Posts by Salaza Lautenspieler

    Sorry, ich war unpräzise: Es geht nicht um ihre Geschichte, sondern den Band "Von Menschen und Monstern", bei dem sie nicht nur eine Geschichte beigesteuert hat, sondern bei dem sie auch Herausgeberin ist. Die relevante Geschichte stammt von Stefan Küppers und trägt den Titel "Eine Geschichte dreier Raben".

    Aus dem Zwölfgötter-Vademecum:
    "Die Kette der Zwölfgötter

    Einst gab es ein Band von zwölf miteinander verbundenen Amuletten aus einem unbekannten, goldenen Metall, von denen jedes ein Symbol der Zwölfe trug. Die Kette soll das Zeichen der Götter gewesen sein, mit dem sie das Silem-Horas-Edikt bestätigten. Jedes der Amulette soll eine eigene, von der jeweiligen Gottheit verliehene Kraft besitzen. Lange Zeit wurde die Kette im Praiostempel von Neetha aufbewahrt, bevor sie in unser Kloster Marano überführt wurde. Als die Orks dieses vernichteten, verschwand sie. Einzig das Amulett des Herrn Boron konnte 1017 BF wiedergefunden werden und befindet sich in Mantrash’Mor.

    Es heißt aber, dass einzelne der Amulette schon viel früher durch Kopien ersetzt wurden. So soll das originale Efferdamulett Teil der Delphinkrone der zyklopäischen Seekönige sein. Die Wiederherstellung der gesamten Kette ist ein wichtiges Ziel, weshalb jeder Ausschau nach Hinweisen auf den Verbleib der Amulette halten sollte."

    Ich habe da die mir zu der Zeit bekannten offiziellen Quellen zusammengefasst. Das Wiederfinden des Boronamuletts kommt im Roman "Von Menschen und Monstern" von Ina Kramer vor. Die Delphinkrone mit dem Amulett findet sich bspw. in der DSA3-Spielhilfe "Kirche, Kulte, Ordenskrieger", das wurde dann immer weiter übernommen, wie in Wege der Götter und Orden und Bündnisse.

    Sir Gawain Ja, die Wahrnehmung hatte ich so auch, deswegen hat mich der gute Verlauf auch ein wenig überrascht. Grundsätzlich denke ich, dass hier vielleicht zwei Sachen da als Erklärung dienen können:

    • Einmal denke ich, dass es in der Tat generell einen Bias auf mehreren Ebenen gibt: Negative Erfahrungen führen wohl generell zu mehr Feedback als positive und damit sind die Enttäuschten präsenter als die Zufriedenen, womit der Anteil der ersteren höher scheint, als er tatsächlich ist. Dazu sind die Plattformen alles andere als repräsentativ - die Käuferschaft dürfte sich wohl grob im mittleren Vierstelligen Bereich befinden, während die aktiven Stimmen auf den verschiedenen Plattformen - wo ja teilweise auch die gleiche Person an verschiedenen Orten auftaucht - davon nur einen Bruchteil ausmachen.
    • Zum Zweiten habe ich aber auch das Gefühl, dass Ulisses zumindest Teile der Kritik nach WdM und Thorwal angenommen hat und durch die Anpassungen im aktuellen CF damit auch solchen Kritikern und Kritikerinnen entgegen gekommen ist, womit die dann sich doch zur Teilnahme entschieden haben.

    Ich denke, sie haben die schon die Kunden schon im Auge. Dass sie nicht jeden glücklich machen können, ist im Endeffekt auch klar. Jede*r sollte sich vielleicht auch bewusst machen, dass die eigene Einschätzung vielleicht halt eine ist, die nicht die große Mehrheit teilt und bei deren Befolgung der Verlag am Ende mehr verlieren als gewinnen würde (Stichwort "anekdotische Evidenz"). Am Ende sollte jedem klar sein, dass ein Rollenspiel in der Größenordnung von DSA ohne solide wirtschaftliche Basis keine Zukunft hat. Mir kommt es so vor, als ob gelegentlich das "die wollen damit Geld verdienen" als irgendwie nebensächliche Lästigkeit oder gar moralischer Problemfall wahrgenommen wird, was ich ziemlich unverständlich finde.

    Ansonsten: Sie haben im aktuellen CF diverse Kritikpunkte aufgegriffen, wie bspw. gebündeltes Zusatzmaterial statt mehrerer Hefte und weniger Zusatzprodukte, um die Umsetzung nicht nennenswert zu verzögern, und während des CF nach Anfrage auch noch die Möglichkeit aufgenommen, Zusatzkram, den man für das Spiel nicht braucht, aus Umweltgründen abwählen zu können. Ich finde, die Kommunikation im CF war auch besser als zuletzt. Meiner Meinung nach hat sich das zum Positiven verändert. Und gleichzeitig werden sie weiterhin natürlich nicht jeden Vorschlag umsetzen können, das sollte auch klar sein.
    Natürlich steht es jedem frei, die CF grundsätzlich weiter doof zu finden. Diese Grundsatzkritik ist dann halt in meinen Augen vergebene Lebenszeit, denn da ist klar, dass das sich erstmal nicht ändern wird, da die Vorteile für den Verlag überwiegen.

    Ulisses hat jetzt auch schon mehrfach geschrieben, dass das CF eben als Werbemaßnahme sehr effektiv sei und sie so auch nach der CF mehr von den Bänden verkaufen als ohne. Ebenso haben sie mehrfach geschrieben, dass gewisse Zusatzsachen (wie jetzt bspw. der Zusatzband mit Abenteuerskizzen, Oktogon-Beschreibung und Geronsage) sich nur so wirtschaftlich für sie umsetzen lassen. Ulisses sagt nicht, dass sie die RSH selbst sonst nicht machen könnten. Das CF ist also eine Marketingmaßnahme, die mehr Umsatz generiert und gewisse Bonussachen für den Verlag attraktiv macht, die sonst wegen zu geringer Verkaufsaussichten nicht gemacht würden.

    Das Solo kommt, aber viel mehr als dass es kommt, von Sebastian Thurau geschrieben wird und auch mit einem eigenen Helden gespielt werden kann, ist da, so viel ich weiß , noch nicht bekannt.
    Davon ab: Ich glaube, Ulisses kann das Crowdfunding als großen Erfolg werten. Unterstützersumme wird nicht ganz an Thorwal rankommen (wo es aber auch viel mehr Zusatzmaterial zu kaufen gab, das dann in die Summe einging), aber WdV hat es dennoch locker geschlagen und damit Platz 2 der DSA-CF erreicht. Ebenso bei der Zahl der Unsterstützer:innen, wo inzwischen die Gestade sogar überholt wurden und nur noch WdV mehr hatte (was wohl auch so bleiben wird). Das hätte ich nicht erwartet.


    Hier übrigens unser finaler Überblick bei Nuntiovolo: Crowdfunding für „Die Sonnenküste“ erfolgreich beendet – Nuntiovolo.de

    Ich werde am JSON-Export weiterarbeiten. Ich muss nur schauen - Opolith ist leider sehr viel starrer und enthält bspw. nicht die Möglichkeit für eigene Fertigkeiten etc., wenn ich das richtig sehe. Dazu ist meine Datenbasis neuer als die von Optolith, für diverse Sachen gibt es da keine ID, womit dann diese Fertigkeiten nicht im Export möglich sind. Kann natürlich sein, dass sich das bald ändert, aber mal schauen. Ist am Ende aber natürlich auch eine Zeitfrage - aktuell sitze ich daran, Thorwal einzubauen, danach werde ich vermutlich erstmal ein Update machen, damit die Sachen verfügbar sind. Dann schaue ich mal mit JSON weiter. Für andere Exportmöglichkeiten wird mir aber definitiv die Zeit fehlen.

    Heute sollte ja die PDF über den CC erhältlich sein.

    Allen die da mitmachen drücke ich die Daumen das das Warten sich gelohnt hat, allen anderen, dass das fertige Produkt bald in euren Händen liegt.


    Nicht mehr lang und die Veröffentlichung der Sternenträgerkampagne umfasst mehr reale Zeit als die originale G7 :P

    Naja, zwischen Alptraum ohne Ende und Unsterbliche Gier Edit: Rausch der Ewigkeit lagen fast 5 Jahre ;) Bis 2024 ist noch etwas Zeit.

    Mit Ausnahme der Liber-Crafted-Collectibles-Ausgaben und der Liber-Leder-Sonderausgaben waren bei 4 (auch bei Myranor) die limitierten Ausgaben auch alle Kunstleder und inhaltlich identisch :)
    Die einzigen Unterschiede bei der Verarbeitung des Buchblocks gab es tatsächlich nur mit dem "Elefantenpapier", das bei der CC-Edition, der Echtleder-Edition (da zusätzlich bei der Sonder-Sonderausgabe mit der Möglichkeit zur eigenen Vorsatzseite) und der Borbarad-Edition eingesetzt wurde.

    Der Buchblock ist identisch. Bei einigen Ausgaben der Liber-Deluxe-Varianten - insbesondere auch bei den Lederausgaben - wurde ja bspw. ein anderes Papier verwendet, das ist hier nicht der Fall.

    Inhaltlich sind die Bände identisch, es geht halt nur um die andere Optik des Einbands (und manchen vermutlich auch um die Limitierung). Ich mag die Goldprägungen und finde die Bücher im Regal so schön, aber das ist, denke ich, sehr individuell, wie man das für sich bewertet.