Posts by Ritter Woltan

    Zur Aufklärung (ich habe sowohl das Original DSA3-AB und die aktuelle Auflage aus dem schwarzen Großband geleitet):
    Der Dschungel war im Original eine Zusammenstellung von Zufallstabellen, in der neuen Auflage sind die Zufallstabellen gestrichen worden, stattdessen gibt es eine - bewusst als Vorschlag vorgestellte - Reiseabfolge. Die finde ich persönlich auch recht gelungen. Ich habe mich größtenteils daran gehalten. Gerade das Fort und die gestörte Dschungelhochzeit kamen bei meinen Spielern sehr gut an. Auch wir haben jeden Tag mehr oder weniger ausgespielt, allerdings war zumindest auf dem Weg zum Haranydad auch jeden Tag etwas los.
    Highlight des Abenteuers: Die Amazone unserer Gruppe hatte zuvor die Solos "Am Rande der Nacht" und "Die Ungeschlagenen gespielt" - war aber schon etwas länger her.
    Die Helden stolpern also auf der Suche nach der Mine durch den Dschungel und erfahren vom Haran, dass ihre Gefährtin höchstselbst die Mine ausgeraubt hatte.
    Zitat der zweiten Gezeichneten (ungläubig): "DU hast die Mine ausgeraubt?"
    (der Rest der Gruppe versucht die Kinnlade von der Tischplatte zu kriegen)
    Amazonenspielerin (mit leuchtend rotem Kopf): "Ja das war wohl ich..."
    Spielleiter (ich) fällt vor Lachen vom Stuhl. Es war aber auch sehr schwer sich das ganze AB über zu beherrschen und die Bombe nicht vorzeitig platzen zu lassen. :zwerghautelf:


    Die Mine erzeugte eine schön düstere Stimmung. Der Kampf gegen den Dämon verlief ziemlich suboptimal - die Helden haben lange stand gehalten, konnten den Dämon jedoch auch unter Aufbietung sämtlicher Heil- und Wirseltränke (die zweite Gezeichnete hat einen Hexenwagen, einen hohen Alchimie-TaW und ist ständig am Brauen) nicht überwinden und mussten schließlich den Rückzug antreten.


    Der Friedhof der Seeschlangen wurde von der alten DSA3 zur aktuellen Version stark überarbeitet. In der DSA3-Version stand eine kleine Holzhütte auf der Klippe. In der Neuauflage wurde die Idee vom Borbarad-Projekt übernommen, dass dort oben eine echsische Tempelpyramide steht. Die Beschreibung der Innenräume ist aber immer noch auf Holzhütte getrimmt. Hier sollte der Meister dringend überarbeiten.
    Ich habe hier gleich zweimal Texte von H.P. Lovecraft einfließen lassen: Der wahnsinnige Paktierer zitiert das wahnsinnige Gestammel aus "Der leuchtende Tetraeder" (Italiener sind hier natürlich Horasier usw.) und der Weg die Treppe herunter in die Ritualhöhle entstammte den "Ratten im Keller".


    Die Helden (nach dem Kampf gegen die Paktierer, Jagdgras und einem aggressiven Alligator beim Wasserholen schon auf dem Zahnfleisch) sind gleich mal kollektiv gestorben. Dem Segen des Raben sei Dank, schickte Boron allesamt zurück, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Mit Mühe und Not wurden ein Schwert und das Szepter erobert, bevor Yo'Naho erschien und in der Höhle kräftig aufräumte - die Helden zogen sich strategisch geschickt zurück. Oben auf der Klippe mussten nur noch drei generische Kultisten besiegt werden.


    Das dritte Zeichen erhielt unsere Amazone wie geplant beim Wächter von Ssel'althach (vermutlich falsch geschrieben) - ich habe die Szene one on one mit der Spielerin durchgespielt und sie kam bei ihr sehr gut an. Gerade rondrianisch geprägte Spielerinnen und Heldinnen dürften dabei eigentlich auf ihre Kosten kommen. Warum man ausgerechnet diese Szene umbauen muss, verstehe ich auch nicht.
    Das Zeichen ist wie erwähnt in der Neuauflage stark verändert worden.


    Ich habe meinen Helden die freie Wahl gelassen, ob sie am Sturm auf den Fürstenpalast teilnehmen wollen oder mit dem Schiff nach Khuchom fahren wollen.
    Sie nahmen Teil.
    Drei Helden ließen dabei ihr Leben:
    Wolpje Lassinow - Mitglied des Orden des heiligen Golgari aus dem Bornland.
    Dwarosch - ein Zwerg.
    Meister Shafiryon - aranischer Leibwächter, der nach diesem AB seine Karriere als Abenteuerer beenden und eine Kampfschule in Khunchom eröffnen wollte.


    Abgesehen von Wolpje, der nun in den inneren Zirkel aufgenommen wurde, hinterlassen die Gefallenen eine schmerzliche Lücke im Kampf gegen die Finsternis (gerade Shafiryon war der beste Kämpfer der Gruppe).

    Ich bin ganz deiner Meinung.
    Ein Wort zum Balancing an sich: Ein Pen&Paper Rollenspiel ist eigentlich nie ausbalanciert. Und es ist auch gar nicht notwendig, dass es ausbalanciert ist.
    Eigentlich geht es darum, sich in seinen Char. hineinzuversetzen und gemeinsam eine schöne Geschichte zu erleben. Dabei ist es mir persönlich wichtiger, dass die Chars unterscheidbar und gleichzeitig individuell sind - also kein " Krieger von der Stange". Dann gibt es schon genug Möglichkeiten für den Meister, dafür zu sorgen, dass jeder auf seine Kosten kommt.


    Das ist mir bewusst, jedoch wurde Balancing als Argument verwendet, die Regelung der Sprachfamilien abzuschaffen.



    Tja deswegen muss man ja auch bei jedem nicht-Basiskampftalent in WdS nachschlagen, wie man es steigert. Du bemängelst ja selber, dass man Sprachen leichter erlernt als das Klettern. Was ist also die Lösung? Körperliche Talente runter von D auf B oder C...


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    Wie dem Ulisses-Thread zu entnehmen ist, ist der Großteil (jedenfalls
    soweit ich bis jetzt gelesen habe) durchaus für Abschaffung der
    Meta-Talente.


    Ich habe ja auch kein Problem mit der Abschaffung der Meta-Talente per se. Nur sollte man dann eine adäquate Ersatzlösung parat haben. Wie ja auch jemand im Thread angemerkt hat (und darauf ging Alex dann ja auch ein), ist ein separates Talent "Pirschjagd" eine schlechte Lösung, denn Schleichen, pardon verbergen und Bogen oder Armbrust hat man ja schon gesteigert, also gibt man doppelt AP aus - und zwar kräftig, da sich verbergen sicher auch in DSA5 nicht nach B und Bogen/Armbrust auch nicht nach A oder B steigern lässt.


    Das ist generell so mein Poblem mit DSA 5 - man steckt sich einen verflixt engen Zeitrahmen, und dann fängt man überall neue Baustellen an, wo sie entweder nicht wirklich nötig wären (Sprachen) oder wo man offensichtlich kein wirklich gutes Konzept hat (Meta-Talente).
    Ich werde wohl in die Beta mal reinschauen, aber ich bin z.Z. sehr(!) skeptisch.

    Mal zur aktuellen Durchsage von Ulisses (alle Zitate stammen von Ulisses, entweder von Alex Spohr oder von Janine Porschke):



    Was genau ist jetzt das Problem mit dem jetzigen Sprachsystem? Warum müssen wir das gleich wieder ändern?

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    Sprachfamilien hatten bislang zu Verbilligungen geführt. Verbilligungen
    wird es aber als Regelmechanismus nicht mehr geben, da sie für einen
    höheren Grad der Unfairness sorgen.


    Ach ja richtig! Das mit Abstand größte Balancing Problem bei DSA sind ja die unfairen Lernvorteile der Sprachfamilien :zwinker:


    Zu dem Talentgedöns:

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    Bei allen Talenten werden potenzielle Hilfsmittel aufgeführt, die
    Erschwernisse abbauen können. Beispiel wären Karten bei
    Geographie-Proben, ein wohlriechendes Parfüm beim Betören oder ein guter
    Sattel beim Reiten.


    Ich freue mich schon auf Wettervorhersagen, Zechen und Eissegler fahren/Skifahren...
    Andererseits soll Wettervorhersagen ja abgeschafft werden. Ob da ein Zusammenhang besteht?

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    Sprachen und Schriften sind sehr stark mit dem Hintergrund verknüpft,
    deswegen wird es an dieser Stelle auch keine größeren Änderungen geben.
    Allerdings kann man die Sprachtalente etwas übersichtlicher gestalten
    und sie mehr den übrigen Talenten angleichen, denn bislang fielen sie
    doch wie die Kampffertigkeiten ein wenig aus der Reihe.


    Und ein paar Tage später erzählt uns jemand, dass Sprachen evtl. zu SFs umgestaltet werden. Jaja, da weiß wohl eine Hand nicht was die andere macht.

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    Innerhalb der Gruppen können die Kosten für Talente unterschiedlich
    sein. Zechen beispielsweise wird deutlich billiger sein als
    Körperbeherrschung.


    Ach wie schön! Noch unübersichtlicher! Sollte mit DSA 4.5, sorry DSA5 nicht alles einfacher werden? Jetzt erzählt man uns, dass nicht nur das (einigermaßen simple) Liturgiesystem an das (unübersichtliche) Magiesystem angeglichen wird, nein auch das Steigern der Talente wird unübersichtlicher. :lol2:


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    Wir sind da noch ein wenig am experimentieren. Ein egute Idee dazu, ohne es wieder zu einem Metatalent zu machen?


    Errr... wo genau liegt das Problem mit den Meta-Talenten? Warum MUSS man die zwanghaft abschaffen, offensichtlich ohne eine ansprechende Lösung parat zu haben?
    Es tut mir leid, wenn dieser Beitrag vor Ironie und Polemik knirscht, aber irgendwie komme ich langsam aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. :zwerghautelf:

    Jein, man kann zwar schneller sterben, aber durch die SF ist nach wie vor vieles möglich.
    Ein Held mit PA25 und zusätzlicher PA durch PW II bekommt im Kampf gegen Alrik Normalräuber häufig gar keine TP ab - auch gegen zwei Gegner.
    In DSA3 hatte ein Krieger auf Stufe 12 zwar im Schnitt 72 LP, bekam aber dank PA-Maximum 17 schon gegen einen Gegner immer mal wieder was ab, gegen zwei Gegner gingen die LP dann eher flott zu neige.
    Außerdem finde ich, dass Kämpfe jetzt stärker durch Fähigkeiten entschieden werden. In der dritten Edition gewann im Zweifel der mit Ochsenherde/Andergaster und RS8+ In DSA4 hingegen kann ein Fechtmeister dank höherer Max-Werte, Todesstoß etc. auch mit einem Krieger fertig werden. Also plump ausgedrückt: Es kommt auf den Helden an, nicht auf seine Ausrüstung.

    Ich werde mir demnächst auch einen Einbrecher generieren. Der bekommt einen ordentlichen Raufen-TaW (steigert sich auch zwei(?) Spalten billiger als Fechtwaffen), Waffenloser Kamfstil: Bornländisch oder Mercenario und versteckte Klinge. Das halte ich vom Hintergrund her für plausibel und du kannst dem Gegner schon böse zusetzen. Wenn er nur leicht gerüstet ist, sowieso und wenn er doch schwer gerüstet ist, dann rennst du, bis er zusammen bricht ;)

    Ich finde die Qualität an einigen Stellen auch bedenklich. Zwei Beispiele:
    Die ZBA. Muss ich dazu etwas sagen? Ein zusammengewürfeltes Kompendium entstanden noch zu FanPro Zeiten. Die Regeln zur Dressur sind nicht nur schlecht ausgearbeitet, die Tiere im Bestiarium haben häufig keine Eigenschaftswerte, obwohl sie z.T. bei den dressierbaren Tieren explizit aufgeführt werden. Bei vielen Zuchttieren fehlen die Preisangaben, es gibt eine zusammenfassende Liste für Gift- aber nciht für Heilpflanzen usw...
    Das wäre schon schlimm genug, aber Ulisses legt den Band neu auf und die Fehler existieren immer noch. Ich empfinde es als eine absolute Frechheit, ein so lieblos zusammengeschludertes, nicht kohärentes Machwerk gleich zwei mal für ca. 30 Euro auf den Markt zu schleudern. Ich war danach erst mal kuriert und habe mir mindestens ein Jahr lang nichts mehr für DSA gekauft.
    Anderes Beispiel: Das Land des schwarzen Bären. An sich ein sehr schönes Heft, aber einige Texte wurden aus der Vorgängerbox 1:1 übernommen, Illustrationen aus dieser und aus anderen Publikationen ebenfalls. Auch hier finde ich den Preis nicht gerechtfertigt.
    Andererseits finde ich die aktuelle Auflage vom LC, WDH und WDS wiederum sehr gut und sehr gelungen. Mit Abstrichen beim WdS sind sie alle ihr Geld mehr als wert.


    Zum Thema heroisch: Ich leite zwar eine Gruppe, die zu einem heroischen Spielstil neigt, befürchte aber, dass sich DSA zu einem weiteren D&D entwickelt. In einiger Hinsicht hat man sich ja schon angeglichen :(

    03:46 Uhr? In der Nacht von Donnerstag auf Mittwoch? respekt!
    Zum Thema:

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    Und eine große
    Diskussion zu allem "Neuen"? Eine interessante Idee aber auch da muss
    ich das Gesagte unterstützen und unterstreichen. In einem gewissen
    Rahmen und einer Gruppe wie hier mag das sicher gehen, aber die aller
    meisten Foren sind definitiv nicht wie hier. Wenn ich mit die Wortwahl
    und Aggressivität da zum Teil ansehe.


    Dafür gibt es Mods, die auch mal aufräumen, dass es diese gerade im Ulisses-Forum nicht zu geben scheint (mein subjektiver Eindruck) spricht Bände...

    Und er möchte das anscheinend. Da ist deine Antwort nicht sehr konstruktiv. Rollenspiel ist eben nicht gleich Rollenspiel.


    hexe: Klasse Ansatz, aber vergiss nicht die Beschränkung, dass der Meta-TaW höchstens dem doppelten TaW des niedrigsten Talents entsprechen darf :lol2:


    Um mal auf die ursprünglichen Fragen zu antworten:
    1. Da schließe ich mich Hexe an. Aber wie bereits erwähnt, würde ich Gassenwissen, je nachTalent und Lehrmeister gegen Etikette oder Wildnisleben austauschen.
    2. Habe ich schon etwas zu geschrieben.
    3. Mal ganz blöd gesagt, hängt das davon ab, ob ihr in der Regel einen Lehrmeister finden wollt, oder nicht. Falls ja: erleichterung, falls nein: Erschwernis.
    4. Also Guter Ruf, (fehlende) Kulturkunde und auch so etwas wie Gesucht mit einzubeziehen finde ich gut, Stimme, Aussehen, Geruch eher nicht. Ich gehe mal davon aus, dass weder ein Schwertmeister, noch ein Magier, noch ein Philosoph seinen Schüler nach diesen Kategorien auswählen wird. Guter Ruf und Gesucht hingegen entsprechen einem guten (oder eben auch nicht guten) Leumund. Das ist dann schon naheliegender.
    5. Würde ich anders regeln, nämlich so, dass jemand mit entsprechender Ausbildung für seine "Kerntalente" bis zu einem bestimmten TaW, sowie für passende SF automatisch einen Lehrmeister findet, da er entweder an die Akademie zurück kehrt oder sich mit einem seiner ehemaligen "Klassenkameraden" trifft. Außerhalb seines engeren Ausbildungsbereiches sollte es ihm aber nicht helfen.
    6. Höchstens, wenn es passt, der Lehrmeister also eine Hexe ist, die sich irgendwo im Wald versteckt. Ansonsten eher nicht.
    7. Zu Verbindungen siehe 5. Verpflichtungen: Warum nicht? Jeder Arbeitgeber ist doch froh, wenn sein Mitarbeiter sich fortbildet. Und wenn er die Zeit hat sich in ein Abenteuer zu stürzen, wird er auch zur Fortbildung die Zeit haben/die Zeit frei bekommen.
    8. Verweise ich wieder auf Hexes Beitrag.

    Nix für ungut, aber auf eine "wie mache ich das?" Frage mit einem "es ist nicht nötig das zu tun" zu antworten, finde ich irgendwie dämlich. Vielleicht handelst du das über Gassenwissen ab, wir geben bei den meisten Talenten gar nichts auf Lehrmeister, Timshal möchte das eben mit einem Meta-Talent präzisieren. Also lass ihn doch.

    Nach Perricum einschiffen?
    Du könntest die Arensteinkampagne (Unter dem Adlerbanner und Shafirs Schwur) um drei Jahre vorverlegen. Ich habe sie um zwei Jahre vorverlegt und zwischen GM und PdG eingebaut. Da UdA de facto mit einer Schlägerei in irgendeinem Wirtshaus am Wegesrand irgendwo im Horasreich beginnt sollte sich das problemlos einfädeln lassen. Lass die Helden zwischen den beiden ABs noch ein paar Untersuchungen im Horasreich durchführen und sie sind mindestens ein halbes Jahr beschäftigt.
    Die beiden ABs sind auch zu großartig, um sie gar nicht zu spielen.

    Für das von unten kommen: Mein Gossenkind ist Leibwächter (eine sehr schlecht ausgearbeitete Variante des Söldners). Die ganzen Söldner und Soldaten haben imho eine ziemliche Nähe zu niederen Gesellschaftsschichten. Leichte Infanterie und Leibwächter können bspw. beide mit AHH +5 starten, du bist kulturell ungebunden und mit 11/17GP sind sie recht billig.

    Zwei kurze Anmerkungen, ohne auf deine Fragen einzugehen ^^
    1.) Gassenwissen ist meiner Meinung nach ein Talent für eher zwielichtige Bereiche einer Großstadt, je nach SO und Wohnort des Lehrmeisters ist das vielleicht durch Etikette (bei adeligen Lehrmeistern) oder Wildnisleben (der Einsiedler kann einem ja auch was beibringen...). Auch sollte der eigene SO hier noch die Probe beeinflussen.
    2.) Mir gefällt es nicht, das zu steigernde Talent in den Meta-TaW mit einzubeziehen. Die Folge ist, dass Helden mit einem hohen TaW schneller einen Lehrmeister finden, als Helden, denen jeder zweite Kämpfer noch etwas beibringen kann. Meiner Einschätzung nach sollte es genau anders herum sein.


    Um zumindest deine zweite Frage zu beantworten:
    Wie bei allen anderen Meta-Talenten gilt: Grundsätzlich sollten solche Szenen ausgespielt werden, die Meta-Talente sind dazu da, um langweilige Würfelorgien zu verhindern. Also eine Pirschjagd sollte ausgespielt werden, weil aber die zwanzigste Jagd im dritten Wildnisabenteuer irgendwie langweilig wird, kann man dann auch auf das Meta-Talent würfeln, statt auszuspielen.
    Übertragen auf die Sache mit dem Lehrmeister: Den zweiundzwnagsten Lehrmeister zum TaW-steigern würfeln, den superseltenen Lehrmeister Klingenmeister ausspielen.


    Das ist natürlich alles nur meine Meinung und muss nicht repräsentativ sein.

    Kann auch nur bestätigen, dass die Kämpfe in DSA4 wesentlich(!) schneller und abwechslungsreicher sind, gerade zwischen erfahrenen Kämpfern. Wie ich schon in einem anderen Beitrag schrieb: Irgend etwas macht ihr falsch.
    Magier als Plotkiller gab es schon in DSA3, mag sein, dass es etwas schlimmer geworden ist.
    Kämpferchars als Plotkiller? Warum?
    Und wo genau liegt jetzt dein Problem mit den Talenten in DSA4? Da hat sich doch fast nichts geändert. Abgesehen davon, dass viele Talente als Spezial- oder Berufstalente bei manchen Chars nicht vorhanden sind.


    Steht in WdS eigentlich bei jedem Talent dabei :zwerghautelf:


    In DSA4 bekommst du wesentlich individuellere Chars, wesentlich kürzere und spannendere Kämpfe und vor allem weniger Zufall beim Generieren, Steigern...
    Mit DSA3 musst du weniger Regeln erlernen.
    Auch ich tat mich anfangs schwer mit der vierten Ed. Auch ich habe mich anfangs mit Händen und Füßen gewehrt, aber nachdem ich in das "neue" System erstmal reingekommen bin, fand ich es viel besser als die dritte Ed.