Posts by Fargonotic

    Ich habe im Moment eine Geschichtensammlung von Lovecraft und Schamane von Kim Stanley Robinson angefangen und Die Musik der Stille von Patrick Rothfuss abgeschlossen
    Die Musik der Stille (meiner Meinung nach ein schrecklich lokalisierter Titel) ist- anders- aber eine wunderschöne Ergänzung zu der Kingkiller Serie.

    Alle reden immer über das Lied von Eis und Feuer aber ich habe mit
    'Planetenwanderer' von George R.R. Martin einen echten Sci-Fi Glücksgriff gemacht
    ich hätte nicht erwartet, dass er so verrückt und spaßig schreiben kann
    Planetenwanderer (Tuf Voyaging) ist eine Sammlung von Kurzgeschichten die in chronologischer Reihenfolge erzählt werden
    wer eine ernste und komplizierte Erzählung wie GoT sucht ist hier definitiv falsch aber diese ganz andere Facette von Martin zu sehen ist wirklich einmalig
    Ich kann mir vorstellen, dass selbst er beim schreiben Spaß gehabt hat

    Geht es nur mir so oder fällt es euch auch schwer mal ein Beispiel (Fantasyart) für eine unansehnliche Person zu finden?


    Kann auch daran liegen, dass man da etwas vorsichtiger ist und niemanden vor den Kopf stoßen will (?)
    als Spieler fällt es mir selbst teilweise schwer zu sagen was jetzt Unansehnlich ist wenn es sich nicht tatsächlich um groteske Narben, etc. handelt
    Jetzt allen Zeichnern Oberflächlichkeit vorzuwerfen ist einfach aber ich möchte doch glauben, dass noch mehr dahintersteckt
    Bin mir aber nicht sicher ob da der Gutmensch aus mir spricht

    ich hab ein ähnliches Problem, kann die letzten beiden Bilder von Storytelling aber ohne Probleme sehen

    Kleiner sozialkritischer Kommentar-bitte nicht persönlich nehmen

    Es kann auch am genannten Problem liegen, aber ich finde es doch bezeichnend, dass ich hier bis jetzt nur Bilder von weißen, teilweise vage asiatischen, aber doch klassischen Schönheiten gesehen habe.

    lässt sich sowas wie Gutes/Herausragendes Aussehen, wenn man eine Zeit lang hungert oder grün und blau geschlagen ist, auch als geringer wahrnehmen ?

    wir alle wissen ja das ein gut platzierter Schlag ins Gesicht einem diese Nachteile schnell verderben kann (wenn auch dank Rahja-Kirche nicht für immer)

    Ich hab die Schnauze voll von Aventurien! :thumbdown:
    ...
    Ganz so schlimm ist es nun auch nicht aber nach 4 Jahren Fantasy wird es langsam doch etwas trocken.
    Ich habe mich also auf die Suche nach RPGs mit anderen Settings gemacht.Im Sci-Fi Sektor hab ich auch ziemlich viel cooles gefunden, Star Wars, Traveller, Stars without number
    aber nachdem ich mir (natürlich) auch Shadowrun angeschaut habe und in letzter Zeit auch ziemlich tief im Cyberpunk-Genre drinstecke will ich mal in so einer Welt spielen.
    Mein einziges Problem: von dem was ich bisher gesehen und gehört habe ist Shadowrun extrem kompliziert (stimmt das?) und ich weiß wirklich nicht ob es mir das wert ist.
    Vor allem weil ich schon ein recht komplexes P&P RPG spiele, für das man endlos viele Bücher braucht, dessen Namen ich jetzt aber nicht nennen will.

    Kennt ihr Tabletop RPGs mit außergewöhnlichen Settings, besser noch in Cyberpunk-Settings, vor allem solche, die nicht übermäßig kompliziert sind ?
    Vieleicht auch welche, die ich auch im Laden meines Vertrauens bekommen kann, ich hab da nämlich so einen Gutschein :D Weihnachten ist schön

    Die Chroniken von Araluen von John Flannagan
    ich erwähne hier nur den Titel der Buchreihe, weil ich in den letzten 3 Tagen die ersten 5 Bücher vernichtet habe (von den 7 die ich zu Weihnachten bekommen habe)
    wirklich schön gemütliche Jugendliteratur mit einem Hauch von Fantasy, wenn ich es in einem Wort beschreiben müsste würde ich 'drollig' sagen
    auch wenn ich zugeben muss, dass ich im 3. Teil beinahe eineige männliche Tränen vergossen hätte

    übrigens danke nochmal @Ehny ;D

    das mit der Söldnerin im Hurenhaus war eher eines der extremeren Beispiele für (eigentlich typisch) männliches Verhallten, dass genauso gut geschlechtslos gespielt werden könnte
    invers gilt natürlich das gleiche

    Ich habe bis jetzt auch nur einen Charakter, bei dem ich darauf bestehen würde ihn als Mann zu spielen, eben weil er aus einer ähnlichen Idee heraus entstanden ist
    bei allen anderen wäre es nur zu viel 'Arbeit' , weil ich jetzt schon weiß, dass ich mich immer wieder Hinterfragen würde
    inwieweit dies berechtigt wäre steht hier halt zur Debatte

    Trasngender ist für mich noch einmal ein ganz eigenes Fass, dass ich hier nicht aufmachen möchte
    auch wenn es in Aventurien doch wenigstens einen Fall schon gegeben hat (Khabla)

    das andere Geschlecht: nun es gibt mänlich, weiblich und Achaz
    wobei die so explizit nicht-menschlich sind, ich bin mir nicht sicher ob das zählt
    aber ein Zwitter oder androgyn-geschlechtsloser Charakter?
    ich glaube so etwas verdient in einem Solo-Abenteuer wenigstens angespielt zu werden und die Gruppe in die man so einen Charakter wirft wird sehr vorsichtig ausgewählt sein (sowohl OT als auch IT)
    aber machbar wäre es sicher; als Stigma sogar regeltechnisch festgehallten

    genau wie bei dem Crossgender stellt sich immer die Frage in wie weit eine Gruppe bereit ist sich mit so einer Frage ernsthaft auseinanderzusetzen
    für viele (alle) meiner Freunde ist es nur ein spaßiger Zeitvertreib und sie machen sich nicht wirklich viele Gedanken darüber, sowohl regeltechnisch als auch was den Hintergrund angeht, und auch wenn ich mir manchmal wünsche in einer etwas engagierteren Gruppe zu spielen kann ich niemanden guten Gewissens dazu zwingen und auf teufel komm raus morgen einen homosexuellen Charakter oder eine Frau spielen
    (wobei es bei uns wohl noch weniger Unterschied machen würde, weil wir größtenteils Dungeoncrawls spielen)

    muss denn eine Frau anders gespielt werden als ein Mann?

    die drei menschlichen Gesellschaften in Aventurien die irgendeine Form von -ichat sind wären
    das Kalifat, also die Novadis
    Aranien
    und Andergast
    (und die Norbarden ?)

    ein/e Held/in die aus irgendeinem anderen Teil Aventuriens kommt sollte sich in ihrem Verhallten doch in keinster Weise von ihrem geschlechtlichen Gegenpart unterscheiden müssen
    dass heißt das eine weibliche Söldnerin genauso selbstverständlich ein Hurenhaus besucht. Da die (vermutlich) weibliche Spielerin aber auf derartige Eskapaden (vermutlich) weniger wert legt werden die meisten weiblichen Söldnerinnen, Matrosinnen und Halsabschneiderinnen weniger Geld bei leichten Jungs lassen (oder leichten Mädchen, was immer euch beliebt)
    weil ich aber von niemandem verlange ein Method Actor zu werden bestehe ich auf sowas nicht

    spielen also vielleicht Frauen schlechter aventurische Frauen weil sie in einer patriarchalischen Gesellschaft aufgewachsen sind? ;) <- rethorische Frage

    vielleicht spielen wir Männer unsere aventurischen Männer ja auch falsch? schließlich sind sie in einer emanzipierten Gesellschaft aufgewachsen und vollkommen anders geprägt <- dito

    in einem Spiel festzulegen, dass es vollkommene Gleichberechtigung und Chancengleichheit gibt (ne dreiste Lüge, habt ihr als Goblin in Festum schon mal versucht Stadtwache zu werden), ist sehr einfach und eine tolle Sache, denn man macht sich für nochmal so viele potenzielle Spielerinnen sehr viel interessanter, die einzelnen Auswirkungen auf das Verhallten der Charaktere ,wage ich zu behaupten, kann keiner von uns so wirklich absehen

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    'Die linke Hand der DUnkelheit' von Ursula K le Guin befasst sich mit diesem Theman, echt gutes Buch ;)

    Ein Einwurf meinerseits als wir von einem Magister der Alchemie über die Seltenheit von Drachentränen aufgeklärt wurden.
    "BlaBla...Es gibt wohl keine seltenere und schwerer beschaffbare Flüssigkeit ..."
    Da ist mir OT doch glatt rausgerutscht: "Doch. Dodoblut."
    Mein Novadi-Kundschafter durfte dem Herren dann erstmal in gebrochenem Garethi erklären, wie der Dodovogel auf einer der Waldinseln gelebt hat und von Horasischen Kolonisten ausgerottet wurde.
    Nachdem ich bestimmt 5 Minuten an der Antowort rumgestammelt hatte lässt unsere Meisterin den NPC einfach desineressiert abwinken.
    "Das Blut eines profanen Laufvogels ist für mich von keinem wissenschaftlichen Interesse."
    Auch wenn mir OT beinahe der Kragen geplatzt wäre konnte sich Saif Rastullah sei Dank beherrschen.

    mir kommt das auch spanisch vor, dass man das Ding plötzlich überhaupt nicht anfassen kann, nur weil man nicht geschickt genug ist
    was ist denn wenn man mit einem Attributo GE dann in der Lage ist die zu führen und besagter Attributo läuft ab während man mit dem Kettenstb kämpft?
    friert man ein oder wird der Kettenstab plötzlich zum Aal und flutscht einem durch die Finger?

    ich meine, wir reden hier nicht von einem magischen Gegenstand, der sich seine Träger aussucht oder ähnliches
    man man kann ja den einen Stock anfassen und mit dem anderen zuhauen, so schwer ist das nicht (sollte man sich entscheiden es mit einem anderen Talent zu führen)

    hier muss einmal angemerkt werden was für ein Geniestreich es war, die GE-Schwelle bei der Waffe zu vermerken und nicht bei dem Talent
    man kann also das Kampftalent Kettenstäbe (rein regeltechnisch gesehen jetzt) auf einen recht hohen Wert bringen aber keine der Waffen auch nur ansatzweise benutzten


    da bei den Kettenstäben auch Ersatzfähigkeiten angegeben sind, nehme ich einfach mal an, dass, wenn man einen Kettenstab als Flegel oder Kettenwaffe führt, die GE-Beschränkung nicht gilt, auch wenn das unser Problem freilich nicht löst
    ich würde dann also hausregeln, dass
    1.)die GE-Schwelle entweder auf das Talent anzuwenden ist
    oder
    2.) die in Frage stehenden Waffen mit ähnlichen (aber extremeren) Beschränkungen versehen werden

    Ich habe ja immer so Zeiten in denen ich Lese-Abstinent bin
    wenn ich dann wieder anfange zu lesen sind das meistens Schübe, die mich in einer Woche durch zwei drei Bücher katapultieren
    so ähnlich ging es mir auch jetzt

    nach Die linke Hand der Dunkelheit kam jetzt also 'Neuromancer' von Wiliam Gibson
    jeder der sich um die Materie um das Shadowrun-Universum eingelesen hat wird von dem Buch wenigstens schon mal gehört haben, denke ich
    vielleicht das beste Buch, dass ich jemals gelesen habe
    wirklich fantastisch :3
    fange jetzt gerade mit 'Count Zero' an, dem zweiten Teil der Trilogie

    Die linke Hand der Dunkelheit von Ursula K. Le Guin
    ein Buch das ich nur lese weil es neben der Neuromancer-Trilogie im Regal stand
    ich bin mittlerweile weit genug durch um mir eine fundierte Meinung erlauben zu können, bin mir aber nicht sicher ob ich das kann
    oder so
    dieses Buch ist eines von denen, die ich nicht wirklich zu meiner Zufriedenheit beschreiben kann aber jedem, der lietraturinteressiert ist, werden möchte oder sich dafür hält empfehlen kann, weniger weil es obskur geschrieben ist (obwohl es das manchmal auch ist) vielmehr weil so viele Themen angesprochen werden
    der Grundstein dafür sind die Geschlechterrollen und -physiologie/psychologie und ihr Einfluss auf so ziemlich alles; Sprache, Philosophie, Gesellschaftsform, Politik.
    Wirklich sehr spannende, atmosphärische und vor allem intelligente Science-Fiction.

    als nächstes kommt dann besagte Neuromancer-Trilogie :D

    Quote from Zitat WdH


    In frühen Kindesjahren eines Gjalskerländers geschieht es bisweilen, dass sich der Odún eines Tieres sich dem Kind offenbart, sei es durch intensive Träume oder durch solch spektakuläre Erscheinungen wie die Rettung aus großer Gefahr.

    das meinst du oder?

    hier ist das Problem: es gibt kein Odún.
    der Tiergeist ist nicht real, nur der Ausdruck der Astralkraft, mit der man geboren sein muss, in Form des Seelentiers des Gjalskers
    Viertel-/Halb- und Vollzauberer sind als Vorteile strikt nicht erlernbar oder nur in Ausnahmefällen (z.B. das Rping eines Eleven an einer Magierakademie)
    ansonsten sind die Tierkrieger nämlich alle Paktierer

    von einer höheren Entität verliehen


    das ist ja gerade der Knackpunkt, schließlich ist das Astral- und keine Karmalkraft
    Gjalsker kennen weder das eine noch das andere
    den Odun, für den Tierkrieger die Herrkunft seiner Kraft, gibt es ja eigentlich gar nicht, das magische Wirken des Tierkriegers ist einfach der intuitive Umgang/Ausdruck seines Körpers mit der Astralenergie
    hierbei nun geformt durch sein Seelentier (ähnlich wie bei den Hexen) und eine rudimentäre Ausbildung
    das sind dann die Voraussetzungen, die sein Beruf oder seine Umgebung mitbringen, wie es bei den Vorteilen ursprünglich empfohlen wird
    dadurch, und durch die Ritualisierung, hat er natürlich mehr Möglichkeiten als der Wald und Wiesen Magiediletant
    aber dabei geht es darum, dass die magischen Fähigkeiten des jungen Gjalskers/in in seiner /ihrer Jugend geformt wurden
    genauso wie beim Besessenen oder dem Schamanen ist Tierkrieger sein eine, auch, religiöse Angelegenheit
    die Besonderen Fähigkeiten der Tierkrieger erlernt man ja sowieso erst nachdem man Prüfungen in der gjalsker Geisterwelt (Visionsqueste) bestanden hat
    und ich bezweifle, dass das inneraventurisch möglich ist, wenn man nicht tatsächlich fest daran glaubt, dass da sowas wie eine Geisterwelt ist