Ich finde, das ist der Charme von DSA 4. Da ist jegliche Kombination von Rasse, Kultur und Profession möglich. Die Al'Anfaner Nivesin (von einer nivesischen Sklavin geboren), in den Sklavenpferchen zum Rastullahglauben bekehrt, entkommen und nun Kamelzüchterin in der Khom. Unwahrscheinlich, aber möglich. Lässt sich alles abbilden.
Solche Hintergrundgeschichten entstanden damals aber überproportional oft um besonders gute Rassen & Kulturen abzugreifen. IdR waren die exotischen Rassen regeltechnisch stark bevorteiligt, die zugehörigen Kulturen aber überteuert - daher kamen ja die ganzen (genetischen) Barbaren die aus irgendeinem Grund in der Zivilisation aufgewachsen sind.
Generell kann man vieles machen, mal regeltechnische Gründe beiseite würde ich mich bei solchen Geschichten immer selbst fragen ob es insgesamt zu konstruiiert wirkt. Generell muss die Biografie eines Helden nicht von A bis Z plausibel erscheinen - es muss nicht immer die getötete Familie sein welche den Charakter ins Abenteurer Leben zwingt, man kann das auch einfach freiwillig machen weil man Lust drauf hat.