Posts by Goltron

    Was mich ehrlich gesagt an den neueren Star Trek Sachen einfach nervt ist dieser flockig lockere Umgang, alle sind cool drauf machen ihre Sprüche etc. …


    Ich vermisse da oft einfach das die Sternenflotte eigentlich eine gut durchorganisierte Teil-militärische Institution sein sollte, und das früher auch war.


    Ich schau mir grad wieder Voyager an und da ist viel Nostalgie dabei, aber die Serie ist immernoch ganz gut und löst bei mir weniger feel bad momente aus als TNW (was ich insgesamt aber ganz gut finde) oder Picard (durchwachsen).

    Ich weis also nicht ob ich mich an SA ran trauen solle nach allem was ich hier lese. Wohl eher nicht.

    Naja, das wäre ja letztlich eine Weiterentwicklung der KI-Freundin Sache… Ich glaube das ist zu sehr Nische als das das wirklich aufkommt, aber denkbar, durchaus.


    Ich könnte mir das aber gut für Brettspiele vorstellen. Im Prinzip einfach eine KI welche Spielpartner bei mehr oder weniger beliebigen Brettspielen simuliert. Damit meine ich nicht den menschlichen Aspekt, sondern einfach das Spielverhalten.


    Einen Schritt weiter wären wir dann wieder beim Rollenspiel, aber etwas ähnliches hat man auch jetzt in Form von Computerspielen bereits.


    Es gibt da eine nette Kurzgeschichte von Andreas Eschbach in der es darauf hinausläuft das man sich lieber einen Sex-/Beziehungsroboter bestellt als das man eine echte Beziehung eingeht. Mmn ein Szenario das eher zum Untergang der Menschheit führt als die KI welche uns mit Atombomben bewirft.

    Das ist aber doch wieder eine Qualitätsfrage. Qualität ist aber ein entscheidendes Kriterium - entweder lernt sie KI das, oder sie ist auf menschlichen Support angewiesen. Ich sehe jetzt nen Problem darin das ein menschlicher Autor Vorgaben macht um eine Welt teilweise von meiner KI ausarbeiten zu lassen, und das das dann zwingend schlechter sein muss als wenn er alles selbst erdacht hat. Im Gegenteil. Wenn du mal Martin oder auch Jordan nimmst haben sich die sehr viel Neues und Innovatives ausgedacht, aber auch altes verwandt.

    Ich hab auch mal eine Fantasy Geschichte angefangen die las sich in der Grundidee wie direkt von Tolkien geklaut. Und das war vor LI.

    Wie ganz geht’s mir weniger um die Qualitätsfrage, denn die wird immer für sich selbst einstehen können.

    Naja aber unsere ganze klassische Fantasy ist ja ein mehr oder weniger großes Plagiat von Tolkien, da hat doch in dem Bereich fast jeder irgendwie abgeschrieben. Wenn die KI das zu direkt macht kannst du das genau so wenig veröffentlichen und Geld damit machen als wenn du das selbst machst.


    Ich weis schon was du meinst und will das auch nicht verharmlosen. KI macht es sehr viel leichter Dinge so zu verfälschen das sie knapp am Urheberrecht vorbei gehen. Das ging vorher auch, aber das Ausmaß ist ein ganz anderes. Damit wird man sich aber irgendwie arrangieren müssen. Tatsächlich kann das ja auch eine Chance sein: bei KI generierten Sachen muss man extra gründlich nachsehen ob es nicht irgendwo geklaut ist, und andere können es leicht nachahmen, da ein eigenes Urheberrecht darauf (vermutlich?) nicht besteht.

    Ich denke eins sollte man aber auch bedenken: Fast alles was irgendein Autor heutzutage schreibt basiert ja auch auf irgendwas das schon da war, oder wurde davon inspiriert. Ich will die geistige Arbeit die dahinter steckt etwas tolles zu kreieren nicht schmälern, aber ist das so viel anders als wenn jetzt eine KI etwas entwirft?


    Die Qualität mal außen vor. Es kommt sehr auf die Details an ob etwas gut oder mäßig oder schlecht ist, und selbst bei Multimillionen Dollar Projekten haben wir im Kino oder Streaming Bereich schlechte Drehbücher und lahme Geschichten die von echten Menschen geschrieben wurden.


    Das Problem das es im Medien Bereich nur wenig echtes Neues gibt haben wir ja heute auch schon…Ich weis nicht wie sich das entwickelt. Es gibt Unmengen an Fantasy Literatur und vieles davon ist halt einfach auch schlecht. Das wird natürlich im KI Sumpf völlig untergehen, aber tut es deshalb zwangsläufig das Gute auch?


    Mir geht es jetzt in keiner Weise darum KI zu verherrlichen oder zu verteufeln, sondern einfach um eine realistische Einschätzung wie sich das entwickeln wird. In dem Stream wurde auch gesagt das die Verlage schon Abgaben hatten die sie einsteigt als KI generiert einstufen konnten - trotz extrem negativer Einstellung dazu, trotz Verträge die das verbieten. Wie viele haben sie dann jetzt schon bekommen die überarbeitet wurden so das es nicht mehr feststellbar war das einen Teil der Arbeit KI erledigt hat?


    Ich will jetzt eigentlich auch nicht in eine gesamt gesellschaftliche Diskussion einsteigen, aber KI scheint mir schon ein Hoffnungsschimmer zu sein unser demographisches Problem in den Griff zu bekommen.

    Ich bin über einen anderen Faden auf ein YT Video von Orkenspalter TV gestoßen, in dem sich viele Verlage mehr oder weniger stark gegen die Verwendung von generativer KI im (professionellem) Rollenspiel Bereich aussprechen. Habe das ehrlich gesagt nicht ganz angesehen (3 Stunden) sondern nur die ersten 30 Minuten, aber mir drängt sich da die Frage auf ob das nicht eine ziemlich unrealistische/naive Herangehensweise ist? Der Vertreter von Ullyses war da mmn am vernünftigsten: sie lassen KI übersetzen und dann schaut jemand drüber. Angeblich weil ihre Übersetzer die Arbeit nicht mehr schaffen - aber das kann genau so eine Rechtfertigung sein um in einem gegenüber KI sehr negativ eingestelltem Umfeld keinen Shitstorm zu riskieren.


    In meinen Augen führt gar kein Weg daran vorbei das man im kreativen Bereich mittelfristig auf KI + menschliches überarbeiten setzen wird. Nischen die davon abweichen wird es immer geben, aber eben Nischen.


    Wie seht ihr das? Ich bin jetzt tendenziell eigentlich eher KI Skeptiker, in dem Sinne des ich den Begriff KI eigentlich für etwas überzogen erachte, da das was dort angeboten sind in meinen Augen eher eine Art Super Suchmaschine ist. Trotzdem finde ich es überraschend wie schnell die Sache auch für den Otto Normal Bürger hilfreich geworden ist.


    Mir geht es hier jetzt nicht so sehr um Qualitätsmängel von rein KI generierten Sachen und auch nicht so sehr um die moralischen Implikationen. Die Wirtschaftlichkeit schlägt hier über kurz oder lang letztlich fast alles.

    Momentan sieht es ja eher danach aus das die KI eher in den kreativen Bereich einfällt, und weniger in die Datenverarbeitung, wie früher immer prognostiziert wurde. Das deshalb viele Leute die dort arbeiten negativ dazu eingestellt sind, da ja ihr Job bedroht ist, ist nachvollziehbar, wird aber letztlich auch nichts ändern. Ich sehe da halt auch ein wenig das Potentiall mit Hilfe von KI mehr und bessere content in der selben Zeit anzubieten - wie eben die oben erwähnten Übersetzungen.


    Vielleicht liege ich aber auch völlig falsch oder übersehe etwas - deshalb würde mich eure Meinung zu dem Thema interessieren.

    Äh ja, es ist einfach so das das hier:


    Quote

    Taarn: halbelfische Hüterin der legendären Schwarzen Axt. Schlanker durchtrainierter Körper, wohlgeformte Brüste, makellose braune Haut, schwarze Augen, lockiges schwarzes Haar. Trägt einen magischen Kettenbikini, der ihren gesamten Körper schützt.


    Wie eine komplette Parodie klingt. Zumindest spätestens das mit dem Kettenbikini, siehe auch: https://www.youtube.com/watch?v=Yy-A3CLMunA


    Die Beschreibung eines besonders wichtigen NPCs, Hüterin eines überaus mächtigen Artefakts, bezieht sich nur darauf wie wohl geformt ihr Körper ist? ( chelidon stört sich daran nicht?!)


    Du hast das ja scheinbar vor ziemlich langer Zeit angefangen, vielleicht warst du damals der pubertierende Jugendliche nach dem das alles klingt, und das reifere Ich sieht das in der Nachbetrachtung manchmal nicht. Ich würde dir empfehlen, mal abgesehen vom Sexismus, realistisch an die Sache heran zu gehen: Eine Hütern einer mächtigen magischen Waffe welche verhindern will das diese in falsche Hände geräht hat wohl eher keine makellose Haut und einen Kettenirgendwas, sondern ist eine hart gesottene vernarbte Kriegerin mit der nicht gut Kirschen essen nicht. Die kastiert ihre potentiell Gegner auch nicht (wozu? Das wirkt so konstruiert wie es vermtlich auch ist) sondern tötet sie oder verstümmelt sie so das sie mehr oder weniger kampfunfähig sind - Hände abhacken, blenden Beispielsweise. Das macht den Ork dann auch zu einem interessanteren Antagonisten.


    Beim Hintergrund würde ich die empfehlen es nicht gleichmäßig und kategorisiert zu machen, sondern überall Ecken und Kanten einzubauen. Die Elementarreiche können ja Orte wählen welche ihr Element bevorzugen, aber wenn man es übertreibt ist es langweilig. Nimm ein paar Elemente raus, Feuer und Eis zum Beispiel, daraus können sich interesante Wechselwirkungen ergeben:


    Die Magierkabale sammelt die Elementarschlüssel um damit XYZ zu tun. Aber als sie alle haben entwendet der "Verfluchte" zwei davon: Feuer und Eis. Will er mehr macht haben als alle anderen? Misstraut er dem Hüter des Kraftschlüssels, da dieser (einzeln) der mächtigste ist? Hält er Feuer und Eis für zu gefährlich, da er Unstimmigkeiten in der zugrunde liegenden Theorie der Hexalogie der Elemente erkennt? Das ist Legende...


    Auf jeden Fall gibt es fortan zwei Reiche weniger, die Gedeihen aber das Gleichgewicht stimmt nicht, Luft und Erde (als die zwei einzigen verbleibenden Gegensätze) führen Krieg, eine fliegende Insel stürzt ab, manche sagen durch Sabotage des Erdreichs, andere sagen als Waffe des Luftreichs: Nach diesem kataklystischem Ereignis fallen beide Reiche, es gibt Missernten (verdunkelte Sonne für Jahre, Jahrzehnte), das Humus Reich wird nach und nach überwuchert (da Eis als gegenpart fehlt?), das Wasserreich geht schließlich unter (im Norden gibt es der Legende nach im ewigen Eis eine Oase der Wärme - liegt dort der Feuerschlüssel versteckt, lässt er das Eis schmelzen und das Meer ansteigen?), das Kraft Reich zerfällt nach und nach an Eroberer, die aber (vgl. Römer - Germanen) auch deren Kultur annehmen. Hier kann man auch gut die schwarze Axt einbauen.


    Generell bietet sich bei Magiereichen mmn an die Implikationen einer magischen Führungselite nicht zu übergehen: Ist die "Kunst" vererbbar, und wenn ja, was ergibt sich daraus (vgl. auch Harry Potter)? Leben Magier Länger? Oder kürzer, weil die Schlüssel korrumpieren (bei the First Law gibt es einen magischen Stein der quasi Radioaktive Auswirkungen hat)? Hier ist auch eine frage ob man Reiche hat die Primär aus einem Volk bestehen oder ob die Gesellschaften mehr oder weniger durchmischt sind. DSA Stellt das auch sehr gut da, mit dem weitgehend menschlichen Mittelreich in dem aber auch Zwerge und Elfen - teils in die Gesellschaft, teils in die Staatsstruktur, integriert sind.


    Daraus kann man auch das nächste Aufbauen: Das Südreich kann immernoch gegen die Sünden des Humusreiches ankämpfen (mutierte Pflanzen?), irgendwo können immernoch die fliegenden Inseln herumschweben, irgendwo sollte es aber auch was intaktes geben, das einfach immer alle fragmentieren und es keinerlei zentrale oder ausgebaute Herrschaft gibt ist auch fad.


    Das alles nur als Beispiele. Gerade das ganze Thema um die Elemente kann man schon interesant aufziehen. Ich bin da auch immer ein Fan von der Warhammer Logik (die WHFB Welt bietet sich auch gut zum abschauen an), das Magie grundsätzlich in irgendeiner Weise korrumpiert. Die Trennung in "reine" Elementarmagie und "verdorbene" Dämonologie finde ich auch nicht so gut, ich würde das eher etwas durchmischen.

    Zum Fluff schreibe ich später noch was 😉.


    Ich würde mir aber sehr gut überlegen ob es wirklich eine aktive Parade sein soll - das ist einfach eine ganz große Schwäche an DSA, gehört hier aber traditionell hinzu, und funktioniert im 5er dann mmn auch generell besser.


    Der Optimalfall wäre für mich ein Defensivwert gegen den man würfelt - im Prinzip wie bei D&D - der aber nicht durch die Rüstung bestimmt wird. Diese sollte separat sein und den Schaden wie bei DSA reduzieren.

    Das muss es nicht, wobei bei der Konkurenz an Fantasy Welten auch nicht schadet.


    Das große alte untergegangene Reich, 7 Elementarreiche mit passender Hauptstadt, 4 Himmelsrichtungen - das ist auch als grober Aufhänger für den Anfang aber einfach extrem Platt und langweilig. Tut mir leid das so direkt zu sagen, aber es ist halt so.


    Weil ich es gerade lese: NPC Taarn - ist das dein Ernst? Ist das hier eine Parodie ;).

    Ich denke am meisten Sinn macht die Regel wenn man sie ohne die Option den Gegner zu einer Bewegung zu zwingen spielt. Damit ist einfach sehr viel schmuh möglich, und sonderlich logisch ist sie auch nicht. Selbst der sehr simple Fall das ein einzelner Gegner in einer Gegnergruppe sich wegen einer Provokation in die Schwerter der gesamten Heldengruppe stürzt ist ja schon sehr abwegig. Aber einen Fernkämpfer oder Magier dann dazu zu zwingen sich in den Nahkampf zu begeben - da hörts für mich ehrlich gesagt auf.

    Es hilft zum einen mal sehr wenn allen Spielern klar ist das sie sich vorher überlegen - also nicht erst wenn sie an der Reihe sind - was ihr Held macht.


    Ansonsten finde ich das das DSA5 Kampfsystem allgemein etwas flüssiger läuft.


    Man kann DSA4.1 etwas beschleunigen indem man die Paraden der Gegner gezielt relativ niedrig ansetzt, indem man Abläufe vereinfacht (z.B. "abwarten" anstatt irgendwelche komischer vorher ansagen, aber das spielt ihr eigentlich sowieso keiner so). Wenn man mit Aktionen umwandeln spielt (ggf nur bei Helden und "Bossen") beschleunigt es die Sache auch. Eine Möglichkeit wäre auch auf den Meta Abzug bei misslungenen Ansagen zu verzichten. Auf Überzahlboni bzw. Mali würde ich generell immer verzichten, da derjenige un Unterzahl durch die aktive Parade eh schon massiv benachteiligt wird.


    Also pauschal die Regeln etwas anzupassen damit die Helden mehr Offensivmöglichkeiten haben und sich in Unterzahlsituationen besser behaupten können.


    Das Kampfsystem nimmt auch mit höheren Erfahrungsgraden etwas an Fahrt auf, da die Helden mehr Möglichkeiten haben und "normalo" Gegner schneller ausschalten oder auch mal one-hitten können.