Wanderungen durch die Wildermark

  • Erstmal Spoilerwarnung: ein wenig JdF und Folgezeit, Vorgeschmack für Von Eigenen Gnaden
    Spieler vorerst: Pyroalchi mit seinem Traak, Urjel mit dem gleichnamigen Charakter und meiner einer mit Javed,
    Wir adoptieren aber auch :lach:


    Die kleine Stadt Horeth liegt bereits im Rücken von Urjel, Traak und Javed, als sich das ungleiche Gespann an einem schönen Tag im Rondra auf den Weg in Richtung Zweimühlen macht. Zu vor allem Traaks großem Glück ist der Sommer dieses Jahr nicht ganz so brütend heiß und so läuft es sich ganz angenehm auf der zwar staubigen, aber zumindest vorhandenen Straße. Es sind keine Wolken am Himmel, so dass Praios Auge ziemlich Kraft hat, aber dafür weht ein lauer Wind, der nach Heu und Kräutern riecht. Trotzdem ist jetzt die Zeit der größten Hitze des Tages und so ist es ringsherum ziemlich still Von den Verheerungen der letzten Zeit hier nicht ganz so viel zu spüren. Die leicht hügelige Gegend ist so weit das Auge reicht von Feldern bedeckt. Einem aufmerksamen Auge fällt allerdings schon auf, dass nicht wenige von ihnen in verwahrlosten Zustand sind – ein Weiler den die drei passieren ist vor nicht allzu langer Zeit niedergebrannt worden. Das ist aber das einzige Anzeichen dafür, dass man jetzt in der Wildermark ist.


    Während der Wanderung lässt Javed seinen Blick sehr aufmerksam über die Landschaft schweifen. In seinem Gesicht spiegeln sich die verschiedensten Gefühle wieder und er ist lange in Gedanken versunken. Die anderen mag es überraschen, dass er beim Anblick des abgebrannten Weilers keine Miene verzieht und es wohl eher stoisch zur Kenntnis nimmt. „Wir kommen bald an den Dergel. Da gibt es hoffentlich eine Fähre die uns übersetzt. Wenn nicht, werden wir wohl einen Umweg Richtung flussabwärts nehmen müssen. Es gibt zwar eine Fähre mehr gen Wehrheim, aber ich will nicht unbedingt näher an die Stadt als nötig.“, sagt er irgendwann in die Stille hinein.

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant

  • Traak wandert staunend an der Seite seiner beiden Begleiter und bleibt ab und an am Wegesrand stehen und beugt sich herunter um einfach nur den Sand anzufassen oder an den Pflanzen zu riechen. So viele Pflanzen gab es hier, kaum zu fassen! Dummerweise war es hier auch unfassbar heiß, so dass Traak wirklich nur noch seine kurze Hose anhat und wohl auch die gerne noch ausziehen würde. Wo immer es geht steigt er in Bäche oder Seen um sich im Wasser etwas zu kühlen und genießt es dann wenn sein nasser Pelz ihm dann zumindest für eine Weile Kühle spendet.


    Auch die durch die Luft fliegenden Insekten versetzten den kleinen Goblin ins staunen und ganz unbekümmert jagt er zwischenzeitlich gar einem kleinen Schmetterling nach, ein buntes Wesen dass er so nie gesehen hat. Ein wenig wirkt er dabei kindlich, ein Eindruck der seltsam wirkt, wenn man bedenkt dass er jeden Abend jagen geht und an vielen Tagen dann auch wirklich mit einem Hasen oder ähnlichem wiederkommt, die ganz unkindlich mit bloßen Händen gefangen oder mit dem Speer aufgespießt wurden...


    Das abgebrannte Gehöft betrachtet Traak neugierig. Ein wenig stochert er in den Überresten und sieht nach ob dort nicht noch etwas brauchbares liegt, wobei er eine abgebrochene Gabel mit nur zwei Zinken aufsammelt und ersteinmal aufhebt. Er scheint darin jedoch eher einen netten kleinen Rückenkratzer zu sehen denn ein Gerät der Esskultur.


    Zu der Dergelfähre meint er "Du dass wohl besser wissen. Wenn wir nicht finden Fähre und Fluss zu groß, dann man auch könnte basteln Kajak oder so... " will er noch vorschlagen, richtet sich hier aber nach den beiden Menschen. "Es normal ist dass eure Dörfer manchmal so abbrennen tun? Das an der Hitze hier liegt?"

    Noctum Triumphat

  • Obwohl er versucht Traak als Erwachsenenzu betrachten, erschwert der Goblin dieses Unterfangen ziemlich oft. Mehr als einmal muss sich sehr beherrschen nicht einfach laut zu lachen, als Javed pudelnass aus einem Bach kommt oder stolz einen gefangenen Schmetterling präsentiert. Traaks Frage lässt ihn dann aber wieder ernster werden: "Manchmal schon. Vor allem in diesem Monat sind Gewitter recht häufig und wenn der Blitz in ein Feld oder ein Haus fährt, können durchaus Brände entstehen. Aber dann dieser Weiler hier nicht verlassen...", sagt Javed und fügt halb schmunzenld an: "Weißt du, die Menschen hier würden ihre Heimat nie freiwillig verlassen. Wir sind da sehr stur. Aber manchmal hat man keine Wahl mehr...", letzteres klingt sehr schicksalsergeben. "Nein, Traak, die Menschen die hier gelebt haben wurden vertrieben, von wem auch immer."

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant

  • "hmm... das ich schon verstehen, passieren tut bei uns auch manchmal. Wenn ein starker Stamm zu wenig zu essen haben, dann er manchmal anderen Stamm vertreiben der mehr zu essen hat um zu überleben. Aber warum hier dann keiner wohnen tut, wo doch jetzt vvertrieben wer hier wohnt? Es bei euch Menschen andere Gründe geben jemanden zu vertreiben als Hunger und Überleben?" will Traak wissen. Man merkt dass er es einfach nur verstehen will und nicht über die Menschen urteilt.

    Noctum Triumphat

  • Als die Reisegruppe durch ein kleines Wäldchen marschiert hören sie plötzlich ein tiefes, langgezogenes Heulen, ganz als wäre ein großes Tier verwundet worden. Linkerhand der Straße ist plözlich ein lautes knacken zu hören und die kleineren Bäume in einem kleinen Bereich fangen bedenklich an zu wackeln und einige kleiner scheinen einzuknicken.

    Das heulen wiederholt sich noch einmal und langsam erhebt sich ein leises Summen aus dem Wald als würden hunderte oder tausende von Bienen wütend in Richtung des Weges fliegen. Kleinere Bäume knicken leicht beiseite und Büsche wackeln als sich etwas großes und schweres relativ schnell zum Weg läuft. Das Summen das diesem etwas verfolgt wird ebenfalls lauter und wütender.

    Plötzlich bricht ein großer Bär aus dem Dickicht am Wegesrand. In seiner Schnauze sind die groben Umrisse eines halb geöffneten Bienenstocks zu sehen aus dem immer wieder ein etwas Honig heraus tropft. Als der Bär in vollem galopp versucht den Weg zu überqueren um einen rettenden kleinen Teich zu erreichen bleibt der Bär mit irgend etwas an dem Busch hängen. Er bäumt sich auf klatscht aber dann unvermittelt auf den Boden und bleibt liegen.

    Dabe fällt ihm der halb geöffnete Bienenstock aus dem Maul und kullert ganz gemächlich auf die ungewöhnliche Reisegesellschaft zu - gefolgt von einer dunklen Wolke wütender Bienen.

    Etwas metallisches schimmert aus dem Busch heraus durch dem der Bär auf seiner Flucht vor den Bienen hervor gebrochen ist.

  • Traak reagiert darauf recht instinktiv und so wie er es halt gewohnt war... wenn etwas überraschendes passiert, ersteinmal in Deckung gehen. So setzt er sich schon als der Krach anfängt in Bewegung Richtung Busch oder einem vergleichbaren Versteck und würde, sollte Javed das mit sich machen lassen, diesen mit sich ziehen. Einem Bären wollte er nun wirklich nicht begegnen, wenn es sich vermeiden ließ.

    Noctum Triumphat

  • Langsam, kommt der Bär wieder zusich. Er schüttel seinen Kopf und versucht sich aus dem Busch zu befreien und die paar Bienen, die noch immer in seinem Fell kleben zu erwischen. Erde, Äste und Blätter wirbeln auf als plötzlich eine alte Ledertasche gefolgt von einem grobschlächtig wirkenden, übermäßig breitem Schwert, welches in Lederfelle gewickelt ist, auf den Weg fliegen.
    Als sich der Bär anscheinende befreit hat richtet er sich, dem Weg den Rücken zu gewandt, auf seine Hinterbeine. Mehr als zwei Schritt ragt er in den Himmel und er scheint wohl die Bienenstiche auf seiner Schnauze zu zählen. Plötzlich klappt sein Kopf nach hinten und wilde, verfilzte Haare kommen darunter zum vorschein.

  • Javed will gerade Traak erklären, warum wohl niemand hier lebt, als der Bär aus dem Wald hervor bricht. "Aber hier gibt es doch gar keine...", fängt er noch an, dann wird er auch schon von Traak weggezogen. Verdutzt, wie er ist, lässt er das auch ohne Widerstand mit sich machen. Als dann unter dem Bär jedoch plötzlich ein Mensch zum Vorschein kommt, bleibt er wie angewurzelt stehen. Sein Körper spannt sich an und er mustert sein Gegenüber mit nicht feindlichem, aber doch argwöhnischem Blick. "Wer seid Ihr?", fragt er ohne einen Gruß und auch wenn er offensichtlich der kampfschwächste von den Dreien ist, schiebt er sich zwischen den Fermden und seine beiden Begleiter.

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant

  • Der Mensch fällt wieder vornüber auf alle viere und schnüffelt in Richtung des Bienenstockes der immer noch am Boden liegt. Als er Javeds Stimme vernimmt hält er in seine Bewegung inne. Das tiefe kehlige Knurren eines Bären kommt aus seiner Kehle. Schwerfällig erhebt sich die Gestalt und stellt sich auf die Beine, nur um dann beinahe auf Javed zu fallen als er beinahe über das immer noch am Boden liegende Schwert stolpert.

    Jetzt erst ist auch sein breiter, in grün und dunkel blautönen gehaltener Kilt zu sehen, was wohl, neben dem Fell eines ausgewachsenen Bären, die einzige Bekleidung darstellt. Schnüffelnd macht er noch einige Schritte auf Javed zu nur um ihn dann direkt Auge in Auge anzublicken.

    Mehrere frische Bienenstiche auf der Nase und den Backen und einigen goldenen Honigtropfen zieren neben einen zutiefst zotteligen, verfilzten und verwilderten Bart sein Gesicht. Einige der Stiche, speziell auf der Nase sind böse geschwollen doch diesem Wilden scheint es nicht wirklich zu stören. Er schüttelt erst einmal seinen Kopf und verteilt dabei einige Honigtropfen auf Javed. Anschließend fährt er sich mit seiner Zunge so gut es geht über sein Gesicht um allen erreichbaren Honig abzuschlecken.

    "Iffrundoch" knurrt er Javed an und schlägt sich dabei mit geschlossener Faust auf die Brust. Anschließend schlägt er mit geschlossener Faust und einem fragenden Gesuchtsausdruck auf Javeds Brust.

  • "Javed", sagt dieser, nachdem er erstmal ordentlich husten musste. In seinem Kopf beginnt es zu rasen. Wer oder besser was war das da vor ihnen? Hier lief ja so einiges herum, das wusste er ja...Iffrundoch...also eher aus dem Norden? Er dreht den Kopf nicht weg, hofft aber, dass Urjel oder Traak etwas mit diesem Wesen anfangen konnten. Seine Haltung bleibt aber angespannt.

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant

  • Urjel wandert still neben den beiden anderen her, und lauscht ihrem Gespräch, welches ihn hin und wieder grinsen lässt. Das waren schon lustige Gesellen, seine beiden Reisegefährten. Verstohlen schaut er sich um. Eine schöne Gegend, vielleicht ein wenig zu kultiviert für seinen Geschmack. Er lächelt versonnen. Naja, kein Wunder: So weit er auch gereist sein mag, und egal wohin es ihn noch verschlagen würde, er würde immer das raue, aber schöne Bornland seine Heimat nennen.
    Gerade als er einem Gespräch Javeds und Traaks lauscht, bricht der Bär aus dem Wald hervor. Erst zuckt er zusammen, dann runzelt er die Stirn. Komisch, der Bär sah genau gleich aus wie die Bären hoch im Norden. Er macht sich gerade Gedanken darüber, wie ein solcher Nordlandbewohner wohl so tief in den Süden gelangt sein mag, als sich der Bär plötzlich als Mensch entpuppt. Kurz bemerkt er noch, wie sich der schmächtige Javed vor ihn und Traak stellt. Offenbar hat der Geweihte Mumm schiesst ihm durch den Kopf.
    Als er den Namen des wilden Mannes hört, ruckt sein Kopf nach unten und er starrt den Kilt, welcher um die Hüften des Mannes geschlungen ist, an.
    "Iffrundoch... Ihr seid ein Gjalskerländer, oder?" meint er lauernd. Unauffällig stellt er sich neben Javed und ballt die Fäuste.
    Der komische Kauz schien nicht sonderlich aggressiv zu sein, aber in Anbetracht der Tatsache seiner seltsamen Verwandlung...
    Seufzend öffnet er seine Hände wieder. Javed hatte ihm in der Kneipe klargemacht, dass Hass nichts hilft und er hatte Besserung gelobt. Der Fremde war seltsam, aber das war noch kein Grund, ihn anzugreifen. Er würde einfach abwarten, was der Bär von einem Mann sagen und tun würde.
    "Ich bin Urjel Waljakov aus dem Bornland. An eurer Kleidung und an eurem Namen sehe ich, dass ihr ebenfalls ein Sohn des Nordens seid. Was treibt euch hierher und was ist euer Begehr?"
    Dem Schlag gegen Javed weist er, so fest er auch gewesen sein mag, wenig Bedeutung zu. Die Gjalskerländer pflegten komische Begrüßungsrituale, das war ihm bekannt.

    Schattenkatze schrieb am Freitag, dem 9. Januar:


    "Schatten-Tigerwatzi-tatzikatzi "


    "Das gibt den Punkt für die bislang innovativste Verballhornung an Urjel (ist sogar länger als der originale Name). *g*"

  • Iffrundoch mustert Urjiel lange und breit und schnüffelt auch grob in seine Richtung. Vorsichtig geht er ein paar Schritte zurück da er jetzt wohl in der Unterzahl scheint. Fast wäre er dabei wieder über das am Boden liegende Schwert gestolpert. Vorsichtig nimmt er das Schwert auf und hängt es wieder an eine, unter dem Bärenfell versteckte Halterung und tastet nach seiner Umhängetasche, immer die beiden Fremden fixierend.
    NAchdem er die Tasche ertastet hat nimmt er sie um sie sich umzuhängen und verteilt promt deren Inhalt auf den Weg. Ein halber, angekauter Schinken, merhere frische Hühnereier - die auch promt zu bruch gehen - ein relativ stark verbogenes Essbesteck aus Metall, ein großes Jagdmesser und einige in große Blätter gewickelte Gegenstände fallen heraus. Ärgerlich knurrt Iffrundoch als er die kaputten Eier sieht.


    "Iffrundoch" bekräftigt er wieder als sich Uriel vorstellt und klopft auch ihn recht unsanft aber friedlich auf die Brust und "Urjel Waaaaaakov" raunt er ihm zu. "Nicht Iffrundoch jagen?" fragt er etwas unsicher in die Richtung der beiden Menschen vor ihm.
    Immer noch die beiden fixierend räumt er mit einer Hand seine Habseligkeiten in die Tasche zurück während er die kaputten Eierschalen noch ausschleckt.

  • Urjel lässt die Begrüßung ruhig über sich ergehen. Obwohl der Gjalsker ein wenig sanfter als bei Javed vorgeht, spürt er deutlich die gewaltige Kraft des Nordmannes. Als dieser fast schon scheu nach ihrer Absicht fragt, entspannen sich seine Gesichtszüge.
    Sachte tritt er einen Schritt näher und klopft dem Nordmann ebenfalls mit fester Hand auf die Brust.
    "Die Zwöfe mit dir,Iffrundoch." meint er freundlich zu dem Wilden. Er bückt sich und hebt das Jagdmesser auf und reicht es dem seltsamem Gesellen. Dann dreht er sich um und winkt Traak zu sich.
    "Stell dich ihm besser von selbst vor. Ansonsten bekommst du noch einen Schlag so wie Javed hier."

    Schattenkatze schrieb am Freitag, dem 9. Januar:


    "Schatten-Tigerwatzi-tatzikatzi "


    "Das gibt den Punkt für die bislang innovativste Verballhornung an Urjel (ist sogar länger als der originale Name). *g*"

  • Iffrundoch nimmt schnell das Jagdmesser aus Urjels Hand und grunzt ihm etwas unverständliches zu. "Zwölf Iffrundoch?" etwas überrascht schaut sich der Gjalskerländer um ob und scheint etwas im Wald zu suchen.
    "Hunger!?!" schaut er Urjel an und hält ihm eine halb ausgelutschte Eierschale hin.

  • Bei der Frage, ob sie ihn jagen würden, läuft Javed ein kalter Schauder über den Rücken und er schüttelt ernergisch den Kopf. Doch ist er sich plötzlich nicht sicher, ob der Mann vor ihm wirklich Iffrundoch heißt. Das könnte auch einfach 'Mensch' heißen, wenn er es so bedenkt: "Du heißt Iffrundoch, ja?", fragt er deshalb noch mal nach. Dann fällt ihm auf mit was er sich hier unterhält...ein Gjalskerländer? Nicht doch noch so ein koplizierter Fall: "Es gibt wohl keine einfachen Bauern mehr", grummelt er deshalb etwas unverständlich. Aber gut, er schien friedlich zu sein, weshalb sich seine Haltung dann doch wieder entspannt.

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant

  • Urjel blickt kurz auf die dargebotene Eierschale, überlegt einen Moment und nimmt sie dann nickend entgegen. Schnell schlürft er den Inhalt hinunter und gibt ein "Mmmh" von sich.
    Aus Erfahrung weis er, dass es im Umgang mit den wilden Menschen des Nordens besser ist, alles anzunehmen, was diese einem anbieten, als eine Beleidigung durch Ablehnen zu riskieren.
    "Vielen Dank. Das war wirklich gut." Dann denkt er kurz nach und spricht ihn in einer anderen Sprache an:
    ~Alaani~ "Wir werden dir nichts tun, Iffrundoch. Aber sag: Was machst du hier in dieser Gegend? Und warum kannst du dich in einen Bären verwandeln?"
    Und um die Frage des Geweihten zu beantworten fügt er hinzu:
    ~Alaani~ "Dein Name ist doch Iffrundoch, oder?"

    Schattenkatze schrieb am Freitag, dem 9. Januar:


    "Schatten-Tigerwatzi-tatzikatzi "


    "Das gibt den Punkt für die bislang innovativste Verballhornung an Urjel (ist sogar länger als der originale Name). *g*"

  • Iffrundoch blickt die beiden an scheint sich aber, nachdem Urjel die Eierschale genommen hat sichtlich zu entspannen.


    ~Gjalkisch~ Ich bin Iffrundoch und ich folge meinem Odûn nach Süden


    Nachdem Ihn wohl niemand zu verstehen scheint


    ~Throwalsch~ Ich Iffrundoch, folgen Odûn Süden. Böse Manner jagen Odûn. Iffrundoch beschützen Odûn. Kämpfen Mann. Nicht wollen tun Fremden. Iffrundoch riechen andes fremdes Geruch. Wo sind fremdes Geruch?

  • Du liebes Bisschen. Javed verstand kein Wort, nur, dass wohl wenigstens drei Sprachen gesprochen wurden. Da kam er mit seinen Kenntnissen nicht weiter. Obwohl, das letzte einigermaßen vertraut klang. Aber in Gareth hörte man früher oder später wohl jede Sprache, das bedeutete demnach wohl nichts. "Versteht Ihr was er sagen möchte?", fragt er demnach Urjel. Iffrun...das klang nach einer seltsamen Mischung aus Iffirn und Firun...noch mehr Rätsel? Ein Teil von Javed fragt sich, was er wohl diemal wieder getan hat um so geprüft zu werden.

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant

  • Urjel muss fast losprusten vor Lachen, als er Javeds verzweifelten Gesichtsausdruck bemerkt. Im letzten Moment gelingt es ihm jedoch, sich zu beherrschen.
    Dann wendet er sich wieder dem Gjalsker zu:
    ~Thorwalsch~ "Willkommen. Wir werden euch nichts tun, wenn ihr uns nichts tut. Der Geruch stammt vermutlich von unserem dritten Begleiter."
    Er blickt suchend umher und blickt Javed fragend an:
    "Wo steckt Traak? Er hat vorhin noch an meinem Ärmel gezerrt und ist dann irgendwo in die Büsche gehoppst. Irgendeine Vorstellung wo er sein könnte?"
    Dann besinnt er sich seiner Übersetzer-Tätigkeit und meint zu Iffrundoch:
    ~Thorwalsch~ "WAS seid ihr?! Und was ist ein Odun? Und sprecht ihr noch andere Sprachen als Thorwalsch?"


    Während Iffrundoch die Bedeutung der Worte enträtselt, gibt Urjel Javed einen kurzen Überblick:


    "Also, er heißt wirklich Iffrundoch und befindet sich wohl im Auftrag eines Odun, was auch immer das sein mag, um andere Odun vor bösen Männern zu beschützen, indem er gegen diese kämpft. Und er spricht das grauenhafteste Thorwalsch, welches ich je gehört habe."

    Schattenkatze schrieb am Freitag, dem 9. Januar:


    "Schatten-Tigerwatzi-tatzikatzi "


    "Das gibt den Punkt für die bislang innovativste Verballhornung an Urjel (ist sogar länger als der originale Name). *g*"

  • Javed nickt dankbar. Ja, Thorwalsch hatte er tatsächlich schon einige Male gehört. Wenn das so weiter ging, musste er wohl dringend zumindest die Hauptverkehrssprachen Aventuriens lernen. "Fragt ihn bitte, wer diese Männer waren oder wie sie ausgehen haben. Einiges hier in der Gegend kann ich zurodnen, ich will nicht, dass er in den Tod läuft.", mindestens zwei Parteien hier fielen ihm ein, die auch ihn schon zu gewissen Umwegen auf seinem Weg überredet hatten.

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant