Posts by Colophonius


    Danke für den herzhaften Lacher. Das Beispiel zeigt die Vor- und Nachteile doch recht gut. :)

    Die Zwölfe zum Gruße,


    ich war eine Weile nicht so aktiv hier, daher verzeiht mir, wenn es einen solchen Thread schon gibt. Gefunden habe ich keinen.


    Habt ihr schon mal die derzeit sehr bekannte AI-Software "ChatGtP" für das Rollenspiel verwendet? Ich habe da gestern mit ein wenig rumgespielt. Von kurzen Abenteuerplots bis passablen Hintergrundgeschichten kam da echt einiges brauchbares herum. Ich denke, dass ich die Software auch in Zukunft mal einsetzen werde, wenn ich zu irgendwas im Rollenspiel eine Inspiration brauche.


    Haben da andere von euch mehr Erfahrungen?

    Hallo,


    ich bin selbst hier leider derzeit nur noch sehr sporadisch unterwegs und sehe, dass in den Thread, den ich vor ziemlich genau vier Jahren erstellt habe, wieder richtig Leben gekommen ist. Ich finde das sehr spannend, da ich in den vier Jahren fast wöchentlich DSA gespielt habe und damals auch das Würfeldrehen bevorzugt habe. Das sehe ich mittlerweile zwar nicht völlig anders, würde es aber sehr einschränken. Aktuell haben wir einen Leiter, der - meines Wissens nach - die Würfel nicht dreht, sondern die Story sehr spannend weiterspinnt. Dafür braucht man viel Erfahrung, es gibt dem ganzen aber eine ganz eigene Spannung. Letztens ist ein PC fast gestorben. Ich wusste, dass mein Heilkunde-Wurf wohl die letzte Gelegenheit war, diesen zu retten. Selten habe ich so vorsichtig meinen Würfelbecher gehoben (und den SC retten dürfen). Das gibt dem Ganzen eine eigene Dramatik, die ich selbst als Leiter - der doch den ein oder anderen Wurf in der Vergangenheit zugunsten der Spieler gedreht hat- vermutlich gar nicht erzeugen könnte. Die Art und Weise des Spiels funktioniert aber wohl nur deshalb so gut, weil ich volles Vertrauen darein habe, dass unser Leiter die Geschichte weiterspinnen kann und es spannend bleibt. Egal, ob das Abenteuer durch Würfelwürfe völlig entgleist oder nicht. Auch das braucht viel Erfahrung. Mal sehen, vielleicht schaue ich in weiteren vier Jahren wieder ganz anders auf die Sache.


    Viele Grüße

    Colo

    Hallo,


    die Frage/der Thread klingen vielleicht etwas doof. Aber ich mag die Vademecum-Bände sehr gerne und habe (glaube ich) auch alle. Allerdings kommen ja immer wieder neue raus. Gibt es irgendwo eine Liste mit den bereits erschienenen Bänden und denen, die noch erscheinen sollen? Würde mir sehr mit meiner Sammlung helfen.


    Viele Grüße

    Colo

    Ihr macht es einem echt schwierig, vielleicht auch weil die Frage etwas zu vage gestellt war. Ihr habt nämlich alle in manchen Punkten Recht. Der Aal laicht weit weg - in der weit entfernten Sargassosee. Von dort unternehmen ihre Nachkommen die schier unvorstellbare Reise in die Süßgewässer Europas, vorbei an Raubfischen, Fischern und verbauten Gewässern. Das Problem ist, dass dieser einzigartige Lebenszyklus schwer zu simulieren ist. Der Aal müsste zunächst in "Reisestimmung" gebracht werden, sodass er überhaupt auf die Idee kommt zu laichen. Auch die genaue Laichsituation vor Ort in der Sargassosee ist mWn nicht richtig geklärt. Und jetzt fängt der Stress richtig an: die Larven durchlaufen diverse Stadien und reisen nach Europa. Was sie dort fressen und wie sie den Weg finden, ist unklar. Tja, und wenn sie das alles überlebt haben, ordentlich gewachsen und gealtert sind, müssen sie nur noch den ganzen Weg zurück. Es gibt also wegen des einzigartigen, faszinierenden Lebenswandels dieses Fisches (wie auch immer sich das in der Evolution durchsetzen konnte) so viele unklare Parameter, dass Zuchterfolge nur ganz vereinzelt zu verbuchen sind.


    Da ihr gemeinsam viele gute Ideen hattet, würde ich vorschlagen: wer zuerst kommt... ;)

    Danke für die Erklärung, jetzt weiß ich auch den Hintergrund. Bleiben wir grob bei der Thematik „Essen“. Viele von euch kennen sicher den Europäischen Aal, wissenschaftlicher Name Anguilaa anguilla, dessen fettiges Fleisch sich vor allem für herrliche Räucheraale eignet, aber auch in der Pfanne macht er eine gute Figur. In eine klassische Hamburger Aalsuppe kommt er hingegen eigentlich nicht rein, wird aber in Restaurants so serviert um keinen Ärger mit den touristischen Gästen zu bekommen. Damit könnte es aber bald vorbei sein: der Aal ist vom Aussterben bedroht. Man könnte jetzt auf die Idee kommen, diesen einfach zu züchten, um das Problem zu lösen. Das ist aber gar nicht einfach. Woran liegt das?

    Die Spieler treffen auf einen Kor-Geweihten, der auf die nicht erfahrenen Helden unheimlich beeindruckend und beängstigend wirkt. Er beginnt mit dunkler Stimme von den blutigen Kor-Idealen zu reden und macht erheblich Eindruck auf die Helden. In dem Moment blitzt es OT heftig und es folgt unmittelbar darauf ein lautes Donnern, obwohl ein Gewitter sich vorher nicht angekündigt hatte. Selten passten OT und IT so gut zusammen.

    Die Gruppe hält in der Nacht Wache. Unser Gefangener hat sich leider nachts befreit und einer Figur ordentlich über den Schädel gehauen. Ein Held springt nachdem er geweckt wurde, auf. "Ich will ihn verfolgen!" "Aber Lysminja", wendet ein anderer Held ein. "Das schaffst du doch nie. Es ist völlig dunkel." Eher OT: "Ich weiß nicht... ich habe ne Doppel-1". Tja und los geht die Verfolgungsjagd.

    Könnte es sich dabei um Lepra handeln? Der Gedanke, der dazu führte: In TES III: Morrowind gibt es die Divine Disease, bei der die Leute sich langsam verwandeln und auch Fleisch verlieren. Da könnte Lepra das irdische Vorbild sein. Außerdem hat Jesus in der Bibel einen Leprakranken geheilt.

    Ich habe gerade zwar keine Lösung, möchte aber noch mal auf das hier eingehen:


    Quote

    Es tut mir leid, dass ich es euch so schwer gemacht habe... ich hätte entweder etwas Leichteres nehmen sollen oder deutlich häufiger nachschauen sollen. Falls ich noch mal etwas erraten sollte, bessere ich mich!


    Das Quiz ist doch gerade dafür da, dass man erst in die Irre tappt, um dann den Aha-Effekt zu haben! Ist doch super, wenn keiner auf Anhieb die Lösung kennt.

    Ich würde tippen, dass der Brunnenfaden eine Algenart ist, die mit wenig Licht auskommt und daher gerne in Brunnen wächst.

    Nichts für ungut, aber wenn man es gegoogled hat, sollte man dazu gar nichts schreiben. Sonst gibt man noch ungewollt Tipps!


    Halldor braucht den/die Caganer, weil der Bommel seiner Wintermützen nach den langen Spaziergängen immer nass sind - immerhin gibt es hier Regen- und kein Schneewetter. Im Caganer wird der Bommel dann fachgerecht getrocknet.

    Ich versuch mich auch mal am Raten:

    Rohmlepel klingt ein wenig wie eine Mischung aus dem niederländischen Wörtern für Sahne (room) und Löffel (lepel), also denke ich, dass es ein Sahnelöffel ist und es sich um eine Variante des deutschen Platt handelt. Zur Sahne gibt es dann den Hüdel, also einen... Apfelkuchen?! Würde jedenfalls schmecken. Das ganze gibt es dann bei älteren Personen, die in der Nähe von Kleve aufgewachsen sind.

    Vielen Dank für die rege Beteiligung! Viele waren nah dran, richtig liegt jedoch E.C.D. , die Begründung trifft aber nur teilweise zu. Gewonnen hat er dennoch. ;)



    Dann mache ich mal weiter! :)


    Mir gefiel das Format, in dem 8 Fragen zu beantworten sind (richtig oder falsch) und die Punktzahl dann geposted wird. Für richtige Aussagen gibt es die dort genannte Punktzahl, bei einer falschen Aussage bitte 0 Punkte notieren.


    Dabei freue ich mich natürlich, wenn die möglichen Antworten auch diskutiert werden! Die Fragen sind hoffentlich so formuliert, dass die Antwort ein klares Ja oder ein klares Nein bedeutet. Es geht auch nicht um etwaige super Sonderfälle, sondern um grundsätzliches.


    Wenn jemand richtig liegt oder keiner mehr mitmachen will, poste ich gerne die ausführliche Auflösung! Ich hoffe, es sind ein paar echte Aha-Effekte dabei.


    Die Fragen drehen sich – wie bei meinem Profilbild zu erwarten - alle rund um das Thema „Ameisen“.


    1. Wenn man einen Stein im Sommer umdreht, dann findet sich darunter mitunter ein Nest einer Ameisenkolonie. Dabei findet man zwischen den Ameisen oft helle Gebilde, die an ein Reiskorn oder ein Tic-Tac erinnern und von den Ameisen schnellstens in Sicherheit gebracht werden. Dabei handelt es sich um die Eier der Ameisen. (1 Punkt)


    2. In Deutschland gibt es nur vier einheimische Ameisenarten. Die schwarze Ameise (Lasius niger), die gelbe Ameise (Lasius flavus), die rote Ameise (Myrmica rubra) und schließlich die Waldameise (Formica rufa). (2 Punkte)


    3. Ein Ameisenstaat besteht in der Regel aus vielen hundert, tausend oder gar Millionen Individuen. Dabei ist der absolute Großteil der Ameisen weiblich, können aber nicht selbstständig für weitere Arbeiterinnen sorgen. (4 Punkte)


    4. Blattschneiderameisen sind vor allem in Südamerika heimisch. Sie bilden riesige Kolonien und schneiden Blätter von den Bäumen. Diese tragen sie dann in ihr Nest, um sie dort zu fressen. (8 Punkte)


    5. Wer kennt es nicht? Man geht über eine Wiese, tritt versehentlich in einen Ameisenhügel und schon zwickt es unangenehm an den Beinen. Dabei ist es so, dass Ameisen über kräftige Mundwerkzeuge verfügen („Mandibeln“), mit denen sie die Haut aufbeißen und dann Ameisensäure in die Wunde spritzen. Stechen können Ameisen hingegen nicht. (16 Punkte)


    6. Eine Ameisenkolonie kann mit einer Vielzahl von Königinnen („Gynen“) ausgestattet sein. (32 Punkte)


    7. Die Ameisenkönigin hat zwei Funktionen. Sie legt zum einen die Eier, aus denen die anderen Ameisen schlüpfen, zum anderen entscheidet sie, ob die Kolonie ihr Nest verlässt, um ein anderes zu suchen. (64 Punkte)