Posts by Eraklion

    Kleine Frage zur Thaumaturgie: Ich möchte mittels ARCANOVI eine Spruchrolle herstellen, die einfach nur mit einer einmaligen Ladung einen ATTRIBUTO auslöst.


    Laut WdA. S. 86 betragen die permanenten AsP-Kosten 1/20 der gesamtkosten, wobei abgerundet wird. Sehe ich es richtig, dass ich bei Gesamtkosten unter 20 AsP (Arcanovi 10 AsP + Attributo 7 AsP = 17 AsP) keinen pAsP aufwenden muss?


    (Vorausgesetzt natürlich, ich schaffe das ganze mit nur einem Arcanovi, was aber nicht schwer sein sollte, da bei nur einer Ladung und einem B-Zauber nur 1 ZfP* benötigt wird und auch nur 2-3 Punkte Erschwernis für den Auslöser anfallen oder übersehe ich hier etwas?)

    Das stimmt so nicht. Wenn man den Abschnitt zu Ende liest dann steht da, dass man immer mindestens einen pAsP ausgeben muss.

    1. Ist es nun möglich auf einen Kistendeckel, bzw einen Sack dieses Zeichen fest einzuschnitzen/einzunähen und dann nach Wirkungsende immer wieder aufzuladen (was mit den anderen Glyphen ja geht) oder muss es immer direkt an der Öffnung sein und wird dann bei jedem öffnen zerstört? :trauer:


    2. Wenn das der Fall ist, verliert das Siegel dann nur bei zerstörung seine Wirkung und man könnte prinzipell auch Dinge in die Kiste reinlegen/rausnehmen ohne jedes mal neu aufladen zu müssen?

    Wege der Alchemie (S. 146) gibt da mehr Aufschluss. Ich würde bei dem Thema sowieso WdA zur rate ziehen, da es viele solcher Unklarheiten beseitigt hat. Dort wird eindeutig davon gesprochen, dass das Gefäß versiegelt wird und die Wirkung endet, wenn das Siegel gebrochen wird oder die Wirkungsdauer endet. Ich persönlich finde es so aber echt untauglich und würde mit dem SL/der Gruppe sprechen, ob man das nicht so wie von dir erhofft nutzen kann, da es mMn der auch der Sinn dieser Glyphe ist.

    3.wenn ich die Außen auf ein Alchimistenlabor anbringe, so dass kein Feuerschaden in diesem Raum entsteht, gibt es dann Probleme was die Hitzewirkung von Feuer angeht?

    Ich würde sagen ja, es verhindert auch erwünsche Einwirkungen von Feuer aber auch hier würde ich das mit der Gruppe absprechen, da die elementaren Glyphen sehr schwammig in der Formulierung sind.

    4. auf ein Tongefäß für Hilaier Feuer angebracht, dürfte dieses zeichen dann ja auch die vorzeitige Entzündung verhindern, oder

    Ja, würde ich so unterschreiben.

    5. Inwieweit zählt ein Zelt dann als "behältnis oder Raum" wenn man eine Glyphe der elementaren bannung- kälte anbringen will? :idee:
    analog: die Arbeitshandschuhe und Schutzkleidung eines Alchimisten, Rüstungen, Schilde usw.

    Nach WdA zählen Objekte und Zonen als Ziel der beiden elementaren Glyphen. Ist also erlaubt.

    6.Variante Erz: geht das mit RS+1, BF-2 auch in Bezug auf Rüstungen/Waffen? :zwerghautelf: Kann man in diesem Fall auch mit der variante Humus den RS von Lederrüstungen steigern?

    Ich bin bisher davon ausgegangen, dass es sogar explizit dafür gedacht ist. WdA bestätigt das sogar noch mal ausdrücklich. Andere Gegenstände erhalten +x% Strukturpunkte.

    7. Wieviel AsP würdet ihr insgesamt veranschlagen um so ein Siegel permanent zu machen?

    Auch hier bietet WdA schon eine Lösung: Zusatzzeichen: Kraftquelleneinspeisung. Aber diese Lösung ist meines Erachtens ziemlich mau, da man erstmal eine Kraftquelle haben muss, wie ein entsprechenes Arcanovi Artefakt (Kraftspeicher) oder eine Kraftlinie, etc. und dann noch pAsP in höhe der halben Komplexität investieren. Ich persönlich würde es so handhaben, wie das Zusatzzeichen: Kraftquelleneinspeisung nur ohne das eine Kraftquelle notwendig ist. Also Komplexität +5, pAsP = Komplexität/2 einschließlich aller Zusatzzeichen aber ohne die +5 vom Zusatzzeichen: Kraftquelleneinspeisung selbst. Ich muss aber gestehen, dass ich gerade nicht weiß wie viele Zusatzzeichen es im SRD schon gibt.

    Ich würde auch empfehlen Stäbe auf einen TaW von 10 zu bringen und dann defensiv zu agieren da übersteht man zumindest die Kämpfe gut ohne völlig teilnahmslos zu sein und braucht keine teuren Kampf-SFs kaufen.

    Ich kann mir auch gut Kochen (Tränke) vorstellen, da man damit Heilsalben und ähnliches aber auch Schwadenbeutel und Stinktöpfchen herstellen kann und mit Pflanzen kennt man sich ja ohnehin schon gut aus, also kann man die Zutaten auch selber sammeln.

    Dämonen lassen sich ja ihre Dienste bezahlen. Die Beschwörung kostet Astralenergie und die Dienste selbst auch. Dazu sind die Dämonen auch immer scharf darauf mehr abgreifen zu können als nötig. Sprich ein Mehraufwand an Kraft, die dann unterm Strich aus der Ordnung ins Chaos wandert und dieses dann stärkt. Sie gehen also immer mit +-0 aus einer Beschwörung oder mit einem Plus. Also denke ich schon, dass sie eigene Astralenergie mitbringen könnten. Aber das würden glaube ich eher die größeren, stärkeren machen um damit ihre eigene Agenda zu verfolgen. Nirraven ist da ein hervorragendes Beispiel für.

    Soweit ich weiß ist Magie Teil der Schöpfung, eine Ausprägung des Sikaryan, damit per se nicht geordnet aber auch kein Chaos. Halt eben nur nicht geordnet.


    Zum Thema warum dämonisch magisch sind gab es mal irgendwo die Hypothese, dass es außerhalb der sechs geordneten Sphären, jenseits des Sternenwalls, im Chaos kaum Dämonen gibt. Man ruft die reine Chaotische Essenz in die Schöpfung aber diese pure Entropie kann so nicht in der Schöpfung existieren und allein durch den Akt des Rufens durch die Gedanken und die Vorstellungen des Beschwörers in eine Form gezwungen, die dann Dämon genannt wird. Deshalb sollen wahre Namen von Dämonen auch wie ein Thesisfragment aussehen und es würde erklären warum es immer so schwierig sein soll ohne wahren Namen ein bestimmten Dämon zu rufen. Es fehlt einfach der formgebende Teil der Thesis.


    Das würde auch erklären warum Dämonen es als unangenehm empfinden sich auf dere zu befinden.


    Folglich gibt es nur sehr wenige richtige Dämonen, die tatsächlich auch in der 7. Sphäre existieren. Die Erzdämonen oder andere hochrangige, meist einzigartige Dämonen. Wesen die mal Teil der Schöpfung waren und vom Chaos der 7. Sphäre zerfressen wurden, wie es Charyptoroth als ehemalige Göttin passiert ist.

    Per se würde ich es nicht einfach so abnicken. Es kommt ganz klar darauf an, was das denn für Zauber sind und warum eben diese gelehrt wurden und nicht xyz. Ich persönlich würde aber ganz genau so rangehen um mir meine Hexe mehr zu personalisieren. Die Professionen sind ja nur Vorschläge aber nicht fix und oft genug ändere ich Dinge, die für mich bei meinem Charakter mit dem Hintergrund und der Kultur einfach kein Sinn ergeben haben.

    Ich muss mich da anschließen. Steigerungsphasen sind gut geeignet um solche Zeiträume zu überbrücken. Schreib deinen Mitspielern, sie haben so und so viel Zeit um Lehrmeister aufzusuchen Dinge zu lernen oder ein bisschen Geld zu verdienen.


    Szenario zwei:

    Ein Peraine oder Borongeweihter fleht die Helden an ihm zu helfen. Es soll auch ihr Schaden nicht sein. Es stellt sich heraus, dass es sich nur um Krankenpflege handelt. Leider zu spät und die Helden haben sich schon mit der Schlafkrankheit infiziert und wachen erst sehr viel später, als andere (NSC-)Helden mit einem Gegenmittel kommen, auf. Zu doof nun haben die Helden 16 Monde verpennt und das nächste Abenteuer beginnt.

    (Ich weiß, dass die Schlafkrankheit eigentlich nicht so lange Dauert aber... pssst ;))

    In der Tat ist man in Aventurien in der Medizin auf der einen Seite sehr weit, was bis weilen skrupellosen Forschern zu verdanken ist und zum anderen den zwölfgöttlichen Kirchen. Hier sein Peraine (Heilkunst im allgemeinen), Tsa (Bewahrung des Lebens, auch Heilkunst), Hesinde (Verbreitung des Wissens, Förderung von Lehranstalten) und Boron (Seelenheilkunde und Erforschung von (Rausch-)Giften) genannt.

    Auf der anderen Seite hängt man bisweilen noch sehr veralteten Lehren an.

    Da kann man, je nach dem wo man ist, das ein oder andere Bild vermittelten. Nicht überall ist dieses moderne Wissen schon angekommen auch wenn es schon eine ganze Weile da ist.


    Was die kleinen Alltags Wehwehchen angeht so ist es relativ klar. „neumodische“ Krankheiten wie Allergien gibt es nicht und Mangelerscheinungen soll es angeblich auch nicht geben. Hierzu wurde sogar explizit Skorbus als Beispiel angeführt, wobei die nächste Quelle schon wieder etwas von Efferdssieche oder Kerkersieche berichtet, die durch mangelhafte und einseitige Ernährung kommt. :iek:

    Körperliche Gebrechen sollen aber durchaus existieren. Allein schon deshalb, weil die Leute für ein solches Setting doch recht alt werden. Zumindest, wenn sie aus zivilisierteren Gegenden kommen und sich auch ein Medikus leisten können.


    Wie auch schon angesprochen ist auch die Hygiene schon relativ weit. Zumindest in vielen Teilen Aventuriens. Die Tulamiden haben eine ausgeprägte Badekultur und diese bisweilen bis ins südliche Mittelreich getragen. In Gareth gibt es sogar ein Gesetz, dass besagt, das jeder Einwohner Gareths mindestens ein Mal im Jahr baden muss. Der sogenannte Badetag ist dort sogar ein richtiges Ereignis an dem sich jeder in zur Verfügung gestellten Zubern kostenlos waschen kann.

    Auch im Horasreich schickt sich eine gewisse Körperpflege an. Dort fällt jemand ungepflegtes fast schon auf. Auch auf den Zyklopeninsel gibt es ein regelrechten Körperkult zu dem Hyiene und Pflege dazu gehören. Überhaupt ist dies überall dort verbreitet, wo der güldenländische Rahja Ritus stark verbreitet ist, da es dort zu jedem Tempelbesuch gehört sich vor dem Betreten des Hauptteils des Tempel von der Last des Alltags reinzuwaschen. Dies ist wortwörtlich zu verstehen, denn dort muss man sich tatsächlich rituell Waschen bevor man rein darf. Ob das im (Ur-)Tulamidischen Ritus auch so ist, weis ich nicht.

    In der Tat hat die Glyphe des elementaren Willens keine Ortssigille und sollte somit transportabel sein. Ich bin ja eh nicht so ein Fan von dieser absoluten Ortsgebundenheit von Glyphen. Das mach sie so nutzlos.

    Aus magierechtlichen IT-Gründen würde ich allerdings auch dringend empfehlen das Zusatzzeichen: Zielbeschänkung zu verwenden, da sonst alle im Umkreis davon betroffen sind... Auch der so "freundliche" schauende Bannstrahler, der zufällig den Weg kreuzt.

    Ja, das ist so korrekt mit den Orts- und Objektsigillen.

    Eine Ortssigille ist Bestandteil der Glyphe und beschreibt den Ort an dem die Glyphe wirkt. Umgekehrt gedacht wirkt die Glyphe nur an dem Ort, der bei der Erstellung gewählt wird.

    Warum nicht? Er kann die ja im Rahmen der Ausbildung im eigenstudium erlernt haben und im Anschluss der Prüfung auf den Stab gewirkt haben. Ich sehe da kein Problem.

    Es gibt sogar eine private Lehrmeisterin, Xaviera Karsidian, die sich der Erforschung der Ritualgegenstände widmet und ihre Schüler können auch mehr als nur ein Stabzauber am Anfang.

    Regeltechnisch ist das einfach der Zauber Arcanovi. Siehe WdA S. 106

    Allerdings brauchen sie einfach etwas länger um ein solches bindendes Lied neu zu entwickeln, also eine Artefaktthesis zu entwickeln.