Beiträge von Sanyadriell

Die Orkenspalter Webseite wird 20 Jahre alt + Verlosung
Zum Orkenspalter Jubiläum habe ich eine kleine Aktion gestartet, an der ihr hier teilnehmen könnt.

    Wulfbrand nickt kurz, und macht sich dann sofort auf den Weg, um sich schnell mit Proviant einzudecken, der bis Warunk reicht.
    Außerdem nimmt er sich noch einige Kleidungsstücke.
    Anscheinend hat Rephexa einen nicht unbeträchtlichen Anteil Ackergrund geerbt, der Burgol bestimmt auch nicht ungelegen kam.
    Auf Noionas Frage hin schweigt man gemeinsam.

    [An sich sollten die beide dabei sein.]


    Auch wenn Burgols Haus bestimmt zu den besseren im Dorf zählt, gibt es hier nicht wirklich viel von Wert zu holen. Burgols Vermögen und Macht scheint vor allem in Grund und Boden sowie sein Talent andere zu kontrollieren bestanden zu haben.
    Zumindest findet sich einiges an Hausrat und Gebrauchsgegenständen, der für einige notleidende Dorfbewohner nützlich sein könnte. Auch alte, aber dennochintakte Kleidung könnte Noionabrauchbar erscheinen, genauso wie Burgols Essensvorräte, die ja nun nicht mehrg ebraucht werden. Ansonsten findet sich noch ein Buchm indem Burgols Ländereien, sowie sein Viehbesitz fein säuberlich aufgelistet ist.

    Dragomir scheint erstmal keine weitere Betreuung zu brauchen, zumindest ergibt sich dieser Eindruck aus dem abwesenden Gesichtsausdruck, den er seit einiger Zeit an den Tag legt.
    Als die Flammen langsam höher schlagen, taucht im Gegnsatz zu vorhin diesmal keine Monstrosität auf. Stattdessen brennt alles langsam und kontrolliert ab.
    Am Ende ist nur noch der Grundriss durch die am Boden liegende Asche zu erkennen.
    Die Dörfler warten noch kurz darauf, ob ihnen signalisiert wird, dass sie nun nach hause gehen können, ziehen sich aber über kurz oder lang auch so in ihre Häuser zurück.

    Die Arbeit ist schnell getan, auch wenn sie kräftezehrend ist.
    Nachdem endlich alles aufgeschichtet ist, und der Schneefall wieder etwas nachgelassen hat, ist alles bereit, damit die Verbrennung beginnen kann.
    Boronifatius nickt zustimmend zu Noionas Vorschlag, dass sie den Feuersegen sprechen könne.


    Tarjas Versuche, die Pferde zu beruhigen scheinen soweit von Erfolg gekrönt, sodass der Transport ohne weitere Schwierigkeiten verlief.

    Boronifatius erwidert auf Noionas Frage, ob Burgol Famile hatte: "Soweit ich weiß hatte er Angehörige, die aber inzwischen alle tot sind"


    Nach einer kurzen Pause weist er schließlich alle an, sich nun um den Transport der toten Würmer zu kümmern.
    Ein zweiter Transportwagen ist schnell aufgetrieben,und einige Dorfbewohner sind auch wiederum bereit mitzuhelfen, die Einzelteile der Würmer zu verladen.Bei den angeschirrten Pferden fürt dies zwar anfangs zu einiger Unruhe, was aber nach kurzer Zeit wieder in den Griff bekommen wird.


    Nachdem Boronifatius seine Utensilien wieder verstaut hat, sieht er fragend zu den Anderen: "Ist alles bereit?"

    Auch wenn sich das Ausheben der Gräber durch den gefrorenen Boden sehr schwer gestaltet ist es doch durch die Mithilfe der Dorfbewohner relativ schnell geschafft.
    Boronifatius überlasst Noiona das Begräbnisritual und sieht nurschweigend zu.
    Sollte ersichtlich sein, dass die Dorfbewohner Noionas Gebete mitbeten dürfen, so tun das zumindest diejnigen, die zuvor beim Graben geholfen haben.
    Sonst trifft man beim Ausheben der Gräber auch auf keine weiteren unliebsamen Überraschungen, und auch keine alten Leichen.
    Nachdem die Gräber nun zugeschaufelt sind, und auch behelfsmäßig als solche gekennzeichnet wurden, nickt Boronifatius zufrieden.

    Die Arbeit geht stumm vonstatten. Einige der Dorfbewohner kommen nach einiger Zeithinzu, um bei den Begräbnissen zu helfen. Vielleicht Angehörige der Verurteilten.


    "Die Würmer nehmen zu viel Platz weg. Demnach sollten sie auf jeden Fall verbrannt werden,wass sich aber bei diesen Temperaturen schwierig gestalten könnte. Auf jeden Fall sollten die Geripppe beiseite geschafft werden. Wir können es ja in die Scheune bringen, und dann dort alles abbrennen. So hätten wir beide Probleme gelöst.", meint Boronifatius, nachdem er sich kurz über Noionas Worte nachgedacht haben.

    Die Dorfbevölkerung ist wohl einerseits noch zu eingeschüchtert vom voherigen Kampf, und andererseits besteht wohl auch kein wirkliches Interesse sich gegen die Urteile aufzulehnen, die wohl auch der Mehrheit der Ansicht, dass alles hier völlig zurecht geschieht.
    Alrico vollstreckt die Urteile schnell und wohl auch einigermaßen schmerzlos, und auch die Delinquenten scheinen sich in ihr Urteil gefügt zu haben.
    Boronifatius verfolgt die Prozedur schweigend, und dreht sich danach wieder zu Noiona um:
    "Wir begraben sie, und nehmen dann diejenigen, die ihr ausgewählt habt mit zurück. Unsere Aufgabe ist damit erfüllt." , erklärt er dann in einer Lautstärke, sodass auch der Rest der Gruppe ihn verstehen kann.

    Die Antworten fallen mehr oder weniger zufriedenstellend aus:
    Anscheinend war es einfach nur Mordlust, und die Suche nach einem Sündenbock für das seit Jahren herrschende Elend.
    Dass es diese Hetzjagden schon früher gegeben hat will zwar keiner zugeben, aber eigentlich ist es für Noiona ziemlich ersichtlich, dass dem so ist.
    Der Nerkomantenrat scheint nur an den Leichen interessiert gewesen zu sein. Was im Dorf letztendlich passierte, war anscheinend nicht wichtig.


    Als sie sich zu Boronifatius umdreht, hat dieser sich anscheinend gleichzeitig zu ihrhingedreht:
    "Wir sollten sie zum Tode verurteilen.Ich kann keine wirkliche Reue über diesse Taten erkennen", meint er kurz angebunden in einem kühlen Tonfall, und würde dieses Urteil dann auch soaussprechen, falls Noiona keine Einwände erhebt.

    Hi,
    sorry, das ich schon wieder solange nichts geschrieben habe.
    Wir können das ganze versuchen noch relativ schnell zu Ende zu bringen, (am besten innerhalb der nächsten Wochen, weil ich danach wieder einige Zeit ohne Internet sein werde).
    Ich habe jetzt eigentlich nichts mehr geplant, um es nicht noch mehr in die Länge zu ziehen.


    LG Sany

    Der Mann sieht auf den Boden, und scheint auch nicht bereit zu sein, Noiona oder Boronifatius in die Augen zu sehen.
    "Den Tod einer Dämonenbrut. Er ist doch offensichtlich verflucht, sonst würde er nicht so aussehen, wie er aussieht", nuschelt er dann schließlich kurz als Antwort.


    Unter den Dorfbewohnern wird inzwischen leise getuschelt. Man scheint darauf zu warten, dass Burgols Urteil endlich vollstreckt wird.

    Burgol scheint aufbegehren zu wollen, erkennt dann aber die Sinnlosigkeit, und wirft Xanderan einen furchtsamen Blick zu.
    Eine Zeit lang steht er zitternd unter den strengen Blicken seiner Richter da. Nichts ist geblieben von dem Mann, der vor kurzem noch mit einer lässigen Arroganz alles und jeden hier im Griff zu haben schien.
    Mit gesenktem Kopf sitzt er vor Noiona, und lässt einige Zeit verstreichen, bis schließlich ein Wort über seine Lippen kommt:"Schuldig"
    Danach sinkt er noch ein wenig mehr in sich zusammen, und wartet ab, was weiter geschieht.

    Eigentlich ist es Milaileë egal, ob nun in der Nacht jemand aufpasste oder nicht. Wenn sie allein unterwegs war, passte auch niemand auf, und bisher war es immer gut gegangen.
    Andraus' selbstherrliches Geschwafel provoziert sie zwar fast, dann verkneift sie sich aber die bissige Bemerkung, und wartet lieber ab, wünscht dem selbstgefälligen Ritter aber dennoch einen schmerzenden Rücken für den nächsten Morgen. Ansonsten beteiligt sie sich eher wenig an den Gesprächen, auch aufgrund einer gewissen Ratlosigkeit, was man nun tun soll.

    Gegen Burgol hätte man genug Zeugen, um ihn zu verurteilen.
    Rephexa ist die Tochter einer Person, die Burgol umbringen ließ, die müsste man wohl erst noch suchen, wenn man mit ihr sprechen will.
    Das Totengebilde ist da noch, ließe sich aber z.B. durch verbrennen der Scheune zerstören.
    Bestattungen stehen momentan keine an.
    Die Urteile stehen noch an, das für Burgol dementsprechend auch, sonst gibt es momentan nichts, was noch fehlt.


    LG Sany

    Milaileë ist eher an einem Lagerplatz interessiert, der einen gesunden Abstand zum See aufweißt. Irgendwie ist ihr der nicht ganz geheuer. Außerdem sollte das Lager gut gegen Regen geschützt sein.
    Zu der Hütte verliert sie abgesehen von einem knappen Nicken zu Thallians Feststellung keine weiteren Worte, und auch zu dem See fällt ihr momentan nichts wichtiges ein, also würde sie dann langsam mit der Suche nach einem Nachtlager beginnen, und würde noch kurz abwarten, ob sich jemand zu ihr gesellen will.