Posts by Goltron

    Ich finde, das ist der Charme von DSA 4. Da ist jegliche Kombination von Rasse, Kultur und Profession möglich. Die Al'Anfaner Nivesin (von einer nivesischen Sklavin geboren), in den Sklavenpferchen zum Rastullahglauben bekehrt, entkommen und nun Kamelzüchterin in der Khom. Unwahrscheinlich, aber möglich. Lässt sich alles abbilden.

    Solche Hintergrundgeschichten entstanden damals aber überproportional oft um besonders gute Rassen & Kulturen abzugreifen. IdR waren die exotischen Rassen regeltechnisch stark bevorteiligt, die zugehörigen Kulturen aber überteuert - daher kamen ja die ganzen (genetischen) Barbaren die aus irgendeinem Grund in der Zivilisation aufgewachsen sind.


    Generell kann man vieles machen, mal regeltechnische Gründe beiseite würde ich mich bei solchen Geschichten immer selbst fragen ob es insgesamt zu konstruiiert wirkt. Generell muss die Biografie eines Helden nicht von A bis Z plausibel erscheinen - es muss nicht immer die getötete Familie sein welche den Charakter ins Abenteurer Leben zwingt, man kann das auch einfach freiwillig machen weil man Lust drauf hat.

    Ich denke du musst mindestens zu zweit sein.


    Die Frage ist ob Schildwall im Regelsinne als Formation zählt, logisch wäre es schon, steht aber nirgends da. Schildwall bringt gegenüber der normalen Formation halt auch wenig Vorteil aber diverse Nachteile, wenn es nicht kumulativ ist scheint es kaum sinnvoll einsetzbar. Wenn schon ist -+4 VW aber no brainer gut. Schwierig.


    Nachtrag: Von der ganzen Beschreibung her wirkt es letztlich wie eine Formations SF, denke man sollte es deshalb so behandeln.

    In DSA3 waren "Stichwaffen" noch das, was in DSA4.1 dann "Fechtwaffen" sind.

    Für mich ist eine Waffe dann eine "Stichwaffe", wenn sie mit dem Talent "Fechtwaffen", "Dolche" oder "Speere" geführt wird.

    So ist es. DSA4.1 ist halt noch nicht so durchkategorisiert wie das RPGs heute und gestern waren, obwohl an anderer Stelle dann doch die Schadensart eine Rolle spielen kann. Da sollte man mit GMV ran gehen, so oft kommt es ja nicht vor.

    Es gibt aber einfach generell die Tendenz das man nicht so sehr auf Logik achtet, und insbesondere Zeit & Raum sehr schnell aus dem Fenster geworfen werden. Selbst wenn man es mit geringen Anpassungen besser hätte machen können.


    Ich glaube das das in erster Linie eine Kombination aus Dummheit und Ignoranz der Story Schreiber ist, kombiniert damit das ein Teil des Publikums das egal ist und der andere halt das vorgesetzt bekommt was es gibt.


    Sieht man sich ältere - vorallem gute ältere - Filme an wurde da noch mehr drauf geachtet. Zum Beispiel bei den alten Star Trek Filmen, nur sehr begrenzt vielleicht, aber es gerade die besseren bieten schlicht einen durchdachteren Plot als die schlechteren. Oder auch Star Wars: Neben all den schwächen welche sie Sequels haben wurde auch keinerlei Wert mehr darauf gelegt das die Raum- oder Bodenkämpfe in Universe plausibel sind, es geht nur um die schnelle Action, den schnellen Shot irgendeiner Szene. In den Orginal Filmen war das noch deutlich anders, und selbst wenn es nicht ganz zuende gedacht ist, ist es schon deutlich besser wenn Dinge zumindest oberflächlich funktionieren.


    Hier verstehe ich viele Story Schreiber nicht, denn gerade letzteres lässt sich oft relativ einfach bewerkstelligen. Und man sieht auch am Flop von sehr teuren Produktionen das das Publikum - wenn auch vielleicht nur unterbewusst - das durchaus auch würdigt.

    Was mich ehrlich gesagt an den neueren Star Trek Sachen einfach nervt ist dieser flockig lockere Umgang, alle sind cool drauf machen ihre Sprüche etc. …


    Ich vermisse da oft einfach das die Sternenflotte eigentlich eine gut durchorganisierte Teil-militärische Institution sein sollte, und das früher auch war.


    Ich schau mir grad wieder Voyager an und da ist viel Nostalgie dabei, aber die Serie ist immernoch ganz gut und löst bei mir weniger feel bad momente aus als TNW (was ich insgesamt aber ganz gut finde) oder Picard (durchwachsen).

    Ich weis also nicht ob ich mich an SA ran trauen solle nach allem was ich hier lese. Wohl eher nicht.

    Naja, das wäre ja letztlich eine Weiterentwicklung der KI-Freundin Sache… Ich glaube das ist zu sehr Nische als das das wirklich aufkommt, aber denkbar, durchaus.


    Ich könnte mir das aber gut für Brettspiele vorstellen. Im Prinzip einfach eine KI welche Spielpartner bei mehr oder weniger beliebigen Brettspielen simuliert. Damit meine ich nicht den menschlichen Aspekt, sondern einfach das Spielverhalten.


    Einen Schritt weiter wären wir dann wieder beim Rollenspiel, aber etwas ähnliches hat man auch jetzt in Form von Computerspielen bereits.


    Es gibt da eine nette Kurzgeschichte von Andreas Eschbach in der es darauf hinausläuft das man sich lieber einen Sex-/Beziehungsroboter bestellt als das man eine echte Beziehung eingeht. Mmn ein Szenario das eher zum Untergang der Menschheit führt als die KI welche uns mit Atombomben bewirft.

    Das ist aber doch wieder eine Qualitätsfrage. Qualität ist aber ein entscheidendes Kriterium - entweder lernt sie KI das, oder sie ist auf menschlichen Support angewiesen. Ich sehe jetzt nen Problem darin das ein menschlicher Autor Vorgaben macht um eine Welt teilweise von meiner KI ausarbeiten zu lassen, und das das dann zwingend schlechter sein muss als wenn er alles selbst erdacht hat. Im Gegenteil. Wenn du mal Martin oder auch Jordan nimmst haben sich die sehr viel Neues und Innovatives ausgedacht, aber auch altes verwandt.

    Ich hab auch mal eine Fantasy Geschichte angefangen die las sich in der Grundidee wie direkt von Tolkien geklaut. Und das war vor LI.

    Wie ganz geht’s mir weniger um die Qualitätsfrage, denn die wird immer für sich selbst einstehen können.