Posts by Geron Sturmkind

    Unsere aranische Katzenhexe stellte sich uns kürzlich vor und beschrieb dass sie einen Brilliant "im Nasenloch" trägt.

    Keinem Spieler ist die schlechte Beschreibung ihres Piercings aufgefallen.

    Oder eher fast keinem, 3 Min nach der Beschreibung fällt es einem anderen Spieler wie Schuppen von den Augen:

    "Achso! Ich hab mir vorgestellt, dass ein riesiger Brilliant dein Nasenloch verstopft!"

    :D

    Ich sehe es so, dass der OCULUS aus DSA5 immer noch in die selbe Magietheorie passt wie früher. Dir aber einfach nicht der "nerf" gefällt, dass man mit Hilfe des OCULUS nun nicht mehr klar pinpointen kann:

    Das ist magisch

    Das nicht

    Das auch nicht

    Die Person schon


    Das ist die einzige negative Änderung die statt gefunden hat und anstatt die simple Antwort zu akzeptieren:

    Der Zauber folgt einer zweckgebunden Matrix, die einen anderen Zweck erfüllen soll und erzeugt dementsprechend auch einen zweckgebundenen Astralsinn.

    Statt dessen versuchst du ihn in eine Magietheorie zu zwängen, die keinen "zweckgebundene" Astralsinn erlaubt, was aber nach allen offiziellen Quellen zur Meta-Magie in meinen Augen keinen Sinn ergibt.

    Der Zauber hat sich schlicht verändert.

    Nicht mal verschlechtert.

    Denn im Gegensatz zu DSA3 und 4 wird die diesseitige Wahrnehmung (oder wie das LC es nennt: "der normale Gesichtssinn") nicht mehr negativ beeinflusst, d.h. nun deckt der Zauber unsichtbares für den Zauberer auf, ohne das Talent Sinnesschärfe oder andere Talente negativ zu beinträchtigen und er kostet weniger AsP und ist schneller gewirkt als früher.


    Der Zauber funktioniert anders, aber nicht weniger logisch als vorher, denn es war schon immer die Logik der aventurischen Magie, dass ein Zauberspruch einen bestimmte Wirkung erzielt.

    Die Wirkung des OCULUS ist es eben nicht magisches von profanem zu trennen, sondern Unsichtbares von Sichtbarem (natürlich nur Arkaner Ursache) und dabei die normalen Sinne aufrecht zu erhalten.


    Um Magie als solche zu identifizieren, gibt es ohnehin einen viel besseren Weg:

    Analytiker + Weg des Gelehrten + Allgemeinwissen = automatische QS1 in der "Magischen Analyse" (solange nicht höher als -3 erschwert).

    Dafür muss man nicht mal Zauberer sein.


    Ich verstehe, dass die ersten beiden Sätze, der Wirkung des OCULUS, in ihrer Formulierung für Verwirrung sorgen können:

    Quote

    Die normale Sicht des Zauberers wird um eine astrale Wahrnehmung ergänzt. Sie ist nicht detailreich genug, um magische Analysen vorzunehmen, der Zauberer kann jedoch mittels magischer Unsichtbarkeit verborgene Dinge oder Personen erkennen.

    Aber wenn man sich einmal von dem Irrglauben trennt, dass jede "astrale Wahrnehmung" magisches von profanem unterscheiden können muss.

    Ergibt es durchaus Sinn, dass eine solcher Zauber existiert und wirkt, wie er nun mal geschrieben steht.

    Wir spielen schließlich ein Fantasy- und kein Rationalitäts-RPG.

    Ist es nicht jedem selbst überlassen, was er spielen möchte?

    Das ist doch das schöne am "lebendigen Aventurien", es ist eben "lebendig" genug, dass man kleinere Unstimmigkeiten, wie die Wirtschaft eben dann in Angriff nehmen kann, wenn man sie für das Spiel benötigt ohne das Bestehende wirklich zu zerstören.


    Wo juckt es das lebendige Spiel denn, wenn man seine eigenen Wirtschaftlich akkurateren Preislisten verwendet oder Charakteren die Möglichkeit offen lässt ihr Geld wirtschaftlich intelligent zu investieren.


    Fantasy schließt Rationalität doch nicht aus.

    Staatsoberhäupter sind im WdSA fast alle (der Hetman war dies Ausnahme) immens; alle Zwölferkulte - deren Hochgweihte - etwa sehr groß.

    Wobei Stovers Reichtum mal in zwei Boten aufgelistet war, dem gehört da schon viel Boden und Unternehmen in Aventurien -> https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Handelshaus_Stoerrebrandt

    Die Finanzkraft der einzelnen spiegelt auch ihren (damaligen recht ausführlichen im FHI) SO wieder.

    Obwohl seit 1027 BF Emmeran ja das Hausoberhaupt und Leiter des Handelshauses ist.

    Seine Kinder werden ihn wohl auch bald für Tod erklären, wenn kein Lebenszeichen aus Uthuria kommen sollte.

    Ich würde also mal behaupten, dass viel Besitzt, dass Stover zugeschrieben wurde, nun nominell Emmeran oder einem seiner Geschwister gehört oder zumindest von ihnen verwaltet wird.

    Wenn ich aus dem Baugefühl heraus eine top10 der reichsten Institutionen ganz Aventuriens aufstellen müsste:

    1. Haus Stoerrebrandt

    2. Phex-Kirche

    3. Greifenthron von Gareth vor Borbarad

    4. Nordlandbank

    (ab hier wird's schwierig)

    5. Horasreich

    6. Greifenthron nach Borbarad

    7. Al'Anfa

    8. Kirchen wie Praios- und Rondrakirche (in wechselnder Reihenfolge)

    9. Der Adelsmarschall des Bornlandes (Amts- und Regierungsetat, nicht die Einzelperson, die das Amt inne hält)

    10. Mada Basari, bzw. aranisches Matriachat (führen im Prinzip die Liste lokaler Handels- und Bankhäuser an)

    Quelle?

    Friedlose oder Thorwalerin - das sollte man schon trennen; der berühmte Überfall auf die Seestute war ja kein offizieller Thorwal-Überfall; leider war Trondes Reaktion im Boten eher so "mir doch egal", den Rest kennen wir ja.


    Das hab ich befürchtet - nachträglich im Thorwalband reingesetzt; gibts wenigens ein genaues Datum; solche Konflikte gehören in den Boten - dazu war er mal da!

    Qelle ist die aktuellste Chronik zu Thorwal und stand in der letzen Spalte:

    Quote from Die Gestade des Gottwals S.123

    [...] Ein thorwalischer Überfall auf die Zyklopeninseln im Sommer 1040 BF führte zu kurzzeitigen Spannungen zwischen dem Horasreich und Thorwal, die Jurga jedoch entschärfen konnte, Unmut in den eigenen Reihen entstand, weil Jurga nicht nach den Verantwortlichen für diesen Friedensbruch suchen ließ - viele warfen ihr vor, sich einem erneuten Kräftemessen mit ihrer alten Rivalin Madara entziehen zu wollen, deren Tochter Frenjadur Madaradottir angeblich für die Überfälle verantwortlich war. Um ihren bröckelnden Machtanspruch zu festigen, regte Jurga deshalb eine Reihe von Reformen an, etwa die Zweite Jarltumsreform von 1041 BF, in der einige Jarltümer zusammengelegt und andere aufgeteilt wurden. [...]

    In DSA würde ich es etwas schwieriger als im realen MA betrachten.

    Es hängt alles nur vom Ehe-Abkommen ab.

    Wer heiratet in Wessen Adelsfamilie ein?


    Der 3t geborene Kind einer Herzogin, dass das 1st geborene Kind eines Grafen heiratet kann bedeuten, dass das 1st geborene Kind seinen Namen aufgibt und in das Haus des 3t geborenen Kindes eintritt, 2te Möglichkeit wäre das Vice-Versa der ersten. Dritte Variante jeder behält seinen Namen, für die Kinder wird festgelegt wer in welches Haus geboren wird. Vierte Variante, eine Nebenlinie wird erschaffen (Doppelname), mit eigenem Hausrecht.

    Geschlecht spielt im Mittel und Horasreich, dabei keine große Rolle, in Aranien oder Andergast sähe das natürlich anders aus.

    In DSA5 haben wir so gut wie keinerlei Setzung zu Astralkörper, -fäden, -muster. Wir haben ein wenig Regeln und Setzungen zu Kraftlinien und -knoten. Aber DSA5 scheint, im Gegensatz zu den Vorgängern, der Magie von DSA keine tatsächliche ausführliche Beschreibung geben zu wollen.


    Deshalb schließe ich von älteren Setzungen zu solchen Dingen auf aktuelle Setzungen zu Zaubern.

    Die Setzung das jedes Lebewesen einen Astralleib besitzt, wude schon in DSA3 getroffen (s.o. MdSA Zitat) und wurde in WdZ und WdG (DSA4.1) genau so wieder aufgegriffen, was DSA4.1 neu setze, war dass das Bewusstsein und Erinnerungsvermögen nun als Teil des Astralleibs betrachtet werden. (Wahrscheinlich um Einfluss-Zauberei und Hellseherei logischer zu gestalten und dennoch die Setzung bei zu behalten, dass nur der Leib und der Astralleib von Magie beeinflusst werden können.)

    Eine genaue Buchführung ist ganz klar transparenter und vermutlich auch fairer (für alle gelten strickt die gleichen Vorgaben), aber meiner Erfahrung nach funktioniert es auch ohne den Verwaltungsaufwand wenigstens genauso gut und in meinen Augen sogar besser, weil man weniger Belastung als Spieler hat. Etwas nach dem Motto "Rechnest Du noch oder spielst Du schon?"

    Da hast du absolut recht ich spiele in und leite Gruppen mit beiden Präferenzen.

    Es ist einfach subjektive Vorliebe, wie kleinteilig die Buchführung oder Protokollierung nun sein soll, das Resultat sind ganz unterschiedliche Entscheidungsfindungen der Charaktere.

    Allgemein gesprochen nennt man dies den "Spielstil".


    Wir sehen in manchen Gruppen jedoch das Rechnen als Teil des Spielens an.

    Etwas das du, wenn ich dein Motto richtig deute, nicht nachvollziehen kannst. Da das Motto "Rechnest du noch oder spielst du schon?" Rechnen und spielen recht opportun gegenüber stellt, obwohl sich beides nicht gegenseitig ausschließt.

    Ich merke ja wie Eigenschaften wie KL oder Talenten wie Rechnen oder den Handwerkstalenten ganz andere Aufmerksamkeit zukommt, wenn sie einen tatsächlichen Einfluss auf das Spiel nehmen!

    Es geht nicht wirklich darum, dass der Spieler sehr viel mehr Buchhaltung hat, es geht darum, dass die Buchhaltung des Charakters ausgespielt wird.

    Beides stimmt nicht. Kraftlinien sind mittels profaner Sicht nicht erkennbar (also unsichtbar). Kraftlinien verlaufen auch überirdisch (ofst sogar).

    Deswegen sind Magiertürme ja auch Türme (um z.B. im oberen Geschoss eine Kraftlinie / Kraftkonten zu berühren).


    Daher kann man Kraftlinien nur mittels Odem (Sicht) oder Occulus "sehen"...


    Sind Kraftlinien "unsichtbar"? Ich sage ja und zugleich treten gelegentlich an Kraftlinien Effekte auf: Mindergeister, Feentore,... aber der Normalsterbliche kann wenn überhaupt die Zusammenhänge nur vermuten.

    ich finde Windfeders De Clarobservantia in einem Punkt sehr schwierig und widersprüchlich zu den offiziellen Quellen die uns vorliegen.

    Der Astralkorpus ist NICHT etwas das ausschließlich Zauberkundigen Wesen zu eigen ist, sondern allen fühlenden und denkenden Wesen.

    Jeder Hirsch, jeder Tiger, ja sogar jede Chimäre, welche nur durch dämonische Magie tatsächliche Lebewesen sind, besitzen einen Astralkorpus, jedoch ist es nicht jedem Astralkorpus möglich, Astralenergie zu speichern, diese besondere Eigenschaft ist unter Menschen selten, bei Zwergen noch seltener und bei Elfen Teil eines jeden Individuums.


    Windfeders Werk beschäftigt sich auch vornehmlich mit dem ANALÜS und trägt zum OCULUS ASTRALIS und zu Kraftlinien nur wenig bei.

    Der ODEM vermag (zumindest was DSA5 angeht) keine Kraftlinien zu sehen auch wenn er ungerichtet gewirkt wird, kann er nur anzeigen ob Objekte oder Wesen magisch sind oder nicht-magisch sind.

    Zur aktuellen Setzung von Magischer Analyse:

    1. Es ist nicht die magische Analyse die dem Odem erlaubt Magische und Nicht-Magisches voneinander zu unterscheiden, das ist der Zauber höchst selbst, die Matrix existiert also zu genau diesem Zweck.

    2. Dem Oculus erkennt um es mit den Worten von Zauberfeder zu beschreiben nicht den Astralkorpus, sondern nur die Aura, deshalb kann er zwar Stoffliches entdecken, dass durch Magie unsichtbar gemacht wurde, denn die Aura ist ja noch wahrnehmbar. Aber er kann nicht den Unterschied zwischen Magisch und Nicht-Magisch erkennen, denn dieser unterschied liegt (wenn man die Quellen aus DSA3 und 4 zu rate zieht) im Astralleib. Seine Matrix und somit die Magie Sinne folgen als einem anderen Zweck.

    3. Der Teclador-Effekt wurde nicht aus DSA4 übernommen und keine bisherige Erweiterung erlaubt es einem Zauberer etwas anderes mit dem ODEM zu untersuchen als Objekte und Wesen (Zielkategorie).

    Außer dies wird im GC nun geändert?

    Anstatt die Intensität eines Wesens oder Objekts zu bestimmen, kann der Odem nur noch das Wesen bestimmen, welches er untersucht (QS5 Odem erlaubt eine QS 2 magische Analyse) oder bei Artefakten, wie mächtig die Wirkung, des Artefakts, ausfallen könnte (ungefähre Bestimmung der FP des Artefakts).


    Was ist nach bisheriger Setzung also unlogisch?


    Wichtig ist:

    Aura ≠ Astralleib

    OCULUS sieht nur rudimentär die Aura, von Objekten und Subjekten und genauer die ungerichtete freie Astralenergie, aus der Kraftlinien bestehen und die auch im Limbus zu finden ist.

    ODEM sieht Auren von Objekten oder Subjekten genauer und kann einzelne Details dem Astralleib entnehmen (Magisch oder nicht, Wesenstypus)

    ANALYS ist nur dazu da eine Matrix genauer zu analysieren, der Zauber kann nicht die ungerichtete Astralenergie in der Umgebung erkennen.

    Hi Orkies,


    Hat jemand für mich Macros die mit dem kostenlosen DSA5 Charakterbogen für roll20 funktionieren?

    Vor allem ein macro der einen Patzer und einen Krit sofort komplett inklusive Patzertabellen resolved wäre super.

    Wenn nicht schreib ich sie demnächst selber aber wenn ihr sie schon verwendet und sie funktionieren würdet ihr mir die Arbeit ersparen.


    Vielen Dank.

    Alrician für das einholen subjektiver Meinungen sind die Kleinigkeiten generell nicht gut. Da einige dann auch gerne das für und wider der einzelnen Meinungen diskutieren.


    Außerdem einfach zig unterschiedliche, gleichwertige Vorstellungen nebeneinander zu stellen.


    Ich finde das Magie Forum schon passend, um den Umgang der 3 großen Gilden mit Dämonennamen zu diskutieren, aber eine Kleinigkeit ist das sicher nicht.

    Okay damit muss ich dir zustimmen der Teclador-Effekt war mir nicht bekannt.

    Aber unsere Diskussion ist eigentlich auch auf einer falschen Annahme aufgebaut wurden. Der das die neue Erweiterung des Oculus ihm erlaubt eine QS für die magische Analyse anzusammeln.


    Im Moment passt der Oculus dennoch in deine Logik:

    Astrale Muster kann der Oculus nur rudimentär erkennen, so rudimentär das er nicht das Leuchten zu erkennen vermag, welches man über den Odem zu erkennen im Stande ist. Aber im Gegensatz zum Odem oder Analys ist das auch nicht sein Sinn und Zweck, der Oculus soll die Astralenergie wahrnehmbar machen, die mit einem "Nicht-Ziel" durch die Sphären fließt.

    Anmerkung von mir: Vielleicht nimmt der DSA5-Oculus die Muster überhaupt nicht wahr, sondern man erkennt Auren von Stofflichem, nur als Löcher in der eigenen Wahrnehmung, der ungerichteten umgebenen Astralenergie, dadurch würde man ja dennoch unsichtbare Auren entdecken. Das würde erklären warum nur der Odem einen Teclador-Effekt auslöst.

    Spielt gerne Abenteuer die weder auf die SCs zugeschnitten sind noch die Spielervorstellungen einbeziehen

    Ich passe meine Abenteuer lieber an die Spieler an, als an die Helden und wenn mir ein Spieler erklärt, warum ihm die konsequente Durchsetzung der Spielregeln keinen Spaß macht, dann nehme ich auf den Spieler gerne Rücksicht.

    Der Held lebt in einer gefährlichen Welt voller Drachen, Orks und Ogern, wenn er von einer Konfrontation in die nächste rennt, ohne mal Luft zu holen, dann ist das die Entscheidung seines Spielers, aber der Held darf dann auch irgendwann mal Konsequenzen tragen.


    Aber Grumbrak hat doch selber schon gesagt das je nach Gruppen-Konstellation man andere Möglichkeiten statt Kämpfe hinzuschreiben sollte.

    Anpassen bei der Planung muss natürlich passieren, aber Anpassen in der Situation selber (aus einer 30 Schritt tiefen Schlucht, nach dem Patzer auf Klettern dann eine 10 Schritt tiefe Schlucht draus machen oder mitten im Kampf die Parade der Gegner, nicht regelkonform, nach unten schrauben) verstehe ich eben was anderes unter einer "stimmungsvollen Geschichte" als du.

    Genau das war die Setzung und bis heute gibt es keine andere


    Quellen bezüglich dem war und/oder ist? Das es keine anderen gibt kann ich dir gerne samt Quellen widerlegen!

    Ich finde in MdsA S.9 und WdZ S.7 f. immer wieder die Beschreibung, dass der Astralleib einzigartig ist und in der Lage ist, sich zu verändern aber nirgendwo die Setzung das steigende pAsP die Aura stärker strahlen lassen! Auch gerade nochmal das CS Quergelesen, hier könnte ich aber was übersehen haben.


    "Verhüllte Aura" ist, seit es sie gibt, nie mit wachsenden pAsP schwächer geworden oder hat, bzw. wurde von "Hoher Astralkraft" ausgeschlossen. Was ein Indiz ist das gegen deine Interpretation der "Leuchtkraft" betrifft. "Verhüllte Aura" könnte aber natürlich nur die Ausnahmen von der Regel abbilden.


    Das was deiner Darstellung am nächsten kommt finde ich zum Oculus im Codex Cantiones:

    Quote from CC 140

    [...} Als leuchtende Ansammlung von Kraftfäden für magische Dinge, als nebulöse Dunkelheit, für alles was nicht von Zauberei erfüllt ist. [...]

    Aber das ist nach meiner Interpretation eine "JA/NEIN"-Setzung:

    Ist es magisch?

    • WENN JA, DANN nimmt der Betrachter eine Ansammlung von leuchtenden Kraftfäden wahr.
    • WENN NEIN, DANN nimmt der Betrachter eine nebulöse Dunkelheit wahr.

    Auch hier versteh ich also die Setzung des Leuchtens durch eine höhere Ballung von Astralkraft, als deine reine Interpretation der Quellen.


    DSA4.5 hat als einzige DSA Version die Intensität von Magie beschrieben. Dies konnte über den Odem Arcanum festgestellt werden.

    Jedoch gibt es auch hier nichts von einer Leuchtkraft, die durch das Maß an Astralenergie bestimmt wird, hier konnte der Odem das tatsächliche Gewebe erkennen und hat "ein bestimmtes Detail erkannt sobald die Auflösung hoch genug war", wie du es schon so treffen verbildlicht hast:

    Quote from Liber Cantiones S.197

    [...]

    • 3 ZfP* erlauben Aussagen über die Intensität der anwesenden
      Magie (wie dick sind die Fäden: ist also kaum, wenig, viel oder sehr
      viel Astralenergie zu sehen);

    [...]

    Die Wirkung des Oculus wurde vom Liber Cantiones fast 1 zu 1 übernommen und um Regeln bezüglich der Wahrnehmung profaner DInge und der Interaktion damit erweitert. Aber auch LC S.196 gibt mir keinen Hinweis darauf, dass die Aura eines Viertelzauberers in DSA4 von der Aura eines Voll-Zauberers unterschieden werden kann. Außer man hat nach Details im Gefüge gesucht.

    Sano

    Ja, das wäre eine mögliche Erklärung. Das Ding ist nur: Es gab ein wunderbar einfach nachvollziehbares Modell. [Unterschiedliche "Leuchtkraft" für die magische Stärke] [Ein Leuchten ob etwas magisch oder nicht-magisch ist] und "Auflösung" um nähere Details zu [erkennen und zu] verstehen. Man muss dieses Modell nicht übernehmen. Andere sind auch gut. Allerdings gibt es kein anderes Modell. Es ist halt wie bei einem Brettspiel. "Frag nicht. Ist halt so.".

    //Durch mich editiert, nach meiner Interpretation der Quellen

    So würde ich dir zu 100% zustimmen.


    Im Prinzip unterscheidet die hellseherische Wahrnehmung zwischen 3 Arten von Aura:

    • Profan (Leuchtet nicht)
    • Verhüllt (Nicht klar, ob das Leuchten entdeckt wird)
    • Magisch (Leuchtet)

    Die Höhe der Astralenergie nimmt auf diese 3 schon seit DSA3 keinen Einfluss.

    Die Intensität von Astralkraft hingegen, wird nicht über die "Leuchtkraft" bestimmt, sondern über die "Stärke der Fäden" (LC Odem Arcanum), also einem Detail das man bei zu niedriger "Auflösung" übersehen mag.



    ------Edit------

    Kleiner Side Fact:

    Ich finde es übrigens blöd, dass die "Verhüllte Aura" schon seit DSA4 die Analyse erschwert, anstatt die benötigten ZfP*, bzw. QS zu erhöhen, um zu erkennen ob die Aura magisch ist oder nicht. Warum wird die Hellsicht dadurch schwerer? Eine Erschwernis muss ich dem Hellseher immer ansagen, wenn es über die ZfP* oder die QS laufen würde, würde der Spieler wahrscheinlich wirklich nicht mitbekommen, dass etwas im Busch ist.

    Ich fände es besser wenn "Verhüllte Aura" sagen würde:

    Regel: Eine nicht-zielgerichtete Hellsicht kann die Aura des Zauberers nicht als magisch erkennen, bei einer ´zielgerichteten magischen Analyse benötigt der Hellseher mindestens eine QS4 um zu erkennen, dass der Held ein Zauberer ist, liegt seine Analyse unter QS4 erhält er die Information das der Held eine profane Person ist. Erreicht der Hellseher jedoch QS4 oder höher so bekommt er alle Informationen für seine erreichte QS.


    bei der Erschwernis von 3 fragt sich der Spieler des Hellsehers sofort wo die Erschwernis herkommt, daher halte ich meine Regel für besser um Spieler- und Charakter-Wissen d'accord zu halten.


    ------Edit 2-------


    Das Kapitel Astralenergie aus "Die Magie des Schwarzen Auges" (MdSA) zu DSA3 löst übrigens wunderbar das Verständnisproblem auf, dass viele mit dem aktuellen Oculus haben:

    Hier finde ich die Unterscheidung zwischen der Astralenergie in Mustern, die allen Subjekten und Objekten zu eigen ist und der Astralenergie mit einem "Nicht-Ziel" wunderbar.

    Der Oculus in DSA5 kann sozusagen die Muster nur sehr rudimentär wahrnehmen, so rudimentär dass er nicht mal den Unterschied zwischen magischen und profanen Mustern erkennt. Ja er erkennt nicht mal den Unterschied zwischen einem verzauberten (unsichtbaren) und profanen Muster. Dadurch "sieht" er aber was man mit bloßem Auge nicht sah. Das unsichtbar gezauberte Objekt oder Subjekt, hat ja immer noch auf der astralen Ebene sein, ihm eigenes, Muster an Astralenergie.

    Außerdem kann der Oculus die gesamte Astralenergie mit "Nicht-Ziel" wahrnehmen. (Kraftlinien)



    Ich hoffe das hilft Einigen, ein wenig besseres Verständnis, für den Oculus oder das Astrale Gefüge Aventuriens insgesamt zu bekommen.

    Oder zumindest meine Position nachvollziehen zu können, dass der Oculus schon immer in DSA5 Sinn ergab, auch wenn sein "nerf" das er nicht mehr zwischen Magischem und Profanem unterscheiden vermag total unnötig war.

    Ein Fäßchen - wie willst du das vor Diebstahl sichern? ;) (Und ob das sinnvoll ist verschieden Heiltränke zu mischen...)

    Ein normaler Heiltrank war mal zu DSA2 mit 10 Unzen und ienem Pries von 10+ Dukaten angegeben. Ich erinnere mich aber an (DSA1-2) Abenteuern, wo die Flasche größer gewesen sein muß, da der Trunk bis zu 3 Anwendungen (bzw. 20-40 LE) hatte. Gewichtsangaben bei Schätzen waren realtiv selten. Aber nun käme es noch auf die Beschaffenheit des Behältnisses an; ein Heltrunk soll 8laut DSA3) dunkel aufbewahrt werden, eine Glasphiole wäre das falsche, alos ein Ton- oder Keramikfläschen - aber wir sprechen hier wohl von 1-2 Unzen.

    (Am einfachsten: Bei euch wienne alle maigschen Tränke 9+W6 Unzen.)

    Zusammenschütten würde ich sie halt erst nach einer Qualitätsprüfung.

    Eine Phiole fasst laut DSA5 0,1 Liter. Nennen wir das mal 1 Portion (ohne eine offizielle Angabe dazu).

    Also wäre ein halber Schank = 1 Portion magischer Trank

    Wenn also 3 Anwendungen 10 Unzen wogen, wiegt eine Anwendung ca. 3,33 Unzen, also wäre ein magischer Trank nach diesen Angaben.

    Ca. 70g auf 100 ml= ca. 700g/l

    Das kommt einem ja fast phantastisch realistisch vor :D

    Damit ist ein Heiltrank etwa 1/3 leichter als Wasser. :thumbsup: