Drachen einfach töten?

  • Sehr geehrte Orkis, ich hab hier ein Problem.
    Ich hab mit meinem Kumpel grad über Drachentrötungen geredet.
    Ich finde dass man kaum Drachen töten kann, dadurch dass sie z.T. Freizauberer sind und generell Intelligent usw.
    Er findet, dass man einen Drachen töten kann ( wir reden z.B. von nem Höhlendrachen), wenn 2 Pfeile des Erzes in die Augen treffen.
    Ich finde das etwas witzlos und dass es die Mächtigkeit der Drachen nimmt.
    Er argumentiert mit 4 Wunden ( zielen, usw.) und viel extraschaden.


    Was sagt ihr dazu?

  • Ich hätt mal jaein gesagt...


    Drachen sind sehr alte, verhältnismäßig kluge bis brilliante und im profanen wie auch arkanen Bereich beeindruckende Gegner. Einfach töten ist damit ohnehin nicht wirklich gegeben. Zur Freizauberei allerdings muss man beachten, dass laut ZBA die Freizauberei nur für Purpurwürmer geregelt ist, und auch hier nur in gewissen Merkmalen und ab einem entsprechend hohen Lebensalter. Das schließt nun meiner Meinung nach nicht aus, dass auch andere Drachen unter gewissen Umständen in einem Merkmal die Schwelle zur Freizauberei überschreiten können, doch sollte dies schon noch die klare Ausnahme sein. Freizauberei ist etwas derart legendär Großes, dass man auch bei einem Drachen nicht automatisch von dieser Fähigkeit ausgehen sollte.


    Nun zu den zwei Hämmerern: Nehmen wir mal an, dein Freund schafft die beiden Fernkampfproben (ziemlich schwierig, aber ich vermute mal, der FALKENAUGE gehört zum Schlachtplan... ) und trifft in der Tat beide Augen des Drachen... Na ja, dann kann man wohl zunächst mal davon ausgehen, dass das Vieh blind ist (Die TP bei einem Hämmerer sprechen eine recht deutliche Sprache...). Großer taktischer Vorteil, aber: Die angerichteten SP reichen sicherlich nicht für eine Tötung, der Drache kann mittels OCULUS ASTRALIS oder einer vergleichbaren Technik in drachischer Repräsentation auf eine andere Art der Wahrnehmung ausweichen, Flächeneffekte wie BRENNE TOTER STOFF, Variante Inferno klappt immer noch, ebenso wie ein auf Verdacht gefeuerter IGNISPHAERO (je nach Regelanalogie: Muss der Drache den Feuerball auch sehen?), auch ein FULMINICTUS, Variante Welle des Schmerzes ist noch möglich, usw. Hat der Drache die Möglichkeit des Rückzugs, so käme eine magische Heilung analog zum BALSAM SALABUNDE in Frage (dieser kann ja auch Verstümmelungen heilen, nicht dass das zwangsläufig bedeutet, dass eine entsprechende Möglichkeit in drachischer Repräsentation zwingend vorliegen müsste).


    Allein die Annahme, man könnte mal eben die beiden Pfeile des Erzes ins Ziel bringen und der Drache guckt zu, halte ich aber für... gefährlich. Da fliegt einem schon mal ein Flammenstrahl um die Ohren, der den schönen Bogen gleich mitgrillt, auch ein BLITZ DICH FIND geht recht schnell und macht nachfolgende Handlungen signifikant schwieriger, etc. Was man auf jeden Fall beachten sollte: Du schreibst zurecht, ein Drache sei recht intelligent. Damit bist du meisterseitig auch angehalten, diese Intelligenz auszuspielen. Wenn der Drache einen Bogenschützen in der anstürmenden Heldengruppe erblickt, dann wird er sich entsprechend verhalten. Die Fähigkeit zur telekinetischen Manipulation kleinerer Objekte, die eigentlich allen höheren Drachen gegeben ist, reicht völlig, um dem Schützen den Bogen aus den Händen zu reissen. Sollte der Drache tatsächlich ein Auge bei diesem Kampf lassen, so wird er, falls möglich, sein anderes Auge vom Schützen abwenden bzw. diesen noch weit heftiger attackieren.


    Zu den Wunden: Gab es da nicht die Regelung in der ZBA, dass eine Wunde bei derartigen Kreaturen erst entsteht, wenn mit einem Treffer mehr als ein Drittel der LE an SP verursacht wurde? Hier die Regelung der Autowunde bei einem SP anzuwenden, wäre dem Realismus doch sehr abträglich... auch die Annahme, analog zu menschlichen Gegnern einfach vier Wunden auf Trefferzone Kopf anzurechnen, fällt in diese Kategorie. Ich meine, der Kopf hat ja alleine schon mit einem Menschen vergleichbare Ausmaße...


    Summa summarum: Ja, ein Drache kann erlegt werden. Eine ordentliche Portion Kompetenz und Glück vorausgesetzt, ist ein Höhlendrache ein zu bewältigender Gegner. Aber: Gib alles, liefere einen Kampf, an den sie sich erinnern werden und lass keine unangebrachte Spielleitergnade walten. Wer gegen einen Drachen zu Felde zieht, weiss, worauf er sich einlässt. Alles andere wird den wohl mächtigsten Bewohnern Deres in ihrer Würde, Pracht und ehrfurchtgebietenden Machtfülle nicht gerecht!


    Hoffe, geholfen zu haben, Zecherin_Rauschkugel (hicks)

  • Was viele Leute bei Drachen auch immer wieder übersehen:
    1. Sie können öfters Objektsprüche, und schon ein simpler Applicatus im verbund mit irgendwas, das Lärm macht, reicht ihn vor ungebetenen Besuchern zu warnen. Und ein Drache, der weiß das jemand kommt, den trifft man nicht mit 2 Pfeilen
    2. Drachen können öfters auch mal ein paar Hellsichtzauber, womit sie wenn sie dann gewarnt wurden auch mal eben einen Blick durch fremde augen nutzen können um den Schützen auszumachen bevor er überhaupt in schussweite ist. Vor allem diese Hellsichtzauber werden von vielen Spielern meiner Erfahrung nach immer wieder sträflich unterschätzt.


    3. in dem Fall, wir gehen mal davon aus einen Meisterschützen vor uns zu haben:
    Gezielter Schuss auf Augen: mindestens +8 (wege des Schwertes, Seite 96) + bewegungen/Ausweichbewegungen +2 bis +4, dann auch gerne mal erschwernisse für geringe Beleuchtung, denn Drachen wohnen oft in Höhlen, die nunmal kein Licht haben, dann auch noch erschwernisse oder Selbstbeherrschungsproben weil man in der Reichweite des Flammenatems ist und dauernd diesen leichten Feuerschaden nimmt. Dann auch noch die Entfernung des zieles... Also unter +15 Aufschlag geht da denke ich mal nix...
    Noch gravierender Aber: gezielter Schuss: +1 Aktion, keine Schnellschüsse möglich... ergo braucht selbst ein Super Schnelladen Kurzbogenschütze 2 Aktionen pro Schuss, mit einem Langbogen sinds auch gerne mal 4... und jedes mal muss er diese vollen 2-4 Aktionen stillstehen wenn er zielen will... Zeit in der der Drache locker mal nen ignifaxius schafft... Und wenn man kein Meisterschütze ist sind es noch viiiiiieeeel mehr Zusatzaktionen beim Zielen...

    Noctum Triumphat

  • Also einen Drachen einfach zu töten ist ja schon mal ein Widerspruch³.



    Ich mag mich meinen Vorrednern nur anschließen. Je nach Stufe, in der es einfach nur aussichtslos erscheint, könnte man die Helden ja Klugheit würfeln lassen.


    Und sollten sie dem Drachen sich trotzdem nähern könnte man, so man sie denn retten will als SL, eine erheblich erschwerte Mutprobe würfeln lassen.

    Doch können wir siegen für immer und immer

  • Quote from "Zecherin_Rauschkugel"

    Drachen sind sehr alte, verhältnismäßig kluge bis brilliante und im profanen wie auch arkanen Bereich beeindruckende Gegner. Einfach töten ist damit ohnehin nicht wirklich gegeben.


    Also weil jemand schlau und mächtig ist kann man ihn nicht so einfach töten? Hui, die armen Angroschim. Dann funktionieren deren ganze Tricks (Wir locken ihn in eine Höhle und lassen die einstürzen, wir locken ihn in einen engen Gang wo wir mit einer Balliste warten etc) ja gar nicht mehr.


    [quote"Zecherin_Rauschkugel"]Die angerichteten SP reichen sicherlich nicht für eine Tötung,[/quote]
    Der Drache sollte ja auch nicht durch die TP sondern durch die vier Wunden (die ich aufgrund der Mörderkonsti eines Drachens nicht unbedingt als gegeben ansehe, nur als wahrscheinlich) sterben.
    Ich würde einem Drachen zugestehen mehr Wunden auszuhalten. Das Wundensystem ist auf Menschen genormt, ein Drache spielt von der Masse, der Lebenskraft und so weiter in einer anderen Liga. Sehe ich übrigends bei besonders großen Tieren ähnlich, einem Mammut würde ich auch zugestehen 5 Wunden auszuhalten.


    Drachen einfach töten...wenn der Drache schwer verwundet irgendwo in der Pampa ohne Schutz schläft, überhaupt kein Problem. Aber dann würde ich auch eher mit dem reden, denn ich würde viel mehr Angst davor haben, was den Drachen so zugerichtet hat... ;)

    Requiro hoc vesperi res calidas / Etiam res calidas ista noctu / requiro hoc vesperi res calidas / Da mihi calida, da mihi amorem noctu

  • Naja Zwerge sind schwer zu verzaubern und wenn sie noch irgendwas Antimagiezeugs beihaben (wovon ich bei drachenjägern ausgehe) koshbasalthelm, oder etwas dergleichen... dann kann das schon klappen...


    Aber ich will nicht wissen wieviele zwerge schon gestorben sind, bevor sie den drachen gesehen haben, weil eben dieser sie gesehen hat...


    Also ja EINFACH töten wird wohl nich drin sein...


    Und mit den WUnden beim Drachen is auch schwieriger...


    Also ich verwende schon das Wundsystem wie bei menschen, nur das der halt mit ner Konsti von 30-50 anrückt...
    was das schon n bissl schwieriger macht mit den Kopfwunden...

  • Quote

    Naja Zwerge sind schwer zu verzaubern und wenn sie noch irgendwas Antimagiezeugs beihaben (wovon ich bei drachenjägern ausgehe) koshbasalthelm, oder etwas dergleichen... dann kann das schon klappen...


    Die drei Punkte sind lächerlich für einen Drachen und ein Koschbasalthelm ist wirklich keine gute Idee, das Zeug splittert leicht, ich spröde etc. Drachenjäger haben eher sowas wie dicke, wassergetränkte Kleidung, Lederschürzen, Rußpaste die den Geruch überdeckt etc.

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  • Wenn man nicht will, dass die Helden auf einen Drachen stoßen, wäre auch eine Möglichkeit man lässt sie ihn nicht finden. :lol2:


    Also ich habe in meiner Laufbahn jedenfalls noch keinen getroffen, der einen Drachen niedergestreckt hätte. Ein paar meine Mitspieler hatten es mal versucht, sind aber dabei umgekommen. (Ich persönlich denke übrigens, dass wenn die Helden schon darauf aus sind einen Drachen töten zu wollen, man als Meister keine Gnade zeigen muss, jeder weiß doch worauf er sich einlässt)

    Doch können wir siegen für immer und immer

  • Ein kleiner Erfahrungsbericht:


    Mein Dieb und seine Truppe haben tatsächlich einmal einen Höhlendrachen zu Fall gebracht. Die Gruppe bestand damals aus:
    1 Dieb (Waffenlos, Wurfwaffen)
    1 Magier (Antimagie)
    1 Elf (Elf halt also Bogen und Magie)
    1 Söldner (Axt, Armbrust, ursprünglich Schwert aber vom Zwergen zu "diesen besseren Waffen" bekehrt)
    1 Zwerg (Axt, Armbrust)
    alle gerade frisch zu DSA4 konvertiert


    Der Drache hat eine Zwergenfamilie in ihren Stollen gejagt. Die etwa 20 Angroschim waren nicht für sowas ausgerüstet, will sagen keine schweren Waffen (Edit: Also keine schweren Armbrüste und Geschütze. Auf die vielen leichten Armbrüste angesprochen waren die Angroschim ganz entsetzt. "DAS? Gegen DRACHEN? Die Dinger sind für die Jagd auf Kleintiere da!"). Die Gruppe erklärte sich bereit den Angroschim zu helfen. Man legte gemeinsam einen Hinterhalt indem man einen Stollen der sich immer weiter verjüngte und der auf halber Strecke einen Seiteneingang besaß auswählte. Der Plan war: Der Drache wird von einem der jungen Angroschim und dem Magier (der für magischen Schutz sorgt) in den Stollen gelockt , er kann dort nur noch kriechen wird aber in seiner Raserei nicht umkehren, der Söldner, der Zwerg und der Elf verstecken sich mit den kampffähigen Angroschim in dem Seitengang und stürmen sobald der Drache vorbei ist von hinten auf ihn los und der Dieb wartet in dem Stollen auf den Angroscho und den Magier um den Drachen sobald er rankommt mit seinen Wurfmessern zu blenden.
    So weit der Plan.
    Der Drache sah den jungen, goldbehängten Angroscho und warf als erstes einen Fulmin, der wurde vom Gardianum des Magiers aufgehalten. Über diese unerwartete Schwierigkeit verärgert beschloss der Drache das Gold halt im geschmolzenen Zustand zu nehmen und warf einen Ignifaxius. Den konnte der Gardianum gerade noch auffangen, brach dabei aber zusammen (auf den jungen Angroscho kamen noch ein paar wenige TP durch). Das fand der Drache gar nicht nett, das Gold verformt und der Leckerbissen immer noch ganz, und versuchte es mit einem Beherrschungszauber den ein neuer Gardianum auch auffing. Langsam wurde der Drache böse, kann ja nicht sein, dass sich so ein kleines Leckerhäppchen so resistent gegen seine Macht erweist! Doch noch war der Drache zu faul selber zu kommen. Also rannte mein Dieb heran und warf mit Steinen auf den Drachen, das reichte endlich um ihn sauer zu machen, also wirkte der Magier seinen Axxeleratus auf sich und den Angroscho und alle rannten blitzschnell los (mein Dieb ist unbewusster Magiedilletant und so ein rasender Drache ist ein guter Grund GANZ schnell zu laufen ;) ). Leider bremste der Stollen den Drachen nicht so sehr wie erhofft, so dass der Söldner und Co kaum hinterher kamen. Doch die Armbrustsalve der Angroschim, die nämlich nicht blind hinterher gestürmt sind, machte den Drachen darauf aufmerksam, dass da was hinter ihm war. Unsere Hoffnung auf Doofheit des Drachen wurde aber nicht erfüllt, anstatt zu versuchen das was da von hinten schmerzt zu erreichen raste der plötzlich viel schneller vorwärts um aus dem Gang raus zu kommen. Der verzweifelte Versuch den Drachen zu blenden gelang nur auf einem Auge, der Magier zauberte im letzten Moment einen Fortifex und der Drache musste zurück. Dort warteten allerdings 7 neu geladene Armbrüste und viele scharfe und spitze Dinge, so das es bald um den Drachen geschehen war.
    War das einfach? Geht so, viel einfacher als man befürchtet hatte (die einzig bleibende Erinnerung ist eine Bandnarbe auf der linken Pobacke des Magiers), aber auch nicht so einfach wie gewünscht. Gute Vorbereitung war das Wichtigste

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  • Zum Thema Drachenjagd, wie es gehen kann (aber vielleicht nicht sollte), haben wir einen gar nicht mal so alten Thread: <!-- l --><a class="postlink-local" href="https://www.orkenspalter.de/index.php?thread/8251-drachenjagd-eigenes-abenteuer-schreiben/">viewtopic.php?f=96&t=8251</a><!-- l -->


    Ich vertrete ebenfalls die Ansicht, dass, wer gegen einen Drachen ins Feld zieht (also einen richtigen und entsprechend gewappnet sein sollte. Ein Drache sollte ein besonderer Gegner sein, da er sehr viele Möglichkeiten hat (Magie, Feuer-/Eisatem, Zähne, Krallen und den Schwanz, fliegen, seine Intelligenz, seine Masse und Kraft) und die Erfahrung von Jahrhunderten oder Jahrtausenden. All das macht ihn anderen gefährlichen Gegnern noch mal überlegen.
    Wer auf Drachenjagd geht, sollte eine gewisse Kampfstärke aufweisen, sehr erfahren sein (was sich in den TaW widerspiegelt) und sich bewusst sein, dass es ein Alverranskommendo sein könnte. Denn wenn man sich mal so die berühmten Drachentöter der Geschichten und Legenden anschaut, wird man feststellen, dass viele, wenn nicht gar die meisten, bei ihrer Heldentat gestorben sind.
    Das gilt auch für die Zwerge, die zwar seit altersher begeisterte Drachenjäger sind, aber auch und gerade deren Drachentöter haben dies meist nicht überlebt. Sie wissen viel über Drachen und werden in Xorlosch ausgebildet, Drachen zu bekämpfen, aber das heisst nicht, dass sie es in der Praxis bei großen Drachen oft tun und dabei Erfolg haben.


    Wer es aber schafft, sollte zu recht stolz auf sich (falls der SL den Sieg nicht gerade verschenkt, wie es wohl auch schon in einigen Gruppen vorgekommen ist).
    Drachen sind in meinen Augen erst rechts nichts, die man mehr als einmal besiegt, und glücklicherweise gibt es nur wenige offizielle AB, die überhaupt einen Sieg über einen großen Drachen vorsehen (die beiden, die mir bekannt sind, sind "Der Drache" aus der alten Bornlandbox und "Der Wurm von Windhag" in Drachenodem).
    Den Wurm von Windhag haben wir in unserer Gruppe gespielt, bzw,. zwei altgediente SC, um die Stufe 18, und zwei neu generierte SC in Stufe 15 sind mit geringer NSC Unterstützung losgezogen, und die Mischung aus einem Plan, Kampfkraft und Magie haben zum Sieg verholfen, aber es hat auf SC Seite auch ein gehöriges Maß an Blut gefordert.


    Gerade einen Drachen auf offenem Feld stellen zu wollen, wo er uneingeschränkte Bewegungsfreiheit hat und fliegen kann, ist nmeineas Erachtend das dümmste, was man tun kan. Man sollte das Schlachtfeld selber bestimmen (am besten eine/seine Höhle), dann einen Plan haben und den Rest sieht man dann ja.

  • Quote

    Gerade einen Drachen auf offenem Feld stellen zu wollen, wo er uneingeschränkte Bewegungsfreiheit hat und fliegen kann, ist nmeineas Erachtend das dümmste, was man tun kan.


    Wieso, wenn man besonders spektakulär Selbstmord begehen will ist das eine der besseren Möglichkeiten :lach:

    Requiro hoc vesperi res calidas / Etiam res calidas ista noctu / requiro hoc vesperi res calidas / Da mihi calida, da mihi amorem noctu

  • Danke für eure Antworten, ich find das Thema persönlich sehr intressant mit Drachen usw.


    Dass der Drache Hellsicht usw. kann ist klar.
    Die Frage war, ob man einen Drachen mit nur 2 Hämmern in die Augen töten kann oder nicht, durch Wunden und TP.
    Aber die Entscheidung, dass man die Wundschwelle hier nicht anwenden kann gefällt mir am Besten. :laechel:


    Ich bin im Moment auch kein SL der jetzt mit Drachen spielen will, sonst würd ich mich mehr damit auseinandersetzen. Wie gesagt nur die Frage obs theoretisch möglich wäre.

  • Quote from &quot;Salvian&quot;


    Aber die Entscheidung, dass man die Wundschwelle hier nicht anwenden kann gefällt mir am Besten. :laechel:


    Finde ich nicht. Wunden drücken körperliche Einschränkungen durch schwere Verletzungen aus, das sollte es bei allen Menschen und Tieren geben. Da finde ich es schon einleuchtender zu sagen, ein Drache hält einfach mehr Wunden aus als ein Mensch oder normale Tiere (zumal sie ja auch eine sehr hohe KO haben und dadurch geschützt sind).

  • Ich geh mal von einen Riesenlindwurm aus, mittlere Konsti also 30
    Wundschwelle bei Pfeilen liegt also bei 12
    Mit nem Elfenbogen (is später günstiger als Kriegsbogen)macht der Hämmerer also maximal 5w+6, also durchschnittlich 23,5.
    Passt also im großen und ganzen mit den Wunden.
    Die Sache hat aber gleich mehrere Haken...
    Er braucht 2 Hämmerer mit 12ZfP*, also wird er sie vorher permanent zaubern, denn 2 vor der Höhle zu zaubern wäre doof...
    Woher weiß der jetzt das das auch die maximal wirksamen Hämmerer sind?


    Die reichweite senkt sich auf ein Drittel also für Elfenbogen(4/9/17/34/67)m.
    Also um vor dem Feueratem sicher zu sein die höchste Klasse.
    Drachenauge +8, sich bewegendes Ziel +2, extrem weit 12, Hämmerer +4
    simmer bei +26
    Meisterschütze +13


    ALso das fällt für mich unter theoretisch machbar, aber nicht 2 mal.


    Sobald irgendwo Würfelpech dabei ist hatter verloren.


    Naja und im Zweifelsfall um das auszuschalten nimmste einfach nen Drachen mit 2 oder 3 Köpfen :gemein:


    So hoffe ich hab nich zuviel mist geschrieben.

  • Anmerkung dazu: Drachenauge macht +8 wenn man schon Meisterschütze ist.... Also so ganz geht die Rechnung grade nicht auf... abgesehen davon wird die +4 Erschwerniss aus dem Hämmerer meines Wissens nicht von Meisterschütze halbiert

    Noctum Triumphat

  • Ähnliche Disskussionen finen sich schon hier : <!-- l --><a class="postlink-local" href="https://www.orkenspalter.de/index.php?thread/8251-drachenjagd-eigenes-abenteuer-schreiben/">viewtopic.php?f=96&t=8251</a><!-- l -->


    Im Endeffekt ist es rein regeltechnisch nicht so schwer einene Drachen zu töten, vor allem wenn der Meister nicht aufpasst. Natürlich ist die Frage , ob man einen Drachen so einfach töten sollte. Deswegen rate ich auch Informationen über den Drachen nur spärlich rauszugeben, so können selbst Regelfüchse den Meister nicht so überrumpeln (der Spruch: "Woher willst denn du wissen , was für ein Drache das ist, haste in der Schule gelernt ,was ?" , zu einem Söldner gesagt ,bewirkt meist schon wahre Wunder) und der Meister kann ein paar Spezialfähigkeiten aufwarten (z.B Meister der Bewegungsmagie: Mit einem Gedanklichen Wisch fliegen die Pfeile sonst wohin). Und im Zweifelsfall hat man selbst schon Höhlendrachen fliegen sehen., Deswegen immer vorher überlegen was das Ziel ist: den Drachen zu vertreiben (evtl. dann auch durch List oder Verhandlungsgeschick) oder den Drachen wirklich zu töten

    Wenn du dich nicht um mich kümmerst, werde ich dich verlassen.
    Viele Grüße
    Deine Demokratie

  • Abaddon, den Thread hatte ich bereits verlinkt.^^
    Ob es rein regeltechnisch so einfach ist, das sehe ich nicht so. Der Drache hat rein regeltechnisch mehr Möglichkeiten als nur sein Feuer und ich denke auch nicht, dass ein Drache, neben dem sich gerade Bewaffnete aufstellen, diese so ignorieren wird, um genau den einen einzigen nur mit seinem Feuer wegzublasen, wie es bei euch der Fall war, weil der SL einen Brass hatte (und nicht der Drache).


    Dazu kommt natürlich dennoch, dass die Werte der großen Drachen teilweise noch etwas lächerlich sind (ein Kaiserdrache ist so stark wie Tralli, obwohl er -zig Mal größer und schwerer ist) und ich würde da einige Werte etwas großzügiger auslegen (ist bei unserenm Riesenlindwurm auch geschehen).

  • Na was glaubt ihr woher der Satz kommt: Kommt Jungs, der Drache schläft!

    ;)

    Wenn es einfach wäre einen Drachen zu töten, würde der Markt von Drachentötern überschwemmt werden. Denn wenn man den Richtigen Drachen killt bruacht man und die zukünftigen Generationen nicht mehr über Gold nachdenken. Warum sind Astraltränke so teuer?? Ja vermutlich wegen dem Mangel an Drachentränen. Um diese zu ersetzen braucht man schon wahrlich einen Meister seines Faches.

    Als Beispiel zu Kraft der Drachen bietet uns doch Kurkum. Smardur gehört nicht zu den besten seines Schlages allerdings ist er bei weitem auch kein "einfacher" Höhlendrache.

    MI=Goldene Blüten auf blauem Grund

    EDIT Schattenkatze: Ich habe mal eine MI drüber gesetzt, da es Leute gibt, die das AB noch nicht gespielt haben.

  • Smardur war aufgrund seiner besonderen Beziehungen zu den Amazonen aber auch nicht als "normaler" Kaiserdrache anzusehen. Das mag sich auf seine Werte an sich nicht auswirken, aber zählt in meinen Augen schon.

  • Wobei dieser Kampf auch ziemlich überzogen ist. Alleine die Paktierer und die Dämonologen hätten ihn runterbringen können, aber man brauchte halt ein paar tolle Zahlen für das "boah ey"....

    Requiro hoc vesperi res calidas / Etiam res calidas ista noctu / requiro hoc vesperi res calidas / Da mihi calida, da mihi amorem noctu