Hallöchen noch mal.
Ein Diener des Gottes von Wahrheit Recht und Herrschaft, der den rechtmäßigen Herrscher tötet und darüber lügt ? Mehr als ein Mörder würde ich sagen. So ein ganz spezieller Verrat an allem, was einem heilig sein sollte, während man die besondere Aufmerksamkeit des Gottes genießt, könnte durchaus für ein Frevlermal sorgen, Mord hin oder her.
Ich hätte nicht gedacht dass wir hier Themen aus dem "Grundkurs DSA" wälzen müssen. Alle von dir genannten Aspekte steuern ein Grund-Regelement an das sich Prinzipientreue bzw. Moralkodex der Krichen (vgl.
GRW
S. 175) nennt. Wenn man also entscheidet hier das erweiterte Regelelement zu den Seelenmakeln (vgl. KdG S. 216f.) anzusteuern ist das eine "private" aber keine "zwingend objektive" Option.
Rechtmäßigkeit ist hier auch so ein diskussionswürdiger Punkt. Recht hat wer Recht bekommt. Es gibt drei Aspekte der kaiserlichen Nachfolge (1. Macht; 2. Blutlinie; 3. Gesetz) und Punkt eins ist: Neuer Kaiser ist wer der würdigste ist und sich durchsetzt. Offenkundig haben sich die Priesterkaiser für eine Zeit durchgesetzt.
Diese ganze Teildiskussion erübrigt sich auch für mich eigentlich, da ich persönlich nicht glaube dass Praioslob der Mörder von Rude II. ist - was man natürlich weder beweisen noch wiederlegen kann. Ich gehe auch nur drauf ein weil ihr es anscheinend für plausibler haltet als eine namenlose/dämonische gelungene Kabale: also selbst wenn es so war wie ihr postuliert, wäre es ein weltlich-politischer Mord gewesen und damit gehört er in die Abteilung der weltlichen Gesetze und nicht in die der kosmischen. Hier wären wir sonst wieder in der ewigen Diskussion um Naturrecht und co. Das ist ein extrem unangenehmer Themenbereich. Und man müsste erklären und aufzeigen warum das Verbrechen Diebstahl und Betrug (Phex) zur kosmischen Ordnung gehört, aber andere Verbrechen nicht. Immerhin gibt es so unsterbliche Schätzchen die solche Vorlieben haben:
Quote from Historia Aventurica S. 19; Kasten zu Göttern und Unsterblichen
Bylmaresh: List, Gift, Unausweichlichkeit
[...]
Graufang: Rache, Vergeltung, Jagd, Zorn
[...]
Kor: Wut, Krieg, Gemetzel, Gnadenlosigkeit, Standhaftigkeit
[...]
Ojo’Sombri: Verborgenheit, Geheimnisse, Meuchelei,
(Hinter)List
[...]
Phex: Magie, Nebel, List, Rätsel, Lüge
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Ist auch klar. Es gibt auf Dere die unterschiedlichsten Spezies. Und viele haben andere Werte und Ideale. Manche Insekten fressen nach der Paarung ihre Partner, Löwenmännchen bringen die Jungen eines Rivalen um, etc. "Unnatürlich" wird es erst wenn es eine bestimmtes Maß und einen bestimmten Kontext überschreitet. Ausbeutung von Schwächeren (Leibeigenschaft) ist z.B. laut
WdG
ausdrücklich beim Frevel ausgenommen und die Tötung auch nur als "kosmologische Problematisch" gelabled wenn es Alte, Kinder und allgemein Schutzbefohlene sind. Auch wenn ich das (natürlich!) privat absolut nicht gut heiße muss ich es aventurisch-moralisch wohl als "relativ normalen weltlich-politischen verbrecherischen Akt" bezeichnen.
Wenn wir über die Dämonen sprechen so begründen sie nicht das Unrecht (erst durch Belhalhars wirken gibt es überhaupt sowas wie Mord) sondern praktizieren es regellos/exstremistisch/pervertiert. Phex lügt und stiehlt, aber eben nicht schamlos und über alles und bei jedem. Und so töten auch Kor oder Rondra ( Al'Anfas Scharfrichter z.B.) andere, aber eben nicht wahllos und aus Genuss am Schlachten. Aus jedem Mörder gleich einen (minderen) Diener Belhalhars machen zu wollen geht denke ich zu weit. Es muss auch Platz für den Beruf des Meuchlers geben - da ist der Auftraggeber ebenso schuldig wie der ausführende Arm. Wenn wir das so weit fassen dann ist Aventurien ziemlich bewohnt von Frevlern die durch direktes eingreifen eines Gottes entstanden sind. Wenn wir dann im Gegensatz wieder in den Dunstkreis des "legitimen Tötens" (Verbrecher kann man ja töten oder ihnen Gliedmaßen abtrennen oder sie sich zu Tode arbeiten lassen, etc.) kommen, wie es z.B. ganz übliche "Hinrichtungen" wegen Hochverrates sind, wird es erneut sehr unangenehm. Aventurien ist kein Gummibärchenland - auch wenn man es so spielen kann.
Ganz nebenbei, um wieder auf Praioslob zurück zu kommen, mal die Frage: gibt es eine Quelle die zweifelsfrei und unmissverständlich Praioslob als Geweihten deklariert? Eigentlich sind Sonnenlegionäre durch die Bank Akoluthen der Praioskirche und keine Geweihten. Umso wahrscheinlicher dass ein Gott erst dann drauf schaut wenn er fröhlich geweihte Menschen umbringt, da sie ja ohne Karma noch "unaufmerksamer" sind.
Ein letzter Aspekt ist der Umstand, dass die Moralvorstellungen des Gottes nicht jenen der Kirche entsprechen müssen. Kein Mensch oder menschlicher Kult versteht eine Gottheit in ihrer Gesamtheit und dichtet ihr daher auch Aspekte, oder deren Auslegung, an, die für das irdische Leben zwar relevant sein mögen oder gut zu anderen Aspekten der Gottheit passen würden, die aber nicht wirklich der Gottheit immanent sind.
Quote from Wege der Götter S. 309
Kirchliche Interpretation
Göttlicher Wille muss nicht zwangsläufig und ausschließlich das sein, was die Krichen und religösen Gemeinschaften als solchen verbreiten. Das soll nicht heißen, dass etwa das Hohe Paar keine Ahnung von Travias Ansichten hat - immerhin spüren sie in ihren Meditationen die Nähe der Gottheit. Aber letztlich wissen können es die Hochgeweihten auch nicht - wie sollten sie auch mit ihrem beschränkten Geist den Willen einer Göttin erfassen? Auch die Priester interpretieren bloß die Zeichen, die die Götter ihnen senden, und diese Auslegungen können durchaus einmal völlig unterschiedlich und auch anders sein, als der Gott sich das dachte - kümmern wird ihn das aber wohl selten. [...] Letzten Endes ist der Wille der Götter vielleicht nicht unergründlich, aber für die Sterblichen schwer verständlich [...]. [Es) ist [aber] höchst unwahrscheinlich, dass die seit Jahrhunderten etablierten Krichen und Kulte ganz und gar daneben liegen.
Und so ist es auch zu erkären warum Praios nicht gleich Praioskirche ist und auch göttliche Ordnung differenzierter sein kann (natürlich nicht muss).
Quote from Historia Aventurica S. 19; Kasten zu Göttern und Unsterblichen
Praios: Feuer, Licht, Wahrheit, Gehorsam
Praios-Kirche DSA4
Quote from Wege der Götter S. 34
Aspekte: Sonne, Gesetz, Herrschaft, Hierarchie, Ordnung, Gericht und Rechtsprechung, bedingungslose Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit, Zeitmessung, Magiebann, Süden
Praios-Kirche DSA5
Quote from Kodex des Götterwirkens S. 24
Aspekte: Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Gesetz, Herrschaft, Hierarchie, Magiebann, Ordnung, Rechtsprechung, Sonne, Süden, Wahrhaftigkeit, Zeitmessung
Da ist man nicht sonderlich nah dran sondern schneidet vieles nur "menschlich" an. Am umfänglichsten und exaktesten trifft man aber tatsächlich noch die Wahrheit. Interessant finde ich dass der "Herrschergott" eher ein "Dienergott" ist/war. Und wir wissen alle dass es nur einen wahren Gott der Herrschaft gibt:
Quote
Quote from Historia Aventurica S. 19; Kasten zu Göttern und Unsterblichen
Goldener Gott: Herrschaft, Macht, Führung

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Dazu hätte ich gerne die Quellen!
Ich sehe es nicht so, dass Götter so eine begrenzte Wahrnehmung auf die fünfte Sphäre besitzen. [Ich nehme an du meinst hier dritte Sphäre, oder?]
Rahja ist überall wo Liebe ist, genau wie Travia, Peraine ist überall wo Humus und/oder Leben ist, Praios ist überall wo wörtlich, wie metaphorisches Licht vorhanden ist.
Sie sind nicht etwas das etwas Bemerken muss um darauf zu reagieren sie sind fest in die Urenergien Sikaryan und Nayrakis verwoben und überblicken den Kosmos außerhalb von Raum-Zeit, nur limitiert durch das 'Weltgesetz'.
[Anmerkung durch den Zitierenden.]
Schwierig, und auch nicht ganz fair, finde ich dass ich dich jetzt mehrfach gebeten habe auf die aktuellen Quellen zu den Pantheons Numenorus und Shninxirs einzugehen, du aber, statt darauf einzugehen, dir von mir nur immer wieder Dinge wünscht und "verlangst". Könnten wir uns bitte darauf einigen, dass ich dir die Quelle(n) abtippe und du im Gegenzug auf diese aktuellen (DSA5) Quellen eingehst, die aventurische Numinoru-Gläubige und -Geweihte immer noch mit dem uturischen Pantheon ihrer "Missonare" verbunden sein lässt und nicht etwa eine neue Variante des Zwölfgötterpantheons begründet haben (was ihrer eigentlichen Glaubenspraxis entsprechen würde). Das WIDERSPRICHT doch deiner Interpretation, oder? Du hast also bereits eine sehr gute Quelle durch die wir bei unserem Dissens weiter kommen würden, oder?
Abgesehen davon zeige ich, nicht nur dir, prinzipiell natürlich gerne Texte auf welche mich zu meiner "Ameisentheorie" bzw. generellen kosmologischen Überzeugung führen.
Quote from Wege der Götter S. 308f.
Die Götter sind existente und äußerst machtvolle Wesenheiten, die ohne allzu große Mühe Kaiser stürzen und ganze Landstriche umwälzen können. Aber warum sollten sie das tun? Zum einen verhindert ein selbst gewähltes Gesetz (vielleicht auch ein Naturgesetz) - das Mysterium von Kha - allzu große Einmischungen in die Welt der Sterblichen, zum anderen wird das tägliche Treiben in der Dritten Sphäre für sie auch sonst von eher nebensächlichem Interesse sein. Versuchen Sie, sich in die Rolle solch eines Wesens hineinzuversetzen: Für die Götter ist ein einzelnes Wesen unbedeutsam - bevor sie überhaupt merken, dass dieser da ist, ist er wahrscheinlich schon den Weg alles Derischen gegangen. Gehen Sie ruhig davon aus, dass für einen Gott "hundert aventurische Jahre wie ein Tag sind". Die Spanne eines Menschenlebens ist mit dem "Abend" vorbei, die Reiche Aventuriens bestehen selten länger als eine "Woche".
Dazu kommt, das die Götter mächtig, aber nicht allmächtig sind, wissend, aber nicht allwissend, am Bestand des Kosmos und der Sterblichen interessiert, aber nicht "gut" im Sinne eines ihnen übergeordneten Prinzips. Und sie sind damit beschäftigt, den Kosmos vor dem Chaos zu schützen, sprich: die Dämonen daran zu hindern, die Welt, wie die Aventurier sie kennen, zu vernichten.
Dennoch haben die Götter ihre ureigenen Ansichten und Motivationen - und vielleicht auch menschlich anmutende Schwächen. So mag es geschehen, dass ein einzelner Sterblicher durch seine Taten oder auch durch eine Laune eines der Himmlischen dessen Aufmerksamkeit auf sich zieht, zum Guten wie zum Schlechten. Denken Sie daran, wie Sie schon einmal einer Biene geholfen oder ein Unkraut ausgerissen haben. Und auch wenn sich die Götter nicht allzu sehr um die Belange der Wesen kümmern, mögen sie doch durchaus auch Pläne haben, die diese einschließen oder gar vorsehen.
[Hervorhebungen durch mich.]
Hier haben wir eigentlich alle Aspekte die ich oben angerissen hatte. Ich muss zugeben dass eine Biene und ein Unkraut nicht meiner Ameisenmetapher entspricht, aber ich hoffe ich war nah genug dran am Bild (man könnte Argumentieren dass beide zur Teilordnung der Stechimmen gehören und daher noch ins gemeinsame Bild passen). 
Und weil hier ja etwas davon steht dass die Götter doch mal hinkucken, und wir ja auch den Dissens mit den Wegelagerern hatten, hier noch mal expressis Verbis diese ausgeschlossen:
Quote from Wege der Götter S. 309
Göttliches Eingreifen in einem Abenteuer erfordert meisterliches Fingerspitzengefühl und vor allem die richtige Geschichte. Die Götter interessieren sich nicht für das Ausheben einer Räuberbande oder die Entlarvung eines sinistren Schwarzmagiers.
[Hervorhebungen durch mich.]
Dass ein Gott also irgendwelchen Wegelagerern, aus kosmologisch nichtigen Gründen, direkt und persönlich den Makel des Frevlers aufdrückt, würde ich als suboptimales Fingerspitzengefühl werten. Gut das die Wegelagerer im Beispiel NPCs sind. Als Spieler würde ich mich beschweren.
Um das Bild zu vervollständigen möchte ich noch die "regeltechnischen-kosmologischen Grundlagen" zitieren entlang derer sich, zumindest für die 4. Edition, göttliches Wirken entspannt. Ich greife zum "Kombizitat".
Quote from Kirchen, Kulte, Ordenskrieger S. 6 bzw. Myranische Götter S. 8
Kosmologische Grundlagen
[...]
"Das Göttliche" und "die Gottheit"
In den folgenden Texten werden Sie diese beiden Begriffe nebeneinander und, wie es manchnmal scheinen mag, austauschbar finden. Es gibt jedoch einen einfachen Unterschied: Das "Göttliche" bezeichnet die allgemeinen Prinzipien eines Gottes und seine die ganze Schöpfung durchdringende, aber unpersönliche Präsenz. So sind die herrschaftliche Gerechtigkeit des Praios {/Brajan}, die Gelehrsamkeit der Hesinde {/die mütterliche Geborgenheit der Gyldara} oder die freudige {/ausgelassene} Harmonie {/Freude} Rahjas {/Raias} für den Geweihten überall zu spüren (natürlich mancherorts besser als an anderen Plätzen) und als Zeichen für die Anwesenheit des Gottes erkennbar. Dieses numinose "Göttliche" ist es, auf das sich der Geweihte vor der Mirakelprobe einstimmt. {Nach verbreitetem Verständnis ist es das speziell auf diese Gottheit eingestimmte Nairaces.}
Die "Gottheit" hingegen steht eher für die persönliche Gegenwart und Aufmerksamkeit des Gottes - die überaus seltene und erhebende Erfahrung, dass der Gott sich wirklich um seinen sterblichen Diener kümmert und mit einem kleinen Teil seines Bewusstsein die jeweilige Lage betrachtet. [...]
In der Regel beziehen wir uns auf den ersten Fall; denn der zweite ist so einzigartig, dass er kaum geregelt werden kann. [...]
(In Aventurien {/Myranor} selber ist diese Unterscheidung übrigens auch nicht immer klar, und selbst Geweihte sprechen oft vom Einklang mit ihrem Gott, wenn sie sich auf eine Liturgie konzentrieren.)
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Die {...}-Klammern zeigen jene Passagen die sich nur im (neueren) DSA4-Myranor Zitat finden (und dann in Kombination mit einem "/-Slash" das aventurische Äquivalent ersetzen). Das soll auch gar nichts im eigentlichen Sinne "beweisen" sondern nur das Verständnis der "Multidimensionalität" eines so komplexen Wesens veranschaulichen und v.a. aufzeigen worin die "Eigenverantwortlichkeit" der derischen Diener der Gottheit begründet liegt. Die Prinzipien ("das Göttliche") sind quasi "Bestandteile der Schöpfung", welche die Unsterblichen selbst (als "die Gottheit") beseelen und "bewohnen". So wie Chalwen ihr Gebirge, der Flussvater und Pandlaril den Fluss bzw. See. Simia und Tsatuaria machen aber vor dass man sich dieses "Exoskelettes" durchaus "entleiben" kann.
In diesem Kontext wäre dann eben auch interessant wer sich die "frei gewordenen Exoskelett-Prinzipien" des Namenlosen, Herrschaft und Führung, unter den Nagel gerissen hat. Durchaus plausibel dass der ursprüngliche "Dienergott" Praios heute auch de facto das Prinzip Herrschaft und Führung "bewohnt". Umso wichtiger seine Kirche zu reinigen und sauber zu halten, damit ihm nicht das gleiche Schicksal blüht wie dem Namenlosen. Ganz nebenbei wäre genau sowas ein VERY VERY VERY VERY BIG next Thing einer karmakorthäonischen Groß-Kampagne. 
Wenn ich also schon, ganz hesindegefällig, vom Wandel sprechen, möchte ich abschließend auch noch einen letzten Text dazu anführen:
Quote from Wege der Götter S. 311
[...] Wandel der Religionen
[...]
Glaubenswandel: [...] Je nach Traditionsbewusstsein, Integrität und Anpassungsdruck kann sich ein Kult jedoch im Laufe von Jahrhunderten mehr oder weniger wandeln. [...] Was die Krichen niemals zugeben würden: Vielen Veränderungen scheinen die Götter recht viel Toleranz entgegenzubringen, sie setzen Grenzen auf einer höheren Ebene und spenden ihren Geweihten weiterhin Karmaenergie (was etwa auch das Dilemma der beiden konkurierenden Kulte des Boron ist). Dennoch kann es geschehen, dass sich ein Kult so weit von den Idealen seiner Gottheit entfernt, dass diese die Gläubigen nicht mehr erreichen kann oder will.
[Hervorhebungen durch mich.]
Hier haben wir für die entsprechende Edition der Quanionsqueste eine ziemlich klare Aussage. Hier haben wir zum einen die Aussage das zwei Kulte (explizit nicht Kirchen oder Religionen genannt) innerhalb des Zwölfgötterglaubens über die korrekte Auslegung der Gesamtreligion streiten. Zum anderen erscheint ein postuliertes kosmologisch-wirksames Lippenbekenntnis von Aldec Praiofold II. Heliodan, dass dann zum Begründen einer neuen monotheistischen Religion führen hätte sollen, als noch unwahrscheinlicher. Die Götter setzen die Grenzen auf einer höheren Ebene. Und nur weil irgendso ein "Bienen-König" behauptet Bienen essen ab heute Unkraut und keinen Nektar mehr, würden alle Bienen, wenn sie es täten, dennoch verhungern, auch wenn der "Bienen-König" weiterhin felsenfest behauptet ihr Metabolismus hätte sich durch seinen Ausspruch nachhaltig geändert. Oder kurz ohne Metapher: Die Zwölfgötter interessiert es einen Scheiß was die Priesterkaiser sagen. Wer als 12G-Initiat Geweihte eines der Zwölfgötter umbringt ist dran!
Hesinde zum Geleit!