Posts by Edorian

    Nur wie stelle ich das dar? Ist die Waffe ein Artefakt? Hat Kurox eine besondere Fähigkeit (besondere Begabung Talent: Artexa finden)? Einen Viertelzauberer oder Ähnliches der nichts von seinem magischen Können weiß möchte ich nicht aus ihm machen.

    Wenn der Zwerg nicht magisch sein soll, muß es wohl die Waffe sein (es sei denn, du willst eine eigene karmale Wirkung erfinden). Hier bietet sich ein beseeltes Artefakt an (Regeln: WdA S.99ff), dessen Artefaktseele den Zwerg mag und für „Unterhaltungen“ und das gewünschte Richtungsgespür eine Art telepathische Verbindung aufbauen kann.


    Fürs Spielgleichgewicht solltest du überlegen, was die Artefaktseele eventuell sonst noch kann. Dabei könnte eine Rolle spielen, als was das Artefakt ursprünglich erschaffen wurde. Auf jeden Fall hat der Zwerg eine magische Waffe in der Hand…

    Zu der Thargunitoth-Statue, solange diese ein Artefakt ist, kannst du da soviel "Brenne" drauf sprechen wie du willst, die geht nicht kaputt. Die Magier müssten es mit einem Destructibo, Pentagramma oder Beschwörung vereiteln versuchen.

    Das stimmt so nicht, Artefakte sind zwar etwas robuster als das profane Material, aber bei weitem nicht unzerstörbar (solange sie nicht mit einer entsprechenden optionalen Eigenschaft erschaffen wurden, was bei einem wichtigen dämonischen Artefakt natürlich sein könnte). Allerdings kann die frei werdende Astralenergie recht unangenehme Auswirkungen haben. Die Details findest du in WdA, S. 88.

    Zum einen finde ich unstimmig, dass Geister mit magischen UND geweihten Waffen getroffen werden können, Mindergeister allerdings nur mit ersterem.

    Das dürfte daran liegen, daß Mindergeister trotz des ähnlichen Namens etwas völlig anderes als „normale“ Geister sind: Letztere sind Seelen Verstorbener, Mindergeister sind elementare Manifestationen. Und da ist nur konsequent, daß sie immun gegen geweihten und profanen Schaden sind, denn das gilt für alle Elementare (WdZ S.186).

    In der Zsahh Kirche (wenn man das bei den Echsen so nennen will), ist die Liturgie Wunderbarer Geschlechterwandel bekannt (WdG S.287f). Mit Grad III sind die KE-Kosten nicht all zu hoch, allerdings wirkt sie nur für LkP* Wochen. M.E. ist es unproblematisch, die Liturgie einer menschlichen Tsageweihten zukommen zu lassen (im Zweifelsfall hat sie bei ihrer letzten Karmalqueste eine Doppel-Eins gewürfelt… s. WdG S.247).


    Die Wirkung auf permanent zu verlängern ist schon schwieriger, aber mit genug Einsatz möglich: Nach WdG S.247 kann man Liturgien permanent in Reichweite oder Wirkungsdauer aufstuften und daraus eine neue Basisliturgie machen. Nach zwei solchen permanenten Modifikationen (vermutlich mehrere Jahre Arbeit) wäre man bei Grad V und einer Wirkungsdauer von LkP* Jahren und könnte entweder spontan auf Grad VI aufstufen oder die letzte dauerhaft Modifikation in Angriff nehmen, um eine permanente Wirkung zu erhalten. So eine Grad VI Liturgie ist natürlich nicht ohne, aber diese Art von Neuanfang würde perfekt zu Tsa passen. ^^

    Üblicherweise kann man eben nicht genau planen, wie die Chimäre am Ende aussieht - und dann kommt anstatt eines Menschen mit Adlerflügeln plötzlich ein kindsgroßes Mischwesen mit den gesammelten Nachteilen heraus:

    Wieso das? Ein Chimärologe muß vor dem Zauber eine Erschaffungsthesis beschaffen oder entwickeln, die die Eigenschaften der Chimäre festlegt. Sofern der Zauber gelingt, hat die Chimäre immer die gleichen Eigenschaften – von kleinen Variationen durch die jeweiligen Ausgangswesen und ZfP* mal abgesehen.


    Die chaotischen Effekte klingen eher nach der Schwarzen Gabe Chimärenerschaffung (WdZ S.247).

    Klarum Purum: Eventuell... als ehemaliger Agent muss man ja durchaus mit Giften rechnen

    Im Zweifelsfall eher wichtiger als der Abevenum, Gift kann ja nicht nur im Essen sein. Allerdings braucht man einen ordentlichen ZfW, da der Zauber um die Giftstufe erschwert ist. Auf niedrigem ZfW kannst du leider nur Gifte heilen, die eher unangenehm als gefährlich sind, es sei denn, du hast jede Menge AE zum Erzwingen. ^^ Das ist beim Abevenum allerdings kaum anders (selbstgewählte Erschwernis bestimmt maximal entfernbare Giftstufe), und ab ZfW 11 kannst du den Klarum Purum auch als Schutzzauber verwenden.

    Da mein Charakter das recht hat eine Weihe durchzufürten( Als Ordensmeister ). Würde dieser erntscheiden,

    Die Fähigkeit oder das Recht? Wenn er die Liturgie Ordination beherrscht, kann er das natürlich versuchen – ob es dabei eine Erschwernis gibt, und ob (falls die Probe gelingt) Rondra die Kandidatin annimmt, wäre Meisterentscheid. Allerdings verstößt er schon mit dem Versuch gegen Kirchenrecht, und das bliebe sicher nicht ohne Konsequenzen, für ihn und auch für die Novizin – bis hin zu einem Verfahren wegen Ketzerei… :gemein:

    Das Erste, was mir dazu einfällt: Donnerbach, genauer das Seminar der elfischen Verständigung und natürlichen Heilung zu Donnerbach. Die ganze Existenz und Philosophie dieser Akademie zielt auf Austausch und Verständigung zwischen Elfen und Menschen. Bei Bedarf vermittelt sie auch zwischen den Völkern, die ja beide in der Gegend recht stark vertreten sind. Dort wird man dem Wunsch der Elfe sicher gern entgegenkommen, und kennt wohl auch aufgeschlossene Leute in anderen Gegenden.

    Soweit ich weiß, werden Hellsichtserkenntnisse, Respondami usw. vor Gericht nicht anerkannt.

    Richtig, das beruht auf einem kaiserlichen Erlaß aus der Zeit der Priesterkaiser (WdZ S.299). Vor Gildengerichten der Magiergilden sieht das allerdings anders aus, dort wird gerne auf forensische Visitatoren zurückgegriffen. Magische Verbrechen lassen sich ohne Hellsicht ja auch kaum aufklären, wenn sich der Täter einigermaßen geschickt anstellt. ^^

    Punin oder Kuslik (Arkane Analyse) stehen vielleicht noch offen.

    Wenn man denn genug Gold hat, um die forschenden Magier für ein Weilchen von ihren Experimenten fort zu locken… „Hm hm, ja ja, machbar ist das sicherlich… Aber Ihr versteht doch bestimmt, daß ich meine arkanen Kräfte ganz der Wissenschaft widmen möchte… Geht doch zu den magischen Krämern in Khunchom!“ :iek:

    Bei Schamanen ist es teils noch schlimmer, denn denen kannst du direkt unter die Nase halten das sie bloß zaubern.

    Ein akademischer Magier würde das natürlich so sehen: „Der Odem zeigt magische Wirkung, karmale Kraft könnte ich nicht sehen, also zaubert der und ruft nicht göttliche Kraft herbei.“ Schamanen verstehen ihre magische Kraft aber typischerweise als Gabe der Geister/Götter, und Hochschamanen trennen auch nicht zwischen magischen und karmalen Ritualen (dieselben Ritualkenntnisse, keine reduzierte AE-Regeneration durch Entrückung!). Der Schamane wird also vermutlich eher müde lächeln und sich denken „Oh ihr Geister, warum gebt ihr diesem Kerl so viel von eurer Kraft und schlagt ihn dann mit Unverstand, daß er den Zusammenhang nicht versteht?“ :rolleyes2:


    Und ein nicht magisch begabter Gläubiger (ob er nun an Rôschtula und Raschia oder die 12e glaubt) kann eh nicht selber prüfen, was das nun für Kraft ist – entweder er vertraut seinem Priester bzw. Schamanen, oder eben nicht.

    Was jedoch dadurch eingeschränkt wird, dass ein willentlicher Einsatz der Gabe erst ab TaW 7 möglich ist. Vorher kann man nicht gezielt danach spüren, ob oder ob nicht irgendwo in der Nähe etwas oder jemand Magisches ist.

    Da sehe ich keine wesentliche Einschränkung, weil der willentliche Einsatz für Vollzauberer mit Odem ohnehin selten interessant ist – selbst ein Odem mit 0 ZfP* ist genauer. M.E. ist gerade der unbewusste Einsatz interessant. Ich sehe das ähnlich wie beim Gefahreninstinkt: Wer mit einem Hinterhalt rechnet, späht oder lauscht (Sinnenschärfe). Gefahreninstinkt hilft v.a. dann, wenn man im Moment nicht mit einem Angriff oder anderer Gefahr rechnet. Bei beiden Gaben kann man (gerade bei niedrigem TaW) natürlich auch etwas verpassen, aber zumindest hat man eine Chance. ^^

    Schmeiß Magiegespür und sechster sinn raus, ernsthaft. Ein Odem/Analys/Oculus tuts genauso und ist a) präziser b) billiger zu steigern c) kostet keine GP.

    Zumindest Magiegespür bietet etwas, das Hellsichtzauber nicht können: Man bemerkt Magie rein passiv, ohne einen Zauber wirken zu müssen. Ob das 12 GP wert ist, kann man diskutieren. Herausragender Sechster Sinn bringt nur eine Erleichterung, da kannst du auch später Zauber bzw. die Gabe steigern.

    Ich würde behaupten, mit einem halben Stein schweren Edelstein um den Hals, könnte man ihn eben auch daran binden. (Ansonsten erkläre mal, wieso du den 20cm Durchmesser Rubin nimmst^^)

    Kleiner Haken: Das Material wird bei der Herbeirufung verbraucht. Wenn du einen Edelstein für den Dschinnenruf einsetzt, kannst du den Dschinn nicht anschließend daran binden.


    Groß genug wäre der Stein aber locker. Die Dschinnenlampe ist ein Klassiker, und man hat auch schon von an Ringe gebundenen Elementargeistern gehört. ^^