Frei wie ein Vogel

  • Die wenigen Habseligkeiten sind schnell zusammengesucht. Die Verabschiedung von Andastra verläuft ebenfalls schnell. Nach einem kurzen Blick aus Tür gibt Andastra die Luft als rein an und die beiden Frauen schlüpfen hinaus.
    Mittlerweile ist die Nacht über Rodaschmund herein gebrochen und entsprechend sind kaum noch Menschen auf der Straße, denn der Rechtschaffene liegt nun im Bett, um - jetzt im Sommer - vor dem nächsten Tageslicht wieder dem gewohnten Tagwerk nachzugehen.
    Natürlich sind nachts die Tore geschlossen - aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Die Palisade hat keinen Wehrgang, und so ist es nicht weiter schwierig, im Schatten der Häuser unbemerkt und leise an eine Stelle zu gelangen, die weit ab der Tore liegt und ein Seil mit einer Schlinge hoch zuwerfen. Leyra und Scanlail haben keine Probleme, nur am Seil oder auch mit den Füßen gegen das Holz gestemmt hinauf zu klettern. Ein Blick auf der anderen Seite hinunter offenbart, dass auch dort alles ruhig ist. Also auf die obere Kante hocken, das Seil auf der anderen Seite herabfallen lassen und wieder hinunter.
    Es gelingt beiden Frauen nacheinander schnell und auch ohne unnötigen Lärm. Dann das Seil mit einigen Bewegungen lösen und schnell entfernen sie sich vom im Schlafe liegenden Rodaschmund.


    Nach Nordosten geht die Reichsstraße Richtung Traviarim, an der auch eine Tagesreise zu Fuß entfernt das Dorf Caillin liegt, doch soweit soll es in dieser Nacht gar nicht gehen.
    Auf der linken Seite, nur einige hundert Schritt von der Straße entfernt, erstreckt sich der nun nachts besonders düster und undurchdringlich wirkende Gundelwald, um den sich manch finstere und unheimliche Geschichte rankt (wie wenigstens Scanlail weiß). Dort hinein wagen sich nur wenige Albernier und dann auch nur die in höchster Not, oder die aber die richtigen Bräuche kennen und einhalten und damit eine stillschweigende Erlaubnis erhalten haben.


    Doch die ersten Bäume stehen noch eher vereinzelt und das Unterholz ist noch nicht so dicht. Ein durchaus guter Platz zum rasten also, nachdem Scanlail und Leyra noch 2-3 Meilen zwischen sich und Rodaschmund gebracht haben, nicht direkt an der Straße und zusätzlich durch die kleine Entfernung auch noch Bäume und Büsche als Sichtschutz.
    Das Glück scheint Leyra auch holt zu sein, denn ohne die ganze Nacht auf der Lauer zu liegen, kann sie innerhalb einer Stunde der Pirsch am Waldesrand tatsächlich einen Hasen erlegen mit einem trotz der Dunkelheit gut gezielten Schuß, für den sie äußerst sorgfältig gezielt hatte. Scanlail ist mit auf die Pirsch gekommen und hat sich beim leise bewegen ähnlich geschickt angestellt, so dass sie da keinerlei Hemmschuh war.
    So können sie sich noch vor Mitternacht daran machen, dem Hasen das Fell abzuziehen und über einem kleinen Feuer zu braten.

  • Die Konzentration war Leyra während der Jagd anzumerken, schließlich sorgte die Nacht für erschwerte Umstände. Jeden Schritt hatte sie mit Bedacht gesetzt und bei jeder Bewegung aufgepasst, keinen verräterischen Laut zu machen. Nachdem sie den Pfeil abgeschossen hat und so den Hasen erlegt, schleicht sich doch ein Lächeln in ihr Gesicht. Scanlail war zu ihrer Freude keine Last gewesen. Menschen, die selbst etwas können anstelle sich nur immer bedienen zu lassen, sind ihr sowieso lieber.


    "Jetzt brauchen wir nurnoch Feuerholz", meint Leyra, während sie die Bogensehne auf einer Seite aushängt. Danach geht zum Hasen hinüber. Wenn er noch am leben sein sollte, beendet sie seine Qualen schnell, bevor sie den Pfeil herauszieht und am Fell abwischt, bevor sie ihn wieder zu den anderen Pfeilen in den Köcher zurücksteckt.


    Mit dem Bogen in der einen und dem Hasen in der anderen Hand, schickt sie sich nun an, zurück zu ihrem auserkorenen Lagerplatz zu gehen.

  • Scanlail folgt Leyra auf Schritt und tritt, neugierig, woran sie die Hinweise und Spuren auf ihre Beute festmacht. Sie bedauert es dann jedoch wieder, das sie an sich so wenig von Leyra selbst sehen kann. Sie verhält sich still, und macht kaum einen laut, das man fast meinen könnte, sie wäre nicht da.


    "Guter Schuss", lobt sie den sauberen Treffer leise. "Ich werde dann mal etwas Holz sammeln." Zumindest damit kannte sie sich ganz gut aus. Jagen war nie so ihre große Stärke gewesen, und das Schießen, war dabei noch das geringste Problem. Sie sammelt Reisig und kleinere, trockene Äste, aber auch ein paar Große, um das Feuer mit diesen in Gang zu halten, nachdem sie es mit den kleineren Hölzer angefacht hat.


    Die Jahreszeit war noch gut für ein wenig rauchendes, schnell angefachtes Feuer. Und so sitzen die beiden Frauen im flackernden Feuerschein beisammen, während sie warten, das das Fleisch von der Hitze gut durchgebraten wird. Scanlail betrachtet die südländische Frau mit dem, ihr so fremden, dunklen Taint eine Weile schweigend aus den Augenwinkeln. "Wie ist es so für dich, das Leben auf der Straße, immer am fremden Ort?", fragt sie schließlich leise, über dem Knistern des Feuers, und dem Zirpen der Insekten im Unterholz.

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  • Leyra starrt bei der Frage eine Weile ins Feuer, so als habe sie sie nicht gehört. "Das Leben ist hart, es verzeiht keine Fehler, auf der Straße umso weniger", beginnt sie dann und richtet ihren Blick langsam auf Scanlail. Ihre Stimme ist nicht viel mehr als ein Flüstern. "Ewige Wanderschaft bedeutet ewige Einsamkeit. 'Freunde' fühlen sich oft verraten, wenn du sie verlässt und du nicht sagen kannst, wann du wiederkommst und ob du das überhaupt je tun wirst."


    Sie seufzt und holt noch zweimal Luft, bevor sie fortfährt: "Aber wenn du einmal angefangen hast, die Probleme und Gefahren zu meistern und mit ihnen zu leben, lernst du auch die guten Seiten kennen: Du kannst nahezu alles tun und lassen, was du willst, kannst dahin gehen, wo du schon immer einmal sein wolltest und kannst wieder gehen, sobald es dir nicht mehr gefällt. Diese Freiheit kannst du dir für kein Geld der Welt kaufen, sie kann dir auch niemand geben. Du musst hart dafür arbeiten, um sie zu erlangen und manchmal auch, um sie zu behalten."


    Schon während sie die letzten Worte spricht, kramt sie nach ihrem Wasserschlauch und öffnet den Verschluss um dann ein paar Schluck zu trinken. Danach bietet sie ihn Scanlail an.

  • Scanlaila brummt etwas zustimmendes. Sie nimmt den Schlauch mit einem dankbaren nicken, nimmt einen Schluck, und reicht ihn zurück.
    "Das ist alles unbestreitbar, und dennoch seufzt du ein wenig viel, als das ich glauben könnte, das es dein bevorzugter Lebensweg ist. Ich für meinen Teil, würde mich lieber irgendwo nieder lassen. Aber da gewonnene Kämpfe meist ein Ende des Konfliktes sind, bin ich durch mein Handwerk gezwungen, weiter zu ziehen. Ich kann nicht einfach ein paar Monde irgendwo bleiben, das ist zu teuer."
    Sie macht eine kurze Pause. "Und seid Albernia besetzt ist, ist jeder Albernier an den Waffen ein Verbrecher. Alles was mir bleibt, sind Wunschträume... es ist schön, etwas Gesellschaft zu haben. Ich hatte lange keine mehr."


    EDIT:
    Neben Scanlail liegt ihre Ausrüstung aus dem Boden. Diese, die in eine Decke gewickelt in einigen Büschen versteckt gewesen war, hatte sie sich, nachdem die Palisade überwunden war, noch geholt. Dazu zählen ein Langschwert, sowie ein Langbogen, und einige Gegenstände des täglichen Lebens, mit denen Scanlail sich in der Stadt nicht belasten wollte.

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  • Leyra nimmt den Wasserschlauch wieder entgegen, verschließt ihn und legt ihn wieder zu ihren Sachen.


    "Am Anfang ging es einfach nur ums Überleben, soweit nach Norden zu kommen, wie ich nur konnte. Danach gefiel es mir eine Weile. Das tut es jetzt zwar auch, aber manchmal denke ich darüber nach, wie es wäre, sesshaft zu sein, nicht permanent auf der Flucht zu sein und nicht die ganze Zeit über die Schulter blicken zu müssen, ob man gerade verfolgt wird. Es ist jetzt etwa anderthalb Jahre her, dass ich dazu gezwungen wurde."


    "Der Tulamyde heute hat gezeigt, dass ich noch immer gesucht werde. Mir bleibt keine andere Wahl, als auf der Straße zu leben, denn sonst finden sie mich noch leichter. Und der Sache kann ich alleine kein Ende setzen... " Leyra presst die Lippen zusammen und starrt wieder ins Feuer.

  • Scanlail nickt verständnisvoll. "Hier im Wald werden sie dich jedenfalls nicht finden", meint die Albernierin nachdenklich, "So wie Du mir hilft, will auch ich Dir helfen. Ich habe hier zwar noch viele Kämpfen zu bestreiten, solange meine Heimat besetzt ist, aber der Gedanke, das eine nette junge Frau wie du ein solches Schicksal ereilt, ist für mich nicht akzeptabel. Wenn du dich entschließt, die Sache zu beenden, dann will ich versuchen, dir eine Hilfe zu sein. Wenn du das willst", bietet Scanlail der Südländerin freundlich an.

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  • Leyra hebt wieder den Kopf und sieht Scanlail in die Augen. "Danke", sagt sie und meint es auch aufrichtig so.


    Nach einer kurzen Pause zieht sie ihren Dolch und schneidet das Fleisch an. Nachdem sie es für gut befunden hat, legt sie den Stock mit dem Hasen zwischen sich und Scanlail und schneidet sich ein Stück vom Fleisch ab und gibt dann ihren Dolch weiter.


    "Wir sollten uns bald aufs Ohr hauen", meint sie dabei. "Ich würde die erste Wache übernehmen."

  • "Gut, es ist ja auch schon spät", stimmt Scanlail zu. Nach dem Essen, werden die Reste noch entsorgt, dann bereitet sie ihr Nachtlager. Sie wickelt sich in ihre Decke, und blickt in die Schwärze, bis ihr die Augen zufallen. Was für ein Tag.

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  • So legt sich denn Scanlail zur Ruhe nieder, während Leyra die erste Wache übernimmt. Sie lässt das Feuer von selber niederbrennen, bis auch die letzte Glut in der Sommernacht verglüht ist.
    Nach einigen Stunden weckt sie Scanlail, damit diese die andere Wachzeit überrnimmt, doch auch in dieser Zeit geschieht nichts, kein nächtlicher Wanderer ist auf der einige hundert Schritt entfernten Straße zu bemerken, kein humanoider oder anderer Feind pirscht sich aus dem Wald in Richtung des Lagers (oder zumindest keiner, der irgendwie bemerkt werden würde).


    Mit der Morgendämmerung zu frühen Stunde nehmen die meisten Tiere ihre Aktivität auf und die ersten Vogelstimmen erheben sich. Von dem Fleisch des Hasen ist nicht mehr genügend für ein zünftiges Frühstück übrig, aber ein paar wenige Bissen sind es doch und vielleicht lässt sich ja unterwegs noch etwas auftun?
    Recht bald jedenfalls sind die Albernierin und die Almadanerin auf der Straße gen Norden unterwegs. Einen recht guten Tagesmarsch erfordert es, nach Caillin zu kommen. Dörfer werden unterwegs nicht passiert, wohl aber ist das eine oder andere Gehöft auf der rechten, östlichen Seite der Straße zu sehen oder seine nicht allzu ferne Anwesenheit zu erkennen. 'Gehöft' in dem Sinne, als dass es neben dem langgestreckten Haus, in dem wie in Albernia typisch menschliche wie tierische Bewohner unter einem Dach wohnen, einige mit hölzernen Zäunen eingegrenzte Weiden gibt und mit Feldsteinen umrandete Äcker. Auch Reisende sind natürlich immer mal wieder zu treffen, vorwiegend Bauern auf kurzen Wegen, oder einige Händler und andere Reisende.


    Gegen Abend - wenn auch noch deutlich vor der Abenddämmerung, die im Sommer ja etwas später kommt - können die ersten Gebäude Caillins erkannt werden.

  • [[Hier könnten später noch Teile der Reise eingefügt werden]]


    Als die ersten Häuser von Caillins in Sicht kommen, wird Leyra langsamer und bleibt schließlich stehen. Sie blickt sich kurz um und deutet dann auf den etwa etwa 300 Schritt entfernten Waldrand links von ihnen. "Lass uns dahin gehen, dort sind wir ungestörter und können alles weitere planen", schlägt sie vor.

  • Auf ihrer gemeinsamen Reise, versucht Scanlail, die ihr so fremde Tulamidin etwas besser kennen zu lernen. Es kommen natürlich Fragen auf, woher Leyra stammt, wie das von ihr erwähnte Punin ist, was Leyra nur grob umreißen kann, und ihr erklärt, das sie in einem Dorf ein paar Meilen vor Punin groß geworden ist.
    Leyra gibt sich etwas kurz angebunden, aber dennoch ist eine Antwort auf die Frage, warum sie verfolgt wird, doch schon mehr, als sie sich erhofft hatte. Sie hatte einen Mann getötet, was natürlich geahndet wurde, über die Gründe schwieg sie sich aus. Natürlich war daher auch noch mit weiteren Verfolgern zu rechnen, die ihr auf der langen Reise, über Thorwal nach Gareth, und schließlich Albernia gefolgt waren.


    Natürlich bleibt es nicht bei diesem doch eher düsteren Thema, und es stellt sich die Frage nach dem, was man so gern tut, um sich die Zeit zu vertreiben. Scanlail weis da schnell zu Antworten, denn sie flechtet gern Blumenkränze, auch wenn sie dabei recht ungeschickt ist, wie sie sagt, und hat eine durchaus romantische Ader, da sie gern Sonnenuntergänge und den Sternenhimmel betrachtet, aber auch gern ein wenig Poesie übt. Somit erhält Leyra, die natürlich neugierig darauf war, nach kurzem überlegenen einige kurze Verse:


    Ihr Haar, schwarz und Seiden,
    Duftend wie Blumen der Heiden,
    Glühend wie Kohlen die Augen,
    Ich mag es fast kaum glauben,
    Dunkler Teint der fremden Maid,
    Betörend schön ist ihr Leib.


    Diese Verse schmeicheln Leyra, und Scnlail ist zufrieden, das ihr kleines Gedicht so gut ankommt, auch wenn sie es nicht so toll gelungen fand. Leyra ihrerseits hat eine Zeit lang Holzschnitzereien erarbeitet, dieses Hobby jedoch aufgegeben, und übt sich in ihrer freien Zeit eher der eigenen Ertüchtigung. Das jedoch eher aus der Not heraus, besser sein zu müssen, als ihre Verfolger, denn aus wirklicher Freude daran. So vergeht der Reisetag, und am späten Nachmittag kommen in der Ferne die ersten Hausdächer Caillins in Sicht.


    Auch Scanlail passt ihren Schritt an. es war nicht so gut, wenn sie zu früh gesehen wurden. "Ja, das ist eine gute Idee. Es ist ja auch noch eine kleine Weile hell", erwidert sie, und schlägt auch sogleich den Weg zu dem Wäldchen ein. "Ich bin mir nicht sicher, ob wir schon heute nach Caillin rein gehen sollten. Es ist so ein verschlafener Ort, das es vielleicht seltsam aussieht, wenn wir morgen früh nicht direkt wieder aufbrechen."

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  • "Klingt gut", stimmt Leyra zu. "Wenn wir noch ein paar Schritt in den Wald hineingehen, sollte uns niemand bemerken, wenn wir hier unser Lager aufschlagen." Damit wäre die Frage nach Unterkunft bereits geklärt. "Kannst du das Dorf grob zeichen?" Das würde ihr als Ortsfremde dabei helfen, sich hier am Waldrand eine Vorstellung davon zu machen, was sie erwarten würde. "Gibt es hier soetwas wie eine Miliz?"


    [[Von mir aus können wir die Planung auch via ICQ oder so abkürzen]]

  • "Fein, dann bleiben wir hier im Wald. Hm, ich kann eine grobe Skizze machen", erwidert Scanlail, und sucht sich einen guten Stpck, und zeichnet eine Linie in den Boden, und einige verstreute Häuser. "Im Grunde gibt es nur die Hauptstraße. Daran das Gasthaus, und drum herum in recht großen Abständen die Häuser. Es gibt keine Miliz, und keine Büttel. Soweit ich weis, nicht mal einen offiziellen Schulzen. Es hat auch grad mal 25 Häuser, also sehr übersichtlich", erklärt sie, während sie zeichnet. "So ungefähr kannst Du es Dir vorstellen."

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  • "hm", macht Leyra, während sie die Skizze betrachtet. "Den einzigen Widerstand stellen also die Wachen selbst dar. Das ist schonmal gut." Einen Moment scheint sie zu überlegen und verschiedene Möglichkeiten abzuwägen. "Ich würde vorschlagen, dass eine von uns sich draußen im Schatten versteckt und die Wachen am Wagen beobachtet, während die andere im Gasthaus sitzt, um die anderen Wachen zu beobachten. Wie viel sie getrunken haben, wann sie schlafen gehen und soetwas", schlägt sie dann als Plan vor. "Das weitere Vorgehen können wir erst festlegen, wenn wir die Zahl der Gegner kennen."

  • "Wir sollten uns nicht trennen. Wir können uns dann nicht absprechen, wenn etwas unvorhergesehenes geschied, und sind auch zu weit auseinander um einander zu helfen. Warten wir in sicherer Entfernung, bis der Wagenzug kommt, und gehen dann in das Dorf. Dort können wir alle Wachen sehen, und gehen dann ins Gasthaus, wo wir sie eine Weile beobachten können, ehe wir zuschlagen", meint Scanlail. "Wenn wir zu lange dort sind, ist das verdächtig, und sie werden wohl nicht direkt schlafen gehen", fügt sie mutmaßend hinzu. Immerhin kam der Zug gegen Mittag, zumindest geplanterweise, und die Wachen waren im Dienst.

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  • Wenn der Zug bereits Mittags kommt, können sie tatsächlich nicht ewig im Gasthaus sitzen. Zögerlich nickt Leyra. "Willst du dann noch am Tag oder erst nach Einbruch der Nacht zuschlagen?", fragt sie noch zum Verständnis.

  • "In der Nacht können wir nicht schießen, und ich bin keine so gute Nahkämpferin", erwidert Scanlail, "Ich fürchte, das wird ein wenig davon abhängen, wie der Zug und die Wachen auch aufteilen. Am Tage wäre es mir lieber", gesteht sie.

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  • "Nungut. Wir warten draußen, folgen dem Zug, belauschen sie ein wenig im Gasthaus und schlagen dann, je nachdem, eher am Tag als in der Nacht zu", fasst Leyra kurz zusammen. Ein wirklich guter Plan ist es zwar nicht, aber ohne die Wacheinteilung zu kennen, wäre es wohl kaum anders zu machen. Davon abgesehen können bei leichten Plänen weniger Fehler passieren.

  • Scanlail nickt. Sie wirkt zwar auch nicht grad zufrieden mit dem Plan, aber es gab noch zu viele Unabwägbarkeiten. Und sie waren nur zu zweit. "Bis morgen ist ja noch etwas Zeit. Wie wäre es mit ein wenig Bogenschießen?", schlägt sie vor.

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