Angebot: [freies RPG] Niemandsland

  • Ich hab eine Idee für ein neues Forenabenteuer und da Mercenario mir empfohlen hat hier nachzufragen mach ich das doch mal :)


    Erstmal die Grundidee wie ich mir das vorstelle:


    Ich wollte ein freies RPG machen, also nahezu keine Regeln, eher Richtlinien und der Charakterbogen skizziert die Fähigkeiten mehr als das er sie festlegt.
    Die Welt ist noch nicht im Detail festgelegt ist. Die Spieler können also ganz genauso sich überlegen, was könnte in der Welt existieren und was nicht (ich mache am Anfang ein paar Vorgaben die noch Platz offen lassen) und vor allem, selber eigene Ideen in Mini-Plots umsetzen (sei es durch neue NSCs, ganze Dörfer und Städte, Zufallsbegegnungen usw.) und dann für eine gewisse Zeit als Co-SL tätig sein und ich als SL trete dann in den Hintergrund (und werde für die Gelegenheit auch einen eigenen SC anlegen).


    Ganz grob die Plotskizze:


    Die Welt ist Post-Apokalyptisch, nach einem Virus. Die Spieler leben in einer abgeschiedenen Insel, vielleicht 50 Jahre nach der Katastrophe die fast die gesamte Menschheit ausrottete. Dort hat sich eine abgeschiedene Gemeinschaft überlebender gebildet, als der Virus plötzlich erneut um sich greift und auch resistente Menschen betrifft. Das AB dreht sich darum, dass die Spieler sich aufmachen um dem Gerücht eines Hospitals nachzugehen, wo ein Gegenmittel entwickelt wurde, um somit auch ihre Gemeinde zu retten.
    Es wird also im wesentlichen ein Reiseabenteuer mit Mini-Plots, die dafür dienen sollen die Welt zu erkunden (sowohl von Spieler Seite als auch Charakterseite aus, wie gesagt, im Optimalfall gestalten die Spieler viel mit).


    Ein wenig zum Hintergrund:


    Ich wollte es in Europa ansiedeln, allerdings den genauen Ort offen lassen, damit man nicht das gesamte AB mit amtlichen Katasterkarten planen muss. Klima und Architektur würde ich jedoch an Deutschland anpassen.


    Die Katastrophe ereignete sich in der Zukunft, damit man noch etwas Gestaltungsraum hat für Entwicklungen und Technologien die es heute vielleicht nicht gibt. Die Hauptveränderung zur heutigen Welt ist, dass man in der Genetik sehr starke Fortschritte gemacht hat. Krankheiten behandeln: kein Problem! Die Pharmaindustrie hat alles im Griff. Glaubte man zumindest. Impotenz oder unzufrieden mit dem eigenen Körper? Wenn man Geld hat alles lösbar! Nahrungsversorgung? Schweine und Hühner sind künstlich so hochgezüchtet das sie enorme Erträge abwerfen, Mais und Weizen sind resistent gegen die meisten Erreger.
    Es kann also durchaus... mutierte Wachhunde geben und Medikamente oder Drogen die den Körper bis an die Grenzen gehen lassen, aber ich möchte keine Supermutanten ala Genesis Projekt aus Resident Evil.


    Was ich nicht will sind Lasergewehre, fliegende Autos, Terminatorrüstungen und ähnliches.


    Das ganze lehnt ein wenig an Oryx und Crake und Fallout (ohne Supermutanten :P) an.


    Also, wer wäre interessiert? Ich suche derzeit noch 3-4 Spieler.
    Würde mich über Feedback freuen. Als grober Start, bei genügend Spielern, ziele ich auf ca. die zweite Septemberwoche.

    Do not go gentle into that good night.
    Rage, rage against the dying of the light.

  • Kein Laser? Kein Powerarmor? Ich persönlich bin eingefleischter Fallout Fan, und mag cataclysmische und post-apokalyptische Szenarien. Ich bin also grundsätzlich schon mal interessiert, wobei ein paar mehr Infos noch ganz gut wären.


    1. Wie gut zugänglich sind denn Ressourcen noch? Lebt man von Resten? Wird selber noch/wieder produziert?
    2. Wie sehr hat sich die Zivilisation überhaupt erholt? Steckt man noch im quasi-mittelalter? Oder wurden Kraftwerke wieder angeworfen und grundlegende Infrastruktur hergestellt? Gibt es nur autonome Tech-Einrichtungen, wie die Bunker in Fallout (Stichwort Hospital)?
    3. Welche Auswirkung hatte der Virus auf die resistenten Menschen? Mutationen gut/schlecht? Keine?
    4. Welche Technologien gibt es überhaupt, außer Gentechnik? Bioimplantate? Cyberware? Da Strahlenwaffen, Fliegen und Kampfanzüge ja raus fallen, fallen mir wirklich nur keine Spielereien ein, wie Fusionsbatterien oder sowas.


    Mehr fällt mir erstmal nicht ein. ;)

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  • Hey Zwergenbrot,


    also ich hatte mir das folgendermaßen gedacht:
    1. In der Regel wird man Reste "plündern" soweit das möglich ist. Alles andere hängt von der Größe der Gemeinschaft ab. Ich kann mir schon vorstellen, dass hier und da ein Bergwerk wieder in Betrieb sein wird, aber das ist selten. Für eine wirklich große Produktion fehlt zum einen meistens die Manpower und zum zweiten die Abnehmer. Handel wird größtenteils lokal sein. Die meisten werden wohl damit beschäftigt sein Nahrung zu produzieren.


    2. In den großen Gemeinschaften in den Städten haben sich lokale Regierungen gebilden (die von Stadt zu Stadt unterschiedlich sein kann). Außerhalb der Städte ist man auf sich allein gestellt. Plünderer und ähnliche Gefahrenquellen machen das Leben dort sehr hart. Vielleicht existieren kleine unabhängige Gemeinschaften noch auf dem Land, die meisten suchen aber den Schutz der Städte. Das Problem das die Städte haben ist das diese oftmals schon die vorhandenen Resourcen verbraucht haben werden und jetzt Suchtrupps immer weiter raus senden müssen oder sich um eher schwierig nachzuproduzierende Resourcen wie Benzin oder Medikamente mit den anderen Städten streiten werden.
    Kraftwerke vielleicht bei den sehr großen Städten. Generatoren oder regenerative Energiequellen wird man auch nutzen. Nur ist das Know-How wie man solche Wartet nicht mehr überall vorhanden, da es schwierig ist das Spezialistenwissen das man für Hochtechnologie braucht zu erhalten. Sprich viele Dinge verfallen weil man nur noch notdürftig flicken kann.
    Man lebt von den Resten, nutzt was man noch versteht, und versucht die Dinge so lange wie möglich am Leben zu erhalten.


    Autonome Tech Einrichtungen (oder auch die Orden aus Fallout (sry, weiss die Namen nicht mehr)) sind sicherlich möglich, aber noch nicht im Detail von mir geplant.


    Die Stadt mit dem Hospital soll die mit Abstand größte Community der gesamten Region sein. Ich plane hier mit vielleicht 10.000 Menschen (als Referenz).


    Generell die derzeitige Situation ist auch dadurch verschärft, dass es einen neuen Ausbruch mit einem mutierten Virus gibt und nur ein Ort existiert, mit dem Gegenmittel (das Hospital). Die Leute werden also dorthin strömen, sofern die davon wissen.


    3. Der Virus soll die Eigenschaft haben das er sich erst versteckt im Körper des Infizierten langsam ausbreitet und dann nach einigen Monaten beginnt, Symptome zu zeigen. Die Übertragung funktioniert sowohl von Mensch zu Mensch als auch über Insekten / Ratten. Neben den Krankheitserscheinungen (Grippe bis Organversagen am Schluss) soll sich auch die Hautpigmentierung ändern, sodass Kranke irgendwann schnell an ihrer blassen Haut erkennbar sind (das kann man aber noch ändern, ist das Symptom was mir einfiel). Als die Gesellschaft nach Ausbruch total überfordert war, wurden die Infizierten irgendwann einfach ausgestoßen oder sogar (aus purer Angst) ermordet, weil man sich vor Ansteckungen fürchtete. Von Infizierung bis Tod kann noch einige Zeit vergehen (je nach Gesundheit der Person Monate bis Jahre).
    Das visuelle Symptom soll Ingame dafür sorgen, dass man Gruppen von ausgestoßenen Menschen hat, die ähnlich der Ghule in Fallout sind. Diese können von "mir ist jetzt eh alles scheissegal" Raubbanden bis zu friedlichen Communities die ihr Ende noch so erträglich wie möglich gestalten wollen.
    Resistente Menschen (die Minderheit) zeigen keine Symptome.


    Ansonsten hatte ich vor, mutantenähnliche Wesen durch die Gentechnik Möglichkeiten zu gestalten. Ein paar militärische Neuentwicklungen die im Chaos freigekommen sind. Wenn die Gruppe Spaß an Mutanten haben sollte, kann man da aber sicher noch mehr Möglichkeiten einbauen (auch durch den Virus).


    4. Ich bin für Vorschläge offen ;) Cyberware und Bioimplantate wären möglich, vor allem im Bereich der Medizin. Aber das Wissen ist dermaßen High Tech das man es wirklich selten sehen wird noch. Fusionsbatterien? Wieso nicht, ich kann mir nur vorstellen, dass viele eher ungerne damit spielen werden, wenn die Dinger ein paar Jahrzehnte nicht mehr gewartet wurden.


    Ich hoffe ich konnte ein paar Fragen beantworten. Ich hab aber extra noch soviel Zeit bis zum Start offen gelassen, damit man sich in Details noch verständigen kann was nun existiert und was nicht.

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  • 1. Ich würde aus Erfahrung weniger sagen, das die Manpower fehlt, sondern das wohl wichtigste Element heutiger Arbeiten: Strom. Ein Bergwerk kann bis zu einem gewissen Grat ohne Strom auskommen, da man ja bloß Steine klopft. Schwer wirds dann beim verhütten (wer weiß heute noch, wie man vor 1000 Jahren verhüttet hat?), bzw. weiterverarbeiten. Also die Qualität von Guß oder gar gezogenem bzw. gewalztem Material.


    2. Mein Vorschlag wäre, weniger das Wissen verschütt gehen zu lassen, als mehr die Möglichkeiten. Auch der beste Mechaniker muss nun mal kapitulieren, wenn Ersatzteile ebenso verrostet sind, wie das defekte Originalteil. Ich fände es plausibler, wenn man mit dem ganzen Know How großer Städte in der Lage ist, selbst mit minderwertigen Teilen noch eine Maschine oder gar Anlage zu betreiben, als zu sagen, die Leute haben keine Ahnung und keine passenden Teile, es klappt aber trotzdem. So als Idee.


    Du meinst vermutlich die Brotherhood of Steel oder die Enclave ^^ Sollten wir vielleicht wirklich weg lassen, da sie zu viel Tech hätten. Ich finde große Städte als Zentren von Wissenschaft und Technik schon ganz okay.



    3. Blasse Haut würde ich nicht unbedingt nehmen, weil das ein sehr häufiges Symptom auch harmloser Krankheiten ist. Da könnte man eher zu dem Gelbstich der Haut und Augen, ähnlich dem Nierenversagen nehmen. Das wäre eindeutiger, und würde weniger zur Hexenjagt auf Menschen mit Magenverstimmung oder temporärer Kreislaufschwäche ausarten.


    Ich persönlich brauche jetzt nicht unbedingt Mutanten. :)


    4. Der Trick an Fusionsbatterien wäre, das sie hohen Energieausstoß bei Wartungsfreiheit haben. Einmal angestoßen, brennt das Material einfach langsam aus, was halt ein paar Jahre oder Jahrzehnte dauert. Damit wären auch alte Energiequellen gegeben, um etwas mehr stromintensive Techniken ins Spiel zu integrieren. Auch mal ausserhalb einer großen Stadt, oder auch da drin.


    5. Welches System soll den als Basis für den Charakterumriss herhalten?

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  • 1) Ich gehe einfach davon aus das das Wissen, wie beispielsweise Computerhardware herzustellen ist, zu speziell ist ums bei so einer Katastrophe großflächig zu halten. Damit fallen moderne Maschinen aus und man muss wieder mit Hacke und Schaufel die Kohle abbauen, wenn man nicht viel Glück hat. Ich denke mal es ist eine Mischung aus verrotender Technologie, Resourcenmangel (Strom) und Manpower, aber große Gemeinschaften werden sich schon irgendwie zu helfen wissen und alternative Lösungen suchen. Und klar, wie man manuell die Rohstoffe weiterverarbeitet muss erst wieder erlernt werden.
    2) Jap, auch wieder klar beides. Ich mein für einen voll ausgebildeten Ingenieur benötigt man ein paar Jahre Studium mit vorhergehender Schuldbildung. Das System dafür gibt es gar nicht mehr. Sicher wird man das wichtigste auch so vermitteln können von Person zu Person, aber es wird auch viel verloren gehen, was man nicht mit Selbststudium oder ähnlichem aufholen kann.
    3) Gelbstich wäre vollkommen ok stattdessen ,)
    4) Ok, klingt gut.
    5) Ich wollte den Fallout Bogen als grobe Orientierung nehmen (sehr grobe) und die Leute suchen sich Primär, Sekundär und Tertiär eigenschaften / attribute aus. Ich möchte kein Godmodding haben, den Rest aber über Storytelling regeln und den Ausgang eines Kampfes beispielsweise von der Situation und den gewählten Eigenschaften abhängig machen.

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  • Also ich bin natürlich wie angekündigt dabei. :)


    Mein Versuch ein Fallout-RSP zu meistern ist ja spektakulär gescheitert, vielleicht läufts diesmal besser.


    Was das Setting angeht, kann man auch ohne Computer, ja selbst ohne Strom einiges auf die Beine stellen. Ein Eisenbahnnetz etwa. Rohstoffe würde man wahrscheinlich nicht mühsam abbauen sondern einfach oberirdisch einsammeln. Eisen aus Eisenbahnschienen, Aluminium vom näxten Flughafen, usw.
    Die Frage ist eher, was will man haben an Tech. Das schöne Flair von Fallout kam ja von den Anachronismen, das Pferdefuhrwerk neben dem Huschrauber.

  • Da wir ja ein Krankheits Szenario haben, sind natürlich die Bücher nicht verloren gegangen, da kann man schon sehr viel rausholen, wenn man will (Ingenieure gabs früher ja auch nicht). Aber der Schulzwang ist natürlich so gut wie weg, vor allem ausserhalb von Städten, da ist das wissen dann natürlich schnell weg, keine Frage. Ich würde sagen wir hätten sicherlich Klappertechnik, die ist einfach, aber effektiv, und auch leicht zu reproduzieren. Und vielleicht Röhren, die waren ja auch schnell entwickelt und früh gebaut. Transistortechnik ist natürlich überhaupt nicht realisierbar. Womit wir bei Fallout wären, was das grobe Techniklevel angeht, nur ohne Powerarmor und Strahlenwaffen.


    Merc hat völlig recht, die Anachronismen machten einen Großteil des Fallout Charmes aus. Daher würde ich mich freuen, da wir die Möglichkeit haben, wenn wir diesen Charm in Teilen übernehmen könnten. Müssen ja keine Bruderschaften sein, hier und da eine elektrische Anlage und vielleicht ein Röhrencomputer reichen ja völlig.


    Nochmal zum Charaktersystem, wenn wir den kompletten Bogen nehmen, werde ich einfach mal einen Charakter erstellen, und einen Bildschirmabgriff machen.

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  • Ja, wobei ich noch einige Details posten werde demnächst (komm bis inkl. Samstag nur schwer dazu) und dann einen Beispielschar erstelle, damit alle wissen wie es gemeint ist. Ich weiss halt nicht, ob alle Zugriff auf das Fallout Game haben um damit ihre Chars zu erzeugen. Wäre das der Fall, wärs sicherlich am einfachsten.
    Es kommen auch noch zwei Spieler dazu, die haben nur noch keine Orkenspalter Accounts und warten auf Freischaltung :)

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  • Keine Eile. Ich vermute ohnehin nicht, das sich jetzt noch viele Leute um die Plätze hier reißen werden. Leider sind nicht DSA Sachen hier nicht besonders von Interesse für die meisten Spieler.

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  • Oder Spieler hören einfach irgendwann auf weil sie die Lust verlieren, ohne dem Rest Bescheid zu sagen...*hüstel*



    Das Setting klingt interessant und sehr nach dem System Degenesis, das ich 1-2mal im p&p schon gezockt habe - wenn du noch Input für die Welt brauchst schau dich da mal um, ich denke da wirst du fündig werden. (Finden ist nicht schwer, einer der ersten Treffer bei google. Es sollte auch immer noch kostenlos sein.)


    Gruß Atho

    Gelegenheits-Ork


  • Naja, dass Spieler einfach aufhören ist leider unvermeidlich in FABs. Aber ich hab einfach Glück und das passiert nicht :P


    Degenesis kenne ich, finde das Setting wirklich gut (vor allem wenn man aus dem Raum Koblenz stammt :P), wobei es etwas militärischer ist als ich das hier plane. Die Regeln habe ich mir jedoch nie angeschaut.

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  • Die Regeln kenn ich auch nicht mehr, aber von der Welt her ists ja fast 1:1 das was du hier aufziehst so mit Verseuchung und Technik=Exotik und so...da dachte ich ich weise mal drauf hin falls du es noch nicht kennst ;-)


    Ansonsten viel Spaß hier noch, ich geh wieder Imps und TIE-Fighter killen^^


    Gruß Atho


    P.S.: Willkommen auf dem Orkenspalter!

    Gelegenheits-Ork


  • Ok - ich bin dann wohl die eine von den beiden, die auf die Account-Freischaltung gewartet haben - und bin mit von der Partie.
    Ich habe bisher noch kein Endzeit-Setting gespielt und finde die Idee sehr spannend. Ich habe mir schon mal ganz grob was überlegt, muß da aber nochmal drüber schlafen.


    BTW: nette Orksmilies :lol2:

  • Ich hätte Interesse, aber keine Zeit. Meine Erfahrung zeigt, dass man seine Ressourcen nicht über mehrere FABs splitten sollte. Zumindest für mich gilt das :D

  • So, wenn ich die Nachwehen der Hochzeitsfeier überstanden habe, werde ich noch ein paar Details posten zu den Charakteren und dem Hintergrund, vor allem über die Gemeinschaft in der es starten soll. Dann können wir mit der Charerstellung loslegen und ich hoffentlich in ein paar Tagen loslegen :)


    Willkommen Fyl :)
    Fehlt nur noch der Berti.

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  • Zur Gemeinschaft:


    Ich hatte mir das so vorgestellt, dass die Gemeinschaft um die es geht auf einer größeren Insel angesiedelt ist (50 x 50 km in etwa als Größe). Die Insel war früher über eine rund 6km lange Brücke mit dem Festland verbunden, welche jedoch mittlerweile eingestürzt ist, bzw. anfangs von den ersten Menschen die hier hin geflohen sind gesprengt wurde. Es gibt eine größere verfallene Stadt auf der Insel, wo einst rund 10.000 Menschen gelebt haben müssen. Die heutige Gemeinschaft besteht aus nicht mehr als 100 Menschen und lebt hauptsächlich von Ackerbau, Fischfang an der Küste und der Züchtung von Kleinvieh. Die Stadt gibt noch ein wenig was her und man hat auch kleinere Stromaggregate wieder ans laufen bekommen.


    Wenn sehr schwierig zu organisierende Rohstoffe und Ersatzteile benötigt werden, kann es sein das eine handvoll Bewohner ins Festland geschickt werden, wobei sie sich nie besonders weit hineinwagen. Dabei handelt es sich meistens um sehr erfahrene Mitglieder der Gemeinschaft denen die Führer entsprechend Vertrauen.


    Die Gemeinschaft ist ziemlich straff organisiert. Unangefochtener Anführer ist Johann, der einzige der mit seinen 58 Jahren wenigstens noch grobe Erinnerungen an die Zeit vor der Katastrophe hat und schon bei der Gründung der Gemeinschaft mit dabei war. Er führt den Rat der Gemeinschaft an, der sich aus den erfahrensten Männern und Frauen der Insel zusammensetzt. Sie stammen aus allen Berufsgruppen und zeichnen sich meistens entweder durch hohe Intelligenz oder großes Charisma aus. Der Anführer wählt die 5 Personen die dann als Ansprechpartner und Entscheidungsträger fungieren.


    Wer sich früh in der Kindheit durch Intelligenz und Geschick auszeichnet wird oftmals bei den Konstrukteuren in die Lehre genommen, welche sich darum kümmern das die Maschinen nicht verrosten, die Generatoren laufen und die zwei Autos die die Insel noch hat irgendwie den nächsten Winter überleben.


    Wer viel Glück hat und wirklich schnell kapiert kann sogar bei dem einzigen Arzt der Insel (der Mädchen für alles ist und sich aufgrund der schwindenden Medikamente stark damit beschäftigt die Naturheilkunde wieder zu entdecken) oder den beiden Wissenschaftlern (die Felder lass ich offen, aber das werden wohl auch Allrounder sein, es geht hauptsächlich darum, Wissen zu erhalten oder wiederzuerlangen, dass praktische Bedeutung hat (wie funktioniert die Wasseraufbereitungsanlage, wie bekomm ich den Roboter wieder ans laufen, wie behebt man den Programmierfehler bei Maschine y?)) anfangen.


    Die Sucher kümmern sich darum, Rohstoffe vom Festland wieder zu erlangen. Ihr Beruf ist besonders gefährlich und damit sie auf die Mission geschickt werden, müssen sie das Vertrauen des Rates haben. Menschen die diesen Beruf ergreifen müssen sich in der Wildnis auskennen, mit Waffen umgehen können, Schleichen und Schlösser knacken. Die Trupps sind meistens aus verschiedenen Berufsgruppen zusammengestellt. Oftmals ist ein Wissenschaftler oder der Arzt mit dabei (vor allem wenn diese spezielle Dinge benötigen) und ein Konstrukteur um Metalle zu bergen usw. Einige wenige (vlt. 1-2 auf der Insel) haben sich auch auf den Schutz dieser Trupps spezialisiert und sind besonders im Kampf geschult.


    Auf dem Höhepunkt der Katastrophe herrschte pure Panik. Die Regierungen sind zusammengebrochen, jeder schaute nur noch auf sich selbst. Die Kranken wurden mancherorts umgebracht oder weggejagt aus Angst vor Ansteckung. Was folgte warn Jahre voller Gewalt und Terror, die vor allem die Städte fest im Griff hatte.
    Das Ziel der Gemeinschaft war es, dem zu entfliegen, der Preis war vor allem anfangs ein sehr hartes Leben auf der Insel.
    Das konnte aber nur klappen, solange die Insel ein Geheimnis blieb. Fanden Leute heraus, dass sie bewohnt war, würde es Plünderer anlocken. Daher ist die Geheimhaltung der Insel das oberste Gebot.
    Die Suchtrupps müssen Menschen unbedingt meiden und das Verlassen der Insel ist nur mit Genehmigung des Anführers möglich. Sollten Menschen zufällig auf die Insel stoßen, haben sie die Möglichkeit für immer auf dieser zu bleiben und sich den Worten des Rates zu beugen; verlassen werden sie diese auf jeden Fall nicht mehr.


    --------------------


    Charaktere:


    Eure Charaktere können sich also irgendwo in diesem Spektrum bewegen. Es wäre auch möglich einen der Chars zu spielen, die sich erst vor kurzem dort eingefunden haben, dann müssen wir ein wenig über PM klären was diese Person alles weiß und schon gesehen hat. Ich fände es aber gut wenn das maximal einer von euch machen würde. Die Rolle des Anführers ist die einzige, die ihr nicht nehmen solltet ;)
    Das Maximalalter ist auch so hoch, dass die Chars allerhöchstens sehr verschwommene Kindheitsbilder von den Tagen vor dem Ausbruch noch haben. Also vielleicht 54.


    Die Charaktererschaffung hatte ich mir überlegt an Fallout PnP anzulehnen, damit man im Zweifel noch einmal reinschauen kann wenn man bestimmte Wahrscheinlichkeiten abschätzen möchte. Ich will es aber als freies RPG aufziehen, sodass ich nicht das Regelwerk kopieren möchte…


    Sprich:
    Es gibt Attribute die jeder erstmal durchschnittlich beherrscht. Davon wählt man sich dann ein Primär, ein Sekundär und ein Tertiärattribut aus. Das Primärattribut beherrscht man sehr gut, das Sekundär immer noch gut und das Tertiär leicht besser als der Schnitt.


    Stärke
    Tragkraft, Nahkampf, Lebenspunkte


    Wahrnehmung
    Aufmerksamkeit, Medizin, Schusswaffen, Diebesfertigkeiten


    Ausdauer
    Konstitution, Lebenspunkte, Resistenz gegen Gifte u. Krankheiten, Widerstandsfähigkeit

    Charisma

    Attraktivität, Soziale Talente, Führungsqualitäten


    Intelligenz
    Wissens Talente, Medizin, Reparaturen


    Geschicklichkeit
    Reaktionsfähigkeit / Ausweichen, Treffsicherheit im Kampf. Diebesfertigkeiten




    Bei den Talenten gilt gleiches. Man wählt sich drei aus und ist geschult in diesen, die restlichen beherrscht man so wie Otto Normalmensch. Wenn jemand das zugeordnete Attribut als Primär hat und das Talent nicht gewählt hat, ist er schlechter jemand der geschult in dem Talent ist, jedoch besser als ein ungeschulter ohne das Talent. Die Talentliste kann man noch erweitern, bzw wäre es gut wenn man bei den Feldern angibt, in welchem Bereich genau.
    Bei Schusswaffen also Gewehre, Pistolen, Bögen usw. bzw. bei Wissenschaft ob Computer, Physik und und und.


    Athletik (Stärke)
    Laufen, Klettern, Springen


    Schusswaffen (Geschick)
    Pistolen, Gewehre, Automatische Gewehre, Pfeil und Bogen...


    Große Schusswaffen (Geschick)
    Raktenwerfer, Flammenwerfer... (sollte nicht üblich sein auf der Insel... aber wenn euch ein Grund einfällt ,))


    Nahkampf (Stärke und Geschick)
    Schwerter, Knüppel und Messer, Kung Fu...


    Medizin (Wahrnehmung und Intelligenz)
    Erste Hilfe, Krankheiten, Bioimplantate, Genetik


    Schleichen (Geschick)
    Schleichen, Verstecken, sich in Menschenmassen unauffällig verhalten


    Diebesfertigkeiten (Wahrnehmung und Intelligenz)
    Schlösser Knacken, Taschendiebstahl


    Wissenschaft (Intelligenz)
    Computer, Physik, Chemie


    Mechanik (Intelligenz)
    hauptsächlich Reparaturen aller Art, Verständnis mit entsprchendem Gerät umzugehen (Schweißer)...


    Pilot (Wahrnehmung und Geschick)
    Autofahren, Schiffe steuern, kann nichtmehr jeder :)
    Wird allerdings auch eher selten zur Anwendung kommen wahrscheinlich.


    Überreden (Charisma)


    Handeln (Charisma)


    Wildnisleben (Ausdauer und Intelligenz)
    Stadtruinen, Land


    Danach kommen noch die Traits. Die sollen die Besonderheiten des Chars widerspiegeln und beinhalten in der Regel immer einen Vor und einen kleineren Nachteil. Also wenn jemand sehr Stark sein möchte aber auch eher langsam von Begriff, dann kann er sich einen Trait bauen der Bonus auf Stärke und Malus auf Klugheit gibt. Ein paar Beispiele aus dem PnP Buch die mir gefallen hatten:


    Gutmütig:
    Besser in Medizin, Überreden, Handeln
    Dafür schlechter in Kampffertigkeiten


    Sex-Appeal
    Bonus bei Interaktion mit anderem Geschlecht
    Malus (Neid) bei Interaktion mit gleichem Geschlecht


    Einhändig:
    Bonus auf Waffen die mit einer Hand geführt werden, Malus auf Waffen die mit beiden Händen geführt werden

    Stubenhocker:

    Bonus auf Wissenstalente, Reparatur, Medizin
    Malus auf Wahrnehmung


    Schmale Statur:
    Bonus auf Geschick und Schleichen,
    Malus auf Stärke


    Davon kann man insgesamt zwei Wählen.




    Der Charakterbogen sollte dann so aussehen:


    Name:
    Alter:
    Glaube/Religion:
    Funktion in der Gemeinschaft:
    Hobbies:
    Geschlecht:
    Größe:


    Attribute:
    Primär:
    Sekundär:
    Tertiär:
    Talente:
    1.
    2.
    3.
    Traits:
    1.
    2.



    Beschreibung Aussehen:
    Schwächen / Ängste:
    Stärken:
    Vorlieben:
    Hasst:
    Positive Charaktereigenschaften:
    Negative Charaktereigenschaften:
    Familie:


    Es wäre auch super, wenn ich eine zumindest Stichpunktartige Vorgeschichte des Chars haben könnte. Wenn die anderen Teile davon kennen (die Insel ist ja nicht soooo riesig) wäre es auch gut wenn diese Punkte an den Charbogen angehängt werden könnten.

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  • Mein Vorschlag wäre ja noch, das man vielleicht zwei oder drei Perks aus der Liste wählen kann. Wenn es sich um Erfahrene Mitglieder der Gemeinschaft handelt, wäre das nicht verkehrt, und trägt zur Individualisierung bei. Das PDF ist wohl mit Regelbuch gemeint?

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  • Ja, das ginge natürlich. Wobei ich einige nicht mag, wie beispielsweise das man sich automatisch aus einer Situation herausredet, wenn man beim klauen erwischt wird usw.


    Hier ist eine Liste der Perks


    Also wenn es zum Hintergrund passt könnt ihr euch gerne noch zwei Perks raussuchen oder diese selber generieren und die dann bei Stärken eintragen. Ich möchte halt keinen Perk ala: "man findet immer doppelt soviel Munition wie andere." Wenn man beschreibt das der Charakter sehr erfahren darin ist, Munition usw zu finden, wird das schon berücksichtigt, aber trotzdem findet jeder gleichviel Kugeln bei derselben Leiche.

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  • Schon klar. Das wäre auch etwas billig. Mir geht es mehr ums individualisieren des Charakter. Ich würde eine Sucherin spielen wollen.

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  • Berti wartet auch noch auf seine Freischaltung, meinte aber er würde sich ebenfalls für einen Sucher interessieren.


    Für die Sucher:
    die ergiebigste Quelle ist eine verlassene Stadt rund 10 km von der Küste entfernt, mit einer größe von ehemals 70.000 Menschen. Groß Industrie gab es dort nicht. Im Süden gibt es eine Autobahn die vorbeiführt, wodurch sich dort ab und an einige Raider ansiedeln, welche Händler die die Autobahn nutzen wollen überfallen. Die verschwinden aber meistens nach ein paar Monaten wieder. Die größte Gefahr sind jedoch Wolfshunde, die sich vor allem im Kerngebiet und Westen der Stadt ausgebreitet haben. Wolfshunde sind Kampfhunde die damals als Wachhunde gezüchtet wurden und genetisch so verändert wurden, dass die hochaggressiv und verdammt intelligent sind und alles angreifen, was sie sehen können. Anscheinend gab es hier in der Nähe wohl eine Anlage der Firma, die diese Bestien gezüchtet haben. Im Chaos der Unruhen sind sie ausgebrochen und machen das Umland hochgefährlich.

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