Posts by teddypolly

    Nun ja, Pechmagnet erzeugt (zumindest in unserer Runde) gerne mal eher slapstickartige Momente. Das fand ich eine ganze Weile lang auch witzig, aber irgendwann werden die Abenteuer "epischer" und dann passte das für mich vom Gefühl immer weniger. Da ich den Char aber rmochte habe ich einfach "Pechmagnet" weggekauft. (IT war das quasi ein göttlicher Segen am Ende eines Abenteuers)

    Das gilt natürlich für viele Nachteile, aber bei Pechmagnet nochmal ganz besonders: Wie er sich auswirkt hängt von deiner Spielleiterin ab, deswegen macht es Sinn sich vorher mit ihr zusammen zu setzen und zu besprechen wie ihr euch vorstellt, dass dieser Nachteil sich dann auswirkt.
    Sonst kann das recht frustrierend werden.
    Wenn das gut besprochen wurde, dann kann der Nachteil nach meiner Erfahrung sehr witzig und unterhaltsam sein. (Irgendwann habe ich ihn allerdings dann doch weggekauft)

    Ich schließe mich an.
    Wir spielen seid erscheinen der fünften Edition nur mit dem GRW und uns fehlt bisher nichts.


    Das einzige was mit dem GRW nicht so richtig gut funktioniert ist der Rigger, alles andere lässt sich mit GRW gut spielen.
    Inzwischen bekommst du das als Softcover auch für unter Zehn € beim Händler deines Vertrauens.

    Quote from Parinor Angar

    Falsch, die Kassen sind voll (letztes Jahr 35 Mio. Überschuß), aber die Verteilung ist nicht gerecht, denn es werden Renten ausbezahlt an Leute die NIE einen einzigen Roten einbezahlt haben, und dafür gehen für Oma und Opa riesen Abschlägen ein damit auch der letzte "Einwanderer" eine Rente bekommt.

    Das ist falsch. Auf Grund der gesetzlich geregelten Modalitäten für die Berechnung der Rentenzahlung ist eine "Einwanderung" in das Rentensystem kaum möglich. Um überhaupt leistungsberechtigt zu sein muss mindestens fünf Jahre eingezahlt werden. Detailliertere Ausführungen lass ich hier mal weg.


    Eher ist durch die derzeitige Organisation des Rentensystems das Gegenteil richtig. Ich verweise hier mal auf jemanden den ich als "politischen Gegner" bezeichnen würde, damit nicht gleich jemand mit einem "Gutmenschen-Vorwurf" daher kommt:
    Ökonom Hans-Werner Sinn: Rentenkassen brechen ohne Migranten zusammen


    Die Erzählung von Migrantinnen die das Rentensystem ausnutzen ist je nach Einschätzung ein sich äußern ohne sich mit der Thematik auch hinreichend zu beschäftigen, Propaganda, oder Hetze.

    Sinn des RPG - um gemeinsam Spaß zu haben. Wenn der SL dabei ab und zu (oder gar nicht) schummelt - wen interessiert's wenn alle dabei Spaß haben?

    Prinzipiell bin ich da ganz deiner Meidung, wenn ich dafür aber regelmäßig die Regeln brechen muss, dann sind die Regeln ein Spaßhindernis und ich würde meiner Gruppe vorschlagen uns andere zu suchen.

    Solche Extreme würde ich immer vermeiden wollen, gerade weil das DSA Würfelsystem in der Hinsicht mMn ein stochastischer Alptraum ist. Um der mMn viel zu großen Bedeutung von kritischen Treffern und Patzern in Kämpfen entgegenzusteuern finde ich es als Mittel daher durchaus probat ...

    Ich verstehe das zwar ganz gut, will aber genau das nicht machen.
    Ich bin zwar auch der Meinung, das der Probemechanismus ein Alptraum ist, aber genau das macht die DSA-Regeln aus. Ich will nicht durch meine "Willkür" Regeln reparieren/verändern. Wenn wir als Gruppe diese Regeln so schlecht finden, dass wir sie quasi nach Augenmaß der SL reparieren müssten, damit sie uns Spaß machen, dann wäre ich doch eher dafür einfach das Regelsystem in die Tonne zu treten und uns eines ausuchen, dass für uns besser passt. Ist ja nicht so, dass es da nicht einige Alternativen gäbe.
    Für mich ist DSA (auf Regelseite) eben diese komplett verkorkste Statistik. Das ich der Überheld sein kann und dennoch immer die Chance besteht, dass Bauer Alrik im für mich dümmsten Moment seinen großen Moment hat, oder erfahrene Recken der Rondrakirche plötzlich in ihr eigenes Schwert stürzen. Das ist für mich DSA, wenn ich das nicht will, dann suche ich mir andere Regelsysteme.


    (Als die DSA-Umfrage lief habe ich mit mittleren Entsetzen wahrgenommen, dass die 3W20-Regel von den Teilnehmenden als sakrosankt betrachtet wurde. Ich habe es einfach nicht verstanden. Vll. ist die Erklärung, dass gar nicht bemerkt wird was für Probleme die mit sich bringen, weil die Spielleiter_innen das immer schon reparieren. Aber das nur so ein Gedanke.)

    @Shintaro89
    Danke für die Korrektur, du hat natürlich recht und ich Unfug geschrieben.
    EIgenttlich wusste ich das mit der (im Vergleich zu DSA4) veränderten Bedeutung dieser Angaben. Habe es dann aber direkt wieder vergessen und wie ich bemerkt habe auch min. 2 Charaktere falsch erstellt.
    Manchmal steht mensch einfach auf dem Schlauch ^^

    Und ich bin die Spielleiterin.
    Ich leite ein Spiel, dass Regeln hat und die würde ich nicht brechen ohne das mit meinen Mitspieler_innen vorher abzuklären.
    Und bei uns heißt das, in einer Nebenszene kann es auch schlimme Folgen geben, den Tod findet da aber niemand.


    Wenn es in der Story richtig um was geht, dann wird aber nichts an irgendwelchen Würfeln gedreht und dann geben die Bösewichte auch was sie haben und werden nicht "vergessen", dass auch sie Kampfansagen machen können, Schergen herbeirufen können und am Ende sich "opfern" können, um den Feind mit in den Tod zu ziehen.
    (Druidenrache ist bei uns durchaus gefürchtet)

    Aber eine andere Frage im Zuge des Vorteilemaximums. Wenn ich jetzt eine hübsche Hexe mit einem Eichhörnchen baue, habe ich dann noch Platz für andere Vorteile? Wie verhüllte Aura oder ähnliches?

    Zauberer: 25
    Verhüllte Aura: 20
    Gutaussehend: 20


    Vertraute ist eine SF


    Sollte also alles möglich sein.
    Ich finde die Begrenzung auf 80AP bisher gut, allerdings lassen sich viele DSA4.1 SCs dadurch nur bedingt nachbauen.


    EDIT: Ups, dieser Affe ist verteufelt schnell.

    Ein toter Hund ist das gewiss nicht. Ich zitiere mal C.HAMAELION auf Seite 1 diesen Threads: "
    Ich könnte mir den Wecker ziemlich pünktlich auf dein Geflenne stellen,
    wenn du an nahezu jeder Arbeitsstelle für die gleiche Leistung ein
    Viertel weniger Gage erhalten würdest als die vom anderen Geschlecht,
    meinst du nicht auch?"

    Die Formulierung "toter Hund" bezog sich auf die von dir so genannte "77cent Lüge". Das der unbereinigte GPG (und auf den, bzw. vll. auch auf dessen mediale Rezeption) bezieht sich C.HAMAELION hier wohl, so wohl seine Berechtigung hat, als auch nur sehr vorsichtig verwendet werden sollte schrieb ich davor. In so fern kann C.HAMAELION hier vorgeworfen werden ungenau zu sein, aber das von C.HAMAELION beschriebene Problem ist dadurch ja nicht weg, nur kleiner.


    Auch werden dort Berufe wahllos zusammengeschmissen und als "das selbe" betrachtet. Und Dinge wie unbezahlte Überstunden oder zusätzliches Arbeiten zu Hause wird auch nicht gesprochen und hier liegen Männer auch deutlich vorn.

    Ich habe gerade nicht so recht die Lust jetzt die einzelnen Variablen herauszusuchen mit denen der GPG ermittelt wird, aber wenn deine Aussage korrekt ist, dann sind die Mitarbeiter*innen des Statischtischen Bundesamtes so inkomptent, dass es selbst Erstsemestern auffallen müsste. Ich habe mich das letzte mal vor Jahren mit dem Zustande kommen des GPG beschäftigt und zumindest damals waren die jeweiligen Entscheidungen meiner Einschätzung nach nachvollziehbar und plausibel begründet.


    Was die zusätzliche unbezahlte Arbeit angeht: Arbeitsforschung ist nicht mein Feld, aber so weit ich weiß gibt es dazu keine gesicherten Daten. Das Bundesamt nimmt an, dass vergleichbare Stellen (Teammanagement bei der Deutschen Bank, vers. Teammanagement bei der Commerzbank zum Beispiel) auch zu vergleichbaren Aufwand an häuslicher Arbeit führt. Das scheint mir plausibel, deswegen würde ich mich dem anschließen. Wer also auch immer diese Jobs hat, hat auch einen gleichen (erfassten und nicht erfassten) Arbeitsaufwand.


    Bezahlte Überstunden sind im GPG erfasst und herausgerechnet.

    Sinnvoller wäre es tatsächlich mal die gleichen Positionen bei den gleichen Firmen zu betrachten und von dort aus zu gehen, aber das wird nicht getan, weil dort meist kein GPG herrscht oder Frauen mehr bekommen, auf Grund von solchen "Gegenmaßnahmen"

    Das wird nicht getan weil dadurch einserseits die Fallzahlen sehr gering werden würden, weil ja nur noch die Fälle verglichen werden könnten in denen exakt die gleiche Stelle überhaupt mehrfach existiert und dann von verschiedenen Geschlechtern besetzt ist und mit geringen Fallzahlen kann nichts repräsentatives mehr ausgesagt werden, sie sind also (relativ) wertlos und andererseits werden Unternehmen so konkrete Daten über ihre Entlohnungssysteme nicht preisgeben. Dürften das wegen des Datenschutzes vermutlich gar nicht.


    OFF TOPIC: Ich muss morgen recht früh arbeiten, daher verlasse ich die Diskussion erst einmal. Bis morgen.

    Zum Beispiel die 77Cent-Lüge

    Eine Lüge ist in meinem Verständnis nicht, sondern ein (sehr populistisch aufgearbeitetes) Forschungsergebniss, dass danach ausgiebig kritisiert und verworfen wurde. Das ist für mich der normale Prozess wissenschaftlicher Wissensgewinnung.
    (Ein) Ergebnis dieser Kritik war, dass inzwischen zwischen unbereinigten Gender Pay Gap (GPG) und bereinigtem Gender pay gap unterschieden wird. Gegen den unbereinigten GPG kann im Grunde genommen das Argument vorgebracht werden, dass du oben ausformulierst. Dagegen ist allerdings einzuwenden


    Der unbereinigte Gender Pay Gap betrachtet den geschlechtsspezifischen Verdienstunterschied in allgemeiner Form. Auf diese Weise wird auch der Teil des Lohnabstands erfasst, der durch unterschiedliche Zugangschancen beider Geschlechtergruppen auf bestimmte Tätigkeitsfelder oder Leistungsgruppen verursacht wird.

    Der unbereinigte GPG ist in so fern weiterhin eine relevante Kennzahl, weil er auch mit ausdrückt wie sehr die beiden Geschlechter auf bestimmte Berufsbilder festgelegt werden, etc. Allerdings sollte mit ihr vorsichtig umgegangen werden, da sich kaum seriös einschätzen lässt welche Faktoren den Unterschied zwischen den Geschlechtern wie stark beeinflusst.


    Neben dem unbereinigten GPG gibt es aber auch noch den bereinigten GPG, in dem werden nur die nicht durch andere Faktoren (Berufsjahre, Qualifikation, Tätigkeit, etc) erklärbaren Unterschiede erfasst. Also Unterschiede bei gleicher Qualifikation und auf der gleichen Stelle. Da liegt der Unterschied in Deutschland der Zeit um 7%. Auf der gleichen, mit der gleichen Qualifikation und Berufsjahren verdient eine Mitarbeiterin also im Schnitt 7% weniger und das trotz Berufsfeldern, wie in teilen des öffentlichen Dienstes, wo dieser Unterschied durch feste Regelungen 0% beträgt.


    Es mag sein, dass immer wieder Menschen auf die 77cent bezug nehmen, aber im Grunde prügelst du einen toten Hund, es ist nicht umstritten, dass diese Zahlen so nicht zu halten sind. An der Feststellung, dass es einen Gender pay gap gibt, ändert das aber nichts.


    EDIT: @TaintedMirror Dein Beitrag war erst da, nachdem ich meinen bereits geschrieben hatte. Auf manches nimmst du ja bereits bezug. Für die 7% ist mit ähnlich keineswegs verschiedene Hierarcheistufen innerhalb der selben Filiale gemeint. Das macht die "Bereinigung" gerade aus. Ähnlich, bzw. gleich soll nur andeuten, dass es natürlich nie die exakt selben Stellen sind, weil es schlicht nicht zwei mal die selbe Stelle gibt.

    irgendwelcher dubiosen Statistiken

    In wie fern Dubios?



    Eine Firma sollte (in meinen Augen zumindest) bei zwei neuen Bewerbern (ein Mann und eine Frau) individuell nach deren Eignung entscheiden, wen sie einstellt und nicht schauen, welche Mitarbeiter sie schon haben. Das mag zwar für irgendwelche Statistiken schön sein,

    Dieses Argument ist dann ein starkes, wenn solche Entscheidungen nach objektivierbaren Kriterien objektiv getroffen werden, Der augenblickliche Stand der Organisationsforschung besagt das Gegenteil.


    Ein Beispiel aus einem anderen Feld, dass etwas weniger emotional aufgeladen ist und das Problem vll. deutlich macht:
    Es ist weit verbreitete Auffassung, dass NCs kein gutes Kriterium sind, um die besten Studierenden für ein Fach auszuwählen. Sie können fachspezifische Eignung und Engangement / Begeisterung nicht ausdrücken. Ein mögliches alternatives Verfahren dass dann oft vorgeschlagen wird ist das "Aufnahmegespräch" mit Professorinnen / Dozenten. Leider zeigt die forschung zu dem Thema, dass diese Auswahl nicht objektiv ist sondern Menschen bevorteilt, die aus dem selben Milieu kommen wie die Dozierenden. Es würde also Kinder von Akademikern bevorteilen. Auswahlgespräche sind also keine problemlose Alternative (mal ganz abgesehen von dem erheblichen Arbeitsaufwand für die Dozierenden :) )
    Übertragen auf die Genderdebatte: Auswahlgespräche / Bewerbungsgespräche führen nicht zu "objektiven" Entscheidungen sondern zu "systematischen" Fehlern. Auf Grundlage des augenblicklichen kenntnisstandes aus der organisationsforschung ist anzunehmen, dass die Auswahl männliche Personen systematisch bevorteilt, das versucht die Quote auszugleichen.
    Nun kann man die Quote ablehnen, (wie ich zum Beispiel), aber zumindest müsste man dann entweder erklären, wie man das beschriebene Problem lösen will, oder sich der fachwissenschaftlichen Auseinandersetzung stellen und zeigen, dass die bisherigen Forschungsergebnisse nicht zu halten sind.

    Wie werden die "Völker des Lichts" denn bitte schön begrenzt ? :confused2::confused2::confused2: Das muss ich wissen, nicht dass sie meine Waldelfen zu unbedeutend machen.

    Persönliche Einschätzung:
    In DSA 4.1 waren die Elfen mit all ihren Vorteilen und Bonuspunkten auf Talente viel zu billig. Elfen waren im Endeffekt immer wertetechnisch besser. Aus diesem Eindruck heraus (nicht der einzige oder der Hauptgrund, aber doch einer) sind sie bei uns auch reine NSCs.


    In DSA5 zahlt die Elfenspielerin für ihre Vorteile und Spezienmodifikatoren genau das, was andere auch für diese Vorteile zahlen würde. Mit genau dem selben AP-Einsatz könnte unsere Zwergin genau dasselbe.
    (Ausnahme ist der Zweistimmige Gesang).
    Mit begrenzt meine ich also eigentlich "nicht mehr bevorteilt"
    Ich habe es noch nicht probiert und habe das 5er Regelwerk schon zurückgegeben, aber beim überfliegen hatte ich das Gefühl, dass man auch bei DSA5 den Waldelfen aus DSA4.1 bauen kann. Er hätte dann nur etwas schlechtere Eigenschafts- und Talentwerte als die meisten anderen, weil recht viele Vorteile. Und sicherlich auch weniger Zauber, aber das habe ich nicht ausprobiert, da Elfen bei uns ja ohne hin keine SCs sind.
    Vielleicht probiere ich den Startelfen aus DSA4.1 mal mit DSA 5 -Regeln nachzubauen, dann kann ich mehr dazu sagen.


    Es wurde hier zwar schon angemerkt, dass das für manche kein Vorteil ist, für mich und wohl auch für meine Spielrunden ist es diese relative Gleichheit aber eine große Verbesserung, weil es im Grunde genommen reiner Fluff ist, welcher Spezies ich angehöre, welcher Kultur.

    An Monstern kann es nie genug geben (was hab ich mich damals über den Seelensammler gefreut :whistling: ), da dürfte DSA ruhig inflationärer sein. Meinte allerdings DSA4.1 so als "monströses" Gesamtpaket ;)

    Ta\'ir hat trotzdem recht, würde ich sagen.
    DSA 4.1 dürfte bezüglich der Regelfülle nur noch mit Pathfinder und der zu Grunde liegenden D&D Version vergleichbar sein. Allerdings gehen die ansonsten doch durch aus in unterschiedliche Richtungen.
    Ich würde sagen DSA 4.1 ist vor allem simulationistisch und befriedigt die Bedürfnisse von Barbiespieler*innen.
    Pathfinder richtet sich nach meinem Gefühl (und sehr wenig Erfahrung mit diesem System) eher an gamistisch orientierte Spieler*innen.
    Sie richten sich meiner Meinung nach also an unterschiedliche Spielergruppen (Überschneidungen bei so groben Typologien natürlich immer massenhaft), an schierer Menge an Regeln, etc. tun die beiden sich aber wenig.


    Der dritte Platz in der Tabelle der Rollenspiele mit den meisten Regeln ginge dann für mich schon an Shadowrun, aber das hat schon deutlich weniger Reglen als die beiden Erstplatzierten, wenn zum Teil auch absurd komplexe :)

    "Wege-Bände" für DSA5 gibt es nicht.
    Vielleicht irgendwann, hoffentlich nie.


    Wolfssprache ist die Fähigkeit die Sprache der Wölfe zu verstehen und auch zu "sprechen".
    Thats all.


    Der "Gesunde Menschenverstand"® weißt einen dann noch auf ein paar Dinge hin:
    Diese "Sprache" hat auch sehr körperliche Aspekte hat (Haltung usw.) und sie ist begrenztdurch das was das Tier wahrnehmen, ausdrücken und verstehen kann und was es überhaupt als relevant wahrnimmt.
    Ein "Gespräch" wie auf Garethie führt man da also nicht, aber dem Geheul entnehmen wohin sich die "Beute" gerade bewegt, dass sollte gehen.

    Nachdem sich letzte Woche direkt einer unserer Spieler das DSA-Softcover gekauft hat
    (Hier übrigens ein besonderer Dank an Pegasus für den Lacher den sie mir bereitet haben, als ich im Rollenspielladen meines vertrauens direkt neben dem DSA Softcover in schwarz weiß für 20 € das gerade erschienene Shadowrun 5 GRW als Softcover in Farbdruck für 9,95 sah. Fühlte sich an wie ein hämischer Kommentar auf die Ulisses Preispolitik :evil: )
    und wir alle nun Gelegenheit hatten hinein zu schauen, wurde bei uns ist gestern beschlossen von DSA 4.1 auf DSA 5 zu wechseln.
    Nachdem bereits zwei Runden auf Splittermond gewechselt sind bleibt mir damit nun noch eine DSA 3 und eine DSA 5 Runde, 4.1 ist bei uns damit tot.
    DSA 5 werden wir jetzt mal ausführlich ausprobieren, allerdings die Karmalregeln komplett ignorieren und durch die aus der "Dunkle Zeiten Box" ersetzen. Sollte sich herausstellen, dass uns die neuen Regeln nicht entgegen kommen werden wir wohl zu einem anderen Regelsystem übergehen.


    Vom Wechseln überzeugt hat uns, ...
    ... dass wir in rund einer Stunde und ohne Software unsere Charaktere nachbauen konnten, obwohl wir die Regeln ja noch nicht auswendig kennen und häufig blättern mussten.
    ... dass die Magier deutlich begrenzt werden, zwar weniger als in der Beta, aber immerhin.
    ... dass Elfen deutlich begrenzt werden.
    ... dass die von uns gewürfelten Probekämpfe (Wir haben einfach Kämpfe aus den letzten drei gespielten Abenteuern nachgespielt, also keine in irgendeine Richtung ausgemaxten Gegner) schneller vorbei waren, als die selben Kämpfe nach DSA 4.1 (mit Hauregeln) uns gelungen sind. (Schmerz und die anderen Zustände waren dabei durch aus hilfreich)
    ... dass uns Schildkampf zum ersten mal interessant erscheint.
    ... dass die Grundlegenden Regelmechanismen wenige und simpel sind und weitgehend durchgehalten werden (Warum bei Heilung nicht die QS zur Anwendung kommen, wird aus unserer Sicht ein Geheimnis der Regelschreiber*innen bleiben, aber ansonsten ...)


    Ob sich DSA 5 bei unserem Spielstil als gutes Regelwerk entpuppt, werden wir erst in ein paar Monaten wissen. Mal schauen.


    Und ist DSA 5 nun für mich das beste DSA aller Zeiten.
    Nein, ich ziehe weiterhin DSA 3 (vor Kirchen, Kulte, Ordenskrieger) vor.

    Ich würde das auch eher nicht in der Gruppe, also in Anwesenheit aller besprechen. Lieber EInzeln oder beser noch wie von Ehny vorgeschlagen per Mail.


    In unserer Gruppe ist bspw. sexualisierte Gewalt in der Darstellung tabu. Also weder ereleiden die Charaktere so etwas, noch sind sie anwesend wenn andere so etwas erleiden, was allerdings vorkommen kann ist das andere erzählen was sie gesehen haben. Durch schluchzen, weinen, stottern, abbrechen, erbrechen kann man so den Schrecken gut deutlich machen ohne Bilder zeichnen zu müssen (immerhin spielt unsere Kampagne in einem Krieg). Und selbst das haben wir vorher miteinander abgesprochen.


    In der Regel braucht man solche Szenen auch nicht. Eine Szene im Rollenspiel soll ja igrendeinen dramaturgischen oder storytellerischen Zweck erfüllen, zum Beispiel klar machen, mit welchen Mitteln hier Krieg geführt wird, dann kann man dieses Ziel eigentlich immer über verschiedene Wege erreichen.