Beiträge von Darabrob

    Hallo ihr alle,


    eine kurze Frage zum Lied des Trostes:


    Der Elf eines Spielers hat einen permanenten Punkt Klugheit verloren und möchte den durch die Anwendung eines Lieds des Trostes zurück gewinnen. Nun steht bei dem Lied, dass es in diesem Fall eine Probe plus 2 wäre und insgesamt 3 AsP kosten würde. Mir erscheint das lächerlich wenig für AP-Kosten, die in etwa bei 350+ liegen. Ist das so gewollt oder einfach nur schlecht beschrieben?

    "Ja", erwidert Ode nur knapp, während er sich weiter umschaut. "Wenn du damit meinst, dass wir weg von dem Krankenwagen sollten, obwohl es viel logischer wäre, dass wir uns ihm nähern." Sollte Andreana zu ihm herüber schauen, bemerkt sie, wie sich seine Stirn in tiefe Falten legt.
    "Bisher hat unser Bauchgefühl immer Recht gehabt. Vielleicht sollten wir uns lieber erstmal verstecken und schauen, was denn mit dem Krankenwagen nicht stimmt." Bei seinen Worten fährt er schon suchend herum, um einen geeigneten Platz zu finden, sollten die beiden Frauen ihm zustimmen.

    Ode nickt nur stumm bei Apollonias letzten Worten, so wie er auch zuvor nur stumm die beiden Frauen begleitet hat und angestrengt die Gegend beobachtet, ob sich etwas gefährliches nähert. Zwar hat er keinerlei Waffe dabei, um sich im Notfall zu wehren, aber wenigstens könnte er die Anderen warnen.

    Obwohl Ode das Martinshorn ebenfalls wahrnimmt, stapft er entschlossen weiter in die Richtung, die ihm sein Bauchgefühl vorgibt. Zu viele Merkwürdigkeiten sind bisher passiert, als dass er sich noch länger als nötig der unbekannten Gefahr aussetzt.

    "Gute Idee", antwortet Ode, wobei nicht ganz klar ist, ob er dies an Andreana, Aiden oder beide gerichtet sagt. Danach versucht er so gut es mit seinem Knie möglich ist, Stefan zu tragen und hilft Aiden dann dabei, diesen auf das Motorrad zu setzen, bevor er sich mit Andreana auf macht, dem Mann auf dem Motorrad zu folgen.

    "Danke", entgegnet Ode auf das Angebot und hilft Andreana dabei, Apollonia auf die Schulter zu nehmen. Dann wendet er sich zu den anderen um: "Los, lasst uns hier verschwinden!" Gesagt, getan, marschiert Ode in die Richtung, in die er glaubt, von hier weg zu kommen.

    "Ich bilde es mir also nicht ein", bemerkt Ode entgeistert, als er sieht, dass auch Andreana die Verwandlung Stefans zur Kenntnis nimmt. "Wir müssen hier weg, so schnell es geht. Kein Abbauen, kein Warten. Wir schnappen uns Apollonia und Stefan und dann geht es los."
    Unwillkürlich verfällt Ode in den Befehlston, der ihm schon in Afghanistan in manch brenzliger Situation geholfen hat und geht wie selbstverständlich davon aus, dass die anderen seinen Befehlen Folge leisten werden, während er beginnt sich Apollonia unter Schmerzen im Knie auf die Schulter zu laden.

    Nur flüchhtig blickt Ode auf, die Sorge um Apollonia ist größer als die Sorge um Stefan, dem es ja seit Stunden schon nicht richtig gut geht. Doch beim Anblick des Mannes stutzt Ode und reibt sich die Augen. Das kann doch nicht sein?
    "Was....?", entfährt es ihm, während er wie angewurzelt auf Stefan starrt.

    Ode will auf Aidens und Andreanas Worte gerade lauthals antworten, als Apollonia zusammenbricht. Seine harsche Antwort bleibt ihm im Halse stecken und er wendet sich so schnell er es mit seiner Verletzung vermag, der am Boden liegenden Frau zu.
    "Apollonia, alles in Ordnung bei dir?"

    Ode ist mit dem gefassten Plan durchaus einverstanden und beginnt sofort zu helfen, wo er kann, damit sie zügig diese unheimliche Gegend verlassen können. Dabei hat er allerdings immer ein wachsames Auge auf die Umgebung, wer weiß, was sich zwischen den Bäumen verbirgt?

    "Hmm...", Ode scheint ernsthaft über etwas nachzudenken und ist für einige Augenblicke sehr still. Dann steht er mühsam auf, wobei ihm sein Knie immer noch Schmerzen zu bereiten scheint. "Wir sollten hier so schnell wie möglich weg. Nimmt man alle Geschehnisse des Tages zusammen und fügt ihre", dabei nickt er Aiden zu, "Annahme hinzu, so bleibt nur der Schluss, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt und dieses Etwas es auf uns abgesehen hat. Zwar glaube ich weder an Geister, noch Dämonen oder etwas Anderes in der Art, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht und auch eine sehr weltliche Erklärung für die Umstände kann ganz und gar tödlich sein."
    Er schaut die Anderen eindringlich an und fährt dann fort, bevor ihn jemand unterbrechen kann: "Wir sollten schauen, dass wir ein weiteres Fahrzeug finden", dabei deutet er auf Aidens Motorrad, "und dann so schnell wie möglich nach Frankfurt fahren."

    Ode kann es kaum fassen, als sich nach einiger Zeit tatsächlich ein Ausgang für sie öffnet. Müde und mit schmerzenden Gliedern krabbelt der große, schlacksige, blonde Mann mit der etwas zu großen Nase aus dem Loch und lässt sich erst einmal in das sonnenbeschienene Gras fallen. Erst da fällt ihm der Mann auf, der vor dem Loch steht und sie anstarrt. Er überlässt aber den Frauen das Reden, da er einfach zu müde ist, sich in diese Unterhaltung noch einzumischen.