Posts by Asfalon

    Ist es denn nicht gerade das Schöne am RPG, dass wir uns auch einfach mal in anderer (Geschlechter)Rollen versetzen können?

    Ist es Ingame wichtig wer bzw. welches Geschlecht einen Charakter am Spieltisch repräsentiert?


    Mir persönlich ist es z.B. "nur" wichtig, dass die Präsentation eines Charakters ingame stimmig ist, d.h. sich in die Welt einfügt und z.B. kein Powergaming Char ist. (es sei denn die Gruppe einigt sich darauf, dass es ok ist). Ob die männerhassende Amazone oder der chauvinistische Almadaner von einem Mann oder einer Frau gespielt wird, ist doch mir erstmal egal. Solange der Charakter in die Welt und das Regelwerk bzw in das gemeinsam festgelegt Gruppenambiente passt, ist doch alles gut, oder?


    Manchen behagt es andere Geschlechter zu spielen, manchen nicht... so wie manche keine gewalttätigen Chars spielen wollen und andere mal froh sind im RPG ihre "dunkle" Seite herauslassen zu können. Wichtig, dass die Gruppe in sich die Grenzen festlegt. Erst wenn hier die Kommunikation fehlt, wird es meist problematisch.

    Bitte korrigiert mich, wenn ich mich täusche, aber ein überzeugte Magierphilosoph lehnt doch ein Unterordnen gegenüber jeglichen höheren Macht ab. Also auch das willentliche Eingehen eines Dämonenpaktes.

    Der Pakt würde also in diesem Fall besser unwissentlich abgeschlossen.

    Erstmal danke für die Antworten. Komme momentan nicht dazu ausführlich zu antworten, werde das aber nachholen.

    Gesetzt nach VTuU, S.151 ist, dass Z. um 320 BF sich - aufgrund einer unheilbaren Krankheit - von Vertrauten töten und mumifizieren ließ. Ich gehe allerdings davon aus, dass die Krankheit, die ihn schon einige Jahre vorher ereilt hatte. Wer diese Vertrauten waren... keine Ahnung. Seine Auferstehung erfolgte lt. VTuT nach einem Praioslauf (Tag?), sein Frevel wurde bemerkt und er wurde (vermutlich von G.) verbannt und aus den Annalen der T. getilgt.


    Arantan: Kann man die von dir erwähnte Rakshazar-Historia irgendwo einsehen oder ist das deine private Aufzeichnung?

    Die Zwölfe zum Gruße,


    Gibt es irgendwelche Quellen, die sich mehr oder minder ausführlich mit der Geschichte des Theaterordens um ca. 300BF - 320BF befasst.

    Primär suche ich Hintergrundinfos um die Geschichte von Zoryan zu Notmark und zu Leuenteich am Hofe von Gunbald von Neersands, seine Rolle als Hofmagier und seine Tilgung aus den Annalen des Ordens nach seinem Frevel und Wiederauferstehung.


    Von Toten und Untoten kenne ich auswendig... Lohnt sich die Theaterritter-Kampagne für meine Zwecke? Ander empfehlenswerte Quellen?


    Danke vorab.


    Meine Gruppe, Misa, Talion, Nazir, Baerjan, bitte nicht den Spoiler lesen.


    Ah, dieses Ballspiel, was mich überhaupt nicht interessiert; wo auf einem Feld -fast wie beim Schach- auf der einen Seite 11 Typen stehen, und auf der anderen ebenso. Der König ist hier nur so'n Torwächter - nicht zu verwechseln mit dem aus Ghostbusters, ist zudem ein billiges Tor, weder Mamor noch irgendeine Art Schmuck. Hat aber hinter ein Fischernetz hängen damit der Kö... Torwärter nicht weglaufen kann. Gespielt wir mit einem Ball, weil dieser nur getreten werden darf, nennt man ihn Fußball (tja, und um was mag es beim Handball gehen?)

    Zwischendurch rennt son Typ mit eine Trillerpfeife und zwei Fliegenklatschen (rot und gelb) herum, und gibt den Spielern Anweisungen, wird Schiedrichter genannt, und dabei trägt er noch nicht einmal einen Talar.

    Was mag der Sinn dieses Spiels sein? Es geht um die Wurst... ähm den Ball. Alle treten auf diesen unschuldigen kleinen Ball herum. Warum sie alle hinter dem Ball herlaufen, wenn sie ihn sowieso nicht wollen, versteh ich nicht. Oder warum treten sie ihn sofort weg wenn sie ihn vor die Füße bekommen? Nun zum Torwärter - gegen den alle Spieler feindlich gesonnen sind, denn sie versuchen ihn absichtlich mit dem Ball zu treffen - darum das Netz! Verfelht ein Schuß den Torwärter und trifft das Netz, brüllen alle TOR! Vermutlich ärgern sie sich das der Ball den Torwärter nicht traf.

    Ein brutales Spiel ... für einen kleinen harmlosen Ball.

    Bei so manchen Kreisligaspielen ist der Ball alles andere als harmlos... Kopf voran gegen eine Betonmauer zu rennen oder sich einen Elefanten auf den Fuß steigen lassen, ist da vermutlich weniger schmerzhaft.


    Der Typ hinter dem Tor, die Geisel der Kaparten, hat sogar seinen eigenen Verein in Spanien.

    Auch wenn wir uns in DSA bewegen und nicht in Disneys Märchenstunde, aber (lassen wir das Thema Vergewaltigung mal außen vor) insofern ist die Liebesbeziehung Mensch - Ork auch nicht viel unrealistischer wie das Kinderbuch "Shrek!" von William Steig.


    Für mich ist es z.B. genau die bzw. eine Herausforderung in Rollenspiel Rollen zu spielen, die ich in IRL nie ausleben würde bzw. die nicht meinem Naturell entsprechen. Das kann der selbstbewußte Casanova sein, der strahlende Ritter in Goldener Rüstung, aber auch der tiefschwarze Blakharaz-Paktierer, der heute genüßlich sein Opfer lebend häutet, während ich morgen den Praiosgeweihten spiele, der vorgenannten versucht auf den Scheiterhaufen zu bringen. Wenn ich aber weiß, dass meine Mitspieler eher gemäßigt spielen wollen, würde ich solch einen Char nicht anspielen oder solche Themen bringen.

    "Rücksicht auf das schwächste Glied" sollte zur Anwendung kommen.


    Mich würde schon reizen zu erfahren, wie ein solche Geschichte in Romanform oder als Abenteuer aussehen könnte. Man hat ja auch die Möglichkeiten es so vage zu formulieren, dass vieles unklar bleibt und die Details der Fantasie der Helden entspringt.


    Vielleicht wäre es ja auch ein Ansatz wie bei Shrek! daraus eine völlig romantisierte Geschichte zu machen und wenn die Helden im Abenteuer dann das "Pärchen" treffen, erfahren sie die Wahrheit und werden vor den Konflikt gestellt, die Vergewaltigung zu sühnen und den Ork zu töten (der vielleicht noch ganz andere Sachen auf dem Kerbholz hat) oder die Liebe der beiden zu akzeptieren im Sinne Rahjas.

    Wenn man die Orks streng nach Regelwerk sieht, sind Gefühle wie Liebe dort gar nicht vorgesehen.


    Ich hatte ja nicht geschrieben, dass der Ork die "Gefühle" zwangsläufig erwidert.


    Wenn man sich mal in die Tiefen der Dämonologie wagt und schaut, welche Perversionen z.B. im Bereich der Belkelel-Paktierer gang und gäbe sind, wirkt eine (sexuelle) Beziehung mit einem Ork-Vergewaltiger noch wie eine romantische Komödie mit Jennifer Aniston.


    Der Charakter der Frau kann sich ja über die komplette Zeit hin entwickeln, hängt natürlich auch von der Frau ab. Es gibt Typen, die daran zerbrechen würden, andere Sinnen auf Rache und sind sogar bereit unvorstellbare Dinge dafür zu tun.


    Wir reden über eine Fantasywelt, die zwar ein Setting hat, aber auch darin gewisse Freiheiten.


    Z.B. könnte die Story so beginnen...


    - Der betroffene Orkhäuptling wir im Kampf mehrfach besiegt und entschließt sich den Stamm zu verlassen (z.B. um etwas zu finden um an seinem Kontrahenten Rache zu nehmen.)

    - Seine beste Sklavin nimmt er in (mehr oder minder) heimlich mit.

    - Endlich sieht die Sklavin die Chance sich an ihm zu rächen, doch bevor es soweit kommt, müssen sie - aufgrund einer Storyline - zusammenhalten um zu überleben.

    ... wie sich die Geschichte entwickelt steht in den Sternen.


    Wenn man Gründe sucht, warum es eine solche Story nicht geben soll, findet man Tausende. Die Kunst liegt darin die Story so zu weben, dass sie stimmig und stringent ist.

    Ich finde z.B. einiges in GoT widerwärtig und abstoßend, die Story darum hingegen gut erzählt.


    "ORKS" eignen sich nicht für Liebesgeschichten... D'accord.. die Geschichte um die berühmte Ausnahme würde ich deshalb aber nicht ausschließen.

    Es könnte ja auch sein, dass die Geschichte, die den Helden erzählt wird, vollkommen romantisiert ist und wenn sie die Frau dann persönlich kennenlernen, so wie es der TE geplant hat, sie die Realität auf den Boden der Tatsachen zurückholt.


    Kurz OT:

    Ganz wichtig ist meiner Meinung nach, dass in einer solchen Story zwischen Ingame und OT getrennt wird.

    Egal, ob Vergewaltigung oder Pädophilie oder ähnliches, Gewalt gegen schwächere oder Schutzbefohlene finde ich grundsätzlich widerwärtig.

    Wir sollten aber auf der Metaebene auch berücksichtigen, dass wir Menschen eine der wenigen Rassen sind, bei denen eine solche moralische Unterscheidunge in der Zivilisation gemacht wird. In der Natur wird in vielen Rassen begattet was sich nicht zu wehren weiß und sobald es geschlechtsreif ist (bei Menschen kann das schon sehr früh sein). Das natürliche Prinzip auf Menschen umgelegt macht klar, dass z.B. Pädophilie eigentlich "nur" das Ausleben eines "natürlichen" Triebs im Widerspruch zu unseren kulturellen Vereinbarungen ist.

    (Ich will nicht wissen, wieviele Stämme es gibt in denen sowas noch ganz normal ist.)

    Wenn man solche Themen ins RPG bringt, geht das natürlich nur, wenn die komplette Gruppe, damit einverstanden ist.

    Als Spieler finde ich, dass das Thema Potential für eine stimmige und weitläufige Story hat, mit allen Facetten und Konflikten, die sich daraus ergeben.

    Das Verlieben an sich, wäre für mich z.B. das Ergebnis bzw. der zweite Schritt, wenn sich der menschliche Char tiefergehend mit der Kultur der Orks befasst hat, die Nuancen und Bräuche kennengelernt und infolgedessen auch für sich zumindest teilweise übernommen hat. Die Liebe wird ja verständlicherweise erst mit der Zeit erwachsen.


    Die Story muss ja nicht zwangsläufig mit Verharmlosung von Vergewaltigungen einhergehen. im Gegenteil, auf Metaebene oder in der Gedankenwelt und zwischenmenschlichen/-orkischen Kommunikation bietet es Möglichkeiten, darzustellen wie falsch sexuelle Gewalt ist. (Wobei es ja auch Leute geben soll, die so etwas mögen.)


    Es könnte ja z.B. innerhalb der Story auch passieren, dass der Ork in gewissem Maße die "Falschheit" seines Handelns gegenüber der Frau erkennt und am Ende sogar den anderen Sklavinnen die Freiheit schenkt... was von einem Kontrahenten wiederum als Schwäche gesehen wird und die Grundlage für die Absetzung und Vertreibung des Orkhäuptling bildet, der dann wiederum "seine" Menschenfrau aus der Gefangenschaft befreit.


    Mich persönlich reizt es solche schwierigen Themen "philosophisch" (ein besseres Wort fällt mir dazu gerade nicht ein) Auszuspielen, aber ich denke die Mehrheit mag solch ernste Themen am Spieltisch eher nicht.


    Inneraventurisch glaube ich, würde eine solche Beziehung von den meisten Aventuriern eher negativ (Ablehnung bis Feindschaft/Verfolgung) betrachtet werden. Viele würden es vermutlich ignorieren oder dem nächsten Praiospriester melden, könnte ich mir vorstellen. Interessant wäre, wie sich die Rahjakirche hierzu positioniert.


    Gruppenbezogen sehe ich es wie Isurandil. Alles möglich. Einer meiner Mitspieler hatte einen Char mit Hass auf Orks. Dieser hätte vermutlich beide einfach getötet. Mein Brabaker lebte einige Zeit bei den Orks und auch als Ork, er würde es akzeptieren und die beiden auch verteidigen. Mein Pfeil des Lichts würde vermutlich beide in den Tempel zerren, wenn er den Ork nicht direkt töten und die Frau zu den Noioniten schleifen würde.

    Danke für die Antworten.


    Dass es eine Hausregel ist mir bewußt, ich wollte nur sichergehen, dass ich nicht evtl. eine offizielle SF damit "abwerte".


    Ich finde das Kampfsystem nach WdS in dieser Hinsicht einfach nicht atmosphärisch. Dass eine misslungene modifizierte AT daneben geht ist zwar regeltechnisch so ausgelegt aber kommt mir einfach unpassend/unrealistisch vor.


    Beispiel: Der Jäger zielt mit dem Bogen auf den Kopf, AT+ misslingt, AT normal würde gelingen... warum muss der Pfeil automatisch fehlgehen, statt nicht doch den Rücken oder Schulter zu treffen?

    Beispiel: Der Fechter zielt mit der Klinge auf den Hals. AT+ misslingt, AT normal würde gelingen... die Klinge könnte bei einer misslungenen Parade auch die Brust treffen oder die Schulter.


    ...dann halt die Treffer auch mit z.B. weniger Schaden, weil nicht volle Wucht dahinter steckt und die negativen Auswirkungen aus der misslungenen AT+ können trotzdem übernommen werden.


    Zu dieser Szene - ich denke wir reden von dem gleichen AB - meinte mein Thorwaler Magier: Ich schneide mir einige Schuppen raus, wenn möglich ein größeres zusammenhängendes Stück und suche mir einen berühmten Rüstungsschmied, der mir daraus einen Schuppenpanzer macht. Gesagt, getan und unter dem Kopfschütteln der anderen Helden und mit einigen SP für leichte Verbrennungen ein großes Stück Drache mitgenommen. :thumbsup:

    Eine Attacke auf ein bestimmtes Körperteil ist ja eine erschwerte Attacke (z.B. Kopf AT+8), bei deren Misslingen die Attacke komplett fehlgeht.


    Ich halte es als Meister so, dass bei einem Misslingen der erschwerten Attacke, der Angriff trotzdem trifft, wenn die normale Attacke trotzdem gelingen würde, und es die Situation zulässt.

    Z.B. wenn ein Char versucht einen stehenden Gegner von hinten auf den Kopf zu schlagen, dann würde der Treffer halt auf der Schulter landen oder dem Rücken.


    Für mich ist das eine Hausregel, die die Atmosphäre fördern soll, aber ich bin mir gerade nicht sicher. ob es nicht eine Kampf-SF gibt, die es explizit einem Kämpfer erlaubt eine misslungene angesagte Attacke in eine normale Attacke zu wandeln?

    Eine alte verfallene Praios(?)-Tempelanlage inmitten der Svelltsümpfe.


    Thorwalerin, Zwerg und Taugenichts (mein SC - Adelssohn, aus Trotz und Langeweile mitten im Studium aus der Magierakademie getürmt) suchen einen Schatz der im Tempel verborgen sein soll.

    In einer Kammer steht eine Art Altar mit einem Falkenrelief.

    Der Taugenichts untersucht das Relief und fummelt mit seinen Fingern in den Augen des Falken herum.


    Zwerg: "Was treibst du da eigentlich?"

    Taugenichts: "Ich schaue, ob es eine Geheimtür gibt. Kennt Ihr nicht die geheimen Türen in den Magierakademien oder in den Häusern reicher Leute, wo sie in geheimen Räumen ihre Wertsachen verstecken?

    Zwerg: "Nein, in solchen Kreisen war ich noch nicht zugange."

    Thorwalerin: "Aber Ihr scheint euch damit ja auszukennen."

    Taugenichts: "Äh, nun, äh, naja... Themenwechsel".


    Kurze Zeit und eine misslungene FF-Probe des Taugenichts später.


    Taugennichts zu Zwerg: "Hopp, probiert doch mal, vielleicht schafft ihr es."


    Zwerg schafft die Probe, der Geheimgang öffnet sich.


    Taugenichts: "Na, seht ihr, was habe ich euch gesagt?"


    Ich, OT: "Falls ihr ein Beispiel für Arroganz oder Eitelkeit sucht, schaut euch einfach den momentanen selbstgefälligen Gesichtausdruck meines Taugenichts an!"