Posts by Brennil

    Ein Dieb könnte sich unter die Menge gemischt haben, der den Damen ihren Schmuck klaut.
    Je nachdem, wo das ganze spielt und wie rassistisch die Helden eingestellt sind, kannst Du sie auch vor rollenspielerische Herausforderungen stellen: sie unterhalten sich gerade mit einer sehr netten, jungen schwarzen Dame, daraufhin kommt ein grummliger alter Mann mit hoher sozialer Stellung an, der deutlich macht, dass er über die Anwesenheit dieser Dame alles andere als erfreut ist und eigentlich mehr von den Helden erwartet hätte... (Sofern ihr derartige Themen in eurem RP inkludiert, das hängt stark von eurem Spielstil ab)

    Das finde ich interessant als Statement. Kannst du das mal an einem Beispiel demonstrieren? Nehmen wir an, du willst deiner Gruppe ein recht schweren, aber in ca. 75% aller Proben schaffbares Ereignis generieren (z.B. eine Steilwand, die zumindest ein SC überwinden muss, bei der es hinreichend spannend sein soll und ein misslingen, durchaus im Rahmen der Optionen des besten Kletterers), wie würdest du dann vorgehen? Nehmen wir an, der beste Kletterer hat die relevanten Eigenschaften 13/15/14 und einen FW von 10 in Klettern. Wie wäre deine Erschwernis?

    Ich rechne dabei nicht mit Wahrscheinlichkeiten, sondern gehe nach Gefühl. Es kann durchaus sein und ist sogar sehr wahrscheinlich (ha!), dass mein Gefühl mich trügt, aber es geht mir hier auch gar nicht um die mathematische Wahrheit, sondern um unser Spielgefühl: Die Probenerschwernisse wirken angemessen und liefern in etwa die Ergebnisse, die man auch von den Fähigkeiten der Charaktere her erwarten würde.
    Die Situation, die Du schilderst, existiert so bei mir nicht. :) Ich habe keine Steilwand, die mindestens ein SC überwinden muss, Hindernisse im Abenteuer, die einfach nur Werte testen sind langweilig, eine Überlegung "Hmm, in dreiviertel der Fälle schaffen sie das jetzt" habe ich ebenfalls nicht. Dementsprechend: Keine Ahnung!


    Davon ab: Auch in DSA4 hatte keiner meiner Spieler eine Ahnung, wie die Wahrscheinlichkeiten sind, mich eingeschlossen. Auch da könnte ich Deine 75% nicht anhand einer Erschwernis oder Erleichterung festmachen. :)



    Ist das nicht ein Widerspruch? Ich meine, mit der Aussage könnte man auch einen beliebigen Waffenwert setzen (z.B. 1W+4) und diese einfach den Waffen zuordnen, die einem gerade gefallen (z.B. der Axt des Thorwalers, dem Speer des Utulu etc. pp.). Ich verstehe deine Implikation nicht, dass eine effektive Waffenwahl etwas mit Oberimbasuper zu tun haben sollte. xD


    Es geht mir darum: Die Waffen müssen nicht alle gleich stark sein. Es gibt stärkere, und es gibt schwächere Waffen, das empfinde ich als vernünftig. Wenn ich für meinen Charakter jetzt Waffe A haben will, weil sie loretechnisch besser zu ihm passt, Waffe B aber in allen möglichen Werten unterlegen ist, dann stört mich das nicht im geringsten - ich entscheide mich einfach, ob mir an der Stelle die Stärke oder die Lore wichtiger ist, und gut ist.
    Würde ich einen (meiner Ansicht nach) Oberimbasuper-Charakter bauen wollen, würde ich hier immer die stärkste Waffe wählen und kann mich dann zurecht darüber beschweren, dass diese stärker ist als die Waffe, die meinem Charakterfeel zuträglicher wäre. Da ich darauf aber nicht aus bin, ist dieses Argument für mich hinfällig. Ich kann aber nachvollziehen, dass es bei anderen Spielstilen wichtig ist und verstehe die Kritik demnach völlig. Sie ist nur für mein Spiel irrelevant. :)


    Ob die Verhältnisse der Waffenstärken untereinander passen, kann ich nicht beurteilen, ich kenne mich mit der tatsächlichen Schlagkraft in der Realität nicht aus. Für mich fühlt es sich so an, als ob die Waffen vernünftige Werte hätten, wobei ich mich da auch vollkommen irren kann.



    Ja gut, DSA5-Veteran gerne, aber das DSA4.1 Statement kann ich dahingehend nicht nachvollziehen. Wer hat denn bei DSA4.1 Probleme mit der KE-Regeneration, gerade wenn man mit dem SL spielt? oO
    Die Regeneration bei DSA5 ist ja auch nur um 2,5 KeP pro Nacht gestiegen, dafür ist die Regeneration durch Meditation gesunken. Ich sehe da rechnerisch kaum einen Unterschied (auf hohen Erfahrungsstufen sehe ich sogar deutlich weniger Regeneration bei DSA5 als bei DSA4.1).

    Ich muss zugeben, dass ich mich bei DSA4.1 wirklich kaum mit Geweihten auskenne. Die Regeln waren mir zu kompliziert, dass, was ich überflogen habe, gefiel mir nicht. Es mag sein, dass es sich in hohen Erfahrungsstufen da verändert, aber auch hier siegt für mich wieder das Gefühl vor der realen rechnerischen Version: Ich mag die "astrale" Wiederherstellungsmethode der Karmapunkte. Sie ist einfach und gut umzusetzen. Nichtsdestotrotz kann ich als Meister noch runter- oder hochregeln, je nachdem, ob der Geweihte sich gerade gottgefällig oder eher nicht so verhält. Es wurden auch schon flat Karmapunkte vom Meister genommen und gegeben, abhängig vom Verhalten des Geweihten. (Das bezieht sich auf das Hauptargument, das ich bisher bezüglich der Karmaregeneration gelesen habe: es ist zu wenig vom Gott abhängig. Ist es bei uns halt immer noch, aber trotzdem hat der Geweihte einen regelmäßigen Input.)



    Erscheint mir jetzt aber im Kampf gegen irgendwelches tierisches, großes Viehzeug (Tatzelwurm etc.) ziemlich wenig und außerdem noch wenig sicher, als Trefferchance (ich nehme an, die AT liegt irgendwoe bei 18+). Gegen den Straßenräuber mag das noch bedrohlich sein, aber gegen alles was irgendwie viele Aktionen und viel LeP hat oder ein wenig Rüstung erscheint mir das sehr wenig.


    Nun, wie gesagt, das liegt am Spielstil. Ein Tatzelwurm ist für mich eine große Bedrohung. Wir sind letztens mit drei Spielern gegen einen Wolfskönig (inspiriert von The Witcher) und seine Wölfe fast verreckt, und genau so mag ich mein DSA. Wir sind nicht nur epische Helden, sondern auch sterblich, und das kriegen wir regelmäßig ins Gesicht geklatscht. Ich will gar keine 30-40 Schadenspunkte verteilen können. Ich will taktisch vorgehen, mit meiner Umgebung interagieren und die Stärken und Schwächen meiner Mitkämpfer und Gegner ausnutzen, um mir die Vorteile zu verschaffen, die ich brauche, um den Tatzelwurm zu erlegen. Ich will nicht einfach draufschlagen und gewinnen können.
    Wie gesagt: Mein Kämpfer jetzt ist von der verringerten Parade (die ja alle betrifft und ihn deswegen im Vergleich nicht schwächt) mal abgesehen nicht schlechter als mein Kämpfer gleicher Erfahrung in DSA 4 es auch war. Das ist einfach ein Unterschied im Spielstil.


    Ich freue mich sehr, dass du und deine Runde mit DSA5 viel Spaß habt, ich frage mich nur, ob ihr die Punkte, die du an DSA4.1 kritisierst (Regelmoloch) nicht bald in DSA5 wiederfinden wirst.^^

    Das mag zwar sein, ich bezweifele es aber. DSA5 passt sehr gut zu meinem Spielstil, weil es sich für mich sehr realistisch anfühlt. (Also, soweit ein P&P in einer magischen Mittelalterwelt mit existenten Göttern, die Einfluss haben, sich realistisch anfühlen kann. ^^)

    Bin ein bisschen spät, aber da ich nun mit allen Helden etwa 500-600 AP gesammelt und noch mal etwa die Hälfte der Zeit gemeistert habe, sehe ich mich als DSA5-Veteran an. (Soweit das in der kurzen Zeit seit dem Erscheinen überhaupt möglich sein kann)


    - Talentprobe erschwert (3 Werte statt 1)


    Finde ich gut. Erschwernisse und Erleichterungen sind jetzt heftiger spürbar, der Unterschied zwischen zwei Erschwernissen ist bemerkbar. Dass wir nicht detailliert genug erschweren/erleichtern können ist mir so jetzt nicht aufgefallen, das einzige Problem, was wir ganz am Anfang hatten, war recht schnell geklärt: Wir haben einige Spieler, die absolut nicht matheaffin sind, denen musste erst mal klar gemacht werden, dass die Erschwernisse sich nicht eins zu eins (18=6, 15=5 etc) errechnen lassen. Wir haben aber recht schnell alle ein Gefühl dafür entwickelt, was Erleichterungen/Erschwernisse bedeuten und konnten sie nach ein bis zwei Monaten zuverlässig vernünftig einsetzen.


    - Waffenbalance/überflüssige Waffen


    Waffen müssen für mich überhaupt nicht balanciert sein. Wir spielen mit Waffen, die real eigentlich nicht alle in der gleichen Zeit existierten, und dass einige davon aus dem Fundus der Kämpfer verschwanden und durch andere ersetzt wurden, hat seinen Grund. Ich muss nicht den Oberimbasuper-Chara spielen, wenn eine schlechtere Waffe eher zu dem Chara passt, nehme ich diese und gut ist.
    Überflüssige Waffen? Das verstehe ich überhaupt nicht. Oo Wie kann eine Waffe überflüssig sein? Die Auswahl ist im Grundregelwerk schon super und wird jetzt durch den Waffenkammer-Erweiterungsband noch verbessert. Ich habe gerne viel Auswahl und kann eine Waffe wählen, die zu meinem Charakter sowohl äußerlich als auch vom Schaden her gefällt.


    - Geweihtensystem analog zu Magiern


    Bei DSA4 habe ich wenig Erfahrung mit Geweihten, es hat kaum jemand in meinen Runden einen gespielt - es war viel zu verklärt und langweilig, ua die Wiederherstellung von Karmapunkten war absurd. Dass ein Geweihter jetzt Input haben kann, einem netten Wirt auch mal einen Glückssegen spenden kann, ohne die nächsten Monate diesen Karmapunkt zu vermissen, empfinde ich als deutliche Verbesserung. In DSA4 hätte ich nie im Leben einen Geweihten gespielt, in DSA5 habe ich schon eine Firuni und denke über einen Phexgeweihten nach. Ebenso in meiner Gruppe, die Anzahl an Geweihten und deren Influx sind deutlich gestiegen.


    - Magiepatzer sorgen für Abwesenheit des Magiers den restlichen Abend


    Magie ist gefährlich, und das sollte auch durch die Regeln abgebildet sein. Unsere Feuermagierin spielt mit jedem Ignisphaero mit ihrem Leben, deswegen arbeitet sie hart daran, den Leib des Feuers zu perfektionieren und dann in ein Artefakt zu binden, um das Risiko zu minimieren.
    Davon ab haben wir in der gesamten Zeit noch keine so schlimmen Patzer gehabt, die den entsprechenden Magier den gesamten Abend ins Abseits gestellt haben. Außerdem kann man mit dem Einsatz von Schicksalspunkten keinen Patzer ausgleichen, aber immerhin noch ein wenig nachregeln.


    - Kämpfer generfed


    Empfinde ich als nicht so, das liegt aber auch an dem Spielstil, den ich in DSA4 gepflegt habe. 4W+5 Schadensoutput oder sowas habe ich dort nie gehabt, für mich hat sich der Schaden nicht groß verändert. Ich mache mit meinem Kämpfer auf etwa 1200 AP mit einer Erschwernis um 4 2W+6 Schaden. Das reicht bei durchschnittlichen LE von 25 um heftige Auswirkungen zu haben...


    - Elfen und Zwerge nutzlos, Besonderheiten für sie dahin


    Elfen sind endlich nicht mehr so ulhuhulhuhuhuÜbermenschen, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Auch hier: Erst in DSA5 habe ich Lust darauf, einen Elfen zu spielen und mir selbige jetzt auch erstellt. Elfen haben stärkere Zauber durch ihre Tradition, außerdem können sie einige Vorteile wählen, die sie noch immer besonders machen.
    Mit Zwergen habe ich nicht viel zu tun, mein einziger Zwerg war ein DSA3 Zwerg. Unser Zwergenfanatiker hat aber mit Freuden seine Zwerge gebaut und gespielt, ohne sich (soweit ich weiß), über die neuen Regeln zu beschweren.
    Grundsätzlich ist der Unterschied der Rassen für mich zu großen Teilen vom Ausspielen abhängig, da sie ja immer noch alle die gleichen Werte (Eigenschaften, Talente etc) haben. Das kann ich noch immer tun. Das Feeling hat sich da nicht verändert.


    - ein paar wenig zielführende Vorteile/Fähigkeiten


    Mir ist die Vor-/Nachteilswahl ein wenig zu eingeschränkt, hoffe aber darauf, dass sich das mit den Erweiterungsbänden ändert, da ich nicht von einem GRW erwarte, dass es mir die gesamte Bandbreite der Details, die ich haben möchte, bietet.
    Die Fähigkeiten empfinde ich so als sehr gut, insbesondere, da der Fähigkeitenwust insbesondere in den Handwerkstalente reduziert und durch Spezialisierungen ersetzt wurde. Wir haben trotz des großen Haufen Fähigkeiten in DSA4 auch dort gehausregelte Fähigkeiten erstellt, das haben wir auch in DAS5 getan.


    - Fähigkeiten überschneiden sich


    Hängt immer von der Interpretation ab. Würde man die Fähigkeiten absolut unique erstellen, würde sich der Fähigkeitenpool noch einmal drastisch reduzieren. Ich empfinde die aktuelle Balance zwischen Überschneidung und Auswahl als sehr gelungen.


    - große Abweichungen der Preise und Eigenschaften von Waren in DSA 5 (DSA-Kompass "Südweiser" billiger für die Charaktere als unter DSA4)


    Da Ulisses keinen Fachmann für Wirtschaftssimulationen beschäftigt, müssen die Preise auch mal angepasst werden. Dass die Abweichungen größer sind ist nicht schön, aber imo auch nicht vermeidbar. Das Preisverhältnis der einzelnen Waren zueinander empfinde ich als besser als in DSA4.




    Der Grafikstil ist mir im übrigen komplett wumpe. Er macht das Regelwerk nicht schlechter oder besser, ich lese nicht so häufig darin. (Letzteres auch ein Vorteil gegenüber DSA 4 ^^)




    Insgesamt kann ich die Frage aus dem Titel mit einem klaren "Ja!" beantworten. DSA5 ist nicht so detailliert wie DSA4.1, das erwarte ich aber auch nicht. Ich kann mit dem Grundregelwerk und ein wenig Konvertierungsarbeit der fehlenden Zauber/Liturgien sehr gut spielen. Die Detailmagieregeln erwarte ich sehnsüchtig, obwohl ich nur meine Elfe als Magier habe und noch nicht sicher bin, wie und ob ich diesen Charakter weiterführe, weil meine beiden Magierspieler das gut gebrauchen können. Ihre Charaktere funktionieren allerdings auch ohne die Detailregeln sehr gut. :)
    Es hat auch seine Schwächen, aber man kann nicht alles haben. Es ist auf jeden Fall besser als DSA4, und ich gehe davon aus, dass es auch bedeutend besser wird als DSA3, wobei es da bisher nur aufgrund der nicht mehr zufallsgesteuerten Generierung vorne liegt.

    Schicke ihn ins Forum, Nach Zeichner, die sich anbieten, Charaktere zu zeichnen, lecken sich hier viele alle 10 Finger und ihm würde die Bude eingerannt werden.


    Er ist mit uns momentan voll ausgelastet (und ich teile ungerne :D ) , aber wenn er irgendwann mal darüber klagt, keine Inspiration oder Ideen zu haben, schick ich ihn vorbei. ;)

    Wir haben seit einigen Monaten immer Audio im Hintergrund und damit (wenn der Spielleiter nicht mal wieder vergisst, die Untergrund-Grusel-Musik auszuschalten und deswegen alle beim Kneipenbesuch permanent das Gefühl haben, der Wirt wolle sie vergiften :D) sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich nutze hierfür AIMP, einen russischen Player, den ich insbesondere deswegen ausgewählt habe, weil er sehr auf Playlists fokussiert ist und außerdem von Haus aus eine relativ weiche Überblendung zwischen den einzelnen Stücken mitbringt. Wir haben einen PC direkt neben dem Spieltisch stehen, so dass ich sehr gut (gerade, wenn die Spieler angeregt diskutieren) eben rübergreifen und dann die Musik umstellen kann.
    Dazu muss ich aber auch sagen, dass in Gruppen, in denen sowieso kaum/wenig RP betrieben wurde und wenig Stimmung aufkam, die Musik nichts gebracht bzw. eher Gegenteiliges erreicht hat, nur in Gruppen, in denen sowieso alle voll mit dabei sind, hat sie auch gute Auswirkungen.
    Was die Künstler angeht: Ich habe mich massiv bei Videospielen und deren Soundtracks bedient, weiterhin einfach bei YouTube mal Hans Zimmer eingeben und sich von den Videovorschlägen leiten lassen - Zimmer ist schon wunderbar, aber es gibt noch viele weitere, ähnliche Künstler, die sich auch gut eignen. Als Bands fallen mir spontan jetzt nur Erdenstein ein.
    Außerdem kannst Du mal hier im Download-Bereich schauen, dort ist auch eine mittlerweile ziemlich riesige Musiksammlung von... ich glaube, es war Sir Gawain. (Oder so ähnlich. Entschuldige. ^^ ) Diese habe ich auch in meine Playlists miteingepflegt.
    Der Modus Operandi sieht bei mir dann so aus, dass ich mir mittlerweile etwa 30 Playlists zu unterschiedlichen Gebieten gemacht habe, wobei viele Stücke auch in mehreren davon vorkommen. Diese Playlists sind zum einen Sachen a la "Südliche Stadt", "Nördliche Stadt", "Taverne Süd" oder "Waldweg", aber auch "Bedrohlichkeit", "Lagerfeuer", "Fest", "Beim Hofe" oä. Sowohl Stimmungen, als auch Situationen als auch Orte sind Überthemen, daher auch die großen Überschneidungen. Ab und zu bereite ich auch für einen Abend eine spezielle Playlist vor, bspw. entführe ich meine Spieler gerade in die Sotteranea in Vinsalt, damit ich ihnen da ordentlich Angst machen kann, habe ich mir extra was zusammen gebastelt. :)



    Illustrationen kommen bei uns sehr häufig vor. Einer unserer Spieler ist ein sehr begnadeter Zeichner, der regelmäßig sowohl unsere Charaktere als auch seine Meisterfiguren zeichnet. Vom Humusdschinn über einen Werwolf bis hin zu Gebäuden hat er schon so ziemlich alles illustrativ unterstützt, wenn er meistert.
    Ich bin was das angeht nicht ganz so begabt, bei mir beschränkt es sich hauptsächlich darauf, dass ich Karten, Grundrisse etc. zeichne, wobei ich in letzter Zeit auch übe, meine (wichtigen) Meisterfiguren mit Bildern vorstellen zu können.
    Fotos usw verwenden wir eigentlich kaum, wenn ich es recht bedenke. Bei mir liegt das schlicht daran, dass ein Foto mir viel zu viel von meiner Vorstellungskraft nimmt. In eine Zeichnung (sind fast immer mit Bleistift oder Kohle gezeichnet) kann ich noch sehr viel hereindeuten, mir sehr viel dabei vorstellen und mein eigenes Bild der Umgebung kreieren. Das würde mir bei Fotos fehlen, deswegen verwende ich sie als Meister nicht und schaue sie mir in den seltenen Fällen, in denen ein Meister sie herumgegeben hat, nicht sonderlich genau an.
    Ausdrucke aus den Abenteuern oder den Quellenbüchern hingegen kommen häufig vor, gerade was Meistercharaktere angeht, aber auch irgendwelche wichtigen Personen. Ich will nicht wissen, wie viele Liter Druckerpatrone ich mittlerweile an meine Spieler verteilt habe.

    Ich habe jetzt etwa ein halbes Jahr lang sehr viel DSA5 gespielt. Das Geld ist imo absolut nicht übertrieben.


    Ich denke, dass der Durchschnittsheld für die Generierung eben nicht der Bauer ist, für den 75 Dukaten tatsächlich übertrieben sind. Dies kann man über Arm 1-3 regeln - 3 gibt es nämlich auch, da hat man dann nur das Kleidungspaket "arm" am Leib und nicht mal einen Gürtel, um die Hose hochzuziehen.
    Ich habe selbst bei einer Firungeweihten noch auf den Vorteil Reich zurückgreifen müssen, um ihr alles zu verpassen, was sie zum Überleben in der Wildnis brauchte.


    Ich sehe das Geld beim Generieren auch weniger als wirkliches Geld an, sondern eher als Mittel zum Zweck - natürlich hat meine Firungeweihte ihr Weihetier komplett selbst zum Umhang verarbeitet, die Dukaten hab ich dafür aber trotzdem abgedrückt.


    Davon ab ist es wohl Spielstil. Bei uns fließt meistens recht viel Geld, sowohl in die Geldkatzen der Helden hinein als auch hinaus: zB hat nach dem letzten Abenteuer eine Magierin für sich und den von mir gespielten Leibwächter etwa 55 Dukaten ausgegeben, um uns wieder standesgemäß einzukleiden. Damit war alles Geld, was sie von der Generierung noch überhatte sowie das Geld, was sie zwischendurch verdient hatte, dann wieder weg. Andererseits hab ich auch schon in Gruppen gespielt, wo man für 3-5 Dukaten gerne mal mindestens Körperteile, wenn nicht sogar das Leben riskiert hat. Da sollte das Startgeld dann herunter gesetzt/Vor-&Nachteil angepasst werden. Letzteres wird afaik auch im Regelwerk vorgeschlagen, in Form einer AP-Erhöhung der Kosten bei Reich X.

    https://edwinyrkuniversity.de/…red/theme/images/logo.png


    Was?
    Ein ForenRP in einem SciFi/Fantasy-Setting. Man kann sich aussuchen, ob man sein primäres Augenmerk auf SciFi oder Fantasy legen möchte.


    Das Setting
    Wir schreiben etwa das Jahr 2105 in einer post-postapokalyptischen Welt. Die Welt ist im Atomkrieg zerstört und danach in Teilen wieder aufgebaut worden. Doch die Menschen sind nicht mehr so wie früher: ihr Genmaterial hat sich verändert. Fast alle von ihnen sind nun in der Lage dazu, Magie zu wirken. Sie können die Elemente bändigen und sich diese Untertan machen.
    Nicht alle Menschen sind von diesen Fähigkeiten begeistert, viele von ihnen setzen lieber auf die althergebrachte Wissenschaft.
    An der neugegründeten Universität in Amataga Fou, der Hauptstadt des größten Bündnisses von Menschen, ist dieser Konflikt zu spüren: man hat unterschiedliche Häuser eingerichtet, die sich mit den verschiedenen Richtungen befassen und miteinander konkurrieren. Auch in der Stadt drumherum ist viel los.



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    Die Edwin Yrk University ist ein neugegründetes ForenRP. Schaut doch mal vorbei, ich würde mich freuen. https://www.orkenspalter.de/wc…smilies/emojione/263a.png" class="smiley

    In dem AB "Süße Träume" in "Wahl der Waffen" ist der Skorpion der Gegenspieler. Ich habe da gerade mal kurz durchgeblättert, weiter kenne ich das nicht.

    Ich danke Dir. Dann nehme ich mir wohl einfach raus, die Dame so zu gestalten, wie sie mir am besten passt.

    In Gareth gibt es im Übrigen die Alte Gilde (phextreu), die Almadaner (nicht phextreu, aber mit Stil) und die Tobrier (nicht phextreu und ohne Stil), an die eine eigene Diebesgilde angelehnt werden/die man adaptieren könnte. :)

    Da ich mir ein wenig schlecht vorkomme, wenn ich die Idee (die ich im Übrigen sehr cool finde) einfach so klaue und meinen Spielern vorschlage, was hier hingehendes zu meistern, hier mal die Abenteuerideen, die mir spontan gekommen sind:



    - unautorisierte Diebe, die in der Stadt ihr Unwesen treiben müssen gefasst werden - kann man den Spielern schön viele Möglichkeiten bieten, bspw. an die Stadtwache verpfeifen, Dieb vertreiben, ihm eine Falle stellen, die ihn geschnappt werden lässt etc.
    - Initiationsriten, die durchlaufen werden müssen, damit man in den Rängen aufsteigt, bspw. ein Artefakt oä von einem Magier der Stadt stehlen
    - soziale Abenteuer, die sich bspw mit den Intrigen innerhalb der Gilde beschäftigen, ggf. ein Zerfall der Gilde in zwei Stränge, die sich gegenseitig bekämpfen etc


    Danke jedenfalls für die Idee ^^

    Im Vademecum steht eben auch überhaupt nichts dazu, weshalb ich für mich den Schluss gezogen habe, dass es, solange es den Geboten Firuns nicht widerspricht, vom Geweihten abhängt, was er davon hält.


    Danke euch, dann werde ich es wohl auch weiterhin so halten. :)

    EDIT Schattenkatze: Diese Diskussion wurde aus den Kleinigkeiten ausgegliedert.


    Wie sieht die Einstellung von Firun und seinen Geweihten gegenüber Magie in welcher Schattierung aus?