Posts by chaos-black

    Hallo liebe Orkenspalter,

    meine Gruppe spielt gerade mit mir

    . Da einige Spielercharaktere frühzeitig ausgeschieden sind, wurden sie durch andere Charaktere ersetzt. Dies kann problematisch für sie sein, denn

    . Der eben genannten Gruppe von Personen wurden persönliche Gegenstände entwendet, ebenso weiteren Leuten, die von Interesse für die Schützen der schwarzen Pfeile sind, nämlich

    .

    Nun bin ich am überlegen, wie ich es hinbekomme, dass nicht einfach meine ganze Gruppe umgebolzt wird, ohne dass sie etwas dagegen tun können. Ich fand es einfach unlogisch, wenn nur dieser kleinen wichtigen Gruppe persönliche Gegenstände für schwarze Pfeile entwendet werden, und anderen (evtl. gefährlicheren) nicht. Man könnte nun sagen, dass viele der Gegenstände nur Backup sind und nicht alle Pfeile jetzt schon fliegen sollen, dann wiederum frage ich mich: wann denn wenn nicht jetzt? Diese Möglichkeit trifft aber ja auch ohnehin nicht auf den

    zu.

    Wie meint ihr, könnten die Helden überleben?

    Eine Idee wäre natürlich immer, dass einer der Pfeile von Nagrach gelenkt wird. Das wäre aber nur einer, und dann frag ich mich wen der wohl stattdessen treffen würde.

    Zweite Möglichkeit die ich hätte, ergibt sich aus den ausgeschiedenen Spielercharakteren. Einer ist nämlich im Wald in direkter Umgebung versteckt (Druide) und könnte einen Luftdjinn beschwören um jmd. zu schützen. Dann natürlich davon die Frage, ob ein Djinn überhaupt so einen Pfeil stoppen kann, bzw. was passiert wenn er den auffängt. Der zweite ausgeschiedene Spielercharakter befindet sich in einer Globule, würde ein schwarzer Pfeil ihn dort (hinter dem Nebel!) finden? Daraus dann eine weitere Idee: Könnte Fenwarien etwas dagegen tun? Die Gruppe hat kurz vorher Phileasson gespielt und der SC hinter dem Nebel hat sicherlich von den Schwarzen Pfeilen erzählt.

    Naja, ich bitte um Ideen und Diskussion :D

    Helden befinden sich seit Monaten in einer Stadt die belagert wird. Nach einer sehr verlustreichen Schlacht besteht die Gruppe darauf, sich bis zum Einschlafen um die vielen Verwundeten zu kümmern. Also habe ich als Meister von allen jeweils 10 Heilkunde Wunden Proben verlangt.
    -> vier Leute würfeln und murmeln ihre Ergebnisse durcheinander "*würfelgeklöter* 5....17...12....4....." bis einer in diese andächtige Geräuschkulisse laut einwirft: Hmmm. Also ich hab mindestens zwei umgebracht.

    Sie haben den Typen unter Einsatz von Magie (DUNKELHEIT-Zauber) brutal zerhackt. Der Hammerschlag mit einer Waffe im TP Bereich der Boronssichel hat den Typen der Länge nach gespalten. Dann wurden noch einige Leute mit ZORN DER ELEMENTE (Luft) aus dem Weg gepustet und einem anderen im Vorbeirennen das Bein mit dem Rückgrat eines Bären zertrümmert. Und das alles am Beginn des Praiosmondes auf dem Platz der Sonne. Da dachte ich mir hier kann Marcian auch mal etwas Härte zeigen. Sind jetzt jedenfalls so verurteilt, die guten. Bei den Spielern stellt sich nun allerdings der Eindruck ein, dass die KGIA nicht besonders gut die Hintergründe ihrer Geheimagenten checkt. *Schulterzuck*


    Auf jeden Fall schönen Dank euch allen, dass ihr mir bei der Bewältigung dieser Situation so hilfreich zur Seite standet!

    In der Tat haben sie nichts verbrochen, das ist aber für niemanden klar ersichtlich, da die Verbrechen in einer Zone der Dunkelheit begangen worden, in der sie sich ebenfalls befunden haben. Andererseits haben die beiden Charaktere, die dann verschwunden sind, zuvor auch gestanden... Vielleicht hast du Recht und ich lasse sie nur als Zeugen vorsprechen. Dann ist nur die Frage vor wem? Marcian? Dem Offiziersrat? Das bedeutet für die geflohenen ein Gesucht I nehme ich an?

    Der Phexie kam nachträglich ins Abenteuer und ist daher weder KGIA-Agent, noch wirklich Mitglied des Militärs (wobei er auch vor einigen Jahren an der Trollpforte dabei war, vlt zählt das?). Dennoch hat Marcian über die Zeit in Greifenfurt ihn immer mal wieder ein bisschen einbezogen (die anderen Agenten bestanden darauf, weil sich die Chars ingame teilweise seit 15 Jahren kennen und dazu ist er ein Geweihter).
    Wo würde denn so eine Gerichtsverhandlung oder Urteilsverkündung stattfinden? Öffentlich auf dem Platz der Sonne am Praiosschrein oder im stillen Kämmerlein?


    Noch eine weitere Frage: Wirkt der RS eines ARMATRUTZ gegen die Schwarzen Pfeile? Wäre ja schade, wenn der neue Magier aus Bethana sofort wieder hops geht. Er hat den Armatrutz recht hoch, und wenn kein gezielter Stich gegen ARMATRUTZ möglich ist, weil keine Lücken da sind, dann kann der Pfeil ja auch die "physischen oder magischen Hindernisse" schlecht umgehen, oder?

    Hört sich vielleicht seltsam an , aber du kannst einen passenden NPC auftauchen lassen der Greifenfurt rettet.


    Die Geflohenen bekommen einen separaten Spielabend.
    Die Gefangenen spielen ein einen separaten Spielabend.


    Das Abenteuer ist beendet.

    Das wäre für mich die allerletzte Notbremse, es gibt ja auch noch zwei unbeteiligte Charaktere und ich glaube, man kann das noch irgendwie da rausmanövrieren.


    Aber mal weg von der Frage: Wie hast du geglaubt, dass diese "Helden" in das Abenteuer passen? Wir haben das mit 3000-5000Ap Helden angefangen und explizit einige Abende vorher gespielt um zu schauen, ob die Gruppe den Anforderungen gerecht wird. Ich finde die vom AB gestellte Stufe auch eigentlich zu hoch, will man nicht die Orkzahl stark anheben...

    Normalerweise handeln auch die beiden Charaktere im Sinne der leidenden Menschen, auch wenn es von Seiten des Druiden Vorbehalte gegenüber Stadtmenschen gibt. Hier habe ich vielleicht sehr gut die Fährte zu den Brohms gelegt und der Elf hatte ohnehin die ganze Zeit eher den Eindruck, die Greifenfurter seien ihm gegenüber undankbar (schließlich fürchten sich einige vor ihm)


    Da die Problem-Charaktere raus sind und auch ersetzt werden, ist das größte Problem behoben. Denn die im Spiel zu halten hätte ich auch keine Option gesehen. Aber die beiden anderen Charaktere haben niemanden ermordet, haben versucht zu deeskalieren und sich festnehmen lassen, das kann man IT noch handhaben. Nicht mehr als eine leichte Bestrafung sollte passend und plausibel sein. Danach müssen sie sich um so mehr beweisen und vermutlich haben alle auf sie ein ganz besonderes Auge und auf ihre Gefährten, auch wenn sie gar nicht daran beteiligt war, fällt auch etwas schlechtes Licht und sie werden es schwerer haben. Aber das ist ja eh schon angedacht.
    Warum schaffen die NSC zu wenig Holz? Ich würde sie nicht als unfähig darstellen, zumal ja noch SC da sind, die sie begleiten und beschützen können.

    Ich glaub so wirds dann auch laufen. Mit dem weniger Holz überleg ich noch, ich würde ungern daraus ne Mission machen, bei der 2/3 der Gruppe zu schaut und andererseits sollen die Helden das Gefühl behalten, dass sie hier benötigt werden.


    Der Geweihte steht außerhalb der normalen Gerichtsbarkeit und hat sich anscheinend nichts zu Schulden kommen lassen - außer in schlechter Gesellschaft gewesen zu sein. Das ist aber nicht verboten oder strafbar. Als Phexie sollte er sich und seinen Diebskumpanen ohne Schwierigkeiten aus der Situation rauslabern können. Der elfische Mörder ist raus und wird sich in der Gegend dank "gesucht" auch nicht mehr blicken lassen können - da wird ihm kein Dekret helfen, dass Elfen bei manchen Delikten außerhalb der menschlichen Gesetze stellt. Beim Druiden stellt sich mir - ähnlich wie bei @Schattenkatze - die Frage, warum sollte er IT motiviert sein, so etwas krasses wie die Aufgabe des eigenen Körpers per Seelenwanderung zu tun? Ich bin optimistischer als Schatti, dass er, wenn er denn in fremder Haut zurückkehren würde, unerkannt bliebe. Der Spruch ist praktisch unbekannt, deshalb wird keiner auf eine solche Idee kommen - Gefahr besteht höchstens durch die doch recht auffälligen druidischen Einschränkungen, die Schamanenkeule wird er auch nicht mitnehmen können.

    Ich denke auch der Phexie und der Dieb dürften da gut rauskommen. Der Druide hat seinen eigentlich (Trollzacker) Körper bereits eingebüßt musste sich damals per Schicksalspunkt in den Körper desjenigen transferieren, der ihn gerade umbrachte, was ein Magier der Perlmeerflotte war. An diesem Mittelreicher-Körper hängt er nicht sehr. Aber wir haben schon eine Lösung dafür

    Im Prinzip muss zumindest ein Geweihter der Phex-Kirche angehörig sein, wenn der Phexi vor Gericht gestellt wird, es muss nicht in jedem Falle in reines Kirchengericht sein.
    Allerdings frage ich mich, ob die Armee, der er angehört (wenn er schon einem Offiziersrat angehört?), oder wenigstens KGIA, nicht auch gewisse Befugnisse hat durch Marcian. Das wäre eine recht verzwickte Kiste, aber der zumindest eine Geweihte muss vermutlich trotzdem dabei sein. Ist das aber nicht möglich, müsste der Geweihte solange, bis ein angemessenes Gericht zusammen treten kann, eingesperrt bleiben. Selbst ein Freispruch ist ein Urteil und das darf streng genommen nicht ohne Kirchen-Angehörigen gefällt werden.
    Daher wäre eine quasi Armee-interne oder KGIA-interne (denn dem gehören die SC ja als Agenten tatsächlich an für das AB) Lösung vielleicht doch im Sinne des Geweihten.
    Doch wenn eh feststeht, dass die beiden ohne wenn und aber umgehend frei gesprochen werden, muss man das eh nicht so eng sehen.

    Die einzigen Geweihten, die gerade in der Stadt verweilen sind Peraine-Geweihte. Ich nehme an, die dürfen da nicht mitentscheiden?

    Es muss nicht mal zu einer Anklage kommen, sie scheinen ja nur Zeugen und keine Täter gewesen zu sein. Dann werden sie nur zwecks Aussage mit auf's Revier genommen und danach freigelassen. Zumindest im Sinne des Abenteuerfortgangs kann das mMn IT glaubhaft so entschieden werden, auch wenn andere Möglichkeiten natürlich denkbar sind.
    Der Druide muss natürlich aufpassen, sich nicht zu verplappern oder durch zuviel Wissen zu verraten, das sollte aber möglich sein. Idealerweise taucht er nicht als "Druide II" auf, sondern als völlig anderer Charakter, schwierig wird es dann mit den druidischen Einschränkungen oder dem Zaubern, falls er sich nicht dran hält. Das Zaubern wiederum könnte, je nach Tarnexistenz, Fragen hervorrufen. Außer der fragwürdigen IT-Motivation stellt sich mir deshalb auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser Idee.

    Auch das klingt plausibel, denk ich drüber nach.


    Folgendes ist nun geklärt: der Druide wird sich im Wald in der Nähe verstecken und gelegentlich mittels Traumgänger und/oder seinen Herrschaftsritualen mit den übrigen Helden interagieren, während der Spieler hauptsächlich einen Bethaner Magier spielt, der demnächst ankommt. Der Elf spielt dann einen Wehrheimer Praioten, der irgendwie durch die Netze der Orks schlupfen muss um anzukommen. Eventuell kommt der Entsatz dann einfach ein bisschen eher an, damit der Spieler früher einsteigen kann, der Kampf gegen Zerwas wird dann aber trotzdem erstmal von den "alten" Charakteren bestritten werden müssen.


    Soweit aber schonmal danke an alle für die Tips :)

    Hallo liebe Leute,
    an dieser Stelle vorweg: In diesem Thread werden Meisterinformationen der Jahr des Greifen Kampagne geschrieben.


    Wirklich.


    Wer die Meisterinformationen nicht lesen will, sollte den Thread verlassen.


    Okay, da wir das nun geklärt haben, möchte ich gern mein Problem vortragen, in der Hoffnung, dass ihr mir helfen könnt, wie man damit umgehen könnte:


    Die Gruppe befindet sich im Abenteuer "Kampf um Greifenfurt", hat quasi die Ermittlungen um Zerwas abgeschlossen und bereitet sich auf die Belagerung durch die Orks vor. Da sie mit den Ermittlungen etwas schneller waren, habe ich den Teil "Tod eines Schreibers" an den Beginn des Monats Praios vorgezogen, Entsatz ist also nicht da und auch das Bauholz für die Wehr wurde noch nicht geholt. Die Gruppe hat die Hinweise auf die alte Inquisitonsakte und auch den Umschlag in die Hände bekommen und wird als sie die tatsächliche Akte von Irgan Zaberwitz abholen will von Gernot Brohm (dessen Familie seit entsprechender Quelle auch stark des Vampirismus verdächtigt wird) und etwa 40 Leuten aus seiner Bürgerwehr auf dem Praiosberg gestellt und des Mordes (sowie allerlei weiteren Krams) beschuldigt.
    Zur schlechten Moral der Bürger haben bisher einige DInge beigetragen: Das Götterurteil fand statt und der Offiziersrat hat der Bevölkerung zuvor nichts vom Tod des Prinzen gesagt; die Morde wurden nicht aufgeklärt und werden zunehmend brutaler; eine Beschlagnahmung und Rationierung von Lebensmittel wurde bereits vorzeitig vorgenommen; der Elf hat in einer schwarzen Vollplattenrüstung von den Nachtalben Pardonas, den weigerlichen Irgan Zaberwitz an den Namenlosen Tagen aus seinem Hausgezerrt und durch die halbe Stadt geschleift, worauf hin Marcian die Sichtung eines Menschenentführenden Dämonen in Offiziersmantel zugetragen wurde; der Druide rennt herum wie ein Orkschamane und hat als Knochenkeule das Rückgrat eines Bären bei sich; zwei Praiosgeweihte sind während der namenlosen Tage verschwunden.
    Dazu muss man noch sagen, dass sich auf dem Praiosberg nicht die ganze Gruppe befindet, sondern nur folgende: Grausig aussehender Kampfmaschinen-Elf (Mitglied des Offiziersrates); offen Schamanismus praktizierender Druide (Mitglied des Offiziersrates); Dieb (nicht weiter stadtöffentlich in Erscheinung getrete); Offener Phex Geweihter. Nicht vor Ort sind: Adlige Kämpferin (Chefin der Stadtwache, Offizierin der Kaiserlichen Armee, Mitglied des Offiziersrates) und eine Hexe, die nicht stadtöffentlich in Erscheinung getreten ist.
    Nun, bei dieser Szene der Beschuldigung auf dem Praiosberg trug sich nun folgendes zu. Der Elf sprach Gernot Brohm das Recht ab sie zu verhaften und Brohm wollte sie dann ins Magistratsgebäude bringen lassen. Daraufhin wirkte der Druide mit einigen Spomos eine recht große Zone der DUNKELHEIT und der Elf zerteilte Gernot Brohm mit einem glücklichen Hammerschlag. Mit einem ZORN DER ELEMENTE (Luft) pustete der Druide ihnen den Weg frei und beim herausrennen hatte auch er noch eine glückliche Attacke, die einem der Bürgerwehrler sofort eine dreifache Beinwunde zufügte. Der Dieb verhielt sich still, während der Phexgeweihte die ganze Zeit laut versuchte seine beiden Gruppenmitglieder zur Vernuft zu bringen. Unter anderem von der riesigen schwarzen Kuppel auf dem Praiosberg angelockt machten sich die Anführerin der Stadtwache mit ca 30 Wachen und Marcian mit ebensovielen Kämpfern auf den Weg zum Praiosberg. Sie trafen an der Brücke der Garnison auf die Helden und der Phexgeweihte erzählte Marcian (und den weiteren versammelten Soldaten) laut was passiert war. Darauf brach ein Tumult zwischen den Soldaten aus und Marcian musste die Leute von einem Angriff auf die Helden abhalten. Dann verkündete er, dass die beteiligten Helden verhaftet werden müssen, woraufhin der Druide und der Elf mittels Zaubern und dem Einsatz Schicksalspunkten die Stadt verließen. Der Phex Geweihte und der Dieb ließen sich verhaften.


    Das Vertrauen der Leute in den Offiziersrat dürfte nun so niedrig wie irgendmöglich sein, schließlich haben seine Mitglieder auch den jungen Spross der hochangesehenen Händerfamilie Brohm umgebracht, während sie eines Mordes beschuldigt wurden. Den Tod des Zaberwitz hat sich niemand genauer angeschaut. Der Elf scheidet für den weiteren Verlauf der Kampagne aus, der Spieler baut bereits einen Wehrheimer Praioten der dann dazu kommen soll, der Druide beherrscht Seelenwanderung und holt sich evtl einen neuen Körper, oder der Spieler erschafft sich einen Xorloscher Haudrauf-Zwerg der dann mit dem Entsatz ankommen könnte. Die eingeknasteten Charaktere bleiben da wohl erstmal ein paar Tage (auch zu ihrem eigenen Schutz) bevor Marcian sie unschuldig spricht. Das Bauholz versuchen dann wohl NPCs zu holen und schaffen ohne die Hilfe der Helden höchstens die hälfte des benötigten Holzes zu sammeln. Marcians Position wird massivst geschwächt. Vermutlich stirbt der alte Glombo Brohm bereits früher nach dem Verlust seines Sohnes, die alte Elite der Stadt sieht ihren Einfluss schwinden und könnte evtl. Unruhen anstiften. Eine Verfolgung Zerwas' ist ohne weiteres auf Eis gelegt, den Hinweis auf die Akte könnte ihnen Ludalbert wie im AB vorgesehen besorgen, aber ich bin mir nicht sicher, ob die "Helden" immernoch so hoch bei ihm angesehen sind, nachdem klar is was sie getan haben.


    Was meint ihr müssten noch weitere Folgen dieser Situation sein? Habt ihr Tips für mich, wie ich damit umgehen könnnte?

    Moment 1:
    Anlässlich eines vermutlich orkischen Ritualmordes fragt ein Spieler die Fachfrau für Orkkunde...


    - Sagt, ihr kennt euch doch aus mit den Riten der Orks...?
    Anderer Spieler wirft dazwischen: "Das ist guter Dirty Talk!"



    Moment 2:
    Gruppe hat vor kurzem Phileasson abgeschlossen und ein Spieler-Elf hat einen Zauber erworben, mit dem er Fenwarien besuchen kann. Der Elf wird von einer hübschen Halbelfe aufgerissen und die Gruppe spricht OT darüber, dass die Elfe dabei absichtlich schwanger werden könnte (Elfenfrauen können das kontrollieren und so):


    Anderer Spieler: Aber sie könnte doch ein Kind bekommen!
    Spieler-Elf: Ja, nich mein Problem, see ya!
    Weiterer Spieler imitiert den Spieler-Elf: "Tschüss Schatz, ich äh... geh ma eben Zigaretten kaufen - HINTERM NEBEL

    Es gibt auch in meiner Gruppe einen recht ruhigen Spieler. Man merkt auf jeden Fall, dass er auch in seiner passiveren Rolle Spaß hat: er ist immer da, meistens früher als der Rest, und guckt am Ende der Sitzung manchmal etwas traurig. Gelegentlich wird er angespielt, und dann reagiert er meist, mal mehr oder weniger knapp, darauf. Aber wenn man dann seinem Charakter (und dies auch explizit!)die Möglichkeit gibt, in seiner Niesche zu glänzen, leuchten seine Augen richtig. Er spielt einen Einbrecher/Dieb/Meuchler und 1-2 andere Charaktere der Gruppe können das grob auch, bzw. einer tendiert gelegentlich dazu sich auch dabei in den Vordergrund zu drängen. Wenn man den passiveren Spieler dann anspricht ob er nicht der Meinung ist das geschickter hinzubekommen kommt da eher ein "nöö, lass den mal machen". Aber wenn Situationen kreiert, wo die anderen nicht dabei sind, und diese auch mit ihm alleine ausspielt (z.B Diebesaufträge bekommen und ausführen) dann merkt man richtig wie unglaublich viel Spaß ihm das macht. Danach kehrt er dann mit einem wissenden, schelmischen Blick an den Spieltisch zurück und diese glückliche Gesichtsausdruck hält noch ein bisschen.


    Zusammenfassung:

    • anspielen muss nicht immer den gewünschten Effekt auf passivere Spieler haben
    • exklusive Szenen, die den Charakter zu etwas besonderem machen/bzw ihm Geheimnisse gegenüber dem Rest der Gruppe geben, können viel Freude bereiten
    • Nieschen ausspielen :) Denn dafür wurden einige Charaktere ja geradezu gebaut

    Noch was "tolles" wäre ein namenloser Geweihter, der deine Gruppenmitglieder langsam versucht gegeneinander aufzubringen und ihre Aufträge in andere Richtungen lenkt. Mit dämonischen Liturgien müsste man falls Elementarwesen anwesend sind sehr vorsichtig sein. Und ich würde dazu vorschlagen, dass du den Tod eines Charakters gleich mit einplanst.
    Wir hatten mal so einen in unserer Gruppe über mehrere Abenteuer - die Offenbarung am Ende gehört mit zu den intensivsten DSA-Erlebnissen die ich gespielt habe. Echter Verrat aus der Gruppe selbst - darauf kommt in der Regel niemand! Entscheidend ist dabei auch, dass man eine plausible Geschichte für das fehlende Körperteil hat (Kämpferhintergrund bietet sich dabei sehr an)

    ich hab mir das immer wie eine klobiges Riesenschwert vorgestellt, welches aufgrund seiner Beschaffenheit auch quasi als Knüppel benutzt werden kann. Klar kannste damit stechen und schneiden, kannst aber halt auch versuchen den Gegner mit Schwung unangespitzt in den Boden zu klopfen. Wenn du stichst und schneidest hälst du es logischerweise auch anders (da du den Waffenschaden nicht hauptsächlich aus der Wucht, sondern mehr aus der Schneide- und Pieksfähigkeit der Waffe ziehen willst) und was wie ein Schwert gehalten und geführt wird kann man binden, was wie eine Hiebwaffe geführt wird, eben aufgrund des Nutzungsschwerpunktes auf die Wucht der Hiebe, eher nicht.