Äh ja, es ist einfach so das das hier:
Quote
Taarn: halbelfische Hüterin der legendären Schwarzen Axt. Schlanker durchtrainierter Körper, wohlgeformte Brüste, makellose braune Haut, schwarze Augen, lockiges schwarzes Haar. Trägt einen magischen Kettenbikini, der ihren gesamten Körper schützt.
Wie eine komplette Parodie klingt. Zumindest spätestens das mit dem Kettenbikini, siehe auch: https://www.youtube.com/watch?v=Yy-A3CLMunA
Die Beschreibung eines besonders wichtigen NPCs, Hüterin eines überaus mächtigen Artefakts, bezieht sich nur darauf wie wohl geformt ihr Körper ist? ( chelidon stört sich daran nicht?!)
Du hast das ja scheinbar vor ziemlich langer Zeit angefangen, vielleicht warst du damals der pubertierende Jugendliche nach dem das alles klingt, und das reifere Ich sieht das in der Nachbetrachtung manchmal nicht. Ich würde dir empfehlen, mal abgesehen vom Sexismus, realistisch an die Sache heran zu gehen: Eine Hütern einer mächtigen magischen Waffe welche verhindern will das diese in falsche Hände geräht hat wohl eher keine makellose Haut und einen Kettenirgendwas, sondern ist eine hart gesottene vernarbte Kriegerin mit der nicht gut Kirschen essen nicht. Die kastiert ihre potentiell Gegner auch nicht (wozu? Das wirkt so konstruiert wie es vermtlich auch ist) sondern tötet sie oder verstümmelt sie so das sie mehr oder weniger kampfunfähig sind - Hände abhacken, blenden Beispielsweise. Das macht den Ork dann auch zu einem interessanteren Antagonisten.
Beim Hintergrund würde ich die empfehlen es nicht gleichmäßig und kategorisiert zu machen, sondern überall Ecken und Kanten einzubauen. Die Elementarreiche können ja Orte wählen welche ihr Element bevorzugen, aber wenn man es übertreibt ist es langweilig. Nimm ein paar Elemente raus, Feuer und Eis zum Beispiel, daraus können sich interesante Wechselwirkungen ergeben:
Die Magierkabale sammelt die Elementarschlüssel um damit XYZ zu tun. Aber als sie alle haben entwendet der "Verfluchte" zwei davon: Feuer und Eis. Will er mehr macht haben als alle anderen? Misstraut er dem Hüter des Kraftschlüssels, da dieser (einzeln) der mächtigste ist? Hält er Feuer und Eis für zu gefährlich, da er Unstimmigkeiten in der zugrunde liegenden Theorie der Hexalogie der Elemente erkennt? Das ist Legende...
Auf jeden Fall gibt es fortan zwei Reiche weniger, die Gedeihen aber das Gleichgewicht stimmt nicht, Luft und Erde (als die zwei einzigen verbleibenden Gegensätze) führen Krieg, eine fliegende Insel stürzt ab, manche sagen durch Sabotage des Erdreichs, andere sagen als Waffe des Luftreichs: Nach diesem kataklystischem Ereignis fallen beide Reiche, es gibt Missernten (verdunkelte Sonne für Jahre, Jahrzehnte), das Humus Reich wird nach und nach überwuchert (da Eis als gegenpart fehlt?), das Wasserreich geht schließlich unter (im Norden gibt es der Legende nach im ewigen Eis eine Oase der Wärme - liegt dort der Feuerschlüssel versteckt, lässt er das Eis schmelzen und das Meer ansteigen?), das Kraft Reich zerfällt nach und nach an Eroberer, die aber (vgl. Römer - Germanen) auch deren Kultur annehmen. Hier kann man auch gut die schwarze Axt einbauen.
Generell bietet sich bei Magiereichen mmn an die Implikationen einer magischen Führungselite nicht zu übergehen: Ist die "Kunst" vererbbar, und wenn ja, was ergibt sich daraus (vgl. auch Harry Potter)? Leben Magier Länger? Oder kürzer, weil die Schlüssel korrumpieren (bei the First Law gibt es einen magischen Stein der quasi Radioaktive Auswirkungen hat)? Hier ist auch eine frage ob man Reiche hat die Primär aus einem Volk bestehen oder ob die Gesellschaften mehr oder weniger durchmischt sind. DSA Stellt das auch sehr gut da, mit dem weitgehend menschlichen Mittelreich in dem aber auch Zwerge und Elfen - teils in die Gesellschaft, teils in die Staatsstruktur, integriert sind.
Daraus kann man auch das nächste Aufbauen: Das Südreich kann immernoch gegen die Sünden des Humusreiches ankämpfen (mutierte Pflanzen?), irgendwo können immernoch die fliegenden Inseln herumschweben, irgendwo sollte es aber auch was intaktes geben, das einfach immer alle fragmentieren und es keinerlei zentrale oder ausgebaute Herrschaft gibt ist auch fad.
Das alles nur als Beispiele. Gerade das ganze Thema um die Elemente kann man schon interesant aufziehen. Ich bin da auch immer ein Fan von der Warhammer Logik (die WHFB Welt bietet sich auch gut zum abschauen an), das Magie grundsätzlich in irgendeiner Weise korrumpiert. Die Trennung in "reine" Elementarmagie und "verdorbene" Dämonologie finde ich auch nicht so gut, ich würde das eher etwas durchmischen.