Posts by the_BlackEyeOwl

    Ich weiß, dass dieser Satz der Weg des Heuchlers ist, aber trotzdem - sorry im voraus.

    Diese ganze Geschichte der Dynastie ist in einem Aventurien, wo es keine Diskriminierung aufgrund Geschlecht und Rasse gibt, vollkommen sinnbefreit.

    Ja ist doch gut, langsam haben alle verstanden, dass durch WdV für dich die Welt untergeht und alle aventurischen Setzungen sinnfrei werden. Warum haben die Götter eigentlich nicht sämtliche Wesen als Zwitter erschaffen - das ergibt auch keinen Sinn!!!11elf

    Ich hätte selbst wunderbar auf das Buch verzichten können, so ist es nicht... ich verstehe den Unmut. Aber a) ist es noch nicht erschienen und b) misst du dem Machwerk viel zu viel Bedeutung bei. Es ist mit einem Zwinkern geschrieben.

    Irgendwann reicht es auch einfach. Der Threadersteller fragt übrigens nach DSA4.1 und nicht nach DSA5.

    Mag sein, ich weiß es nicht. Ich kenne mich kaum mit Travia und ihrer Kirche aus, das Interessanteste ist für mich Yalsicor weil Drache. Aber ich meine mich an diverse Beispiele für monogamiepredigende Traviapriester, entsprechende Bünde (gerade im Adel) und auch eine konkrete Tabelle in Namenlose Nacht zu erinnern. Mal sehen, wie das jetzt nach WdV aussieht.


    Was die Göttin denkt weiß ich auch nicht, aber sie billigt das Verhalten ihrer Geweihtenschaft zumindest.


    Ich denke schon, dass es sie gibt... aber ich kenne auch kein konkretes Beispiel für Scheidungsstreite in Aventurien. Deshalb frage ich mich umso mehr, woher die "Mord- und Vergeltungsgelüste" kommen.

    Ich habe nichts absichtlich ignoriert. Um die Anmerkung in AGF und das DSA5-AB wusste ich schlicht nicht. Die Auseinandersetzung mit rape-Harpyien macht mir wenig aus, keine Sorge. Und ein Harem kann man auch aus anderen Gründen als der Fortpflanzung halten.:zwinker:Aber das Harpyien Männern zur Fortpflanzung bedürfen widerspricht ganz klar den Texten in WdZ, nach denen sich die Flatterviecher danke der entsprechenden Eigenschaft untereinander fortpflanzen können. Auch das ist eine Primärquelle - und zwar eine, die im Gegensatz zu ZooBot explizit auf diesen Aspekt eingeht, während dort auch nur das äußere Erscheinungsbild gemeint sein kann.


    Aber das AB ist DSA5, dort wurde diese alte Setzung dann wohl geändert. Das überrascht mich ehrlich gesagt - in der neuen schönen WdV-Welt funktionieren Liebestränke schließlich nur bei Zustimmung des Gegenübers.:blaeh:

    Die Gewandungsvorschriften für Magier sind nicht primär 4.1-Regeln, sie sind vor allem Hintergrund. Der wird zwar ebenfalls nach Kräften misshandelt verändert, aber wenn man nur das gelten lässt, was in DSA5 bisher zu Hintergrundthemen gesagt wurde, dann begnügt man sich mit einem kleinen Teil dessen, was Aventurien in der vorherigen Edition ist. Das ist rein zeitlich auch nicht überraschend, es kann schließlich nur an so und so vielen Bücher gleichzeitig gearbeitet werden.

    Mehr als ein Vorschlag war das nicht - als was ließt du es denn? Und was ist daran gefährlich? Ist das verbotenes Wissen Iribaars?:zwinker:

    Wir reden aneinander vorbei.

    Du sagts, dass die WdV-Gesellschaft keinen Wert auf Monogamie legen dürfte, wenn man das irdisch-realistisch betrachtet. Das mag ja sein, darum ging es mir aber nicht. Es ist gesetzt, dass Travia eine wichtige Göttin ist, die Monogamie toll findet. Das kann man sinnvoll oder sinnlos finden, aber es ändert an meine Argument nichts. Es gibt in Aventurien Bünde, die Monogamie verlangen, und die Reaktionen auf so einen Verstoß können plausibel die gleichen sein wie irdisch, selbst wenn die Ursachen andere sein mögen.

    Ich frage mich immer noch, wie du auf Mord- und Vergeltungsgelüste kommst. Denkst du, dass der Großteil der betrogenen Partner dem fremdgehenden (Ex-)Partner irdisch den Tod oder Ähnliches wünscht? Das halte ich für weit hergeholt.

    Was ist daran so seltsam? Vögel ohne ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus sind äußerlich auch irdisch schwer zu unterscheiden. Harpyien brauchen zur Vermehrung garantiert keine Männer anderer Völker. Darauf gibt es nicht den geringsten Hinweise.

    Was ist daran schwer vorzustellen? Das magische Wesen, denen (mit großem zauberischem Aufwand) die Fähigkeit zur Fortpflanzung untereinander gegeben wurde Zwitter sind? Verstehe ich nicht.


    Einhörner sind Feenwesen und/oder heilige Wesen Nandus, da geht so einiges, was sonst Quatsch wäre. Es ist nicht einmal klar, ob sie sich überhaupt fortpflanzen oder ob sie erschaffen wurden/werden.

    Es kann ja eigentlich nicht sein, dass eine Gesellschaft die (auch göttlicherseits) aufgeklärt genug für vollständige Gleichstellung der Geschlechter ist und für die Sexualität etwas heiliges ist, auf einmal sonderbare Mord- und Vergeltungsgelüste entwickelt bei Ehebruch.

    Wer spricht denn von Mord- und Vergeltungsgelüsten? Aber abgesehen davon - wieso sollte das nicht vorkommen? Wenn die Ehe unter der Prämisse der Monogamie geschlossen wurde, dann entspricht Fremdgehen einem schwerem Verrat unter guten Freunden - und der kann einen je nach Charakter enttäuscht über wütend bis mordlustig machen. Mit Geschlechterrollen hat es erstmal wenig zu tun.

    Mein Problem als Meister ist allerdings nicht, dass unsere Helden gegen Harpyien scheitern, sonder dass unsere Praios-Geweihte für Harpyien Partei ergreift und ich gerne Gegenargumente von der Amtskirche anführen würde, die über "ist halt so" hinaus gehen.

    Ist denn schon April?:/


    In DSA4.1 können sich Harpyien untereinander fortpflanzen und brauchen keine Menschenmänner dafür. Von vergewaltigenden Vogelweiber habe ich in Aventurien konkret noch nie gehört, aber es scheint mir auch nicht abwegig. Ganz abgesehen davon ist es der Praioskirche aber völlig egal, ob Chimären inzwischen manifest fruchtbar sind. Sie sind chimärischen Ursprungs => Kopf ab. Da fackeln Praioten nicht lange.:zwinker:

    Ich habe bereits geschrieben, dass ich keinen Plan habe, wie das in DSA5 aussieht. Deshalb habe ich die Antwort auch in diesen Thread gesteckt, vielleicht bringt es tartex trotzdem weiter.

    Es ist ja wahrlich nichts Neues, dass in der neuen Edition komplett adäquate Regeln und Setzungen auf Teufel komm raus geändert werden - vorzugsweise so, dass sie nicht mehr wie angedacht funktionieren.

    Mantikore waren schon immer ein Sonderfall, deshalb weiß ich nicht, ob sie ein gutes Beispiel sind.

    Nein, "alte" Harpyien dürften nicht als Chimären gelten, frisch erschaffene schon:

    Quote from Werte für chimärische Harpyien, WdZ 228

    Diese Werte gelten für eine Mensch-Schwarzgeier-Chimäre der ersten Generation, die Werte in der ZBA 108 sind die Werte für eine frei lebende Harpyie.

    Es gibt auch noch weitere Texte in ZooBot, die bei mehreren Wesen chimärischen Ursprungs explizit dazuschreiben, dass diese Folgegenerationen den dämonischen Anteil verloren haben.


    Primärquellen sind das

    Quote from Verletzende geweihte Waffen, WdZ 57

    Eine verletzende Wirkung bestimmt sich aus der Zuordnung der Gottheit des Geweihten zu den in Alveran vorherrschenden Prinzipien. (...) Auch für Wesenheiten, die unmittelbar aus oder mit dämonischer Macht erschaffen wurden, wie Untote, Golems oder Chimären, gelten diese Regelungen. Schon in zweiter Generation wie bei fortpflanzungsfähigen Chimären bestehen aber üblicherweise keine Verwundbarkeiten mehr.

    und vor allem diese beiden Passagen:

    Quote from Automatische Eigenschaften von Chimären, WdZ 194

    leichte Empfindlichkeit gegen geweihte Objekte / mittlere gegen tsageweihte Objekte

    Quote from Eigenschaft Fortpflanzungsfähigkeit, WdZ 233

    Das Wesen ist trotz seines künstlichen Ursprungs in der Lage, mit einem Wesen der gleichen Art Nachkommen der gleichen Art zu zeugen oder auszutragen. Eventuelle Empfindlichkeiten solcher Wesen werden pro Generation um eine Stufe reduziert.


    Anmerkungen:

    - Vielleicht findet sich irgendwo ein Hochelfenschwert, das von den Zerzalpriestern Vayavindas in höchster Not geweiht wurde und alle Harpyien verletzen kann.:lol2:

    - Ich würde spekulieren, dass unter Umständen auch magische Waffen gefertigt werden können, die gegen manifest fruchtbare Ex-Chimären wirken. Steckt man die Feder einer Harpyien-Brutmutter erster Generation in einen Namenssigille-Zauberklinge, dann könnte das funktionieren. Spekulation.

    - Abgesehen davon gibt es einige uralte, mächtige Götterflüche, die ganze Gruppen verletzlich gegen bestimmte Materialien machen, obwohl diese Wesen natürlichen Ursprungs sind. Bernstein ist zum Beispiel verletzend gegen alle "chitingepanzerten Vielbeiner" (IBdN 179). In eine ähnliche Richtung gehen die Vampirflüche.

    - Und dann gibt es noch einige Götterklingen, die alles können, was der Plot gerade braucht. Aber wenn eine Gruppe an Harpyien scheitert, dann ist sie für so etwas nicht bereit.:zwinker:

    Ich stecke das mal hier rein.

    wie kann man denn Chimären erkennen? (Mir geht es eigentlich darum, welche magischen oder karmalen Mittel man gegen Harpyien ins Feld führen kann.

    Keine Ahnung, ob es in der fünften Edition Wege gibt, Chimären zu erkennen. Vielleicht kannst du dich aber hieran orientieren:

    Wichtig ist, dass nur Chimären der ersten paar Generationen regeltechnisch als Chimären gelten - also dann relevant, wenn sie fortpflanzungsfähig sind. Alles, was direkt durch Zauber oder Paktgeschenke verschmolzen wird gilt als Chimäre.

    In 4.1 ist ein Analys ausreichend, um solche Wesen zu erkennen. Außerdem haben Chimären der ersten Generationeine leichte Empfindlichkeit gegen alle geweihte und eine mittlere Empfindlichkeit gegen tsageweihte Objekte und Gebiete. Soll heißen: Wenn ich einer Chimäre einen tsageweihten Gegenstand in die Hand gebe oder sie in einen Tempel schleppe erleidet sie Schaden - ihre Haut wirft Blasen oder ähnliches. Mit jeder Generation werden diese Empfindlichkeiten weniger.

    @ zakkarus

    Ich habe das oben etwas konkretisiert. Aber ja - wenn ein Seelenpaktierer vor dir in der Zelle sitzt, dann gibt es gewöhnlich viele erfolgversprechende Wege, ihn zu erkennen. Bei einer Chimäre genauso.


    Warum soll das Horasreich weniger Aufregung bieten als das England der Fünf Freunde?

    Den Vergleich verstehe ich nicht. Sind die Fünf Freunde seit neuestem harte Blut-und-Knochen-Fantasy?:lach: