Posts by Kearnaun

    Random Plotbunny: Hexe trifft einen Funkeldrachen. Dieser will Hexe unbedingt seine Sammlung von Funkelsteinen zeigen. Nicht ganz ohne eigennütziges Motiv. Die Steinchen, hauptsächlich wenig wertvolle Halbedelsteine, müssten nämlich dringend wieder einmal abgestaubt und poliert werden. Im Gegenzug darf sie sich dann auch einen aussuchen und mitnehmen. Nur nicht den einen, weil das war der Erste in der Sammlung. Oder den anderen, weil das ist der schönste an dem das Drachenherz ganz besonders hängt. Oder den ... Eventuell gibt es auch Konfliktpotential zwischen den im Eingangspost erwähnten Zwergen und dieser geschuppten, diebischen Elster ... besonders einer der Zwerge will unbedingt den Ring mit dem Rubin zurück, mit dem er eigentlich bei der angebeteten Eindruck schinden wollte ...

    Ich kann mir nicht helfen, ich muss da zwangsläufig daran denken, wie Pardona den neuen Körper für den bis dahin körperlosen Borbarad geschaffen hat. Im AB Unsterbliche Gier.

    Mittels Kessel der Urkräfte und so ... gemessen am üblichen Tagesgeschäft wohl eher jenseits der Möglichkeiten der durchschnittlichen Abenteurer oder auch Antagonisten. Für ein episches Abenteuer aber ...

    Das Abenteuer Namenlose Nacht kommt mir diesbezüglich auch in den Sinn. Auch mit so einem Kessel (oder war es nur eine Nachbildung? Ich bin mir nicht mehr ganz sicher) und dazugehörigem Ritual, das schon fast passen könnte ...

    EDIT: Auch in der Phileasson Saga stolpert man potentiell einmal über so einen Kessel (Könnte aber auch alles ein und der selbe Kessel im Laufe der Geschichte sein). Insgesamt, abseits großer Tsa und/oder Boron Wunder wohl fast der gangbarste Weg.

    Mit einiger Penetranz drängt sich mir der Verdacht auf, solches sagen nur die Typen, die sich normalerweise und mit Wonne in DSA4.1 die machtvolleren Konzepte erarbeitet oder herausgesucht haben.

    Aber dan zu sagen, dass nur pöse Powergamer sich gegen Balancing als Maß der Dinge aussprechen würden

    "Das Maß aller Dinge" klingt sehr pathetisch.
    Gut wäre ein Argument, warum Balancing schlecht ist.

    Ja, das ist nicht ganz ohne Pathos. Aber ich habe hier noch mal zitiert worauf ich mich da genau beziehe (und ich habe im letzten Beitrag auch erwähnt, dass und warum ich mich dadurch etwas angegriffen fühle). Vielleicht klärt das warum ich genau diese Worte gewählt habe?


    Ich sage aber nicht, dass Balancing schlecht ist. Es ist für mich nur schlicht nicht Priorität Nr.1 was Regeln angeht und muss deshalb für mich hinter anderen, teils subjektiveren, Kriterien zurückstehen.

    Das einzige Balancing das mir wirklich wichtig ist, ist das Balancing der 'Screen-Time' welche die Charaktere/Spieler erhalten. Möglichst gleich viel, oder aber jeder so viel dass er/sie sich wohl fühlt. Das muss der Spielleiter mit Rücksicht auf die Gruppe selbst einschätzen und hinbekommen (und wenn ich es als SL nicht hinbekomme, dann gebe ich mir dafür selbst die Schuld und nicht irgendwelchen Regeln).

    Mir persönlich ist es schlicht nicht so wichtig ob mein Charakter gleich mächtig ist wie die anderen die am Tisch bespielt werden. Besonders wenn man 'mächtig' etwa einseitig an Kampfwerten fest macht. Wichtig ist mir, dass mein Charakter auch ab und an mal seine Chance hat zu glänzen (gerne auch weniger als die anderen, solange ich die Momente nur genießen kann).

    Um den Bogen zum Anfang des Threads zurück zu machen, für mich wird DSA5 nie DSA4.1 ersetzen weil für mich DSA4.1 einfach die Möglichkeiten der Spielwelt besser beschreibt und mir mehr Möglichkeiten bietet.

    Kein Bedarf für Balancing? - ich glaub mein Schwein pfeift!

    Spieler dächten und spielten nicht kompetitiv.
    Was für eine schlecht beobachtete Grundprämisse!

    Puhu. Einerseits durchaus verständlich. Ich habe schließlich auch mal genau so Balancing als den großen Maßstab an Regeln gelegt. Andererseits auch etwas iritierend. Denn ich habe diese Sichtweise ganz bewußt abgelegt. Ich versuche ganz bewusst die Regeln, als Tool zum kooperativen Storytelling zu sehen und nicht als Rohrstock der nötig ist um die einen Spieler vor den Ambitionen der anderen zu schützen. Muss man nicht so sehen, aber ich würde mir wünschen mehr würden es tun.

    Und von dem was zwischen den zitierten Stellen steht fühle ich mich sogar ein wenig angegriffen ... und das als ewiger Spielleiter der schon jahrelang nicht mehr Gelegenheit hatte die Charaktere zu spielen die er eigentlich spielen will. Und das irritiert mich um so mehr, da der nächste Spielleiter der heimischen Gruppe eben sehr viel Wert auf Balancing legt und sich deswegen für D&D 5e entschieden hat und ich wieder nicht wirklich Gelegenheit haben werde zu spielen was ich will. Vermutlich jahrelang. Aber naja ist halt so. Aber dan zu sagen, dass nur pöse Powergamer sich gegen Balancing als Maß der Dinge aussprechen würden ... ich geh jetzt erst mal Atemübungen machen ...

    Achtung gefährliches Halbwissen: Ich glaube mich zu erinnern, dass der Tempelzehnt in Aventurien von den weltlichen Herrschern eingetrieben und dann entsprechend weitergeleitet wird. Zu Verteilungsschlüsseln will mir aber nix einfallen.

    Am Land wird viel der Eigenversorgung wohl tatsächlich durch Kirchengüter bestritten. Wobei ich da auch vage in Erinnerung habe, dass seit Rohal kein Geweihter mehr Land besitzen darf als er selbst mit den eigenen Händen bewirtschaften kann. Nehmt das ihr Priesterkaiser .. *hüstel*

    Gerade in den Städten, vor allem sobald es größere Städte sind gibt es aber auch reichlich Großspender die wohl einen guten Teil der Versorgung der örtlichen Geweihtenschaft stemmen können. Und zwar nicht nur reiche Einzelpersonen wie städtischen Adel und Handelsherren sondern eben auch Gilden und Zünfte.

    EDIT: Ich würde es auch nicht für abwegig halten, dass der oder die Hausherr*in, eventuell an den reisenden Geweihten, dem man kostenlos ein Dach und gutes Essen bietet, heran tritt und ihn oder sie um den einen oder anderen kleinen Segen bittet. Fürs Haus, den Garten, die Kinder, den Familienschrein, etc. Kleinigkeiten um die sich gerade auch reisende Geweihte ohnehinn ohne Murren kümmern sollten ...

    Naja, bei DSA würde ich da einwerfen, dass ein nichtkämpfender Charakter ja nicht unbedingt mundan sein muss. Hat mir immer sehr zugesagt, dass auch Magie und Götterwirken viele Möglichkeiten außer dem großen Kabum! bieten.

    Aber, wenns wirklich total mundan und nichtkämpferisch sein soll, kann man trotzdem noch so einiges an AP versenken. Wenn ich etwa an einen gelehrten Pflanzenkundler denke, der nicht nur im turmzimmer sitzt, sondern seine Proben selber sammelt, dann kann man da abseits der Wissenstalente/sprachen/Schriften auch einiges in Natur stecken. Und wenn man nicht gerade Spaß daran hat einen eigenbrötlerischen Einsiedler zu spielen, kann man noch mehr in Gesellschaftstalente versenken.

    Ich weiß nicht wie das in DSA5 nun so ist, aber zumindest in DSA4 könnte man da wohl gut und gerne 10k AP reinstecken (plus die AP für die Leiteigenschaften!) ohne auch nur über Kampftalente & Sonderfertigkeiten nachzudenken. Wenn der Gelehrte dann nicht ganz mundan sein muss, sondern vielleicht noch ein Hesindegeweihter sein darf, dann kann man noch mal ein paar tausend AP mehr reinstecken ohne Angst haben zu müssen irgendwann nix mehr mit den AP anfangen zu können.

    Ob das Sinn macht? Das kommt dann auf die Gruppe an und auf die Abenteuer die man sich einigt zu spielen. Ob es Spass macht? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ob das geht? Na aber sicher!