aus trockener Tasche holen und dann aufspannen sein (und vor allem ein Balancing-Wert)

    [Hier stand etwas blödsinn], Klingenfänger geht nicht, da nur mit Dolch-Parrierwaffen (und kann daher nicht mit dem stil kombiniert werden)


    Ich verstehe es btw beim Thorwal-Stil so, dass z.B. Verteidigungshaltung bereits +4 gibt, der Bonus +1 man dann bereits bei +5 ist, also jeder weitere Bonus bereits keinen Bonus-Bonus generiert weil nur ein max von +6. (Ich hoffe man versteht was ich meine)


    EDIT: Meisterlicher Klingentänzer müsste mMn auch kombinierbar sein.

    - Hintergrundideen, die einem den Einstieg in die meist zivilisiertere Welt ermöglichen.

    Mein Gjalsker Tierkrieger wurde zu einem Druiden in Andergast (da war die Gruppe zu der Zeit des zusammentreffens) geschickt um dort Infos/Ideen zu sammeln über übernatürliche Ereignisse rund ums Heimatdorf. (so als ganz kurze Kurzfassung) Angekommen und nach ein paar Wochen zum Kennenlernen der Kultur stellt er[mein SC] schnell fest, dass zumindest die Andergaster deutlich Rückständiger sind, was die Gesellschaft betrifft, während sie einige "überlegene" technische Erungenschaften haben (im Ackerbau, Bergbau, allg. Werkzeugherstellung z.B.)

    Also wirklich zivilisierter sind die "Südländer" aus sicht einers Gjaslkers nicht:

    - Feudalsystem vs Demokratie (mehr oder weniger^^)

    - Todesstrafe und einige echt mieße Folterstrafen vs "Demütigung" und Verbannung als letztes Mittel/höchste Strafe

    - strenge, "unsinnige" Regeln/Gesetzte/Vorschriften vs recht große Freiheiten, solange es niemand anderen behindert/gefärdet (z.B. Kleidungsvorschriften, Waffenbeschränkungen etc.)


    - Welche "Nische" füllt ein Animist bei euch / für euch aus?

    Kämpfer und Wildnis. Wobei die Tatsache von magischem Schaden ein nützlicher Bonus ist.


    - Erfahrungsberichte aus dem eigenen Spielabend

    Es kann ganz witzig sein, wenn man mit "08/15" Aventuriern zusammentrifft, die Magie vor allem aus Geschichten und Märchen kennen. Grade im Bezug auf die Teilwandlung der Tierkrieger. Oder auch die dauerkontroverse, wer jetzt der Barbar und wer der Kultivierte ist.

    Ich weiß nicht, wo euer (Verständnis- ?) Problem ist. Es läuft (mMn) fast genau so.

    Der Zauber wirkt mit der letzten Aktion der ZD der Hexe. Der Besen würfelt dann seine INI und hat entweder INI >= Hexe und ist dann unmittelbar nach der Hexe dran oder INI< Hexe und ist dann entsprechend der INI später in der KR dran. Die Kosten fallen pro KR an. Damit hat Tiro mMn einen Fehler bei seiner KR +2. wenn der Besen Agiert, muss die Hexe Zahlen, auch wenn sie selber noch nicht dran war. Sprich, hat der Besen agiert, kann die Hexe in dieser KR den Zauber nicht beenden.


    Kampfrunde 0 (Zauberspruch wird gewirkt)

    Initiative 15 / Hexe: Radau wird (erfolgreich) gewirkt (4 AsP)

    Verzögerte-Initiative 16 / Hexenbesen: Bewegung/Angriff (2AsP)


    Kampfrunde +1

    Initiative 16 / Hexenbesen: Bewegung/Angriff, Zauber wird aufrechterhalten (2AsP)

    Initiative 15 / Hexe: Aktionen der Hexe,

    Kampfrunde +2

    Initiative 16 / Hexenbesen: Zauber wird beendet (keine weiteren Kosten)

    Initiative 15 / Hexe: Aktionen der Hexe,

    Summe: AsP-Kosten für 2 KR und 2 Aktionen des Hexenbesens

    Ein "Laufschuss" (erschießt Leute während einer Bewegung) wäre ein Fall für ein Manöver (AP Kosten, nicht jeder kann das und es gelten besondere Regeln und meist gibt es auch eine Erschwernis).

    ISt bereits von Regeln abgedeckt:

    Schütze geht (4 Schritt und
    weniger in letzter Handlung)
    –2 auf FK
    Schütze rennt (5 Schritt oder
    mehr in letzter Handlung)
    –4 auf FK



    In einer (freien) Aktion kann man sich BIS zu GS Schritt fortbewegen. Sprich wenn man sich nur 5 anstelle der 10 Schritt bewegt, ist die (freie) Aktion dennoch vorbei. Man hat kein Anrecht auf die vollen GS als Entfernung. Sonst stände es da.

    Frage zur Zielkategorie Zone

    Ich glaube inzwischen, dass die Beschreibung bzw der Name "Zone" das Problem ist.

    Weil: Entweder steht beim Zauber mit der Zielkategorie Zone das innerhalb der RW ein Mittelpunkt bestimmt wird, von dem aus der Zoneneffekt (sei er 2D oder 3D) eintritt oder aber der Zauberer selbst ist der Mittelpunkt.

    Somit haben alle Zauber weiterhin entweder Zielkategorie alle oder eben Zielkategorie Selbst allerdings ist der Effekt dann nicht punktuell sondern eine Zone.


    Die Syntax die ich verwende ist schlicht eine andere Interpretation:

    "Wenn der Zauberer das Ziel nicht berühren kann, muss der Zaubernde, während der gesamten Zauberdauer, [freie Sicht auf das Ziel haben]."

    Womit der Status "Unsichtbar" bei dir nicht vor einem Zauber schützt, solange der Zauberer weiß, wo das Ziel ist (Fußspuren z.B. als "Hilfe")?

    Hallo Liebe Redax:



    ein Zauberer benötigt immer Sicht auf das Ziel.


    Kann ein Zauberer, welcher z.B. einen -sphaero oder Fortifex wirkt, einen beliebigen Punkt irgendwo in der Luft (innerhalb der Reichweite) als Ziel wählen?


    Oder ist dies nicht möglich, da ein solcher Punkt nicht "gesehen" wird, da Luft normalerweise durchsichtig ist?



    Mit freundlichen Grüßen,

    Ein Spruchzauber benötigt dennoch die Sicht auf das Ziel für die gesammte Zauberdauer (so nicht anders angegeben). Luft ist nunmal nicht sichtbar und somit auch kein gültiges Ziel. Zone als Zielkategorie besagt ja nur, dass man irgendwo in der Zone irgendwas als Ziel nehmen kann, solange man es auch sieht!

    Geron Sturmkind , Caledor ich will euch nohcmal ins Gedächtnis rufen, dass "Iwo da in der Luft" kein gültiges Ziel ist. Somit wäre ein Fortifex 2mm über einem Liegenden nicht möglich, sondern nur direkt auf dem Liegenden, und dann wäre dieser wieder darin und würde zu einer Seite verdrängt werden... (gleiches für den Ignisphaero, das Ziel muss ein eindeutig bestimmbares innerhalb der Zone sein)

    PER und TSA sind Lebensgötteinnen, so wie RON und EFF Wettergötter sind...

    PER steht für Hilfe und Heilung. Ihre 12G-Dienern sind angehalten jedem zu helfen, der Hilfe benötigt. Hier mal ein paar Beispiele, bei denen eine PER-Geweihte sich verpflichtet sähe zu helfen, wärend alle anderen "nur" aus Menschlicher Hilfsbereitschaft helfen würden, so es überhaupt in ihrer Macht steht:

    - Der Bauer, dem sein Gaul verreckt ist, und der nun selbst vor dem Pflug steht.

    - Der Holzfäller, dem der Baumstamm zu schwer ist, um ihn alleine zu bewegen.

    - Der Handwerker mit Verletzung.

    - Der jäger mit Vegiftung durch die falsche Pflanze.

    - Die Matrone mit der Krankheit durch ihre Arbeit

    - Der Krämer, dem seine Kiepe kaput gegangen ist.


    Zudem sind PER Verschwendung und Müßigkeit zuwider. Bei TSA hingegen sind Rutinen ein Gräul.

    PER steht für das Leben selbst und dessen Pflege und Erhalt (wenn es um den Aspekt Leben geht) TSA hingegen für den Schutz des Lebens und dessen Wandel/Erneuerung und Freiheit.

    Wie bei vielen anderen Göttern gibt es bei den beiden Überschneidungen wie etwa bei den Geburtshelfern.

    Was sind die Maximalwerte bei Zaubern und Talenten in der 5. Edition?

    Da das nicht direkt beantwortet wurde: Es gibt schlicht keinen Maximalwert. Es gibt den "Grenzwert" 25, der in der Tabelle steht und einen "Logischen Maximalwert" welcher den Punkt beschreibt, an dem man bei Erschwernis X nur noch Patzen kann oder sonst QS6 behällt. (bei -10 wäre das z.B. FW 28 mit 26/25/25 - bei -7 wäre es FW 25 bei 24/23/23, man sieht die Grenze im GRW ist durchaus durchdacht). Die reale Grenze werden viel mehr die AP sein. Um auf obige Werte zu kommen bräuchte man für ein D Talent 3329 AP bzw 4586AP. (bei -0 wären es mit FW 20 und 18/18/18 "nur" 1124AP)

    Ist wohl als Kanonishc zu betrachten. Die Frage ist: Kann eine PRimärliturgie funtkionieren ohne Entität? Kann Restkarma existieren ohne Entität, oder bedingt sich beides und das einer erzeugt das andere?

    bei Charyptoroth funktioniert es doch auch. Vor ihrem Fall vergab sie Karma und ihre Geweihten in Myranor können den Rest davon noch immer nutzen. Warum sollte dann das Restkarma von Nandus nicht auch noch funktionieren. Und falls die Götter irdisch gesagt n-Dimensionale Wesen (mit n>3) sind, wäre Zeit für sie ein kleineres Hindernis (aber bewacht von Satinav) somit lönnte eine mittels Ordination empfolene Seele von der Gottehit Nandus vor seine Spaltung geprüft und akzeptiert werden, auch wenn der Anwerter erst nach seiner Spaltung existiert...