Posts by Sturmkind

    Wenn wir hier mit der Fokusregel zum Hausbau spielen (AKO2 S. 50 ff.). Kann ein Magier nur dann eine Probe, auf eine stabile Bauweise, mit dem Felsenform würfeln, wenn er die allgemeinen SF

    Architekt und Baumeisterin erworben hat. Denn dann gilt für die Steinbauweise die Komplexität Einfach.

    Je nachdem was der Magier nun errichten möchte würde ich dann die Werte der Extras:

    Tor (primitiv)

    Breites Tor (einfach)

    oder Geheimgänge (primitiv)

    benutzen.


    Generell würde ich es aber nach dem Felsenform auch so werten, dass sich der Radius mit dem Magier bewegt. Denn sonst wäre

    Zielkategorie: [Element] im Zauberradius

    doch um einiges präziser, aber das ist wohl eher eine Frage für die Redax.


    Davon ausgehend, dass sich der Radius mitbewegt, würde ich dem Zauberer und der Gruppe auch ohne Hausbau-Regeln erlauben, sich im Radius und der Wirkungsdauer des Zaubers durch Massiven Fels fortzubewegen.


    Laut RGW S.226 dauert eine KR gerade mal 2-5 Sekunden. Bei einer Wirkungsdauer von mindestens 10 Min. kann man also 120-300 Schritt zurücklegen.

    Aber diese Angabe ist sehr großzügig von der Redax in meinen Augen!

    Tiro

    Danke für die Referenz.


    @all

    Auch nach dem lesen der Fokusregel bin ich der Meinung das hier die elfische Tradition nicht fehlt,

    da die hier aufgeführten Lernstätten und Traditionen, den Elementarismus wissenschaftlich studieren.


    Elfen trennen in ihrer Weltsicht ja nichtmal die 6 Elemente untereinander, sondern sehen alles als Teil eines großen Ganzen (Zyklen von Nurdra und Zerza) an.


    Aber solche Tabellen betrachte ich eh eher als exemplarisch, jedem Meister wie er es mag!

    Tiro

    Das war mir bewusst, in DSA3 war der Meister der Elemente aber keine Beschwörung, wenn ich mich nicht vertue. (Leider hab ich meinen CC nicht mehr.)

    Die Fokus Regel war meines Erachtens nach genau das, was ich oben schrieb und zwar eine gewaltsame Möglichkeit Elemente zu beherrschen. Da kann ich mich auch irren denn ich finde die Fokusregel zum verrecken nicht wieder, um nachzulesen. (Alle 3 AMAs in HC und das Errata PDF zu AMA3 durchsucht, aber irgendwie immer überblättert und im Index steht auch nur das Ritual).

    Es gibt keinen Artikel zu Zaubermodifikationen im Wiki (RGW Seite 255f.)

    Auch unter dem übergeordneten Suchbegriff Spruchzauberei gibt es 0 Treffer und die Regeln findet man auch nicht unter:

    Magie > Zaubersprüche

    Wo ich Sie vermutet hatte zu finden.

    Ist dies beabsichtigt?

    Mad Hatter

    Es gibt nur einen Weg um Fremdzauber wirklich komplett auf die eigene Tradition umzuschreiben.

    Und das ist die Zauberwerkstatt.

    Wenn ihr mit dieser Fokusregel spielt, dann beachte die Voraussetzungen genau um einen Zauber in die eigene Tradition zu überführen.


    (Die Zauberwerkstatt ist nichts für unerfahrene oder gar erfahrene Charaktere zu Spielbeginn, selbst kompetente Abenteurer können nicht mit Magiekunde 16 oder der SF Matrixkontrolle starten! RGW S.39)


    Merkmalskenntniss erlaubt dir zwar Fremdzauber zu modifizieren (nach RGW S.256), aber diese sind immernoch um 2 erschwert und es können keine Erweiterungen erlernt werden (AMA S.111).


    Die Sonderfertigkeit: Adaption (Zauber)

    Würde die Erschwerniss auf 1 senken.


    Es gibt aber keine - mir bekannte - Fähigkeit (SF/Vorteil) die das Verbot der Erweiterung von Fremdzaubern aufhebt.

    Ich glaube die Elfen wurden hier bewusst und absichtlich herausgelassen, da der "ursprüngliche" Meister der Elemente, ein Druiden-Zauber (Codex Cantiones DSA3 S.85) war der dazu diente sich die Elemente Untertan zu machen, etwas das nur Badoc-Elfen bewusst tun würden.


    Ich denke auch, dass Elfen viele gildenmagische, druidische und geodische Elementar-Zauber als je nach ihrer Herkunft als badoc bezeichnen würden, aufgrund ihres hohen Zerstörungspotenzials.

    Hast du DSA Drakensang 1 gespielt?

    Hier gibt es 2 Ansätze auf Banditen, wie deine beschriebene Entführerbande ist eine "lebendig oder tot" Belohnung ausgesetzt! Du kannst die Banditen Embleme eine Feldwebel sozusagen "verkaufen".

    Anfangs wird dir sogar verweigert dich in die Ermittlungen zum Tod eines alten Freundes einzumischen, bis du der Hauptfrau der Stadtwache bewiesen hast das du rechtschaffene Motive hat und Sie dich als "unordentlichen Ermittler" anstellt!


    Das ist eines der besten Beispiele an denen ich mich orientiere, wenn es um Befugniss Überschreitung einer Abenteurer Runde geht.

    Ich bespiele mein Aventurien seit 12 Jahren als eine riesige Sandbox!

    Bei mir hat sich nie jemand beklagt das die Untersuchungen langweilig oder spielflow störend wären, da man eher fiebert; "wie kann mich aus der Schlinge winden"?

    Ich übertreibe es ja auch nicht, ich finde ja, wie der allgemeine Tenor hier, auch das eine Verurteilung übertrieben ist, aber ich sehe ein das es in der von Wedekind beschriebenen Situation durchaus zu einem Fehlurteil kommen kann.


    Im P&P würde ich sowas den Würfeln in die Schuhe schieben, in Live-RP schiebe ich es auf zu hastig gefällte Entscheidungen, die sehr einseitig durchdacht wurden.


    Scoon

    Das weißt du doch nicht, je nach Größe des Kunstwerks hätte man dieses gleich mitnehmen oder später es später in einen Tempel schaffen können. Auf jeden Fall aber erhoffte man sich für die Entdeckung eine Belohnung irgend einer Form.

    Ob das Bildniss nun an Ort und Stelle bleibt oder nicht.

    Oder missverstehe ich deinen 2-Zeiler gerade völlig?


    [infobox]Schattenkatze: Zwei kurzzeitige Beiträge hintereinander sind nicht gestattet. Bitte die Editierfunktion nutzen.[/infobox]

    Aristeas

    das Zitat aus WdZ sagt doch aus:

    Das Zauberern nach "dem Effekt der Tat" in diesem Fall, Tötung eines Menschen, "immer Vorsatz unterstellt wird".

    Nicht dem "Umstand der Tat", oder der "Motivation zu der Tat".

    Effekt der Tat = Der Antagonist ist tot.

    Also handelt es sich hier um vorsätzliche Tötung.

    Warum also schreibst du letzte Seite:

    Wobei sich aus der beschriebenen Situation heraus von diesen drei Sachverhalten:

    1. Die Magier haben vorsätzlich einen Ignifaxius auf eine Person gewirkt.
    2. Der Magier haben vorsätzlich eine andere Person getötet.
    3. Der Magier haben eine andere Person ermordet.

    nur der erste zwingend ergibt und der letzte imho nicht zutrifft, höchstens der zweite unterstellt werden könnte bzw. vor Gericht zu diskutieren wäre.

    Punkt 1 schließt hier Punkt 2 halt mit ein, der Mann ist schließlich tot und beide Magier haben einen Flammenstrahl eingesetzt, was auf eine gemeinschaftliche Tötung hinaus läuft.

    Nein, Punkt 1 schließt keinesfalls Punkt 2 zwingend mit ein. Beispielsweise in dem besprochenen Fall trifft nur Punkt 1 zu. Die Magier hatten nicht den Vorsatz, die Person zu töten, folglich handelt es sich um keine vorsätzliche Tötung. Tatsächlich ist die Tötung bloß fahrlässig.

    #Hervorhebungen durch mich#


    Die Gleichung in WdZ ist eindeutig:


    Effekt der Tat + Magie = Vorsatz

    In dieser Situation:

    Tötung Antagonist + 2x Ignifaxius = Vorsatz

    Also kannst du Fahrlässigkeit völlig aus der Gleichung streichen! Wenn es Quellen gibt die dem widersprechen dann liefere sie, bitte.


    Allerdings gebe ich dir Recht, dass das Bildniss als religöser Kulturschatz, in Aventurien gleich hoch oder höher einem Menschenleben gewertet werden könnte/sollte und somit hier eine Nothilfe zur Straffreiheit führen könnte/müsste.


    Der Punkt ist halt auch wie auf den Live-Cons Magie geregelt ist. Ist die Formel für den Ignifaxius ledeglich:

    "Ignefaxius Flammenstrahl!"

    oder werden hier noch alte Formeln verwendet:

    "Ignifaxius Flammenstrahl, gleißend Feuer, schmelze Stahl!"

    Ich frage nur wegen Reaktionszeit zum abbrechen.


    Scoon


    Quote from Sturmkind

    Ich als Ermittler würde stutzig werden, eine Gruppe und ein Fremder finden in einem Dungeon einen Schatz und der Fremde kommt nicht wieder lebendig zurück!

    Moment, was? Wo kommt das denn her? Davon hat Wedekind nichts geschrieben. Es ging lediglich darum das Kunstwerk vor der Zerstörung zu bewahren.

    Ja stimmt, ich hatte nicht mehr auf dem Schirm, das es eine Live-Con war, da ist es wahrscheinlicher, das auch die SCs eher zusammen gewürfelt waren.

    Auf Dungoen bin ich gekommen da auf Seite 1 Wedekind von "Tunneln unter Belhanka" sprach und deshalb gehe ich auch von einem abgeschiedenen Ort aus.

    Reliquie/Kunstwerk ist doch auch eine Form Schatz oder?!

    Wobei sich aus der beschriebenen Situation heraus von diesen drei Sachverhalten:

    1. Die Magier haben vorsätzlich einen Ignifaxius auf eine Person gewirkt.
    2. Der Magier haben vorsätzlich eine andere Person getötet.
    3. Der Magier haben eine andere Person ermordet.

    nur der erste zwingend ergibt und der letzte imho nicht zutrifft, höchstens der zweite unterstellt werden könnte bzw. vor Gericht zu diskutieren wäre.

    Punkt 1 schließt hier Punkt 2 halt mit ein, der Mann ist schließlich tot und beide Magier haben einen Flammenstrahl eingesetzt, was auf eine gemeinschaftliche Tötung hinaus läuft.

    Nein, Punkt 1 schließt keinesfalls Punkt 2 zwingend mit ein. Beispielsweise in dem besprochenen Fall trifft nur Punkt 1 zu. Die Magier hatten nicht den Vorsatz, die Person zu töten, folglich handelt es sich um keine vorsätzliche Tötung. Tatsächlich ist die Tötung bloß fahrlässig.

    Definitiv falsch, wie hier schon mehrfach belegt wurde besagt der Codex Albyricus eindeutig, dass ein verbrechen mittels Magie IMMER als vorsätzlich gilt!

    Auch im letzten Moment als beide Magier den Spruch des jeweiligen anderen vernommen haben hätten sie den Zauber abbrechen können!

    (Regeltechnisch in der 2ten von 2 Aktionen.

    Der Zauber hätte als fehlgeschlagen verbucht werden müssen: halbe ASP Kosten, keine Wirkung)


    (Diese Regelung setzt natürlich wissen aus älteren Editionen vorraus)


    Punkt 2 und 3 wurde ja schon diskutiert, ob in Aventurien hier überhaupt rechtlich unterschieden wird.

    Selbstverständlich wird auch in Aventurien zwischen vorsätzlicher Tötung und Mord unterschieden. Jeder Fall von Notwehr und Nothilfe mit Todesfolge, jede auf einem rechtmäßigen Urteil beruhende öffentliche Hinrichtung und viele weitere Fälle der vorsätzlichen Tötung werden in Aventurien gewiss nicht als Mord betrachtet.

    Notwehr und Nothilfe sind meines Erachtens nach,

    von aventurischem Recht her keine "vorsätzliche Tötung", nach unserem Rechtsverständniss, da sie in Aventurien schlicht und einfach gar keine Verbrechen sind.

    Aber wie ich oben schon schrieb: Verbrechen die durch Magie geschehen, sind immer vorsätzlich!

    Und hier herrschte keine der von dir angegebenen Situationen.


    Über die Auftragslage der Abenteurer wissen wir ja nichts und ja wenn ein Weißmagier der S&S-Akademie, ohne Befugnisse der Republik, in Belhanka einen freien Bürger tötet, sollte dies rechtliche Konsequenzen haben...

    Ich stimme insofern zu, als der unnatürliche Tod eines Bürgers durchaus Aufmerksamkeit, Ermittlungen und ggf. ein Verfahren rechtfertigt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass auch unbedingt dieses Urteil zu erwarten ist, denn Magier hin oder her, kennt Aventurien durchaus legale Gründe für die Tötung eines anderen Menschen. Einen Brandstifter und Ketzer davon abzuhalten, weiteres Unheil anzurichten, könnte ingame allein schon aufgrund des Stellenwerts des Zwölfgötterglaubens und des Lebens der übrigen Bürger genügen, um dessen Tötung juristisch zu rechtfertigen, offgame kommt die Absicht hinzu, einen Helden™ spielbar zu halten.

    Da sind wir einer Meinung, denn wie ich schon vor einiger Zeit schrieb:

    Eine Anklage bei vorsätzlicher Tötung eines Freien finde ich durchaus gerechtfertigt. Das es zur Verurteilung kam, lag scheinbar an;

    A) schlechter Verteidigung

    Defakto hat er die Mordfrage auf Seite eins schon beantwortet:[...]

    Da hier vom Weltlichen Recht her die Todesstrafe gefordert wurde, lautete die Anklage wohl auf Mord.

    Es muss Mord gewesen sein, weil sonst die Strafe unangemessen wäre?

    Die Schlussfolgerung ist unzulässig, insofern beispielsweise die Möglichkeit eines ingame erfolgten Fehlurteils oder offgame vorliegender Fall von spezieller Vorstellung der SL vorliegt. Dies ist doch gerade Teil der zentralen Frage, welche hier diskutiert wird: Waren die Strafen angemessen oder nicht?

    Meine Schlussfolgerung bezog sich auf die Anklage, nicht die Tat!

    "Die Stadt wollte uns tatsächlich auf dem Schafott sehen,[...]"

    lässt wohl die Schlussfolgerung zu, dass Belhanka auf Mord plädiert hat.


    Eine in meinen Augen sehr fragliche These. Nahezu jeder Mensch der die Zerstörung eines höheren Gutes der Stadt zu verhindern versucht hätte, hätte im Nachhinein von der Stadt die Legitimation für die dafür durchgeführte Niederstreckung des Straftäters erhalten. Ob ein Krimineller mehr oder weniger tot ist, interessiert niemand. Ob ein Jahrhunderte altes Kulturgut unwiderbringlich zerstört wird oder erhalten bleibt, liegt indessen zu 100% im Interesse der Stadt. Es ist ja nicht wie in unserer Zeit, da ein solches Kunstwerk wieder restauriert werden könnte, die Herstellung Allgemeingut wäre, welche schnell realisiert werden kann oder ein Menschenleben so unendlich viel mehr Wert als solche Dinge hätte.

    Verstehe mich nicht falsch, ich will Dein Aventurien nicht in Frage stellen, aber für meine Empfindung klingen diese Schlüsse ziemlich unplausibel und würden mir die Immersion auf Grund fehlender Ingamelogik nehmen. In unserem Aventurien, hätte der Brandstifter bei dem Versuch der Zerstörung des Bildes der Stadtheiligen sein Leben gelassen und die SCs wären für diese Tat gelobt und belohnt wurden. Schließlich will man, dass auch in Zukunft Straftäter gestellt werden, bevor sie weiteren Schaden anrichten können, an statt das sich potentielle Helfer zurück halten, um nicht einem Rechtsverständnis des irdischen 21. Jahrhunderts zum Opfer zu fallen.


    Wedekind

    Es wäre wirklich schön, wenn Du noch ein wenig mehr Details zur Streitfrage eröffnen würdest. Danke!

    Das Problem das ich hier sehe, ist folgendes:

    Nach wessen ingame Aussage ist der tote NSC denn ein Krimineller?

    Der der SCs, richtig?!

    Ich als Ermittler würde stutzig werden, eine Gruppe und ein Fremder finden in einem Dungeon einen Schatz und der Fremde kommt nicht wieder lebendig zurück!

    Das sich die eingeschworene Abenteurergruppe nun untereinander deckt, ist doch nicht weiter verwunderlich und sie hatten alle Zeit der Welt sich abzustimmen!

    Bei mir gehen Behörden und Institutionen erstmal vom schlechten im Menschen aus. Bei euch wohl nicht.

    Allerdings hat bei mir die weißen Gilde, im und um das Liebliche Feld, recht hohen Einfluss und ein ebenso hohes Ansehen, den Magiern wäre bei mir wahrscheinlich nichts passiert, außer einer saftigen Rüge und den Geldschulden für die Verfahrenskosten.


    Ich erwarte halt das meine Spieler sich auch moralischer, wie rechtlicher Konsequenzen bewusst wären...


    So wie ich die meisten meiner Gruppen kenne, hätten sie den Leichnam wohl verschwinden lassen. In Belhanka hätten sie erzählt, der Mann sei Riesenamöben oder Asseln zum Opfer gefallen. Dann 2 Städte weiter und unabhänig von einander, hätten sie gebeichtet, dass sie einen üblen Schurken getötet haben, der ein heiliges Bildniss zerstören wollte, die Tat aber dennoch schwer auf ihrem Gewissen lastet...


    Hier wurde die Moral der Weißmagier wohl höher gewertet, so dass sie in der Stadt direkt gestanden haben was passiert ist.


    Jedem da seine Spielweise!

    Ich find es nicht übertrieben, dass es zur Untersuchung und Anklage kam, denn rechtlich hatten die Magier keine Befugnisse (die uns bekannt wären). Es gibt auch keine Entlastungs- und/oder Leumundszeugen, die für die Helden aussagen könnten. Und auch die meisten Indizien, die Ihre Geschichte hätten bestätigen können, sind wohl mit dem Toten in Rauch aufgegangen!

    Beim Verfahren selbst wurde aber Schindluder getrieben, den hier hätten viele Dinge aufgeführt werden können, die einen geplanten Mord unwahrscheinlich hätten wirken lassen.

    Auf dem Papier ist das eine sehr gute Auswahl an Zaubern für sowohl Illusionen als auch Geistern. Und trotzdem ... bleibt irgendwie ein Geschmäckle dabei zurück, wenn ihr versteht was ich meine.

    Vielleicht könnt ihr euch den Charakter jetzt besser vorstellen.

    Was meinst du genau mit; "ein Geschmäckle bleibt zurück"? Beim ersten und 2ten lesen interpretiere ich es nun so, dass du und auch der Spieler leicht mit den Lehren und Werten der Grangorer Akademie hapert. Diese soll ja scheinbar eine Brücke zwischen der akademischen und angesehenen Gildenmagie und den magischen Künsten der Scharlatane schlagen.

    Deine Frage zielte nun auf den "alltäglichen" Gebrauch dieser Zauber ab. Und unabhängig, ob nun der SC im lieblichen Feld verweilt oder herauszieht ins Abenteuer, so wird seine Motivation ja den Umgang mit seiner Magie bestimmen. Die Frage ist hast du ihm "Verpflichtung (Akademie)" und/oder "Schlechte Eigenschaft (Geldschulden bei Akademie)" aufgebürgt oder hat er vielleicht von sich aus einige Eigenschaften die seinen Umgang mit dem Lehrstoff erklären könnten?

    Prinzipien Treue (Gildenmagier) ist schon ein Ansatz: Er wird sein tun und handeln, nicht willentlich gegen den Codex Albyricus ausrichten.

    Er wird sowohl zu Ehren seiner Gilde, als auch seiner Ausbildungstette handeln (was in Grangor meist klingende Münze bedeutet).

    Er wird Hesinde und alle anderen Götter des Pantheons ehren und achten.

    Alles weitere steht einem Adeptus nach eigenem Gutdünken frei.

    Es ist rein situativ wie nützlich Illusionsmagie und Herbeirufungen sind.


    Ich hoffe das ich dich nicht völlig missverstanden habe und dir helfen konnte.

    Danke Tiro,

    hatte ich tatsächlich überlesen!


    Dann ist es doch relativ klar:

    Quote from Aventurische Magie II (S.177)

    [...] Dies führt dazu, dass sich die Grangorer Magierin für gutes Geld als Illusionistin verdingt, ähnlich wie ein Scharlatan, nur in gehobener Gesellschaft, oder sie spirituelle Sitzungen leitet und Geister der Verstorbenen ruft.[...]

    Frage ist halt dann nur noch, ob der Spieler tatsächlich einen archetypischen Illusionisten aus Grangor spielen möchte und wie weit Myrtana ihn abweichen lassen möchte.

    (Da bei DSA bisher immer der ältere Hintergrund für einen Neudruck herangezogen wird, selten verändert, sondern - leider - eher gekürzt, wird sich an der Geswtzgebund niochts geändert haben. Auch weil ich nirgends gelsenhabe, das Rohaja die letzten Gesetze (von Reto) überarbeitet habe. Daher gilt weiterhin die Rechte und Gesetze seit teils DSA2. DSA5 erfindet ja nicht DSA neu, nur die Regeln.)


    Es ging mir ja gerade nicht darum, dass diese Quellen ungültig oder veraltet sind, sonder um die OT Verfügbarkeit für den Meister dieser Runde... wir können hier jetzt schön grübeln und debattieren, Quellen nachschlagen und uns schlau machen. Aber wir haben keine Infos überden Erfahrungsschatz des Meisters und die von ihm eingesetzten Quellen.


    Bei Verbrechen durch Magie wird Vorsatz unterstellt. Selbst wenn es also keinen Tötungsvorsatz gab, der Antagonist jedoch starb, reden wir erstmal von Mord.

    Wobei sich aus der beschriebenen Situation heraus von diesen drei Sachverhalten:

    1. Die Magier haben vorsätzlich einen Ignifaxius auf eine Person gewirkt.
    2. Der Magier haben vorsätzlich eine andere Person getötet.
    3. Der Magier haben eine andere Person ermordet.

    nur der erste zwingend ergibt und der letzte imho nicht zutrifft, höchstens der zweite unterstellt werden könnte bzw. vor Gericht zu diskutieren wäre.

    Punkt 1 schließt hier Punkt 2 halt mit ein, der Mann ist schließlich tot und beide Magier haben einen Flammenstrahl eingesetzt, was auf eine gemeinschaftliche Tötung hinaus läuft.

    Punkt 2 und 3 wurde ja schon diskutiert, ob in Aventurien hier überhaupt rechtlich unterschieden wird.

    Defakto hat er die Mordfrage auf Seite eins schon beantwortet:

    Die Stadt wollte uns tatsächlich auf dem Schafott sehen, unsere Gilde konnte dann das strafmaß auf 12 jahre Verbannung herunterhandeln.

    Die restlichen strafen sind von der weißen Gilde ausgesprochen worden.

    Da hier vom Weltlichen Recht her die Todesstrafe gefordert wurde, lautete die Anklage wohl auf Mord.


    Über die Auftragslage der Abenteurer wissen wir ja nichts und ja wenn ein Weißmagier der S&S-Akademie, ohne Befugnisse der Republik, in Belhanka einen freien Bürger tötet, sollte dies rechtliche Konsequenzen haben... schließlich hat der Magier hier weder Stand, noch besondere Rechte und muss sich dem entsprechend verhalten!

    Seine Gildenzugehörigkeit verleiht ihm lediglich das Ansehen eines niederen Adligen, nicht aber auch die Befugnisse.


    Anklage lautet also hier wie folgt:

    Republik Belhanka gegen Weißmagier X und Y.

    Gemeinschaftliche Tötung des Bürgers Z mittels Magie.

    Hi Myrtana,

    Für welche Profession fragst du hier?

    Ich sehe den Ansatz der Geisterbe- und -entschwörung unter unterschiedlichen Ansätzen bei verschiedenen Zauberern.


    Gildenmagier: Sphärologie und das Studium des Jenseitigen oder als besonders Boron getreuer Magier eben auch als Geisterjäger, hier empfehle ich Quellliteratur zu den Dunklen Hallen der Geister um das alltägliche Studium und die unterschiedlichen Motivationen kennen zu lernen.


    Scharlatan: Die Profession der Jahrmarkt Seher, hat ja einen ganz eigenen Bedarf was den "alltäglichen" Gebrauch von Geisterruf und -beschwörung angeht, nämlich das täglich Brot!


    Die Hexen: Die schwarzen Wiwen haben ihre SeherInnen und die Rabenhexen ihre Spirituallisten/innen, hier kann ich dir in AMA2 die Seiten 65-68 empfehlen.


    Geister werden allgemein nicht wie Elementare oder Dämonen verwendet, da es sich hierbei ja tatsächlich um verstorbene Seelen (oder auch den Nayrakisfunken) handelt und so gut wie jede aventurische Kultur, an die ewige Ruhe der Toten glaubt.

    Allerdings wird diese Magie gerne auch als Mittel in der Trauerhilfe eingesetzt, wenn Hinterbliebene den Tod einfach nicht akzeptieren können.

    Generell ist die Herbeirufung eher zur Informationsgewinnung, als zum aktiven Einsatz gedacht.

    Ich verstehe nicht ganz warum wir hier noch diskutieren, es ist doch relativ einfach.


    In ihrer Runde wurden beide Magier ja des Mordes schuldig befunden (ansonsten würde die Strafe keinen Sinn machen).

    Die Frage war ja initiativ: War die Strafe zu hart?

    Da der Thread außerdem das DSA5 TAG trägt können wir hier viele Quellen zu rate ziehen.

    Nach DSA5 wurde aber noch nichts zum Thema Gildenrecht verfasst und stand dem Spielleiter somit u.U. garnicht zur Verfügung.

    Nach dem aventurischen Almanach hätten aber beide Magier ein Gottesurteil einfordern können.

    (auch nach dem Schuldspruch)

    Nach Meisterentscheid hätte ein Kombattant ernannt werden dürfen oder eben nicht.


    Für Mord sind beide Charaktere glimpflich davon gekommen.

    War es tatsächlich ein Verbrechen was geschehen ist? Wohl eher nicht, sondern eher Pflichterfüllung.

    Aber war es das erste Verbrechen, das keines war, welches zum Schuldspruch führte? Wohl kaum.

    Famburasch da bin ich anderer Meinung, ich finde es gut das DSA die Charaktere nicht als "Helden", sondern Abenteurer definierten hat! Ein Held ist nämlich die überdurchschnittliche, geachtete Respekts-Person, wie du sie geschildert hast! Sicherlich ist Heldentum auch eine der häufigsten Motivationen für den aventurischen Abenteurer, aber ich finde DSA Charaktere kann man so oder so bauen. Gerade in DSA5 liegt auch eine Menge Reitz darin eine "unerfahrene" Gruppe zu bauen, die einzelt sicher jedem Banditen unterlegen wären.

    Auch was die Charakter Gestaltung angeht finde ich den Begriff "Abenteurer" besser, denn nicht jeder Charakter zieht aus auf der Suche nach Ruhm, Reichtum und/oder Ehre.

    Gerade bei den weltfremden Elfen-Kulturen finde ich es spannend, einen Elfen zu spielen der keine Vorstellung davon hat, warum er seine Heimat verlassen möchte, es zieht ihn einfach ins unbekannte. Und dieses Verlangen ist so stark, das er Familie/Sippe hinter sich lässt, ohne zu wissen was auf ihn zukommt.

    Ich versuche immer die aventurisch-elfische Kultur beizubehalten bei meinen Charakteren, da ich diese absolut faszinierend und tiefgründig finde.

    Das Badoc gehört nunmal dazu und verleiht jedem Elfen eine gewisse Tiefe. Es heißt ja nicht umsonst, das selbst die einzelnen Sippen ihr eigenes Maß anlegen, wenn es darum geht, ob etwas Badoc ist oder nicht.

    Vielleicht geht es auch nicht weil der Ritualplatz jedes mal den Gegebenheiten angepasst werden muss, Sternkonstellationen, Jahreszeiten oder vielleicht sogar Koordinaten berücksichtigt werden müssen.


    Gab es soetwas in frühren Editionen? Wäre mir nicht bekannt.

    Den Pentagramma (Abschwörung) kann man bei DSA4.1 teilweise vorbereiten, d.h. das Pentagramm z.B. in einen Teppich oder Umhang einweben bzw. -sticken, oder es gar per Illusion erscheinen lassen.

    In DSA5 folgen die Abschwörungen (z.B. Pentagramma) den Regeln der Spruchzauberei (Antimagie) und sind keine Rituale, daher benötigen sie keine Vorbereitung und sind gemäß den Regeln der Spruchzauberei modifizierbar, was du meinst sind in DSA5 die Bann-/Schutzkreise S.266 RGW.